Dann an dieser Stelle meine kleine Auswahl:
1. seit Januar 2020:
120 Ah Robur-Akku (noch ein einer Blechkiste, ohne Bluetooth-BMS), 830,- € brutto
Kein Einblick, was sich in der "Blackbox" so tut. Erst problemlos zusammen mit der Serienbleibatterie betrieben ("Hybridakku"), später dann mit zusammen mit 2.
Fazit: Ohne zu wissen, was da drin passiert, macht er, wass er soll: Speichert Strom und liefert, wenn man ihn braucht. Kapzität? Hat er. Wieviel? Immer genug. 95 A Last (Wechselrichter) laufen problemlos.
Einziges Problem: Bei einer Tiefentladung (Booster abgeraucht) hat er die hohen Ströme der Lichtmaschine nicht angenommen und abgeschaltet.
Keine Zell-Heizung, daher als "Winterakku" zunächst die Serien-AGM belassen.
2. seit März 2023:
90 Ah Winston Fertigakku (LiFePOY4) ersetzt aus Gewichtsgründen die "Winter-AGM". Im Original ohne BMS geliefert und in eine Plastikkiste verschweißt. Konnte problemlos geöffnet werden, 150A Daly-BMS mit Bluetooth nachgerüstet. Bisher nominell 19 Zyklen, Ladung mit 14,7 V. 95 A Last gehen auch ohne Einschränkung. Akku reichte problemlos, um einen vierwöchigen Urlaub zu bestreiten, der Robur (1.) diente bei dem Test praktisch nur als Reserve. Kapazität lt. BMS-Schätzeisen immer 90 Ah.
Kosten: Akku + BMS 730,- €
Grüße
Tourist
Die Suche ergab 184 Treffer
- Sa 7. Mär 2026, 11:07
- Forum: Strom-Akkutechnik-Solar
- Thema: Erfahrungen LiFePO4/LiFeYPO4
- Antworten: 25
- Zugriffe: 1042
- Fr 27. Feb 2026, 10:07
- Forum: Ich will ein Wohnmobil kaufen
- Thema: Hilfe zur Einschätzung eines Kaufes
- Antworten: 76
- Zugriffe: 1867
Re: Hilfe zur Einschätzung eines Kaufes
Servus Likawa,
weil noch nicht jeder etwas dazu geschrieben hat, nun auch mein Senf dazu:
- Der Schaden am Alkoven wurde notdürftig zurechtgedengelt. Das war eine ordentliche Feindberührung, auch die Seitenwand hat etwas abbekommen. Die Abdeckleiste der Verbindung wurde geradegebogen. Wenn man davon Ahnung hat, kann man soetwas auch ohne "optische Ansprüche" dicht bekommen, auf "Pfusch", den ich nicht selbst fabriziert hätte, würde ich mich nicht verlassen wollen. Zumindest gehören die Vertiefungen zugespachtelt, damit da kein Wasser stehen bleibt. Die Ablösungen innen gehen auf genau diesen Aufprall zurück.
- Ob die schwarze Stoßstange vorne original ist? Sonst ist "untenrum" alles grau. Ich vermute, die wurde getauscht. Warum?
- Die beiden hinteren Ecken sind auch schwarz. Auch hier Feindberührung? Wie sieht´s dahinter aus?
- O.k., keine Klimaanlage. Bei einem Alkoven nicht ganz so schlimm. Also wir vor Jahren mit unserem Alkoven im Sommer mit ausgefallener Klimaanlage unterwegs waren wussten wir diese erst wieder richtig zu schätzen...
- Motor: Wie erwähnt ganz wichtig. Der "kleine PKW-Motor" mit 1,9 l ist eine Zumutung, der 2,5er sollte eigentlich nicht mehr verbaut worden sein.
- Der km-Stand kann stimmen, muss aber nicht. Für Laien die einzige Möglichkeit zur Überprüfung wären die TÜV-Berichte in vollständiger Abfolge.
- Die zulässige Gesamtmasse wurde schon erwähnt. Damals war eine zu geringe Zuladung von Womos eines der Hauptthemen. Gerade die "Lightversionen" waren davon betroffen. Die Gewichtsverteilung ist bei diesem Fahrzeug sehr ungünstig: Durch den kurzen Radstand ist der Überhang beachtlich, der ganze Aufbau lastet auf der Hinterachse. Das Teil fährt sich auf Landstraßen sicher sehr gewöhnungsbedürftig. Wenigstens hat er schon ABS. Sonstige "Assistenzsysteme" gab´s damals eher nicht.
- Die grüne Plakette ist erstaunlich. Die Nachrüstung mit einem Partikelfilter war damals für die Ducatos gar nicht so einfach. Gibt´s da eine ordentliche Dokumentation? Als Händler mit Werkstatt hat der Verkäufer da seine Möglichkeiten an grüne Plaketten zu kommen... . Mehr will ich dazu nicht andeuten. Welches Kennzeichen ist darauf vermerkt? Noch das alte? Die Motoren damals haben auch in intaktem Zustand ordentlich Rauch produziert. Oder hatte der schon serienmäßig einen Partikelfilter? Dann wäre das kein Problem.
- Auf der Ansicht der linken Aufbauseite sehe ich zwei von der Farbe her abweichende Stellen: hinter dem Seitenfenster, oben rechts und vor der 230V-Klappe (?) oberhalb des gelben Zierstreifens. Der Grund dafür?
- Der Bürstner hatte damals (soweit ich weiß) noch viel Holz im Aufbau: Für mich auf Grund meiner Erfahrungen das absolute Ausschlusskriterium.
Mein Fazit: Nur etwas für Spezialistinnen, die die Schäden einschätzen können und sich selbst helfen können. Das Netz ist voll von Berichten über Womos, die sich zur "Geldverbrennungsanlage" entwickelt haben.
Weiterhin viel Erfolg bei der Suche wüncht
Tourist
P.S.: Kleine Einordnung: ich hab vor sechs (!) Jahren ein 20 Jahre altes Womo privat verkauft. Knapp 200.000 km gelaufen, mit holzfreiem "Plastikaufbau", keine Unfallschäden und gut gepflegt. Ich hatte damals um die 18.000,- € bekommen. Die neuen Besitzer sind immer noch glücklich mit dem Mobil und schicken ab und an Fotos von ihren Reisen...
weil noch nicht jeder etwas dazu geschrieben hat, nun auch mein Senf dazu:
- Der Schaden am Alkoven wurde notdürftig zurechtgedengelt. Das war eine ordentliche Feindberührung, auch die Seitenwand hat etwas abbekommen. Die Abdeckleiste der Verbindung wurde geradegebogen. Wenn man davon Ahnung hat, kann man soetwas auch ohne "optische Ansprüche" dicht bekommen, auf "Pfusch", den ich nicht selbst fabriziert hätte, würde ich mich nicht verlassen wollen. Zumindest gehören die Vertiefungen zugespachtelt, damit da kein Wasser stehen bleibt. Die Ablösungen innen gehen auf genau diesen Aufprall zurück.
- Ob die schwarze Stoßstange vorne original ist? Sonst ist "untenrum" alles grau. Ich vermute, die wurde getauscht. Warum?
- Die beiden hinteren Ecken sind auch schwarz. Auch hier Feindberührung? Wie sieht´s dahinter aus?
- O.k., keine Klimaanlage. Bei einem Alkoven nicht ganz so schlimm. Also wir vor Jahren mit unserem Alkoven im Sommer mit ausgefallener Klimaanlage unterwegs waren wussten wir diese erst wieder richtig zu schätzen...
- Motor: Wie erwähnt ganz wichtig. Der "kleine PKW-Motor" mit 1,9 l ist eine Zumutung, der 2,5er sollte eigentlich nicht mehr verbaut worden sein.
- Der km-Stand kann stimmen, muss aber nicht. Für Laien die einzige Möglichkeit zur Überprüfung wären die TÜV-Berichte in vollständiger Abfolge.
- Die zulässige Gesamtmasse wurde schon erwähnt. Damals war eine zu geringe Zuladung von Womos eines der Hauptthemen. Gerade die "Lightversionen" waren davon betroffen. Die Gewichtsverteilung ist bei diesem Fahrzeug sehr ungünstig: Durch den kurzen Radstand ist der Überhang beachtlich, der ganze Aufbau lastet auf der Hinterachse. Das Teil fährt sich auf Landstraßen sicher sehr gewöhnungsbedürftig. Wenigstens hat er schon ABS. Sonstige "Assistenzsysteme" gab´s damals eher nicht.
- Die grüne Plakette ist erstaunlich. Die Nachrüstung mit einem Partikelfilter war damals für die Ducatos gar nicht so einfach. Gibt´s da eine ordentliche Dokumentation? Als Händler mit Werkstatt hat der Verkäufer da seine Möglichkeiten an grüne Plaketten zu kommen... . Mehr will ich dazu nicht andeuten. Welches Kennzeichen ist darauf vermerkt? Noch das alte? Die Motoren damals haben auch in intaktem Zustand ordentlich Rauch produziert. Oder hatte der schon serienmäßig einen Partikelfilter? Dann wäre das kein Problem.
- Auf der Ansicht der linken Aufbauseite sehe ich zwei von der Farbe her abweichende Stellen: hinter dem Seitenfenster, oben rechts und vor der 230V-Klappe (?) oberhalb des gelben Zierstreifens. Der Grund dafür?
- Der Bürstner hatte damals (soweit ich weiß) noch viel Holz im Aufbau: Für mich auf Grund meiner Erfahrungen das absolute Ausschlusskriterium.
Mein Fazit: Nur etwas für Spezialistinnen, die die Schäden einschätzen können und sich selbst helfen können. Das Netz ist voll von Berichten über Womos, die sich zur "Geldverbrennungsanlage" entwickelt haben.
Weiterhin viel Erfolg bei der Suche wüncht
Tourist
P.S.: Kleine Einordnung: ich hab vor sechs (!) Jahren ein 20 Jahre altes Womo privat verkauft. Knapp 200.000 km gelaufen, mit holzfreiem "Plastikaufbau", keine Unfallschäden und gut gepflegt. Ich hatte damals um die 18.000,- € bekommen. Die neuen Besitzer sind immer noch glücklich mit dem Mobil und schicken ab und an Fotos von ihren Reisen...
- Mo 9. Feb 2026, 23:38
- Forum: Alles rund ums Kulinarische
- Thema: Gaskocher 1-flammig mit Kartusche
- Antworten: 28
- Zugriffe: 814
Re: Gaskocher 1-flammig mit Kartusche
Servus Nokli,
...einziger Unterschied: Es gibt welche mit und ohne Zündsicherung. Ich nutze seit Jahren zwei Stück davon - einen auf Reisen als Backup und zum draußen Kochen und den anderen zuhause. Gut bei Stromausfall oder wenn die Gasflasche in der Küche gerade mitten in der Vorbereitung des Abendessens leer geworden ist.
Beide funktionieren seit langer Zeit problemlos und zuverlässig. Einziger Unterschied ist das Packmaß: Beim Reisekocher lässt sich das Topfgitter zum Transport umdrehen, dadurch wird er etwas niedriger und der Koffer ist dadurch etwas flacher. Preis irgendwo zwischen 10,- und 20,- €, immer im Zusammenhang mit der Bestellung von 20 oder mehr Gaskartuschen (braucht man schon öfters mal..., Stückpreis dann um 1,- €). Beide haben keine Zündsicherung. Ich bin aber noch im Vollbesitz meiner geistigen Kräft...
Viele Grüße,
Tourist
P.S.: "Campinggas" nutzt die gleichen Kartuschen wie alle anderen. Da ist auch kein "Bajonett" drin, aber ein Ventil, sodass man sie jederzeit wieder entnehmen kann. Eine Kerbe im Kragen sorgt für die richtige Einbaulage, die sorgt mit dem im Inneren eingebauten "Schnorchel" dafür, dass immer nur gasförmiges Butan entnommen werden kann.
...einziger Unterschied: Es gibt welche mit und ohne Zündsicherung. Ich nutze seit Jahren zwei Stück davon - einen auf Reisen als Backup und zum draußen Kochen und den anderen zuhause. Gut bei Stromausfall oder wenn die Gasflasche in der Küche gerade mitten in der Vorbereitung des Abendessens leer geworden ist.
Beide funktionieren seit langer Zeit problemlos und zuverlässig. Einziger Unterschied ist das Packmaß: Beim Reisekocher lässt sich das Topfgitter zum Transport umdrehen, dadurch wird er etwas niedriger und der Koffer ist dadurch etwas flacher. Preis irgendwo zwischen 10,- und 20,- €, immer im Zusammenhang mit der Bestellung von 20 oder mehr Gaskartuschen (braucht man schon öfters mal..., Stückpreis dann um 1,- €). Beide haben keine Zündsicherung. Ich bin aber noch im Vollbesitz meiner geistigen Kräft...
Viele Grüße,
Tourist
P.S.: "Campinggas" nutzt die gleichen Kartuschen wie alle anderen. Da ist auch kein "Bajonett" drin, aber ein Ventil, sodass man sie jederzeit wieder entnehmen kann. Eine Kerbe im Kragen sorgt für die richtige Einbaulage, die sorgt mit dem im Inneren eingebauten "Schnorchel" dafür, dass immer nur gasförmiges Butan entnommen werden kann.
- Sa 31. Jan 2026, 18:03
- Forum: Selbstgemacht
- Thema: Was habt ihr Heute am Wohnmobil gemacht?
- Antworten: 2636
- Zugriffe: 467125
Re: Was habt ihr Heute am Wohnmobil gemacht?
Servus zusammen,
Liebe Grüße,
Tourist
Ich ziehe da immer um ca. 32 Tage raus, bringt dann zwei Monate ;) ... . Muss man nicht, kann man aber. Ergibt einen Preisnachlass von gut 8%.
Liebe Grüße,
Tourist
- Sa 31. Jan 2026, 15:16
- Forum: Selbstgemacht
- Thema: Was habt ihr Heute am Wohnmobil gemacht?
- Antworten: 2636
- Zugriffe: 467125
Re: Was habt ihr Heute am Wohnmobil gemacht?
... abweichend vom Thema war ich heute AUF dem Womo tätig...
Servus zusammen,
heute hab ich die Gelegenheit genutzt, auf dem Womodach Schnee zu räumen! Nein, nicht der Schnee an sich hat mich gestört, der wäre über kurz oder lang ganz von alleine abgetaut. Ich hab aber schon vor Jahren festestellt, dass man den hartnäckigen Dreck auf dem Dach ganz hervorragend mit tauendem Schnee runter bekommt. O.k., ist anfangs eine rutschige Angelegenheit, wenn man aber erst mal eine Standfläche schneefrei hat, geht´s von da aus ganz gut. Der Dreck auf dem Dach geht mit dem antauenden Schnee eine innige Verbindung ein, mit einem Besen bekommt man das sehr gut runter. Zum Schlusss bin ich dann mit einem Wischmopp und etwas Glasreiniger drüber gegangen und in kurzer Zeit wurde das Dach blitzblank.
Im Vergleich zum Sommer (Reinigungsmittel + Bürste + Hochdruckreiniger) ist das mit Schnee wirklich ein Kinderspiel!
Viele Grüße,
Tourist
Servus zusammen,
heute hab ich die Gelegenheit genutzt, auf dem Womodach Schnee zu räumen! Nein, nicht der Schnee an sich hat mich gestört, der wäre über kurz oder lang ganz von alleine abgetaut. Ich hab aber schon vor Jahren festestellt, dass man den hartnäckigen Dreck auf dem Dach ganz hervorragend mit tauendem Schnee runter bekommt. O.k., ist anfangs eine rutschige Angelegenheit, wenn man aber erst mal eine Standfläche schneefrei hat, geht´s von da aus ganz gut. Der Dreck auf dem Dach geht mit dem antauenden Schnee eine innige Verbindung ein, mit einem Besen bekommt man das sehr gut runter. Zum Schlusss bin ich dann mit einem Wischmopp und etwas Glasreiniger drüber gegangen und in kurzer Zeit wurde das Dach blitzblank.
Im Vergleich zum Sommer (Reinigungsmittel + Bürste + Hochdruckreiniger) ist das mit Schnee wirklich ein Kinderspiel!
Viele Grüße,
Tourist
- Do 22. Jan 2026, 14:59
- Forum: Technik
- Thema: Gasschläuche erneuern
- Antworten: 21
- Zugriffe: 1032
Re: Gasschläuche erneuern
Servus zusammen,
TÜV? Wer war das gleich noch mal? Ich war da sicher seit Jahrzehnten mit keinem Fahrzeug mehr. Seither läuft meine AU + HU immer reibungslos, mit Verstand und Augenmaß. Wenn´s etwas zu beanstanden gibt (sehr selten) dann hat das Hand und Fuß. In den meisten Fällen, wenn´s um Kleinigkeiten geht, wird ein Hinweis eingetragen: z.B. "... ist bis xx auszutauschen ...". Nach irgendwelchen gelben Büchern hat mich noch niemand gefragt (wiewohl ich´s natürlich dabei habe).
@Austragler: Schau Dich mal auf dem Markt um - es gibt inzwischen außer den Truma-Standard-Teilen eine größere Anzahl an Alternativen, in der Regel deutlich günstiger. Und ein alter Regler + Schlauch im Falle eines Defektes auf Reisen ist als Reserve im Womo allemal besser als keiner. Den Austausch bekommst Du hin, da bin ich sicher!
Viele Grüße,
Tourist
TÜV? Wer war das gleich noch mal? Ich war da sicher seit Jahrzehnten mit keinem Fahrzeug mehr. Seither läuft meine AU + HU immer reibungslos, mit Verstand und Augenmaß. Wenn´s etwas zu beanstanden gibt (sehr selten) dann hat das Hand und Fuß. In den meisten Fällen, wenn´s um Kleinigkeiten geht, wird ein Hinweis eingetragen: z.B. "... ist bis xx auszutauschen ...". Nach irgendwelchen gelben Büchern hat mich noch niemand gefragt (wiewohl ich´s natürlich dabei habe).
@Austragler: Schau Dich mal auf dem Markt um - es gibt inzwischen außer den Truma-Standard-Teilen eine größere Anzahl an Alternativen, in der Regel deutlich günstiger. Und ein alter Regler + Schlauch im Falle eines Defektes auf Reisen ist als Reserve im Womo allemal besser als keiner. Den Austausch bekommst Du hin, da bin ich sicher!
Viele Grüße,
Tourist
- Do 22. Jan 2026, 01:35
- Forum: Küche, Bad, Wohnen, Wasser, Ambiente, Campen
- Thema: Ewig lang duschen im Wohnmobil - geht das?
- Antworten: 52
- Zugriffe: 2219
Re: Ewig lang duschen im Wohnmobil - geht das?
Servus zusammen,
kurz und knapp: Bäääh...
Exakt zu dem Zeitpunkt, wo ich auf die Kreislaufduschfunktion umschalten würde, bin ich mit dem Duschen fertig. Wozu sollte ich mich dann noch weiter duschen? Ehrlich - ich hab andere Hobbys...
Das einzige, was ich zum Wassersparen brauchen könnte wäre ein Thermostatmischer, dann ginge das Einregulieren der optimalem Temperatur schneller und damit wassersparender. Ich halte dieses Teil für absolut überflüssig: Kostet einen Haufen Geld, macht Arbeit beim Einbau und ist sicher auch nicht ganz so wartungsfrei wie verkündet.
Das Video kann ich gut Einschätzen: Ist schlichtweg Reklame - der Gute lebt davon! (Steht ja auch oben links drüber.) Und dazu noch 2,4 kW aus der Batterie und 25 Ah pro Dusche?
Kurzum: Nix für mich.
Beste Grüße,
Tourist
kurz und knapp: Bäääh...
Exakt zu dem Zeitpunkt, wo ich auf die Kreislaufduschfunktion umschalten würde, bin ich mit dem Duschen fertig. Wozu sollte ich mich dann noch weiter duschen? Ehrlich - ich hab andere Hobbys...
Das einzige, was ich zum Wassersparen brauchen könnte wäre ein Thermostatmischer, dann ginge das Einregulieren der optimalem Temperatur schneller und damit wassersparender. Ich halte dieses Teil für absolut überflüssig: Kostet einen Haufen Geld, macht Arbeit beim Einbau und ist sicher auch nicht ganz so wartungsfrei wie verkündet.
Das Video kann ich gut Einschätzen: Ist schlichtweg Reklame - der Gute lebt davon! (Steht ja auch oben links drüber.) Und dazu noch 2,4 kW aus der Batterie und 25 Ah pro Dusche?
Kurzum: Nix für mich.
Beste Grüße,
Tourist
- Di 13. Jan 2026, 11:16
- Forum: Die Ausstattungen der Wohnmobile
- Thema: Kaputte Tischplatte
- Antworten: 24
- Zugriffe: 1560
Re: Kaputte Tischplatte
Servus DoubleU,
... ist nicht so tragisch: Ich hab das Problem wie folgt gelöst: Im Bereich der Schadstelle von der Rückseite ein kleines Loch gebohrt (2,5 mm), die Schadstelle ordentlich mit "Stabilit Express" (2-K Epoxy, schnell härtend) eingekleistert und dann von hinten mit einem Dorn die Teile wieder halbwegs in Position gedrückt (100% klappt nicht) und fixiert. Den Klebestoffüberschuss vorsichtig plan abziehen (nicht zuviel!) und nach der Aushärtung mit einer Klinge nachgearbeitet und dann ganz plan geschliffen (nur ganz wenig über die Klebestelle hinaus schleifen: Kleines Klötzchen mit Sandpapier beklebt...).
Zum Schluss mit passenden Lacken aus dem Fundus und feinen Pinseln dann die Oberfläche wieder falblich angepasst (Modellbaulack gibt´s in ganz kleinen Döschen und allen erdenklichen Farben) und zum Schluss mit Klarlack versiegelt. Die Schadstelle musste ich später selbst suchen, war praktisch nicht mehr erkennbar.
Ein langer, kalter Winternachmittag und alles ist wieder gut
.
Viel Erfolg,
Tourist
... ist nicht so tragisch: Ich hab das Problem wie folgt gelöst: Im Bereich der Schadstelle von der Rückseite ein kleines Loch gebohrt (2,5 mm), die Schadstelle ordentlich mit "Stabilit Express" (2-K Epoxy, schnell härtend) eingekleistert und dann von hinten mit einem Dorn die Teile wieder halbwegs in Position gedrückt (100% klappt nicht) und fixiert. Den Klebestoffüberschuss vorsichtig plan abziehen (nicht zuviel!) und nach der Aushärtung mit einer Klinge nachgearbeitet und dann ganz plan geschliffen (nur ganz wenig über die Klebestelle hinaus schleifen: Kleines Klötzchen mit Sandpapier beklebt...).
Zum Schluss mit passenden Lacken aus dem Fundus und feinen Pinseln dann die Oberfläche wieder falblich angepasst (Modellbaulack gibt´s in ganz kleinen Döschen und allen erdenklichen Farben) und zum Schluss mit Klarlack versiegelt. Die Schadstelle musste ich später selbst suchen, war praktisch nicht mehr erkennbar.
Ein langer, kalter Winternachmittag und alles ist wieder gut
Viel Erfolg,
Tourist
- So 14. Dez 2025, 15:11
- Forum: Deutschland
- Thema: Übernachten am Kellerwald (FO) ?
- Antworten: 29
- Zugriffe: 1567
Re: Übernachten am Kellerwald (FO) ?
Servus zusammen,
ich möchte gerne mal den LKW-fahrenden Anarchisten sehen, der beim Parken in der Autobahnparkplatz - Ein- oder Ausfahrt, in zweiter Reihe, auf PKW-Parkplätzen oder sogar auf dem Standstreifen der Aurtobahnen seine Fahrtüchtigkeit wiederherstellt und dann zur Kasse gebeten wird. Erst wenn dort Ordnung geschaffen wird (durch entsprechende Bußgelder) bin ich bereit, mir darüber Gedanken zu machen, wie und wo ich mit dem Womo zur Wiederherstellung meiner Fahrtüchtigkeit parken darf. Vorher nicht.
Grüße,
Tourist
ich möchte gerne mal den LKW-fahrenden Anarchisten sehen, der beim Parken in der Autobahnparkplatz - Ein- oder Ausfahrt, in zweiter Reihe, auf PKW-Parkplätzen oder sogar auf dem Standstreifen der Aurtobahnen seine Fahrtüchtigkeit wiederherstellt und dann zur Kasse gebeten wird. Erst wenn dort Ordnung geschaffen wird (durch entsprechende Bußgelder) bin ich bereit, mir darüber Gedanken zu machen, wie und wo ich mit dem Womo zur Wiederherstellung meiner Fahrtüchtigkeit parken darf. Vorher nicht.
Grüße,
Tourist
- Fr 28. Nov 2025, 10:14
- Forum: Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland
- Thema: Skandinavien Anfang März - Erfahrungen, Anregungen?
- Antworten: 14
- Zugriffe: 900
Re: Skandinavien Anfang März - Erfahrungen, Anregungen?
Servus lisa9319,
ich kann Erfahrungen von Ende März beisteuern: Auf Gotland blühen die Tulpen während in Mittelschweden beiderseits der Straße noch der Schnee liegt und die Seen von einer mehr oder weniger dicken Eisschicht bedeckt sind. Mit Winternordlicht kann ich nicht weiter helfen (hängt halt auch vom Wetter ab, ob man es sieht ;) ), aber im Spätsommer hat´s schon mehrfach geklappt, ohne danach gesucht zu haben. Spät in´s Bett gehen hilft, die meisten Wohnmobilisten, die um 17:00 die Vorhänge schließen (wir haben keine...), verschlafen sie halt oft ...
Viel Spaß und gute Reise,
Tourist
ich kann Erfahrungen von Ende März beisteuern: Auf Gotland blühen die Tulpen während in Mittelschweden beiderseits der Straße noch der Schnee liegt und die Seen von einer mehr oder weniger dicken Eisschicht bedeckt sind. Mit Winternordlicht kann ich nicht weiter helfen (hängt halt auch vom Wetter ab, ob man es sieht ;) ), aber im Spätsommer hat´s schon mehrfach geklappt, ohne danach gesucht zu haben. Spät in´s Bett gehen hilft, die meisten Wohnmobilisten, die um 17:00 die Vorhänge schließen (wir haben keine...), verschlafen sie halt oft ...
Viel Spaß und gute Reise,
Tourist
- Mi 30. Jul 2025, 12:29
- Forum: Sonstiges zum Reisen
- Thema: Werden Klocassetten geklaut?
- Antworten: 21
- Zugriffe: 1909
Re: Werden Klocassetten geklaut?
Servus zusammen,
Sanitärthemen sind ja immer Selbstläufer... .
Also, natürlich sperre auch ich immer die Klappe ab, warum auch nicht? Mein Alptraum wäre, zu spät zu bemerken, dass mit jemand die Kassette geklaut hat...
Immer absperren und alles bleibt gut! Und den Glauben daran, dass mir eine fremde Person die Kassette entleert, spült und wieder rein stellt hatte ich noch nie ;) .
Auch dieses Sommerlich wird sich schließen, beste Grüße,
Tourist
Sanitärthemen sind ja immer Selbstläufer... .
Also, natürlich sperre auch ich immer die Klappe ab, warum auch nicht? Mein Alptraum wäre, zu spät zu bemerken, dass mit jemand die Kassette geklaut hat...
Immer absperren und alles bleibt gut! Und den Glauben daran, dass mir eine fremde Person die Kassette entleert, spült und wieder rein stellt hatte ich noch nie ;) .
Auch dieses Sommerlich wird sich schließen, beste Grüße,
Tourist
- Do 10. Jul 2025, 19:26
- Forum: Die Ausstattungen der Wohnmobile
- Thema: Hymers autarker Crossover hat nach mehreren Stunden Multimedia eine platte Starterbatterie
- Antworten: 47
- Zugriffe: 6396
Re: Hymers autarker Crossover hat nach mehreren Stunden Multimedia eine platte Starterbatterie
Servus Reisix,
vorab: Ich kenne den Crossover nur vom Bild, die Technik ist mir unbekannt. Ich kann aber von meinem B MCT berichten: Da ist die vielgescholtene DSP-Box von Caratec verbaut. Die läuft, so denke ich zumindest, über die Aufbaubatterie. Wenn ich nun unterwegs beim Stehen lange Musik hören möchte, mache ich das über Bluetooth (in der DSP-Box) und kann das machen, bis die Aufbaubatterie leer ist.
Die kleine 145 WP-Solarzelle hab ich über den EBL eingeschleift und ich glaube ganz fest daran, dass ein kleiner Teil des Ladestroms aus meinem "Billig-MPPT-Regler" darüber auch an die Starterbatterie weitergereicht wird. Auch bei exzessivem Mediengenuss hab ich die Starterbatterie (die von der MB-Basis eh nur schlecht geladen wird) noch nie in einen kritischen Bereich gebracht, auch bei längeren autarken Standzeiten. Vielleicht läuft noch irgend ein anderer Mist mit? Das Gebläse ist bei meinem Mobil z.B. so ein Stromfresser: Wenn man das Womo einfach nur abstellt und nicht eine Fahrerhaustür öffnet und wieder schließt und dann per Funkschlüssel absperrt, läuft das unbemerkt stundenlang weiter (auf niedriger Stufe). Der Fahrer könnte ja noch im Fahrerhaus sitzen und ersticken. Dem Triebkopf hat keiner gesagt, dass hinten keine Blechwand ist, sondern ein riesiges, gut zwangsbelüftetes Wohnmobil.
Viel Erfolg bei der Problemlösung wünscht
Tourist
vorab: Ich kenne den Crossover nur vom Bild, die Technik ist mir unbekannt. Ich kann aber von meinem B MCT berichten: Da ist die vielgescholtene DSP-Box von Caratec verbaut. Die läuft, so denke ich zumindest, über die Aufbaubatterie. Wenn ich nun unterwegs beim Stehen lange Musik hören möchte, mache ich das über Bluetooth (in der DSP-Box) und kann das machen, bis die Aufbaubatterie leer ist.
Die kleine 145 WP-Solarzelle hab ich über den EBL eingeschleift und ich glaube ganz fest daran, dass ein kleiner Teil des Ladestroms aus meinem "Billig-MPPT-Regler" darüber auch an die Starterbatterie weitergereicht wird. Auch bei exzessivem Mediengenuss hab ich die Starterbatterie (die von der MB-Basis eh nur schlecht geladen wird) noch nie in einen kritischen Bereich gebracht, auch bei längeren autarken Standzeiten. Vielleicht läuft noch irgend ein anderer Mist mit? Das Gebläse ist bei meinem Mobil z.B. so ein Stromfresser: Wenn man das Womo einfach nur abstellt und nicht eine Fahrerhaustür öffnet und wieder schließt und dann per Funkschlüssel absperrt, läuft das unbemerkt stundenlang weiter (auf niedriger Stufe). Der Fahrer könnte ja noch im Fahrerhaus sitzen und ersticken. Dem Triebkopf hat keiner gesagt, dass hinten keine Blechwand ist, sondern ein riesiges, gut zwangsbelüftetes Wohnmobil.
Viel Erfolg bei der Problemlösung wünscht
Tourist
- Mo 30. Jun 2025, 08:54
- Forum: Die Basisfahrzeuge unserer Reisemobile
- Thema: Ja spinn ich? Wer hat mein Pedal geklaut?
- Antworten: 15
- Zugriffe: 2580
Re: Ja spinn ich? Wer hat mein Pedal geklaut?
Hallo Birdmann, hallo Schaltgetriebe-Fahrer,
nachdem ich das gleiche Problem auf Reisen auch schon hatte hier mal meine Erkenntnisse dazu:
nach einem Kupplungsausfall auf Höhe von Umeå (Nordschweden) konnte ich trotzdem die Reise mit wenig Aufwand weitgehend ungehindert zuende bringen und daheim das Problem in Ruhe in der Werkstatt lösen lassen. Der Fehler war ebenso ein undichter Kupplungsnehmer, aus der Dichtung trat beim Kuppeln jedesmal etwas "Bremsflüssigkeit" aus, bis die (getrennte) Kammer für die Kupplung leer war und das Pedal ebenfalls leer durchging. Zunächst konnte ich mich ohne Kupplung bis zur nächsten Werkstatt retten (Anfahren im ersten Gang nicht sehr materialschonend, bergab parken hilft, immer so parken, dass man vorwärts weiter fahren kann), das Schalten während der Fahrt funktionierte ganz gut ohne Kupplung, runterschalten mit Zwischengas auch.
Die Werkstatt hatte spontan keine Zeit (Freitag Nachmittag) spendierte aber einen halben Liter Bremsflüssigkeit - und siehe da, alles funktionierte wieder problemlos. Aber nicht lange: Bei jeder Bedienung der Kupplung drückt es eben etwas Bremsflüssigkeit aus dem Nehmerzylinder, bis der Vorrat aufgebraucht ist. Das Schalten vom 1. zum 3. und dann in den 5.Gang reicht vollkommen und spart Schaltvorgänge. Aber noch schlimmer: Der Vorratsbehälter ist im Motorraum ganz oben, den Nehmerzylinder ziemlich weit unten. Dadurch läuft ganz von alleine die Flüssigkeit auch im Stand aus. Die Lösung dieses Teilproblems war so genial wie einfach: Man muss die winzigkleine Entlüftungsöffnung im Vorratsbehälterdeckel verschließen. In meinem Fall genügte es, ein Stück Frischhaltefolie um die Einfüllöffnung zu legen und den Behälter wieder zuzuschrauben.
Auf diese Art konnte ich - bei täglicher Füllstandskontrolle und gelegentlichem Nachfüllen - die restlichen 3.000 km der Reise ohne Einschränkungen zu Ende bringen und den überschaubaren Schaden (neuer Nehmerzylinder + neue Kupplungsscheibe) zuhause in Ruhe reparieren lassen.
Dies als kleiner Hinweis für alle, die unterwegs ein ähnliches Problem haben und trotzdem weiterfahren möchten.
Viele Grüße,
Tourist
nachdem ich das gleiche Problem auf Reisen auch schon hatte hier mal meine Erkenntnisse dazu:
nach einem Kupplungsausfall auf Höhe von Umeå (Nordschweden) konnte ich trotzdem die Reise mit wenig Aufwand weitgehend ungehindert zuende bringen und daheim das Problem in Ruhe in der Werkstatt lösen lassen. Der Fehler war ebenso ein undichter Kupplungsnehmer, aus der Dichtung trat beim Kuppeln jedesmal etwas "Bremsflüssigkeit" aus, bis die (getrennte) Kammer für die Kupplung leer war und das Pedal ebenfalls leer durchging. Zunächst konnte ich mich ohne Kupplung bis zur nächsten Werkstatt retten (Anfahren im ersten Gang nicht sehr materialschonend, bergab parken hilft, immer so parken, dass man vorwärts weiter fahren kann), das Schalten während der Fahrt funktionierte ganz gut ohne Kupplung, runterschalten mit Zwischengas auch.
Die Werkstatt hatte spontan keine Zeit (Freitag Nachmittag) spendierte aber einen halben Liter Bremsflüssigkeit - und siehe da, alles funktionierte wieder problemlos. Aber nicht lange: Bei jeder Bedienung der Kupplung drückt es eben etwas Bremsflüssigkeit aus dem Nehmerzylinder, bis der Vorrat aufgebraucht ist. Das Schalten vom 1. zum 3. und dann in den 5.Gang reicht vollkommen und spart Schaltvorgänge. Aber noch schlimmer: Der Vorratsbehälter ist im Motorraum ganz oben, den Nehmerzylinder ziemlich weit unten. Dadurch läuft ganz von alleine die Flüssigkeit auch im Stand aus. Die Lösung dieses Teilproblems war so genial wie einfach: Man muss die winzigkleine Entlüftungsöffnung im Vorratsbehälterdeckel verschließen. In meinem Fall genügte es, ein Stück Frischhaltefolie um die Einfüllöffnung zu legen und den Behälter wieder zuzuschrauben.
Auf diese Art konnte ich - bei täglicher Füllstandskontrolle und gelegentlichem Nachfüllen - die restlichen 3.000 km der Reise ohne Einschränkungen zu Ende bringen und den überschaubaren Schaden (neuer Nehmerzylinder + neue Kupplungsscheibe) zuhause in Ruhe reparieren lassen.
Dies als kleiner Hinweis für alle, die unterwegs ein ähnliches Problem haben und trotzdem weiterfahren möchten.
Viele Grüße,
Tourist
- Do 15. Mai 2025, 17:20
- Forum: Wohnmobile/Kastenwagen/Campingbusse
- Thema: Fragen zu Strom, Heizung und Co - daily-use
- Antworten: 24
- Zugriffe: 3433
Re: Fragen zu Strom, Heizung und Co - daily-use
Servus Itze_meee,
das meiste wurde ja schon mitgeteilt, aber noch nicht von allen
...
Neben dem schon erwähnten Gewichtsthema (sucht Euch schon mal eine Waage in der Nähe: Biogasanlage, Kieswerk, Betonwerk, Lagerhaus, Schrotthandel, notfalls TÜV, Dekra etc.) hab ich noch einigen Tipps in der Folge.
Wichtig: Bitte genügend Gas mitnehmen! Die zweite Flasche ist unerlässlich, auch wenn Ihr sie vielleicht nicht braucht: Im Juni kann das Wetter sehr wechselhaft sein - irgendwo zwischen eiskalt und nahe an der Frostgrenze (z.B. im Fjell) und sommerlich warm (am Fjord, bei den zahlreichen Obstplantagen) - man weiß es einfach nicht. Wir kommen im Sommer zu zweit mit 14 kg für vier Wochen meist hin, es kann aber auch mal mehr sein.
Übrigens: Warmwasser nicht dauern aufheizen, das frisst Unmengen an Gas. Immer nur bei Bedarf einschalten, zum Abspülen kann man auch einen Topf Wasser auf dem Kocher erwärmen.
Strom solltet Ihr sparsam verwenden: Die übliche 100 Ah Bleiakku (davon sind nur 50%-60% nutzbar) reicht für´s nötigste, ihr seid zum Betrieb der Heizung (Gebläse, Brenner etc.) darauf angewiesen. Der Kühlschrank braucht fast keinen Strom, nur ein wenig für die Elektronik - dafür aber Gas.
Stundenlanges Licht von stromfressenden LED-Leisten kann ganz schön an die Substanz gehen, aber es ist ja hoffentlich sehr lange hell zu Eurer Reisezeit.
Wenn Ihr länger an einem Platz (es gibt - nach längerer Suche und meist recht abgelegen - viele Plätze, an denen man frei übernachten kann) stehen wollt, vorher immer genügend Proviant einkaufen. Und Strom sparen: Steckdosen gibt´s dort keine, aber meist Grillstellen! Eine kleine Axt und eine "Taschenklappsäge" erleichtern die Beschaffung von Brennholz. Achtung! Nur Holz von definitiv toten Bäumen verwenden! Eine simple Kerze kann auch hier sehr erleuchtend wirken. Einen Grill haben wir noch nie vermisst, einen Grillrost kann man aber mitnehmen, dann ist man vom Vorhandensein von Grillstellen unabhängig.
Gewicht sparen kann man am effektivsten, wenn man z.B. nur das allernötigste an Proviant mit nimmt: Keine Konserven sondern Trockenware in Tüten, Getränke nur für die Anreise etc.. Norwegen ist nicht mehr so teuer wie früher, bei Discountern kann man günstig einkaufen (z.B. REMA 1000, Kiwi, Coop...), Milchprodukte sind teuer, Fisch umso günstiger.
Wichtig für die Wahl der Übernachtungsplätze: Nicht zu sehr auf die einschlägigen Apps verlassen, oft sind die genannten Plätze zur Hauptreisezeit (in die geratet Ihr beinahe) überfüllt, inzwischen gesperrt oder aus anderen Gründen nicht geeignet. Daher immer frühzeitig beginnen, einen schönen Stellplatz zu suchen und den Rest des Tages dort genießen und nicht bis zum bitteren (Tages-) Ende fahren, um dann einen "Notplatz" nehmen zum müssen und eine unruhige Nacht dort verbringen. Und noch eins: Niemals in schmale Straßen oder Wege reinfahren, aus denen man (z.B. mangels Wendemöglichkeit) nicht notfalls wieder rückwärts rausfahren könnte, niemals einen unbefestigten Weg runter fahren, den man sicher auch wieder hoch fahren kann (Frontantrieb!).
Zu Mautstraßen noch ein Tipp: Ja, auf manchen Hauptstrecken, Brücken etc. muss Maut bezahlt werden. Die Rechnung bekommt der Halter des Fahrzeuges in aller Regel per Post zugestellt (ein paar Euro), Eure Vermieter wird Euch das nachträglich in Rechnung stellen (vorher fragen, wie das gehandhabt wird). Viel wichtiger: Es gibt viele kleine, oft "unbefestigte", d.h. nicht asphaltierte Strecken die Maut kosten. In aller Regel sind das die schönsten Strecken! Hierfür ist es sinnvoll ein paar hundert Kronen in bar dabei zu haben, die dann in einem Umschlag an der unbesetzten Mautstelle zu hinterlegen sind (ja, manchmal geht´s auch per QR-Code und Kreditkarte, aber eben nicht immer).
Zum Schluss noch ein Hinweis: Mietmobile (mit unerfahrenen Insassen) werden - ja, auch in Norwegen !!! - häufig Opfer von Leuten, die zu unautorisierten Eigentumsübertragungen neigen. Insbesondere in Städten nie Wertsachen sichtbar im Auto liegen lassen und nach außen hin dokumentieren, dass Ihr Euch des Themas bewusst seid: Ein einfacher Spanngurt zwischen den Fahrerhaustüren lässt sich zwischen den Türgriffen einziehen und auch für die Wohnraumtür gibt´s einfache Zusatzverriegelungen, die keinen Umbau erfordern.
Wie Ihr merkt könnte ich jetzt noch ein paar Seiten zu diesem wunderschönen Reiseland schreiben, aber das sollen andere erledigen...
Viel Spaß in Norge,
beste Grüße,
Tourist
das meiste wurde ja schon mitgeteilt, aber noch nicht von allen
Neben dem schon erwähnten Gewichtsthema (sucht Euch schon mal eine Waage in der Nähe: Biogasanlage, Kieswerk, Betonwerk, Lagerhaus, Schrotthandel, notfalls TÜV, Dekra etc.) hab ich noch einigen Tipps in der Folge.
Wichtig: Bitte genügend Gas mitnehmen! Die zweite Flasche ist unerlässlich, auch wenn Ihr sie vielleicht nicht braucht: Im Juni kann das Wetter sehr wechselhaft sein - irgendwo zwischen eiskalt und nahe an der Frostgrenze (z.B. im Fjell) und sommerlich warm (am Fjord, bei den zahlreichen Obstplantagen) - man weiß es einfach nicht. Wir kommen im Sommer zu zweit mit 14 kg für vier Wochen meist hin, es kann aber auch mal mehr sein.
Übrigens: Warmwasser nicht dauern aufheizen, das frisst Unmengen an Gas. Immer nur bei Bedarf einschalten, zum Abspülen kann man auch einen Topf Wasser auf dem Kocher erwärmen.
Strom solltet Ihr sparsam verwenden: Die übliche 100 Ah Bleiakku (davon sind nur 50%-60% nutzbar) reicht für´s nötigste, ihr seid zum Betrieb der Heizung (Gebläse, Brenner etc.) darauf angewiesen. Der Kühlschrank braucht fast keinen Strom, nur ein wenig für die Elektronik - dafür aber Gas.
Stundenlanges Licht von stromfressenden LED-Leisten kann ganz schön an die Substanz gehen, aber es ist ja hoffentlich sehr lange hell zu Eurer Reisezeit.
Wenn Ihr länger an einem Platz (es gibt - nach längerer Suche und meist recht abgelegen - viele Plätze, an denen man frei übernachten kann) stehen wollt, vorher immer genügend Proviant einkaufen. Und Strom sparen: Steckdosen gibt´s dort keine, aber meist Grillstellen! Eine kleine Axt und eine "Taschenklappsäge" erleichtern die Beschaffung von Brennholz. Achtung! Nur Holz von definitiv toten Bäumen verwenden! Eine simple Kerze kann auch hier sehr erleuchtend wirken. Einen Grill haben wir noch nie vermisst, einen Grillrost kann man aber mitnehmen, dann ist man vom Vorhandensein von Grillstellen unabhängig.
Gewicht sparen kann man am effektivsten, wenn man z.B. nur das allernötigste an Proviant mit nimmt: Keine Konserven sondern Trockenware in Tüten, Getränke nur für die Anreise etc.. Norwegen ist nicht mehr so teuer wie früher, bei Discountern kann man günstig einkaufen (z.B. REMA 1000, Kiwi, Coop...), Milchprodukte sind teuer, Fisch umso günstiger.
Wichtig für die Wahl der Übernachtungsplätze: Nicht zu sehr auf die einschlägigen Apps verlassen, oft sind die genannten Plätze zur Hauptreisezeit (in die geratet Ihr beinahe) überfüllt, inzwischen gesperrt oder aus anderen Gründen nicht geeignet. Daher immer frühzeitig beginnen, einen schönen Stellplatz zu suchen und den Rest des Tages dort genießen und nicht bis zum bitteren (Tages-) Ende fahren, um dann einen "Notplatz" nehmen zum müssen und eine unruhige Nacht dort verbringen. Und noch eins: Niemals in schmale Straßen oder Wege reinfahren, aus denen man (z.B. mangels Wendemöglichkeit) nicht notfalls wieder rückwärts rausfahren könnte, niemals einen unbefestigten Weg runter fahren, den man sicher auch wieder hoch fahren kann (Frontantrieb!).
Zu Mautstraßen noch ein Tipp: Ja, auf manchen Hauptstrecken, Brücken etc. muss Maut bezahlt werden. Die Rechnung bekommt der Halter des Fahrzeuges in aller Regel per Post zugestellt (ein paar Euro), Eure Vermieter wird Euch das nachträglich in Rechnung stellen (vorher fragen, wie das gehandhabt wird). Viel wichtiger: Es gibt viele kleine, oft "unbefestigte", d.h. nicht asphaltierte Strecken die Maut kosten. In aller Regel sind das die schönsten Strecken! Hierfür ist es sinnvoll ein paar hundert Kronen in bar dabei zu haben, die dann in einem Umschlag an der unbesetzten Mautstelle zu hinterlegen sind (ja, manchmal geht´s auch per QR-Code und Kreditkarte, aber eben nicht immer).
Zum Schluss noch ein Hinweis: Mietmobile (mit unerfahrenen Insassen) werden - ja, auch in Norwegen !!! - häufig Opfer von Leuten, die zu unautorisierten Eigentumsübertragungen neigen. Insbesondere in Städten nie Wertsachen sichtbar im Auto liegen lassen und nach außen hin dokumentieren, dass Ihr Euch des Themas bewusst seid: Ein einfacher Spanngurt zwischen den Fahrerhaustüren lässt sich zwischen den Türgriffen einziehen und auch für die Wohnraumtür gibt´s einfache Zusatzverriegelungen, die keinen Umbau erfordern.
Wie Ihr merkt könnte ich jetzt noch ein paar Seiten zu diesem wunderschönen Reiseland schreiben, aber das sollen andere erledigen...
Viel Spaß in Norge,
beste Grüße,
Tourist
- Fr 11. Apr 2025, 09:30
- Forum: Selbstgemacht
- Thema: Was habt ihr Heute am Wohnmobil gemacht?
- Antworten: 2636
- Zugriffe: 467125
Re: Was habt ihr Heute am Wohnmobil gemacht?
Servus zusammen,
... ich gebe zu, es war schon gestern, aber ...
- eine Seitenbegrenzungsleuchte getauscht (LED, Jokon, nach 5 Jahre tot) -> böses Gefummel
- bei einer obere Begrenzungsleuchte die Glühbirne getauscht (minderwertiges Gehäuse, Jokon)
- Gas und Diesel vollgetankt
- HU, AU und Gasprüfung machen lassen (ohne Mängel)
Dazu noch die Hinweise: AU+HU 156,-€, Gasprüfung 64,- €
Die mit Standard - Spanngurten befestigte Alugas-14kg-Tankflasche hat den Prüfer nicht ansatzweise interessiert.
Viele Grüße,
Tourist
... der jetzt dann mal weg ist
... ich gebe zu, es war schon gestern, aber ...
- eine Seitenbegrenzungsleuchte getauscht (LED, Jokon, nach 5 Jahre tot) -> böses Gefummel
- bei einer obere Begrenzungsleuchte die Glühbirne getauscht (minderwertiges Gehäuse, Jokon)
- Gas und Diesel vollgetankt
- HU, AU und Gasprüfung machen lassen (ohne Mängel)
Dazu noch die Hinweise: AU+HU 156,-€, Gasprüfung 64,- €
Die mit Standard - Spanngurten befestigte Alugas-14kg-Tankflasche hat den Prüfer nicht ansatzweise interessiert.
Viele Grüße,
Tourist
... der jetzt dann mal weg ist
- Do 20. Mär 2025, 09:36
- Forum: Stell- und Campingplätze sowie Gastankstellen
- Thema: Schleswig Holstein greift durch - Vorsicht beim Wildcampen!
- Antworten: 57
- Zugriffe: 16783
Re: Schleswig Holstein greift durch - Vorsicht beim Wildcampen!
Servus zusammen,
zu Thema "Wildcampen" noch eine kleine Themaabweichung von mir
:
Wie ist das denn in SH mit parkenden LKW? Werden die dort auch nachts verfolgt? Aktueller Anlass für meine Frage: Ich war gestern Abend von Stuttgart aus auf der A8 in Richtung München unterwegs. Ich wollte kurz stehen bleiben, weil im Schrank ein klappernder Topf genervt hat. Ich wäre um ein Haar nicht mehr aus dem sehr großzügigen Parkplatz rausgekommen, weil die LKW-Anarchisten, die dort übernachtet haben, alle Parkplätze, auch die für PKW, vollgestellt hatten und dazu die Fahrspuren dazwischen auch noch beidseitig (!) vollgeparkt hatten. Einige hatten Tisch und Stuhl draußen, haben gegrillt und gekocht. Der LKW vor mir ist nur zentimeterweise durch gekommen, es hat eine viertel Stunde gedauert, bis ich über (den ebenfalls zugeparkten) Beschleunigungsstreifen wieder auf die Autobahn zurück konnte.
Da wäre ein weites Feld für die Ordnungshüter, ein abendlicher Rundgang würde jede Menge Geld in die Staatskasse bringen. Aber man hetzt lieber Wohnmobilisten durch´s Land, die vermeintlich irgendwo falsch parken.
Einziger Trost: Man kann solche Regionen meiden, die sich selbst gut genug sind und nur Fremde hereinlassen, die selbst für´s Spazierengehen zahlen wollen.
... musste jetzt mal raus...
Beste Grüße und viel Spaß in Regionen (die gibt´s auch in Deutschland!), in denen man als Gast empfangen wird,
Tourist
zu Thema "Wildcampen" noch eine kleine Themaabweichung von mir
: Wie ist das denn in SH mit parkenden LKW? Werden die dort auch nachts verfolgt? Aktueller Anlass für meine Frage: Ich war gestern Abend von Stuttgart aus auf der A8 in Richtung München unterwegs. Ich wollte kurz stehen bleiben, weil im Schrank ein klappernder Topf genervt hat. Ich wäre um ein Haar nicht mehr aus dem sehr großzügigen Parkplatz rausgekommen, weil die LKW-Anarchisten, die dort übernachtet haben, alle Parkplätze, auch die für PKW, vollgestellt hatten und dazu die Fahrspuren dazwischen auch noch beidseitig (!) vollgeparkt hatten. Einige hatten Tisch und Stuhl draußen, haben gegrillt und gekocht. Der LKW vor mir ist nur zentimeterweise durch gekommen, es hat eine viertel Stunde gedauert, bis ich über (den ebenfalls zugeparkten) Beschleunigungsstreifen wieder auf die Autobahn zurück konnte.
Da wäre ein weites Feld für die Ordnungshüter, ein abendlicher Rundgang würde jede Menge Geld in die Staatskasse bringen. Aber man hetzt lieber Wohnmobilisten durch´s Land, die vermeintlich irgendwo falsch parken.
Einziger Trost: Man kann solche Regionen meiden, die sich selbst gut genug sind und nur Fremde hereinlassen, die selbst für´s Spazierengehen zahlen wollen.
... musste jetzt mal raus...
Beste Grüße und viel Spaß in Regionen (die gibt´s auch in Deutschland!), in denen man als Gast empfangen wird,
Tourist
- Di 18. Mär 2025, 23:10
- Forum: Stell- und Campingplätze sowie Gastankstellen
- Thema: Schleswig Holstein greift durch - Vorsicht beim Wildcampen!
- Antworten: 57
- Zugriffe: 16783
Re: Schleswig Holstein greift durch - Vorsicht beim Wildcampen!
Servus zusammen,
war das "Freistehen" ("Wildcampen" geht eh nicht) in Schleswig Holstein nicht schon immer ein Problem? Oder hatte sich das gebessert?
Ihr erkennt an meiner Anmerkung, dass ich einerseits ganz im Süden daheim bin und praktisch nie im Norden Deutschlands verweile - micht zieht´s da oben immer noch ein Stück weiter über´s Wasser.
Viele Grüße,
Tourist
war das "Freistehen" ("Wildcampen" geht eh nicht) in Schleswig Holstein nicht schon immer ein Problem? Oder hatte sich das gebessert?
Ihr erkennt an meiner Anmerkung, dass ich einerseits ganz im Süden daheim bin und praktisch nie im Norden Deutschlands verweile - micht zieht´s da oben immer noch ein Stück weiter über´s Wasser.
Viele Grüße,
Tourist
- So 23. Feb 2025, 17:18
- Forum: Küche, Bad, Wohnen, Wasser, Ambiente, Campen
- Thema: Kaffeezubereitung im Wohnmobil
- Antworten: 376
- Zugriffe: 74981
Re: Kaffeezubereitung im Wohnmobil
Servus zusammen,
wir haben schon wirklich (fast) alle Optionen der Kaffeebereitung im Womo gestestet (außer Vollautomat und Brühmaschine).
Begonnen haben wir mit einem Wasserkessel und einem handelsüblichen Filteraufsatz für die (Thermos-) Kanne. Ziemlich schnell war uns klar, dass das Risiko des Umfallens groß ist. Nach ein paar Jahren war´s dann soweit: Die Sauerei war grenzenlos, noch Jahre später ist der Kaffeesatz aus den Ritzen gekommen. Nächster Schritt war dann versuchsweise ein "French Press", aber auch die hatte sich nicht bewährt, da bei unserem Urlaubsverhalten (überwiegend Freisteher) der Wasserverbrauch für die Reinigung zu hoch war und auch die Kaffeesatzentsorgung nur unbefriedigend zu lösen war.
Der für viele Jahre nächste Schritt war dann eine kleiner italienischer "Espressokocher" für besondere Anlässe und zum Frühstück einfach ein ordentlicher löslicher Kaffee (unser Favorit nach einer Nacht vor dem Werk in Gävle: Dark Mörkrost).
Irgendwann kam dann mit der Nachrüstung einer Lithium-Batterie auch der Gedanke an eine Kapselmaschine auf, wegen des schon vorhandenen, knapp bemessenen Wechselrichters kam da nur eine von Tchibo in Frage: Die kleine Cafissimo Compakt hat´s mal als Restposten für 39,- € gegeben und ich möchte sie im Womo nicht mehr missen. Der niedrige Leistungsbedarf von 950 W passte perfekt und das Teil ist wohl ziemlich robust, es begleitet uns seit einigen Jahren und hilft im Bedarfsfall auch mal zuhause aus. Unbestritten sind die Kapseln nicht wirklich nachhaltig, zumindest ist aber kein Aluminium enthalten. Und ja, die Tasse Kaffee kommt damit auf ca. 30 Cent, aber den "Luxus" leiste wir uns gerne.
Irgendwo an einem einsamen See oder in den Schären am Ufer zu sitzen und per Knopfdruck einen halbwegs ordentlichen Espresso zu trinken hat was!
Viele Grüße,
Tourist
P.S.: Einen Petromax - Perkolator haben wir auch noch. Der passt gut, um am Lagerfeuer Kaffee zu kochen. Nachteil: Nix für eilige Leute, eine Viertelstunde dauert das schon, bis man den trinken kann. Dafür gibt´s dann aber eine große Menge, wunderbar malzigen Kaffee. Und rußige Finger beim Einpacken... . Quasi der Gegenentwurf zur Kapselmaschine.
wir haben schon wirklich (fast) alle Optionen der Kaffeebereitung im Womo gestestet (außer Vollautomat und Brühmaschine).
Begonnen haben wir mit einem Wasserkessel und einem handelsüblichen Filteraufsatz für die (Thermos-) Kanne. Ziemlich schnell war uns klar, dass das Risiko des Umfallens groß ist. Nach ein paar Jahren war´s dann soweit: Die Sauerei war grenzenlos, noch Jahre später ist der Kaffeesatz aus den Ritzen gekommen. Nächster Schritt war dann versuchsweise ein "French Press", aber auch die hatte sich nicht bewährt, da bei unserem Urlaubsverhalten (überwiegend Freisteher) der Wasserverbrauch für die Reinigung zu hoch war und auch die Kaffeesatzentsorgung nur unbefriedigend zu lösen war.
Der für viele Jahre nächste Schritt war dann eine kleiner italienischer "Espressokocher" für besondere Anlässe und zum Frühstück einfach ein ordentlicher löslicher Kaffee (unser Favorit nach einer Nacht vor dem Werk in Gävle: Dark Mörkrost).
Irgendwann kam dann mit der Nachrüstung einer Lithium-Batterie auch der Gedanke an eine Kapselmaschine auf, wegen des schon vorhandenen, knapp bemessenen Wechselrichters kam da nur eine von Tchibo in Frage: Die kleine Cafissimo Compakt hat´s mal als Restposten für 39,- € gegeben und ich möchte sie im Womo nicht mehr missen. Der niedrige Leistungsbedarf von 950 W passte perfekt und das Teil ist wohl ziemlich robust, es begleitet uns seit einigen Jahren und hilft im Bedarfsfall auch mal zuhause aus. Unbestritten sind die Kapseln nicht wirklich nachhaltig, zumindest ist aber kein Aluminium enthalten. Und ja, die Tasse Kaffee kommt damit auf ca. 30 Cent, aber den "Luxus" leiste wir uns gerne.
Irgendwo an einem einsamen See oder in den Schären am Ufer zu sitzen und per Knopfdruck einen halbwegs ordentlichen Espresso zu trinken hat was!
Viele Grüße,
Tourist
P.S.: Einen Petromax - Perkolator haben wir auch noch. Der passt gut, um am Lagerfeuer Kaffee zu kochen. Nachteil: Nix für eilige Leute, eine Viertelstunde dauert das schon, bis man den trinken kann. Dafür gibt´s dann aber eine große Menge, wunderbar malzigen Kaffee. Und rußige Finger beim Einpacken... . Quasi der Gegenentwurf zur Kapselmaschine.
- Do 23. Jan 2025, 16:02
- Forum: Technik
- Thema: Gaslow Wiederbefüllbare Gasflasche
- Antworten: 26
- Zugriffe: 4343
Re: Gaslow Wiederbefüllbare Gasflasche
Servus womocamper,
"eingebaut" hab ich meine Tankflasche auch nicht. Aber ich fahre einfach mit dem Womo zur Gastanke. Die Alugasflasche scheint mir günstiger zu sein, als die von Gaslow, die 14 kg - Variante ist nur wenig teurer.
Viele Grüße,
Tourist
"eingebaut" hab ich meine Tankflasche auch nicht. Aber ich fahre einfach mit dem Womo zur Gastanke. Die Alugasflasche scheint mir günstiger zu sein, als die von Gaslow, die 14 kg - Variante ist nur wenig teurer.
Viele Grüße,
Tourist
- Do 23. Jan 2025, 15:45
- Forum: Frankreich
- Thema: Einbruch auf dem Wohnmobilstellplatz in Tournus/Frankreich
- Antworten: 103
- Zugriffe: 23897
Re: Einbruch auf dem Wohnmobilstellplatz in Tournus/Frankreich
Servus Grappa58,
das Aufbautürschloss ist noch weniger einbruchsicher als die Türen eines Kastenwagen - aber auch die sind für Profis weitgehend geräuschlos zu öffnen (wie selbst erlebt). Du hattest bisher einfach nur Glück. Ein Grund zur Freude! Eine (leere) Handtasche im Eingangsbereich dient bestenfalls als Köder, wir hatten auch lange Zeit nach unserem Einbruch soetwas rumstehen.
Was wir gelernt haben war, dass es unverzichtbar ist, alle Türen in den Wohnraum mechanisch von innen zu sichern. Im Falle Deines Dethleffs sollte es sehr einfach sein, die Tür mit einem Handgriff am Abend von innen zu sichern: Einen Gurt durch den Haltegriff der Aufbautür ziehen und am Womo festzurren (notfalls eine feste Halterung nachrüsten). Das verhindert zwar nicht, dass das Schloss geknackt wird, nur die Türe lässt sich nicht mehr ohne viel Aufwand (und Lärm!) öffnen. Als schnelle Lösung lässt sich soetwas unterwegs umgehend realisieren.
Wir schlafen seit Jahrzehnten keine Nacht mehr im Womo, ohne die drei Türen (im Fahrerhaus mit HEOsafe, wie schon beschrieben) mechanisch zu sichern. Das macht nur minimale Mühe und trägt wesentlich zu unserem Wohlbefinden auf Reisen bei.
Wenn es uns mal gelingt die Aufbautür in die "Türkontakte" des Fahrerhauses zu integrieren, gibt´s dazu auch noch eine Alarmanlage - hatten wir früher, hatte sich auch bewährt und uns beruhigt.
Weiter viele schöne Reisen wünscht
Tourist
das Aufbautürschloss ist noch weniger einbruchsicher als die Türen eines Kastenwagen - aber auch die sind für Profis weitgehend geräuschlos zu öffnen (wie selbst erlebt). Du hattest bisher einfach nur Glück. Ein Grund zur Freude! Eine (leere) Handtasche im Eingangsbereich dient bestenfalls als Köder, wir hatten auch lange Zeit nach unserem Einbruch soetwas rumstehen.
Was wir gelernt haben war, dass es unverzichtbar ist, alle Türen in den Wohnraum mechanisch von innen zu sichern. Im Falle Deines Dethleffs sollte es sehr einfach sein, die Tür mit einem Handgriff am Abend von innen zu sichern: Einen Gurt durch den Haltegriff der Aufbautür ziehen und am Womo festzurren (notfalls eine feste Halterung nachrüsten). Das verhindert zwar nicht, dass das Schloss geknackt wird, nur die Türe lässt sich nicht mehr ohne viel Aufwand (und Lärm!) öffnen. Als schnelle Lösung lässt sich soetwas unterwegs umgehend realisieren.
Wir schlafen seit Jahrzehnten keine Nacht mehr im Womo, ohne die drei Türen (im Fahrerhaus mit HEOsafe, wie schon beschrieben) mechanisch zu sichern. Das macht nur minimale Mühe und trägt wesentlich zu unserem Wohlbefinden auf Reisen bei.
Wenn es uns mal gelingt die Aufbautür in die "Türkontakte" des Fahrerhauses zu integrieren, gibt´s dazu auch noch eine Alarmanlage - hatten wir früher, hatte sich auch bewährt und uns beruhigt.
Weiter viele schöne Reisen wünscht
Tourist