Re: Hobby-Psychologie
Verfasst: Mo 20. Okt 2025, 15:40
Guten Tag
" ... Und dann, kommt irgendwann sicher die nächste Phase....Aber die soll bitte jemand anderes beschreiben ..."
Danke Andi für Deine Ausführungen. Die beschriebenen Lebensabschnitte habe ich mehr oder weniger ähnlich bereits hinter mir.
Jetzt bin ich im tiefen Herbst oder bald im Winter des Lebens. Das Ende kommt unerbittlich jeden Tag näher.
Man wird ruhiger - mehr oder weniger zwangsläufig.
Und die Gesundheit erhält nochmals einen ganz anderen Stellenwert.
Man trägt ihr mehr Sorge und vermeidet Belastungen.
Meine Ärztin hat mir zu mehr Sport geraten. Ich muss sie enttäuschen.
Bald wird wegen meinem Rücken der Rollator mein Sportgerät sein.
Sport in welcher Form auch immer hat mich ohnehin mein ganzes Leben nie interessiert.
Grosse Reisen leben in den Erinnerungen weiter. Selbst noch welche machen mag ich nicht mehr.
Es ist schon so wie hier bereits beschrieben. Zuhause ist es am angenehmsten und auch mir am wohlsten.
Noch steht ein kleiner WoWa, nur selten genutzt, vor dem Haus.
Er ist meine Beruhigung und zugleich Freiheit. Ich könnte jederzeit damit unterwegs sein, wenn ich denn wollte.
Wie sagte mein Bruder dazu so schön in Neudeutsch "Nice to have".
Leider gehört auch eine traurige Seite dazu. Liebe Freunde und Bekannte müssen gehen oder sind bereits gegangen.
Der Teilnahme an Beerdigungen wird häufiger und damit auch die früher vermiedenen Kirchenbesuche.
Eigentlich gehe ich nur dorthin, um etwas über das Leben der Verstorbenen zu erfahren und ihrer zu gedenken.
Alt werden ist offen gestanden nicht einfach. Und die immer mehr werdenden Einschränkungen zu akzeptieren schwierig.
Ein alter Mann sagte einst zu mir: "Inzwischen ist jeder Tag eine Last." Soweit werde ich es nicht kommen lassen.
Ich bin in der glücklichen und beruhigenden Lage über mein Abtreten selbst entscheiden zu können.
Gruss Urs
" ... Und dann, kommt irgendwann sicher die nächste Phase....Aber die soll bitte jemand anderes beschreiben ..."
Danke Andi für Deine Ausführungen. Die beschriebenen Lebensabschnitte habe ich mehr oder weniger ähnlich bereits hinter mir.
Jetzt bin ich im tiefen Herbst oder bald im Winter des Lebens. Das Ende kommt unerbittlich jeden Tag näher.
Man wird ruhiger - mehr oder weniger zwangsläufig.
Und die Gesundheit erhält nochmals einen ganz anderen Stellenwert.
Man trägt ihr mehr Sorge und vermeidet Belastungen.
Meine Ärztin hat mir zu mehr Sport geraten. Ich muss sie enttäuschen.
Bald wird wegen meinem Rücken der Rollator mein Sportgerät sein.
Sport in welcher Form auch immer hat mich ohnehin mein ganzes Leben nie interessiert.
Grosse Reisen leben in den Erinnerungen weiter. Selbst noch welche machen mag ich nicht mehr.
Es ist schon so wie hier bereits beschrieben. Zuhause ist es am angenehmsten und auch mir am wohlsten.
Noch steht ein kleiner WoWa, nur selten genutzt, vor dem Haus.
Er ist meine Beruhigung und zugleich Freiheit. Ich könnte jederzeit damit unterwegs sein, wenn ich denn wollte.
Wie sagte mein Bruder dazu so schön in Neudeutsch "Nice to have".
Leider gehört auch eine traurige Seite dazu. Liebe Freunde und Bekannte müssen gehen oder sind bereits gegangen.
Der Teilnahme an Beerdigungen wird häufiger und damit auch die früher vermiedenen Kirchenbesuche.
Eigentlich gehe ich nur dorthin, um etwas über das Leben der Verstorbenen zu erfahren und ihrer zu gedenken.
Alt werden ist offen gestanden nicht einfach. Und die immer mehr werdenden Einschränkungen zu akzeptieren schwierig.
Ein alter Mann sagte einst zu mir: "Inzwischen ist jeder Tag eine Last." Soweit werde ich es nicht kommen lassen.
Ich bin in der glücklichen und beruhigenden Lage über mein Abtreten selbst entscheiden zu können.
Gruss Urs