Pleiten Pech und Pannen

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LAN-Opfer
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Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von LAN-Opfer »

Unser diesjähriger Sommerurlaub hat uns ins schöne Italien geführt. Etwas südlich von Neapel hat sich unser Itineo Nomad CM660 am 13.07. (Ducato Model 8 / 2,2L 160 PS) in einem Tunnel dann verabschiedet: Leistungsverlust, plötzlich Sprang die Temperaturanzeige auf Maximum. Wir sind dann am Ende des Tunnels raus und auf einen Rastplatz gefahren. Wir haben dann über den ADAC eine Pannenhilfe gerufen. Ich habe gesehen, dass das Kühlwasser leer war und versuchte, mit Wasser aufzufüllen. Es lief unten alles wieder raus.
Der Pannendienst hat dann festgestellt, dass unten ein Schlauch ab war. Er hat sich von einem Kollegen eine neue Schlauchschelle bringen lassen, diese montiert, mit Wasser aufgefüllt und dann ging die Fahrt weiter (3h verspätet - aber wir waren früh dran).
Ich fuhr zur nächsten Fiat-Professional Werkstatt, erzählte was passiert war und bat, das Wasser gegen Kühlflüssigkeit zu tauschen. Das Fahrzeug war ja erst drei Monate alt und hatte 4300km auf dem Tacho. Man hat mir dann für 20€ eine Flasche Kühlflüssigkeit verkauft. Auf mein Drängen hin war man dann bereit, die Kühlflüssigkeit auch einzufüllen (ich war mir zu diesem Zeitpunkt nicht sicher, ob man das Kühlsystem entlüften muss). Etwa 30 Minuten später wurde dann unser Fahrzeug aus der Halle gefahren (wir konnten nicht sehen, was dort passiert ist) und uns mit den Worten, es sei alles in Ordnung, übergeben. Also führen wir auf die Autobahn und weiter gen Süden (Tropea wäre das Ziel gewesen). Nach etwa 8km sprang die Temperaturanzeige wieder schlagartig auf Maximum und wir fuhren in eine Nothaltebucht. Nach über fünf Stunden (wir hatten mehrmals angerufen - man hatte uns wohl auch vergessen) kam dann der Abschlepper. Er hat uns aufgeladen (wir mussten im Camper sitzen bleiben) und fuhr dann mit uns ein gutes Stück in den Süden. Unterwegs verließ er die Autobahn, ließ in einem Dorf seinen Chef zusteigen und fuhr dann wieder auf die Autobahn. Nach etwa einer Stunde Fahrt wurden wir in einer kleinen Werkstatt abgeladen. Ich sah, dass es keine Fiat-Werkstatt war und machte den Chef darauf aufmerksam, dass wir noch Garantie auf dem Fahrzeug haben. Darauf hin hat er ziemlich übel geflucht und wir wurden wieder mit dem Camper aufgeladen. Es ging die Fahrt dann weiter in ein entferntes Bergdorf, wo man nur eine Fiat-Professional Werkstatt, ein Hotel, Felder und Ziegen sah. Die Werkstatt hat sich dem Wagen angenommen und drei Tage lang versucht, den Fehler zu beseitigen. Der Thermostat wurde getauscht, die Wasserpumpe ausgebaut. Zwischendurch gab es eine Probefahrt, die den Chef der Werkstatt für die Meisterschaft im Camperrennen qualifizieren würde. Es fiel auf, dass die Heizung nicht ging. Ich hatte schon mit einem Totalschaden gerechnet - auf diesen Strassen hätte es geknallt, wenn uns jemand entgegen gekommen wäre (ich bin da gewiss nicht empfindlich). Am Ende ging ein Küchenschrank auf und alle Töpfe kamen raus. Unseren Unmut haben wir dann sehr deutlich gemacht.
Es gab keine Probefahrt mehr. Um den Motor auf Touren zu bringen, lief er dann am nächsten Tag im Stand. Eine Schwungscheibe aus dem Schrott-Container hat das Gaspedal beschwert, damit er bis zur Drehzahlgrenze lief (ich bekam Mordgedanken). Nach einer Weile ging er aus und wurde erneut gestartet. Er ging wieder aus (ich sah, dass die Temperaturanzeige wieder auf Maximum gesprungen ist). Bei einem erneuten Startversuch brach der Anlasser in der Drehzahl ein (Kolbbenfresser).
Am Freitag Vormittag haben wir dann über die Service Hotline von Fiat versucht, unsere Heimreise zu organisieren. Man hat uns erklärt, dass man sich mit der Werkstatt in Verbindung setzt, um von dort eine Diagnose zu erhalten, die unseren Rücktransport rechtfertigt. Kurz nach der Mittagszeit hat man uns erklärt, dass man in der Werkstatt niemanden mehr erreichen könne, der Chef dort wäre schon im Wochenende. Wir waren zu diesem Zeitpunkt in der Werkstatt, diese war voll besetzt (man hat da bis 20 Uhr gearbeitet und am Samstag ebenfalls). Ein Rückruf meinerseits bei Fiat blieb erfolglos - die Service Mitarbeiter erklärten mir, dass die italienischen Kollegen bereits im Wochenende wären und ich am Montag zurückgerufen werde würde.
Der ADAC hat uns dann einen Mietwagen organisiert, den wir am Sonntag im 130km entfernten Neapel abholen konnten. Mit dem fuhren wir dann zurück zur Werkstatt, luden so viel Gepäck wie möglich vom Camper in den Mietwagen (wir hatten ja keine Koffer oder Taschen dabei) und fuhren dann in zwei Tagen heim.
Am 9.8. kam dann unser Fahrzeug in einer Fiat Werkstatt, etwa 20km von uns entfernt, an. Ich hatte einige Werkstäten in der Nähe abtelefoniert, um endlich eine zu finden, welche die notwendige Kapazität hatte. Dort wurde am 29.08. eine Diagnose gestellt. Der Motor wurde ausgebaut - die Kopfdichtung war an mehreren Stellen defekt und zwei Zylinder hatten gefressen.
Am 12.09. kam der neue Motor und am nächsten Tag wurde mit dem Umbau der Aggregate begonnen und danach der Motor eingebaut. am 15.09. wurde am eingebauten Motor festgestellt, dass sich der Motor nicht durchdrehen lässt - er blockiert an einer Stelle mechanisch. Die Werkstatt muss nun erneut ein Ticket aufmachen, begründen und nachweisen, dass der Motor nicht in Ordung ist und einen neuen Motor bestellen.
Bis gestern waren wir noch guter Dinge, Ende des Monats nochmal für zwei Wochen nach Italien fahren zu können. Nun platzt aber auch der zweite Urlaub :-(
Mal sehen, wann das Ding abfackelt, explodiert oder noch schlimmeres passiert. Ich werde mir vorsorglich schon mal ein H-Kennzeichen zulegen, für den Fall, dass es noch ein wenig dauert.

Uwe
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Fazerfahrer
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Fazerfahrer »

Hallo Uwe,

nachdem ich mir Deine Story durchgelesen habe, fehlen mir die Worte. Bin mir noch nicht mal sicher was ich Dir jetzt zuerst wünschen soll, drücke einfach mal die Daumen.

Glücklicherweise läuft unser Duc 7 mit 2.3l 160PS aus 2020 bis jetzt recht störungsfrei (19.000km). Einzig ein Sensor musste in der Anfangszeit wie bei vielen ersten 6d temp Modellen gewechselt werden.
Mit Grüßen aus dem Fränkischen Seenland, Thorsten.
Bevaube
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Bevaube »

Das ist ja wirklich übel! *STOP*
Das mal was kaputt geht, klar. Aber gleich so praktisch als Dauerzustand.
Ihr habt mein Mitgefühl.

Gruss, Beat.
LAN-Opfer
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von LAN-Opfer »

Danke für die Anteilnahme - es ist sicher ein Einzelfall, aber leider hat sich Fiat bei der Hilfe bisher nicht mit Ruhm bekleckert. Von der Abwicklung bin ich alles andere als begeistert, es läuft alles recht träge ab und man hat alle Zeit der Welt (fast wie bei "Asterix und Obelix erorbern Rom").
Auf der anderen Seite sind wir gesund und leben in einem sicheren Umfeld - es ist also ein Jammern auf recht hohem Niveau. Aber trotzdem für uns ganz schön viel Geld, was jetzt brach herum liegt und nur Ärger und Kosten verursacht.

Uwe
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Alfred
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Alfred »

Wie es ausschaut hat die zweite Werkstatt den Motor gekillt.

Mal eine Frage : Hat Fiat kein eigenes Pannenmanagement um Abschleppen in die passende Werkstatt zu organisieren?

Beim Sprinter habe ich einen Knopf im Cockpit, der baut eine Telefonverbindung mit der Service-Zentrale auf (glaube ich, noch nie probieren müssen )
Das hier ist 'ne verdammt harte Galaxis. Wenn man hier überleben will, muss man immer wissen, wo sein Handtuch ist!

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LAN-Opfer
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von LAN-Opfer »

Fiat hat eine eigene Pannenhilfe - wir hatten allerdings die Pannenhilfe über den ADAC gerufen. In Italien wird dann vermutlich aber immer der selbe Pannendienst auftauchen. Ich vertraue aber dem ADAC mehr, da sich die Kollegen vom italienischen Fiat-Service Freitags ab 12 Uhr in das Wochenende verabschieden und dann erst wieder ab Dienstag (als wir in Italien fest saßen, ist der für Montag zugesagte Rückruf ist erst am Dienstag erfolgt) erreichbar sind.

Uwe
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wf-aus-d
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von wf-aus-d »

LAN-Opfer hat geschrieben: Do 15. Sep 2022, 21:39 Unser diesjähriger Sommerurlaub hat uns ins schöne Italien geführt. ...
Hallo Uwe, krasse Story! Hoffen wir mal, dass so schnell wie möglich die Freude an Deinem Wohnmobil wieder kommt.

Schönes Wochenende, Werner
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Billy1707
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Billy1707 »

Hallo Uwe,
das ist echt der Hammer !

Spätestens bei der Nummer mit der Schwungscheibe wäre ich
straffällig geworden. *STOP*

Glaube, da kommt man sich vor wie bei der versteckten Kamera.

Drücke Euch fest die Daumen, daß der nächste Motor dann
300.000 km schmerzfrei läuft.

Kopf hoch !
Grüße Billy *HI*

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LAN-Opfer
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von LAN-Opfer »

Billy1707 hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 08:03 Drücke Euch fest die Daumen, daß der nächste Motor dann
300.000 km schmerzfrei läuft.
..der dritte Motor - der zweite läuft ja gar nicht ;-)

Uwe
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Chief_U
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Chief_U »

Moin Namensvetter,
irgendwie kann man es sich kaum vorstellen, wie dilettantisch Euch die Fiat Werkstätten in Italien abgekanzelt haben. Fahren bis die Schränke aufgehen, da fehlen einem die Worte.
Dazu die Nummer mit den Mechanikern… :kgw
Bei mir wäre die Geduld am Ende und würde mich schnellstmöglich von dem Fahrzeug trennen. Da käme kein Vertrauen mehr auf.
Alles Gute weiterhin und dass es sich zum Positiven noch wendet!
*THUMBS UP*
Viele Grüsse
Chief_U / Uwe
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Rupert
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Rupert »

Das ist ja eine arge Geschichte - hoffe für euch, dass alles wieder gut wird ...

LG Rupert
Liebe Grüße aus Kuchl im schönen Salzburger Land
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Luxman
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Luxman »

Danke fürs berichten.

Nicht der erste Bericht der einen katatastrophalen Service bei FIAT beschreibt und nicht der erste bei dem der Kühlwasserschlauch abging.

Und die Story auf dem Abschlepper läßt vielleicht den einen oder anderen das Thema Ersatzrad nochmals überdenken.

Beste Gruesse Bernd
saxe
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von saxe »

Servus
Das mit dem sprunghaften Anstieg der Kühlerwasser-Themperatur bestätigt meine Erfahrung mit meinem OBD-Stecker.
Immer wenn ich extreme Steigungen fahre schalte ich mein Tablett auf die OBD-App, um zu sehen wie heißt das Kühlerwasser wirklich ist.
Die Temperaturanzeige im Auto bleibt beständig auf Mittelstellung, obwohl die Temperatur, wie dieses Mal im Taragebirge, und vorher schon oft, manchmal auf 98Grad hochging, was für mich jedesmal der Anlass ist kurz anzuhalten bis das wasser wieder auf 85Grad runtergekühlt ist.
Ich behaupte jetzt einfach, dass die Anzeige erst dann hochgeht, wenn es dem Motor schon lange zu heiß ist, und das ist, wenn es stimmt was ich behaupte, eine riesen Sauerei von Fiat, sowas zu verbauen.
Man liest ja immer wieder von kaputten Zylinderkopfdichtungen bei neueren Fiat Motoren.

In diesem Sinn....trau schau wem.

Grüße
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rumfahrer
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von rumfahrer »

Nicht zu fassen - das wünscht man niemandem. GsD sind wir bis jetzt noch nie mit einem Ducato liegengeblieben und den Fiat-Camperservice mussten wir somit noch nicht testen. Ich habe aber auch schon Angst bekommen was für Buden sich in Italien das Fiat Prof-Schild an die Tür hängen dürfen.

Gruß
Steffen
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Billy1707
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Billy1707 »

saxe hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 11:08 Servus
Das mit dem sprunghaften Anstieg der Kühlerwasser-Themperatur bestätigt meine Erfahrung mit meinem OBD-Stecker.
Immer wenn ich extreme Steigungen fahre schalte ich mein Tablett auf die OBD-App, um zu sehen wie heißt das Kühlerwasser wirklich ist.
Die Temperaturanzeige im Auto bleibt beständig auf Mittelstellung, obwohl die Temperatur, wie dieses Mal im Taragebirge, und vorher schon oft, manchmal auf 98Grad hochging, was für mich jedesmal der Anlass ist kurz anzuhalten bis das wasser wieder auf 85Grad runtergekühlt ist.
Ich behaupte jetzt einfach, dass die Anzeige erst dann hochgeht, wenn es dem Motor schon lange zu heiß ist, und das ist, wenn es stimmt was ich behaupte, eine riesen Sauerei von Fiat, sowas zu verbauen.
Man liest ja immer wieder von kaputten Zylinderkopfdichtungen bei neueren Fiat Motoren.

In diesem Sinn....trau schau wem.

Grüße

Interessanter Ansatz,
läuft denn bei den gemessenen 98°C schon der Kühlerlüfter ?
Grüße Billy *HI*

Unterwegs mit .... ohne Womo is alles doof !
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Chief_U
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Chief_U »

Billy1707 hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 11:20
saxe hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 11:08 Servus
Das mit dem sprunghaften Anstieg der Kühlerwasser-Themperatur bestätigt meine Erfahrung mit meinem OBD-Stecker.
Immer wenn ich extreme Steigungen fahre schalte ich mein Tablett auf die OBD-App, um zu sehen wie heißt das Kühlerwasser wirklich ist.
Die Temperaturanzeige im Auto bleibt beständig auf Mittelstellung, obwohl die Temperatur, wie dieses Mal im Taragebirge, und vorher schon oft, manchmal auf 98Grad hochging, was für mich jedesmal der Anlass ist kurz anzuhalten bis das wasser wieder auf 85Grad runtergekühlt ist.
Ich behaupte jetzt einfach, dass die Anzeige erst dann hochgeht, wenn es dem Motor schon lange zu heiß ist, und das ist, wenn es stimmt was ich behaupte, eine riesen Sauerei von Fiat, sowas zu verbauen.
Man liest ja immer wieder von kaputten Zylinderkopfdichtungen bei neueren Fiat Motoren.

In diesem Sinn....trau schau wem.

Grüße

Interessanter Ansatz,
läuft denn bei den gemessenen 98°C schon der Kühlerlüfter ?
OT @Billy

Gefühlt dem Geheule nach auf den Übernachtungsplätzen läuft das Ducato Gebläse bei >0°C.
8-)
Viele Grüsse
Chief_U / Uwe
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WoMo NK19
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von WoMo NK19 »

Hallo,
saxe hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 11:08 ...
Die Temperaturanzeige im Auto bleibt beständig auf Mittelstellung, obwohl die Temperatur, wie dieses Mal im Taragebirge, und vorher schon oft, manchmal auf 98Grad hochging, was für mich jedesmal der Anlass ist kurz anzuhalten bis das wasser wieder auf 85Grad runtergekühlt ist...
das das Anzeigegerät nicht die Temperatursprünge des Kühlwassers in Echttemperatur anzeigt ist gängige
Praxis in jeden Automobil. Die Anzeige selber "verschluckt" das ewige rauf und runter der Temperatur in einem gewissen Temperaturbereich, sonder soll nur anzeigen: zu kalt / normal / zu heiß. Für normalen Einsatz und normale Kälte / Hitze reicht das auch völlig aus. Zumal ja auch noch ein Kühlventilator angeschaltet wird um bei zu große Hitze und bei geringer Kühlleistung die Kühlung zu unterstützen.

Normalerweise arbeitet ein Kühlsystem auch mit Überdruck. (Deshalb sollte man den Deckel der Kühlflüssigkeit auch NIEMALS öffnen - solange das Kühlwasser noch heiß ist.) Dieser Überdruck im System erlaubt es, dass das Kühlwasser nicht zum kochen anfängt, wenn sich - auf Meereshöhe - die Temperatur des Wassers auf 100 Grad erhöht. Weil kochendes Wasser hat keine Kühlwirkung mehr und genau in diesem hohen Temperaturbereich braucht es ja Kühlung unbedingt.

Dummerweise ist es nun so, dass sobald sich die Nadel der Anzeige der Wassertemperatur in Richtung links (also heiß) bewegt, es nicht mehr weit ist, bis die Kühlung dann wirklich im roten Bereich ankommt und man schleunigst den Motor abstellen sollte um ihn nicht zu beschädigen.

Aber auch das ist wohl so gewollt, weil der Motor normalerweise unter normalen Umständen und unter normaler Belastung nicht in den roten Bereich gehen kann. Es sei denn es platzt ein Kühlerschlauch und die Kühlflüssigkeit lauft aus, oder man belastet das Fahrzeug z. Bsp. mit schwerem Hänger / schwerer Beladung bergauf in großer Hitze über das normale Maß hinaus.

Beim meinem Motorrad habe ich eine digitale Anzeige - ist so serienmäßig verbaut - welche die Temperatur anzeigt (ich glaube einfach dass die Zahlen der Realität abbilden). Dort ist es so, dass ab 103 Grad Wassertemperatur die beiden Kühllüfter zuschalten und die Temperatur dann normalerweise bis 106 Grad oder 107 Grad ansteigt. Wie dieses Jahr in Südfrankreich komme ich bei langsamer Fahrt in Ortschaften immer über die 103 Grad Marke und dann außerhalb, wenn auf Grund der Fahrgeschwindigkeit wieder mehr Kühlluft zugeführt wird, fällt die Anzeige wieder auf Werte um 90 Grad. Insofern ist es technisch gewollt in diesen Temperaturbereiche den Motor zu betreiben, Kühlwasser und Lüfter machen ihren Job so wie vorgesehen.

Ob ich bei 98 Grad Kühlwasser anhalten und abkühlen lassen würde, weiss ich nicht. Das muss jeder kann jeder für sich selber entscheiden. Wichtig finde ich aber in diesem Zusammenhang die Frage meines Vorredners ob und wann der Kühler zuschaltet.

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LAN-Opfer
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von LAN-Opfer »

Luxman hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 10:55 Nicht der erste Bericht der einen katatastrophalen Service bei FIAT beschreibt
...man könnte da wirklich aus der Haut fahren - unter der Service Hotline erreicht man immer nur Mitarbeiter eines Call-Centers, die einen mit Standard Floskeln beruhigen wollen (die Chat-Bots von Amazon sind da inzwischen weiter und auch informativer). Einen Kundensachbearbeiter kann man nicht direkt erreichen. Wenn man diese sprechen möchte, wird das nur weiter gegeben. Dann kann man auf einen Rückruf hoffen (ich hoffe schon über zwei Wochen darauf). Auch tägliche Anrufe ändern daran nichts. So hatte ich mir die zugesicherte Unterstützung nicht vorgestellt.

Uwe
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LT35
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von LT35 »

Moin
Chief_U hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 11:26 Gefühlt dem Geheule nach auf den Übernachtungsplätzen läuft das Ducato Gebläse bei >0°C.
8-)
Ja, liegt aber nur an der Klimaanlage. Ist die aus, ist es auch mit dem Geheule vorbei.

Gruß
K.R.
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Billy1707 »

Chief_U hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 11:26
Billy1707 hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 11:20


Interessanter Ansatz,
läuft denn bei den gemessenen 98°C schon der Kühlerlüfter ?
OT @Billy

Gefühlt dem Geheule nach auf den Übernachtungsplätzen läuft das Ducato Gebläse bei >0°C.
8-)
Hihi, ja schrecklich !
Wenn man die Klima ausschaltet ist der Duc aber ruhig.
Grüße Billy *HI*

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WuG
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von WuG »

LAN-Opfer hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 11:48
Luxman hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 10:55 Nicht der erste Bericht der einen katatastrophalen Service bei FIAT beschreibt
...man könnte da wirklich aus der Haut fahren - unter der Service Hotline erreicht man immer nur Mitarbeiter eines Call-Centers, die einen mit Standard Floskeln beruhigen wollen (die Chat-Bots von Amazon sind da inzwischen weiter und auch informativer). Einen Kundensachbearbeiter kann man nicht direkt erreichen. Wenn man diese sprechen möchte, wird das nur weiter gegeben. Dann kann man auf einen Rückruf hoffen (ich hoffe schon über zwei Wochen darauf). Auch tägliche Anrufe ändern daran nichts. So hatte ich mir die zugesicherte Unterstützung nicht vorgestellt.

Uwe

Es hilft dir zwar nicht und macht den erlebten skandalösen Ablauf nicht besser.

Trotzdem möchte ich kurz auf mein positives Erlebnis in Norwegen hinweisen.
Nach Hinweis im Display "Motor prüfen" rief ich den ADAC in München an, die schickten die norwegische Pannenhilfe, welche nach 30 Minuten vor Ort war und einen Fehlercode auslas.
In der FIAT Professionell Station wurde ich dann sehr freundlich aufgenommen, ein in Arbeit befindliches WoMo wurde aus der Werkstatt geschoben um Platz für unseres zu schaffen. Nach diversen Check's und Probefahrt war nach ca 1 Std alles wieder OK und die Reise ging ohne Probleme zu Ende.

Was will ich damit sagen:
Pauschale Aussagen treffen nie des Pudels Kern!


Euch wünsche ich natürlich, dass es bald vorbei ist mit dem Ärger und ihr das Fzg. wieder dafür nutzen könnt wofür es gedacht war.

*HI*
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LAN-Opfer
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von LAN-Opfer »

Es gibt sicher einige fähige Fiat Professional Werkstätten - momentan ist das Fahrzeug ja auch in einer Werkstatt, die auf mich einen recht guten Eindruck macht. Außerdem ist die Werkstatt ja auch dadurch geschädigt - die hätten ja gerne ihre Hebebühne wieder frei.

Uwe
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Alfred
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Alfred »

saxe hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 11:08 Taragebirge, und vorher schon oft, manchmal auf 98Grad hochging, was für mich jedesmal der Anlass ist kurz anzuhalten bis das wasser wieder auf 85Grad runtergekühlt ist.
98 Grad Kühlwassertemperatur ist bei den Autos die ich kenne kein Problem?
Das hier ist 'ne verdammt harte Galaxis. Wenn man hier überleben will, muss man immer wissen, wo sein Handtuch ist!

Meine Bastelbude: https://forum.hme-ev.de/search.php?sr=t ... =titleonly
heinz1
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von heinz1 »

Hohe Temperaturen bis 100° und mehr habe ich immer begrüßt, denn dann wird das Wasser aus dem Motoröl raus gekocht, und der Motor lebt länger. So habe ich das vor mehr als 50 Jahren gelernt. Aber ob das bei den modernen Nähmaschinenmotörchen noch gilt, weiß ich nicht. ;-)
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Elgeba
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Elgeba »

Ich weiß,das es kein Trost für Euch ist und wünsche Euch,dass euer Wohnmobil bald wieder fahrtüchtig wird.Ich habe zwei Jahre lang Omnibusse von IVECO gefahren,der Nutzfahrzeugsparte von FIAT,eine einzige Katastrophe.Motorschäden nach 125000 km,Lieferzeit für einen neuen Motor oder Ersatzteile bis zu 15 Wochen waren normal.Warnlampen habe ich grundsätzlich ignoriert,so lange die geleuchtet haben, war alles ok,erst wenn die auch noch ausgingen wurde es gefährlich.Also, die Nerven behalten und durchhalten,irgend wann geht es wieder weiter.

Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender SP und Wackenverweigerer
Luxman
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Luxman »

Das Fahrzeug würde bei mir in die Rückabwicklung gehen - da hätte ich kein Vertrauen mehr.
Innerhalb der Garantiezeit sollte das möglich sein.

Beste Gruesse Bernd
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biauwe
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von biauwe »

heinz1 hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 12:58 Hohe Temperaturen bis 100° und mehr habe ich immer begrüßt, denn dann wird das Wasser aus dem Motoröl raus gekocht, und der Motor lebt länger.
Kurz mal gegoogelt:

Welche Temperatur sollte Kühlwasser haben?
Optimal ist die Temperatur bei knapp über 100 °C, bei hoher Last wird die Temperatur deutlich unter 95 °C runtergeregelt. Ab ca. 113 °C schiebt das Motorsteuergerät so langsam Panik und schaltet den Lüfter zu, die Temperatur geht dann recht fix runter.
Gruß Uwe

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ichbinich
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von ichbinich »

Luxman hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 18:40 Das Fahrzeug würde bei mir in die Rückabwicklung gehen - da hätte ich kein Vertrauen mehr.
Innerhalb der Garantiezeit sollte das möglich sein.
Da muß der Händler und der WOMO-Aufbauer/Hersteller aber mitspielen?
Ob das so einfach zu regeln ist?
Die Missstände sind ja nicht irgendwie gekommen, sondern von der Werkstatt verursacht.
Grüße aus dem Süden Deutschland's 8-)

Peter

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saxe
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von saxe »

WoMo NK19 hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 11:47 Hallo,



Ob ich bei 98 Grad Kühlwasser anhalten und abkühlen lassen würde, weiss ich nicht. Das muss jeder kann jeder für sich selber entscheiden. Wichtig finde ich aber in diesem Zusammenhang die Frage meines Vorredners ob und wann der Kühler zuschaltet.

WoMo NK 19
Anhalten und abkühlen lassen heißt nicht,, abstellen,, sonden einfach stehen bleiben, und auf Standgas abwarten....es dauert keine 3 min, und das Wasser ist auf 85 Grad.
auch habe ich dieses mal die sehr alte Methode mit Heizung an, ausprobiert.
funktioniert wie früher....Fenster auf Heizung und Gebläse volle Pulle...keinen Kilometer in der selben Drehzahl, sinkt die Wassertemperatur rapide auf ca 85 Grad.
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biauwe
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von biauwe »

saxe hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 21:12 keinen Kilometer in der selben Drehzahl, sinkt die Wassertemperatur rapide auf ca 85 Grad.
VW T4 die Sicherung vom Kühler war durchgebrannt.
Heizung an, Fenster auf.
Berg auf, zum Hintertuxer Gletscher.
Gruß Uwe

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saxe
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von saxe »

Alfred hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 12:46
98 Grad Kühlwassertemperatur ist bei den Autos die ich kenne kein Problem?
Hast du auch einen OBD Stecker, oder wie siehst du das? Und welchen beruht deine aussage?

Wenn ich tausende km mit 83 Grad fahre, und bei extremen Steigungen geht das Wasser auf 98Grad hoch ist das für mich nicht normal, und wenn ich es verändern kann, indem ich anhalte...weil ich es sehe, mache ich das.
Jeder wie er will, aber was ich mache schadet auf keinen Fall....und wenn jemand den Berg hochjagt, ohne zu sehen was im Temperaturaturbereich abgeht, muß er sich nicht wundern wenn die Kopfdichtung mal vor dem kollaps steht.
Gruß, und sorry das ich hier gemeldet habe was die Kühlerwassertemperatur in wirklichkeit aussagt.

Und raus bin ich....
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Alfred
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Alfred »

saxe hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 21:21 Und raus bin ich....
Tschüß
Das hier ist 'ne verdammt harte Galaxis. Wenn man hier überleben will, muss man immer wissen, wo sein Handtuch ist!

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Luppo
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Luppo »

Es ist doch völlig normal, dass ein Motor bei mehr Leistungsabgabe mehr Hitze entwickelt, die über die Strahlung und das Kühlwasser abgeführt wird.
Ein funktionierendes Thermostat regelt den Kühlwasserdurchfluss, um die Temperatur an den Bauteilaußenseiten im gewünschten Bereich zu halten.
Sollte das Kühlsystem die Wärme nicht mehr hinreichend abführen können, so erwartet der Fahrer, dass eine entsprechende Warnung im Cockpit erscheint.
Dann sollte man bei laufendem Motor diesem eine Pause gönnen.
Dies ist bei mir das letzte Mal in den Achzigern passiert, als es dem Opel Kadett über dem Wurzenpass etwas sehr warm ums Herz wurde.
Mehr habe ich noch nie beachtet und habe auch nicht vor, dies zukünftig zu ändern.
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Luxman
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Luxman »

Motor- oder Kühlwasserüberhitzung kenne ich nicht - selbst bei extremer Hitze im Süden und Passfahrten noch nie ein Problem.

Allerdings lasse ich bei großer Hitze und Belastung den Motor noch ein paar Minuten laufen - das so habe ich gelernt sei sehr wichtig.

Die Turboladerlager kühlen dann ab und es gibt keinen Hitzestau an den Kolben.

Der Turbolader wird über das Motoröl mit gekühlt.
Wenn man den Motor nach Volllastfahrt sofort abstellt dreht der Turbolader noch einige Sekunden weiter, der Ölfluss ist allerdings unterbrochen.
Dadurch kann das Öl in den Lagern verkoken - hat mir mein Freundlicher mal gezeigt an einem defekten Turbo.

Bei meinem Touareg V8 steht das sogar in der BDA - nach Volllastfahrten den Motor noch einige Minuten im Leerlauf abkühlen lassen.

Beste Gruesse Bernd
Dieselreiter
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Dieselreiter »

saxe hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 21:12 Anhalten und abkühlen lassen heißt nicht,, abstellen,, sonden einfach stehen bleiben, und auf Standgas abwarten....es dauert keine 3 min, und das Wasser ist auf 85 Grad.
Aber nicht, wenn kein Kühlwasser mehr da ist 8-)
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Haibike
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Haibike »

Das Kühlwasserthema beunruhigt mich jetzt schon (Fiat 160 PS/Automatik), nach diesen Berichten. Sollte man die Temperatur mit der Kombination OBD-Stecker und Anzeige über das Ipad/Handy ständig kontrollieren??? Wenn ja, welcher OBD-Stecker oder gibt es noch eine "einfachere" Lösung?
Vielen Dank
Hans-Jürgen
saxe
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von saxe »

WoMo NK19 hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 11:47 Hallo,

das das Anzeigegerät nicht die Temperatursprünge des Kühlwassers in Echttemperatur anzeigt ist gängige
Praxis in jeden Automobil. Die Anzeige selber "verschluckt" das ewige rauf und runter der Temperatur in einem gewissen Temperaturbereich, sonder soll nur anzeigen: zu kalt / normal / zu heiß.
Dummerweise ist es nun so, dass sobald sich die Nadel der Anzeige der Wassertemperatur in Richtung links (also heiß) bewegt, es nicht mehr weit ist, bis die Kühlung dann wirklich im roten Bereich ankommt und man schleunigst den Motor abstellen sollte um ihn nicht zu beschädigen.

Aber auch das ist wohl so gewollt, weil der Motor normalerweise unter normalen Umständen und unter normaler Belastung nicht in den roten Bereich gehen kann. Es sei denn es platzt ein Kühlerschlauch und die Kühlflüssigkeit lauft aus, oder man belastet das Fahrzeug z. Bsp. mit schwerem Hänger / schwerer Beladung bergauf in großer Hitze über das normale Maß hinaus.

WoMo NK 19
Servus
Naja, gängige Praxis muß man nicht unbedingrt glauben, denn meine Autos haben und hatten die ständig sich verändernde Anzeige, was bei meinem Landcruiser sehr wichtig war.
Der wurde über 100000km mit schwerem Hänger eingesetzt, unter anderem im Taegethos Gebirge bei 40°mit 1700kg am Haken.
Wenn ich da die steigende Temperatur nicht ständig im Auge gehabt hätte, und zum richtigen Zeitpunkt angehalten hätte, wäre er bestimmt nicht mit 315000km, nach 20 Jahren,in den Verkauf gegangen.
Und hätte ich ihn mit heißem Motor abgestellt, so wie du es empfiehlst (ich hoffe dass sich nie Jemand daran hält) wäre er in die Stautemperatur-Phase gekommen, und noch um einiges heißer geworden.
Das Wichtigste, was du ja anscheinend nicht weißt, ist den Motor NICHT abzustellen, damit das Wasser weiter durch den Kühler gepumpt wird.
Du gibst hier gefährliches Halbwissen weiter, das von wenig Erfahrung zeugt.....

In diesem Sinn, Foren können nicht unbedingt nützlich sein.

Gruß
saxe
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von saxe »

Dieselreiter hat geschrieben: Sa 17. Sep 2022, 09:49
Aber nicht, wenn kein Kühlwasser mehr da ist 8-)
Muß doch nochmal nachhaken

Naja, die Kurve bekommst nicht mehr, denn ich schrieb von der Fahrpraxis, bei steigender Temperatur.
Das kein Kühlerwasser mehr da ist, weißt ja da noch nicht.
Und wenn ich vorher schon stehen bleibe, die Temperatur nicht runtergeht, kuk ich nach.
Auf deine Art, wenn sie schlagartig hochgeht, kann niemand an einer Steigung schlagartig stehen bleiben, sondern fährt i.d. Regel bis zum nächsten Parkplatz......dann ist es sicher zu spät.

..an unserem technischen Stammtisch müßtest jetzt eine Runde zahlen, für das was du hier rausläßt.


Bin raus
saxe
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von saxe »

Haibike hat geschrieben: Sa 17. Sep 2022, 11:39 Das Kühlwasserthema beunruhigt mich jetzt schon (Fiat 160 PS/Automatik), nach diesen Berichten. Sollte man die Temperatur mit der Kombination OBD-Stecker und Anzeige über das Ipad/Handy ständig kontrollieren??? Wenn ja, welcher OBD-Stecker oder gibt es noch eine "einfachere" Lösung?
Vielen Dank
Hans-Jürgen
Servus
Dann bist auf dem richtigen Weg, vor Allem wenn du eine Wandlerautomatik hast. Das Öl vom Wandler wird oft im Kühler, durch eine separate Tasche mit erwärmt, oder auch gekühlt.
Dieses Öl treibt bei extremen Bergfahrten die Wassertemperatur zusätzlich in die Höhe, zumindest war es bei meinem Landcruiser so.
Erkundige dich ob eine Getriebeöl-Temperaturanzeige verbaut ist, die vor zu hohen Öltemperaturen warnt.
Wenn das Wandleröl überhitzt, wird es dunkel bis schwarz, verliert extrem an Schmierfähigkeit, und gehört eigentl. sofort raus.
Muß nachschauen welchen OBD ich verbaut habe. Die App mit der ich ihn auslese heißt,,car-scanner,, und funzt super.
IMG-20220917-WA0001.jpg
Ich mache manchmal während der Fahrt einen Screenshot von der aktuellen Anzeige vom Carscanner.
Hier sieht man mittig die kleine Anzeige,, Google Maps,, mein Navigator....eine Berührung, und er ist wieder im Vollbildmodus. Muß dazu schreiben, ich fahre mit einem 10" Tablet, das so wunderbar in die Aufnahme auf dem Armaturenbrett passt.
links oben, das ist der Tankinhalt fast auf den Liter genau, Reservelampe kommt bei 10l Tankinhalt, wenn ich dann tanke gehen 80l rein, und die anzeige steigt auf 90l
darunter das ist die momentane Leistung, gemessen an der Ansaugluft, einmal ging sie sogar auf über 150PS
darunter der Temposchnitt
links unten das AGR....0% , wie so oft, denn mit dem OBD kann man geziehlt so fahren dass es so wenig wie möglich verrußt.
rechts bedarf es keine Erklärung

Gruß
saxe
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von saxe »

Bei aller Temperatur-Schreiberei...

Ich wünsche Lan-Opfer dass sich Alles gut regeln läßt, und das er bald wieder auf Tour gehen kann.

Mich würde interessieren wie die Sache ausgeht, wäre schön wenn du ab und an Mal was schreibst.

Mein Schwager ist Vertragsanwalt, mit dem bespreche ich manchmal solche Sachen.

Noch eine Frage ,, bist du ADAC Mitglied,, oder hast du den ADAC als Nichtmitglied in Anspruch genommen?

Grüße
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von WoMo NK19 »

Hallo Saxe,
saxe hat geschrieben: Sa 17. Sep 2022, 11:50 ...
Und hätte ich ihn mit heißem Motor abgestellt, so wie du es empfiehlst (ich hoffe dass sich nie Jemand daran hält) wäre er in die Stautemperatur-Phase gekommen, und noch um einiges heißer geworden.
Das Wichtigste, was du ja anscheinend nicht weißt, ist den Motor NICHT abzustellen, damit das Wasser weiter durch den Kühler gepumpt wird.
Du gibst hier gefährliches Halbwissen weiter, das von wenig Erfahrung zeugt.....

In diesem Sinn, Foren können nicht unbedingt nützlich sein.

Gruß
ich weiss nicht warum Du mir unterstellst, als würde ich das Abstellen des Motors im heißen Zustand empfehlen. Dazu hast Du von mir ein Zitat eingestellt, dass mit dem Abstellen des Motors nichts zu tun hat.

Ich habe geschrieben:

Zitat:
... Ob ich bei 98 Grad Kühlwasser anhalten und abkühlen lassen würde, weiss ich nicht. Das muss jeder kann jeder für sich selber entscheiden. ...


Da steht nix von Motor abstellen oder so.
Woher nimmst Du also Deine Meinung ich hätte das Abstellen des Motors im heißen Zustand empfohlen?

Was ich sehr schade finde, sind Deine Unterstellungen zu gefährlichen Halbwissen und meiner Erfahrung. Du kennst mich nicht und kannst deshalb hier überhaupt keine vorurteilsfreie Aussage über
mich treffen.

Bei der Nützlichkeit der Foren bzw. der geschriebenen Beiträge teile ich allerdings Deine Meinung.

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Luppo
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Luppo »

saxe hat geschrieben: Sa 17. Sep 2022, 12:28 Hier sieht man mittig die kleine Anzeige,, Google Maps,, mein Navigator....
Also ich fahre meistens Strecken, bei denen ich gerne einen kurzen Blick durch Seitenfenster werfe, weil es da was schönes zu sehen gibt
Bei den technischen Parametern vertraue ich den Ingenieuren bei Citroen.
PS: Bin übrigens selbst Ingenieur, nicht Künstler/Philosoph :-)
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Masure49 »

Haibike hat geschrieben: Sa 17. Sep 2022, 11:39 Das Kühlwasserthema beunruhigt mich jetzt schon (Fiat 160 PS/Automatik), nach diesen Berichten. Sollte man die Temperatur mit der Kombination OBD-Stecker und Anzeige über das Ipad/Handy ständig kontrollieren??? Wenn ja, welcher OBD-Stecker oder gibt es noch eine "einfachere" Lösung?
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Servus Hans-Jürgen,
laß Dich hier nicht verrückt machen, hier gibt es viele User , die viel wissen und viel können,
aber wohl auch einige wenige, die vorgeben...........
Ich kann leider nur mit meinen eigenen Erfahrungen dienen, technisch bin ich eine vollkommene Niete.
Die Ducatos sind Transporter und werden dementsprechend in ganz Europa als solche genutzt,
d.h. sie laufen bergauf und bergab tagaus tagein fast immer mit ihrer maximalen Leistung.
Dafür sind sie, ebenso wie ihre Automatikgetriebe von ZF, gebaut und ausgelegt.
Da darf es keine Temperaturempfindlichkeit geben, sonst könnten sie nicht massenhaft
als Transporter eingesetzt werden.
Als Wohnmobil kommen sie vermutlich nicht mal annähernd an ihre Grenzen,
wie ich jetzt wieder sehen konnte, als ich diese Woche bis knapp unter die Franz Josefs Höhe,
an der Großglockner Hochalpenstraße, gefahren bin, wie man auf dem Foto unten sehen kann.
Die Temperaturanzeige hat sich nicht bewegt, war immer gleich, bis ich oben war.
Dort habe ich den Motor noch 2 -3 Minuten laufen lassen und gut wars.
In einem ehemaligen Forum hat mal ein User, ein bekannter RA mit Spezialisierung auf Wohnmobilrecht und selber Camper gesagt: "Wer viel mißt, mißt Mist"
Da brauchen die Bremsen bergab viel mehr "Zuspruch" und "Aufmerksamkeit". :mrgreen:
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saxe
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von saxe »

WoMo NK19 hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 11:47 Hallo,

Dummerweise ist es nun so, dass sobald sich die Nadel der Anzeige der Wassertemperatur in Richtung links (also heiß) bewegt, es nicht mehr weit ist, bis die Kühlung dann wirklich im roten Bereich ankommt und man schleunigst den Motor abstellen sollte um ihn nicht zu beschädigen.

Aber auch das ist wohl so gewollt, weil der Motor normalerweise unter normalen Umständen und unter normaler Belastung nicht in den roten Bereich gehen kann. Es sei denn es platzt ein Kühlerschlauch und die Kühlflüssigkeit lauft aus, oder man belastet das Fahrzeug z. Bsp. mit schwerem Hänger / schwerer Beladung bergauf in großer Hitze über das normale Maß hinaus.

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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von ichbinich »

Ist das jetzt ein Thema über Kühlwasser und Kühlerverhalten, oder geht es darum um die Unfähigkeit einer Werkstatt und die daraus entstandenen Probleme egal welcher Art?
Ich finde es schade, dass sich da einige immer kabbeln *YAHOO* müssen und ein Thema artet dann in Besserwissen und Zank aus.

Das Thema lautet Pleiten Pech und Pannen, dies ist eigentlich recht interessant und mich interessieren dann die Zwischenstände und das Endergebnis. Aber nicht das Kühlverhalten irgendwelcher Vehikel. Macht doch dann bitte ein eigenes Thema dazu auf.

Das mußte jetzt raus ;-)
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Dieselreiter »

saxe hat geschrieben: Sa 17. Sep 2022, 11:58 Naja, die Kurve bekommst nicht mehr, denn ich schrieb von der Fahrpraxis, bei steigender Temperatur.
Und ich schrieb vom Bericht des TO. Schelle ab, Wasser raus, Motor heiss.
saxe hat geschrieben: Sa 17. Sep 2022, 11:58 Auf deine Art, wenn sie schlagartig hochgeht
Und es ist auch nicht _meine_ Art ... wo hab ich ich das geschrieben?
saxe hat geschrieben: Sa 17. Sep 2022, 11:58 an unserem technischen Stammtisch müßtest jetzt eine Runde zahlen, für das was du hier rausläßt.
Wenn dort lauter so Koriphäen wie du raumlaufen, dann hab ich dort eh nix verloren.
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ichbinich
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von ichbinich »

Manche lernen es nie:

@Dieselreiter
@saxe

Könnt ihr euere Meinungsverschiedenheiten vielleicht per PN regeln?
Das Gefasle geht auf den Sack und verdierbt das interessante Thema
Grüße aus dem Süden Deutschland's 8-)

Peter

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Elgeba
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Elgeba »

Ich musste vor einigen Wochen bei hohen Temperaturen einige recht heftige Bergstrecken in der Schweiz fahren,nach dem ich oben war,habe ich nicht nur die <Maschine weiter laufen lassen,sondern auch die Motorhaube geöffnet,um Stauhitze zu vermeiden,ich halte das für sehr wichtig.

Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender SP und Wackenverweigerer
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von ivalo »

Guten Abend

Wir haben einen guten Automechaniker für unser Fahrzeug.
Er führt das ReiMo auch bei der alle 2 Jahre fälligen Inspektion beim Strassenverkehrsamt vor.
Dabei müssen Motor und Chassis gereinigt werden.
Motor und Motorraum hat er mit einem Schutzlack grosszügig eingesprüht.

Kurz danach fuhren wir vom Oberwallis auf den Grimselpass. Relativ kurzer Anstieg auf 2'164 m Höhe.
Vor der Passhöhe drang Rauch ins Führerhaus.
Es roch weder nach verdampftem Wasser noch nach verbranntem Öl. Irgendwie undefinierbar.
Nach dem Öffnen der Motorhaube war es damit bald vorbei.

Ursache habe ich keine gefunden - bis auf den Schutzlack auf dem Motor.
Vermutlich wurde zu viel davon aufgetragen und der ist verdampft.
Kleine Ursache - grosse Wirkung.

https://www.womoblog.ch/Blog/Alpenpaess ... lpass/766/

Gruss Urs
Freistehen heisst:
Man parkt sein Fahrzeug um eine Nacht zu verbringen, ohne irgendjemanden zu stören und zieht dann wieder weiter, ohne Spuren zu hinterlassen.
Luxman
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Luxman »

Bei mir wird nix eingesprüht - wozu - keines meiner Autos hatte je Probleme auch nach 10 Jahren intensiver Nutzung mit 40tkm im Jahr - nicht mal eine Motorwäsche wird gemacht.
Moderne Autos haben in aller Regel von unten eine geschlossene Schutzwanne - vorne ist der Kühler - Dreck oder gar Salz kann da so gut wie nicht reinkommen in den Motorraum.

Beste Gruesse Bernd
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biauwe
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von biauwe »

Luxman hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 10:37 Moderne Autos haben in aller Regel von unten eine geschlossene Schutzwanne
Nicht so bei Fiat!
Da fehlte der Unterfahrschutz.

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Gruß Uwe

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SaJu
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von SaJu »

Fiat ist da Gewichtsoptimiert unterwegs. Haben wir nachrüsten lassen. Mit dem Ergebnis das der Pannendienst nicht auf Anhieb das Problem lokalisieren konnte. Ok. Am Abschleppen wären wir so oder so nicht vorbei gekommen.
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biauwe
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von biauwe »

SaJu hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 11:16 Haben wir nachrüsten lassen. Mit dem Ergebnis das der Pannendienst nicht auf Anhieb das Problem lokalisieren konnte.
Ohne hatten wir einige Problem mit Rost, Massekabel, Ölwanne....
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walter7149
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von walter7149 »

Und du bist der Meinung, das du diese Probleme mit "Unterfahrschutz" nicht hast ?

Dann vieleicht ein paar Jahre später !
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Einmal selbst sehen, erleben und ausprobieren, ist mehr als 100 Neuigkeiten hören oder lesen.
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biauwe
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von biauwe »

walter7149 hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 11:33 Und du bist der Meinung, das du diese Probleme mit "Unterfahrschutz" nicht hast ?
z.B. Wenn Steine ständig gegen die Ölwanne schlagen oder Waser zum Massekabel.
Die Probleme hatten wir in den ersten zwei Jahren.

Zusätzlich lief noch Wasser von oben auf die Drosselklappe. Das war dann aber ein anderes Problem.
Tipps für die Abhilfe gab es dann auf der Caravan-Messe von Fiat.
Gruß Uwe

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Masure49
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Masure49 »

biauwe hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 11:39
Tipps für die Abhilfe gab es dann auf der Caravan-Messe von Fiat.
Servus Uwe,

laß mich nicht dumm sterben, welche Tipps für die Abhilfe der von Dir genannten Probleme hast Du von FIAT auf der Messe bekommen ? *THUMBS UP*
Ich bin sicher, dass dies auch etliche andere User hier interessieren könnte.
Übrigens ist bei unserem Ducato ein großer Deckel aus Pappe ? unter dem Motor vorhanden, der bei jedem KD abgeschraubt werden muß.
Danke schon mal vorab dafür.
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biauwe
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von biauwe »

Hallo Peter,

hier ein Video:



Und der Unterfahrschutz schützt alles was sonst offen zur Straße ist. Gerade im Winter.
Gruß Uwe

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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Masure49 »

Danke Uwe, *2THUMBS UP*

von oben habe ich alle notwendigen Maßnahmen getroffen,
da freue ich mich immer , wenn ich die Motorhaube öffne und selbst nach langen Regenfahrten alles trocken und sauber ist.
Von unten hat mein Ducato so eine ähnliche Abdeckung:
https://www.der-ersatzteile-profi.de/im ... eckung.jpg
Ich dachte, Du hättest noch weitere "Schutzmaßnahmen" eingebaut.
Einen echten Unterfahrschutz brauch ich hoffentlich nie,
denn offroad sind wir zumindest bisher nicht gefahren.
Ich könnte mir vorstellen, dass auf kilomterlangen Schotterstrecken so ein echter Unterfahrschutz Sinn machen würde.
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von DerTobi1978 »

Haibike hat geschrieben: Sa 17. Sep 2022, 11:39 Das Kühlwasserthema beunruhigt mich jetzt schon (Fiat 160 PS/Automatik), nach diesen Berichten. Sollte man die Temperatur mit der Kombination OBD-Stecker und Anzeige über das Ipad/Handy ständig kontrollieren??? Wenn ja, welcher OBD-Stecker oder gibt es noch eine "einfachere" Lösung?
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Da braucht dich nix beunruhigen. Die Wassertemperatur schwankt immer zwischen 80 und 110 Grad. Trotzdem zeigt die Anzeige konstant 90 Grad. Und das aus gutem Grund: die Fahrzeugnutzer würden am Rad drehen und sich unnötig Sorgen machen.
Beste Grüße vom Niederrhein

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Cybersoft
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Cybersoft »

Die Chance haben die BMS/Batteriehersteller leider verpasst; Da wird jetzt wegen jedem Zehntel gemeckert ...
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Alfred
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Alfred »

Cybersoft hat geschrieben: Di 20. Sep 2022, 19:42 Die Chance haben die BMS/Batteriehersteller leider verpasst; Da wird jetzt wegen jedem Zehntel gemeckert ...
?
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LAN-Opfer
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von LAN-Opfer »

Ich habe heute erfahren, dass der zweite Motor wohl doch nicht defekt ist. Der Ladeluftkühler ist defekt (diesen hatte der italienische Mechaniker auch schon in Verdacht). Der Motor läuft inzwischen. Ein neuer Ladeluftkühler ist bestellt und kommt voraussichtlich in zwei Wochen.

Uwe
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Chief_U
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Chief_U »

Respekt vor Deiner Geduld! *THUMBS UP*
Viele Grüsse
Chief_U / Uwe
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LAN-Opfer
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von LAN-Opfer »

Was bleibt mir denn anderes übrig - ich kann mich furchtbar aufregen oder einen Rechtsstreit (also zusätzliche Kosten und Ärger) anfangen - ändern kann ich nichts, eine befridigende Lösung wird es schon gar nicht geben

Uwe
dereurafahrer
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von dereurafahrer »

Hallo Uwe

Vernünftige Einstellung. Mit normalem miteinander Reden erreichst Du bei einem normalen Gegenüber meist das gleiche-oder sogar mehr.

Gruß Timo
Luxman
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Luxman »

LAN-Opfer hat geschrieben: Mi 21. Sep 2022, 13:22 Ich habe heute erfahren, dass der zweite Motor wohl doch nicht defekt ist.
Das sind ja echte Experten am Werk 🙈
LAN-Opfer
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von LAN-Opfer »

Lässt sich aber nachvollziehen: wenn man dann kurz vor Feierabend bemerkt, dass sich der Motor nicht durchdrehen lässt, kann man schon auf so etwas kommen. Zunächst denkt man da nicht daran, dass der Ladeluftkühler einen Zylinder geflutet haben könnte.

Uwe
Luxman
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Re: Pleiten Pech und Pannen

Beitrag von Luxman »

LAN-Opfer hat geschrieben: Do 22. Sep 2022, 18:12 kann man schon auf so etwas kommen
Aber dann gibt man dem Kunden keine Auskunft bevor man nicht wirklich weiß wo daß Problem liegt.
Wenn der LLK wirklich einen Zylinder - geflutet - hat ist die Frage ob der Motor dadurch nicht einen Wasserschlag erlitten hat.

Beste Gruesse Bernd
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