Nur dass der Hersteller ja nicht blöd ist und ein paar Dinge bedacht hat:
1) Es trifft kein Brenner-Hotspot (Punkt der höchsten Temperatur einer Flamme) auf das Blech. Die Flamme ist so eingestellt, dass die zwar den Brennerraum aufheizt, aber nicht wie ein Gasschweißgerät die Wand zum glühen bringt. Das verhindert schon alleine die Luftführung. Die Wand wo das Wasser drin ist, kommt gar nicht mit dem Flammengas oder dessen Abluft in direkte Verbindung.
2) Das "Blech" wie du es nennst, ist ein Stahl welcher für diese Temperaturen ausgelegt ist.
So besitzt z.B. der Werkstoff 1.4841 eine ausgezeichnete chemische Beständigkeit bei Temperaturen bis 1100°C (gelbes glühen, weit mehr als rot(~800)). Temperaturen, welche niemals vom Brenner beim Brennergehäuse ankommen werden, weil schon die Luftführung dies verhindert.
3) Die Flamme kommt gar nicht mit der Kammer in der das Wasser ist in Berührung, selbst die "Abluft" nicht (siehe unten).
4) Jede "einfache" Gas/Diesel/Benzin-Standheizung hat kein Wasser und glüht deshalb auch nicht durch.
Eine truma kann und darf deshalb ausdrücklich ohne Wasser betrieben werden.
Hier siehst du ein typisches truma-Flammbild einer nur-Standheizung, da trifft kein Hot-Spot
aufs "Blech":
Und hier einer truma6:
Quelle Bild
Wie du siehst, kommt auch hier das Wasser nicht mit der inneren Brennkammer in Berührung, sondern mit der äußeren, wo keine Flamme und kein Abgasluft mehr ist. Der inneren Kammer ist es also "egal", ob da außen Wasser ist.