Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

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Austragler
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#41

Beitrag von Austragler »

Kurze Antwort:
Ich verwalte die Kosten meiner Fahrzeuge im Spritmonitor.
Meinen id3 seit ziemlich genau 4000 Kilometern. Für diese Strecke habe ich exakt für € 233,96 Strom an der häuslichen Wallbox getankt. Macht € 5,85 je 100 Kilometer.
Gruß aus Oberbayern
Franz
Vormals "Waldbauer"
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Schau ma amoi nacha sehng ma´s scho !
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Nikolena
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#42

Beitrag von Nikolena »

Der Wirkungsgard interessiert doch nicht. Entscheidend ist doch wie weit ich komme und was es kostet. Im Wohnmobil und Nutzfahrzeug Sektor ist überhaupt noch nichts brauchbares auf dem Markt.
Und das was auf dem Markt ist, hat doppelt oder 3 fachen Kaufpreis.
*THUMBS UP*

So sieht das aus!

Mensch Tommi, hör doch mal mit deiner ewigen Leier vom Wirkungsgrad auf. *STOP* Der ist nun wirklich im Zusammenhang mit Reichweite irrelevant. Um DIE gehts aber doch!
Technisch hast Du ja recht, aber was nützt es mir denn, wenn ich nur die halbe Range habe, der Wirkungsgrad aber NUR BIS DAHIN überragend besser war.

Im Übrigen: Ja, der CO2-Preis steigt systematisch. So ist es zumindest beschlossen. Aber das ist kein Naturgesetz, wer sagt denn dass das so bleibt? Aktuell wird kräftig am achso verbindlichen Verbrennerverbot gesägt und der Greendeal kann schon sehr bald, wenn nur genügend radikale, rechte Regierungen flächendeckend in Europa das Sagen haben wieder kippen. Das geht ratzfatz. DENEN ist der Klimaschutz schnurzpieps egal….und sie werden bei dem Thema sogar eine Bevölkerungsmehrheit hinter sich haben, die das schon jetzt für sinnlos und zu teuer hält.
Es grüßt der Wolfgang :-)

Malibu DB 600 Charming GT.....

Camping ist der Zustand, in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet !
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walter7149
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#43

Beitrag von walter7149 »

Wernher hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 18:59
Da muss ich mal was fragen. E-Autos haben doch einen geringeren Energieverbrauch als Verbrenner. Wie hoch muss der Strompreis sein, damit letztendlich die Kosten in der Nähe von Benzinern bzw. Dieseln liegen?


Kannst du dir das nicht selber ausrechnen ?

Wieviel bezahlst du für eine kWh Strom ?
Wieviel hast du für einen Liter DK bezahlt beim letzten Tanken ?
Wieviel kWh verbraucht ein E-Auto auf 100 km ?
Wieviel Liter DK verbraucht ein Diesel-Auto auf 100 km ?
1 l DK entspricht im Energiegehalt ca. 10 kWh


Mehr muß man zum ausrechnen nicht wissen !!!
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Einmal selbst sehen, erleben und ausprobieren, ist mehr als 100 Neuigkeiten hören oder lesen.
Grüße von Walter aus Selbu
Reisen mit C-Carver771L, mit Vollausstattung, 800 Ah LiFePO4-Batt.-Kap. 1040 Wp Solar
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joluck
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#44

Beitrag von joluck »

Schon hart, was hier so geschrieben wird.

Ja, auch wir haben ein WoMo mit Dieselmotor. Aber nur, weil wir 2022 nichts anderes kaufen konnten.

Einer unserer PKW ist elektrisch, der andere auch ein Diesel Bauj. 2019, und der kommt bald weg - und „selbstverständlich“ kommt für uns als Ersatz dafür nur ein E-Auto in Frage. Reichweite und Ladeverhalten bei PKW‘s ist heute überhaupt kein Thema mehr! Gilt aus meiner Sicht auch für fast den gesamten Europaraum inkl. der Schweiz.

Ich weiß, dass inzwischen neue schwere LKW ebenfalls oft elektrisch gekauft werden, logischerweise ebenso fast alle gewerblichen Fahrzeuge (Transporter, Stadtbusse) für kurze Strecken.

Das noch zu lösende Problem sind gewichtskritische Fahrzeuge auf Langstrecke, und dazu gehören unsere WoMo‘s.
Viele Grüße aus NRW - da, wo die
Strassenbahn mit den Rädern nach oben 8-) unterwegs ist.

Gruß Jochen
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lemuba
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#45

Beitrag von lemuba »

Für uns ist dieser Thread momentan wohl teilaktuell 😉

Wir werden unseren Grand California 680 nach rund einem Jahr, vielen schönen Urlauben und etwa 20.000 gefahrenen Kilometern wahrscheinlich verkaufen. Voraussichtlich verabschieden wir uns dann – zumindest bis zur Rente in etwa drei Jahren – komplett von jedem potenziellen Wohnmobil.

Zu Hause nutzen wir mit drei Personen zwei vollelektrische Fahrzeuge (BEV) und fahren damit rund neun Monate im Jahr ausschließlich elektrisch – mit Strom von unserer 28 kWp-Photovoltaikanlage. So sehr wir unsere Reisen mit dem California genossen haben: Im Alltag ist er für uns schlicht kein funktionales Fahrzeug wie die beiden BEVs. Er steht zu oft ungenutzt in der Ecke.

Fast alle Campingplätze, die wir im letzten Jahr mit dem Cali besucht haben (im Baltikum, in Frankreich, Deutschland usw.), boten für einen überschaubaren Aufpreis auch die Übernachtung in Mobile Homes oder kleinen Hütten an. Genau so hatten wir übrigens auch in den Jahren zuvor unsere Urlaube bis nach Italien und Kroatien verbracht – mit dem E-Auto samt Fahrradträger und Übernachtungen in Mobile Homes.

Aktuell können wir uns auch in drei Jahren kein klassisches Wohnmobil mehr vorstellen. Wenn überhaupt, dann höchstens einen Hybrid- oder vollelektrischen Camper im „Bulli-Stil“ mit Aufstelldach.
Der wäre im Alltag elektrisch nutzbar, hätte (bei einem Hybrid) rund 100–200 km elektrische Reichweite, und Höhenbegrenzungen von 2 m auf Parkplätzen oder in Tiefgaragen wären kein Problem mehr. Die Schlafplätze würden wir dann nur noch für kurze Zwischenübernachtungen auf Reisen nutzen.

Für Fahrzeuge dieser Größe (BEV oder Hybrid-Bulli) ist die Ladeinfrastruktur europaweit heute schon weitgehend ausreichend.

Dass es in absehbarer Zeit vollwertige, rein elektrische Wohnmobile oder Kastenwagen bis 3,5 t (oder darüber hinaus Teil-/Vollintegrierte) geben wird, halte ich dagegen eher für unwahrscheinlich.
Auf Achse im VW Grand California 680 4M 🚐
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Hans 7151
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#46

Beitrag von Hans 7151 »

Nikolena hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 19:24
DENEN ist der Klimaschutz schnurzpieps egal….und sie werden bei dem Thema sogar eine Bevölkerungsmehrheit hinter sich haben, die das schon jetzt für sinnlos und zu teuer hält.
Der Klimaschutz ist nicht egal. Aber was wir machen ist die wirtschaftliche Selbstvernichtung.
Hab gestern gehört- D ist das einzige Land das 2045 CO2 frei sein will- daß dies uns "nur" 450 Milliarden mehr kostet als wenn es bei 2050 geblieben wäre. Wir haben heute noch keine vernünftige technische Möglichkeit Nutzfahrzeuge Baumaschinen Landmaschinen LKW auch Womo's mit CO2 freien Antrieb zu kaufen. Sollen wir heute gekauftes in 20 Jahren alles verschrotten? Ich weiß nicht wer sich das alles leisten kann. Kann ich mein jetzt gekauftes Wohnmobil in 10 Jahren überhaupt noch verkaufen oder bleibt nur der Schrotthändler? Da werden sich viele kein Wohnmobil mehr leisten können weil es dann keinen Gebrauchtmarkt mehr gibt. Der Campingboom wird zusammenfallen wie ein Kartenhaus. Und somit werden die CP betreiber sehr vorsichtig in die E-Ladetechnik investieren.

Grüße Hans
oldi45
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#47

Beitrag von oldi45 »

lemuba hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 08:11
So sehr wir unsere Reisen mit dem California genossen haben: Im Alltag ist er für uns schlicht kein funktionales Fahrzeug wie die beiden BEVs. Er steht zu oft ungenutzt in der Ecke.
Für uns ist das Wohnmobil für durchgehend ca. 6-7 Monate im Jahr ein funktionales Fahrzeug. Wir leben und fahren darin. Es steht also höchstens 40-50% nutzlos in der Ecke. Dagegen stehen eure beiden BEVs, wie alle privat genutzten PKWs, über 90% der Lebenszeit in der Ecke. Kann man leicht über die km/a nachrechnen.
Gruß Hajo
Zu Problemen am Wohnmobil stehe ich den Foristen gern für eine unentgeltliche 1.Beratung zur Verfügung;
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Hans 7151
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#48

Beitrag von Hans 7151 »

oldi45 hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 09:46
Dagegen stehen eure beiden BEVs, wie alle privat genutzten PKWs, über 90% der Lebenszeit in der Ecke. Kann man leicht über die km/a nachrechnen
wird bei allen privat genutzten Fahrzeugen so sein. Das wäre aber kein Grund nicht elektrisch zu fahren, weil der Diesel steht genauso lange.

Grüße Hans
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mopeto
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#49

Beitrag von mopeto »

Ich finde die Infrastruktur was E Fahrzeuge geht ist schon sehr gut.

Das Problem ist wirklich das überwiegend nur für PKW der Platz vorhanden ist aber z.B. ENBW Parks wo ich öfters bin da kann man mit dem LKW Laden was den Platz angeht selbst an Gespanne hat man da gedacht.
Ich sehe kaum Probleme mit dem WOMO zu laden, ganz im Gegenteil freue ich mich wenn die Dieselstinker irgendwann aussortiert werden.

Ich habe von ENBW einen Tarif den habe ich dem Auto mitgetielt und wenn ich eine Ziel eingebe steuert er mich auch nur an ENBW Säulen und die Dinger stehen überall.

Eine gute Ladeplanung im Fahrzeug ist halt Gold wert.

Und E Fahrzeuge mit Wohnwagen sind doch nichts neues mehr am Campingplatz, die Zahl wächst doch stetig.
Unterwegs mit einem Itineo Famili MC740

MfG

Gordon
Sherlock
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#50

Beitrag von Sherlock »

Bei einem PKW sehe ich da auch kein Problem.
Aber der Gedanke, dass ich in meine Tourenplanung mit dem Womo nach den Lademöglichkeiten ausrichten soll, bereitet mir noch Unbehagen.
Mal sehen, was die Zeit so bringt
Unterwegs mit Mobilvetta Krosser P90
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Nikolena
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#51

Beitrag von Nikolena »

@Hans

Natürlich ist der Klimaschutz nicht egal - auch mir nicht. Du wirst auch offiziell niemanden Relevanten finden.

Es gibt aber politische Ströme in Europa und auch in D, die das offen oder verklausuliert in Frage stellen, in dem sie die Inkompatibilität mit einer parallel unbelasteten Wirtschaft anführen. Das geht weit in die politische Mitte hinein.
In dem Fall haben sie wahrscheinlich sogar in weiten Teilen recht, weil sich die Wirtschaft die Umstellung auf CO2neutralität zumindest aus eigenen Mitteln definitiv nicht leisten kann.

Dann werden Subventionen erforderlich werden, womgl. in nicht zukunftsfähige Zweige, „nur“ weil gerade dort viele Arbeitsplätze dranhängen umd wir ja leider nix anderes Nennenswertspes habe. Es gibt ja neben dem Klimaschutz auch noch sowas wie einen konkurierenden Weltmarkt. Die Stahl- und sogar Autoproduktion gerade in D, aber auch in ganz Europa hat nur noch soviel Zukunft, wie sich die Staaten diese Sektoren noch leisten wollen. Das wird aber politisch entschieden und verliert schon jetzt allmählich seine Rationalität. Leider!

Dann noch 5 Jahre früher als Resteuropa ist feinster Klimaschutzaktionismus ohne irgendeine Wirkung. Das ist wie eine Klausur 15 Minuten vor dem Zeitlimit abzugeben, du warst zwar der Schlaueste, hat aber auch nie was gebracht. Nur: Im Klimazielkontext allerdings bekämen die anderen Prüflinge die Viertelstunde noch als Guthaben obendrauf. Genug metaphert….

Phase 1 wird die Aufweichung des Verbrennerverbotes sein und dann kommt wmgl. die gesamte Klimazielpolitik nach und nach nochmal auf den Prüfstand. Immer mit dem schlagenden Argument der nicht finanzierbaren Sowieso-Sinnlosigkeit. Europa rückt schon jetzt spürbar immer weiter nach rechts und das Thema lässt sich mit Blick auf die Kosten für die Bürger, den Arbeitsplatzverlust wunderbar mehrheitsschaffend ausschlachten.


Es ist ein Dilemma.

Will damit sagen, dass die Verbrenner vielleicht viel länger leben, als es JETZT scheint, weil man es sich auf dem Weg dahin und aus vermeintlich guten Gründen doch anders überlegt. Die tatsächliche Umsetzbarkeit aller Notwendigkeiten gem. der politischen Vorgaben ist doch schon jetzt ohne gravierende gesellschaftliche Verwerfungen gar nicht vorstellbar. Kann gut sein, dass es DESHALB und wenn immer mehr Leuten, die DANN das Sagen haben, ihre ideologische Chance nutzen und die Beschlüsse nicht zuletzt aus Zeitnot (erstmal) aufgehoben wird.

Diekurvekriegend würde ich mir deshalb mit dem Dieselwomo keine Sorgen machen. Das fügt sich mit Ausnahmeregelungen. Achte mal auf den Ausbau von Ladestationen für LKW, da passiert doch grade fast nix. Die paar Speditionen, die ich kenne, laden am eigenen Hof - mit zu Hunderttausenden Euro geförderten Ladestationen und hätten ohne diese nie einen E-LKW gekauft, der auch nochmal hoch gefördert wurde.
So geht das doch alles nicht flächendeckend.
Es grüßt der Wolfgang :-)

Malibu DB 600 Charming GT.....

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Sherlock
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#52

Beitrag von Sherlock »

Nikolena hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 10:28
@Hans



Diekurvekriegend würde ich mir deshalb mit dem Dieselwomo keine Sorgen machen. Das fügt sich mit Ausnahmeregelungen. Achte mal auf den Ausbau von Ladestationen für LKW, da passiert doch grade fast nix. Die paar Speditionen, die ich kenne, laden am eigenen Hof - mit zu Hunderttausenden Euro geförderten Ladestationen und hätten ohne diese nie einen E-LKW gekauft, der auch nochmal hoch gefördert wurde.
So geht das doch alles nicht flächendeckend.
So ist es. Die Strom-LKW sind fast immer in geschlossenen Loops, Werkverkehre zum Beispiel, im Einsatz, wo permanent geladen werden kann und möglichst in drei Schichten, um das halbwegs wirtschaftlich abbilden zu können.
Bis zu dem Tag, an dem der Rioja aus Spanien mit dem E-Truck zum Händler kommt, wird noch einige Zeit vergehen.
Ähnlich sehe ich das mit den Womos, sonst hätten wir uns nicht nochmals ein neues angeschafft.
Mit dem Restrisiko leben wir und genießen die Zeit unterwegs.

In diesem Sinne
Gruß aus OWL
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Kalle-OB
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#53

Beitrag von Kalle-OB »

WoMoFahrer hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 18:03

Ich würde das Verbrennerverbot komplett streichen, das regelt der Markt dank Co2 Abgabe und den Spritkosten von ganz alleine.
Und genau diese Co2 Abgabe gehört komplett gestrichen.
womocamper
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#54

Beitrag von womocamper »

Kalle-OB hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 11:47


Und genau diese Co2 Abgabe gehört komplett gestrichen.
So ist es.
Verstehe sowieso nicht für was die gut sein soll, außer als Strafsteuer.
Gruss Dieter
Ich fahre einen Sunlight Cliff Advance 140 PS aut.Getriebe Bj 2024
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#55

Beitrag von oldi45 »

Hans 7151 hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 10:02
wird bei allen privat genutzten Fahrzeugen so sein. Das wäre aber kein Grund nicht elektrisch zu fahren, weil der Diesel steht genauso lange.
Das stimmt. Ich wollte nur die Argumente für PKW und gegen Wohnmobil entkräften
Gruß Hajo
Zu Problemen am Wohnmobil stehe ich den Foristen gern für eine unentgeltliche 1.Beratung zur Verfügung;
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#56

Beitrag von Masure49 »

mopeto hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 10:18
Ich finde die Infrastruktur was E Fahrzeuge geht ist schon sehr gut.

Das Problem ist wirklich das überwiegend nur für PKW der Platz vorhanden ist aber z.B. ENBW Parks wo ich öfters bin da kann man mit dem LKW Laden was den Platz angeht selbst an Gespanne hat man da gedacht.
Ich sehe kaum Probleme mit dem WOMO zu laden, ganz im Gegenteil freue ich mich wenn die Dieselstinker irgendwann aussortiert werden.

Ich habe von ENBW einen Tarif den habe ich dem Auto mitgetielt und wenn ich eine Ziel eingebe steuert er mich auch nur an ENBW Säulen und die Dinger stehen überall.

Eine gute Ladeplanung im Fahrzeug ist halt Gold wert.

Und E Fahrzeuge mit Wohnwagen sind doch nichts neues mehr am Campingplatz, die Zahl wächst doch stetig.
Alle denken nur an sich, nur ich, ich denk an mich.
Sobald man kein Kunde von ENBW ist, zahlt man horrende Preise für die Kilowattstunde.
Ist in Regensburg das selbe mit dem Regensburger Stromversorger.
Wir haben deshalb wieder einen Benziner gekauft. Der Nachlass, den wir dazu bekommen haben, hätten wir niemals mit einem E Auto oder einem Hybrid einsparen können. Gerechnet auf mindestens 8 Jahre.
Dazu kommt, dass in Regensburg überall da, wo man z.B. einen ausgiebigen Einkaufsbummel im DEZ oder in der Stadt plant, die paar Säulen ständig belegt sind. Keine Chance zum laden.
Nimm Dir Zeit für Deine Freunde,
sonst nimmt die Zeit Dir Deine Freunde.

TI Dethleffs Advantage T 6701 All Inn, < 4,25 t, EZ.03.2014, 148 PS mit Comfortmatik, 120 l Dieseltank, ALDE Heizung.
LG
Peter
*BYE*
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#57

Beitrag von Kumopen »

womocamper hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 12:19
Kalle-OB hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 11:47
Und genau diese Co2 Abgabe gehört komplett gestrichen.
So ist es. Verstehe sowieso nicht für was die gut sein soll, außer als Strafsteuer.
Eigentlich soll das Geld im Gegenzug als Klimageld ja wieder verteilt werden. Klimafreundliches Verhalten wird dadurch unterstützt.

So war mal die Idee.
Gruß
Jürgen

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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#58

Beitrag von LT35 »

Moin
Masure49 hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 14:37

Alle denken nur an sich, nur ich, ich denk an mich.
Womit auch an alle gedacht ist.
Dazu kommt, dass in Regensburg überall da, wo man z.B. einen ausgiebigen Einkaufsbummel im DEZ oder in der Stadt plant, die paar Säulen ständig belegt sind. Keine Chance zum laden.
Sowas ist dann zugegeben doof. Ich habe in meinem Wohnort (nur 32000 Einwohner) an die 30 AC-Ladepunkte (nicht Säulen), aber die sind zugegeben nicht alle ganz glücklich gelegen. Und AC dauert dann ja auch, so ab einer Stunde steck ich das aber auch an (11kW, nicht welche mit 3kW). DC-Ladepunkte gibt es zwei, einmal 22kW neben einer VW-Werkstatt und 1x 50kW neben einem Einkaufsmarkt. Schon klar, welcher regelmäßig besetzt ist.

BTW:

Bild

Oder ist das gerade geschlossen ? ;-)

AC für 56 Cent und DC für 62 Cent im Roaming (Elli, ohne Grundgebühr) habe ich schon deutlich schlimmer gesehen. Die Allegos daneben sind es auch, aber die müsste ich ja nicht nehmen.

Aber mit einem Wohnmobil würde es dort wohl eng.

Gruß
K.R.
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#59

Beitrag von womocamper »

Kumopen hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 15:29

Eigentlich soll das Geld im Gegenzug als Klimageld ja wieder verteilt werden. Klimafreundliches Verhalten wird dadurch unterstützt.

So war mal die Idee.
Und da Steuern bei uns nicht zweckgebunden sind versickert das irgentwo im Haushalt.
Gruss Dieter
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#60

Beitrag von Kumopen »

Für die Beitragsfrage "Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?" ist meine Antwort "Nein".
Auf die Frage, ob es einen entsprechenden Bedarf gibt, würde ich ebenfalls "Nein" antworten.
Weil es schlichtweg keine e-Wohnmobile gibt.
Sobald eine Nachfrage nach entsprechender Ladeinfrastruktur da ist, wird es mit der entsprechenden Förderung den ein oder anderen Wohnmobilstellplatz oder Campingplatz geben, wo das dann für einige wenige Parzellen entsprechend eingerichtet wird. Und der Betreiber wird sich das dann auch vom Nutzer vergüten lassen.
Flächendeckend wird das aber dauern. Auch bei den Elektro-Pkw sind viele Jahre vergangen, bis es eine vernünftig nutzbare Ladeinfrastruktur gab. Und zusätzlich waren die Reichweiten der Fahrzeuge gering. Der Gatte einer Arbeitskollegin hatte als eine Art Pionier den Tesla auf Basis des Lotus Coupes ......
Spätestens dann wird es auch damit vorbei sein, dass der Strom schon in der Platzpauschale inkludiert ist oder durch eine niedrige Pauschale abgegolten wird.
Gruß
Jürgen

unterwegs im Challenger X 150
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