Erfahrungbericht Schutzbrief

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RSX
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Erfahrungbericht Schutzbrief

#1

Beitrag von RSX »

Am Montag wollte ich eine kleine Reise antreten, aber nach ein paar hundert Meter ging es los: Servolenkung ausgefallen, Scheibenwischer im Dauerbetrieb und Lichtorgel am Amaturenbrett incl. zahlreicher Fehlermeldungen. Mit Mühe und Not konnte ich noch einen Kreisverkehr und eine Kurve im Schneckentempo (schneller konnte ich einfach nicht lenken) durchfahren um halbwegs geordnet einen Parkplatz anzusteuern. Blinker ging auch nicht mehr, war vielleicht etwas verwirrend für die anderen Verkehrsteilnehmer.

Vielleicht hilft ja ein Neustart dachte ich, also Motor abgestellt und aber das war’s dann. Nicht mehr angesprungen, konnte die Spiegel nicht einklappen, Zündschlüssel nicht abziehen und Fahrzeug nicht absperren. Immerhin setzte dann die Pumpe für das Wischwasser ein und leerte den kompletten Behälter. Minuten nachdem die Pumpe leer gelaufen war, wurde sie dann abgeschaltet oder ist durchgebrannt. Abklemmen der Starterbatterie brachte keine Verbesserung, dafür aber viel Dämmstoff zum Vorschein wo er nicht hingehört, schon gar nicht in Fetzen.

Also gut, da müssen wohl Profis ran und ich hatte ja das „Rundumsorglospaket“ über ESV Schwenger gebucht. Telefonisch Meldung gemacht und nach etwas über einer Stunde war der Abschlepper da. Allerdings konnte er nur Spanisch und ich erst ein paar hundert Wörter. Sprachliche Unterstützung aus dem Rundumsorglospaket gleich Null. Mit Apps und telefonische Übersetzungshilfe einer Freundin war klar, er möchte gerne wissen wohin mit dem Fahrzeug also Werkstatt oder zurück nach Deutschland. Hää?? Woher soll ich das wissen. Naja, dann lege ich mal investigativ los und frag mich mal durch (Ende des Tages waren es dann rund 30 Anrufe). Rundumsorglospaket? Fehlanzeige d.h. die Dame von der Hotline hatte auch keine Idee.

Nach einem Anruf bei meinem Händler wusste ich immerhin, dass es ein Fiat Professional Service sein muss. Die Suchmaschine spuckte einen in ca. 50km Entfernung nahe Málaga aus, aber nach dem Anruf des Abschleppers war klar, geschlossen wegen Feiertag/Umzug. Hmm, was also tun mit einem nicht verschließbaren Auto, wo auch noch der Zündschlüssel steckt? Hab mich schon auf eine gemütliche Nacht in einem schrägen Bett gefreut und wollte mich auch überraschen lassen ob die Heizung geht. Aber der Abschlepper wollte mich davor bewahren und hat vorgeschlagen, das Fahrzeug mitzunehmen und bei sich in einer Garage einschließen (wenn die Übersetzungs-App richtig gearbeitet hat).

Nächste Hürde: Wie bekommt man 3,5t auf den Abschleppwagen wenn alle Räder blockieren? Der Schalthebel ließ sich nicht bewegen und somit nicht auf N stellen, aber ein weiterer Anruf beim Händler brachte dann den Notentriegelungstrick. Der sehr nette und geduldige Spanier hat dann die Ladefläche des Abschleppwagens unter das Wohnmobil bis zur Hinterachse geschoben und mit der Seilwinde die bockigen und laut quietschenden Hinterreifen auch noch auf die Fläche gezogen.

Am nächsten Tag habe ich diese Erfahrung ESV Schwenger mitgeteilt und der Mitarbeiter hat sofort das Heft in die Hand genommen und den Vorgang beim Servicepartner eskaliert. Ok, klingt schon mal vielversprechend. In der Zwischenzeit kam von den anvisierten Servicepartner die frohe Botschaft: „..unable to diagnose“ und ich dachte: „gut, dass der gestern nicht dahin hingeschleppt wurde“. Am Nachmittag zeige die Eskalation Wirkung und mittels Anruf bei mir (ich staunte) wurden Details abgefragt (Idee war einen Servicepartner suchen). Ich hab dann von der Antwort des einen Servicepartner erzählt, aber sie wollte sich wohl selbst überzeugen (was für mich auch ok ist).

Am nächsten Tag gab es bis Mittag keine Reaktion, dann habe ich nachgefragt und plötzlich hatte ich einen Profi am Telefon. Dann ging es ratz fatz: Fahrzeug ist Vorort im aktzeptablen Rahmen nicht reparierbar und wird zurück transportiert. Wir dürfen einen Flug buchen und die Belege einreichen; Gleiches gilt auch fürs Taxi.

Dann wurde es für mich nochmal seltsam, ich sollte nämlich die Rückholung beim Servicepartner beauftragen d.h. das zugesandte PDF ausfüllen, unterschreiben und zurücksenden. Blöd, dass ich meinen Drucker nicht mitgenommen hatte, aber nach zig Telefonaten konnte ich die Datei auf einen USB-Stick zu einem Geschäft bringen, wo es für mich ausgedruckt wurde. Ausfüllen, mit dem Handy abfotografieren und zurücksenden war dann einfach. Aber vorher wollte ich nochmal sichergehen, dass durch diese Beauftragung nicht irgendwelche Kosten bei mir landen. Nach weiteren Mails und einem Telefonat mit ESV Schwenger hatte ich Gewissheit (wobei ich noch immer nicht wirklich verstehe wieso ich was beauftragen musste. Ich hatte erwartet, dass die Partner wie in einer Kette selbst zusammen arbeiten).

Jetzt bin ich mal gespannt was so passiert und ob das so reibungslos funktioniert wie angekündigt. Gespannt bin ich natürlich auch, welcher Schaden entstanden ist und wer die Kosten der Reparatur übernimmt. Wenn ihr wollt werde ich berichten (dauert ca. 2 Wochen nur der Transport).

Viele Grüße
Roland
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Elgeba
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Re: Erfahrungbericht Schutzbrief

#2

Beitrag von Elgeba »

Deswegen bin ich bei der RMV und zusätzlich Plusmitgliedschaft beim ADAC


Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender Freisteh und Wackenverweigerer
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Cheldon
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Re: Erfahrungbericht Schutzbrief

#3

Beitrag von Cheldon »

Das würde mich interessieren, unser Sprinter ist auch über ESV versichert.
Mit freundlichen Grüßen
Rolf
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AndiEh
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Re: Erfahrungbericht Schutzbrief

#4

Beitrag von AndiEh »

RSX hat geschrieben: Do 2. Apr 2026, 20:41
Also gut, da müssen wohl Profis ran und ich hatte ja das „Rundumsorglospaket“ über ESV Schwenger gebucht.
Weißt du welche Versicherung hinter dem Schutzbrief steckt, bzw. wer die Schadensfälle des Schutzbriefes in letzter Konsequenz abwickelt?

Hintergrund der Nachfrage: ich denke außer dem ADAC gibt es da wahrscheinlich nicht dutzende Organisationen, welche die Abwicklung der Schutzbriefe übernehmen.
Ich könnte mir vorstellen, dass sich neben Schwenger (bzw. die Versicherung dahinter) noch andere der gleichen Organistation bedienen.

Gruß
Andi
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RSX
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Re: Erfahrungbericht Schutzbrief

#5

Beitrag von RSX »

AndiEh hat geschrieben: Fr 3. Apr 2026, 09:41
Weißt du welche Versicherung hinter dem Schutzbrief steckt, bzw. wer die Schadensfälle des Schutzbriefes in letzter Konsequenz abwickelt?
Der Versicherer ist die Interlloyd Versicherungs-AG und sie haben die Deutsche Assistance Service GmbH mit der Abwicklung beauftragt.
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AndiEh
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Re: Erfahrungbericht Schutzbrief

#6

Beitrag von AndiEh »

RSX hat geschrieben: Fr 3. Apr 2026, 10:01
AndiEh hat geschrieben: Fr 3. Apr 2026, 09:41
Weißt du welche Versicherung hinter dem Schutzbrief steckt, bzw. wer die Schadensfälle des Schutzbriefes in letzter Konsequenz abwickelt?
Der Versicherer ist die Interlloyd Versicherungs-AG und sie haben die Deutsche Assistance Service GmbH mit der Abwicklung beauftragt.
Danke, damit kann jeder besser entscheiden, ob das Schutzbriefangebot des eigene Versicherers sich lohnt oder ausreichend ist.

Wäre interessant, welcher Autoversicherer noch bei Interlloyd Versicherungs-AG bzw. bei der Deutsche Assistance Service GmbH Service Leistungen eingekauft haben.

Gruß
Andi
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Halftimecamper
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Re: Erfahrungbericht Schutzbrief

#7

Beitrag von Halftimecamper »

Elgeba hat geschrieben: Do 2. Apr 2026, 22:45
Deswegen bin ich bei der RMV und zusätzlich Plusmitgliedschaft beim ADAC
ich bin auch beim ADAC, aber unsere Kommentare nutzen Ihm jetzt auch nix
Gruß Carsten
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Halftimecamper
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Re: Erfahrungbericht Schutzbrief

#8

Beitrag von Halftimecamper »

RSX hat geschrieben: Do 2. Apr 2026, 20:41
etzt bin ich mal gespannt was so passiert und ob das so reibungslos funktioniert wie angekündigt. Gespannt bin ich natürlich auch, welcher Schaden entstanden ist und wer die Kosten der Reparatur übernimmt. Wenn ihr wollt werde ich berichten (dauert ca. 2 Wochen nur der Transport).
Was für eine Geschichte....
Ich drücke die Daumen das alles glatt geht, normaler Weise sollte das laufen.
2 Wochen Rücktransport sind recht flott, wir haben mal über 4 Wochen gewartet, aber da waren auch Feiertage im Spiel.
Berichte gerne weiter wie das dann ablief und was letztendlich der/die Fehler waren wenn Du die Nerven dazu hast.
Gruß Carsten
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Austragler
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Re: Erfahrungbericht Schutzbrief

#9

Beitrag von Austragler »

"Schutzbriefe" können auch Tücken aufweisen.
Mercedes wirbt ja u.a. mit 30 Jahren Mobilitätsgarantie bei PKW.
Einer meiner verflossenen Mercedes, ein C 220 Cdi, 3 Jahre alt, stand mit eingelenkten Vorderrädern vor dem Garagentor meines Sohnes. Bei Versuch loszufahren tat sich sich nichts mehr, alles tot. ZV ging nicht auf, Lenkradsperre und Schalthebelsperre ließen sich nicht entriegeln.
Ich rief also bei "meiner" Wertkstatt an, es kam ein Mechaniker mit dem Abschlepp-LKW und lud das Auto per Kran auf, ziehen ging ja nicht wegen der eingeschlagenen Vorderräder.
Ursache für die Panne war ein Steuergerät, der Tausch kostete einen knappen Tausender.
In der Mobilitätsgarantie sind auch die Kosten fürs Abschleppen enthalten. Normalerweise.
Allerdings darf man selber keine Werkstatt damit beauftragen sondern muß die entsprechende Stelle des Fahrzeugherstellers informieren, Sitz in Maastricht.
Wegen dieses Formfehlers wurden die Kosten fürs Abschleppen nicht übernommen.
In meinen Augen ein fauler Trick, der Anruf in Maastricht hätte ja nichts am Ablauf geändert.
Ich habs dem ADAC gemeldet, mit Schilderung des Vorganges, der ADAC hat mir die Abschleppkosten erstattet.
Ich möchte den Beitrag nicht als OT verstanden wissen sondern als Hinweis dass man bei Schutzbriefen udgl. vor Inanspruchnahme einer Leistung immer das Kleingedruckte lesen sollte.
Gruß aus Oberbayern
Franz
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Nikolena
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Re: Erfahrungbericht Schutzbrief

#10

Beitrag von Nikolena »

Elgeba hat geschrieben: Do 2. Apr 2026, 22:45
Deswegen bin ich bei der RMV und zusätzlich Plusmitgliedschaft beim ADAC


Gruß Arno
Dort habe ich unseren Kawa auch versichert. Kennst du den beauftragten Assistance-Dienstleister?
Es grüßt der Wolfgang :-)

Malibu DB 600 Charming GT.....

Camping ist der Zustand, in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet !
Frank888
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Re: Erfahrungbericht Schutzbrief

#11

Beitrag von Frank888 »

Das klingt nach einem massiven
Marderschaden, der vermutlich ein zentrales Kommunikationssystem in Ihrem Auto (den sogenannten CAN-Bus) lahmgelegt hat.
Der zerfetzte Dämmstoff im Motorraum ist ein klassisches Indiz für einen tierischen Untermieter. Marder nutzen diese Matten oft als Nistmaterial oder zerbeißen sie aus Revieraggression.
Da ist die Teilkasko von der Versicherung zuständig.
Das Steuergerät auslesen ist angebracht, da sich der Schlüssel nicht abziehen lässt ist ein Sicherer Beweis dafür.
Viel Glück.
Mit freundlichen Grüßen Frank
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auf-reisen
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Re: Erfahrungbericht Schutzbrief

#12

Beitrag von auf-reisen »

Ein sehr guter Bekannter, hat ein ähnliches Problem es geht kein Gang rein Schlüssel lässt sich nicht abziehen und das Auto lässt sich nicht abschließen.
Wurde ausgelesen keine Fehler im Speicher, wurde jetzt abgeschleppt der Händler fühlt sich nicht zuständig soll sich an Fiat wenden, da noch Garantie vorhanden ist.
Jetzt kommt das Problem, keine Fiat Werkstatt hat Zeit, das Abschlepp Unternehmen bekommt keinen Auftrag damit die Kosten übernommen werden.....
Zum Glück haben sie einen Leihwagen bekommen und können ihren gebuchten Urlauf machen.
Gruß
Kai
Springer12
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Re: Erfahrungbericht Schutzbrief

#13

Beitrag von Springer12 »

Es wäre sehr schön wenn Du uns mal den Genauen Fahrzeugtyp nennen könntest. *2THUMBS UP*
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Elgeba
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Re: Erfahrungbericht Schutzbrief

#14

Beitrag von Elgeba »

Nikolena hat geschrieben: Fr 3. Apr 2026, 13:16
Elgeba hat geschrieben: Do 2. Apr 2026, 22:45
Deswegen bin ich bei der RMV und zusätzlich Plusmitgliedschaft beim ADAC


Gruß Arno
Dort habe ich unseren Kawa auch versichert. Kennst du den beauftragten Assistance-Dienstleister?
Ich musste das Womo einmal abschleppen lassen,das war aber von meinem Wohnort zu einer Spezialwerkstatt ca.50 Km entfernt,die Fa. Witzko hat im Auftrag des ADAC den Transport durchgeführt,die Kosten hat der ADAC übernommen.

Gruß Arno
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Austragler
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Re: Erfahrungbericht Schutzbrief

#15

Beitrag von Austragler »

auf-reisen hat geschrieben: Fr 3. Apr 2026, 13:46
wurde jetzt abgeschleppt der Händler fühlt sich nicht zuständig soll sich an Fiat wenden, da noch Garantie vorhanden ist.
Wernn sich der Händler nicht zuständig fühlt sollte er seinen Bauchladen zusperren. Wenn das Fahrzeug bei ihm gekauft wurde ist er der Ansprechpartner für Reklamationen, ohne wenn und aber.
Oder hat der Geschädigte sein Fahrzeug direkt bei Fiat gekauft ?
Gruß aus Oberbayern
Franz
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RSX
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Re: Erfahrungbericht Schutzbrief

#16

Beitrag von RSX »

Frank888 hat geschrieben: Fr 3. Apr 2026, 13:28
Der zerfetzte Dämmstoff im Motorraum ist ein klassisches Indiz für einen tierischen Untermieter.
Im Motorraum sah es gut aus, nicht aber unter der Abdeckung der Starterbatterie d.h. da war ein größerer Haufen Dämmstoffetzen. Ein Bekannter meinte, es sei für einen Marder eigentlich nicht möglich dort einzudringen.

Falls Springer12 mich gemeint hat: Westfalia Columbus 640E
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Elgeba
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Re: Erfahrungbericht Schutzbrief

#17

Beitrag von Elgeba »

Möglicher Mäusebefall,hatte ich vor einigen Jahren in der Lüftung,einmal Gebläse an und ich habe fast nichts mehr gesehen.Seit dem benutze ich einen Ozongenerator,der jede Woche einmal für 2-3 Stunden läuft.


Gruß Arno
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Re: Erfahrungbericht Schutzbrief

#18

Beitrag von Frank888 »

Ich kann ein Lied davon singen was bei uns schon Marder angerichtet haben, unglaublich wie die Mistficher zuschlagen.
Auch bei den Nachbarn, der dann eine Lebendfalle für Marder aufgestellt hat und was hat er gefangen unsere Katze 🐱
Meistens habe ich selbst repariert, Kabel und Kühlerschläuche und andere Dinge, war günstiger als die Selbstbeteiligung zu zahlen.
Mit freundlichen Grüßen Frank
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ToJo
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Re: Erfahrungbericht Schutzbrief

#19

Beitrag von ToJo »

Hallo,
die Hinweise zu den einzelnen Schutzbriefanbietern machen ohne Angabe des versicherten Wohnmobil in Bezug auf Gewicht und Höhe keinen Sinn, da sich hier die Leistungen unterscheiden, bzw. erst gar nicht erbracht werden.
Z.B. …nur bis 3,5 to oder nur bis 3,00 m Höhe.

Grüße
Thomas
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