Hobby-Psychologie
Re: Hobby-Psychologie
Guten Tag
" ... Und dann, kommt irgendwann sicher die nächste Phase....Aber die soll bitte jemand anderes beschreiben ..."
Danke Andi für Deine Ausführungen. Die beschriebenen Lebensabschnitte habe ich mehr oder weniger ähnlich bereits hinter mir.
Jetzt bin ich im tiefen Herbst oder bald im Winter des Lebens. Das Ende kommt unerbittlich jeden Tag näher.
Man wird ruhiger - mehr oder weniger zwangsläufig.
Und die Gesundheit erhält nochmals einen ganz anderen Stellenwert.
Man trägt ihr mehr Sorge und vermeidet Belastungen.
Meine Ärztin hat mir zu mehr Sport geraten. Ich muss sie enttäuschen.
Bald wird wegen meinem Rücken der Rollator mein Sportgerät sein.
Sport in welcher Form auch immer hat mich ohnehin mein ganzes Leben nie interessiert.
Grosse Reisen leben in den Erinnerungen weiter. Selbst noch welche machen mag ich nicht mehr.
Es ist schon so wie hier bereits beschrieben. Zuhause ist es am angenehmsten und auch mir am wohlsten.
Noch steht ein kleiner WoWa, nur selten genutzt, vor dem Haus.
Er ist meine Beruhigung und zugleich Freiheit. Ich könnte jederzeit damit unterwegs sein, wenn ich denn wollte.
Wie sagte mein Bruder dazu so schön in Neudeutsch "Nice to have".
Leider gehört auch eine traurige Seite dazu. Liebe Freunde und Bekannte müssen gehen oder sind bereits gegangen.
Der Teilnahme an Beerdigungen wird häufiger und damit auch die früher vermiedenen Kirchenbesuche.
Eigentlich gehe ich nur dorthin, um etwas über das Leben der Verstorbenen zu erfahren und ihrer zu gedenken.
Alt werden ist offen gestanden nicht einfach. Und die immer mehr werdenden Einschränkungen zu akzeptieren schwierig.
Ein alter Mann sagte einst zu mir: "Inzwischen ist jeder Tag eine Last." Soweit werde ich es nicht kommen lassen.
Ich bin in der glücklichen und beruhigenden Lage über mein Abtreten selbst entscheiden zu können.
Gruss Urs
" ... Und dann, kommt irgendwann sicher die nächste Phase....Aber die soll bitte jemand anderes beschreiben ..."
Danke Andi für Deine Ausführungen. Die beschriebenen Lebensabschnitte habe ich mehr oder weniger ähnlich bereits hinter mir.
Jetzt bin ich im tiefen Herbst oder bald im Winter des Lebens. Das Ende kommt unerbittlich jeden Tag näher.
Man wird ruhiger - mehr oder weniger zwangsläufig.
Und die Gesundheit erhält nochmals einen ganz anderen Stellenwert.
Man trägt ihr mehr Sorge und vermeidet Belastungen.
Meine Ärztin hat mir zu mehr Sport geraten. Ich muss sie enttäuschen.
Bald wird wegen meinem Rücken der Rollator mein Sportgerät sein.
Sport in welcher Form auch immer hat mich ohnehin mein ganzes Leben nie interessiert.
Grosse Reisen leben in den Erinnerungen weiter. Selbst noch welche machen mag ich nicht mehr.
Es ist schon so wie hier bereits beschrieben. Zuhause ist es am angenehmsten und auch mir am wohlsten.
Noch steht ein kleiner WoWa, nur selten genutzt, vor dem Haus.
Er ist meine Beruhigung und zugleich Freiheit. Ich könnte jederzeit damit unterwegs sein, wenn ich denn wollte.
Wie sagte mein Bruder dazu so schön in Neudeutsch "Nice to have".
Leider gehört auch eine traurige Seite dazu. Liebe Freunde und Bekannte müssen gehen oder sind bereits gegangen.
Der Teilnahme an Beerdigungen wird häufiger und damit auch die früher vermiedenen Kirchenbesuche.
Eigentlich gehe ich nur dorthin, um etwas über das Leben der Verstorbenen zu erfahren und ihrer zu gedenken.
Alt werden ist offen gestanden nicht einfach. Und die immer mehr werdenden Einschränkungen zu akzeptieren schwierig.
Ein alter Mann sagte einst zu mir: "Inzwischen ist jeder Tag eine Last." Soweit werde ich es nicht kommen lassen.
Ich bin in der glücklichen und beruhigenden Lage über mein Abtreten selbst entscheiden zu können.
Gruss Urs
Adler fliegen alleine, Schafe gehen in Herden. Alte Adler fliegen langsam, aber sie sehen mehr.
Re: Hobby-Psychologie
Mir geht es genauso, zumindest was das Campingdasein betrifft.Capricorn hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 13:53Ich frag mich immer mal wieder, ob ich nicht doch irgendwie krank bin....
Längere Zeit zu Hause bekomme ich Fieber - Reisefieber. Dann muss ich bald mal los - kaum bin ich dann -3- Tage unterwegs und hab mich zum erstmal über andere "Kranke" geärgert denk ich, wie schön es doch grad zu Hause wär.
Nur wenn ich genug Abwechslung habe kann ich irgendwie ruhig bleiben - zu lange an einem Ort - und sei er noch so schön - geht nicht.... und irgendwann kommt schon wieder das Fieber.... das Heimwehfieber.
Ist wie beim Windsurfen und Skifahren - Bei Wind MUSS ich raus, es gibt kein Halten - nach einer Stunde, wenn's mich nicht so wie gewünscht fordert (Windstärke und Welle) und ich weiss dass ich's noch kann, dann könnte ich auch wieder aufhören und mach nur weiter, weil's vielleicht Wochen dauert, bis wieder Wind kommt und ich ja eh was für meine Fitness tun will.
Beim Skifahren - wenn die Sonne über den Bergen erwacht, dann muss ich raus auf die Piste, wenn dann so um 10.30h rum die letzten Siebenschläfer, Hotelgäste und für einen Tag angereiste auch noch rumbrettern wie tatsächlich Kranke, dann hab ich keine Lust mehr.
Ein paar Wochen zuhause im Alltagstrott und schon geht die Suche nach dem nächsten Ziel los.
Maps, wo könnte man hin, Wetter-online, wo ist es angenehm die nächsten Wochen.
Und schon steht ein Plan, der voller Vorfreude bei nächster Gelegenheit umgesetzt wird.
Kaum bin ich ein paar Tage unterwegs, freue ich mich schon wieder aufs Büro.
Das schlimmste wären Aufenthalte länger als 2-3 Übernachtungen, selbst wenn vor Ort noch soviel geboten wird.
Ich schaue mir gern eine Stadt o.ä. an, aber ich will nicht in die Tiefe dringen. Ich muss nicht jedes Museum oder jede Ausstellung gesehen haben, muss auch nicht die Stadtgeschichte auswendig lernen.
Lieber weiterfahren, neues anschauen.
Und demnächst wieder die Heimreise. Was gibt´s neues zuhause.
Jeder ist halt irgendwie anders gestrickt.
Grüße
Michael
Michael
Re: Hobby-Psychologie
Das hört sich nach ein wenig Zerissenheit an, nach noch nicht akzeptiert zu haben, was das Unterbewustsein eigentlich will.Luppo hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 16:01Kaum bin ich ein paar Tage unterwegs, freue ich mich schon wieder aufs Büro.
Das schlimmste wären Aufenthalte länger als 2-3 Übernachtungen, selbst wenn vor Ort noch soviel geboten wird.
Ich schaue mir gern eine Stadt o.ä. an, aber ich will nicht in die Tiefe dringen. Ich muss nicht jedes Museum oder jede Ausstellung gesehen haben, muss auch nicht die Stadtgeschichte auswendig lernen.
Nimm doch einfach mal das Büro mit auf Tour. Richte dir ein "Homeoffice" in deinem Wohnmobil ein. Such dir nach den Besichtigungen einen schönen Platz, ob nun Campingplatz, Stellplatz oder andere Lokation, genieße die Umgebung und das Privileg deine Tätigkeit genau dort verrichten zu können.
Dann hättest du beides. Vielleicht fördert das die Erkenntnis, was du wirklich willst.
Gruß
Andi
Unterwegs mit einem Knaus Sun Ti 700 MEG 2019 4t Jetzt reisen.....nicht später
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Re: Hobby-Psychologie
Danke für den Tipp.
Ich fühle mich dabei weder gehetzt noch unwohl.
Ich hab nur Hunger auf Neues. Das ist zuhause auch nicht anders.
Ein wenig Büro habe ich ja dabei in Form von Webinaren für die vorgeschriebene Weiterbildung
Ich fühle mich dabei weder gehetzt noch unwohl.
Ich hab nur Hunger auf Neues. Das ist zuhause auch nicht anders.
Ein wenig Büro habe ich ja dabei in Form von Webinaren für die vorgeschriebene Weiterbildung
Grüße
Michael
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Re: Hobby-Psychologie
"Erste Anzeichen".....??AndiEh hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 15:08Nein. Was du feststellst, sind meiner Ansicht nach, die ersten Anzeichen für das nächstes Ende eines Lebensabschnittes und der Beginn eines neuen.
Hör einfach in dich rein, und überlege, ob du das, was du gerade erlebst nicht auch was positives ist.
Also ich kann selbstverständlich alles nachvollziehen was ihr schreibt - allerdings... meine Fernsucht, mein Heimweh, meine Unruhe hab ich seit ich 20ig bin, ich hab somit also in sämtliche Lebensabschnitte meine - ich sag mal Getriebenheit - mitgenommen. Zerrissen... ich fühle mich nicht so, kann aber natürlich schon sein, irgendwie - für mich ist einfach wichtig, dass ich alles so akzeptieren kann wie's halt ist.
Und.... ich seh alles was mich, Herzdame und meine Familie betrifft äusserst positiv. Ich bin grundsätzlich positiv eingestellt und gelte als ziemlich locker und geerdet - sagt man mir jedenfalls nach.
Wie in meiner Freizeit war ich auch im Beruf "ein Getriebener" - was ich erreicht habe, war ein Ziel von mir das ich nie aus den Augen verloren hab, ebenfalls seit ich 20 war - dass ich vorzeitig mit Arbeiten aufhören würde, war ebenso voll fokussiert. Bei einem Feedbackgespräch mit meinem Chef meinte der mal
"ich/wir wissen genau, wie ehrgeizig du deine Ziele verfolgst" - aber du wirkst dabei so locker, dass man nicht ganz sicher sein kann, ob das wirklich so ist....
Besonders glücklich bin ich über meine wirklich ausserordentlich gute Gesundheit und Fitness - alle Krankheiten hab ich überstanden, ich gelte als geheilt was meine durchlaufenen Krebserfahrungen betrifft und neulich bekam ich sogar von meinem Onkologen nach diversen ziemlich harten Tests, dass ich das biologische Alter eines topfitten 60ig Jährigen habe. Also - dann...... dann bin ich ja gespannt auf den nächsten Abschnitt und bin mir sicher, dass ich mich wohl weiter treiben lassen werde.....
So - jetzt ist's aber auch gut - Mein Beitrag war irgendwie ja auch als (eher spassiger) Beitrag zu einem interessanten Thema gedacht - weil.... wer nach allen Seiten offen ist - der kann ja auch nicht ganz dicht sein...und nicht ganz dicht... manchmal... vielleicht... je nach Sichtweise....würd ich mich schon sehen....
Klug zu reden ist schon schwer, klug zu schweigen noch viel mehr......
herzliche Grüsse und euch allen allzeit gute Fahrt
Adrian

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Re: Hobby-Psychologie
Wenn ich mir das so durchlese, fällt mir auf:
a) Ich finde mich in keiner genannten Kategorie wieder
b) Woher kommt eigentlich bei Haß auf Vanlife? Kennt Ihr überhaupt welche?
c) Außerdem fehlt mir der Klischeecamper
zu a) Wir haben ein Wohn- bzw. Reisemobil, wir campen nicht, wir wohnen dort drin und zwar auf dem selben Niveau wie zu Hause, wir haben kein Plastikgeschirr, sondern Glas und Porzellan und meine japanischen Messer, wir kochen frisch und kaufen vor Ort ein, oder gehen gerne auch mal essen, wir nutzen unser Bad, WC und richtige Betten. Wir campen nicht, wir reisen durch die Länder, bleiben selten mal länger als 2 Nächte am selben Platz, lernen Länder, Menschen und Kulturen kennen, Reisende wäre wohl die richtige Bezeichnung für die Abstimmung.
zu b) Ich denke, bei manchem spricht einfach nur der Neid aus seinen "Sätzen" Wir haben auf unseren Reisen einige der "so genannte" "Vanlifer" kennen gelernt, wobei man eigentlich sagen muß, sie reisen genauso wie wir und andere, halt nur in einem Kastenwagen und nicht in "Weißware" Wir haben tolle Menschen und Freunde kennengelernt, ein Paar ist nun sei 4 Jahren unterwegs, sie haben sich viel Geld angespart und arbeiten online von unterwegs um sich die Reise zu finanzieren, Poserseiten hatten von denen keiner, das wäre dann ein anderer Menschenschlag, der sein Leben breit auslegt, um mit ein paar Klicks noch ein paar Cent hinzuzuverdienen. Ist legitim, aber muß man nicht mögen. Poser sind eine sehr kleine MInderheit und keine "Vanlifer"
Also laßt einfach mal das Vanlife Bashing "stecken" Ihr kennt es eigentlich gar nicht und die zugehörigen Leute wohl auch nicht.
zu c) Der Klischeecamper fehlt mir ebenfalls, obwohl ich ihn überall sehe
Er erfüllt eben alle Klischees, die man mit Campen verbindet, er kann nicht einparken, auch nicht mit Einweiserin, steckt nach der Ankunft als erstes den Strom ein und fährt die Sat-Schüssel aus, läuft dann 10 x mit der 5l Gießkanne zum Wasserhahn
und anschließend 3 x mit dem Abwassertaxi, läuft mit seiner Plautze, und nacktem Oberkörper durch die Gegend oder steht damit am Grill und wirft Berge von Discounter Billigfleisch darauf, grüßt dazu noch ungefragt jeden der nicht bei 3 auf dem Baum ist und drängt ihm irgendein Gespräch auf, .............tbc.
So ist doch für jeden etwas dabei, oder?
Gruß
a) Ich finde mich in keiner genannten Kategorie wieder
b) Woher kommt eigentlich bei Haß auf Vanlife? Kennt Ihr überhaupt welche?
c) Außerdem fehlt mir der Klischeecamper
zu a) Wir haben ein Wohn- bzw. Reisemobil, wir campen nicht, wir wohnen dort drin und zwar auf dem selben Niveau wie zu Hause, wir haben kein Plastikgeschirr, sondern Glas und Porzellan und meine japanischen Messer, wir kochen frisch und kaufen vor Ort ein, oder gehen gerne auch mal essen, wir nutzen unser Bad, WC und richtige Betten. Wir campen nicht, wir reisen durch die Länder, bleiben selten mal länger als 2 Nächte am selben Platz, lernen Länder, Menschen und Kulturen kennen, Reisende wäre wohl die richtige Bezeichnung für die Abstimmung.
zu b) Ich denke, bei manchem spricht einfach nur der Neid aus seinen "Sätzen" Wir haben auf unseren Reisen einige der "so genannte" "Vanlifer" kennen gelernt, wobei man eigentlich sagen muß, sie reisen genauso wie wir und andere, halt nur in einem Kastenwagen und nicht in "Weißware" Wir haben tolle Menschen und Freunde kennengelernt, ein Paar ist nun sei 4 Jahren unterwegs, sie haben sich viel Geld angespart und arbeiten online von unterwegs um sich die Reise zu finanzieren, Poserseiten hatten von denen keiner, das wäre dann ein anderer Menschenschlag, der sein Leben breit auslegt, um mit ein paar Klicks noch ein paar Cent hinzuzuverdienen. Ist legitim, aber muß man nicht mögen. Poser sind eine sehr kleine MInderheit und keine "Vanlifer"
Also laßt einfach mal das Vanlife Bashing "stecken" Ihr kennt es eigentlich gar nicht und die zugehörigen Leute wohl auch nicht.
zu c) Der Klischeecamper fehlt mir ebenfalls, obwohl ich ihn überall sehe
So ist doch für jeden etwas dabei, oder?
Gruß
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
Albert Einstein
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Re: Hobby-Psychologie
Zu dem von Andi angeführten nächsten Abschnitt sollte eigentlich ich was schreiben können, schließlich werde ich im Januar 80 Jahre alt.
Was soll ich sagen ?
Ich lebe ruhig dahin, über meine Gesundheit kann ich mich -nach Aussage meines Hausarztes vor einer halben Stunde- nicht arg beschweren, angeblich bin ich topfit. Soweit das mit knapp 80 noch möglich ist.
Ich hadere -was die Gesundheit angeht- mit mir selber, es fällt mir nicht leicht mich mit gewissen Einschränkungen abzufinden, wenn gleich sich viele Sachen automatisch einstellen.
Ich war wegen eines Wehwehchens beim Arzt, unerklärliche Schmerzen im Bereich unter dem rechten Schulterblatt. Morgen werde ich geröntgt.
Wäre dieses Wehwehchen aktuell nicht vorhanden hätte ich heute den Motorroller aus der Garage geholt und wäre in Richtung Großglockner gefahren. Das ärgert mich schon wieder, obwohl ich mich nicht so leicht ärgern lasse.
Eines steht fest: Ich werde zunehmend ruhiger, denke viel nach und lasse den Herrgott einen guten Mann sein.
Wohnmobilreisen geht noch ganz gut. Allerdings haben sich unsere Reiseziele in diesem Jahr ausschießlich in Deutschland befunden. Was die etwas weiteren Reisen in der Vergangenheit angeht schaue ich halt die Fotos an die ich auf Sizilien, in Norwegen, in Süditalien und in Frankreich gemacht habe. Hinfahren werde ich wohl vernünftigerweise nicht mehr. Wobei Frankreich noch nicht erledigt ist, da möchte ich im nächsten Jahr nochmal hin. Nach ganz oben, wo man nach England rüberschauen kann.
Was mir deutlich schwerer fällt als früher ist es eine Reise zu planen. Man wird vergesslicher. Ich lese viel in Reiseführern, unterwegs fällt mir dann wieder nicht ein wo ich noch hin wollte.
Auch den physischen Aspekt darf man nicht vergessen, Treppensteigen oder Bergwandern geht nicht mehr, die zurückgelegten Tagesetappen werden deutlich kürzer, man schläft des Morgens länger. Aber man hat ja Zeit.
Im privaten Umfeld stellt sich das Altwerden wesentlich drastischer dar. Das Umfeld hat sich schon stark gelichtet, Leute die man schon lange gekannt hat sind nicht mehr da. Das sind wesentlich mehr als jene die noch da sind. Das läßt einen nicht kalt, obwohl ich keine Angst vor dem Tod habe, der gehört zum Leben und kommt garantiert. Ich habe meine Sachen geregelt und bin vorbereitet. Es eilt aber nicht.
Was soll ich sagen ?
Ich lebe ruhig dahin, über meine Gesundheit kann ich mich -nach Aussage meines Hausarztes vor einer halben Stunde- nicht arg beschweren, angeblich bin ich topfit. Soweit das mit knapp 80 noch möglich ist.
Ich hadere -was die Gesundheit angeht- mit mir selber, es fällt mir nicht leicht mich mit gewissen Einschränkungen abzufinden, wenn gleich sich viele Sachen automatisch einstellen.
Ich war wegen eines Wehwehchens beim Arzt, unerklärliche Schmerzen im Bereich unter dem rechten Schulterblatt. Morgen werde ich geröntgt.
Wäre dieses Wehwehchen aktuell nicht vorhanden hätte ich heute den Motorroller aus der Garage geholt und wäre in Richtung Großglockner gefahren. Das ärgert mich schon wieder, obwohl ich mich nicht so leicht ärgern lasse.
Eines steht fest: Ich werde zunehmend ruhiger, denke viel nach und lasse den Herrgott einen guten Mann sein.
Wohnmobilreisen geht noch ganz gut. Allerdings haben sich unsere Reiseziele in diesem Jahr ausschießlich in Deutschland befunden. Was die etwas weiteren Reisen in der Vergangenheit angeht schaue ich halt die Fotos an die ich auf Sizilien, in Norwegen, in Süditalien und in Frankreich gemacht habe. Hinfahren werde ich wohl vernünftigerweise nicht mehr. Wobei Frankreich noch nicht erledigt ist, da möchte ich im nächsten Jahr nochmal hin. Nach ganz oben, wo man nach England rüberschauen kann.
Was mir deutlich schwerer fällt als früher ist es eine Reise zu planen. Man wird vergesslicher. Ich lese viel in Reiseführern, unterwegs fällt mir dann wieder nicht ein wo ich noch hin wollte.
Auch den physischen Aspekt darf man nicht vergessen, Treppensteigen oder Bergwandern geht nicht mehr, die zurückgelegten Tagesetappen werden deutlich kürzer, man schläft des Morgens länger. Aber man hat ja Zeit.
Im privaten Umfeld stellt sich das Altwerden wesentlich drastischer dar. Das Umfeld hat sich schon stark gelichtet, Leute die man schon lange gekannt hat sind nicht mehr da. Das sind wesentlich mehr als jene die noch da sind. Das läßt einen nicht kalt, obwohl ich keine Angst vor dem Tod habe, der gehört zum Leben und kommt garantiert. Ich habe meine Sachen geregelt und bin vorbereitet. Es eilt aber nicht.
Gruß aus Oberbayern
Franz
Vormals "Waldbauer"

Schau ma amoi nacha sehng ma´s scho !
Franz
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Re: Hobby-Psychologie
Das nehme ich für mich auch in Anspruch.Weitreisender hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 18:20Reisende wäre wohl die richtige Bezeichnung für die Abstimmung.
Gruß aus Oberbayern
Franz
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Re: Hobby-Psychologie
Ich habe Togi auch abonniert und bin etwas verwundert, dass Du ihn in einen Zusammenhang mit dem Thema „Vanlife“ bringst. Togi ist mW gerade genau kein Vanlifer, er wohnt im Steinhaus, ist wohl Elektrotechniker, macht Produkttests etc.pp.Steppenwolf hat geschrieben: Sa 18. Okt 2025, 13:45Um mein Hobby hier mal fortzusetzen, frage ich mich und auch euch diesmal: "Diese Van-Lifer - was sind das eigentlich für Typen? Warum machen die das? Ich meine, mit dem Womo quer durch Europa oder Amerika, meinetwegen auch durch Asien, gut und schön. Aber warum darüber berichten auf diese Art und Weise? Ist es heutzutage so einfacher, wahrgenommen zu werden? Also Leute zu finden, die sich für meine Reise und vielleicht auch für mich interessieren? Warum will ich das überhaupt mit Unbekannten teilen? Früher hätte man ein Buch drüber geschrieben oder einen Film gemacht, was schon deutlich aufwendiger ist. Die meisten dokumentieren ihre Reisen wohl einfach durch Fotos und hängen sich die Besten an die Wand. Teilen sie mit Familie und Freunden.
Gibt es schon Statistiken, wie lange so ein VanLife im Schnitt dauert? Oder wer von denen wirklich glücklich dabei ist? Ich meine, dass sind oft Paare - also Männlein und Weiblein auf engem Raum und jeden Tag zusammen. Kann man so zufrieden leben? Sind das nicht fahrende (Online-)Händler? Das fahrende Volk der Neuzeit sozusagen? Muss man aber nicht dem Konsum entsagen, um wirklich frei zu sein? Ist es nicht sinnvoll, etwas für die Gemeinschaft, in der man lebt, zu tun, anstatt nur von ihr oder ohne sie zu leben? Manche Vanlifer kommen mir so vor, als würden sie ausserhalb unserer Gesellschaft stehen und unsere Welt nur noch aus ihrer Perspektive betrachten. Das sind so Fragen, die mich umtreiben, wenn ich über diese Typen nachdenke und wenn ich ab und an in ihre Welt eintauche und ihre Videos anschaue. Ein ganz untypisch werbendes Video von Mr. Togi hat mich heute dazu veranlasst, dieses Thema aufzugreifen und auch euch hier im Forum einzubinden. Bin gespannt auf eure Gedanken und Meinungen. Und nicht vergessen: Humor ON!
Hier zum Einstieg der Link zu Mr. Togis Video und mein Kommentar dazu:
Ein untypischer VanLifer
Hallo ersmal lieber Togi. Ja, ich habe geklickt, weil Du Dich getraut hast dieses Drama anzusprechen. Auch ich verfolge die Wege, Sorgen und Nöte einiger "WÄÄNLEIFER" im Netz, auch wenn mich ihre verzweifelten Schreie nach Aufmerksamkeit inzwischen kalt lassen. Ich will nur wissen, wo sie sich gerade rumtreiben und ob ich da auch mal hin will oder besser nicht. Ich weiß nicht, warum sie das tun. Vielleicht, weil ihre Beiträge dann durch irgendeinen KlickZählRhytmus von Google ganz nach oben gespült werden? Oder weil es alle ihre Artgenossen ebenso tun? Damit wir User ihren Hilferuf identifizieren können? Achtung liebe Leute! Wir sind die, die schon seit 2 Jahren zum fahrenden Volk gehören und unserer Heimat entsagt haben. Wir brauchen dringend Geld, um den nächsten Winter zu überleben, um euch dann wieder im neuen Jahr mit unseren tollen Drohnenfilmen und 360-Grad-Kameraaufnahmen die Langeweile eures tristen Büroalltags zu vertreiben. Schaut uns!!! Wir sind die Besten, die Schönsten, die Spannendsten!!! In aller Regel sind ihre Inhalte aber dann eher banal und das versprochene Drama verpufft wie ein Mäusefurz. Beispiel: "Wir haben Norwegen vorzeitig verlassen, weil wir uns dort nicht Willkommen FÜHLTEN! Ach ja? Vielleicht lag es ja nur am Dauerregen, dass die Norweger diesmal nicht, wie sonst üblich, beim Anblick eines Kastenwagens aus ihren Häusern strömen, um fremdes Gesindel aus südlichen Gestaden mit Gastgeschenken zu empfangen und ihnen einen kostenfreien Platz für ihr außergewöhnliches mobiles Heim anzubieten? Überhaupt, könnten die Überschriften, mit denen sie um unsereins werben, durchaus verlockender formuliert sein. Zum Beispiel: "Die letzten 7 Freistehplätze an Frankreichs Südküste - wir zeigen sie Dir!" Sowas würde mich ansprechen. Natürlich käme am Ende des Beitrags heraus, dass diese 7 Plätze zuletzt vor 40 Jahren kostenfrei waren, aber sich ihren Charme vergangener Zeiten bewahrt haben. Nun gut.
Togi, Du hast ein solides und informatives Video gemacht. Die Therme und den CP an der Ostsee hab ich gleich mal für künftige Reisen abgespeichert. Auch wenn ich kein Follower bin, weil ich diesen Begriff blöd finde - Ich wäre vielleicht Jesus gefolgt, wenn ich damals gelebt hätte, aber sicher folge ich nicht dem, was ihm folgte - so verfolge ich doch gern ab und an Deine Wege. Mach weiter so. Bist ne coole Socke.
Nix bezüglich Vanlife.
Das Video selbst ist doch auch ganz weit entfernt von allem, was Vanlife sein dürfte. Er hat 1 Woche Urlaub an Nord- und Ostsee gemacht, uns dabei Wetter, Stell- wie Campingplätze gezeigt. Hätte jeder sein können, würde mit jedem Womoformat funktionieren.
Keine Spur von Vanlife zu finden
Da gäbe es doch sehr viele andere Kanäle, die exakt das machen, was dich so neugierig nach den Motiven macht. Warum pickst Du Dir nicht dort einen heraus um mehr zu erfahren, sondern ausgerechnet Togi?
Hast Du eine Antwort auf Deine Email erhalten?
Ansonsten…… man merkt dass hier ein paar ältere Semester wahrscheinlich schon beim Begriff „Vanlife“ Ausschlag bekommen. Das schon reflexartig in ein Klischee verpacken, was -und da muss ich dem Weltreisenden zustimmen- auf die übergrosse Mehrheit der Vanlifer nun mal überhaupt nicht zutrifft. Jedenfalls nicht auf jene, die ich kennengelernt UND bisweilen auch angesprochen habe. Manche hier bestätigen sich halt gerne auf 50m Entfernung eine (sowieso schon fest verankerte) Meinung. Und wenn dann noch nicht mal ein Klo im Auto ist, dann ist der Ofen komplett aus.
Ich kann euch von Leuten berichten, für die Geld entweder nicht wichtig oder im Überfluss vorhanden ist. Sie alle vereint aber, aus dem normalen Leben auszubrechen, sich auf die schönen Dinge an schönen Orten zu konzentrieren um das keinesfalls verpasst zu haben, wenn einmal die Zeit kommt, in der das wmgl. gesundheitlich nicht mehr möglich ist…und nie mehr sein wird.
Sie sind fast schon obligatorisch naturverbunden, schützen Flora und Fauna und verhalten sich auch sonst vorbildlich. Deren technische Ausrüstung geht über ein Smartphone mit Kamera weit hinaus und kostet auch einen Haufen Geld, warum sollten diese nicht über YouTube ein paar Kröten dazu verdienen dürfen ?
Sehr viele -man glaubt es kaum- arbeiten tatsächlich aus dem Womo heraus, als IT-Freelancer, oder Coach für alles mögliche und verdienen sehr wohl ihr eigenes Geld. Nur eben von Orten aus, wo wir vielleicht niemals hinkommen werden.
Junge Vanlifer haben klassischer Weise NOCH keine Kinder, würden ihren aktuellen Lebensentwurf aber sofort beenden, wenn der Wunsch danach aufkommt. Notleidend war keiner, angepumpt hat mich auch noch niemand. Glücklich waren sie aber alle.
Ja, es mag Ausnahmen von anderem Schlage geben, aber die gibt es auch in negativer Weise unter den klassischen Reisemobilisten. Und was habe ich da schon Typen erlebt! Ihr doch auch.
Es grüßt der Wolfgang
Malibu DB 600 Charming GT.....
Camping ist der Zustand, in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet !
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Re: Hobby-Psychologie
Und die Definition von "Vanlife" ist nicht geschützt und jeder stellt sich offenbar etwas anderes darunter vor.Weitreisender hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 18:20Also laßt einfach mal das Vanlife Bashing "stecken" Ihr kennt es eigentlich gar nicht und die zugehörigen Leute wohl auch nicht.
Auch hier im Forum kann man viele verschiedene Definitionen aus den Beiträge rauslesen.
Gruß
Andi
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Re: Hobby-Psychologie
Wer auf Vanliver neidisch ist, sie gar hasst, ist ein bedauernswertes Individium.Weitreisender hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 18:20Wenn ich mir das so durchlese, fällt mir auf:
a) Ich finde mich in keiner genannten Kategorie wieder
b) Woher kommt eigentlich bei Haß auf Vanlife?
Wir haben auf unseren Reisen einige der "so genannte" "Vanlifer" kennen gelernt,
So ist doch für jeden etwas dabei, oder?
Gruß
Sie haben innen zu wenig Tageslicht und auch sonst von allem zu wenig:
Zu wenig Platz, zu wenig Tankvolumen aller Tanks, meistens keine Dusche und kein WC an Bord und oftmals nicht einmal ein geregeltes Einkommen.
Auf was, auf wen soll man da als Weisswarefahrer neidisch sein
Die wenigen Vanliver, die ich gesprochen/ getroffen habe, hatten mit mit Weissware Besitzern nicht viel am Hut.
Sie kommen bei Anbruch der Dunkeheit,
müssen nachts mangels WC an Bord mehrmals vor die Tür, müssen dazu lautstark ihre Schiebetür aufreissen und zuschlagen und reisen bei Sonnenaufgang wieder ab.
Einfach eine andere Art zu reisen.
Warum also sollte ich auf einen Vanliver neidisch sein oder ihn gar hassen ?Unter “Vanlife” oder dem Leben im Van versteht man nichts anderes, als seine Freiheit in vollen Zügen zu leben, indem man anstatt in einer Wohnung oder in einem Haus, in einem ausgebauten Van lebt.
Aber da bricht ja der Hass auf Weisswarecamper förmlich durch mit solchen Klischees:
Ich kann solche Klischees/Voreingenommenheit nicht bestätigen, nichts von dem oben Geschriebenen trifft auf mich und die allermeisten User hier zu.Weitreisender hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 18:20zu c) Der Klischeecamper fehlt mir ebenfalls, obwohl ich ihn überall seheEr erfüllt eben alle Klischees, die man mit Campen verbindet, er kann nicht einparken, auch nicht mit Einweiserin, steckt nach der Ankunft als erstes den Strom ein und fährt die Sat-Schüssel aus, läuft dann 10 x mit der 5l Gießkanne zum Wasserhahn
und anschließend 3 x mit dem Abwassertaxi, läuft mit seiner Plautze, und nacktem Oberkörper durch die Gegend oder steht damit am Grill und wirft Berge von Discounter Billigfleisch darauf, grüßt dazu noch ungefragt jeden der nicht bei 3 auf dem Baum ist und drängt ihm irgendein Gespräch auf, .............tbc.
Mit 83 Kg und 189 cm Länge habe ich keine Plauze, ein Reisemobil mit allem Schnick und Schnack und genieße meine Reisen mit Übernachtungen auf CP, die oftmals auch allen Schnick und Schnack haben incl. Privatbad, Leihwagen usw usw.
Einfach eine andere Art zu reisen.
Lasst einfch das Weisswarebashing stecken.
Nimm Dir Zeit für Deine Freunde,
sonst nimmt die Zeit Dir Deine Freunde.
TI Dethleffs Advantage T 6701 All Inn, < 4,25 t, EZ.03.2014, 148 PS mit Comfortmatik, 120 l Dieseltank, ALDE Heizung.
LG
Peter

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Re: Hobby-Psychologie
Ich bin ein älteres Semester und bin hier zum ersten Mal mit dem Begriff "Vanlife" konfrontiert worden.Nikolena hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 19:02Ansonsten…… man merkt dass hier ein paar ältere Semester wahrscheinlich schon beim Begriff „Vanlife“ Ausschlag bekommen.
Was andere Leute in diese Wortschöpfung hineininterpretieren ist mir wurscht.
Ich schaue gelegentlich die Videos von Omniro an. Der wird doch auch von einigen Zeitgenossen bekrittelt, auch hier im Forum. Ich finde es gut was er macht und wie er es macht.
Gruß aus Oberbayern
Franz
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Re: Hobby-Psychologie
Da irrst du.
Vanlife hat nichts (mehr) nur mit ausgebauten VW Bus oder ähnlichem zu tun.
Der Begriff wird umfassend für alle Ausbauten auf Basis eines Metallkastens verwendet.
Also auch die Besitzer von ganz normalen Kastenwagen werden als Vanlifer bezeichnet, wenn sie in diesen leben, reisen und arbeiten.
Gruß
Andi
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Re: Hobby-Psychologie
Wie nennt man den dann die übrigen Dauerreisenden ?
TIlifer ?
VIlifer ?
Linerlifer ?
Nie gehört.
Für mich ist Vanlife ein Oberbegriff für eine Reiseform, egal welches Format.Die meisten haben allerdings einen Van oder Bulli, daher der Name.
TIlifer ?
VIlifer ?
Linerlifer ?
Nie gehört.
Für mich ist Vanlife ein Oberbegriff für eine Reiseform, egal welches Format.Die meisten haben allerdings einen Van oder Bulli, daher der Name.
Es grüßt der Wolfgang
Malibu DB 600 Charming GT.....
Camping ist der Zustand, in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet !
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Re: Hobby-Psychologie
Vielleicht hilft das ja einigen mal geistig etwas "auf die Sprünge" https://www.whatabus.de/ist-das-noch-vanlife-der-versuch-einer-definition/
Gruß
Nachtrag: Übrigens - die Größe geht von größerem Auto, über Bulli, KaWa bis zur Weißware, selbst unser 7m Hymer wurde von den Amis noch als VAN bezeichnet. Man denke auch an Bürstner Travel Van mit 6,5m
Gruß
Nachtrag: Übrigens - die Größe geht von größerem Auto, über Bulli, KaWa bis zur Weißware, selbst unser 7m Hymer wurde von den Amis noch als VAN bezeichnet. Man denke auch an Bürstner Travel Van mit 6,5m
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
Albert Einstein
240Ah Life(Y)PO4, 100Ah LifePO4, 360Wp Solar, TTT
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- Steppenwolf
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Re: Hobby-Psychologie
Moin Wolfgang. Du hast natürlich Recht. Togi ist kein VanLifer. Großes Mißverständnis!!! Er hat aber selbst durch seinen Titel "In diesem Video passiert nichts!" den Bezug zu den VanLifern auf YT hergestellt und damit die teils reisserischen Anmach-Titel kritisiert, mit denen viele VanLifer nach Klicks schreien. Zumeist ist da aber dann nur ne Mücke drin statt ein Elefant. Mit dieser Kritik sprach er mir aus dem Herzen und dies war für mich der Anlass, überhaupt mein Post hier abzusetzen. Denn ich wollte euch meine Antwort an Togi nicht vorenthalten. Und wie ich nun nach meinem Winterschlaf sehe, ist daraus ja auch eine schöne und interessant philosphische Kommunikation entstanden. Also ganz im Sinne dieses Threads.Nikolena hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 19:02Ich habe Togi auch abonniert und bin etwas verwundert, dass Du ihn in einen Zusammenhang mit dem Thema „Vanlife“ bringst. Togi ist mW gerade genau kein Vanlifer, er wohnt im Steinhaus, ist wohl Elektrotechniker, macht Produkttests etc.pp.
Nix bezüglich Vanlife.
Liebe Grüße @ Dieter
seit dem 3.08.2023 unterwegs mit AC/DC (Frankia F-Line I 680 plus)
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- robbie-tobbie
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Re: Hobby-Psychologie
Muss diesen sehr interessanten Beitrag nochmal hochholen, aus sog. "aktuellen Anlass".
Stehe gerade auf einem SP, der in zwei Plätze unterteilt ist. Auf dem "Hauptplatz" stehen ca. 35-40 Womos, knatschig dicht aneinander. Duschen / WC gibt es nicht, nur Waschmaschine und Trockner. Also das kann nicht der Grund sein.
Ich stehe auf dem "Nebenplatz", der ist bisschen weiter von der V/E entfernt. Alleine. Warum knubbeln sich die Kuschelcamper auf dem Hauptplatz so??? Vielleicht fehlt mir irgendein Gen, aber verstehen werde ich das niemals
Stehe gerade auf einem SP, der in zwei Plätze unterteilt ist. Auf dem "Hauptplatz" stehen ca. 35-40 Womos, knatschig dicht aneinander. Duschen / WC gibt es nicht, nur Waschmaschine und Trockner. Also das kann nicht der Grund sein.
Ich stehe auf dem "Nebenplatz", der ist bisschen weiter von der V/E entfernt. Alleine. Warum knubbeln sich die Kuschelcamper auf dem Hauptplatz so??? Vielleicht fehlt mir irgendein Gen, aber verstehen werde ich das niemals
Viele Grüße, Robert
Re: Hobby-Psychologie
Ich halte grundsätzlich absolut nichts von "Hobbypsychologen" und noch weniger davon, das die User dieses Forums als "Studienobjekte" für pseudowissenschaftliche Studien missbraucht werden ohne das eine aktive Mitarbeit erfolgt oder sie vorher gefragt worden sind.
Nun zu Deinem Beitrag:
Nennt sich "Herdentrieb", uraltes Verhaltensschema,adaptiert von SP stehern,abgelehnt von CP Nutzern.
Gruß Arno
Nun zu Deinem Beitrag:
Nennt sich "Herdentrieb", uraltes Verhaltensschema,adaptiert von SP stehern,abgelehnt von CP Nutzern.
Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender Freisteh und Wackenverweigerer
Re: Hobby-Psychologie
Vielleicht ein Forentreffen anlässlich "ancampen" oder so?robbie-tobbie hat geschrieben: So 22. Mär 2026, 21:05Muss diesen sehr interessanten Beitrag nochmal hochholen, aus sog. "aktuellen Anlass".
Stehe gerade auf einem SP, der in zwei Plätze unterteilt ist. Auf dem "Hauptplatz" stehen ca. 35-40 Womos, knatschig dicht aneinander. Duschen / WC gibt es nicht, nur Waschmaschine und Trockner. Also das kann nicht der Grund sein.
Ich stehe auf dem "Nebenplatz", der ist bisschen weiter von der V/E entfernt. Alleine. Warum knubbeln sich die Kuschelcamper auf dem Hauptplatz so??? Vielleicht fehlt mir irgendein Gen, aber verstehen werde ich das niemals![]()
Nimm Dir Zeit für Deine Freunde,
sonst nimmt die Zeit Dir Deine Freunde.
TI Dethleffs Advantage T 6701 All Inn, < 4,25 t, EZ.03.2014, 148 PS mit Comfortmatik, 120 l Dieseltank, ALDE Heizung.
LG
Peter

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Re: Hobby-Psychologie
Nein Dir fehlt da gar nichts, das ist normal und überall so , alle suchen sich einen Platz dicht an Dusche /WC V/E Abseits davon hat man meistens m seine Ruhe.robbie-tobbie hat geschrieben: So 22. Mär 2026, 21:05Ich stehe auf dem "Nebenplatz", der ist bisschen weiter von der V/E entfernt. Alleine. Warum knubbeln sich die Kuschelcamper auf dem Hauptplatz so??? Vielleicht fehlt mir irgendein Gen, aber verstehen werde ich das niemals
Bild aus Mugello bei Florenz, schöner Platz am Hang mit mehreren "Etagen". Alle standen unten am "Häuschen" und wir hatten die oberste Etage für uns alleine
Gruß
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