Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

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LT35
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#61

Beitrag von LT35 »

Moin

Die reine Anzahl der Ladepunkte würde elektrisch betriebene Wohnmobile (bei vergleichbarer Mengenverteilung wie den PKW-Neuzulassungen) wohl verkraften.

Bei Wohnmobilen denke ich jetzt aber eher an Fahrzeuge von 7-8m Länge und bei Sonderaufbauten von 2.25-2.35m Breite. Damit dürften die allermeisten AC-Ladeplätze entfallen, die sind zu schmal und deutlich zu kurz. Den Überhang in die Botanik hängen zu lassen funktioniert nicht, an der Stelle steht die Säule oder irgendein Poller. Weiterhin gehe ich davon aus, dass der Ladeanschluss am Fahrzeug vom Aufbauhersteller nicht verlegt wird, der bleibt also vorn am Fahrzeug.

Es gibt zwar Säulen, die seitlich stehen, im Moment würde ich behaupten, die sind in der Minderheit (und dann wird die Parkfläche schnell zu kurz sein, sind ja meistens für zwei Fahrzeuge ausgelegt).

HPC mag anders sein, vor allem an Fernverkehrsstrecken, zumal es auch welche für Fahrzeuge mit Anhänger gibt. Aber auch das sind in D m.E. noch nicht so wirklich viele. Fastned baut es manchmal anders auf, aber auch hier gibt es irgendwo Längenbeschränkungen. Vorwärts an die Säule könnte gehen, wenn der Rangierraum gegeben ist, angesichts der fest montierten kürzeren DC-Ladekabel bleibt wohl sowieso keine andere Wahl bei „normaler“ Anordnung.

Die LKW-Ladesäulen werden möglicherweise keine Lösung. Selbst wenn die frei ist, die sind nicht mehr in jedem Fall mit den normalen Apps bzw. Karten (ergo Verträgen) freizuschalten.

Die heutige Infrastruktur auf dem Stellplatz liefert 6-16A (einphasig). Mobile Wallbox an CEE, die werden da ja nicht gleich lauter neue AC-Ladesäulen aufstellen.

Bei 6A (knapp 1.4kW) könnte schon die Grenze erreicht werden, mit der der AC-Lader im Fahrzeug überhaupt noch lädt. Die Ladeverluste (Eigenverbrauch des Laders und des Fahrzeugs während des Ladens) sind dann auch nicht ohne, und der Lader hat die 6A ja nicht exklusiv, der Aufbau will auch noch seinen Teil.
20 Stunden 1.4 kW x 85% bringen dann knapp 24kW, damit kommt das Wohnmobil wie weit ?

Mit 10A geht es besser, aber wieviele Anschlüsse gleichzeitig kann der Platz so versorgen ?

Bild

Hm … ja ok sieht nicht immer so aus. Manchmal noch schlimmer <duck>

Das ein Aufbauhersteller den Fahrstromakku in seine Installation integriert, sehe ich im Moment irgendwie nicht.

Gruß
K.R.
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Elgeba
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#62

Beitrag von Elgeba »

Wir haben in meiner Heimatstadt 3 Ladeplätze,keiner davon ist für Wohnmobile geeignet,da ist schon ein SUV fast zu groß.


Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender Freisteh und Wackenverweigerer
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#63

Beitrag von womocamper »

Elgeba hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 17:13
Wir haben in meiner Heimatstadt 3 Ladeplätze,keiner davon ist für Wohnmobile geeignet,da ist schon ein SUV fast zu groß.


Gruß Arno
Bei uns im Ort stehen auch drei Ladesäulen und blokieren drei der wenigen Plätze.
Hab noch nie ein Batterieauto da stehen gesehen.
Gruss Dieter
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#64

Beitrag von WoMoFahrer »

womocamper hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 12:19
Kalle-OB hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 11:47


Und genau diese Co2 Abgabe gehört komplett gestrichen.
So ist es.
Verstehe sowieso nicht für was die gut sein soll, außer als Strafsteuer.
Da bin ich voll bei Euch. Ursprünglich sollte die ja über das Klimageld wieder ausgezahlt werden, daran glaube ich aber nicht mehr, das werde ich wohl nicht mehr erleben.

Und wieder ein bürokratischer Aufwand den niemand braucht.
Mit freundlichen Grüßen

Tommy
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WoMoFahrer
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#65

Beitrag von WoMoFahrer »

Was an diesem Thema so erschreckend ist, ist die Tatsache, das hier 95% der Teilnehmer leider Blinde sind, die über Farben diskutieren. Was soll das. Wenn ich hier lese, das man auf einem CP oder Stellplatz sein WoMo nicht mit Strom laden kann, frage ich mich ob von denen schon jemals einer einen CP oder SP gesehen hat, an dem man Diesel oder Benzin an jedem Stellplatz tanken kann. Ich habe aber noch nie einen Stellplatz oder CP gesehen an dem für den Strom bezahlt werden muss, kein Fahrzeug laden darf, wenn die Leistung dafür vorhanden ist. Auf den Plätzen, wo der Strom inklusive ist wird man oft darauf hingewiesen, das man dort nicht elektrisch heizen oder Kochplatten betreiben darf.

Eine deutsche Universität hat berechnet, dass der Stromverbrauch nur um unter 10% steigen würde, wenn man alle PKWs mit Strom betreiben würde. Zur Herstellung von Diesel und Benzin und deren Transport und den Betrieb von Tankstellen wird jede Menge Strom und Treibstoff benötigt, das wird hier immer übersehen. Es wird auch übersehen, das E-Autos nur ca 30% der Energie verbrauchen, die ein Verbrenner benötigt.
Am meisten habe ich darüber gelacht wie ineffiziente Elektrofahrzeuge im Gebirge sind. Das behaupten auch nur die, die keine Ahnung haben. Genau das Gegenteil ist der Fall. Elektrofahrzeuge bremsen in der Regel nicht mechanisch über die Bremsen, sondern über die Rekupation, hier dient der Motor als Generator, bremst das Fahrzeug und lädt mit der erzeugten Energie den Akku wieder auf. Wir haben mit unserem E-Up eine Rundfahrt um den Gardasee gemacht, hierbei sind wir die Motorradstrecke über den Montebaldo gefahren. Als wir losgefahren sind, hatten wir eine Reichweite von ca. 240 km (der Akku war nicht voll), oben auf dem Montebaldo war die Restreichweite nur noch ca. 60 Km bei einem Verbrauch von ca. 18 Kwh/100 Km. Als wir in Riva del Garda angekommen sind, war die Restreichweite wieder auf 160 km gestiegen. Angekommen sind wir dann in Sirmione auf dem CP mit 180 Km Strecke und einer Restreichweite von 60 Km. Das waren dann 8 kwh /100 Km, das sind 0,8 Ltr Diesel. Wegen dem hohen Verkehrsaufkommen sind wir nur im Schnitt 40 Kmh schnell gewesen.
Von mir aus dürft Ihr Eure Diesel noch 100 Jahre fahren bis Euer Geldbeutel einen Herzinfarkt bekommt.
Laut Wallbox verbrauche ich mit beiden Fahrzeuge 16,8 Kw mit Ladeverlust pro 100 Km, das sind dann 4,7€ pro 100 Km.
Der letzte Diesel hat knapp 8 Ltr/100 Km, das wären dann bei 1,55€/Ltr , das sind dann 12,4 €/100 Km.
Und noch für die Wasserstoffträumer, den gibt es auch nicht umsonst, wenn der mit Strom erzeugt werden muss und dann in einem Verbrenner verheizt wird, ist der Wirkungsgrad ein Witz, aber das zählt ja bei unseren Experten nicht.

Schon Schade, dass es hier zu viel gibt, die keine Ahnung haben, aber davon jede Menge, die dürften Ihre Meinung gerne mit KI überprüfen, da würden sie staunen, was davon übrig bleiben würde.

Hier mal die KI Antwort über die Effizienz von Elektromotoren.

Elektromotoren sind mit einem Wirkungsgrad von über 90 % deutlich effizienter als Verbrennungsmotoren, die meist nur 20-50 % erreichen. Dies liegt daran, dass Elektromotoren Energie direkt in Bewegung umwandeln, während bei Verbrennungsmotoren ein großer Teil der Energie als Abwärme verloren geht. Zudem können Elektrofahrzeuge durch Rekuperation einen Teil der Bremsenergie zurückgewinnen und verbrauchen im Leerlauf keine Energie.
Vergleich der Wirkungsgrade
Elektromotor: über 90 %
Verbrennungsmotor (Benziner): 20-35 % (unter optimalen Bedingungen)
Verbrennungsmotor (Diesel): ca. 45 %
Vorteile der Effizienz von Elektromotoren
Geringere Verluste: Nahezu die gesamte zugeführte elektrische Energie wird in mechanische Energie umgewandelt, im Gegensatz zu Verbrennungsmotoren, bei denen ein Großteil als Wärme verloren geht.
Rekuperation: Beim Bremsen oder Bergabfahren kann der Elektromotor als Generator arbeiten und Energie zurückgewinnen, wodurch die Bremsen mechanisch geschont werden.
Kein Leerlaufverbrauch: Im Gegensatz zum Verbrennungsmotor verbraucht ein Elektromotor im Stand keinen Strom.
Gesamtwirkungsgrad: Selbst wenn man die Verluste beim Laden der Batterie und der Stromerzeugung berücksichtigt, ist der Gesamtwirkungsgrad eines Elektroautos (ca. 64 %) deutlich höher als der eines Verbrenners (ca. 20–45 %).

Vielleicht sollten manche erstmal KI befragen, bevor sie Ihr nicht vorhandenes Wissen hier verbreiten.
Mit freundlichen Grüßen

Tommy
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AndiEh
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#66

Beitrag von AndiEh »

WoMoFahrer hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 21:19
Vielleicht sollten manche erstmal KI befragen, bevor sie Ihr nicht vorhandenes Wissen hier verbreiten.
Da die Ki aber immer wieder phantasiert, empfiehlt es sich, vor dem posten die Quellen zu überprüfen, die ja unter den KI Zusammenfassungen angegeben sind.

War jetzt nicht auf deine, bzw. den KI Ausführungen gemünzt, sondern ein allgemeiner Rat zur Verwendung von KI Suchmaschinen.

Gruß
Andi
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Wolfgangwk
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#67

Beitrag von Wolfgangwk »

Servus,
Was die Ladeinfrastruktur für Lkw anbelangt empfehle ich die YT Videos vom Elektro Trucker. Der fährt Langstrecke mit dem 40T , Spanien, F, I, sogar Türkei. Die Infrastruktur wird zunehmend besser und die Ladesäulen geben hohe Ladeströme ab. Es gibt auch immer mehr Ladesäulen an denen nicht mehr abgesattelt werden muss. Diese Ladesäulen wären auch für Womos interessant, wenn die Ladetechnik passt. Ich denke da wird sich in den nächsten Jahren noch viel tun,

Grüße
Wolfgang
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raidy
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#68

Beitrag von raidy »

WoMoFahrer hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 21:19
Es wird auch übersehen, das E-Autos nur ca 30% der Energie verbrauchen, die ein Verbrenner benötigt.
Da du immer gerne die "nur" 30% Energie-Wirkungsgrad eines Verbrennermotors den 90% eines E-Autos gegenüberstellst, will ich darauf hinweisen:
1) Es zählt die gesamte Energiebilanz, von Erzeugung bis Verbrauch und nicht nur der Wirkungsgrad des Autos.
2) Beim E-Motor muss man auch die Wirkungsverluste bei der Stromerzeugung, den Transport und den Ladeverlusten abziehen. Und sollte der Strom mit Gas/Kohle erzeugt worden sein, dann auch die Energie der Förderung und des Transports. Selbst die besten Gaskraftwerke, gekoppelt mit Dampfturbinen, haben maximal einen Wirkungsgrad von ~60%, also 40% der Primärenergie konnten nicht in Strom umgesetzt werden.
3) Beim Verbrenner muss der Aufwand für die Förderung, der Raffinerien und Transport natürlich auch berücksichtigt werden.

Dann stimmt das 30% zu 90% Verhältnis bei Weitem nicht mehr.
Bei "echtem" Öko-Strom sieht es dann aber wieder völlig anders aus, zu Gunsten des E-Autos.

WoMoFahrer hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 21:19
....das hier 95% der Teilnehmer leider Blinde sind....
Ich finde diese Formulierung von dir etwas herabwürdigend, würde ich so nie schreiben.
Gruß Georg
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Bevaube
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#69

Beitrag von Bevaube »

WoMoFahrer hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 21:19
Was an diesem Thema so erschreckend ist, ist die Tatsache, das hier 95% der Teilnehmer leider Blinde sind, die über Farben diskutieren. Was soll das. Wenn ich hier lese, das man auf einem CP oder Stellplatz sein WoMo nicht mit Strom laden kann, frage ich mich ob von denen schon jemals einer einen CP oder SP gesehen hat, an dem man Diesel oder Benzin an jedem Stellplatz tanken kann. Ich habe aber noch nie einen Stellplatz oder CP gesehen an dem für den Strom bezahlt werden muss, kein Fahrzeug laden darf, wenn die Leistung dafür vorhanden ist. Auf den Plätzen, wo der Strom inklusive ist wird man oft darauf hingewiesen, das man dort nicht elektrisch heizen oder Kochplatten betreiben darf.

Eine deutsche Universität hat berechnet, dass der Stromverbrauch nur um unter 10% steigen würde, wenn man alle PKWs mit Strom betreiben würde. Zur Herstellung von Diesel und Benzin und deren Transport und den Betrieb von Tankstellen wird jede Menge Strom und Treibstoff benötigt, das wird hier immer übersehen. Es wird auch übersehen, das E-Autos nur ca 30% der Energie verbrauchen, die ein Verbrenner benötigt.
Am meisten habe ich darüber gelacht wie ineffiziente Elektrofahrzeuge im Gebirge sind. Das behaupten auch nur die, die keine Ahnung haben. Genau das Gegenteil ist der Fall. Elektrofahrzeuge bremsen in der Regel nicht mechanisch über die Bremsen, sondern über die Rekupation, hier dient der Motor als Generator, bremst das Fahrzeug und lädt mit der erzeugten Energie den Akku wieder auf. Wir haben mit unserem E-Up eine Rundfahrt um den Gardasee gemacht, hierbei sind wir die Motorradstrecke über den Montebaldo gefahren. Als wir losgefahren sind, hatten wir eine Reichweite von ca. 240 km (der Akku war nicht voll), oben auf dem Montebaldo war die Restreichweite nur noch ca. 60 Km bei einem Verbrauch von ca. 18 Kwh/100 Km. Als wir in Riva del Garda angekommen sind, war die Restreichweite wieder auf 160 km gestiegen. Angekommen sind wir dann in Sirmione auf dem CP mit 180 Km Strecke und einer Restreichweite von 60 Km. Das waren dann 8 kwh /100 Km, das sind 0,8 Ltr Diesel. Wegen dem hohen Verkehrsaufkommen sind wir nur im Schnitt 40 Kmh schnell gewesen.
Von mir aus dürft Ihr Eure Diesel noch 100 Jahre fahren bis Euer Geldbeutel einen Herzinfarkt bekommt.
Laut Wallbox verbrauche ich mit beiden Fahrzeuge 16,8 Kw mit Ladeverlust pro 100 Km, das sind dann 4,7€ pro 100 Km.
Der letzte Diesel hat knapp 8 Ltr/100 Km, das wären dann bei 1,55€/Ltr , das sind dann 12,4 €/100 Km.
Und noch für die Wasserstoffträumer, den gibt es auch nicht umsonst, wenn der mit Strom erzeugt werden muss und dann in einem Verbrenner verheizt wird, ist der Wirkungsgrad ein Witz, aber das zählt ja bei unseren Experten nicht.

Schon Schade, dass es hier zu viel gibt, die keine Ahnung haben, aber davon jede Menge, die dürften Ihre Meinung gerne mit KI überprüfen, da würden sie staunen, was davon übrig bleiben würde.

Hier mal die KI Antwort über die Effizienz von Elektromotoren.

Elektromotoren sind mit einem Wirkungsgrad von über 90 % deutlich effizienter als Verbrennungsmotoren, die meist nur 20-50 % erreichen. Dies liegt daran, dass Elektromotoren Energie direkt in Bewegung umwandeln, während bei Verbrennungsmotoren ein großer Teil der Energie als Abwärme verloren geht. Zudem können Elektrofahrzeuge durch Rekuperation einen Teil der Bremsenergie zurückgewinnen und verbrauchen im Leerlauf keine Energie.
Vergleich der Wirkungsgrade
Elektromotor: über 90 %
Verbrennungsmotor (Benziner): 20-35 % (unter optimalen Bedingungen)
Verbrennungsmotor (Diesel): ca. 45 %
Vorteile der Effizienz von Elektromotoren
Geringere Verluste: Nahezu die gesamte zugeführte elektrische Energie wird in mechanische Energie umgewandelt, im Gegensatz zu Verbrennungsmotoren, bei denen ein Großteil als Wärme verloren geht.
Rekuperation: Beim Bremsen oder Bergabfahren kann der Elektromotor als Generator arbeiten und Energie zurückgewinnen, wodurch die Bremsen mechanisch geschont werden.
Kein Leerlaufverbrauch: Im Gegensatz zum Verbrennungsmotor verbraucht ein Elektromotor im Stand keinen Strom.
Gesamtwirkungsgrad: Selbst wenn man die Verluste beim Laden der Batterie und der Stromerzeugung berücksichtigt, ist der Gesamtwirkungsgrad eines Elektroautos (ca. 64 %) deutlich höher als der eines Verbrenners (ca. 20–45 %).

Vielleicht sollten manche erstmal KI befragen, bevor sie Ihr nicht vorhandenes Wissen hier verbreiten.
Guten Abend Thommy. Ich denke, Du bist im Eifer des Gefechtes etwas am Ziel vorbei geschossen!
Die Eingangsfrage war ja nicht ob ein elektrisch angetriebenes Wohnmobil sinnvoll/brauchbar/bezahlbar/praktisch oder was auch immer sei. Sondern ob die Infrastruktur Heute schon für e-Wohnmobile ausreichend sei
Und da stimmen die wenigsten User zu, egal ob sie für oder gegen Elektromobilität sind. Auch überzeugte Anhänger der Elektromobilität (zu denen ich mich ebenfalls zähle) können hier nicht zustimmen. Noch viel zuviele Parameter für einen solchen Einsatz sind derzeit nicht gegeben.
Die Ladepunkte unterwegs sind ungenügend vorhanden, schlecht oder überhaupt nicht zugänglich für so grosse Fahrzeuge und preislich vielfach fragwürdig.
Am Ziel haben die wenigsten SP/CP die nötige elektrische Infrastruktur bereit oder möchten sie erstellen. Dazu dürften die Ladepunkte erhebliche Kosten verursachen, die der Konsument ja irgendwie übernehmen muss. Alternativ könnte ein Platz auch normal 220 V anbieten, dann hätte der Betreiber die Sicherheit, dass ihm der Kunde längere Zeit erhalten bliebe.

Ich halte Heutzutage und in Zukunft das elektrische Fahrzeug dem Verbrenner massiv überlegen, genauso wie die Dampf- durch die e-Lock abgelöst wurde. Allerdings müssen Einsatzzweck und Rahmenbedingungen stimmen.

Gruss, Beat.
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WoMoFahrer
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#70

Beitrag von WoMoFahrer »

raidy hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 22:26
WoMoFahrer hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 21:19
Es wird auch übersehen, das E-Autos nur ca 30% der Energie verbrauchen, die ein Verbrenner benötigt.
Da du immer gerne die "nur" 30% Energie-Wirkungsgrad eines Verbrennermotors den 90% eines E-Autos gegenüberstellst, will ich darauf hinweisen:
1) Es zählt die gesamte Energiebilanz, von Erzeugung bis Verbrauch und nicht nur der Wirkungsgrad des Autos.
2) Beim E-Motor muss man auch die Wirkungsverluste bei der Stromerzeugung, den Transport und den Ladeverlusten abziehen. Und sollte der Strom mit Gas/Kohle erzeugt worden sein, dann auch die Energie der Förderung und des Transports. Selbst die besten Gaskraftwerke, gekoppelt mit Dampfturbinen, haben maximal einen Wirkungsgrad von ~60%, also 40% der Primärenergie konnten nicht in Strom umgesetzt werden.
3) Beim Verbrenner muss der Aufwand für die Förderung, der Raffinerien und Transport natürlich auch berücksichtigt werden.

Dann stimmt das 30% zu 90% Verhältnis bei Weitem nicht mehr.
Bei "echtem" Öko-Strom sieht es dann aber wieder völlig anders aus, zu Gunsten des E-Autos.

WoMoFahrer hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 21:19
....das hier 95% der Teilnehmer leider Blinde sind....
Ich finde diese Formulierung von dir etwas herabwürdigend, würde ich so nie schreiben.
Ich verbrauche pro Jahr 9.000 Kwh Strom und produziere mit meiner PV-Anlage 8.500 Kwh. Ich beziehe zu 100% Ökostrom für 27,2 Cent die Kwh. Bist Du jetzt zufrieden.

Meine Formulierung ist nicht herabwürdigend, sie entspricht leider den Tatsachen. Das sind auch meist Diejenigen, die sich vor kurzem noch eine Heizung mit fossilen Brennstoffen haben einbauen lassen, weil eine Wärmepumpe ja Teufelszeug ist und dann jammern weshalb die Heizkosten so teuer sind. Ich gönne jedem seine Technologieoffenheit und hoffe, dass sie sich die auch in der Zukunft noch leisten können.

Ich bin davon überzeugt, dass in diesem Forum überproportional viel Intelligente Mitglieder sind und kenne eigentlich keinen, dem ich das absprechen könnte. Deshalb verstehe ich nicht, weshalb es so viele gibt, die physikalische und chemische Grundlagen einfach negieren.
Von mir aus kann jeder sein Geld verbrennen wie er will.

Natürlich gibt es noch keine WoMos, die sinnvoll elektrisch betrieben werden können, das liegt aber nicht daran, das dies technisch nicht möglich wäre, sondern nur daran, das die Gier der Hersteller so etwas nicht zulässt, das ist aber bei den PKWs nicht anders. Jeder Hersteller möchte soviel wie möglich Subventionen abschöpfen. Die geringen Herstellungskosten werden nicht weiter gegeben.
Und wenn unsere Hersteller weiter auf die Verbrenner setzen, werden sie pleite gehen, weil sie dann nur noch einen Nieschenmarkt bedienen könne.
Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als japanische Autos auf den Markt gekommen sind. Das war genau das gleiche. Im Jammern sind deutsche Firmen Weltklasse. Und daran wird sich auch nichts ändern.
Mit freundlichen Grüßen

Tommy
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#71

Beitrag von Enola »

ich wage mal zu behaupten, dass ich während 95% meiner Zeit das WoMo sinnvoll elektrisch betreiben könnte, mit 500km Reichweite 100%.
Aber, es gibt keine.
Muss ich auf die Chinesen hoffen, die Europäer verschlafen es.
Wenn ich sehe, wie problematisch die Diesel und Getriebe Technologie geworden ist und wie unproblematisch mein e Toyota Lieferwagen läuft, ist der Entscheid bereits gefallen.
Die alte Karre am Laufen halten und warten auf E.
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#72

Beitrag von raidy »

WoMoFahrer hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 23:33
Ich beziehe zu 100% Ökostrom für 27,2 Cent die Kwh. Bist Du jetzt zufrieden.
Habe ich ja auch so geschrieben:
raidy hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 22:26
Bei "echtem" Öko-Strom sieht es dann aber wieder völlig anders aus, zu Gunsten des E-Autos.
Gruß Georg
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#73

Beitrag von Kumopen »

raidy hat geschrieben: Mi 22. Okt 2025, 07:59
WoMoFahrer hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 23:33
Ich beziehe zu 100% Ökostrom für 27,2 Cent die Kwh. Bist Du jetzt zufrieden.
Habe ich ja auch so geschrieben:
raidy hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 22:26
Bei "echtem" Öko-Strom sieht es dann aber wieder völlig anders aus, zu Gunsten des E-Autos.
Wobei Jedem bei Strombezug von Extern schon bewusst sein muss, dass daheim an der Steckdose nicht garantiert ist, dass der Strom tatsächlich "öko" ist, sondern, dass man nur ein "Ökoäquivalent" Strom bezahlt und genau den bezahlten Ökostrom in dem Moment ein anderer Verbraucher bekommt, der sich vielleicht ganz arg Atomstrom wünscht.
Gruß
Jürgen

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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#74

Beitrag von Nikolena »

Enola hat geschrieben: Mi 22. Okt 2025, 06:54
ich wage mal zu behaupten, dass ich während 95% meiner Zeit das WoMo sinnvoll elektrisch betreiben könnte, mit 500km Reichweite 100%.
Du traust Dich ja was! Respekt! ;-)
Muss ich auf die Chinesen hoffen, die Europäer verschlafen es.
Hand aufs Herz…..Du würdest NUR DESHALB ein chinesisches womo kaufen?

Gibts denn überhaupt schon chin. Womos die vollelektrisch fahren?
Es grüßt der Wolfgang :-)

Malibu DB 600 Charming GT.....

Camping ist der Zustand, in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet !
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Hans 7151
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#75

Beitrag von Hans 7151 »

WoMoFahrer hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 23:33
Ich verbrauche pro Jahr 9.000 Kwh Strom und produziere mit meiner PV-Anlage 8.500 Kwh. Ich beziehe zu 100% Ökostrom für 27,2 Cent die Kwh.
Das was Du jetzt alles geschrieben hast kann man gar nicht so einfach beantworten.
Du schreibst immer wieder von deiner Sromerzeugung und Verbrauch mit deinem UP. Das passt für dich als Rentner weil Du nur um den Kirchturm herumfährst.
Du schreibst Blinde.
Als Du deinen Anhänger gekauft hast bist Du mit deinem UP dort hin gefahren. Danach hab ich dir genau vorgerechnet daß Du um 1,5 h länger gebraucht hast als mit Verbrenner und auch noch finanzell schlechter abgeschnitten hast - hättest- wenn keine Ladung an d. eigenen PV möglich wäre. Darauf hast Du nicht mehr geantwortet, also was Du nicht sehen willst, siehst Du nicht.
Jetzt der Bogen zum WOMO, da fährt man weitere Strecken und die 200Km die ich da beim e-Antrieb zuhause reinpacken fallen nicht mehr ins Gewicht. Bei meinem Home hau ich 190Ltr. rein und dann fahr ich schon mal bis zu den Pyrenäen. Jetzt rechne mal aus was ein e-Antrieb bis dahin Ladezeit hat. Ich will meinen urlaub nicht an der Ladesäule verbringen. Und wenn ich dann Tanke dann sehe ich den Preis und bei bedarf fahr ich weiter und dann leg ich meinen Schein auf den Tisch und alles ist erledigt. Wenn ich elektrisch lade dann sehe ich erst am Konto wer sich alles auf meinem Konto und wie hoch bedient hat. So was will ich nicht.
Dann sagst Du Wasserstoff sei unsinnig. Da solltest mal genauer hinschauen warum man Wasserstoff will.
Weil Strom schlecht speicherbar ist und nur über Leitungen transportierbar ist. Die Verluste sind zu hoch, da kommt nix mehr an in D. D kann seine regenerative Energie nicht im Land erzeugen, wir brauchen weiterhin Energielieferungen vom Ausland.
Dann schreibst warum soll man aufn CP laden können, Diesel kann man auch nicht tanken. Weil keiner Lust hat sich noch 1 h an die Ladesäule zustellen und dann erst auf den CP fahren kannn. Wenn neue Firmengelände gebaut werden müssen für Mitarbeiter Ladesäulen installiert werden. Warum denn das, Dieseltankstellen gibts doch auch nicht am Firmenparkplatz.
Schau mal über deinen Tellerrand hinaus und dann wirst Du sehen daß andere nicht blind sind.

Grüße Hans
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Hans 7151
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#76

Beitrag von Hans 7151 »

Kumopen hat geschrieben: Mi 22. Okt 2025, 08:16
raidy hat geschrieben: Mi 22. Okt 2025, 07:59

Habe ich ja auch so geschrieben:
Wobei Jedem bei Strombezug von Extern schon bewusst sein muss, dass daheim an der Steckdose nicht garantiert ist, dass der Strom tatsächlich "öko" ist, sondern, dass man nur ein "Ökoäquivalent" Strom bezahlt und genau den bezahlten Ökostrom in dem Moment ein anderer Verbraucher bekommt, der sich vielleicht ganz arg Atomstrom wünscht.
Ich mache heute Abend Kartoffeleintopf. Da ich heute Gäste habe die nur Bio essen hau ich die hälfte Kartoffeln aus Bioanbau rein. jetzt kann sich jeder ausrechnen werd die Biokartoffeln isst und wer die anderen. Und genauso ist es beim Strom. Wenn der Bio zuende ist frisst jeder konventionell. So einfach ist das.


Grüße Hans
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#77

Beitrag von LT35 »

Moin
Hans 7151 hat geschrieben: Mi 22. Okt 2025, 09:14

Jetzt der Bogen zum WOMO, da fährt man weitere Strecken und die 200Km die ich da beim e-Antrieb zuhause reinpacken fallen nicht mehr ins Gewicht. Bei meinem Home hau ich 190Ltr. rein und dann fahr ich schon mal bis zu den Pyrenäen.
Du fährst mit dem Auto nicht jeden Tag „weite Strecken“ und schon gar nicht die 1000km aus dem Beispiel. Der Daily hat serienmäßig 90l und damit kommst Du nicht so weit. Deine 190l sind eine Option, die zugegeben einfacher zu realisieren ist als ein größerer Akku, der die dürren Zuladungsreserven vieler Wohnmobile noch mehr aufzehrt als die 85kg der zusätzlichen 100l Diesel. Vom Preis ganz abgesehen, aber bei 250k Basispreis relativiert sich das eher als bei 75, die so ein nackter E-Kasten kostet.

Ford gibt 30kWh/100km für den Transit an, je nach Aufbau, mit Sonderaufbau auf der Autobahn dürften da noch andere Werte bei herauskommen und dann kommt man mit einem zu 75% genutzten 89kWh-Akku nicht weit. Für Deinen Aufbau wäre das der eDaily, immerhin skalierbarer bzgl. Gewicht und Akku-Austattung als der Ford, aber die 111kWh werden Dich auch nicht weiter bringen.

Soweit alles bekannt, nur die Andeutung „Ich fahr durch bis an die Pyrenäen“ wird selten stimmen. Mag sein, dass Du soviel Sitzfleisch hast und menschliche Bedürfnisse irgendwie ausblendest oder kreativ damit umgehst ;-), das tut aber nicht jede/r Mitfahrer/in gleichermaßen. Und bei diesen Gelegenheiten könnte man dann auch mal laden.

Deswegen wirst dennoch mehr Pausenzeit dafür brauchen als mit dem 90l-Dieseltank, selbst wenn zwischendurch nochmal DEF nachfüllen musst. Aber würde das real jedesmal zum Drama, gerade auf Reisen ?

300kWh Akku könnte helfen, derzeit aber weder dem Kaufpreis (zumal die Ladetechnik dem ja angepasst werden müsste) noch der Zuladung, und Platz braucht sowas auch noch. Je nee, nicht in die Heckgarage …

Vielleicht löst man sich mal vom Denkmodell des „Größten Anzunehmenden Urlaubs“ ? Dazwischen sehen die Tagesetappen doch vielfach etwas anders aus,

Es gibt auch genügend Kollegen, die kommen über die eigenen Landes- oder Sprachgrenzen nicht hinaus und das nicht nur in Deutschland.

Und wenn ich dann Tanke dann sehe ich den Preis und bei bedarf fahr ich weiter
Ja, der angezeigte Preis hat was, stimmt. Wenn Du von der Fernverkehrsstrecke aber nicht herunter fährst, zieht man Dich ganz speziell in Deutschland über den Tisch (+ 50 Cent beim Diesel sind eben keine seltene Ausnahme mehr). Ist mir in woanders nicht ganz so extrem aufgefallen, aber deutlich teurer bleibt es. Da hilft es auch nur begrenzt, wenn einige Länder den Preis der nächsten Tanke gleich mit anzeigen, große Sprünge habe ich selten erlebt.

Wenn ich elektrisch lade dann sehe ich erst am Konto
Äh, nee ? Von den seltensten Ausnahmen abgesehen, bei denen eine große Anzeige für den ad hoc-Zahler vorhanden ist, siehst Du den Preis normalerweise in der App, mit der Du zahlst, und zwar vorher. Wenn Du nur ne Ladekarte dran hältst natürlich nicht, aber im Ausland wird das nicht überall mit allen funktionieren. Und der ac hoc Preis für den Kreditkartenzahler muss auch vorher angezeigt werden.

Der Preis, den Du dann siehst und die Erkenntnis, dass der neben Dir stehende einen ganz anderen Preis zahlt (weil mit Tarif XX von YY abrechnend), ist ein anderes Thema.

Wir werden noch länger Diesel und DEF tanken müssen, oder dürfen.

Pardon, etwas OT alles hier.

Gruß
K.R.
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#78

Beitrag von Austragler »

Enola hat geschrieben: Mi 22. Okt 2025, 06:54
Muss ich auf die Chinesen hoffen, die Europäer verschlafen es.
Hauptsache drauflosgepoltert. Ohne sich vorher zu informieren oder etwas gründlicher nachzudenken. Dass die Chinesen einen Entwicklungsvorsprung haben streite ich nicht ab. Warum meckert keiner über die Japaner ?
Die japanischen Hersteller haben weit weniger E-Autos im Angebot als die deutschen !
Sie sind aber immerhin führend in der Hybrid-Technologie.
Und bei den deutschen Herstellern wird wirklich mit Hochdruck an der Entwicklung von E-Autos gearbeitet. Zumindest bei den ganz großen, VW, BMW und Mercedes.
Und da tut sich auch was, wenn auch derzeit leider hauptsächlich in den gehobeneren Preisklassen.
Im Nutzfahrzeugsektor hat Mercedes mit dem E-Actros derzeit ein Ass im Ärmel.
Abschreiben sollte man die deutschen Autobauer nicht, schließlich wurde Rom auch nicht an einem Tag erbaut.
Gruß aus Oberbayern
Franz
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Schau ma amoi nacha sehng ma´s scho !
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#79

Beitrag von Nikolena »

Hans 7151 hat geschrieben: Mi 22. Okt 2025, 09:14
WoMoFahrer hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 23:33
Ich verbrauche pro Jahr 9.000 Kwh Strom und produziere mit meiner PV-Anlage 8.500 Kwh. Ich beziehe zu 100% Ökostrom für 27,2 Cent die Kwh.
Das was Du jetzt alles geschrieben hast kann man gar nicht so einfach beantworten.
Du schreibst immer wieder von deiner Sromerzeugung und Verbrauch mit deinem UP. Das passt für dich als Rentner weil Du nur um den Kirchturm herumfährst.
Du schreibst Blinde.
Als Du deinen Anhänger gekauft hast bist Du mit deinem UP dort hin gefahren. Danach hab ich dir genau vorgerechnet daß Du um 1,5 h länger gebraucht hast als mit Verbrenner und auch noch finanzell schlechter abgeschnitten hast - hättest- wenn keine Ladung an d. eigenen PV möglich wäre. Darauf hast Du nicht mehr geantwortet, also was Du nicht sehen willst, siehst Du nicht.
Jetzt der Bogen zum WOMO, da fährt man weitere Strecken und die 200Km die ich da beim e-Antrieb zuhause reinpacken fallen nicht mehr ins Gewicht. Bei meinem Home hau ich 190Ltr. rein und dann fahr ich schon mal bis zu den Pyrenäen. Jetzt rechne mal aus was ein e-Antrieb bis dahin Ladezeit hat. Ich will meinen urlaub nicht an der Ladesäule verbringen. Und wenn ich dann Tanke dann sehe ich den Preis und bei bedarf fahr ich weiter und dann leg ich meinen Schein auf den Tisch und alles ist erledigt. Wenn ich elektrisch lade dann sehe ich erst am Konto wer sich alles auf meinem Konto und wie hoch bedient hat. So was will ich nicht.
Dann sagst Du Wasserstoff sei unsinnig. Da solltest mal genauer hinschauen warum man Wasserstoff will.
Weil Strom schlecht speicherbar ist und nur über Leitungen transportierbar ist. Die Verluste sind zu hoch, da kommt nix mehr an in D. D kann seine regenerative Energie nicht im Land erzeugen, wir brauchen weiterhin Energielieferungen vom Ausland.
Dann schreibst warum soll man aufn CP laden können, Diesel kann man auch nicht tanken. Weil keiner Lust hat sich noch 1 h an die Ladesäule zustellen und dann erst auf den CP fahren kannn. Wenn neue Firmengelände gebaut werden müssen für Mitarbeiter Ladesäulen installiert werden. Warum denn das, Dieseltankstellen gibts doch auch nicht am Firmenparkplatz.
Schau mal über deinen Tellerrand hinaus und dann wirst Du sehen daß andere nicht blind sind.

Grüße Hans
Mensch Hans! Aber der Wirkungsgrad !!!! :Ironie:
Es grüßt der Wolfgang :-)

Malibu DB 600 Charming GT.....

Camping ist der Zustand, in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet !
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#80

Beitrag von Travelboy »

Ber Begriff "Ökostrom" ist in Deutschland nicht geschützt und da kommt dann auch mal der gekaufte Strom aus den Kernkraftwerken von Frankreich und co. aus der Steckdose *YAHOO*
Schöne Grüße
Volker
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