StromBEDARF, nicht zu verwechseln mit Stromverbrauch, bei Elektrofahrzeuge aller Art.

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FWB Group
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Re: StromBEDARF, nicht zu verwechseln mit Stromverbrauch, bei Elektrofahrzeuge aller Art.

#41

Beitrag von FWB Group »

Travelboy hat geschrieben: Do 1. Dez 2022, 20:02
Energieverbrauch Deutschland 2020

2300 Terawattstunden gesamt
1058 (46%) aus Erneuerbaren Energien
1242 konventionel (Gas, Kohle usw)

Es fehlen also noch gut 1242 Terawattstunden die aus Erneuerbaren gewonnen werden müssen.

Dazu kommen dann noch die ganzen E-Autos, die 2020 rund 440 Terawattstunden (zur Zeit aus Benzin und Diesel), die dann auch aus Erneuerbaren gewonnen werden müssen.
Die Frage vom Themenersteller brennt mir schon die ganze Zeit auf den Nägeln.
Woher soll die demnächst gebrauchte Energie herkommen?

Vielleicht ist der grüne Ideologie Wahnsinns Weg alles elektrisch zu machen und dabei
gleichzeitig aus allen fossilen - und auch atombetriebenen Energieerzeugungen auszusteigen,
doch nicht so ganz koscher ?

Ich hab Sorge, das unsere sogenannten hoch technisch begabten "Entscheidungsträger" nicht nur
ihr Studium alle samt abgebrochen haben, sondern auch keine Grundrechenarten beherrschen!

Die Menschen in Europa schütteln, ob dem Handeln der Deutschen nur noch mit dem Kopf.
Raus aus Atom, gleichzeitig raus aus Kohle, die Erneuerbaren nicht fertig ausgebaut, aber dabei
E Autos mit Milliarden aus Steuergeldern fördern, um dabei vollends auf Flatterstrom zu setzen?

Deutschland, ein Land der Dichter und Denker und auf letzteren kommt es nach meinem
Dafürhalten an...... entscheidet sich dann aber einseitig für die Elektrifizierung aller Fahrzeuge?

Ich bin gelernter Elektriker, ich kann rechnen und auch denken! Das kann und wird nicht
funktionieren.

Es gäbe in Deutschland genug intelligente Alternativen, wir Deutschen sind derzeit noch
nicht mal in der Lage, erzeugte Energie im Norden unseres Landes intelligent und
schnell in den Süden unseres Landes zu bringen! Und dann kommt der Witz der Grünen mit den Erneuerbaren!

Von den anderen hier angesprochenen Problemen mal ganz zu schweigen (Laden im Hochhaus,
Ladeverluste, Reichweiteneinbrüche im Winter, Brandgefahr) und vieles andere.

Ich mache mir jetzt schon Gedanken darum, was alles passieren könnte. Immer mehr unserer Mieter
legen sich E Fahrräder zu und laden dieses auch in unseren Häusern. Was ich da manchmal als
Ladetechnik, eher zufällig, zu sehen bekomme, ist abenteuerlich!
Mit herzlichen Grüßen, Frank Schröder
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custom55
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Re: StromBEDARF, nicht zu verwechseln mit Stromverbrauch, bei Elektrofahrzeuge aller Art.

#42

Beitrag von custom55 »

biauwe hat geschrieben: Fr 2. Dez 2022, 15:06
Den Strombdarf wir man wohl im Sommer gut abdecken können.
Nur ist nicht das ganze Jahr Sommer.
Wer am Aquator lebt zumindt fast immer Tag und nachtgleiche.
Ob Solar bei den hohen Tagestemperaturen ertragreich genug ist?
Hinzu kommt das der Wind ungleich weht...

Beides wird weiter ausgebaut werden. Der überschüssige Strom zur Wasserstoff Erzeugung genutzt u. dient als Speicher
.

Atomkraft sollte weiter ausgebaut werden.
Sieh auch oben eingeführter unterstrichen er Text

Ich möchte dich hören, wenn ihr o. deine Kinder in der Nähe eine AKW wohnen solltet.
Gruß Jürgen


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Variokawa
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Re: StromBEDARF, nicht zu verwechseln mit Stromverbrauch, bei Elektrofahrzeuge aller Art.

#43

Beitrag von Variokawa »

Während wir hier weiter reden, werden woanders Fakten geschaffen.
https://www.merkur.de/lokales/bad-toelz/bad-toelz-ort28297/solarpark-bereitet-sorgen-greiling-baut-zu-nahe-an-toelzer-stadtgrenze-90893659.html
Inzwischen ist der Solarpark fertig, 5600 Module a 300 Watt werden nächste Sommer einige E-auto laden können.
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biauwe
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Re: StromBEDARF, nicht zu verwechseln mit Stromverbrauch, bei Elektrofahrzeuge aller Art.

#44

Beitrag von biauwe »

Variokawa hat geschrieben: Sa 3. Dez 2022, 22:03
Inzwischen ist der Solarpark fertig, 5600 Module a 300 Watt werden nächste Sommer einige E-auto laden können.
Was ist im Winter?
Gruß Uwe
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walter7149
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Re: StromBEDARF, nicht zu verwechseln mit Stromverbrauch, bei Elektrofahrzeuge aller Art.

#45

Beitrag von walter7149 »

Wie kann man nur so blöd sein, Flächen , welche schon sehr effektiv Sonnenenergie nutzen mit Solarpanelen zu bepflastern um elektrische Energie zu erzeugen.
Es gibt weiß Gott genug unproduktive Dachflächen, die zur Verfügung stehen, man muß sie nur nutzen wollen.
Bild

Einmal selbst sehen, erleben und ausprobieren, ist mehr als 100 Neuigkeiten hören oder lesen.
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FWB Group
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Re: StromBEDARF, nicht zu verwechseln mit Stromverbrauch, bei Elektrofahrzeuge aller Art.

#46

Beitrag von FWB Group »

Hi.....
Guter Ansatz, den auch die Entsorgung der abgebrannten Brennstäbe bereitet ja bekanntlich auch,
derzeit nach wie vor, ungelöste Probleme.

Aber lassen wir das kurz mal beiseite. Was mich stört, nur durch grüne Ideologie versinkt unser Land
in unlösbaren Fallstricken, die uns teuer zu stehen kommen werden. Uns allen......!

Es gibt alternative Treibstoffe, zum Beispiel Flüssiggas. Damit meine ich nicht LNG, sondern LPG.
Das Gas fällt als Abfallprodukt immer dann an, wenn Benzin, Kerosin, Diesel und anderes hergestellt wird.

Deutschland hatte mal Erdgas (CNG) favorisiert, aber in seiner ursprünglichen Form verbrannt, ein totgeborenes Kind im Fahrzeugeinsatz. Das Ganze halbherzig, nicht anders zu erwarten in einem
Land, wo selbstverliebte Dipolm - Ing. beim KBA das Sagen haben!

Nichts gegen Diplom Ing., die lange gearbeitet haben und daher denken können. Es gibt aber auch andere,
zum Beispiel beim KBA. Nie selber im Beruf gearbeitet, sich aber mit Kraftfahrzeugen auskennen.
Das lobe ich mir!!

Ein Widerspruch in sich. Ich habe das wöchentlich live, weil ich viel bei DEKRA und Co bin.

Da fehlen einem manchmal die Worte.
Beispiel:

In 2017 wurde vom dt. KBA in einer Nacht - und Nebel Aktion die ECE 115 im Autogasbereich eingeführt.
Eine Umsetzung einer europäischen Richtlinie. 2 Länder haben das zu dem Zeitpunkt (30.09.2017
beschlossen, mit Wirkung vom 01.10.2017 Gesetz) umgesetzt, konkret von 28 EU Ländern,
also tatsächlich waren das dann das regelwütige Deutschland und Spanien.

Na Prima!

Ergo: Wir hatten Autos zum Gasumbau auf dem Hof, die zwar technisch problemlos auf Autogas
umbaubar sind, aber papiertechnisch so nicht mehr auf die Straße durften, weil das nun neue
notwendige Abgasgutachten, nach der neuen Norm ECE 115 nun fehlte.

Die alte Regelung nach ECE 110 war ja außer Kraft gesetzt.

Das grenzte damit an absoluter DUMMHEIT und wurde von den Herrn Diplom Ing. fürs KFZ Wesen
beim KBA vollauf unterstützt. Da hätte ich und zwar bis heute, im Quadrat ko..ten können!

Das setzte sich fort. Die Firmen, die Auto Gasanlagen herstellen ( BRC, Prins und andere),
weigern sich in Deutschland dieser Dummheit zu folgen und verweigern sich einfach mit ihren
Produkten. Na prima für einen langjährigen Fachbetrieb.

Beispiel:
2019 Baujahr, ein Seat / ist abgastechnisch geschlüsselt nach WLTP / Euro 6.
Problemlos auf Autogas umbaubar, papiertechnisch nach dt. Recht nicht legal auf die Straße bringbar!
Soviel zu Deutschland und ach so Umweltfreundlichen Gedankengut! Also alles grüne Heuchler!

Oder aber E Fuels, oder aber Wasserstofflösungen im KFZ Bereich ohne Brennstoffzelle und
ohne Batterie. Keine Umweltschäden in Chile und anderswo, Aktion Kinderarbeit!.
Alles dt. Entwicklungs - Leistungen von unseren dt. Diplom - Ing..

Leider schnallen das die Grünen nicht und Deutschland wird an ihrer Elektro Affinität kaputt gehen.
Trotz "Dichter und Denker!"

Und nun die "Krönung!"
Der Herr Super Wirtschaftsminister spricht fachlich richtig von LNG Terminals. Unsere Girlys von
ARD und ZDF ( die mit dem Bildungsauftrag) machen daraus " Flüssiggasterminals".
Flüssiggas ist nach der DIN aber sprachlich festgelegt auf LPG ( Propan - Butan ) und nicht auf
Erdgas und deren verflüssigte Variante LNG.
Nicht verflüssigtes Erdgas ist CNG! Das kam bisher aus der Pipeline!

Alle die Menschen, die nun einen Benziner aus Umwelt - und Preisgründen auf LPG umbau wollen,
sind nun ob der Berichterstattung von unseren Girlys vom ARD und ZDF (die mit dem Bildungsauftrag ) verwirrt.
Kommt das zum fahren benötigte "Flüssiggas" nun vom Schiff?

Nein, kommt es NICHT!!

Damit ist unser Geschäftszweig "gestorben"! Klasse gemacht und ein Hoch auf unsere Grünen,
die vor Dummheit auch im Dunkeln glänzen, gut das ich nun schon Rentner bin!
Mit herzlichen Grüßen, Frank Schröder
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biauwe
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Re: StromBEDARF, nicht zu verwechseln mit Stromverbrauch, bei Elektrofahrzeuge aller Art.

#47

Beitrag von biauwe »

Nimm es nicht so genau. Oder doch?
Der Begriff "Erneuerare Energie" suggeriert ja auch was Pysikalisch nicht möglich ist.
Ein Perpetuum mobile.
Gruß Uwe
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Anon26
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Re: StromBEDARF, nicht zu verwechseln mit Stromverbrauch, bei Elektrofahrzeuge aller Art.

#48

Beitrag von Anon26 »

custom55 hat geschrieben: Sa 3. Dez 2022, 18:58
Ich möchte dich hören, wenn ihr o. deine Kinder in der Nähe eine AKW wohnen solltet.
Was passiert da?
Ich mache in der Nähe von AKWs Urlaub seit 30 Jahren.

Beste Gruesse Bernd
Anon26
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Re: StromBEDARF, nicht zu verwechseln mit Stromverbrauch, bei Elektrofahrzeuge aller Art.

#49

Beitrag von Anon26 »

biauwe hat geschrieben: So 4. Dez 2022, 09:34
Der Begriff "Erneuerare Energie" suggeriert ja auch was Pysikalisch nicht möglich ist.
Ist doch egal, wichtig sind heutzutage die richtigen Begriffe.
Natürlich wird nichts von der erneuerbaren "Energie" wieder neu gemacht.

Weder erneuern wir den Wind noch erneuern wir die Sonne.
Wir machen es genauso wie beim Gas aus Rußland wir beziehen die Energie von einer Quelle die wir nicht beeinflußen können - und hoffen es wird schon in der Zukunft so weiter gehen.

Derselbe Etikettenschwindel wird mit dem Begriff "Nachhaltigkeit" betrieben.

Hauptsache du bist "woke" - mir reicht ein Kaffee dafür.

Beste Gruesse Bernd
M846
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Re: StromBEDARF, nicht zu verwechseln mit Stromverbrauch, bei Elektrofahrzeuge aller Art.

#50

Beitrag von M846 »

FWB Group hat geschrieben: Sa 3. Dez 2022, 22:23
Leider schnallen das die Grünen nicht und Deutschland wird an ihrer Elektro Affinität kaputt gehen.
Trotz "Dichter und Denker!"
Ja, da trotz Inflation und zu wenig Gehalt immer noch überteuerte E-Autos gekauft werden. (sind ja angeblich so sauber)
Ich hoffe das unsere Fahrzeuge bis zum Wasserstoff- PKW halten und wir den E-Wahnsinn nicht mitmachen müssen.

Unsere PV Anlage ist derzeit für den Hausbedarf.
Wenn die Technik günstiger wird, machen in 20 Jahren Wasserstoff aus der Sonne.
Und dann kann ich damit in ganz kurzer Zeit ein Auto tanken oder meine WP betreiben.
Alles sauber vom eigenen Dach.

Wasserstoffspeicher für daheim: https://www.homepowersolutions.de/produkt/
(leider noch zu teuer)


Luxman hat geschrieben: Do 1. Dez 2022, 18:16
Ich habe eine Gastherme, mein Nachbar eine Bodenwärmepumpe.......
Seine Wärmepumpe ist seit 4 Wochen defekt - nicht reparabel so wie es aussieht - 15.000 Euro für eine neue.
Da spart man echt Geld auf Dauer und es ist besonders nachhaltig.
Nur kurz dazu:
Wir haben auch eine WP und Lüftungsanlage. Was bei der Anlage an Verschleiß kaputt gehen kann kostet nur paar 100 Euro.
Der ganze Austausch der WP (also alles neu) würde vielleicht 15t€ kosten.
Wie das aber alles gleichzeitig zerstört werden soll, bleibt mir ein Rätsel.
Dein Nachbar soll sich mal lieber einen anderen Installateur suchen.
Oder selber reparieren. Ist nichts wildes an Technik dran.
Viel Spaß mit Signaturwissen.
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Re: StromBEDARF, nicht zu verwechseln mit Stromverbrauch, bei Elektrofahrzeuge aller Art.

#51

Beitrag von Anon26 »

M846 hat geschrieben: So 4. Dez 2022, 09:59
Dein Nachbar soll sich mal lieber einen anderen Installateur suchen.
Mein Nachbar hat wiederkehrnend den Monteur des Herstellers seit vier Wochen im Haus, die bereits wie die Weltmeister getauscht haben ohne Erfolg.

Wenn du eine Idee hast warum die WP in Niederdruck geht und Hochdruckstörung anzeigt kannst du dir gutes Geld verdienen wenn du vorbei kommst.

Beste Gruesse Bernd
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Kurt
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Re: StromBEDARF, nicht zu verwechseln mit Stromverbrauch, bei Elektrofahrzeuge aller Art.

#52

Beitrag von Kurt »

Und was hat das mit dem Thema zu tun ?

Meine Kiste ( Renault Zoe ) braucht zwischen 13 und 15 Kw je nach Fahrweise. Die Reichweite ist im Winter ein Drittel niedriger als im Sommer. Laden kann ich kostenfrei an der Arbeit oder aber wenns sein muss an der heimischen Wallbox. Die Investitionen wurden durch staatlich Förderung interessant und ich fahre kaum noch mit meinem Verbrenner. Da meine Strompreisbindung im Februar ausläuft werde ich wohl möglichst vermeiden meine Wllbox zu belästigen.
Viele Grüße

Kurt
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walter7149
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Re: StromBEDARF, nicht zu verwechseln mit Stromverbrauch, bei Elektrofahrzeuge aller Art.

#53

Beitrag von walter7149 »

Kurt hat geschrieben: So 4. Dez 2022, 13:49
Laden kann ich kostenfrei an der Arbeit
Das muß dann aber auch so bleiben, was ich zukünftig bezweifle.

Auch "Strom incl." wird auf Stell- und Campingplätzen immer weniger werden und es wird nach Ist-Verbrauch abgerechnet.
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Re: StromBEDARF, nicht zu verwechseln mit Stromverbrauch, bei Elektrofahrzeuge aller Art.

#54

Beitrag von M846 »

Kurt hat geschrieben: So 4. Dez 2022, 13:49
Laden kann ich kostenfrei an der Arbeit oder aber wenns sein muss an der heimischen Wallbox.
Da meine Strompreisbindung im Februar ausläuft werde ich wohl möglichst vermeiden meine Wllbox zu belästigen.
Gut durchdacht für die Zukunft :-$
Wenn dein Chef den Strom also nicht mehr verschenken will, kannst nur noch teuer zu Hause oder teuer beim Chef Strom tanken.
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Re: StromBEDARF, nicht zu verwechseln mit Stromverbrauch, bei Elektrofahrzeuge aller Art.

#55

Beitrag von Variokawa »

M846 hat geschrieben: So 4. Dez 2022, 14:10

Gut durchdacht für die Zukunft :-$
Wenn dein Chef den Strom also nicht mehr verschenken will, kannst nur noch teuer zu Hause oder teuer beim Chef Strom tanken.
Noch teuerer haben wir unser ex Diesel an den Tankstelle getankt.
Jetzt wenn ich im Auto einsteigen ist endlich Ruhe, kein truckfeeling mehr, kein Diesel gestank, weich, leiser, Powerfull und Schub ohne Unterbrechung.
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Re: StromBEDARF, nicht zu verwechseln mit Stromverbrauch, bei Elektrofahrzeuge aller Art.

#56

Beitrag von hrmobil »

Man könnte es aber auch andersrum sehen: Je mehr Dieselfahrzeuge unterwegs sind, desto mehr Energie wird benötigt, folgt dem Link und rechnet selbst nach:

https://www.springerprofessional.de/elektromobilitaet/dieselmotor/endenergiebezogene-analyse-diesel-versus-elektromobilitaet/16673694

Grüßle
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Re: StromBEDARF, nicht zu verwechseln mit Stromverbrauch, bei Elektrofahrzeuge aller Art.

#57

Beitrag von AndiEh »

hrmobil hat geschrieben: So 4. Dez 2022, 16:11
Man könnte es aber auch andersrum sehen: Je mehr Dieselfahrzeuge unterwegs sind, desto mehr Energie wird benötigt, folgt dem Link und rechnet selbst nach:
OK, der Energieverbrauch fällt aber nicht nur im Verbrauchsland an, sondern in allen Ländern, welche für die Förderung, den Transport und die Herstellung von Benzin und Diesel nötig sind.

Das ist für die Klimabilanz interessant, aber nicht für die Bilanz, wie viel Energie die Herstellung/Transport in Deutschland (oder im europäischen Energieverbund) gespart wird, wenn man von Benzin und Diesel auf Elektro umsteigt.

Gruß
Andi
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Re: StromBEDARF, nicht zu verwechseln mit Stromverbrauch, bei Elektrofahrzeuge aller Art.

#58

Beitrag von walter7149 »

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Re: StromBEDARF, nicht zu verwechseln mit Stromverbrauch, bei Elektrofahrzeuge aller Art.

#59

Beitrag von M846 »

Variokawa hat geschrieben: So 4. Dez 2022, 15:27
Auto einsteigen ist endlich Ruhe, kein truckfeeling mehr, kein Diesel gestank
*SCRATCH* irgendwas mach ich falsch. Mein BMW stinkt nicht nach Diesel und ist bestimmt kein Truck....

Was machst du bloß wenn Ducato angeschmissen wird? Gasmaske und Ohrenschützer *LOL*

Und das man mit dem E Auto günstiger fährt, wird auch jeden Tag geringer.
Wer Kilometer fährt zahlt beim E-Auto drauf.

https://www.autobild.de/artikel/steigende-strompreise-vorteil-elektroautos-zu-verbrennern-schwindet-dahin-21709975.html#-612261846
Eine aktuelle Studie des Center Automotive Research (CAR) bestätigt den düsteren Trend. Demnach könnte der Kostenvorteil des Elektroautos schon 2023 der Vergangenheit angehören. Die Untersuchung analysiert die Kosten dreier Elektroautos (Fiat 500 Elektro, Opel Mokka-e Elegance und Tesla Model 3) an und stellt sie drei adäquaten Verbrennermodellen (Fiat 500 Hybrid Dolcevita, Opel Mokka Elegance und BMW 3er Limousine) gegenüber.
Dabei bezieht die Studie auch den ab 2023 schrumpfenden Umweltbonus für Elektromobilität mit ein. Das entstehende Defizit bei der Kaufprämie – umgerechnet auf drei Jahre – wirkt sich ebenfalls maßgeblich auf die errechneten monatlichen Kosten aus.
Der CAR-Studie zufolge sind die drei Benziner bei einem angenommenen Stromtarif von 50 Cent pro Kilowattstunde (kWh) Hausstrom und einem Benzinpreis von 1,87 Euro pro Liter mit 631 Euro gegenüber den Elektroautos (733) gut 70 Euro im Vorteil.
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Re: StromBEDARF, nicht zu verwechseln mit Stromverbrauch, bei Elektrofahrzeuge aller Art.

#60

Beitrag von M846 »

Oder hier:

https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/hohe-spritpreise-kostenvergleich-elektroauto-laden-benzin-diesel-tanken/

Im Test von auto motor und sport verbrauchte der VW ID.3 Pure mit 48-kWh-Akku im Pendler-Profil 22,3 kWh/100 km, das entspricht mit dem Haushaltsstrompreis von Verivox 10,74 Euro. Wer dieses Modell 15.000 Kilometer im Jahr fährt, bezahlt dafür folglich 1.611 Euro Stromkosten im Jahr.

Golf 1.0 eTSI Life auf einen Benzinverbrauch von 6,6 Liter, was bei einem Super-E5-Preis von 1,88 Euro 12,41 Euro entspricht – eine Differenz von 1,67 Euro zuungunsten des Benziners also. Bei 15.000 Kilometern (im Jahr) sind das also 1.861 Euro – und damit nur noch 250 Euro Mehrkosten gegenüber dem Elektroauto

Golf TDI Life mit 115 PS ermittelte auto motor und sport einen Pendlerverbrauch von 5,9 Litern, was pro 100 Kilometer 11,62 Euro und mithin 88 Cent mehr kostet als beim elektrischen ID.3. Bei 15.000 Kilometern (im Jahr) sind das demnach 1.743 Euro und somit 132 Euro mehr als beim Stromer.
Viel Spaß mit Signaturwissen.
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