Diskussionen rund ums E-Auto

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teuss
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Re: Diskussionen rund ums E-Auto

#721

Beitrag von teuss »

So ist es halt, jeder sieht das Thema aus seiner Sicht und jeder hat ein
anderes Fahrprofiel.
Ich habe ein KIA als 2. Familienauto. Reichweite jetzt im Winter 280km mit
schön warmen Auto. Man muss ja die alten Knochen wärmen. Die Reichweite
reicht für meine Bedürfnisse aus. Lange Strecken sind Urlaub oder Besuche
mit dem WoMo. Im Ernstfall haben wir ein Hybrid, auch von KIA. Die Ausstattung
lässt keine Wünsche offen.
Fahren lässt sich ein E-Auto klasse! Auch in den zZ winterlichen Verhältnissen
durch den tiefen Schwerpunkt sehr gut.
Da ich viel PV mit Speicher habe und über Nacht laden kann,
ist es auch rechnerisch sehr günstig.
Wenn ich in der Stadt wohnen würde und eine Laternengarage hätte, vielleicht
noch Berufstätig und nur an öffentlichen "E-Tanken" lade, würde ich sicher
ganz anders über E-Autos diskutieren.
Ich bin so zufrieden, akzeptiere jede andere Meinung und bin froh dass wir
diese Zeit mit den vielen Entwicklungen erleben dürfen.
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LT35
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Re: Diskussionen rund ums E-Auto

#722

Beitrag von LT35 »

Moin

Vielleicht liest Du meinen bierernst gemeinten Beitrag nochmal, auch wenn er etwas zu lang für den Informationsgehalt geraten ist ;-)
Hans 7151 hat geschrieben: Mo 26. Jan 2026, 19:19

Wenn ich das hier so lese dann weiss ich warum ich kein eAuto will. Ich will mich in die karre setzen und fahren und nicht beim losfahren schon überlegen oder irgendwo in so a depperts Navi eingeben wo ich laden soll/muss.
Dazu zwingt Dich keiner, das Auto fährt genauso gut oder schlecht auch ohne dieses Tun. Und wie es Dir möglicherweise egal ist, dass der Liter Diesel an der Autobahn locker deutlich über 2€ kostet, kannst Du auch jede öffentliche Ladesäule anfahren. Ok, die muss man finden, weil sie (auf der BAB) eben nicht mit riesigen Schildern (wer die wohl bezahlt) etliche Kilometer vorher und mehrfach angekündigt werden und auch nicht von großen Funktionsbauten begleitet werden, die mir dann den halben Hausstand verkaufen wollen, beim Wischblatt aber nicht selten ein langes Gesicht machen. Und dann auch noch Kassen, was fürn Aufwand … Wie auch immer, an den meisten Autobahntankstellen wirst eine finden, innerorts hilft dann so eine App schon (oder das System im Auto).

Wenn Du das Ziel kennst, brauchst ja sowieso kein Navi, ansonsten würde ich leise vermuten, dass es ja doch mitläuft. Die Ladestationen werden normalerweise ungefragt angezeigt, manche Fahrzeuge liefern auch den Belegungsstatus mit und (auf Nachfrage) Infos zur Säule (wenn Du nicht parken, sondern gleich weiter willst, bringt Dich ein 22kW-Exemplar ja nicht voran).

Die Ladeplanung ist kein Zwang, Du siehst ja an der Anzeige, wenn es langsam Zeit wird (wie bei der Tankanzeige auch). Sie bräuchte aber halt eine Zieleingabe und dann plant die Ladesäulen ein und wirft auch die Akkuheizung an (falls kalt), soweit das Auto diese Features anbietet. Das wird auch eine Frage des Preises, aber aus dem Low Budget-Segment ist Dein Diesel ja auch nicht.

Lässt Du es weg, ist der Akku halt kalt, wenn Du an der Ladesäule ankommst. An einer mit niedriger Ladeleistung ist das egal, aber sowas suchst unterwegs nicht. Im Sommer egal, wenn es draußen kalt ist, lässt sich nicht jeder Akku schnell beladen. Da gibt es Unterschiede, auch zwischen den Herstellern, aber tendenziell ist es so. Bedeutet, Deine Zwangspause, also wenn Du die Zeit nicht anders nutzen kannst oder willst, wird länger als technisch notwendig.
Dann die ganzen Apps und Ladekarten und Krampfzeugs, warum lkann ich nicht einfach an eine Lade säule fahren und einen 50 reinstecken wie es früher auch war oder ich gehe an die Tecke und leg meinen 50 auf n Tisch alles ist erledigt.
Selbstbedienungszapfsäulen, die mir Bargeld (den 50er da) abgenommen haben, sind mir zuletzt vor über 10 Jahren begegnet, irgendwo in Norditalien. Und die hat den Geldschein gefressen, aber mehr auch nicht. Ich fürchte, Du wirst meistens eine Kreditkarte bzw. im Inland eine Girocard nutzen müssen.

Damit kannst Du auch an Ladesäulen zahlen, bei den Säulen über 50kW-Leistung ist das auch eine verpflichtend nachzurüstende Option, aber es geht auch bei vielen langsamen AC-Säulen.

Es gibt aber nicht überall Kartenterminals mit PIN-Pad an den Säulen. Dann wirst Du entweder über eine WebSeite geleitet, oder man verlangt wieder eine App (wie Lidl Pay, die muss man sich aber ja nicht antun). Es gibt auch Schnellladesäulen mit knapp unter 50kW, um die Pflicht zu unterlaufen. Aber auch die suchst nicht ohne Not auf, wenn Du es eilig hast.

Der Ärger beginnt beim Preis, den Du mit dieser Bezahlart zahlen sollst, das ist nämlich nicht selten die teuerste Lösung. Dafür kann aber das E-Auto nichts, das ist dem Marktverhalten der Anbieter zu verdanken. Diese Unzahl an Ladekarten ist eigentlich ein Relikt von vor zig Jahren, basierend auf diesen ganzen, heute noch existierenden Inselnetzen. Irgendwann setzte sich das Roaming durch, die Karte von Stromanbieter A funktionierte auch woanders. Nur die Preisfindung für diese B2B-Stromverkäufe, tja da funktioniert der Markt nicht wirklich, zumal ja noch andere Teilnehmer mit dranhängen.

Mit der AFIR wollte man das eigentlich einfangen.

https://nationale-leitstelle.de/ladeinfrastruktur-im-eu-kontext/

Das Ergebnis waren nicht niedrige B2B-Preise, sondern hohe Ad hoc Preise (B2C). Technisch funktioniert das Roaming, nur wenn ich 45 Cent in meinem Vertrag zahlen soll, EnBW im Roaming meinem Stadtwerk dann 60 Cent in Rechnung stellt, dann listet man sowas aus.

Ich sag mal so, dann nutze ich doch lieber die Lade-Karte des Automobilherstellers, wobei da möglicherweise nicht jeder eine gleich gute anbietet. Mit „gut“ meine ich die Akzeptanz, weniger die Preise.

Geht auch noch einfacher, Klassiker wäre mit einem Tesla am Tesla Supercharger. Anstecken, lädt automatisch, die Säule erkennt das Auto und der Hersteller den registrierten Nutzer sowieso, fertig.

Gibt es auch bei EnBW und Ionity, aber nicht mit jedem Auto.

Aber was interessiert der Preis. An der Tankstelle wechselt der mittlerweile im Minutentakt, nur auf der Autobahn vielleicht nicht. 2.10€ für den Diesel sind vermutlich auskömmlich genug. Also was soll’s …
Nur mal beispiel, vor 2 Wochen musste ich in die nähe von Fulda bei Schnee und 5° minus. 360 KM einfach.
Ich bin hingefahren hab mein Sache erledigt einmal gepinkelt und nach ner Stunde wieder zurück. Hätte ich mehr Trinkwasser mit genommen hätte ich mir einen Stop an der Raststätte Feucht bei Nürnberg sparen können.
720km , hätte ich mit meinem vorherigen Diesel-SUV dank des verkleinerten Tanks (der für das Ad Blue musste ja daneben) schon nicht geschafft. Du auch nicht unbedingt, der Tank ist ja nicht immer voll.

Wie auch immer, in der Stunde Wartezeit wäre der Akku 2x voll gewesen, ohne das jemand daneben stehen muss. Ja, natürlich braucht man das in der Stunde auch mal (Einladen / Ausladen), ist aber nicht immer so. Und ja, nicht an jedem Ziel gibt es eine bzw. eine ausreichend schnelle Säule.

Das ist dann doof wegen der Lebenszeit. Hoffentlich wird die auch sonst so optimiert ;-)

Gruß
K.R.
Spice
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Re: Diskussionen rund ums E-Auto

#723

Beitrag von Spice »

@Hans 7151
Das Zitat ist aber leider nicht von mir...was ist da schief gelaufen???

Allerdings muss man da ja gar nicht drüber diskutieren,Wenn Ladepausen für dich nichts sind ,und du 1000km am Stück fährst und am Ziel nur eine Stunde brauchst und dann Non Stop wieder nach Hause fährst,kommt für dich auch niemals ein E Auto in Frage,und wäre für deine Zwecke auch völlig ungeeignet.
Ich jedenfalls bin froh über jeden Dödel der mit jedem Liter fossilem Brennstoff ,seiner KFZ Steuer,und horrenden Preisen für Öl und Ersatzteile ,unseren Sozialstaat und unsere Wirtschaft am Laufen hält.
Leid tut es mir nur für die Leute die sich weder Womo ,Eigenheim,noch ein E Auto leisten können ,obwohl sie es gerne machen würden.

Der Umweltgedanke ist mir völlig Latte und das E-Autos eigene Spuren und Parkmöglichkeit haben ,obwohl sie unsere Städte genau so verstopfen wie die Verbrenner,finde ich sch... deshalb habe ich auf ein E Kennzeichen auch verzichtet,und lebe da völlig entspannt mit
rundefan_reloaded
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Re: Diskussionen rund ums E-Auto

#724

Beitrag von rundefan_reloaded »

Bin zwar Laternenparker, lebe auf dem Dorf, besitze aber 'ne PV- Anlage auf eigenem Haus.
Ich bekomme für jede kWh Eigenverbrauch, die ich wahlweise auch für die Ladung des Volvo nutze, sogar noch Geld. Meine PV- Anlage von 2012 bringt mir 24,3 Cent/ kWh. Natürlich lade ich vom eigenen Dach. Die wenigen Fremdladungen bei AralPulse, ENBW oder auch Tesla, Ionity, wenn ich Strecke mache., nehm ich gern in Kauf, mein eigenes Ladekabel ist ja in seiner Länge begrenzt . Auch den Vorteil, am eigenen Haus zu laden, hat kein Verbrenner Fahrer.
Gruß
Werner
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Variokawa
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Re: Diskussionen rund ums E-Auto

#725

Beitrag von Variokawa »

Masure49 hat geschrieben: Mo 26. Jan 2026, 16:31
Servus Klaus, *2THUMBS UP*
Nur mit den 1100 Kilometern muss ich mich berichtigen, denn solche Strecken am Stück bin ich zuletzt vor 50 Jahren gefahren.
Heute schaffe ich maximal die Hälfte und auch nur wenn es unbedingt sein muss.
Lass dich überraschen, was man noch mit über 60 schaffen kannst.
Letzes Jahr mit 66 bin von Bayern nach Kalabrien mal wieder in 15 Stunden gefahren.
1.350 Km, natürlich geht sowas nicht mit eine E-Auto, mein 3er Diesel schaffte das mit 5,0 Liter p.100 Km und einmal nachtanken. Dauergeschwindigkeit ab Bozen 140 km/h + Pausen.
Bin immer noch überrascht das ich es in ein Tour schaffe. Es ist gewiss kein Spaziergang, ich will aber nicht unterwegs ubernachten. Diese Strecke fahre ich schon seit 45 Jahre immer Non Stop, sogar mit Motorrad habe ich das vor 25 jahre in 19 Stunden geschafft. Das Geheimniss ist " Adrenalin" .
In April dieses Jahr werde ich wieder versuchen, Diesmal wieder mit meine V8 Mustang, schneller werde ich nicht sein, wegen Tempolimit, dreimal mehr tanken und kein Lust immer 180 zu fahren, aber als V8 Cabrio ist schon ein Erlebniss in Frühling dorthin zu fahren.
Also, unterschätz nicht die Wille.
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mopeto
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Re: Diskussionen rund ums E-Auto

#726

Beitrag von mopeto »

In 20 Jahren hat sich das Thema eh erledigt und die letzten Verbrennerjunkies sind ausgestorben.
Wenn es überhaupt so lange dauert wenn man sieht mit welchen Schritten die E Mobilität voran schreitet hätte ich selber nicht gerechnet.

Mein alter Herr war auch so einer am liebsten 1500 km ohne anzuhalten und wenn es ginge noch 50 L im Kofferraum und die Mutter könnte während der Fahrt umpumpen :-)

Zum Glück hab ich das nicht vererbt bekommen und denke immer früher an später :-)
Unterwegs mit einem Itineo Famili MC740

MfG

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Re: Diskussionen rund ums E-Auto

#727

Beitrag von Masure49 »

Dann kommt die Zeit, wo man den E-Auto Besitzern den Strom zuteilen wird, weil wenn 49 Millionen Verbrenner-Besitzer plus 4 Millionen Deutsche LKWs auf E umsteigen würden, wird vermutlich der Strom in D knapp und oder der Strom wird so verteuert, dass sich nicht mehr viele ein E - Auto leisten können. Aktueller E-Auto Bestand 1,6 Millionen.
Schon heute muss D Strom aus dem Ausland importieren, weil der Strombedarf grösser ist als die Erzeugung.
Ist nur eine Theorie von mir, die Zukunft wird es zeigen.
Nimm Dir Zeit für Deine Freunde,
sonst nimmt die Zeit Dir Deine Freunde.

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Re: Diskussionen rund ums E-Auto

#728

Beitrag von mopeto »

Strom wird nicht knapp nur intelligent verteilt, wird seit Jahren mit inteligenten Wallboxen gemacht.
Arbeitet bei mir seit 3 Jahren zu Hause, in Parkhäusern, und da überall wo es gebraucht wird.
Unterwegs mit einem Itineo Famili MC740

MfG

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Re: Diskussionen rund ums E-Auto

#729

Beitrag von Masure49 »

Wo nix ist, kann nix verteilt werden.
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Re: Diskussionen rund ums E-Auto

#730

Beitrag von raidy »

Masure49 hat geschrieben: Di 27. Jan 2026, 08:20
Ist nur eine Theorie von mir, die Zukunft wird es zeigen.
Noch eine Theorie:
Wir sind auf dem besten Weg, die Fertigungs-, Stahl- und chemische Industrie derart mit Regeln zu belegen und ihr das Leben derart schwer zu machen, dass diese aus Kosten- und Regulierungsgründen ins Ausland abwandern wird, was sie ja schon tut. Der hierdurch freigewordene Strom reicht locker um 50 Millionen E-Autos täglich zu laden. Fragt sich nur, ob die Arbeitslosen sich dann ein E-Auto leisten können.
(Falls ihr in dieser Post eine gewisse Satire erkennen konntet,....)

Etwas realistischer: Der Strom wird ausreichen, aber zu viel Zukäufe aus dem Ausland halte ich wohl für möglich bis man erkennt, dass unsere Energiepolitik in die falsche Richtung läuft.
Gruß Georg
Gender nich aufhöre so über-Woke zu schwätze?
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Re: Diskussionen rund ums E-Auto

#731

Beitrag von Masure49 »

Dann brauchen wir auch keine Autos mehr, weil die Leute arbeitslos werden und sich auch kein E-Auto mehr kaufen können.
Ist nur eine Theorie von mir.
Erleben werde ich es vermutlich nicht mehr, weder so noch so.
Aber jetzt gerate ich ins philosophieren.
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Re: Diskussionen rund ums E-Auto

#732

Beitrag von mopeto »

Masure49 hat geschrieben: Di 27. Jan 2026, 08:36
Wo nix ist, kann nix verteilt werden.
440 Terrawatt ist etwas mehr als nichts.

Bild

Die Zeugen Jehovas erzählen mir auch schon seit Jahrzehnten die Welt geht unter.
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Re: Diskussionen rund ums E-Auto

#733

Beitrag von mopeto »

Masure49 hat geschrieben: Di 27. Jan 2026, 08:20

Schon heute muss D Strom aus dem Ausland importieren, weil der Strombedarf grösser ist als die Erzeugung.
Ist nur eine Theorie von mir, die Zukunft wird es zeigen.
Auch so etwas exakt kann man nachlesen !

Stromhandel 2025: Wie viel Atomstrom importierte Deutschland wirklich?

Für den deutschen Stromverbauch gilt auch 2025: Die Energiewende endet nicht an der Landesgrenze, denn Deutschlands Stromversorgung ist eng mit den Nachbarländern verflochten. Zwar verfügt die Bundesrepublik rechnerisch über ausreichend Kraftwerkskapazitäten, dennoch blieb sie Nettoimporteur von Strom.

Insgesamt importierte Deutschland rund 76,2 Terawattstunden (TWh) Strom und exportierte 54,3 TWh. Daraus ergibt sich ein Importüberschuss von etwa 21,9 TWh – 6,4 TWh weniger als im Vorjahr.
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Re: Diskussionen rund ums E-Auto

#734

Beitrag von ChrisL88 »

Masure49 hat geschrieben: Di 27. Jan 2026, 08:20
Schon heute muss D Strom aus dem Ausland importieren, weil der Strombedarf grösser ist als die Erzeugung.
Ist nur eine Theorie von mir, die Zukunft wird es zeigen.
Es gibt da so eine ganz wichtige Kleinigkeit....

Die inländische Stromproduktion kann man ausbauen und stärken...


Zudem wäre es mir ganz neu, dass man in Deutschland gross Öl und Gas fördert....?
Achso, Öl und Gas importieren ist kein Problem, Strom aber schon?

Ok, interessant.... Nochmals reminder, dass eine kann man relativ einfach selber produzieren, beim anderen hat Deutschland glaube ich im Rohstoff-Lotto eher verloren wenn ich das richtig im Kopf habe ;)
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daywalker69
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Re: Diskussionen rund ums E-Auto

#735

Beitrag von daywalker69 »

Variokawa hat geschrieben: Di 27. Jan 2026, 00:18



Lass dich überraschen, was man noch mit über 60 schaffen kannst.
Letzes Jahr mit 66 bin von Bayern nach Kalabrien mal wieder in 15 Stunden gefahren.
1.350 Km, natürlich geht sowas nicht mit eine E-Auto, mein 3er Diesel schaffte das mit 5,0 Liter p.100 Km und einmal nachtanken. Dauergeschwindigkeit ab Bozen 140 km/h + Pausen.
Bin immer noch überrascht das ich es in ein Tour schaffe. Es ist gewiss kein Spaziergang, ich will aber nicht unterwegs ubernachten. Diese Strecke fahre ich schon seit 35 Jahre immer Non Stop, sogar mit Motorrad habe ich das vor 25 jahre in 19 Stunden geschafft. Das Geheimniss ist " Adrenalin" .
In April dieses Jahr werde ich wieder versuchen, Diesmal wieder mit meine V8 Mustang, schneller werde ich nicht sein, wegen Tempolimit, dreimal mehr tanken und kein Lust immer 180 zu fahren, aber als V8 Cabrio ist schon ein Erlebniss in Frühling dorthin zu fahren.
Also, unterschätz nicht die Wille.
Ein ganz normalerer Fahrtag von Diesel-Dieter. Hast aber noch den Pferdeanhänger vergessen. Und ob man Stolz darauf sein kann 15 Stunden zu fahren muss jeder für sich selber entscheiden.
...der Ralf war's
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Re: Diskussionen rund ums E-Auto

#736

Beitrag von Hans 7151 »

Spice hat geschrieben: Mo 26. Jan 2026, 21:17
und du 1000km am Stück
Was sollen ständig diese Unterstellungen, niemand hat was von 1000km am Stück geschrieben.
Spice hat geschrieben: Mo 26. Jan 2026, 21:17
Dödel
rundefan_reloaded hat geschrieben: Mo 26. Jan 2026, 20:15
die "Benzin- Gustavs"/" Diesel- Dieters"
Was sollen ständig diese Beileidungen? Aktzepiert doch endlich daß nicht jeder eAuto fahren will ohne daß ihr diese Menschen ständig denuziert.
Ich habs schon öfter mal vorgerechnet daß das eAuto bei weiten Strecken ein zeitlicher Nachteil ist.
Ich hab mal mit WOMO Tommy als er seinen Anhänger kaufte gefragt was denn das eAuto besser kann.
Daß ermit dem E-Up 1,5 Std. länger unterwegs war und wenn er nicht zuhause hätte laden können hätte er auch noch schlechter abgeschnitten. Daruaf kam nie eine Antwort, das muss man auch mal zugeben können. D.h aber nicht daß da eAuto für ihn nicht doch die bessere Lösung ist, nur weil es eben für dieses eine mal nicht so gut abschnitt. Und ich werde ihn auch nicht beleidigen nur weil das eAuto für ihn besser passt als ein Diesel, und deshalb beleidigt mich nicht dauernd nur weil der Diesel für mein knappes Zeitfenster besser passt damit am Abend auch noch Zeit für Frau und Familie bleibt.
Besten dank für euer verständnis.

Grüße Hans
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Re: Diskussionen rund ums E-Auto

#737

Beitrag von Hans 7151 »

mopeto hat geschrieben: Di 27. Jan 2026, 08:30
intelligent verteilt,
heißt im klartext rationiert, ich komme morgens ans auto und es ist nur halb voll.
Sherlock
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Re: Diskussionen rund ums E-Auto

#738

Beitrag von Sherlock »

Schon jetzt sieht man sehr viel Autos, die weit über 10 Jahre alt sind. Die werden ja nicht gefahren, weil man die so toll findet, sondern weil die günstig sind.
Wenn ich dann noch lese, welche Stundensätze für eine Inspektion beim E-Auto aufgerufen werden, wird Individualverkehr immer mehr zum Luxusgut.
Unsere marode Infrastruktur verkraftet ja schon den aktuellen Verkehr nicht mehr....

Schelm wer böses dabei denkt...

Autos, im besonderen E-Autos passen auch gut ins Thema Datenkrake, fällt mir so spontan ein
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Re: Diskussionen rund ums E-Auto

#739

Beitrag von mopeto »

@hans

Nein das heist es nicht.
Beispiel an einem Strang hängen 3 Autos.
1. 40 %
2. 60 %
3. 90 %

Kapazität 22 KW.
Dann bekommt im Ist Zustand Fahrzeug 1 50% Leistung, Fahrzeug 2 40 % Leistung und Fahrzeug 3 10 % Leistung zugeteilt.

Meine Wallbox teilt das auch so auf und in Tiefgaragen, Parkhäusern etc. wird das auch gemacht wo Begrenzungen vorhanden sind.

Nennt man Lastmanagement.


https://youtu.be/H9u8YwMbeuQ
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Re: Diskussionen rund ums E-Auto

#740

Beitrag von LT35 »

Moin
Masure49 hat geschrieben: Di 27. Jan 2026, 08:20
Schon heute muss D Strom aus dem Ausland importieren, weil der Strombedarf grösser ist als die Erzeugung.
Nö, aber wenn der Import günstiger wird als Eigenproduktion (und teuer sind da Gas- und Kohleverstromung), dann kauft man den Strom halt woanders ein.

https://www.iwkoeln.de/presse/in-den-medien/andreas-fischer-die-wahrheit-hinter-deutschlands-import-rekord-beim-strom.html

Gruß
K.R.
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