Ein chinesisches Wohnmobil für 50.000 Euro

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Cheldon
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Re: Ein chinesisches Wohnmobil für 50.000 Euro

#21

Beitrag von Cheldon »

https://www.wltrucks.com/
Der Ausbauer des BYD Campers hat wohl reichlich Erfahrung im Fahrzeugbau. Auch in der deutschen Campergemeinde geht ja der Wunsch nach „Gasfreien“ Fahrzeugen um.
Innovativ finde ich die chinesischen Fahrzeugbauer. Vor Jahren hatte ich schon mal im Süden Portugals mit chinesischen Wohnmobilisten „kommuniziert“ und uns gegenseitig die Fahrzeuge vorgestellt. Das war ein IVECO mit chinesischem Aufbau und slideout. Gekocht wurde mit Induktionskochfeld.
Mit freundlichen Grüßen
Rolf
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Austragler
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Re: Ein chinesisches Wohnmobil für 50.000 Euro

#22

Beitrag von Austragler »

Die bei uns gebietszuständige Mercedes Vertretung hat seit einiger Zeit auch BYD im Verkaufsprogramm. BIn gespannt wie das läuft.
Gruß aus Oberbayern
Franz
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Schau ma amoi nacha sehng ma´s scho !
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jagstcamp-widdern
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Re: Ein chinesisches Wohnmobil für 50.000 Euro

#23

Beitrag von jagstcamp-widdern »

15000 von 2,5 mio sind 0,6% und nicht 0,006.....
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raidy
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Re: Ein chinesisches Wohnmobil für 50.000 Euro

#24

Beitrag von raidy »

1) Ich habe eine große BYD-Solarbatterie für die 10kWp Anlage #2 im Haus. Sie ist derart sauber gebaut, dass wir uns mit unserer Arroganz lieber mal eine Scheibe davon abschneiden sollten, statt uns immer noch als technischen Nabel der Welt zu halten - sind wir nämlich nicht mehr.

2) Ich habe mir in einem Autohaus im Nachbarort BYD Autos angeschaut und war baff ob der optischen Qualität des Interieurs und der erkennbaren Verarbeitung und Spaltmaße. Und was will man bei 6-8 Jahren Garantie auch viel falsch machen.....

Wir sollten unsere Nase nicht mehr so weit oben tragen, sonst sehen wir nicht, wie wir von unten überholt werden.

Wenn ich mit etwas Probleme habe, dann ist es die Art des Design der Asiaten, sie ist oft einfach zu verspielt. Wozu brauche ich innen eine Ambiente Beleuchtung in allen Farben und Lichtorgeleffekten. Auch so manche Armatur sieht eher wie eine Spielekonsole aus. Aber das ist Geschmackssache.
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Masure49
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Re: Ein chinesisches Wohnmobil für 50.000 Euro

#25

Beitrag von Masure49 »

raidy hat geschrieben: Mi 19. Nov 2025, 12:41
1) Ich habe eine große BYD-Solarbatterie für die 10kWp Anlage #2 im Haus. Sie ist derart sauber gebaut, dass wir uns mit unserer Arroganz lieber mal eine Scheibe davon abschneiden sollten, statt uns immer noch als technischen Nabel der Welt zu halten - sind wir nämlich nicht mehr.

2) Ich habe mit in einem Autohaus im Nachbarort BYD Autos angeschaut und war baff ob der optischen Qualität des Interieurs und der erkennbaren Verarbeitung und Spaltmaße. Und was will man bei 6-8 Jahren Garantie auch viel falsch machen.....

Wir sollten unsere Nase nicht mehr so weit oben tragen, sonst sehen wir nicht, wie wir von unten überholt werden.

Wenn ich mit etwas Probleme habe, dann ist es die Art des Design der Asiaten, sie ist oft einfach zu verspielt. Wozu brauche ich innen eine Ambiente Beleuchtung in allen Farben und Lichtorgeleffekten. Auch so manche Armatur sieht eher wie eine Spielekonsole aus. Aber das ist Geschmackssache.
Das einzige Problem sehe ich bei den hochwertigen und sehr gut verarbeiteten Chinesen wie BYD, dass der Chinese mit seiner staatlich hoch subventionierten Autoindustrie und den dortigen niedrigeren Arbeitslöhnen unsere Autoindustrie einschließlich der Zulieferer zerstört und die Mitarbeiter früher oder später alle in der Arbeitslosigkeit enden und das wiederum zahlen wir Steuerzahler, auch wir Rentner mit unserer Steuer auf die Rente, mit.
Darum wollte meine Herzdame immer noch keinen Chinesen und so wurde es wieder ein GLC 300, allerdings als reiner Benziner mit einem Nachlaß auf den Neupreis von über 30 000.- € . Einen Hybrid gab es mit dem Nachlaß nicht, aber mein Trost war, soviel hätten wir mit einen Hybrid in den nächsten 5 Jahren, bis wieder ein neuer fällig wird, garnicht einsparen können
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Cheldon
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Re: Ein chinesisches Wohnmobil für 50.000 Euro

#26

Beitrag von Cheldon »

Bildhttps://www.wltrucks.com/
Der Ausbauer hat wohl reichlich Erfahrung im Fahrzeugbau. Von etlichen Campern wird ein „gasfreier“ Ausbau gewünscht, die chinesischen Hersteller bieten das schon lange. In Portugal haben wir Camper aus dem Reich der Mitte mit ihrem Iveco Camper mit chinesischem Ausbau und Slideout getroffen. Die kochten bereits auf dem Induktionskochfeld. Auch eine Aussenküche mit Wok. Wir haben uns gegenseitig unsere Fahrzeuge vorgestellt.
Es kommen sicher noch so einige Innovationen aus China zu uns hinüber.
Mit freundlichen Grüßen
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raidy
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Re: Ein chinesisches Wohnmobil für 50.000 Euro

#27

Beitrag von raidy »

Cheldon hat geschrieben: Mi 19. Nov 2025, 12:51
Es kommen sicher noch so einige Innovationen aus China zu uns hinüber.
Du benennst das Hauptproblem sehr gut. Es ist nicht in erster Linie der Preis, es ist die fehlende Innovation deutscher Autohersteller. Wir laufen den Asiaten in vielen Dingen schon hinterher.
Jahrzehnte haben wir und als Exportweltmeister einen feuchten Kehrricht darum gekümmert, wie es mit der Außenhandelsbilanz oder den Arbeitsplätzen "ärmerer" Länder durch deutsche Exporte aussieht, Hauptsache exportiert und gut Geld verdient.
Nun machen uns die Chinesen das nach, was wir ihnen vorgemacht haben. Nur dieses mal ist es ja sooo gemein und ungerecht. Soll eine Krankenschwester mit wenig Einkommen einen VW kaufen aus nationalen Gründen, auch wenn ihr Geld dafür gar nicht reicht?
Wenn die deutsche Autoindustrie überleben will, dann durch Innovation und konkurrenzlos tolle Technik, über den Preis geht es sowieso nicht.
Und wenn immer "China subventioniert...." als Argument genannt wird: China müsste doch vor lauter Subvention schon längst Pleite sein, ist es aber nicht - warum wohl?
Wir subventionieren doch auch am laufenden Band, aktuell den Industriestrompreis zu 5Cent/kWh.
Gruß Georg
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Re: Ein chinesisches Wohnmobil für 50.000 Euro

#28

Beitrag von kai_et_sabine »

Das Ziel ist im Weg hat geschrieben: Mi 19. Nov 2025, 10:12
Als dann der Fahrer kam, habe ich ihn darauf angesprochen, und er meinte, das sei in der Waschstraße passiert
Das hatten wir auch mit einem Neuwagen aus europäischer Fertigung. In der Bürste der Waschstraße (übrigens des Händlers, wo der damals Neuwagen gekauft wurde), war was drin, was eine Seite des Wagens quasi abgefräst hatte.

Hat also nichts mit der Qualität des Autos zu tun gehabt.

gruss kai & sabine
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Masure49
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Re: Ein chinesisches Wohnmobil für 50.000 Euro

#29

Beitrag von Masure49 »

raidy hat geschrieben: Mi 19. Nov 2025, 13:00
Cheldon hat geschrieben: Mi 19. Nov 2025, 12:51
Es kommen sicher noch so einige Innovationen aus China zu uns hinüber.
Du benennst das Hauptproblem sehr gut. Es ist nicht in erster Linie der Preis, es ist die fehlende Innovation deutscher Autohersteller. Wir laufen den Asiaten in vielen Dingen schon hinterher.
Jahrzehnte haben wir und als Exportweltmeister einen feuchten Kehrricht darum gekümmert, wie es mit der Außenhandelsbilanz oder den Arbeitsplätzen "ärmerer" Länder durch deutsche Exporte aussieht, Hauptsache exportiert und gut Geld verdient.
Nun machen uns die Chinesen das nach, was wir ihnen vorgemacht haben. Nur dieses mal ist es ja sooo gemein und ungerecht. Soll eine Krankenschwester mit wenig Einkommen einen VW kaufen aus nationalen Gründen, auch wenn ihr Geld dafür gar nicht reicht?
Wenn die deutsche Autoindustrie überleben will, dann durch Innovation und konkurrenzlos tolle Technik, über den Preis geht es sowieso nicht.
Und wenn immer "China subventioniert...." als Argument genannt wird: China müsste doch vor lauter Subvention schon längst Pleite sein, ist es aber nicht - warum wohl?
Wir subventionieren doch auch am laufenden Band, aktuell den Industriestrompreis zu 5Cent/kWh.
Andere Zahlen, andre sozialen Leistungen, andere Dimensionen.
BSP Deutschland ca. 4 Billionen Euro,
China ca. 18 Billionen Euro ;-)
China schwimmt im Geld......
Ich möchte kein Auto-Arbeiter in China sein bei 60-80 Std. pro Woche für ca. 70 000 Yuan = ca. 8800,- € im Jahr, nicht im Monat.
Ein Deutscher Arbeiter in der Automobilherstellung 48 000,- - 66 000,-€ usw.
Es lag und liegt nicht an der fehlenden Innovation Deutscher Hersteller, sondern an der Kunst der Chinesen, alles schneller und besser nachzumachen, nachzubauen, was andere erfunden haben.
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raidy
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Re: Ein chinesisches Wohnmobil für 50.000 Euro

#30

Beitrag von raidy »

Nein Peter, das war früher mal so. Heute haben sie uns in vielen Bereichen auch technologisch überholt.
Heute kommt rund jedes zweite Patent aus China.

Ältere Grafik, ist heute noch extremer:
Bild

Alleine die Summer Patente auf Batterien erschwert die Entwicklung neuer Batterien hier erheblich.

Das mit den Gehältern und Arbeitsbedingungen allerdings stimmt. Aber das können wir denen weder vorschreiben, noch kompensieren. Kritisieren ja, aber mit Strafzöllen versehen ginge schwer nach hinten los. Wir haben das Problem Jahrzehnte klein geredet (wie die Rente auch), nun fallen uns die Brocken auf die Füße.
Ich bin mir sicher, dass wir in 10 Jahren viele chinesische WoMos bei uns sehen werden. Schon weil viele sich Hymer und Co. gar nicht mehr leisten können.
Gruß Georg
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Re: Ein chinesisches Wohnmobil für 50.000 Euro

#31

Beitrag von jagstcamp-widdern »

das glaube ich nicht!
du wirst dir hymer (made in china) noch leisten können...
So weit, so gut!

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Re: Ein chinesisches Wohnmobil für 50.000 Euro

#32

Beitrag von kai_et_sabine »

:ot:
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Re: Ein chinesisches Wohnmobil für 50.000 Euro

#33

Beitrag von Andalusienfan »

Grotten-hässlich, innen wie außen.
So perfekt ist der Moment,doch weiter läuft die Zeit, Augenblick, verweile doch,
Ich bin noch nicht bereit
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Re: Ein chinesisches Wohnmobil für 50.000 Euro

#34

Beitrag von womocamper »

Andalusienfan hat geschrieben: Mi 19. Nov 2025, 18:20
Grotten-hässlich, innen wie außen.
Reine Ansichtssache.
Es fahren auch europäische Womos rum die ich sehr häßlich finde.
Gruss Dieter
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womocamper
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Re: Ein chinesisches Wohnmobil für 50.000 Euro

#35

Beitrag von womocamper »

raidy hat geschrieben: Mi 19. Nov 2025, 15:01

Das mit den Gehältern und Arbeitsbedingungen allerdings stimmt. Aber das können wir denen weder vorschreiben, noch kompensieren. Kritisieren ja, aber mit Strafzöllen versehen ginge schwer nach hinten los. Wir haben das Problem Jahrzehnte klein geredet (wie die Rente auch), nun fallen uns die Brocken auf die Füße.
Statistich baut in China ein Beschäftigter in der Autoindustrie 7,3 Autos pro Jahr.
In Deutschland baut ein Beschäftigter 5, 3 Autos im Jahr.

Das heist das die Produktionsstätten in China effektiver sind.

Es sind also nicht nur die Löhne.
Gruss Dieter
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Re: Ein chinesisches Wohnmobil für 50.000 Euro

#36

Beitrag von raidy »

womocamper hat geschrieben: Mi 19. Nov 2025, 19:45
Es sind also nicht nur die Löhne.
Nein, es sind auch die Arbeitszeiten. In einer durchschnittlichen realen Arbeitszeit von 48,28 Stunden baut man halt auch deutlich mehr als in einer 35 Stundenwoche (VW).
Und natürlich wie du geschrieben hast noch effizienter.
Gruß Georg
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Re: Ein chinesisches Wohnmobil für 50.000 Euro

#37

Beitrag von Weitreisender »

Andalusienfan hat geschrieben: Mi 19. Nov 2025, 18:20
Grotten-hässlich, innen wie außen.
dazu ist es viel zu fett, damit komme ich gar nicht dahin, wo ich hin möchte *2THUMBS UP*

Gruß
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.

Albert Einstein


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Re: Ein chinesisches Wohnmobil für 50.000 Euro

#38

Beitrag von Dieselreiter »

jagstcamp-widdern hat geschrieben: Mi 19. Nov 2025, 10:38
die ganze chinadiskuszion erinnert an die ersten japanimporte in den 70ern....
Mit dem Unterschied, dass Japan eine demokratische Regierungsform hat und China eine kommunistische.
Masure49 hat geschrieben: Mi 19. Nov 2025, 14:02
China schwimmt im Geld......
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Das ist auch eine Art von Subventionierung. China hat das erklärte Ziel, zur Weltmacht #1 aufzusteigen - auch in wirtschaftlicher Hinsicht - und ist bereit, alles dafür zu tun. Dazu gehört auch, sich möglichst viele Ressourcen zu sichern und die eigene Bevölkerung auszubeuten. Vom CO² Ausstoß und Bau von Atomkraftwerken rede ich erst gar nicht. Wenn der Weltmarkt einmal gesichert ist, dann kann man ja noch immer an der Preisschraube drehen.

Welche Auswirkungen es hat, sich in die Abhängigkeit von Autokraten zu begeben, sieht man ja anhand von Gazprom.
Grüße Peter, unterwegs auf Carado T334

"Da streiten sich die Leut herum, oft um den Wert des Glücks,
der eine heißt den andern dumm, am End weiß keiner nix."

(Hobellied von Ferdinand Raimund anno 1834, bevor es Foren gab - a g'scheiter Mann)
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Re: Ein chinesisches Wohnmobil für 50.000 Euro

#39

Beitrag von womocamper »

Dieselreiter hat geschrieben: Do 20. Nov 2025, 06:43

Welche Auswirkungen es hat, sich in die Abhängigkeit von Autokraten zu begeben, sieht man ja anhand von Gazprom.
...oder jetzt von den USA, nur das es da teurer ist.

Wir sind immer abhängig, trotzdem wir eigenes Gas haben für mindest 20 Jahre.
Wir müssen es nur fördern.
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Re: Ein chinesisches Wohnmobil für 50.000 Euro

#40

Beitrag von raidy »

womocamper hat geschrieben: Do 20. Nov 2025, 09:03
Wir müssen es nur fördern.
Ich fürchte hier ist unsere Demokratie der eigene Bremsschuh.
Denn bevor es eine Förderung gäbe, kämen 20 Jahre Einsprüche, Gutachten und Prozesse, von allen DIN- und EU-Normen und Auflagen jeglicher Art ganz zu schweigen. Im Grundsatz ist das sogar richtig so, nur muss die maximale Dauer der Genehmigungsfähigkeit und Prozesse auf max. 2 Jahre begrenzt werden und dann ist muss die Rechtsgültige Entscheidung stehen. So wie es jetzt ist, blockieren wir uns selbst.
Nein, das war jetzt keine böse Kritik, sondern nur ein Optimierungsvorschlag.
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