Das Erbe meines Vaters. Die analoge Fotografie.

Es gibt auch noch anderes neben dem Wohnmobil..... Hier kann alles rein, mit dem ihr euch neben dem Wohnmobil so beschäftigt.
Sellabah
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Re: Das Erbe meines Vaters. Die analoge Fotografie.

#21

Beitrag von Sellabah »

Das müsste die erste Serie der Schraubleicas sein. Da hat Barnack vielleicht noch selbst die Endkontrolle gemacht.
Ein Prachtstück. Und sie hat Geschichte gesammelt. Sie wurde ja von ihm erfunden, weil er lungenkrank war und nicht die damals üblichen Holzkisten mit Stativ schleppen konnte. Außerdem mussten die Filmrollen damals auf die nötige Belichtung getestet werden. So fand der 35mm Film den Weg in die Kamera. Eigentlich war der Herr in der Abteilung der Mikroskope tätig und hat das in seiner Freizeit gemacht. Sein Chef war zum Glück ein Patriarch und hat sich über den gesamten Aufsichtsrat hinweggesetzt.

Liebe Grüße
Sven
rundefan_reloaded
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Re: Das Erbe meines Vaters. Die analoge Fotografie.

#22

Beitrag von rundefan_reloaded »

Ich ab das so gelernt:" Sonne lacht, Blende acht!"

Natürlich war auch bei meiner ersten Kamera ein separater Belichtungsmesser immer am "Mann"
Gruß
Werner
Sellabah
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Re: Das Erbe meines Vaters. Die analoge Fotografie.

#23

Beitrag von Sellabah »

Ich glaube, ich hab da eine vertretbare Lösung zwischen Retro und Praxis gefunden.

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Das Artisan TT Belichtungsmesser. Ein Chinakracher, aber aus dem gleichen Vollmetall wie die Leica. Alle Rädchen und die Taste Vollmetall. Schwer und kalt. Auf dem rechten Rädchen stellt man die ASA ein. Dann kann man die Taste drücken und eine Plus/Minus Ampel reagiert auf die Einstellung von Blende und Verschluss. Das Ergebnis überträgt man dann natürlich händisch auf die Kamera.
Doof ist, das Ding wird von einer seltenen CR1632 gespeist. Und grad isse leer und der Chinese hat die Größe nicht. :mrgreen:

Liebe Grüße
Sven
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Austragler
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Re: Das Erbe meines Vaters. Die analoge Fotografie.

#24

Beitrag von Austragler »

Sellabah hat geschrieben: Fr 20. Feb 2026, 12:39
Das müsste die erste Serie der Schraubleicas sein.
Es gibt noch ältere dies ich von meiner unterscheiden. Meine hat die Fertigungsnummer 57242, anhand der Nummer war feststellbar dass die Kamera 1931 hergestellt wurde.
Die originale Tasche habe ich auch dazu, sie ist allerdings ziemlich ramponiert, es gehen seit einger Zeit alle Nähte auf. Unser Schuh-Instandsetzer näht sie nicht, ich soll sie zu einem Sattler bringen.
95 Jahre alt und es gehen schon Nähte kaputt, tststs....

Eine Mittelformatkamera von Zeiss habe ich auch, ich weiß nicht wie alt sie ist, ausschauen tut sie wie fabrikneu. Hab schon recherchiert ob sie was wert wäre.
Sie ist in der Tat fast nix wert, in Ebay werden vergleichbare für 20 bis 40 Euro angeboten.
Gruß aus Oberbayern
Franz
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Schau ma amoi nacha sehng ma´s scho !
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