Bodo48 hat geschrieben: So 21. Sep 2025, 09:03
An uns verdient die Gastronomie jedenfalls so gut wie nichts. Die wenigen Restaurantbesuche der letzten Jahre waren überwiegend Enttäuschungen. Überteuertes Convinience-Futter, dazu oft unbequemes Sitzen und nervige Geräuschkulisse. Meine Frau ärgert sich noch mehr als ich, wenn sie was vorgesetzt bekommt, was sie selbst besser hinkriegt.
An alle die meinen man müsste klaglos hinnehmen, dass irgendwelche Marktteilnehmer, wie in diesem Thema viele Gastwirte, die Inflation überkompensieren, nein man muß es nicht.
Denn wenn ich überteuerte Preise vorgesetzt bekomme, und dann auch noch schlechte Qualität, dann geht auch mir die Hutschnur hoch. Und da muß man sich halt auch mal Luft machen.
Und was macht man, wenn man wiederholt vom Restaurantbesuch enttäuscht wird, man schränkt die Besuche halt ein.
Was mich noch aufregt, das Argument: Ich habe ein Wohnmobil darum soll ich mich über die Preise nicht mokieren.
Häh.....??? Was bitte hat das eine mit dem anderen zu tun? Wenn jemand ein Haus für 600.000€ gebaut hat, dann soll er sich nicht so haben, wenn Standardartikel plötzlich zu Luxusartikel mutieren?
DIese "Gierflation" greift mittlerweile so um sich, dass ich jeden verstehen kann, dem da der Kragen platzt.
Gott sei Dank, haben es wohl einige gemerkt, dass sie den Bogen weit überspannt haben. Im Lebensmittelbereich versucht man gerade verzweifelt den Kunden mit massiven Reduzierungen wieder einzufangen. Aber wer einmal mit Preise vergleichen angefangen hat, der ist nicht mehr zum lässigen Konsum zurückzuholen.
Gruß
Andi