Warum habt Ihr Euch für Euren Aufbau entschieden?

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max mara
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Re: Warum habt Ihr Euch für Euren Aufbau entschieden?

Beitrag von max mara »

Der Vielfalt eines Kastenwagenausbaus sind im Gegensatz zu den TI und VI enge Grenzen gesetzt. Seinerzeit war es Hymer mit dem Yosemite, der unseren Vorstellungen einer Raumaufteilung bei einer Gesamtlänge von 6m am nächsten kam. Wenn wir heute die freie Wahl eines TI hätten, würden wir uns vermutlich für den Hymer MLT 570 entscheiden.
Beste Grüße Max
unterwegs und daheim mit einem Yosemite, 110kw, 4t auf 3,5t abgelastet
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FrankiaML
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Re: Warum habt Ihr Euch für Euren Aufbau entschieden?

Beitrag von FrankiaML »

fernweh007 hat geschrieben: Do 28. Okt 2021, 16:57
Wir hatten ein Teilintegrierten (Spontankauf) und waren bis auf das (enge) Sitzen im Fahrerhaus eigentlich zufrieden.
In einer Ausstellung saßen wir mal in einer Hecksitzgruppe …. und haben nach ein paar Vergleichen auch gekauft.

Seitdem weiß ich, dass alle anderen Wohnmobile ohne Hecksitzgruppe kaputt sind :-P :-P

LG
Dietmar
Uns ging es auch so, beim suchen zufällig einen mit Hecksitzgruppe besichtigt und dann war alles klar. Für mich gibt es da kein vergeudeten Platz, kein drehen von Sitzen, einfach super. Für zwei Leute passt das.
Unterwegs mit Frankia i680 Plus / Baujahr 2021 / 160 PS Automatik
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HansDerCamper
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Re: Warum habt Ihr Euch für Euren Aufbau entschieden?

Beitrag von HansDerCamper »

Erstes Womo Bürstner T660 mit französischem Bett und Bad neben dem Bett war super kuschelig, aber auch zu eng. Die Garage war zu klein und die Bikes waren in der Transportbox am Heck.

Zweites: Bürstner Ixeo 726 G mit zwei Längsbetten und großem Hubbett war ideal für uns. Da hat alles gepasst. Große Garage, Schwenkbad, Unglaublich viel Stauraum.
Nur das Design war recht langweilig und hatte einen billigen Touch.
Das Hubbett spürte man in zügigen Kurvenfahrten ganz gewaltig und wir hatten es sehr selten im Einsatz.

Drittes: Knaus Sky TI 700 MEG
Hier passt das sehr wertige Design, die Längsbetten und das Raumbad.
Jetzt ohne Hubbett aber mit Himmelsblick.

Wir hatten uns nach dem Ixeo verkleinern wollen, haben uns aber nach ausreichenden Tests in keinem Womo unter 7 m wohl gefühlt.
Knaus Sky TI 700 MEG Platinum
Kuschelteddy
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Re: Warum habt Ihr Euch für Euren Aufbau entschieden?

Beitrag von Kuschelteddy »

fernweh007 hat geschrieben: Do 28. Okt 2021, 16:57

Seitdem weiß ich, dass alle anderen Wohnmobile ohne Hecksitzgruppe kaputt sind :-P :-P

LG
Dietmar
Dieser Aussage kann ich mich nur anschließen.
Wir geben unsere Rundsitzgruppe nicht mehr her.
Viele liebe Grüße
Steffen

unterwegs in einem Frankia F-Line A740 Plus

Das Leben ist zu kurz für irgendwann.
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Luppo
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Re: Warum habt Ihr Euch für Euren Aufbau entschieden?

Beitrag von Luppo »

Die Rundsitzgruppe darf man wohl ähnlich einordnen wir den Eiche-Tisch im Wohnzimmer: Deutsch!
Dethleffs Just 90 T7052EB 2021, 165 PS Schaltgetriebe.
Masure49
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Re: Warum habt Ihr Euch für Euren Aufbau entschieden?

Beitrag von Masure49 »

Nachdem wir in den 80er Jahren zweimal ein WOMO mit Alkoven und Hecksitzgruppe geliehen hatten, stand für uns fest,
dass, sollten wir uns eines Tages selber eines leisten können, wird es garantiert ein Alkoven mir Hecksitzgruppe.
Mit meinem Rentenbeginn 2007 war es dann so weit, es wurde ein Alkoven TEC Freetec 598 auf einem Transit mit Zwillingsbereifung,
den wir bis 2014 besessen haben und dem ich bis heute noch nachtrauere, ein spritziger und starker Motor,
ein Fahrgestell mit allen damals erhältlichen Extras, der uns nie im Stich gelassen hat.
Der Nachfolger sollte wieder ein Alkoven mit Hecksitzgruppe werden und auf der Messe in Leipzig
wurde in 2013 für einen ALPA ein Vertrag aufgesetzt.
Zuhause angekommen stellte ich fest, dass die Garage für den ALPA um 20 cm zu niedrig war. :oops: :roll: :kgw
Also Vertrag storniert und einen TI von Dethleffs gekauft, weil der als Trostpflaster für 20 000.- € Extras includiert hatte.
Es war und ist in keinster Weise ein gleichwertiger Ersatz für den ALPA, beide hätten gleichviel gekostet.
Nun haben wir uns damit abgefunden und werden so lange zusammenbleiben, bis der Tod oder der TÜV uns scheidet.
Es geht nichts über eine gemütliche Rundsitzgruppe, von der man aus jederzeit in alle 4 Richtungen schauen kann,
sich auf die Längsbank fläzen kann usw.usw.
Idealerweise auch noch auf einem Fahrgestell mit Zwillingsbereifung.(Der Allrad des armen Mannes) :mrgreen:
Kein Vergleich mit dem Fahrerhaussitzplatz im TI,
in dem "Mann" nicht weiß, wohin mit den Haxen, im Winter kalt, im Sommer heiß usw.
Wird aber in diesem Leben nichts mehr werden, es sei denn , ich gewinne im Lotto, weil die Anbieter mittlerweile für solche "Teile"
Preise im deutlich 6stelligen € Bereich aufrufen.
Dann würde es wieder ein Alkoven mit Längsbetten und mit Rundsitzgruppe im Heck, entweder ein Robel oder ein Bimobil auf was wohl ?
Richtig , auf einem Sprinter. :mrgreen:
"Wenn ich gewußt hätte, wie schön das Rentnerleben ist,
wäre ich niemals arbeiten gegangen" *YAHOO*

TI Dethleffs Advantage T 6701 All Inn, < 4,25 t, EZ.03.2014, 150 PS mit Comfortmatik

LG
Peter
*BYE*
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Luppo
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Re: Warum habt Ihr Euch für Euren Aufbau entschieden?

Beitrag von Luppo »

So unterschiedlich sind die Befindlichkeiten.
Ich fand auf einer Couch, egal, ob daheim oder woanders, nie eine richtige Sitzposition. Ich habe mir über viele Jahre durch das Abstützen mit den Armen in halbliegender Position eine Sehnenquetschung zugezogen, die heute noch manchmal schmerzhaft ist. Setzte ich mich senkrecht mit den Füssen auf der Sitzfläche, tat mir das Kreuz nach 20 Minuten weh, da zu steil.
In der Folge gab es zuhause einen elektrischen Fernsehsessel, passend natürlich zur Ledercouch, auf der ich stundenlang bequem und regungslos sitzen kann.
Folglicherweise gibt es für mich nichts bequemeres als den Fahrersitz. Ergonomisch geformt, drehbar, für meine Körpergeometrie optimale Maße einstellbar. Für mich wäre eine Hecksitzgruppe ein absolutes NoGo.
Dethleffs Just 90 T7052EB 2021, 165 PS Schaltgetriebe.
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Jean Luc
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Re: Warum habt Ihr Euch für Euren Aufbau entschieden?

Beitrag von Jean Luc »

Das Thema ist zwar ein wenig eingeschlafen, aber ich will es mal ein wenig nach oben holen.

Wir hatten eine TI mit französischem Schnitt, der leider wegen erheblicher Nässeschäden nach 9 Jahren als Bastlerfahrzeug in den warmen Süden ging.

Während den verschiedenen Urlauben haben wir Kontakt mit dem Eura Mobil HS 570 gehabt und gleich in ihn verliebt!

Unter 6m (wegen Brücken und Fähren), Hecksitzgruppe zum Rumlümmeln und Welt beobachten (kein Freund der klassischen Dinette), großes Bad mit Dusche, großer Kleiderschrank, beheizter Doppelboden mit viel Platz (wie habe ich im TI im Winter den kalten Boden gehasst), 150PS (Vorgänger hatte 99PS).

Nachdem die Vorführwagen alles Fahrzeuge aus der Vermietung waren und nach 6 Monaten Nutzung sehr schlimm aussahen, so sieht unser Schätzchen nach nun 8 Jahren nicht aus, wurde es ein Neuwagen mit 13Km auf dem Tacho (kaum teurer wie die Ex-Vermietungsfahrzeuge).

Mittlerweile sind die beiden 95Ah AGM gegen eine 200Ah LiFePO4 getauscht worden, ein WR ist drin und nun können wir ohne Probleme mehrere Tage autark stehen (sind kein Freund von CP sowie mit allen Extras ausgestattete SP). Haben mit dem Eura die Tour in Norwegen geliebt (5 Wochen, perfektes freies Übernachten)-allerdings wäre ein Kastenwagen mit Allrad für die Tour abseits der Straßen die bessere Wahl gewesen, so ist das eine oder andere Ziel nicht machbar gewesen.

Sind daher Momentan ein wenig mit dem Gedanken am spielen, den Eura zu wechseln - aber die Preise gehen durch die Decke und die Qualität in den Keller.

Alternativen wären der Frankia A680 (mit allen Einschränkungen) oder - etwas ganz anderes und für die skandinavischen Länder besser geeignet - ein HRZ Safari oder Bresler Junior Exclusiv (jeweils 4x4).

Aber ob die fehlende Hecksitzgruppe uns den Wechsel nicht bereuen lässt?
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walter7149
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Re: Warum habt Ihr Euch für Euren Aufbau entschieden?

Beitrag von walter7149 »

Jean Luc hat geschrieben: Sa 19. Nov 2022, 23:28
allerdings wäre ein Kastenwagen mit Allrad für die Tour abseits der Straßen die bessere Wahl gewesen, so ist das eine oder andere Ziel nicht machbar gewesen.
Welche Ziele, zum Beispiel, konntest du ohne 4x4 nicht erreichen ?
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oldi45
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Re: Warum habt Ihr Euch für Euren Aufbau entschieden?

Beitrag von oldi45 »

Jean Luc hat geschrieben: Sa 19. Nov 2022, 23:28
Nachdem die Vorführwagen alles Fahrzeuge aus der Vermietung waren und nach 6 Monaten Nutzung sehr schlimm aussahen, so sieht unser Schätzchen nach nun 8 Jahren nicht aus, wurde es ein Neuwagen mit 13Km auf dem Tacho (kaum teurer wie die Ex-Vermietungsfahrzeuge).
Bei solchen verallgemeinernden Äußerungen sträuben sich mir immer die Haare. Nenne da dann schon Ross und Reiter. Ich kenne aus langjähriger eigener Erfahrung und der anderer solider Vermieter, die tausende Mitfahrzeuge händeln, genau das Gegenteil. Ungefähr 75% der Mietfahrzeuge werden nach 7-8 Monaten Vermietung abverkauft. Da sind sie neuwertig und eigentlich nur mit einem Blick auf den Tacho zu erkennen. Sie haben oft sogar Vorteile gegenüber Neufahrzeugen, da sie nach jeder Vermietung durch einen umfangreichen Check gehen und Mängel, die die Mieter entdeckt haben, beseitigt werden. Schäden durch die Mieter werden immer sofort behoben, da der Mieter ja damit mit der Kaution haftet.
Gruß Hajo
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Jean Luc
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Re: Warum habt Ihr Euch für Euren Aufbau entschieden?

Beitrag von Jean Luc »

Anscheinend bist Du damals dabei gewesen und kannst daher meine persönlichen Erfahrungen in Frage ziehen!

Wir haben uns im Mai 2014 drei Wochen Urlaub genommen und sind von Mitte bis Nord-Deutschland ungefähr 5 Händler in allen Größenklassen mit HS 570 im Verkauf angefahren.

Mängel bei den zum Verkauf stehenden Fahrzeugen waren:
Wohnraumspiegel mit defekten Spiegeln, fehlende Knöpfe am den Polstern, Verfärbungen auf der Küchenzeile durch heiße Töpfe oder Macken aufgrund Messerschneiden (vielleicht als Schneidebrett verwechselt?), ungereinigte Fahrzeuge (Sand im Doppelboden mit beschädigten Radkastenverkleidungen und als Top: ungereinigte Toilette mit schwimmenden Inhalt), defekte Duschkabinen, verfleckte Matratzen, beschädigte Heckverkleidungen, Waschbecken usw.

Vor der Besichtigung wurden wir teilweise weder auf die Beschädigungen noch auf den Umstand von Mietfahrzeuge hingewiesen. Erst bei Konfrontation des bescheidenen Zustandes nach der Besichtigung wurde Klartext gesprochen. Der Hammer war teilweise, dass die von UNS bemerkten Mängel notiert und beseitigt werden. Das heißt für mich, übersehe ich z.B. einen abgerissenen Polsterknopf oder andere Gebrauchsspuren, dann habe ich Pech gehabt. Für Beschädigungen, die nicht mit kleinem Zeitaufwand zu beseitigen wären (z.B. neue Waschbecken), sollte es noch einen Preisnachlass geben.

Bei den ersten beiden Händlern sind wir noch von Ausnahmen ausgegangen, aber es hat sich so weiter fortgesetzt.

Da waren wir (meine Frau und ich) uns einig, dass wir den Kauf eines WoMo aus einer Vermietflotte lieber lassen. Wir haben noch unterwegs nach einem Ausstellungsfahrzeug geschaut, die Tour anders geplant und nach kurzer Ansicht den Kaufvertrag unterschrieben. Wir haben zwar 18.000€ draufgelegt, aber dafür ein nagelneues WoMo gekauft und es noch nach unseren Wünschen ausstatten lassen.

Das haben wir auch so getan und es bis heute nicht bereut. In der Zukunft entweder ein WoMo aus 1. Hand oder Neufahrzeug.
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Jean Luc
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Re: Warum habt Ihr Euch für Euren Aufbau entschieden?

Beitrag von Jean Luc »

walter7149 hat geschrieben: Sa 19. Nov 2022, 23:42
Jean Luc hat geschrieben: Sa 19. Nov 2022, 23:28
allerdings wäre ein Kastenwagen mit Allrad für die Tour abseits der Straßen die bessere Wahl gewesen, so ist das eine oder andere Ziel nicht machbar gewesen.
Welche Ziele, zum Beispiel, konntest du ohne 4x4 nicht erreichen ?
Ich wäre z.B. gerne noch ein wenig im Varanger Nationalpark abseits der üblichen Straßen in der Natur unterwegs gewesen. Aber die einen und anderen Hinweise über die Beschaffenheit haben uns das Experiment auf einen zukünftigen Besuch verschieben lassen. Erreichbar wäre das eine oder andere Ziel bestimmt auch mit dem aktuellen Wohnmobil gewesen, aber ich wollte es unserem WoMo nicht antun.

Ein Wechsel in ein 4x4 ist z.B. auch die zukünftige Möglichkeit vermehrt in der Winterzeit in den Urlaub zu fahren, insbesondere möchten wir in Ruhe mal im Winter auf Nordlicht-Jagd gehen. 4x4 ist vielleicht Luxus, aber auch Sicherheit.
Allzeit gute Reise *DRINK*

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walter7149
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Re: Warum habt Ihr Euch für Euren Aufbau entschieden?

Beitrag von walter7149 »

Jean Luc hat geschrieben: So 20. Nov 2022, 16:21
Ich wäre z.B. gerne noch ein wenig im Varanger Nationalpark abseits der üblichen Straßen in der Natur unterwegs gewesen. Aber die einen und anderen Hinweise über die Beschaffenheit haben uns das Experiment auf einen zukünftigen Besuch verschieben lassen. Erreichbar wäre das eine oder andere Ziel bestimmt auch mit dem aktuellen Wohnmobil gewesen, aber ich wollte es unserem WoMo nicht antun.
Der Gedanke, daß du im Varangerhalbinsel Nationalpark absolut nicht "abseits der üblichen Straßen in der Natur"
zu suchen hast, bist du nicht gekommen ?

- https://kart.finn.no/?lng=29.92343&lat= ... erdefinert
Jean Luc hat geschrieben: So 20. Nov 2022, 16:21
Ein Wechsel in ein 4x4 ist z.B. auch die zukünftige Möglichkeit vermehrt in der Winterzeit in den Urlaub zu fahren, insbesondere möchten wir in Ruhe mal im Winter auf Nordlicht-Jagd gehen. 4x4 ist vielleicht Luxus, aber auch Sicherheit.
Dafür erspare ich mir den Kommentar !
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Jean Luc
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Re: Warum habt Ihr Euch für Euren Aufbau entschieden?

Beitrag von Jean Luc »

walter7149 hat geschrieben: So 20. Nov 2022, 16:44
Jean Luc hat geschrieben: So 20. Nov 2022, 16:21
Ich wäre z.B. gerne noch ein wenig im Varanger Nationalpark abseits der üblichen Straßen in der Natur unterwegs gewesen. Aber die einen und anderen Hinweise über die Beschaffenheit haben uns das Experiment auf einen zukünftigen Besuch verschieben lassen. Erreichbar wäre das eine oder andere Ziel bestimmt auch mit dem aktuellen Wohnmobil gewesen, aber ich wollte es unserem WoMo nicht antun.
Der Gedanke, daß du im Varangerhalbinsel Nationalpark absolut nicht "abseits der üblichen Straßen in der Natur"
zu suchen hast, bist du nicht gekommen ?

- https://kart.finn.no/?lng=29.92343&lat= ... erdefinert
Jean Luc hat geschrieben: So 20. Nov 2022, 16:21
Ein Wechsel in ein 4x4 ist z.B. auch die zukünftige Möglichkeit vermehrt in der Winterzeit in den Urlaub zu fahren, insbesondere möchten wir in Ruhe mal im Winter auf Nordlicht-Jagd gehen. 4x4 ist vielleicht Luxus, aber auch Sicherheit.
Dafür erspare ich mir den Kommentar !
Das man im Nationalpark nicht querfeldein fährt etc. ist schon klar. Aber schlechte Straßen/Schotterwege etc tue ich meinem WoMo als Weißwandausführung nicht an. Meine persönliche Meinung.

Was nun bei einem Winterurlaub im Schnee gegen einen Allrad spricht, verstehe ich nicht. Halte einen Allrad (ggf. mit Schneeketten) gegenüber einen VA mit Schneeketten als sicheres Gefährt.
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Re: Warum habt Ihr Euch für Euren Aufbau entschieden?

Beitrag von oldi45 »

Jean Luc hat geschrieben: So 20. Nov 2022, 16:13
Anscheinend bist Du damals dabei gewesen und kannst daher meine persönlichen Erfahrungen in Frage ziehen!

Wir haben uns im Mai 2014 drei Wochen Urlaub genommen und sind von Mitte bis Nord-Deutschland ungefähr 5 Händler in allen Größenklassen mit HS 570 im Verkauf angefahren.

Mängel bei den zum Verkauf stehenden Fahrzeugen waren:
Wohnraumspiegel mit defekten Spiegeln, fehlende Knöpfe am den Polstern, Verfärbungen auf der Küchenzeile durch heiße Töpfe oder Macken aufgrund Messerschneiden (vielleicht als Schneidebrett verwechselt?), ungereinigte Fahrzeuge (Sand im Doppelboden mit beschädigten Radkastenverkleidungen und als Top: ungereinigte Toilette mit schwimmenden Inhalt), defekte Duschkabinen, verfleckte Matratzen, beschädigte Heckverkleidungen, Waschbecken usw.
Wenn`s schon persönlich werden soll, ja, damals habe ich noch meine Fa. in Hannover geleitet und wir haben Eura im Programm und befinden uns auf Deinem Weg in den Norden. Wir hatten immer mehrere HS 570 in der Vermietung laufen. Bevor sie in den Verkauf kamen, mussten sie eine Inspektion durchlaufen und alle noch vorhandenen Mängel wurden beseitigt!! Falls es doch mal verdeckte Mängel, die auch beim Verkauf nicht entdeckt wurden, nachträglich entdeckt wurden, war das ein Fall für die Gewährleistung. Die hier aufgeführten Mängel sind überwiegend solche Bagatellen, besonders die angeblich noch volle Kassette, für die es grobfahrlässig gewesen wäre, die nicht vor der Besichtigung zu beseitigen. In dem angegebenen Zustand hätten wir auch nie ein Fahrzeug in der Vermietung raus gegeben. Geschrieben ist schnell etwas, wie ja auch in Multimedia zu beobachten ist.
Gruß Hajo
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Jean Luc
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Re: Warum habt Ihr Euch für Euren Aufbau entschieden?

Beitrag von Jean Luc »

Da ich keine Infos über die Person hinter oldi45 (Hajo) habe, kann ich keine Person persönlich angegriffen haben, ich habe nur meine persönlichen Erfahrungen hier niedergeschrieben.

Wahrscheinlich haben wir nur damals die schwarzen Schafe der Branche erwischt, so wie es bei den Test von Schlüsseldiensten etc im TV passiert.

Zumindest sind wir mit unserem Eura-Händler so zufrieden gewesen, dass wir selbst nach 8 Jahren noch dort hinfahren und Reparaturen/Umbauten vornehmen lassen. Wir werden dort immer mit einem freundlichen Hallo empfangen und fahren mit sehr guter Arbeit vom Hof. Das ist mir wichtig.
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Doraemon
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Re: Warum habt Ihr Euch für Euren Aufbau entschieden?

Beitrag von Doraemon »

Meine persönlichen Bedenken wären bei Fahrzeugen aus der Vermieterflotte dann eher zum Thema Motor, da weiss man nicht wie der Motor behandelt wurde, interessiert ja keinen Mieter, nach 3 oder 4 Wochen wird das Womo abgegeben und das wars.
saludos Christian

Fiat 250 Bj 2010
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260Ah Solarbatterie
100Ah Ultimatron
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Doraemon
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Re: Warum habt Ihr Euch für Euren Aufbau entschieden?

Beitrag von Doraemon »

Meine persönlichen Bedenken wären bei Fahrzeugen aus der Vermieterflotte dann eher zum Thema Motor, da weiss man nicht wie der Motor behandelt wurde, interessiert ja keinen Mieter, nach 3 oder 4 Wochen wird das Womo abgegeben und das wars.
saludos Christian

Fiat 250 Bj 2010
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Elgeba
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Re: Warum habt Ihr Euch für Euren Aufbau entschieden?

Beitrag von Elgeba »

Ich fahre meinen Alkoven,weil ich jede Menge Platz drin habe,keinen Bettumbau machen muss und das Auto einfach praktisch ist.Der Alkoven ist das richtige Auto für den "Genießer wahrer Wohnmobilkultur",und außerdem der "Klassiker" unter den Wohnmobilen.


Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender SP und Wackenverweigerer
oldi45
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Re: Warum habt Ihr Euch für Euren Aufbau entschieden?

Beitrag von oldi45 »

Hallo Christian,
da gibt es noch die Absicherung durch die 2 Jahres Garantie des Herstellers. Oft haben die Wohnmobile aber schon Automatik, was die Motore sehr schont.
Gruß Hajo
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Andi
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Re: Warum habt Ihr Euch für Euren Aufbau entschieden?

Beitrag von Andi »

Hallo Oldi, bei gebrauchten ist die Liste aber sehr lang, was da alles ausgeschlossen wird.
In derRegel alles was kaputt gehen kann.
Gruß Andi
oldi45
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Re: Warum habt Ihr Euch für Euren Aufbau entschieden?

Beitrag von oldi45 »

Was für eine Liste? Garantie oder Gewährleistung?
Gruß Hajo
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wu-tour
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Re: Warum habt Ihr Euch für Euren Aufbau entschieden?

Beitrag von wu-tour »

wir haben den thread „überlesen“- oder doch schon x geantwortet??
w hat jahrzehnte lang unsere wohnkabine geplant und als wir auf weltreise losfuhren hat die vernunft gesiegt und wir nahmen was vor unserer haustür stand unseren cs rondo, einen 2x4sprinter. der war eigentlich unser „autolein“ für europaurlaube.
5jahre später haben wir unser traummobil für unser alter incl 2 zusatzgurten und schlafmöglichkeiten (wunsch unserer jugend).
ja, das waren unsere gründe für unseren ausbau. der ausbau von bocklet fahrzeugbau/koblenz ist genial. die planungs-und ausbau phase war einfach nur lobenswert. ob der iveco4x4daily sich auch als so lobenswert behauptet warten wir noch ab.
🤗 hasta luego
wu (= wolfgang & ulrike)

www.wu-tour.de
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