Geklaute Wohnmobile...?... Sicherungsmaßnahmen?

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Elgeba
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Re: Geklaute Wohnmobile...?... Sicherungsmaßnahmen?

#341

Beitrag von Elgeba »

Mein Womo steht zu Hause in seiner Garage, die an die Alarmanlage angeschlossen ist,ein Diebstahl dürfte so ausgeschlossen sein.

Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender Freisteh und Wackenverweigerer
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AndiEh
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Re: Geklaute Wohnmobile...?... Sicherungsmaßnahmen?

#342

Beitrag von AndiEh »

Einige Off Topic Beiträge und Antworten darauf gelöscht.

Gruß
Andi
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Anon43

Re: Geklaute Wohnmobile...?... Sicherungsmaßnahmen?

#343

Beitrag von Anon43 »

Dann hoffe ich mal, dass dieser Beitrag on topic ist und nicht gelöscht wird.
Mein Mobil wurde bekanntlich am 29.08.2025 gestohlen, kurze Zeit später (leider) wieder aufgefunden. Leider, denn es steht bis heute in Polen und wird da wohl verrotten.
Ich habe bei einer Versicherung Haftpflicht-, Vollkasko incl Teilkasko und (wichtig) Schutzbrief. Die Kaskoabteilung hat mir nach drei Tagen am Telefon (und später schriftlich) zugesagt, dass sie sich kümmert, den Rücktransport und Reparatur zahlt und die Schutzbriefabteilung einschaltet für die Organisation des Transports. Hört sich schon mal nicht schlecht an.
Ich habe zusammen mit einem Polnisch sprechenden Arbeitskollegen organisiert und mitgeteilt: Standort, Name des zuständigen Polizisten, Durchwahl, Prozedere des Abholens (Vorlauf, notwendige Dokumente usw).
Dann passierte: quasi nichts. Die Schutzbriefabteilung hat sich bei mir alle zwei Tage ausgeweint, dass sie eine schriftliche Deckungszusage der Kaskoabteilung braucht und nicht bekommt. Sage ich: was habe ich damit zu tun? Ich kann den Mann nicht zwingen. Ans Telefon habe ich den schon lange nicht mehr bekommen.
Jetzt ist ein Monat herum. Die üblichen Versicherungsbedingungen - auch hier - lauten in so einem Fall: nach einem Monat wird so ein gestohlenes Fahrzeug automatisch Eigentum der Versicherung, auch wenn es vorher aufgefunden wird. Dann müssen die 'objetiv zumutbaren Anstrengungen' des Versicherungsnehmers ergebnislos geblieben sein. Ich hatte mir ein Bein ausgerissen, Mobil ist immer noch in Polen, also Versicherung Eigentümer und ich werde ausgezahlt. So sind die Regeln.
Interessiert die Versicherung aber nicht. Die sagen einfach: du hast dich nicht genug angestrengt. Du hättest Unterstützung beauftragen müssen, wenn du das alleine mit dem Rücktransport nicht hinkriegst. Hast du nicht gemacht, also gilt Monatsfrist nicht.
Ich: ??????? Ich habe doch Unterstützung beauftragt. Die haben mir zugesagt, das zu erledigen. Die hatten alle Informationen. @Versicherung: das wart ihr doch selbst, die hier alles verpennt haben.
Interessiert die nicht.
Wird noch besser. Aus mir unbekanntem Grund bekomme ich auf einmal ein Vollmachtsformular für die Abholung - nach mehr als einem Monat. Das soll ich an die Versicherung zurücksenden. Dabei hieß es zwei Wochen vorher: auf keinen Fall Unterlagen an die Versicherung, wenn, dann an den Abschlepper, den müssen wir aber noch finden.
In dem Formular soll ich bescheinigen Halter zu sein. Halter ist die Person, auf die ein Fahrzeug zugelassen ist. Es ist aber abgemeldet. Weiß auch die Versicherung seit 02.09.2025. Sage ich der Absenderin: Halter kann ich nicht bescheinigen, war ich mal, jetzt ist aber abgemeldet und hat höchstens eine Ruhendversicherung. Wenn ihr das jetzt abholt brauche ich eine Deckungszusage, falls die kaputte Elektrik beim Transport anfängt zu brennen, denn ruhend ist dann ja nicht mehr.
Frau fällt aus allen Wolken: WAAAS? Das ist abgemeldet? Dann geht das mit dem Transport ja gar nicht. Das muss ich erst mit der Kasko abstimmen.
Ich bin gerade dabei, das als Totalverlust zu verbuchen: kein Mobil, kein Geld.
Nächste Woche versuche ich noch was mit meinem Arbeitskollegen da einzustielen. Aber: ich brauche eine Versicherung für den Transport, vor allem Haftpflicht, wegen Brandgefahr. Denn sonst bin ja richtig gefickt, wenn die Karre alles abfackelt. Ich sollte eventuell ganz schnell noch mein Vermögen übertragen, bevor mich das alles komplett ruiniert.
Dann habe ich noch einen Termin beim Anwalt. Selbst wenn der meint, das wäre vor Gericht Erfolg versprechend, muss ich befürchten, das nicht mehr zu erleben. Ich habe noch ein Verfahren laufen wegen arglistiger Täuschung/Verschweigen von Unfall. Das geht geht gerade ins 5. Jahr - in der ersten Instanz.
Beste Lösung wäre gewesen: die Karre wäre auf Nimmerwiedersehen in Litauen oder so verschwunden. Die deutsche Polizei weiß das, deswegen machen die auch so gut wie nichts - als Dienst am Bürger. Nur die polnische Polizei hat es hier verbockt. Die hätten die Diebe einfach durchwinken sollen.
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Weitreisender
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Re: Geklaute Wohnmobile...?... Sicherungsmaßnahmen?

#344

Beitrag von Weitreisender »

In der Tat eine üble Geschichte, ich hoffe es geht gut und zügig für Dich aus!

Vielleicht aber auch mal eine Geschichte für unsere "Ich brauche keine Alarmanlage oder zusätzliche Wegfahrsperren" Freunde, die immer der Meinung sind, "Mir passiert das nicht" So schnell kann es gehen.
Mein WoMo wird auf eigenen Rädern jedenfalls nie in Polen landen, weil sie den Motor niemals ankriegen werden, wenn ich das nicht will.

Gruß
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.

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Elgeba
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Re: Geklaute Wohnmobile...?... Sicherungsmaßnahmen?

#345

Beitrag von Elgeba »

Nach erhalt der Abholvollmacht hätte ich einen Tieflader einer Baufirma gemietet,wäre nach Polen gefahren und hätte des Womo dort abgeholt,Verzollung entfällt, weil Rückholung,Brandversicherung entfällt auch, weil das Fahrzeug als Ladung auf einem Tieflader steht,Gasflasche abklemmen,Batterie abklemmen,was soll da passieren?
Wenn das Fahrzeug zu Hause ist,reparieren lassen und fertig.

Gruß Arno
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Anon43

Re: Geklaute Wohnmobile...?... Sicherungsmaßnahmen?

#346

Beitrag von Anon43 »

Weitreisender hat geschrieben: So 12. Okt 2025, 17:30
Mein WoMo wird auf eigenen Rädern jedenfalls nie in Polen landen,
Mein Wohnmobil ist bekanntlich auch nicht auf eigener Achse 'über die Grenze' gekommen.
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Bis vor kurzem dachte ich mir noch: wozu habe ich jahrelang für eine Versicherung bezahlt? Das Ding ist weg, die zahlen mir den Wiederbeschaffungswert oder es kommt rechtzeitig zurück, dann wird es repariert und verkauft. Jetzt geht weder das eine noch das andere. Wahrscheinlich wächst den Versicherungen das über den Kopf und die machen an den Wohnmobilen schwer Verlust. Da wird dann gemauert wie es nur geht.

Tieflader einer Baufirma? Dann hast du einen C Schein und kennst eine Baufirma. Geht bei mir beides nicht. Das Mobil ist nicht fahrbereit. Lenkschloss eventuell eingerastet. Zündschloss lässt sich nicht drehen. Wie willst du das meinetwegen mit zwei Leuten auf einen Tieflader bekommen?

Zum Verladen müssen da Profis ran, die auch für eventuelle Beschädigungen haften.

Wieso und von wem sollte ich eine Abholvollmacht erhalten haben? Bis vor kurzem war ich selbst Eigentümer, (die Versicherung sieht das etwas anders), da brauche ich keine Vollmacht von niemandem. ICH muß dem Abholer eine ausstellen, wenn ich das nicht selbst bin. Wenn, dann bräuchte ich eine Freigabebescheinigung der polnischen Polizei. Die wird da aber nicht ausgestellt. Man muss sich einfach auf deren telefonische Zusage verlassen und hat das Risiko unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren zu dürfen.
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Elgeba
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Re: Geklaute Wohnmobile...?... Sicherungsmaßnahmen?

#347

Beitrag von Elgeba »

Du hast doch von einer Abholvollmacht geschrieben.Lass das von Deinem RA klären, wenn Du das Fahrzeug nicht selbst aus Polen holen kannst.Frag doch mal beim ADAC nach,die haben Spediteure,die Pannenfahrzeuge usw.auch aus dem Ausland holen, vielleicht geht da was.Das Lenkradschloß ist kein Problem, ein harter Ruck und das war es mit dem Schloß,danach das Fahrzeug mit dem Abholfahrzeug und Seil auf den Tieflader ziehen.Und ja, ich habe den Vorteil, das ich alle FS habe, die es gibt.

Gruß Arno
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Wernher
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Re: Geklaute Wohnmobile...?... Sicherungsmaßnahmen?

#348

Beitrag von Wernher »

Auf dem Trailer ist noch ein anderes Womo. Wie macht das dessen Eigentümer?
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Weitreisender
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Re: Geklaute Wohnmobile...?... Sicherungsmaßnahmen?

#349

Beitrag von Weitreisender »

Weitreisender hat geschrieben: So 12. Okt 2025, 17:30
Mein WoMo wird auf eigenen Rädern jedenfalls nie in Polen landen,
Hakuna hat geschrieben: So 12. Okt 2025, 21:02

Mein Wohnmobil ist bekanntlich auch nicht auf eigener Achse 'über die Grenze' gekommen.
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Das wohl, aber der Laster hat Dein Wohnmobil ja nicht am Abstellort abgeholt, sondern Deins und das andere auch, wurden "geknackt" und mit eigenem Motor zum Laster gefahren.

Gruß
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Anon43

Re: Geklaute Wohnmobile...?... Sicherungsmaßnahmen?

#350

Beitrag von Anon43 »

Ich hatte von einem Abholformular geschrieben, das natürlich der Abholer von mir ausgefüllt braucht, da ich höchstwahrscheinlich bei der Verladung nicht dabei sein werde - sollte diese jemals stattfinden.
Der unversicherte Transport ist offensichtlich nicht so ohne, denn selbst die Versicherung hat damit ein Problem und will das Risiko nicht tragen. Daher will ich das auch nicht tragen.

Das andere Fahrzeug ist ein Koffertransporter. Der hat wahrscheinlich keine Abzocker Versicherung. Woher sollte ich den Eigner kennen?

BTW, das ist die Methode Trump: dem schwächeren Geschäftspartner den Stinkefinger zeigen, wenn der auf die Einhaltung von Regeln pocht und dem kackfrech entgegnen, dass er wahrscheinlich recht hat und bekommt. Nur: das kostet zehn Jahre Freizeit. Wir gehen durch alle Instanzen. Meinen Rechtsanwälten macht das Spaß, die werden dafür bezahlt. Ich biete heute großzügige 20%.

Woher willst du wissen, wie die Fahrzeuge auf den LKW gekommen sind? Du warst doch nicht etwa dabei?
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Weitreisender
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Re: Geklaute Wohnmobile...?... Sicherungsmaßnahmen?

#351

Beitrag von Weitreisender »

Hakuna hat geschrieben: Mo 13. Okt 2025, 01:28
Woher willst du wissen, wie die Fahrzeuge auf den LKW gekommen sind? Du warst doch nicht etwa dabei
Ist doch am Ende doch auch völlig irrelevant. Im öffentlichen Straßenverkehr drauf geflogen ist er ja wohl eher nicht 8-)

Ich wollte nur darauf hinweisen, das man das Risiko eines solchen Diebstahles mit verhältnismäßig geringem Aufwand (gescheite Alarmanlage, zusätzliche Wegfahrsperre), im Vergleich zum Anschaffungspreis, minimieren kann.
Wir groß der Ärger ist, wenn man es nicht macht, kann man ja leider an Deinem Beispiel deutlich erkennen.

Aber da herrscht wohl bei vielen doch eher die Meinung vor "Das Geld spar ich mir, wird mir schon nicht passieren"

Viel Glück

Gruß
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Re: Geklaute Wohnmobile...?... Sicherungsmaßnahmen?

#352

Beitrag von jagstcamp-widdern »

wenn profis deine karre wollen, ist deren sicherung vollkommen egal!
irgendwelche alarme, natoknochen, zusätzliche spritventile... helfen evt bei gelegenheitsdieben - aber die wollen kein womo sondern nen golf...
So weit, so gut!

Hartmut vom Jagstcamp, DEM Reisemobiltreff im unteren Jagsttal :!:
https://www.jagstcamp-widdern.de
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Womos > 3,5t ? Nee Loide, das waren Jugendsünden!
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Weitreisender
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Re: Geklaute Wohnmobile...?... Sicherungsmaßnahmen?

#353

Beitrag von Weitreisender »

jagstcamp-widdern hat geschrieben: Mo 13. Okt 2025, 09:22
wenn profis deine karre wollen, ist deren sicherung vollkommen egal!
irgendwelche alarme, natoknochen, zusätzliche spritventile... helfen evt bei gelegenheitsdieben - aber die wollen kein womo sondern nen golf...
Jein, ich denke die wenigsten Wohnmobile werden mittel großem Abschlepper geklaut, die meisten werden weggefahren und dagegen kann man etwas tun. Wenn es erst mal nicht glatt geht, suchen die sich ein einfacheres Opfer.
Aber wie ich sagte, Jeder kann keiner muß!

Gruß
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Kalle-OB
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Re: Geklaute Wohnmobile...?... Sicherungsmaßnahmen?

#354

Beitrag von Kalle-OB »

Habe gerade mal die Geschichte des Womo Diebstahl des Users Hakuna gelesen.

Ich frage mich, warum ein Geschädigter sich da so einmischt. Wenn mein Womo gestohlen wird zeige ich dies unverzüglich bei der Polizei an und teile das auch unverzüglich meiner Versicherung mit. Damit habe ich meine Obliegenheiten (Verhaltenspflicht) gegenüber meiner Versicherung komplett erfüllt. Deshalb würde ich niemals einen Tracker in meinem Womo haben oder ich würde ganz schnell vergessen, das einer im Womo liegt. Ich will die Karre nicht mehr zurück. Je nach Vertrag muß meine Versicherung nach x Tagen zahlen oder mir mein Fahrzeug wieder vor meine Tür stellen.
perle
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Re: Geklaute Wohnmobile...?... Sicherungsmaßnahmen?

#355

Beitrag von perle »

Hallo,
ist meiner Meinung nach ein Fall für die Ombudsfrau der Versicherungen, einfach anfragen.
Geht zwar auch nicht sofort kostet aber den Betroffenen nichts.
Und ist günstiger wie Anwalt.
Ich hatte mal einen Fall mit Weitergabe der SF Klassen zwischen den Versicherungen. Hätte ich nie selbst klären können. Die lassen dich in der Warteschleife verhungern.
Hat einige Monate gedauert aber letztlich funktioniert.
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Elgeba
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Re: Geklaute Wohnmobile...?... Sicherungsmaßnahmen?

#356

Beitrag von Elgeba »

Ich hätte mich da auch nicht eingemischt,bringt doch nichts.Man kann es aber auch machen, wie vor drei oder vier Jahren gute Bekannte,deren Fahrzeug gestohlen worden war,die haben mittels Tracker den Standort ermittelt,und dann den "ehrenwerten Dieben" einen überraschenden Besuch abgestattet,bevor die das Fahrzeug umfrisieren konnten.Schnell rein, schnell raus,ohne großen Aufwand.Zur Nachahmung aber nicht zu empfehlen,das kann richtig Ärger geben.

Gruß Arno
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Anon43

Re: Geklaute Wohnmobile...?... Sicherungsmaßnahmen?

#357

Beitrag von Anon43 »

Die Versicherungsbedingungen sind da anscheinend überall identisch:
ein Monat nach Diebstahlmeldung wird die Versicherung Eigentümer. Auch dann, wenn es vorher aufgefunden wurde. Dann muss man aber als Versicherungsnehmer aktiv werden: objektiv zumutbare Anstregungen muss man unternommen haben und trotzdem hat man es nicht zurück - wie hier bei mir. Das ist natürlich wachsweich und drei Juristen haben dazu fünf Meinungen. Aber einfach die Versicherung machen lassen, ist sicher zu wenig. Wenn man beispielweise ADAC (o. ä.) Mitglied ist, wäre es zumutbar, die zu beauftragen. Bin ich aber nicht. Ich kann mir vorstellen, dass die Versicherung mir ADAC Mitgliedschaft unterstellt bei dem HInweis, dass ich mir Unterstützung hätte holen müssen.
In meinem Fall kamen die ja immer auf mich zu: Buhuhuh, wir brauchen eine Kostenübernahmeerklärung der Kaskoabteilung, sonst können wir nichts machen.
Aktuell hatte ich schon die Versicherungsombudsfrau eingeschaltet. Die hat auch schon reagiert und wollte noch meinen Schriftwechsel nach meiner Meldung bei ihr - vor allem wohl, dass ich der Aussage der Versicherung widersprochen hatte, dass ich weiter Eigentümer wäre. Das sieht schon mal nicht schlecht aus, denn die hätte auch sagen können: vegiss es, die Versicherung ist im Recht. Aber: die kann am Ende nur über max Euro 10.000 entscheiden.
Dann habe ich eine schriftliche Zusage der Versicherung, dass man mir bis zu Euro xxxx Kostenübernahme für einen von mir organisierten Rücktransport zahlt. Das hätten die auch schon vor vier Wochen machen können. Die sehen wohl ein, dass die es nicht gebacken bekommen. Ich hoffe dann, dass die Karre nächste Woche hier beim Händler steht und dass ich mir hier wegen Eigentum kein Bein stelle von wegen 'konkludentes Handeln' durch Besitznahme.
Verkaufen von dem Ding wird wahrscheinlich finanziell für mich kein großer Unterschied sein. Ist natürlich zeitlich aufwendiger.
Will jemand einen 540er Clever auf Jumper Bj 2017, 96kW, Euro6b, 125tkm, neuer Adblue Tank, neuer Zahnriemen/Wapu mit Metallflügel, neue Bremsen vorn, Michelin CrossClimate, AHK usw usw. ? 1. Hand, unfallfrei - während meinem Besitz. Hohlräume weitgehend rostfrei. Gibt es wahlweise mit und ohne defektem Zündschloss.
Mein neues Mobil wird auf jeden Fall bei einer anderen Gesellschaft mit einem anderen Vermittler versichert. Der alte Vermittler hat den Laden auch gar nicht mehr im Programm - warum nur?
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Elgeba
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Re: Geklaute Wohnmobile...?... Sicherungsmaßnahmen?

#358

Beitrag von Elgeba »

Ich würde reparieren lassen und fertig.Dazu neue Polster und die Karre komplett desinfizieren,vor allem würde ich mir einen sicheren Abstellplatz suchen.

Gruß Arno
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Anon43

Re: Geklaute Wohnmobile...?... Sicherungsmaßnahmen?

#359

Beitrag von Anon43 »

Das Drama geht weiter. Heute hat ein von mir ausgesuchter und beauftragter Unternehmer das Mobil aus Polen geholt. Nur wohin soll es? Da es ein Jumper ist, hatte ich zwei Citroen Händler am Ort angefragt, schon kurz nach dem Wiederauffinden. Der erste sagte sinngemäß: rutsch mir den Buckel runter. Der zweite sagte damals: klar, machen wir, kein Problem. Nur: heute bekomme ich dort niemanden mehr ans Telefon. Etliche Male versucht, lange klingeln lassen. Also zum Händler im nächsten Ort, 25km weg. Ich war da noch nie. Stellt sich vor Ort heraus: der hat keinen Zaun. Das Mobil ist aber abgemeldet mit Ruhendversicherung. Die greift nur auf eingefriedetem Grundstück. Selbst hat der keine Versicherung und nachdem dem schon mehrere Kundenmobile vom offenen Gelände gestohlen wurden, lässt der sich immer den Haftungsausschluss unterschreiben. WARUM SAGT DER DAS NICHT VORHER?
Kam der Fahrer mit meinem Mobil aufgeladen an. Abladen lohnte natürlich nicht. Der Citroen Händler hat mich an einen nahe gelegenen Wohnmobilhändler verwiesen. Der hätte einen Zaun. Erst wollte der mit so einer heißen Sache nichts zu schaffen haben. Dann habe ich ihn überreden können wenigstens bis Montag das Mobil gnadenhalber zu nehmen. Die darbende Branche braucht wohl die Euro 15,-- pro Tag Unterstellgebühr. Reparieren will er das aber ganz bestimmt nicht. Also: Euro 60,-- gelöhnt, damit das Ding wenigstens vorübergehend sicher steht. Glücklicherweise fährt es, wenn man dem Zündschloss gut zuredet. Dann bin ich nochmal persönlich zu den Citroen Händlern und einem Wohnmobilhändler. Womohändler sagt klar: nein. Bedauert mich aber, dass die Polizei das sichergestellt hätte. Das wäre die schlechteste Option. Citroen Händler 1 hat einen Hof mit Zaun. Aber: Werkstatt-Termin frühestens Anfang Dezember, Unterstellung Euro 30,-- / Tag. Unterstellen zahlt die Versicherung nicht. Ich bleibe schon auf der Rechnung aus Polen über Euro 600,-- sitzen. Citroen Händler 2 hat keinen Zaun.
Glücklicherweise fährt das Mobil selbst. Ich werde es hoffentlich bis Montag wieder zulassen können. Dann kann es wenigstens am Straßenrand stehen. Mit einem Zündschloss für das ein Schraubendreher reicht, ist das natürlich doof. Aber was wäre eine schnell verfügbare Alternative?
Dann kommt hoffentlich irgendwann mal ein Gutachter und dann kann es weiter gehen - wenn das Mobil nicht schon wieder auf dem Weg nach Litauen sein sollte.
Wernher
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Re: Geklaute Wohnmobile...?... Sicherungsmaßnahmen?

#360

Beitrag von Wernher »

Also ist das Gefährt wieder neu versichert. Wenigstens was.
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