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Re: Neue Verbraucherbatterie

Verfasst: Sa 28. Feb 2026, 09:11
von auf-reisen
Ich würde dir auch die Life Batterien empfehlen!

Re: Neue Verbraucherbatterie

Verfasst: Sa 28. Feb 2026, 09:59
von Das Ziel ist im Weg
Ich habe mir in 9.2022 eine VARTA PROmotive EFB 240AH 1200 für 320€ einbauen lassen. Das Ding ist zwar runde 60kg schwer, aber es ruht sicher unter der hinteren Sitzbank im Bulli.

Meine Solaranlage ist seit einigen Jahren ohne Funktion, aber wirklich vermissen tue ich sie nicht. Die dicke Batterie versorgt mich zuverlässig, auch wenn Lima oder Landstrom ein paar Tage nicht nachliefern.

Re: Neue Verbraucherbatterie

Verfasst: Sa 28. Feb 2026, 10:33
von Mobildomizil
Ich frage mich, wo man seine Autoschlüssel aufbewahrt, und sein Telefon usw, wenn man keine Lithiumbatterien im Auto will. Muss ja so ne Art Staufach sein, vielleicht passt da noch die Aufbaubatterie rein.

Gruss Manfred

Re: Neue Verbraucherbatterie

Verfasst: Sa 28. Feb 2026, 11:02
von Doraemon
Ja man kann sich immer über Andere lustig machen, ist ja heutzutage Mode, ich würde auch in jedem Fall LiFePO4 nehmen, aber es gibt auch Menschen die sich davor scheuen und es liegt ja auf der Hand das die Akkus nicht immer ohne Probleme laufen. Nicht jeder will oder kann sich damit beschäftigen und ein wartungsfreier Bleiakku ist halt einfacher. ;-)

Re: Neue Verbraucherbatterie

Verfasst: So 1. Mär 2026, 00:29
von Elgeba
Ich habe auch noch keinen Bus gesehen, in dem Lipos gewesen wären,es werden ausschließlich Blei/Säure Batterien verwendet,trotz des hohen Gewichts.Bei Reisebussen meist 4 x 480 AH (es gibt auch noch stärkere),geladen von zwei Limas.
Mal sehen, was mir der Lieferant der Busfirma anbietet.


Gruß Arno

Re: Neue Verbraucherbatterie

Verfasst: So 1. Mär 2026, 01:45
von dieterpapa
Elgeba hat geschrieben: Fr 27. Feb 2026, 22:01
Da meine beiden unter Fahrer-und Beifahrersitz verbauten Bordbatterien von jeweils 85 A in die Jahre gekommen sind,überlege ich, sie zu entfernen und eine neue Verbraucherbatterie "Energy Tank" von 240 A in eine zwischen den Vordersitzen verbaute Box zu packen.Damit entfällt das Gefrickel unter den Sitzen und es verbleibt noch genügend Platz,um die Batterie zu überbauen und so Stauraum zu behalten.Ich will aber keine Lithiumbatterie im Auto haben,ist mir irgendwie unsympathisch,ich denke,die Energy Tank ist die bessere Lösung,was denkt Ihr?

Gruß Arno
Nein, das ist definitiv die schlechtere Lösung.

Du hast gefragt, wie ich denke - und das ist meine Meinung.
Und eine Batterie muss mir nicht sympathisch sein - das müssen die Menschen, die mir nahestehen. Ein Batterie muss funktionieren und Strom speichern und abgeben. Mit LiFePo4 hast Du keinerlei Probleme, sondern einfach nur deutlich mehr Leistung.

LG Dieter

Re: Neue Verbraucherbatterie

Verfasst: So 1. Mär 2026, 10:38
von Südschwede
Die Frage ist doch erstmal, wieviel Energie (Ah) brauch ich wirklich und muß ich auf das Gewicht achten.
Und warum soll sich der Standardnutzer der bis jetzt mit Blei zufrieden war und ausgekommen ist, so wie viele tausend andere auch, jetzt unbedingt zu LiFePO gedrängt werden.
Klar, für den der sich auskennt eine gute Lösung. Für andere kann es ganz schnell ziemlich teuer werden, wenn sie an den falschen Spezialisten geraten.

Re: Neue Verbraucherbatterie

Verfasst: So 1. Mär 2026, 11:22
von Bodo48
Elgeba hat geschrieben: Fr 27. Feb 2026, 23:24
Ich will 2 x 85 AH durch eine Batterie mit ca.240 AH ersetzen.Bei der Wattzahl ist mir ein Fehler unterlaufen,es sind 140 Watt
Rechnen wir mal. Die 140 W sind der Einschaltstrom, ca.10 A für den Bruchteil einer Sekunde. Ist zu vernachlässigen.
Kompressorkühlboxen haben eine Leistungsaufnahme von 3-4 A, also beträgt der Verbrauch in 24h 4A x 24h = 96Ah. Die Einschaltdauer beträgt 30-40%, also verbraucht die Box max. 38Ah/d.
Bei 10h Fähre wären das 16Ah.

Für mich wäre das ein Fall für eine 100Ah-LiFePO4. 12kg Gewicht, geringe Abmessungen, günstige Preise.
Ob die vorh. Ladetechnik dazu passt, wäre zu prüfen.

Re: Neue Verbraucherbatterie

Verfasst: So 1. Mär 2026, 11:23
von Kalle-OB
WoMoFahrer hat geschrieben: Fr 27. Feb 2026, 23:07
Ich würde mir auch nicht eine Große einbauen, sondern immer zwei. Wenn eine mal ausfallen sollte, hast Du immer noch eine die Strom liefert.
Ich würde wenn möglich immer eine große Batterie bevorzugen, denn häufig gibt es Probleme mit einer ungleichen Ladung. Gut das kann man mit einem Balancer beheben, aber muß das sein? Außerdem ist eine größere Batterie in der Regel preisgünstiger als zwei kleinere.

Re: Neue Verbraucherbatterie

Verfasst: So 1. Mär 2026, 11:35
von Ragu
WoMoFahrer hat geschrieben: Fr 27. Feb 2026, 23:07
Ich würde mir auch nicht eine Große einbauen, sondern immer zwei. Wenn eine mal ausfallen sollte, hast Du immer noch eine die Strom liefert.
hmm, welches wahrscheinliche Szenario würde zum Ausfall einer Bleibatterie führen?
Eine Batterie stirbt an einem Zellenschluss, Spannung fällt rapide auf ca. 10,x Volt.
Batterie Nr. 2 (bekanntlich parallel) „sieht“ die defekte Batterie als riesigen Verbraucher, weil deren Spannung viel niedriger ist.
Es fließt ein massiver Ausgleichsstrom von der guten in die schlechte Batterie.
Das Ergebnis: Die gesunde Batterie wird innerhalb kurzer Zeit (oft über Nacht) leergesogen und im schlimmsten Fall durch die Tiefentladung ebenfalls dauerhaft geschädigt.
In einem einfachen Parallelsystem reißt eine defekte Batterie die andere fast immer mit in den Abgrund. Das Argument „dann habe ich noch die andere“ zieht nur, wenn man den Fehler sofort bemerkt und die Batterien physisch trennt (z.B. durch einen Batterieschalter oder das Abschrauben der Polklemmen), was in der Praxis eher nicht so vorkommt.

Re: Neue Verbraucherbatterie

Verfasst: So 1. Mär 2026, 12:07
von Elgeba
Danke für Eure Meinungen und die fundierten Ratschläge.Ich werde sehen, was sich ergibt.Jetzt bestelle ich erst mal eine neue Starterbatterie Blei/Säure mit 95 AH und Trennschalter zusätzlich.Wenn die verbaut ist,kommt das Autoradio wieder rein und die Elektrowerkstatt verkabelt das neue Schalterpanel,dann kann es wieder los gehen.


Gruß Arno

Re: Neue Verbraucherbatterie

Verfasst: So 1. Mär 2026, 15:24
von Südschwede
Ragu hat geschrieben: So 1. Mär 2026, 11:35
Es fließt ein massiver Ausgleichsstrom von der guten in die schlechte Batterie.
Das Ergebnis: Die gesunde Batterie wird innerhalb kurzer Zeit (oft über Nacht) leergesogen und im schlimmsten Fall durch die Tiefentladung ebenfalls dauerhaft geschädigt.
Immer dieses Katastophenszenario.

zu 1. eine Batterie mit noch fünf intakten Zellen hat eine Ladeschlußspannung von 12V. Die intakte vieleicht 12,7V. Auf Grund der hohen Innenwiederstände der Bleibatterien werden hier keine 100A zusammenkommen, die dann auch noch sehr schnell zusammenbrechen.
zu 2. Die intakte Batterie ist nach einiger Zeit mit noch 12V, dann tatsächlich ziemlich leer.
zu3. Tiefentladen ist sie damit aber noch lange nicht. Es sei denn, man bemerkt den Fehler erst nach längerer Zeit.

Bei einer LiFePO mit Zellenschluß würde des BMS wegen Überspannung der anderen Zellen sofort den Ladeport abschalten. Also auch keine Gefahr durchs parallel Schalten von zwei Batterien.

Re: Neue Verbraucherbatterie

Verfasst: So 1. Mär 2026, 20:36
von Agent_no6
Doraemon hat geschrieben: Sa 28. Feb 2026, 11:02
Ja man kann sich immer über Andere lustig machen, ist ja heutzutage Mode, ich würde auch in jedem Fall LiFePO4 nehmen, aber es gibt auch Menschen die sich davor scheuen und es liegt ja auf der Hand das die Akkus nicht immer ohne Probleme laufen. Nicht jeder will oder kann sich damit beschäftigen und ein wartungsfreier Bleiakku ist halt einfacher. ;-)
Ich würde mal sagen eine Lifepo4 ist wartungsärmer als ein Bleiklotz. Man kann natürlich immer mit BT reinschauen, mache ich aber bei meinem Eigenbau schon lange nicht mehr. Sie funktioniert. Ohne Wartung. Ohne Säure zu checken, etc. Punkt. Und heutzutage noch nen Bleiakku als Aufbau-Akku einbauen?? Sehr, sehr fragwürdig. Würde ich keinem mehr empfehlen, teurer, wesentlich schwerer, geringere Lebensdauer, einfach alles schlechter…

Re: Neue Verbraucherbatterie

Verfasst: So 1. Mär 2026, 20:45
von MeiWoMo
ja komisch wie das bisher funktioniert hat ohne Li :D

Re: Neue Verbraucherbatterie

Verfasst: So 1. Mär 2026, 20:46
von Masure49
Agent_no6 hat geschrieben: So 1. Mär 2026, 20:36
Doraemon hat geschrieben: Sa 28. Feb 2026, 11:02
Ja man kann sich immer über Andere lustig machen, ist ja heutzutage Mode, ich würde auch in jedem Fall LiFePO4 nehmen, aber es gibt auch Menschen die sich davor scheuen und es liegt ja auf der Hand das die Akkus nicht immer ohne Probleme laufen. Nicht jeder will oder kann sich damit beschäftigen und ein wartungsfreier Bleiakku ist halt einfacher. ;-)
Ich würde mal sagen eine Lifepo4 ist wartungsärmer als ein Bleiklotz. Man kann natürlich immer mit BT reinschauen, mache ich aber bei meinem Eigenbau schon lange nicht mehr. Sie funktioniert. Ohne Wartung. Ohne Säure zu checken, etc. Punkt. Und heutzutage noch nen Bleiakku als Aufbau-Akku einbauen?? Sehr, sehr fragwürdig. Würde ich keinem mehr empfehlen, teurer, wesentlich schwerer, geringere Lebensdauer, einfach alles schlechter…
Meine einfachen AGM je 95 Ah haben im Aufbau 12 Jahre gehalten, ebenso die im Ducato. Wie lange sie noch gehalten hätten weiss ich nicht.
Ich habe sie einfach ersetzt, um nicht in den nä. Jahren doch mal saft - und kraftlos auf Hilfe angewiesen zu sein.
Sie haben ihre Aufgabe stets bestens erledigt, das Gewicht spielt keine Rolle, im Gegenteil, ich brauche vorne soviel Gewicht wie möglich, weil die VA ständig "Untergewicht" hat und egal, wie kalt es draussen ist, macht ihr nix aus, weder beim laden noch bei der Nutzung. Und für das Geld, was eine Live po kostet, kriege ich mehrere AGM.
AGM einbauen und für die nächsten 12 Jahre fahren und vergessen. Braucht keine App. und kein BMS usw. usw.
Das müssen die Life poys erstmal nachmachen, so lange gibts die noch garnicht. ;-) *JOKINGLY*
War beim Vorgänger TEC Freetec exakt genauso.
Pflegeleichter gehts doch garnicht.
OK, wenn der Dethleffs Erholungsurlaub in seiner Garage geniesst von seinen anstrengenden Reisen, hängt er alle 4 Wochen für ein paar Tage am Landstrom.
E- Block ist ein Schaudt 101, der hält alle Batterien frisch

Re: Neue Verbraucherbatterie

Verfasst: So 1. Mär 2026, 20:54
von Doraemon
Agent_no6 hat geschrieben: So 1. Mär 2026, 20:36
Ich würde mal sagen eine Lifepo4 ist wartungsärmer als ein Bleiklotz.
Ich behaupte das Gegenteil und was machen wir jetzt. *ROFL*

Re: Neue Verbraucherbatterie

Verfasst: So 1. Mär 2026, 21:19
von Elgeba
Ich habe mich gegen LiPo entschieden, es wird eine Energy Tank 140 AH,damit bin ich auf der sicheren Seite, mag "altmodisch" sein,aber was soll`s.


Gruß Arno

Re: Neue Verbraucherbatterie

Verfasst: So 1. Mär 2026, 21:22
von Agent_no6
Doraemon hat geschrieben: So 1. Mär 2026, 20:54
Agent_no6 hat geschrieben: So 1. Mär 2026, 20:36
Ich würde mal sagen eine Lifepo4 ist wartungsärmer als ein Bleiklotz.
Ich behaupte das Gegenteil und was machen wir jetzt. *ROFL*
Darfst du gerne mache, den ewig gestrigen Blei-„Fritzen“ noch Wasser auf die Mühlen, mach et, Otze…

Re: Neue Verbraucherbatterie

Verfasst: So 1. Mär 2026, 21:27
von Doraemon
Agent_no6 hat geschrieben: So 1. Mär 2026, 21:22
Doraemon hat geschrieben: So 1. Mär 2026, 20:54


Ich behaupte das Gegenteil und was machen wir jetzt. *ROFL*
Darfst du gerne mache, den ewig gestrigen Blei-„Fritzen“ noch Wasser auf die Mühlen, mach et, Otze…
Und dann sind wir beim Thema, "nur meine eigene Meinung ist die einzig richtig", jeder tickt anders und das sollte man respektieren.
Blei bleibt bei mir nur momentan die Starterbatterie. ;-)

Re: Neue Verbraucherbatterie

Verfasst: So 1. Mär 2026, 21:53
von Agent_no6
Doraemon hat geschrieben: So 1. Mär 2026, 21:27
"nur meine eigene Meinung ist die einzig richtig",
Vergiss es einfach…