Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

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Travelboy
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#21

Beitrag von Travelboy »

WoMoFahrer hat geschrieben: So 19. Okt 2025, 21:46
Mit welchem Unwissen hier für den Verbrenner geworben wird ist schon erstaunlich. Dampflocks wurden von Dieselelektrischen und diese von Elektrischen ersetzt. Warum wohl, weil diese viel effizienter mit der Energie umgegangen sind. Die Physik lässt sich einfach nicht überlisten, auch wenn es mancher Unwissender nicht glauben mag. Ich gönne jedem seinen Verbrenner, den werden sich aber die Meisten nicht mehr lange leisten können.
Keine Frage das wir mit der Zeit gehen müssen und auch klar das der Verbrenner irgendwann Geschichte ist, aber das geht nun einmal nicht mit der Brechstange.
Bei der Transformation der Bahn hat das auch Jahrzehnte gedauert und immer fahren nicht auf allen Strecken Elektroloks.

Ausserdem hatte die Bahn nicht diese Anforderungen von Heute, die Züge fahren auf Schienen und da konnte man sehr einfach elektrische Oberleitungen installieren, zum Anderen gab es da noch ausreichend dezentrale Kraftwerke die für den Strom auf kurzen Wegen gesorgt haben.
Der Strom aus Erneuerbaren (Wind, Solar usw) muß heute über neue lange Wege die erst noch gebaut werden (Südlink) durch ganz Deutschland transportiert werden.

Also wird es selbst bei größter Anstrengung noch Jahre dauern bis wir mit der Energieversorgung wieder da hin kommen wo wir schon mal waren.
Schöne Grüße
Volker
TravelSnoopy
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#22

Beitrag von TravelSnoopy »

Ich möchte noch etwas ergänzen.
WIe Manche wissen, war ich bis Mitte 2025 mit einem Wohnwagen unterwegs.
In den obligatorischen Foren wurde natürlich auch über eMobilität diskutiert.
EInige Mutige haben einen Wohnwagen mit einem eAuto gezogen, was dank Hybrid und teilweise neuester Batterie-Technologie (für das Geld gibt es ein kleines Wohnmobil!) auch geht.
Die Berichte fand ich sehr ernüchternd.
Kaum irgendwo wurden, beim Bau von Ladestationen, Gespanne oder überhaupt größere Fahrzeuge berücksichtigt!
Das bedeutet oftmals, den Wohnwagen abhängen, auf einen Parkplatz (so vorhanden!) stellen und dann das Zugfahrzeug laden.
Mit einem Wohnmobil, das seine überschüssige Länge nicht mal eben abhängen kann, wäre man wohl oftmals auf der Strecke geblieben!

NEIN! Die Infrastruktur ist noch nicht bereit für elektrisch betriebene Freizeitfahrzeuge, die größer sind, als PKWs!
Gruß Jan

Unterwegs auf CARTHAGO Chick C-Line I 4,9 LE MB (2025) 4,8 t
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Hans 7151
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#23

Beitrag von Hans 7151 »

Taxifahrer hat geschrieben: So 19. Okt 2025, 11:27
Elgeba hat geschrieben: So 19. Okt 2025, 10:56
Für mich sind das, jedenfalls auf absehbare Zeit, Hirngespinste realitätsferner Träumer.Selbst wenn wir die benötigte Energiemenge zur Verfügung hätten, würde die Verlegung entsprechender Leitungen daran scheitern, das in unserem Land jeder Querkopf gegen alles klagen kann,solange sich das nicht ändert,werden wir keine entsprechende Infrastruktur aufbauen können, dazu komen die ungeheuren Kosten.
Wer mit seinem Womo ins Ausland will,sollte sehr genau planen,dort gibt es die entsprechende Infrastruktur auch nicht, obwohl es dort AKW gibt, die verantwortungslose Politiker bei uns haben abschalten lassen,für mich jedenfalls kommt kein Fahrzeug mit E-Antrieb in Betracht,weder als Womo noch als PKW oder Roller.

Gruß Arno
Was spricht gegen einen 125 e-Roller in der Heckgarage oder auf der Rollerbühne?
Es wurde mal in einem anderen Thread davon abgeraten die Akkus von e-bike's in der Heckgarage aufzubewahren und dort laden. Wegen Explosions und Brandgefahr. Rollerbühne O.k aber erfüllt der e-Rollo alle Ansprüche.

Grüße Hans
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Nikolena
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#24

Beitrag von Nikolena »

Ich bin ob der Emobilität im grossen Stil auch sehr skeptisch - auch wenn ich selbst eins fahre, was aber nur meiner Technologieoffenheit und dem passenden Fahrprofil geschuldet ist. Funzt, aber mit dem Diesel kam ich immer doppelt so weit. Ich brauche einfach mehr Zeit/Strecke. Elektrisch angetrieben ist das Auto der Boss, der dir sagt wann Du Pause machst. Muss man wissen und sich damit arrangieren.

E-Kawas gibts in Hülle und Fülle, allerdings nur im Paketzustellbereich mit allabendlicher Übernacht-Lademöglichkeit im Depot. Funktioniert, aber eben nur so.

Was EWomos angeht, so gibt es diese kaum oder gar nicht und es werden lediglich zaghafte Versuche als Studie unternommen, um „mal was zu zeigen“ . Die Autohersteller haben die Womobranche mMn gar nicht auf dem Zettel, sondern bedienen lediglich den viel, viel grösseren Bedarf der Lieferwagen, deren Betreiber dann recht einfach die passende Ladeinfrastruktur beistellen.

Richtig viel tut mW kein Womohersteller da rein investieren, weil mE schlicht die Nachfrage fehlt. Und die fehlt insbesondere wegen der fehlenden Infrastruktur unterwegs, am Platz und der, bedingt durch Gewichte ab 3,5 t geringen Reichweite. Teuer ist der ganze Sarotti auch noch, also wozu dann jetzt?

Geringe Nachfrage: Insbesondere weil kein zwingender Handlungsbedarf besteht, weil Diesel reichlich verfügbar ist. Selbst wenn der Diesel aufgrund der CO2 Zuschläge stetig teurer werden wird, wird er -wenn auch mit finanziellen Schmerzen- so lange weiter getankt wie es nur geht. Verbräuche werden genauer beurteilt als jetzt und allmählich werden eben die Reiseziele näher als früher sein um Kosten zu kompensieren.

Die Platzverhältnisse -was ich bisher so selbst gesehen und erlebt habe- an den Ladepunkten sehe ich jedoch nicht soooo kritisch wie mancher Vorredener. Kommt natürlich darauf an, welches Womoformat man hat, klar. Aber der Durchschnitt zwischen 6-8 m ginge vielfach auch jetzt schon, wenn ganz hinten oder vorne eine Anschluss verbaut wäre.
Geladen wird dann noch mal ein paar Kilometer BEVOR man an einen CP einparkt, weil der Strom dort der teuerste ist, den man kriegen kann. Deshalb werden auch die CPbetreiber freiwillig nicht investieren, sondern die Infrastruktur anbieten, die sie jetzt schon haben. Die passt dann leidlich - oder nicht. Verständlich!

Ob Emobilität bei Freizeitfahrzeugen Sinn macht? Gerade bei längeren Aufenthalten am Reiseziel, mit einmaliger An- und Abfahrt? Es braucht schon einen Haufen Ideologie um sich das sinnvoll zu begründen.
Es grüßt der Wolfgang :-)

Malibu DB 600 Charming GT.....

Camping ist der Zustand, in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet !
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Elgeba
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#25

Beitrag von Elgeba »

Manfred,manchen so wie Dir sollte man etwas mehr Benehmen beibringen.Verbrenner sind auch Wasserstofffahrzeuge,die klimafreundlich sind,schon vergessen? Die Araber sind keine Chorknaben,beliefern uns aber zuverlässig und haben kein Großmachtstreben wie die Chinesen.Wenn Dir die Umwelt so am Herzen liegt,warum fährst Du dann noch ein Wohnmobil mit Dieselantrieb?Wasser predigen und Wein saufen,geht`s noch?Die Erdölvorräte sind endlich,die Vorräte an seltenen Erden,die für Batterien gebraucht werden aber noch viel mehr,macht also keinen großen Unterschied.Kupfer für Kabel ist jetzt schon knapp und Teuer,die Förderung ist alles andere als Umweltfreundlich,was auch für seltene Erden gilt.

Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender Freisteh und Wackenverweigerer
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klasi
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#26

Beitrag von klasi »

Hallo,
ich habe kein e-Auto und werde aus Altersgründen wohl auch keines mehr fahren, aber mir ist gestern beim Spaziergang ein erhebliches Argument gegen die e-Mobilität aufgefallen:
An jeder Tankstelle stehen riesengroß die Preise, an e-Säulen steht NICHTS !
D.h.für mich, ich bin beim Laden von der Willkür des Netzbetreibers abhängig. Was ich bezahlt habe, sehe ich erst später auf meinem Konto.
Eine solche Verkaufspraxis würde ich mir nie gefallen lassen, damit wäre für mich das e-Auto gestorben, von den stark überhöhten Kaufpreisen einmal abgesehen.
Schöne Grüße, klasi
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Chief_U
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#27

Beitrag von Chief_U »

klasi hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 10:49
Hallo,
ich habe kein e-Auto und werde aus Altersgründen wohl auch keines mehr fahren, aber mir ist gestern beim Spaziergang ein erhebliches Argument gegen die e-Mobilität aufgefallen:
An jeder Tankstelle stehen riesengroß die Preise, an e-Säulen steht NICHTS !
D.h.für mich, ich bin beim Laden von der Willkür des Netzbetreibers abhängig. Was ich bezahlt habe, sehe ich erst später auf meinem Konto.
Eine solche Verkaufspraxis würde ich mir nie gefallen lassen, damit wäre für mich das e-Auto gestorben, von den stark überhöhten Kaufpreisen einmal abgesehen.
Schöne Grüße, klasi
Ein Bekannter von mir fährt seit über einem Jahr einen größeren BMW-SUV. Der sagt, man sieht genau in der App, wie der aktuelle Strompreis sei. Optimal ist das trotzdem nicht.
Viele Grüsse
Chief_U / Uwe
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Kumopen
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#28

Beitrag von Kumopen »

klasi hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 10:49
Hallo,
ich habe kein e-Auto und werde aus Altersgründen wohl auch keines mehr fahren, aber mir ist gestern beim Spaziergang ein erhebliches Argument gegen die e-Mobilität aufgefallen:
An jeder Tankstelle stehen riesengroß die Preise, an e-Säulen steht NICHTS !
D.h.für mich, ich bin beim Laden von der Willkür des Netzbetreibers abhängig. Was ich bezahlt habe, sehe ich erst später auf meinem Konto.
Eine solche Verkaufspraxis würde ich mir nie gefallen lassen, damit wäre für mich das e-Auto gestorben, von den stark überhöhten Kaufpreisen einmal abgesehen.
Schöne Grüße, klasi
So wie man das von der Tanke kennt, ist das an den Ladestationen, nicht machbar, weil es je nach Teilnehmer bzw. deren Verträgen unterschiedliche Preise gibt.
Ich bin mir aber sicher, dass den potentiellen Nutzer einer Ladestation via App der Preis schon vor dem Anstöpseln bekannt ist.
Insofern sticht dieses Gegenargument nicht.
Gruß
Jürgen

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Elgeba
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#29

Beitrag von Elgeba »

Man sollte auch bedenken, das die Reichweite von E-Fahrzeugen stark von der Topographie abhängt. Wir hatten E-Busse probeweise im Einsatz,wenn die voll besetzt waren und dann hier im Taunus eingesetzt wurden,kamen die schnell an ihre Grenzen,wenn Fahrplantreue gehalten werden soll,brauche ich volle Leistung,da gehen die Akkus schnell in die Knie.Ein weiteres Manko ist die fehlende Heißluft, um die Scheiben frei zu halten,das was die E-Busse da geboten haben,war armselig und das ist ein Sicherheitsmangel.Das heißt, das in Gegenden mit ungünstiger Topographie mehr Ladesäulen zur Verfügung stehen müssten als im Flachland,was wiederum erhöhten Aufwand und erhöhte Kosten verursacht.

Gruß Arno
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raidy
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#30

Beitrag von raidy »

TravelSnoopy hat geschrieben: So 19. Okt 2025, 10:48
Die Leitungen, die bisher für die Stromzuführung von Dörfern und Städten verlegt wurden, werden .......kaum standhalten!
Nicht nur wegen der e-Mobilität, alleine schon der Wärmepumpen wegen wird es knapp. Hier im Ort dürfen nur eine bestimmte Zahl WP pro Straße und insgesamt für den Ort installiert werden, weil die Leitungskapazitäten nicht ausreichend sind. Alle Wallboxen im Ort sind auf 11kW begrenzt, und selbst die einzige öffentlich Ladestation auf nur 2*22kW.
Wenn man schon über 1/4 des Strompreises alleine für Netzentgelte nimmt, dann ist es eben auch die Pflicht der Netzanbieter(Stadtwerke,..) , IMMER für qualifizierten Netzausbau zu sorgen und nicht dem Bedarf 10-20 Jahre hinterher zu hinken.

Bild

Schuld sind nicht die Verbraucher, hier liegt die Schuld eindeutig bei den Netzanbietern.

Nun zum e-WoMo:
Dass ein CP-Betreiber viel Geld für die Kapazitäten zum laden für e-Autos oder E-WoMos ausgibt ist eher unwahrscheinlich. Obwohl, wenn er ihn für 28Cent/kWh einkauft und für 60Cent/kWh verkauft, könnte er gutes Geld damit machen. Die Frage ist nur: bekäme er überhaupt einen so dicken Zugang vom Netzbetreiber, und wenn ja, zu welchem Preis.
Mein Fazit: Ich denke es wird noch sehr lange dauern, bis man e-Autos und E-WoMos mit vernünftiger Ladeleistung an einem CP laden kann.
Gruß Georg
Gender nich aufhöre so über-Woke zu schwätze?
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#31

Beitrag von Wernher »

Hans 7151 hat geschrieben: So 19. Okt 2025, 22:03
Die Frage des Thementitel kann man eindeutig mit ja beantworten.
...
Das stimmt zwar, aber ich verbuche es dennoch unter Ironie.
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Wernher
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#32

Beitrag von Wernher »

Manfred B. hat geschrieben: So 19. Okt 2025, 23:03
Gehts noch???
Welche "Bastarde" verkaufen denn uns ihr Rohöl???
Wie lange sollen wir noch die Erde erwärmen???
Wie lange reicht das Rohöl in der kleinen blauen Kugel noch???

Erst Hirn einschalten, dann schreiben und weiter denken hat nie geschadet.

Verbrenner haben nur so lange Bestand bis es nichts mehr zu verbrennen gibt!

Evtl. noch Biotreibstoff.
Und Ware gehört auf die Schiene.
Was wir (unsere Gewählten) nicht verstanden haben oder wollen, haben umliegende Länder schon lange kapiert.

So, genug OT. Aber manchen sollte man mal etwas Hirn einklopfen!
Ja, der Peak Öl wurde schon öfter ausgerufen, aber immer wieder durch neue Funde ad absurdum geführt. Komm runter. Aber auch wenn ich "Erderwärmung" höre wird mir anders. Als Überzeugter solltest du von "Erderhitzung" sprechen.
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klasi
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#33

Beitrag von klasi »

Wie ich gerade hier gelesen habe, brauche ich eine App (für mich ein nogo), dazu einen Vertrag (noch ein nogo). Seit wann brauche ich denn eine App oder einen Vertrag bei Esso, Shell, Aral usw.???
Hinfahren- laden-bezahlen, vielleicht im nächsten Leben.
Gruß, klasi
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#34

Beitrag von Austragler »

Ich sehe das so:
Das Thema ist überflüssig weil es bis dato keine E-Wohnmobile gibt, also ist die Frage nach der Infrastruktur obsolet.
Die nötige Infrastruktur für meinen E-PKW habe ich in meiner Garage.

Zum Thema Ladesäulen habe ja schon mehrere User geschrieben. Das ist wahrlich ein Drama.Als meine Wallbox noch nicht einsetzbar war habe ich einmal bei ALDI Strom gefasst. Als Preis wurden mir 47ct je kwh angezeigt, damit wars aber nichts denn der Apparat wollte meine EC-Karte nicht lesen. Also habe ich die Karte genommen die mir mein freundlicher VW-Händler bei der Übernahme meines id3 übergeben hat. Die wurde akzeptiert. Einige Tage später bekam ich die Rechnung. Die kwh kostete 80 ct. Das wurde aber beim Stromzapfakt nicht angezeigt.
Die E-Auto-Fahrer werdens schon haben, da gehts nicht so genau.....
Also tanke ich ausschließlich in der heimischen Garage, da kostet die kwh 34 Cent.
Gruß aus Oberbayern
Franz
Vormals "Waldbauer"
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#35

Beitrag von WoMoFahrer »

Elgeba hat geschrieben: So 19. Okt 2025, 18:37
Da ist noch eine weitere Komponente,nämlich die immer wieder vorkommenden Brände von Fahrzeugen mit E-Antrieb. Die Stadtwerke Wiesbaden mussten die aus Solarpaneelen bestehende Überdachung ihres Busabstellplatzes abbauen,da nach einem Brand eines der E-Fahrzeuge die Feuerwehr die Anforderung auftstellte,auch von oben löschen zu können.Ich stelle mir lieber nicht vor, was passiert,wenn ein Gefahrgutzug z.B.mit Treibstoff beladen in Brand gerät und der dann nicht gelöscht werden kann,weil Lithium sich kaum löschen lässt.Die Versicherungsprämien werden dann entsprechend aussehen,und die Transportkosten zusätzlich hochtreiben,von den enormen Kosten für die restliche Infrastruktur gar nicht zu reden,auch die werden auf die Frachtpreise umgelegt werden,zumindest zum Teil,wer bezahlt die Zeche für diesen Unfug? Wir alle!!!

Gruß Arno
Naja, da ist der ADAC aber vollkommen anderer Meinung, nach deren Auswertungen brennen E-Autos 40 mal weniger als Verbrenner, dafür steht aber jeder Brand in allen Zeitungen.
Bei uns in der Gegend fahren schon einige 40 Tonner elektrisch, die Firmen, die sich das leisten, können auch rechnen.

Ich würde das Verbrennerverbot komplett streichen, das regelt der Markt dank Co2 Abgabe und den Spritkosten von ganz alleine.

Ja, wir bauen vielleicht die besten Verbrenner, aber was nutzt es uns, wenn sie außer uns keiner mehr haben will. Weil deren Betrieb bald nicht mehr bezahlbar ist. Man kann es drehen und wenden wie man will. Verbrenner, egal mit was sie betrieben werden, haben nur einen Wirkungsgrad von 20 bis 30%. Ein Elektrofahrzeug aber bis zu 90%.
Warum wohl gibt es keine Dampflokomotiven mehr, weil sie vollkommen ineffizient gewesen sind, sie wurden von Dieselloks abgelöst und diese von Loks mit Elektroantrieb über die Oberleitung. Elektromotoren haben einfach den höchsten Wirkungsgrad. Egal wie der Strom erzeugt wird.
Natürlich wird es in Zukunft auch noch Verbrenner geben, aber nur noch als Hobby oder in Spezialanwendungen, es fahren ja auch noch Kutschen und Dampfloks.
Mit freundlichen Grüßen

Tommy
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Hans 7151
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#36

Beitrag von Hans 7151 »

WoMoFahrer hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 18:03
haben nur einen Wirkungsgrad von 20 bis 30%. Ein Elektrofahrzeug aber bis zu 90%.
Der Wirkungsgard interessiert doch nicht. Entscheidend ist doch wie weit ich komme und was es kostet. Im Wohnmobil und Nutzfahrzeug Sektor ist überhaupt noch nichts brauchbares auf dem Markt.
Und das was auf dem Markt ist, hat doppelt oder 3 fachen Kaufpreis.
Aber wer macht den ersten Schritt. Die CP Betreiber und bauen Ladeinfrastruktur auf oder die Urlauber kaufen E-Womo's. Die Ersten werdens nicht leicht haben entsprechende Ladepunkte zu finden. Ich werde nicht unter den Ersten sein weil ich gerade ein Neues gekauft habe und das wird solange gefahren bis ich nicht mehr kann oder es keinen Diesel mehr gibt.

Grüße Hans
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#37

Beitrag von Hans 7151 »

Manfred B. hat geschrieben: So 19. Okt 2025, 23:03
Welche "Bastarde" verkaufen denn uns ihr Rohöl???
Und von welchen Bastarden kaufen wir Kupfer Lithium und sonstige Rohstoffe? Und auch die Energie selber wird Deutschland nie vollständig selbst erzeugen können. Auch da bleiben wir von den Bastarden abhängig.
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WoMoFahrer
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#38

Beitrag von WoMoFahrer »

Austragler hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 12:11
Ich sehe das so:
Das Thema ist überflüssig weil es bis dato keine E-Wohnmobile gibt, also ist die Frage nach der Infrastruktur obsolet.
Die nötige Infrastruktur für meinen E-PKW habe ich in meiner Garage.

Zum Thema Ladesäulen habe ja schon mehrere User geschrieben. Das ist wahrlich ein Drama.Als meine Wallbox noch nicht einsetzbar war habe ich einmal bei ALDI Strom gefasst. Als Preis wurden mir 47ct je kwh angezeigt, damit wars aber nichts denn der Apparat wollte meine EC-Karte nicht lesen. Also habe ich die Karte genommen die mir mein freundlicher VW-Händler bei der Übernahme meines id3 übergeben hat. Die wurde akzeptiert. Einige Tage später bekam ich die Rechnung. Die kwh kostete 80 ct. Das wurde aber beim Stromzapfakt nicht angezeigt.
Die E-Auto-Fahrer werdens schon haben, da gehts nicht so genau.....
Also tanke ich ausschließlich in der heimischen Garage, da kostet die kwh 34 Cent.

Hallo Franz

Da hast Du einen Finger in die richtige Wunde gelegt. Solange bei uns der Unfug betrieben wird, dass man an der Ladesäule nicht erkennen kann, was man letztendlich für den Strom bezahlen muss, wird das nichts mit der Elektromobilität werden. Das wäre dann so als wenn man beim Einkaufen erst an der Kasse erfährt, was den der Einkauf kosten wird. Ich glaube das dieser Laden innerhalb einer Woche Pleite wäre. Denn so blöd wäre kein Verbraucher. Deshalb werden sich Elektroautos nur dort durchsetzen wo der Preis bekannt und günstig ist, wie an der eigenen Wallbox, oder bei Dienstwagenfahrern, bei denen der Arbeitgeber die Zeche bezahlt. Und diese beiden Gruppen sind in der Größe sehr überschaubar. Das bedeutet, dass der Klimaschutz weder von den Fahrzeugherstellern, noch von der Regierung gewollt ist.
Den teuersten Preis, den ich für eine Kwh angeboten bekommen habe waren 1,06 € pro Kwh, da habe ich aber nicht geladen. Wenn man das auf den Ltr Diesel umrechnen würde wären das bei 10 Kwh pro Ltr Diesel 10,60€. Da wäre die deutsche Automobilindustrie sofort Pleite. Man könnte aber auch sagen, nicht die E-Fahrzeuge werden subventioniert, sondern die Verbrenner. Die Menschen in Deutschland müssen günstig fahren können, zumindest auf dem Land, weil hier jeder der arbeitet ein Auto benötigt und genau da wird er mit der Forderung nach Technologieoffenheit über den Tisch gezogen, weil der Verbrenner weder für das Klima, noch für den Geldbeutel die beste Lösung ist. Die Politiker werden von den Autolobbisten sowas von über den Tisch gezogen, dass es schon weh tut. Aber leider merkt das bei uns keiner.

Wenn der Rest der Welt schon billig mit Strom zu realen Preisen fährt, knattern wir immer noch mit Verbrennern rum, die aber außer uns keiner mehr haben will. Und dann will es keiner gewesen sein.
Mit freundlichen Grüßen

Tommy
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Hans 7151
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#39

Beitrag von Hans 7151 »

WoMoFahrer hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 18:50
Wenn der Rest der Welt schon billig mit Strom zu realen Preisen fährt
Das dauert noch lange, sehr sehr lange wenn überhaupt. Jetzt gehst einfach mal in andere Länder die dünn Besiedelt sind. Dann werden ganz andere Reichweiten benötigt. Und die Erdölförderländer werden ihre Preise senken wenn Europa weniger verbraucht. Dann werden andere Länder mehr davon verbrauchen weile es erschwinglich wird. Die Welt wird nicht komplett elektrisch werden. Das geht gar nicht.
Der Kupferbedarf wird in den nächsten 25 Jahren so hoch sein wie die Welt die letzten 100 Jahre gebraucht hat. Völlige Weltweite CO2 neutralität wird es nie geben.

Grüße Hans
Wernher
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#40

Beitrag von Wernher »

Da muss ich mal was fragen. E-Autos haben doch einen geringeren Energieverbrauch als Verbrenner. Wie hoch muss der Strompreis sein, damit letztendlich die Kosten in der Nähe von Benzinern bzw. Dieseln liegen?
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