Der Wohnmobilmarkt

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Austragler
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von Austragler »

Ich habe interessehalber mal in Mobile-de nach der EURA-MObil Modellreihe Profila gesucht, es wurden 171 Fahrzeuge angezeigt, leider konnte -wie früher möglich- die Verfügbarkeit nicht extra eingegeben werden.
Es gibt also schon Mobile die kurzfristig zu haben wären. Die Preisabschläge vom Listenpreis sind allerdings der Nachfrage angepasst worden, Schnäppchen gibts nicht mehr. Die Händler wissen die Gunst der Stunde wohl zu nutzen was auch vernünftig ist.
Aus Sicht der Kaufleute, aus Verbrauchersicht eher nicht.
Gruß aus Oberbayern
Franz
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Frank1965
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von Frank1965 »

Ich bin wirklich erstaunt wie mutig man in die Reisemobilbranche investiert.

Das hier ist ein alter Schulkamerad. Habe zwar keinen Kontakt zu dem, aber heute in der Tageszeitung gelesen.
https://www.elbus-wohnmobil.de/
Der zweite jetzt aus meiner Klasse.

Auch diverse Autohäuser erweitern sich.

Gestern bei Chrome für Cash. Der will jetzt auch in Wohnmobile investieren.
Mit freundlichen Grüßen Frank
Nikolena
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von Nikolena »

Braucht’s dafür wirklich viel Mut?

Ein entsprechender Hintergrund mit Platz, Werkstatt und Personal mal vorausgesetzt. Das finanzielle sollte nicht das Problem sein.

Die Vermietvorläufe sind zwar aktuell noch nicht überragend aber das pendelt sich ein. Falls nicht, wird man das am Angebot von Kurzzeitmieten sehen. Das haben jedoch die meisten Vermieter nach meinen Recherchen nicht nötig. Der Lockdown regt eher zu längeren Reisen durch weiter entfernte Ziele ein. Aber lange hält der nicht mehr.

Insgesamt eine gute Möglichkeit an dem Boom teilzunehmen.
Es grüßt der Wolfgang :-)

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Hans 7151
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von Hans 7151 »

Auf der CMT haben wir uns mit einem etrwas größerem Reimo infiziert. Wir waren schon knapp dran zubestellen. Aber dann kam der Virus, ein Kauf wurde natürlich aufgeschoben. Seither beobachte ich was denn mein Reimo noch so bringen könnte, und auf der anderen Seite wie sich die Preise und die Verweilzeiten beim Verkäufer für mein neues Objekt verhalten. Was mich etwas irritiert, daß sehr viele fast neuwertige Mobile von Privaten angeboten werden. Nun wäre mein neues Traummobile gut gebraucht und wenig Km tatsächlich aufgetaucht, aber irgendwie hab ich keinen Mut zuzugreifen, denn ich glaube wir stehen noch länger im Lockdown.
Ach, ich hätts bald vergessen, wenn sich die Preise die im mobile.de für mein Bj. aufgerufen werden realisieren lassen, dann bin ich 8 Jahre sehr preiswert unterwegs gewesen.

Grüße Hans
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Schröder
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von Schröder »

angeblich kaufen die Leute ja Womos als gäbs nichts anderes mehr. Ich kann das irgendwie nicht nachvollziehen in einer Zeit wo vieles ungewiss ist und ich Gefahr laufe, die nächsten Monate gar nicht fahren zu dürfen.
Ich meine jetzt nicht die Leute, die sonst nicht wohin wissen mit ihrem Geld und auch genug Platz führ den Wagen auf ihrem Grundstück haben.
Mehr meine ich die Leute die alle ihre Anschaffungen mit Kredit kaufen, gar nicht wissen wo so eine Kiste bei Nichtnutzung abgestellt werden sollen und der Arbeitsplatz in diesen Zeiten auch nicht mehr 100% sicher ist.

Bei den Kastenwagen denke ich, dass der vielfach den sonstigen Zweitwagen ersetzt und somit nicht zu sonderlichen Mehraufwand führt.
Auch die Hochpreisdinger bis zu einer Million werden die Eigner nicht belasten.

Vielleicht bin ich auch zu ängstlich und auf Grund der Erziehung schon ein Gegner von Sachenkauf ohne das Geld auf dem Konto zu haben,
denke aber, dass dieses Kaufverhalten mit der Nullzinspolitik die nächste Zwegatkundschaft bewusst ranzüchtet.
Dass solche Leute sich auch noch nach 7 Jahren schuldenfrei nennen dürfen, ohne einen Euro seiner Verpflichtungen gezahlt zu haben empfinde ich persönlich eh als Sauerei!
Gruß
Thomas
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MobilLoewe
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von MobilLoewe »

Schröder hat geschrieben: Di 6. Apr 2021, 10:25 Dass solche Leute sich auch noch nach 7 Jahren schuldenfrei nennen dürfen, ohne einen Euro seiner Verpflichtungen gezahlt zu haben empfinde ich persönlich eh als Sauerei!
Neu, die Verbraucherinsolvenz dauert im Regelfall 3 Jahre. Dies gilt für alle Verfahren, die seit dem 01.10.2020 beantragt wurden.

Die Wohnmobil Händler, die zahlungsunfähig sind, müssen innerhalb von drei Wochen einen Insolvenzantrag stellen. Peng, dann haben Verbraucher nur noch eine geringe Chance an ihr Geld zu kommen.
Gruß Bernd

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Frank1965
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von Frank1965 »

Gestern blühte der Gebraucht Mobile Markt kurz auf. 3 Mobile hätte ich direkt gekauft. War aber zu spät. Vermutlich hat der Schneefall und die Nachrichten, dass die Covid 19 Beschränkungen verschärft werden dazu geführt.

Lustig und erschreckend, was da teils in den Verkaufsanzeigen geschrieben wird. Nicht nur die bekannten Floskel, Kameltreiber, nehme keine Teppiche in Zahlung, sondern auch, melden sie sich bitte, wenn sie das Geld haben. Viele Mobile wurden angezahlt, nicht abgeholt, weil die Finanzierung geplatzt ist. Ein wirklich bunter Markt zurzeit. Neu ist auch, dass man seinen schon überzogenen Preis gerne überboten hätte.

Ich bin auch bei Nobelschröder. Trotzdem hat sich meine Ansicht in den letzten Jahren verändert. Wir sind nicht mehr zeitgemäß erzogen.
Das wäre auch zu weit weg vom Thema dies alles aufzuzeigen, aber es wird auch viel vererbt. Die ein eigenes Haus schon haben, ein gutes Einkommen vorzeigen, haben nichts anderes zu tun, dass geerbte Haus von der Oma zu verscherbeln. Parallel dazu wird sich ein neuer Fuhrpark zugelegt. Den Thermomix sollte ich nicht vergessen...

Man lebt jetzt, und nicht in der Zukunft. Es lebt sich auch leichter ohne Vermögen. Mit Vermögen meine ich das Vermögen, dass einen der Staat
vor die Nase hält, wenn man mal zum Sozialfall werden sollte. Das begleite ich gerade ganz eng mit. Hat man nix, bekommt direkt seine Sozialleistungen. Ist da irgendwo nur ein Cent, gibbet nichts. Bis man völlig abgebrannt ist.

Ich bin nicht betroffen, erzogen worden dies zu vermeiden. Kann aber auch nachvollziehen, dass es Menschen gibt, die anders erzogen wurden.... Oder das bei Ihren Eltern erleben mussten.
Mit freundlichen Grüßen Frank
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Austragler
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von Austragler »

Frank,
die Leute die sich deine Zeilen zu Herzen nehmen sollten werden hier nicht mitlesen.

Ich gehöre auch zu bedauernswerten Menschen die etwas geerbt haben.
Wenn man in einem kleinen Dorf wohnt und etwas geerbt hat gibt es sofort die wildesten Spekulationen. Das ist ganz lustig. Mir wird unterstellt ich hätte eine Million geerbt, mindestens, 10 Jahre ist das jetzt her. Weil ich ein paar Jahre nach dem Erbantritt ein neues Wohnmobil, ein neues Auto und ein neues Motorrad gekauft habe. Diese Anschaffungen haben jedoch mit dem Erbe überhaupt nichts zu tun.
Die Immobilien die uns gehören schon eher.
Dorftrasch: Ja, wenn man eine Million erbt.......
Vielleicht hätte ich doch ein größeres Wohnmobil kaufen sollen , Liner oder so ?
Von dem Erbe gehört mir nichts mehr, nullkommanix, ich habe alles meinen Söhnen übergeben. Zusammen haben wir das Erb-Vermögen in wenigen Jahren mehr als verdreifacht. Verkauft habe ich nur ein Grundstück für 8000 Euro, um einem Anlieger die Zufahrt zu einem großen Acker zu erleichtern.
Das wissen aber die dörflichen Neidhammel nicht.
Gruß aus Oberbayern
Franz
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Nikolena
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von Nikolena »

Schröder hat geschrieben: Di 6. Apr 2021, 10:25 angeblich kaufen die Leute ja Womos als gäbs nichts anderes mehr. Ich kann das irgendwie nicht nachvollziehen in einer Zeit wo vieles ungewiss ist und ich Gefahr laufe, die nächsten Monate gar nicht fahren zu dürfen.
Sicher die begründete Aussicht, dass das reisen bald wieder möglich ist. Du wirst ja vor dem von Dir genannten Hintergrund auch nicht darüber nachdenken dein Womo zu verkaufen, oder? Bei vielen ist es auch die parallel abzuwartende Lieferzeit, Gebrauchtfahrzeugkäufer entscheiden sich jetzt schon, weil sie exakt das Auto gefunden haben was sie suchen. Dann stehts bereit, wenn wieder gereist werden darf.
Ich meine jetzt nicht die Leute, die sonst nicht wohin wissen mit ihrem Geld und auch genug Platz führ den Wagen auf ihrem Grundstück haben.
Mehr meine ich die Leute die alle ihre Anschaffungen mit Kredit kaufen, gar nicht wissen wo so eine Kiste bei Nichtnutzung abgestellt werden sollen und der Arbeitsplatz in diesen Zeiten auch nicht mehr 100% sicher ist.
Es ist so viel Geld im Umlauf und zur Verfügung, dass ein hoher Anteil an Barzahlern darunter sein wird. Ob nun für ein neues oder ein gebrauchtes ist egal. Vor einer Finanzierung steht mal noch immer und aktuell noch mehr die Bonitätsprüfung. Da werden unsichere Arbeitsplätze und vieles andere einbezogen. Eine erforderliche Eigenkapitalquote zur Objektabsicherung, mindert dann das Risiko des Kreditgebers erheblich und der Werterhalt von Womos gilt auch für den Finanzierer. Eigentlich ganz normales Bankgeschäft.
Nur von Barzahlern allein werden die Zuwachsraten der Reisemobilhersteller auch nicht gespeist.

....
Vielleicht bin ich auch zu ängstlich und auf Grund der Erziehung schon ein Gegner von Sachenkauf ohne das Geld auf dem Konto zu haben,
denke aber, dass dieses Kaufverhalten mit der Nullzinspolitik die nächste Zwegatkundschaft bewusst ranzüchtet.
Dass solche Leute sich auch noch nach 7 Jahren schuldenfrei nennen dürfen, ohne einen Euro seiner Verpflichtungen gezahlt zu haben empfinde ich persönlich eh als Sauerei!
Der Fehler wurde ja im Grunde vorher gemacht. Nämlich dass Kredit in Höhe X und in Anzahl Y gegeben wurde. Unabhängig vom faktischen Grund der Insolvenz. Es ist nicht davon auszugehen, dass jemand ab dem Jahr 8 wieder nennenswertes Vermögen aufbaut um seine Schulden zurückzuzahlen. Somit wird die Möglichkeit eines Neuanfanges gegeben. Wenn ich als Gläubiger betroffen wäre, fände ich das aber auch nicht toll. Logisch. Der Weg einer Insolvenz ist aber nicht so einfach, wie sich das manch einer denkt. Das sind meistens harte 7 Jahre. Zum Glück ohne weitere Schuldenanhäufung.

Unsere Wirtschaft kann im Übrigen nicht davon aufrechterhalten werden, wenn nur das gekauft wird, was nicht finanziert wird. Das ist auch kein Problem, so lange die Ausfallquote gering genug bleibt. Und das ist sie, wenn sich alle Akteure an die Spielregeln halten, wo immer es in Ihrer Macht steht. Wenn dann noch Konsum von Investition unterschieden wird, ist das insgesamt positiv.
Es grüßt der Wolfgang :-)

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MobilLoewe
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von MobilLoewe »

Nikolena hat geschrieben: Di 6. Apr 2021, 13:06 Das sind meistens harte 7 Jahre. Zum Glück ohne weitere Schuldenanhäufung.
MobilLoewe hat geschrieben: Di 6. Apr 2021, 10:34 Neu, die Verbraucherinsolvenz dauert im Regelfall 3 Jahre. Dies gilt für alle Verfahren, die seit dem 01.10.2020 beantragt wurden.
Gruß Bernd

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Austragler
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von Austragler »

Zur ganzen Finanzierungsgeschichte:
Mein Großvater sagte zu mir: Bub, es gibt zweierlei Leute, die einen können nicht schlafen wenn sie Schulden haben, die anderen können nicht schlafen wenn sie keine haben.

Er selber hatte auch mal Schulden. 1951 wurde ein Traktor gekauft, vorher zog ein Ochse den Pflug und die Leiterwagen auf denen Gras und Heu eingefahren wurde. Der Traktor kostete damals 6400 Mark, ich war damals 5 Jahre alt, erinnere mich aber an jede Einzelheit. Was wurde da gerechnet, nachgeforscht ob er wirklich nicht mehr als einen Liter Diesel in der Stunde braucht. Eine 12-Volt-Anlage mit elektrischem Anlasser hätte 350 Mark Aufpreis gekostet, das hat man sich gespart.
Und 6400 Mark waren sehr viel Geld, ein Kleinbauer wie mein Großvater hatte das nicht und bekam auch von der Bank keinen Kredit, obwohl unbescholten. Ich weiß noch heute wer ihm zum Traktorkauf Geld geliehen hatte. 2 Freunde waren das, man hat sich damals untereinander in fast jeder Lebenslage ausgeholfen, alles per Handschlag. Heutzutage unvorstellbar. Er hat anderen in der selben Weise geholfen als er wieder Geld hatte.
Der Traktor ist noch immer in unserem Besitz, am 1.6.2021 wird er 70 Jahre alt.
Gruß aus Oberbayern
Franz
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Schröder
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von Schröder »

Nikolena hat geschrieben: Di 6. Apr 2021, 13:06 Du wirst ja vor dem von Dir genannten Hintergrund auch nicht darüber nachdenken dein Womo zu verkaufen, oder?
aber mit Sicherheit! Habe im August verkauft und war ein guter Zeitpunkt.
Gruß
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Beduin
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von Beduin »

Und jetzt, keins?
Liebe grüsse Ina
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Frank1965
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von Frank1965 »

Beduin hat geschrieben: Mi 7. Apr 2021, 08:08 Und jetzt, keins?
Jupp, und sein altes hat der Käufer für über 20000 € weiter verkauft..... :duw: *ROFL* *ROFL*
Mit freundlichen Grüßen Frank
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MobilLoewe
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von MobilLoewe »

Schröder hat geschrieben: Di 6. Apr 2021, 15:11 ... Habe im August verkauft und war ein guter Zeitpunkt.
Aber kein guter Zeitpunkt was neues zu kaufen?
Gruß Bernd

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Schröder
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von Schröder »

Beduin hat geschrieben: Mi 7. Apr 2021, 08:08 Und jetzt, keins?
jetzt 8 Monate ohne und bislang noch nicht vermisst! Aber komisch ist es schon und ich tröste mich mit der ersparten Steuer und Versicherung.

Der Händler der ihn gekauft hat, hat ihn mit 34.000,- Aufpreis inseriert.....ist aber noch zu haben bei Mobile.de
Ein gutes Geschäft ist es nur, wenn beide Parteien zufrieden sind! *THUMBS UP*
Gruß
Thomas
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Beduin
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von Beduin »

Könnte ich nicht, müsste ich durchdrehen. Fällt mir schon schwer, wenn meiner nur paar Tage in der Werkstatt sein sollte
Liebe grüsse Ina
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MobilLoewe
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von MobilLoewe »

Schröder hat geschrieben: Mi 7. Apr 2021, 10:44
Beduin hat geschrieben: Mi 7. Apr 2021, 08:08 Und jetzt, keins?
jetzt 8 Monate ohne und bislang noch nicht vermisst! Aber komisch ist es schon und ich tröste mich mit der ersparten Steuer und Versicherung.
Interessant, mein Mobil wurde Mitte August 2020 zugelassen und wurde bisher 76 Tage genutzt. Der Kauf passte, so ein 4x4 Mobilichen ist eine Marktlücke.
Gruß Bernd

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Schröder
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von Schröder »

klar fehlt das Womo, aber ich komme auf 60 Übernachtungen/Jahr, 30 Tage Sommer und dann die Feiertage. Also meine einzige bis jetzt ausgefallene Fahrt war Ostern und da durfte eh keiner.

Gut, aber hätte auch gedacht, dass der Markt sich mit Corona etwas dreht und der Wagen ist jetzt im März 11 Jahre alt geworden, sollte eh weg.
Gruß
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Billy1707
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von Billy1707 »

Also ich habe auch gerade mal bei mobile geschaut.

Knaus Sky TI 650 meg.
Von Bj. 12 bis 18 ist gar keiner dabei.
Nur zwei mit Bj. 19.

Als ich 2018 Ludwig kaufte, waren über 30 Mobile
in einem kleineren Zeitfenster verfügbar.

Spooky ! Leer gefegt !
Grüße Billy *HI*

Unterwegs mit dem Knaus Sky TI 650 MEG silver selection.
MJ150, 3,5 to, perfekt für uns beide.
Nikolena
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von Nikolena »

Schröder hat geschrieben: Di 6. Apr 2021, 15:11 ...Habe im August verkauft und war ein guter Zeitpunkt.
Schröder hat geschrieben: Mi 7. Apr 2021, 10:44 ....
Der Händler der ihn gekauft hat, hat ihn mit 34.000,- Aufpreis inseriert.....ist aber noch zu haben bei Mobile.de
Ein gutes Geschäft ist es nur, wenn beide Parteien zufrieden sind! *THUMBS UP*
Fragt sich, welcher Preis bei dieser Marge jetzt der richtige war/ist. Vielleicht hat aber auch die Zeit und der noch besser werdende Markt Auftrieb gegeben.....wenn er ihn dann auch mal verkauft bekommt.

Aber: Win-Win ist wenn beide zufrieden sind.
Es grüßt der Wolfgang :-)

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Schröder
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von Schröder »

Nikolena hat geschrieben: Mi 7. Apr 2021, 13:47
Fragt sich, welcher Preis bei dieser Marge jetzt der richtige war/ist.
Es gibt nur einen richtigen Preis und das ist der, den jemand bereit ist zu zahlen.

Dem Händler ist es Latte, ist Sportwagenhändler (Lambo, Ferrari, Porsche usw.) fährt den Wagen selber und wenn er wirklich mal weg soll gibt es einfach einen neuen Preis.
Man kann auch sagen, wenn man inseriert und nicht wirklich ernsthaft verkaufen will, setzt man auch mal Mondpreise an. :grin:
Gruß
Thomas
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Frank1965
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von Frank1965 »

Komm lieber Thomas, sei ehrlich. Du hast dich verzockt. :duw:

Dachtest der Markt fällt wieder ein. Zur Zeit gibt es nur Gewinner auf der Verkäuferseite.

Haste den Vario gelesen, (ebay Kleinanzeigen) da sind deine 1,69 % über 5000 € VB. :-P
Mit freundlichen Grüßen Frank
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von Nikolena »

Schröder hat geschrieben: Mi 7. Apr 2021, 15:39
Es gibt nur einen richtigen Preis und das ist der, den jemand bereit ist zu zahlen.
Logo, das ist unbestritten.
Dem Händler ist es Latte, ist Sportwagenhändler (Lambo, Ferrari, Porsche usw.) fährt den Wagen selber und wenn er wirklich mal weg soll gibt es einfach einen neuen Preis.
Man kann auch sagen, wenn man inseriert und nicht wirklich ernsthaft verkaufen will, setzt man auch mal Mondpreise an. :grin:
Dass der Händler (eigentlich) gar nicht verkaufen will, Dein Womo also nicht als Handelsware vorhält, sondern sogar selbst nutzt, hattest Du ja verschwiegen. Wäre aber bei der Beurteilung der Marge wichtig gewesen und stellt sie in ein anderes Licht. Er wartet nicht darauf das morgens ein Blöder auf steht, sondern er wartet dann auf dessen schwachsinnigen Nachkommen. ;-)
Es grüßt der Wolfgang :-)

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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von Schröder »

Nikolena hat geschrieben: Mi 7. Apr 2021, 15:50
Wäre aber bei der Beurteilung der Marge wichtig gewesen und stellt sie in ein anderes Licht.
Warum anderes Licht, bei Topfahrzeugen ist eine große Preisspanne in der Findung möglich. Unrealistisch ist der Preis ja heute auch nicht. Ich hatte meinen Preis anfangs auch viel höher angesetzt, wollte dann aber den Alkoven wirklich verkaufen und einen VI suchen.
Gruß
Thomas
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von Schröder »

Frank1965 hat geschrieben: Mi 7. Apr 2021, 15:42 Komm lieber Thomas, sei ehrlich. Du hast dich verzockt. :duw:

kann man sehen wie man will, die menschliche Gier kennt ja keine Grenzen! :grin:

Obwohl Festpreis bin ich dem Händler 2,6% entgegengekommen. Das hat meine Gage dann allerdings auf 20,4% reduziert! crying
Gruß
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Frank1965
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von Frank1965 »

Schröder hat geschrieben: Mi 7. Apr 2021, 16:46 Das hat meine Gage dann allerdings auf 20,4% reduziert! crying
Das wollte ich Gestern schon im "VB Tröd" schreiben. 30 % ist doch unser denken............. @=

10 % bekommt doch schon Jeder der nicht fragt. Bei 20 % ist man im Schnitt. Und bei 30 % mcht es doch erst Spaß....

Beim Kauf den Verlust des späteren Verkaufs berücksichtigen. *PARDON*
Mit freundlichen Grüßen Frank
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von Schröder »

20% als Basis ist schon ok, bei einem Zeitverlauf von 4 Monaten bis zum Objektverkauf liegt man dann schon bei 50% Rendite/Jahr.
Wen interessieren da noch 3-4% Rendite auf dem Immobilienmarkt oder Null% auf dem Kapitalmarkt? 8-)
Gruß
Thomas
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von Sparks »

MobilLoewe hat geschrieben: Mi 7. Apr 2021, 10:48
Schröder hat geschrieben: Mi 7. Apr 2021, 10:44
jetzt 8 Monate ohne und bislang noch nicht vermisst! Aber komisch ist es schon und ich tröste mich mit der ersparten Steuer und Versicherung.
Interessant, mein Mobil wurde Mitte August 2020 zugelassen und wurde bisher 76 Tage genutzt. Der Kauf passte, so ein 4x4 Mobilichen ist eine Marktlücke.
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Mobilchen? Du hattest wieder einmal unsagbares Schwein. Mitte August 2020 ging das noch.
Bei meinem Junior im Bekannten und Freundeskreis ist es im Moment richtig modern, Homeoffice aus dem Womo. Einige von den Spezialisten träumen sogar davon Homeoffice auf größeren Reisen zu machen. Mal schauen, was daraus wird. Alle Nase lang ruft einer bei mir an ob ich noch Platz in der Halle habe. Wird bestimmt voll auf den Hotspots. So lange das so ist und die ganzen Babyboomer in Rente gehen wird es mit einem Preisrückgang nichts.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts. Behaupten ist alles. :Ironie:
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Re: Der Wohnmobilmarkt

Beitrag von Austragler »

Lieferprobleme mit Neufahrzeugen gibt es nicht nur im Wohnmobilbereich.
Mein Nachbar hatte einen Ford Focus mit dem vielgelobten 3-Zylindermotor. Das Auto war knapp 9 Jahre alt und hatte 142000 Kilometer auf der Uhr. Es ereilte ihn ein Motorschaden, beim Abnehmen der Ölwanne und öffnen der Ölpumpe fand man Aluminiumbrösel. Sie stammten von einem der 3 Kolben. (Werkstattaussage: Ham mir noch nie gehabt...).
Er hat sich entschieden den Motor nicht reparieren zu lassen oder gar einen Tauschmotor einbauen zu lassen, dieser hätte ca. € 5000,- gekostet, er hat einen neuen Focus bestellt.
Eigentlich ist der Focus ,ausser den starkmotorisierten Varianten, bis Ende des Jahres ausverkauft, der Händler hat einen zusätzlichen ergattert, mein Nachbar bekommt sein neues Auto im August.
Allerweltsautos gibts auch schon nicht mehr ab Lagerplatz.
Tja, es liegt an Corona....
Andere Branche, selbes Problem:
Ich warte seit 2 Monaten auf eine neue STIHL-Motorsäge. Im Internetauftritt von Stihl wird die Säge "ab Lager lieferbar" angeboten. Und nicht nur "mein" Stihl-Händler hat keine. Ich habe selber übers Kontaktformular die Fa. Stihl angeschrieben, bekam auch umgehend Antwort die wohl ein Schreibautomat verfasst hat. Ich bat daraufhin mir konkrete Auskunft über die Liefermöglichkeit der gewünschten Säge zu geben. Auch das geschah zeitnah. Als Versandtermin wurde mir vor ca. 2 Wochen der 16.4. genannt, also heute. Ich bin gespannt...
Und ratet mal was Schuld ist ?
Fängt mit C an......
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