Nirgendwo mehr.
Nach dem aktuellen Irland Trip beenden wir unsere wohnmobile Ära. Massiv zunehmende Einschränkungen und unverhältnismäßig gestiegene Preise haben diese Konsequenz verursacht.
Offenbar sind wir nicht die einzigen.
Zitat: Was für das Wohnmobil spricht (nach wie vor)

1. Unabhängigkeit und Flexibilität
• Du kannst spontan losfahren, deine Route ändern, im Grünen übernachten.
• Besonders wertvoll für Naturfreunde, Hundebesitzer, Familien.

2. Reisen in der eigenen „Hygienezone“
• Eigene Toilette, Bett, Küche – kein Hotel nötig. Gerade post-Corona ein Pluspunkt.

3. Langzeitreisen oder Auszeit
• Ideal für Rentner, digitale Nomaden oder Sabbaticals.
• Freiheit, ohne auf Pauschaltourismus angewiesen zu sein.
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Aber: Es gibt immer mehr Nachteile und Einschränkungen

1. Stark steigende Kosten
• Kaufpreise explodieren: selbst gebrauchte Kastenwagen über 50.000 €.
• Stellplätze und Campingplätze werden immer teurer (teils 30–50 € pro Nacht).
• Spritpreise + Maut + Umweltzonen machen das Reisen teuer und unattraktiv.

2. Regulierungen & Restriktionen
• Immer mehr Orte verbieten freies Übernachten, oft mit Verbotsschildern, Bußgeldern.
• Umweltzonen, Fahrverbote für Diesel oder alte Modelle (Euro 4/5) nehmen zu.
• In Städten kaum noch legale Parkmöglichkeiten – selbst auf Campingplätzen oft Reservierungspflicht.

3. Überfüllung und Massentourismus
• Wohnmobilismus ist kein Geheimtipp mehr – beliebte Orte sind überlaufen, Stellplätze oft schon mittags voll.
• Im Sommer Ballungszustände an Seen, Küsten, in den Alpen oder Skandinav.
Wer es so mag - gerne weiter so.
Wir sind dann mal weg. Es soll noch ein Leben nach dem Wohnmobil geben
