Entwicklung der Stundensätze in Werkstätten

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Luppo
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Re: Entwicklung der Stundensätze in Werkstätten

#41

Beitrag von Luppo »

In meinem Bekanntenkreis gibt es in der Tat viele Leute, die andere Leute kennen.
Auch ich habe für einen Großteil der Dinge, für die ich einen Fachmann brauche, Personen, die das für mich kompetent erledigen.
Wie auch ich natürlich anderen zur Verfügung stehe bei meinen "Skills".
Um auf Deine Frage zu kommen, da ging es ja speziell ums Wohnmobil, die Fahrer, die ich kenne (Nachbar und noch ein paar in der Siedlung) wissen, wo sie preisgünstig Ihre Inspektion machen lassen.
Ich denke, das ist auch zwischen Inn und Salzach kein völlig unbekanntes Vorgehen?
Grüße
Michael
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Variokawa
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Re: Entwicklung der Stundensätze in Werkstätten

#42

Beitrag von Variokawa »

Ich hab inzwischen entschieden, reparaturen in Italien ausführen zu lassen
50 € die Stunde wird dort verlangt.
Verbinde mit ein klein Urlaub dort
Irgendwann muss schluss sein mit diese Wahnsinn.
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Andalusienfan
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Re: Entwicklung der Stundensätze in Werkstätten

#43

Beitrag von Andalusienfan »

Variokawa hat geschrieben: Di 17. Feb 2026, 23:35
reparaturen in Italien ausführen zu lassen
Ja Deutschland schafft sich ab. Die Gewerkschaften fordern solange bis die Bude zumacht.Der Rest erledigt der Hersteller der Teile.Wir sind in D nicht mehr überlebenfähig. Es ist mir egal, ich habe mein Leben zu 70-80 % hinter mir. Mir wird Angst und Bange um jüngere die mir am Herzen liegen.
So perfekt ist der Moment,doch weiter läuft die Zeit, Augenblick, verweile doch,
Ich bin noch nicht bereit
Dieselreiter
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Re: Entwicklung der Stundensätze in Werkstätten

#44

Beitrag von Dieselreiter »

Agent_no6 hat geschrieben: Di 17. Feb 2026, 17:38
Keine Theorie stimmt.
Es ist Angebot und Nachfrage. Und solange die Leute die Preise bezahlen, machen die Werkstätten alles Ok.
Mit Verlaub, das sehe ich nicht so.
Von den meisten Herstellern wird das Ansteuren des Fachbetriebs mit Hersteller-Vertrag quasi zwangsverordnet, damit man keine Garantieansprüche verliert. Man erinnere sich an die unsäglichen Schmelz-Kolben bei Ford Motoren - wenn man da kein lückenloses Ford-Werkstatt Servicebuch hatte, konnte man sich die Garantieansprüche in die Haare schmieren.
Du bist also genötigt, die Fachwerkstatt anzusteuern - und die können verlangen, was sie wollen. Man ist ihnen ausgeliefert.
Agent_no6 hat geschrieben: Di 17. Feb 2026, 17:38
Oben wurde es schon geschrieben, TÜV in Spanien kostet 40.-€, die checken ähnlich wie in D. 15 Minuten HU Prüfung in D >200.-€, geht gar nicht mehr.
Da lobe ich mir den ÖAMTC, das Gegenstück zum deutschen ADAC. Bei uns gibt es (unter 3,5to) keine HU, sondern das jährlich fällige §57 "Pickerl", also das Gegenstück zur HU. Das kann von Werkstätten gemacht werden - oder eben beim ÖAMTC.
Da war ich letztes Jahr, im Glauben, dass keine Reparaturen fällig sind. Falsch gedacht, der Scheibenwischer war hinüber. Der ÖAMTC Mann hat einen Ersatz aus dem Lager geholt und montiert, um geringes Entgelt. Dann kam er zu mir, mit einem Scheinwerfer in der Hand, mir ist die Kinnlade runtergekippt "Masta, wir hom do a Problem - da Marder hot die Kabeln durch'bissen und die Gummiabdeckung föht a!". Der gute Mann hat dann die Kabeln mit Bordmitteln repariert und ich hab mein Pickerl bekommen. Arbeiten, die ein ÖAMTC sonst nicht macht.
Außerdem kann man bei ÖAMTC seit geraumer Zeit die Batterie für fast jedes Fahrzeug wechseln lassen - ohne Termin, in kürzester Zeit und zu einem unschlagbaren Preis (beim PKW meiner Frau war es etwas mehr als die Hälfte vom Preis der Fachwerkstatt).
Ein gutes Gefühl, beim Club zu sein! *2THUMBS UP*
Grüße Peter, unterwegs auf Carado T334

"Da streiten sich die Leut herum, oft um den Wert des Glücks,
der eine heißt den andern dumm, am End weiß keiner nix."

(Hobellied von Ferdinand Raimund anno 1834, bevor es Foren gab - a g'scheiter Mann)
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