jährliche Womokosten im Überblick ?

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Oedi
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Re: jährliche Womokosten im Überblick ?

#41

Beitrag von Oedi »

Die Kosten für das Womo erfasse ich nicht detailliert. Es ist bezahlt, es fallen Steuer, Versicherung, Werkstattkosten, Überwinterung, Reifen etc. an, wie bei jedem anderen Fahrzeug auch. Das habe ich im Blick.
Was mich persönlich interessiert: Wie viel kostet mich eine Reise? Dafür habe ich eine DIN A5 Kladde dabei, in die ich Ausgaben, unterteilt in CPs, SPs, Diesel/AdBlue, Maut/Fähren, Restaurants und Sonstiges eintrage. Zu Sonstiges zählen u.a. Eintrittsgelder, ÖPNV, Konzerte und Festivals, Theaterbesuche.
Manchem fällt nun auf, dass da keine Lebensmittel dabei sind. Nun, das sind für mich keine Reise- sondern Lebenshaltungskosten, die genauso anfallen würden, würde ich zuhause bleiben. Ähnlich beim Diesel, den rechne ich nur zu ca. 2/3 zu den Reisekosten. Die Kosten für Restaurantbesuche rechne ich ca. zur Hälfte, da ich auf Reisen etwa doppelt so oft Essen gehe wie daheim.
So erfahre ich, wie teuer die einzelnen Reiseländer sind bzw. wie sich Preise von einem zum anderen Jahr verändert haben.
Ich erfasse jede Reise einzeln, lebe immer sechs Monate im Wohnmobil von April bis Oktober. In Deutschland habe ich kein weiteres Fahrzeug (ausser dem Drahtesel).
Jetzt würde ich euch gerne noch die erfassten Daten liefern, aber die Kladde liegt im Womo, und das ist im Winterquartier. Während ich auf meiner Insel auf April warte.
Schönen Tag noch und allzeit gute Fahrt

Ödi
Agent_no6
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Re: jährliche Womokosten im Überblick ?

#42

Beitrag von Agent_no6 »

Nikolena hat geschrieben: Mo 3. Nov 2025, 10:35
agent hat geschrieben:
…..funktioniert wohl auch nicht mehr anders, unsere Wirtschaft.
Hat noch nie anders funktioniert, wäre Finanzierung verboten, dann könnte das allermeiste nicht entstehen und alles ging den Bach runter.
Hab doch die Finanzierung nicht per se in Frage gestellt.
Nur mein Vorgehen etwas beschrieben und wie ich/wir damit umgehe bzw. umgegangen sind. Und wie wir das unseren Kindern vorgelebt haben.
Gut als sie kamen waren, hatten wir unser 1. Haus schon gekauft und sie konnten das somit nicht nachvollziehen wie wir mit weniger Geld im Urlaub waren.
Deswegen finde ich etwas mehr Demut würde manchen der jüngeren Generation gut tun. Und einfach mal klein anfangen. Und nicht gleich auf dicke Hose machen.
Will das hier absolut keinem unterstellen, der die Karre finanziert hat, bitte das nicht als Verallgemeinerung sehen.
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Nikolena
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Re: jährliche Womokosten im Überblick ?

#43

Beitrag von Nikolena »

Agent_no6 hat geschrieben: Mo 3. Nov 2025, 13:13
Hab doch die Finanzierung nicht per se in Frage gestellt.
So habe ich das auch nicht gemeint, sorry wenn es so rüberkam!

Mir war nur das
Agent_no6 hat geschrieben: Mo 3. Nov 2025, 08:22
auch nicht mehr anders, unsere Wirtschaft.
ins Auge gesprungen....und da konnte ich meine Klappe wieder mal nicht halten. *DANCE*
Es grüßt der Wolfgang :-)

Malibu DB 600 Charming GT.....

Camping ist der Zustand, in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet !
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eclipse88
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Re: jährliche Womokosten im Überblick ?

#44

Beitrag von eclipse88 »

Die einzigen laufenden Kosten, die bei uns anfallen ist die Finanzierung.
Den Rest betrachten wir weniger. Unser Kawa ist das einzige Fahrzeug, ergo fallen Steuern und Versicherungen nicht ins Gewicht, würden für jedes andere Auto auch zahlen.
Urlaube machen wir wohin es uns verschlägt. Ja wir wissen durch den Arbeitgeber wann wir Urlaub fürs nächste Jahr haben.
Je nach Art des Urlaubs können wir zum Beispiel Fähren Monate im voraus buchen. Oder wir entscheiden uns mal eine Woche irgendwo zu bleiben, dann können wir gute Plätze reservieren.
Kurztrips machen wir spontan. Da achten wir nicht so drauf.
Da wir durch die gestiegenen Preise nicht groß auswärtig Essen fällt das nicht ins Gewicht= Lebenserhaltungskosten.
Ausflüge, shoppen je nach Lust und Laune.
Für Wochenendtrips wird der Kühlschrank quasi nur umgelagert und fertig. So haben wir nur Dieselkosten und Stellplatz, fertig.

Um das mit der Finanzierung nochmal anzusprechen. Klar ist es finanziert warum auch nicht?
Ich rechne es mir schön. :grin:
Ich könnte jahrelang das gleiche Geld weglegen um mir irgendwann mal eines zu kaufen und bar zu bezahlen.
Das gleiche Geld, plus ein wenig Zinsen (heutzutage ist es nicht so viel) bekommt jetzt die Bank.
Dafür hab ich ein Wohnmobil und bin unterwegs und genieße das Leben. Anstatt jetzt noch Jahre zu warten um die Summe zusammen zu haben. Wir haben so viele Reisen Trips Ausflüge Konzerte usw. erlebt. Das können Jahre des Sparens nicht aufwiegen.
Getreu meinem Motto, das Leben ist zu kurz für Irgendwann!!!
Mit meinem Job kann ich die Rate bedienen und fertig.
Aber das ist nicht das Thema hier!!!
Das Leben ist zu kurz für irgendwann!!!

Grüße Eric
Agent_no6
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Re: jährliche Womokosten im Überblick ?

#45

Beitrag von Agent_no6 »

Nikolena hat geschrieben: Mo 3. Nov 2025, 13:19
Agent_no6 hat geschrieben: Mo 3. Nov 2025, 13:13
Hab doch die Finanzierung nicht per se in Frage gestellt.
So habe ich das auch nicht gemeint, sorry wenn es so rüberkam!

Mir war nur das
Agent_no6 hat geschrieben: Mo 3. Nov 2025, 08:22
auch nicht mehr anders, unsere Wirtschaft.
ins Auge gesprungen....und da konnte ich meine Klappe wieder mal nicht halten. *DANCE*
Alles kein Thema, wäre auch ohne das Sorry nicht beleidigt gewesen, sollte jedenfalls nicht so rüber kommen, vielleicht das „doch“ weglassen können :mrgreen:
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robbie-tobbie
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Re: jährliche Womokosten im Überblick ?

#46

Beitrag von robbie-tobbie »

Agent_no6 hat geschrieben: Mo 3. Nov 2025, 13:13
Deswegen finde ich etwas mehr Demut würde manchen der jüngeren Generation gut tun. Und einfach mal klein anfangen. Und nicht gleich auf dicke Hose machen.
Zumindest im meinem Verwandtenkreis ist mir aufgefallen, dass bei den jungen Leuten gefühlt ein bisschen die Wertschätzung fehlt, das kann ich nicht abstreiten. Ich glaube, wir sind einfach anders erzogen worden, für unsere Generation war Schulden machen (außer natürlich für ein Eigenheim) einfach tabu. Was da jetzt besser ist, kann ich überhaupt nicht beurteilen.
eclipse88 hat geschrieben: Mo 3. Nov 2025, 13:29
Um das mit der Finanzierung nochmal anzusprechen. Klar ist es finanziert warum auch nicht?
Ich rechne es mir schön. :grin:
Ich könnte jahrelang das gleiche Geld weglegen um mir irgendwann mal eines zu kaufen und bar zu bezahlen.
Das gleiche Geld, plus ein wenig Zinsen (heutzutage ist es nicht so viel) bekommt jetzt die Bank.
Eben das finde ich auch vollkommen in Ordnung - das Problem ist ja tatsächlich, dass man gerade in jüngeren Jahren nicht so viel Geld zur Verfügung hat. Und wenn die Finanzierung in den Haushaltsplan passt, ist doch alles bestens.

Sorry, jetzt schon wieder total off-Topic... an die Forenleitung: ich leiste ein paar Sozialstunden ab, nehme mir z.B. den Wischmopp und putze mal durch *JOKINGLY*
Viele Grüße, Robert
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Elgeba
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Re: jährliche Womokosten im Überblick ?

#47

Beitrag von Elgeba »

Ich habe die laufenden Kosten meines Womos wie Steuern und Versicherung,die ja stets gleich bleiben und Wartungskosten wie z.B.Ölwechsel.Die Kosten für meine Touren sind mir eigentlich ziemlich egal, es kostet, was es kostet,das letzte Hemd hat keine Taschen,was nicht heißt,das ich alles zu jedem Preis machen muss und will.


Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender Freisteh und Wackenverweigerer
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Weitreisender
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Re: jährliche Womokosten im Überblick ?

#49

Beitrag von Weitreisender »

Oedi hat geschrieben: Mo 3. Nov 2025, 12:37

Was mich persönlich interessiert: Wie viel kostet mich eine Reise? Dafür habe ich eine DIN A5 Kladde dabei, in die ich Ausgaben, unterteilt in CPs, SPs, Diesel/AdBlue, Maut/Fähren, Restaurants und Sonstiges eintrage. Zu Sonstiges zählen u.a. Eintrittsgelder, ÖPNV, Konzerte und Festivals, Theaterbesuche.
Manchem fällt nun auf, dass da keine Lebensmittel dabei sind. Nun, das sind für mich keine Reise- sondern Lebenshaltungskosten, die genauso anfallen würden, würde ich zuhause bleiben.
Deshalb differenzieren wir das erst gar nicht und haben dabei in den letzten Jahren festgestellt, dass das Reisen prinzipiell ähnlich viel kostet, als wenn wir zu Hause wären.
Sind wir unterwegs, sparen wir zu Hause, Heizung, Warmwasser, Strom und die PKW Betriebskosten, dafür geben wir unterwegs mehr für andere Dinge aus.
Die Länderunterschiede ergeben sich aus der Kredikartenabrechnung, in einem Monat haben wir z.B €2.700,- verbraucht, im nächsten €3.200, der Rest interessiert uns eigentlich nicht. Extras, wie Fähren oder ggf. Flüge sind meist auch noch inbegriffen, ansonsten gibt es einen Festgeldzuschuß. Zu Hause ist am Monatsende die Rente weg, auf Reisen auch - so what.


Gruß
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.

Albert Einstein


240Ah Life(Y)PO4, 100Ah LifePO4, 360Wp Solar, TTT :-)
Ralphi
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Re: jährliche Womokosten im Überblick ?

#50

Beitrag von Ralphi »

Welche Rente, da warte ich noch fünf Jahre. Aber ich genieße jeden Tag mit dem Camper. Kosten kann man hier nicht dagegen rechnen. Trotzdem lebe ich nicht über meine Verhältnisse. Mit Sicherheit habe ich nur 50% dessen für das Womo ausgegeben als tatsächlich gegangen wäre. Wen wundert es? Ich bin glücklich damit und muss weiterhin nicht jeden Cent umdrehen um meinen Spleen zu leben (auch den meiner Frau (wer wechselt schon eine funktionierende Truma 4 gegen eine Truma 6 nur um die Bedienung über das Handy zu realisieren)). Mag schwachsinnig sein aber trotzdem bin ich glücklich mit dem Womo (ja, happy wife, Happy Life)
Auf meinem Heck steht auch nicht: "ich verprasse das Erbe meiner Kinder". Das will ich nicht und wird auch nicht so sein. So bin ich, so ist es und haltet euch fest. Ich bin glücklich und zwei meiner drei Kinder gönnen mir das (die dritte auch aber ohne Campinginteresse) und sind ebenfalls als Camper unterwegs (allerdings mit Wohnwagen).
Noch einen Takt zur Finanzierung: Privat ist es selten lukrativ, gewerblich rechnet es sich meistens. Sämtliche Argumente der gewerblichen Finanzierung verpuffen jedoch meist in der privaten Anwendung. Darum werden die meisten welche sich das Mobil nicht "leisten" können unter dem Strich drauf zahlen. Das ist völlig ok, steht für mich aber auch in dem Kapitel: "zu Geld kommt mehr Geld hinzu" (gehört aber nicht hierher).

Gruß
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