Das kenne ich nur in unterschiedlichen Zusammehängen. Bei Erbschaften kenne ich es als "leistungsloses Einkommen", wie es die Befürworter zur Erhöhung der Erbschaftssteuer bezeichnen. Mal ganz emotionslos: Warum muss den damit zwingend eine vorangehende "Leistung" über die verwandschaftliche Erbfolge hinaus verknüpft werden ? Es ist und bleibt eine politische Entscheidung.Kumopen hat geschrieben: Mo 15. Dez 2025, 13:01.....
Es gab mal von den Wirtschaftsliberalen den Begriff des "anstrengungslosen Wohlstands", der von von seinen Schöpfern als kritikwürdig aufgefasst wurde. Gemeint waren damit staatliche Leistungen, die bedürftigen Menschen gewährt wurden.
- Welche "Anstrengungen" haben denn Erben geleistet, das einen durch ein Erbe ermöglichten anstrengunglosen Wohlstand rechtfertigt?
Klar kann man das .... tut man ja auch. Trotzdem wurde es bereits vorher schon mal versteuert. Dann aber eben nochmal.- Ist Erbe für die Erben nicht eine Art "Einkommen" und von daher auch ein bisschen wie Einkommen steuerlich zu behandeln?
Aber natürlich kann man auch das. Man sollte es aber dann auch so benennen, was es sein soll: Umverteilung. Darauf kann man sich sehr wohl gesellschaftlich verständigen, es wird aber entsprechende Folgen haben.....- Kann Erbschaftsteuer nicht etwas zur Verbesserung der Chancengleichheit zwischen denen, die besitzen, und weitgehend Besitzlosen beitragen? Es ist ja leider nicht so, dass mit der Geburt bei uns alle Menschen die gleichen Chancen haben.
...und dann sind wir im großen und ganzen bei Bert´s Steuerflucht-Überlegungen, die ich im Übrigen als legitim betrachte, schon deshalb weil es rechtlich möglich ist.