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YMMD ist eine Abkürzung für "you made my day" (Du hast mir den Tag versüßt) und drückt Freude und Dankbarkeit ausYMMD ist außerdem eine englischsprachige Abkürzung.
Wir sind hier doch in einem deutschsprachigem Forum
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YMMD ist eine Abkürzung für "you made my day" (Du hast mir den Tag versüßt) und drückt Freude und Dankbarkeit ausDie Dummen sterben halt nie aus,Kalle-OB hat geschrieben: Do 20. Nov 2025, 15:21Die Nutzer der Apps von Rossmann, Edeka, Rewe, Aldi, Payback usw.......sparen doch durch die Nutzung keine Tausende Euro, sondern nur Centbeträge. Dafür möchte ich keine der Apps nutzen.Travelboy hat geschrieben: Mi 19. Nov 2025, 21:09
Na ja, wenn für dich einige Tausender Peanuts sind - ist ja deine Entscheidung.
Als Lösung, in den Kontakten wird bei mir generell nur die Tel. Nr. eingegeben. Whatsapp kann auch per APK Version geladen werden, es braucht dazu keine App. Allerdings ist APK ein wenig umständlich herunter zu laden und hat eher Sicherheitsprobleme wie die originale Whats App... Was nervt sind die vielen und ständigen Whatsapp Updates die man nicht wirklich braucht.TravelSnoopy hat geschrieben: Do 20. Nov 2025, 18:13Ich möchte mal, an einem einfachen Beispiel erklären, was ICH gegen Datenkraken, namentlich z.B. WhatsApp habe.
Laut DSGVO habe ich das Recht, darüber zu bestimmen, was mit meinen Daten geschieht (vereinfacht ausgedrückt).
Ich achte auf meine Daten und gebe keine Adressen, E-Mail-Adressen usw. frei.
Nun kommt mein Freund Rainer ins Spiel.
Rainer hat auf seinem Smartphone ein Adressbuch. Neben 250 anderen Freunden und Freundinnen hat er auch meine Daten in seinem Adressbuch. Da steht, neben Name und Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer privat, Handy und Büro. Geburtsdatum, Name und Geburtsdatum der Frau/Freundin, was ich für ein Wohnmobil fahre, dessen Kfz-Kennzeichen und wann und wo wir uns kennengelernt haben. Auch einige weitere Details über mich hat Rainer in seinem Adressbuch notiert, weil er ein extrem schlechtes Gedächtnis hat. Rainer will damit ganz bestimmt nichts Böses! Sein Adressbuch ist eine Hilfe für sein schlechtes Gedächtnis.
So weit habe ich da auch nichts dagegen.
Rainer installiert sich heute WhatsApp. Nach der Installation verlangt die APP zwingend einige Freigaben. Bis hier ist noch nichts passiert. Rainer kann ja selber entscheiden, was er auf seinem Handy freigeben mag.
Aber jetzt kommt der Knackpunkt: Damit WhatsApp funktioniert, verlangt es die Erlaubnis, das gesamte Adressbuch auf den WhatsApp-Server hochzuladen!
Da Rainer die APP gerne nutzen möchte, klickt er auf "JA" und schon landen MEINE Daten, ohne meine Erlaubnis und sogar ohne mein Wissen, auf dem Server des Datenkraken!![]()
EIGENTLICH müsste man Jeden WhatsApp-Nutzer, der die eigenen Daten im Adressbuch hat, wegen Verstoß gegen die DSGVO verklagen. Natürlich ist das unrealistisch... also schaue ich zähneknirschend zu, wie die ganzen glücklichen WhatsApp-User, aus meinem Bekanntenkreis, den Datenkranken mit MEINEN Daten füttern!![]()
Was ich nicht verstehe ist, dass es noch keine Abmahnungen auf EU-Ebene gegen den Datenkraken WhatsApp und dessen Geschäftspraktiken gegeben hat!![]()
Gegen kleine Geschäftsleute, die sich eines geringen Verstoßes gegen die DSGVO schuldig machen, werden zum Teil empfindliche Strafen verhängt. Aber die Großen lässt man ungeschoren?
In meinem Telefonbuch stehtTravelSnoopy hat geschrieben: Do 20. Nov 2025, 18:13Ich möchte mal, an einem einfachen Beispiel erklären, was ICH gegen Datenkraken, namentlich z.B. WhatsApp habe.
Laut DSGVO habe ich das Recht, darüber zu bestimmen, was mit meinen Daten geschieht (vereinfacht ausgedrückt).
Ich achte auf meine Daten und gebe keine Adressen, E-Mail-Adressen usw. frei.
Nun kommt mein Freund Rainer ins Spiel.
Rainer hat auf seinem Smartphone ein Adressbuch. Neben 250 anderen Freunden und Freundinnen hat er auch meine Daten in seinem Adressbuch. Da steht, neben Name und Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer privat, Handy und Büro. Geburtsdatum, Name und Geburtsdatum der Frau/Freundin, was ich für ein Wohnmobil fahre, dessen Kfz-Kennzeichen und wann und wo wir uns kennengelernt haben. Auch einige weitere Details über mich hat Rainer in seinem Adressbuch notiert, weil er ein extrem schlechtes Gedächtnis hat. Rainer will damit ganz bestimmt nichts Böses! Sein Adressbuch ist eine Hilfe für sein schlechtes Gedächtnis.
So weit habe ich da auch nichts dagegen.
Rainer installiert sich heute WhatsApp. Nach der Installation verlangt die APP zwingend einige Freigaben. Bis hier ist noch nichts passiert. Rainer kann ja selber entscheiden, was er auf seinem Handy freigeben mag.
Aber jetzt kommt der Knackpunkt: Damit WhatsApp funktioniert, verlangt es die Erlaubnis, das gesamte Adressbuch auf den WhatsApp-Server hochzuladen!
Da Rainer die APP gerne nutzen möchte, klickt er auf "JA" und schon landen MEINE Daten, ohne meine Erlaubnis und sogar ohne mein Wissen, auf dem Server des Datenkraken!![]()
EIGENTLICH müsste man Jeden WhatsApp-Nutzer, der die eigenen Daten im Adressbuch hat, wegen Verstoß gegen die DSGVO verklagen. Natürlich ist das unrealistisch... also schaue ich zähneknirschend zu, wie die ganzen glücklichen WhatsApp-User, aus meinem Bekanntenkreis, den Datenkranken mit MEINEN Daten füttern!![]()
Was ich nicht verstehe ist, dass es noch keine Abmahnungen auf EU-Ebene gegen den Datenkraken WhatsApp und dessen Geschäftspraktiken gegeben hat!![]()
Gegen kleine Geschäftsleute, die sich eines geringen Verstoßes gegen die DSGVO schuldig machen, werden zum Teil empfindliche Strafen verhängt. Aber die Großen lässt man ungeschoren?
Passt schon!Luppo hat geschrieben: Do 20. Nov 2025, 20:17Das Problem bist vielleicht du in diesem Fall.
Was soll denn jemand mit diesen Daten anfangen?
Das ist ja alles hinreichend bekannt, wenn man weiss dass das Adressbuch hochgeladen wird. Jemand, den Du nicht kennst erhält die Daten von jemandem, den du kennst. Passiert ist dann aber immer noch nix.TravelSnoopy hat geschrieben: Do 20. Nov 2025, 18:13Ich möchte mal, an einem einfachen Beispiel erklären, was ICH gegen Datenkraken, namentlich z.B. WhatsApp habe.
Laut DSGVO habe ich das Recht, darüber zu bestimmen, was mit meinen Daten geschieht (vereinfacht ausgedrückt).
Ich achte auf meine Daten und gebe keine Adressen, E-Mail-Adressen usw. frei.
Nun kommt mein Freund Rainer ins Spiel.
Rainer hat auf seinem Smartphone ein Adressbuch. Neben 250 anderen Freunden und Freundinnen hat er auch meine Daten in seinem Adressbuch. Da steht, neben Name und Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer privat, Handy und Büro. Geburtsdatum, Name und Geburtsdatum der Frau/Freundin, was ich für ein Wohnmobil fahre, dessen Kfz-Kennzeichen und wann und wo wir uns kennengelernt haben. Auch einige weitere Details über mich hat Rainer in seinem Adressbuch notiert, weil er ein extrem schlechtes Gedächtnis hat. Rainer will damit ganz bestimmt nichts Böses! Sein Adressbuch ist eine Hilfe für sein schlechtes Gedächtnis.
So weit habe ich da auch nichts dagegen.
Rainer installiert sich heute WhatsApp. Nach der Installation verlangt die APP zwingend einige Freigaben. Bis hier ist noch nichts passiert. Rainer kann ja selber entscheiden, was er auf seinem Handy freigeben mag.
Aber jetzt kommt der Knackpunkt: Damit WhatsApp funktioniert, verlangt es die Erlaubnis, das gesamte Adressbuch auf den WhatsApp-Server hochzuladen!
Da Rainer die APP gerne nutzen möchte, klickt er auf "JA" und schon landen MEINE Daten, ohne meine Erlaubnis und sogar ohne mein Wissen, auf dem Server des Datenkraken!![]()
EIGENTLICH müsste man Jeden WhatsApp-Nutzer, der die eigenen Daten im Adressbuch hat, wegen Verstoß gegen die DSGVO verklagen. Natürlich ist das unrealistisch... also schaue ich zähneknirschend zu, wie die ganzen glücklichen WhatsApp-User, aus meinem Bekanntenkreis, den Datenkranken mit MEINEN Daten füttern!![]()
Was ich nicht verstehe ist, dass es noch keine Abmahnungen auf EU-Ebene gegen den Datenkraken WhatsApp und dessen Geschäftspraktiken gegeben hat!![]()
Gegen kleine Geschäftsleute, die sich eines geringen Verstoßes gegen die DSGVO schuldig machen, werden zum Teil empfindliche Strafen verhängt. Aber die Großen lässt man ungeschoren?
Na ja, ob nun jeder, der Daten von Dir hat, diese auch mißbraucht, kann wohl keiner beantworten. Erwiesen ist aber, durch mehrere Gerichtsurteile und EU Sanktionen, das zumindest die US Konzerne sich gerne mal über die DsGVo hinweggesetzt haben, deutsche Unternehmen, dagegen wohl weniger, weil die Gerichsbarkeit "vor Ort" ist. Dennoch gibt es auch hier Vorteilsnahmen oder Mißbrauch /sh. Rewe aktuell https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/verbraucherzentrale-gegen-rewe-app-100.htmlNikolena hat geschrieben: Fr 21. Nov 2025, 10:00Nur: Jetzt wird es doch erst interessant. Wie werden diese Daten weiterverarbeitet? Welcher Missbrauch entsteht in welchem Umfang und mit welchen Auswirkungen? Das ist doch das, was überhaupt erst eine Entrüstung füttern könnte. Kannst Du dazu auch was sagen, was du nicht nur glaubst, sondern weisst?
Wir sagen immer, das Geld für Werbung, sofern sie uns selber betrifft, rausgeschmissenes Geld ist. Wir haben uns noch nie nach Werbung gerichtet und ich behaupte sogra, das sie uns noch nie beeinflußt hat. Wenn wir etwas benötigen, wird sauber recherchiert, verglichen und dann ein seriöses Unternehmen gesucht, das uns das gewünschte Produkt zum guten Preis liefert.Nikolena hat geschrieben: Fr 21. Nov 2025, 10:00Mir fällt erstmal nur zielgerichtete Werbung ein. Und gleich, dass mich bisher eigentlich nur Werbung für Produkte und Dienstleistungen störte, die mich gerade nicht interessieren. Da muss aber doch noch mehr sein, wenn ich mich über Datenklau beschweren soll. Ich behaupte nicht dass es nicht so sein könnte, ich will nur wissen was.
Na ja, der Vorteil für den Kunden liegt statistisch bei 0,5 - 3%, von Sonderangeboten mal abgesehen - ob ich also für ein Produkt € 1, - bezahle oder nur € 0,97 mach den Kohl am Ende auch nicht fett. Und ob ich das angebotene "Convenience Food" mit 10% Rabatt überhaupt brauche, ist nochmal eine andere Geschichte. Dafür gibt man aber seine ganzen Daten und sein Kaufverhalten preis. Ob es das Wert ist?Nikolena hat geschrieben: Fr 21. Nov 2025, 10:00Gleiches bei den Supermarktapps -wir nutzen sie aktuell noch nicht-, aber Stichproben ergaben echte Ersparnisse und bei Angeboten teils enorme Preisvorteile. Wahrscheinlich handelt es sich dann um DEN Preis, den das Produkt eigentlich auch nur kosten darf.
Guten MorgenWeitreisender hat geschrieben: Fr 21. Nov 2025, 10:24Wir haben keine Kundenkarten, brauchen keine und nutzen keine.
Bei Dir hat Werbung ja dann funktioniertLuppo hat geschrieben: Fr 21. Nov 2025, 11:08Werbung ist nicht so schlecht, wie gerne dargestellt.
Bei mir wurde da mal ein Neuwagen draus und mit der KfW-Förderung eine neue Heizung.
Oft geht es nicht ums konkrete Produkt, sondern um die Idee einer Umsetzung.
Meine Frage an die KI: hat geschrieben:Welchen Wert haben Datensätze von Privatpersonen und was fängt die Werbeindustrie damit an?
Kurz-Antwort der KI: hat geschrieben:Datensätze von Privatpersonen sind für die Werbeindustrie eine regelrechte Goldgrube. Sie werden genutzt, um detaillierte Profile zu erstellen, personalisierte Werbung auszuspielen und Kampagnen effizienter zu gestalten. Der monetäre Wert einzelner Datenpunkte reicht von wenigen Cent (z. B. E-Mail-Adresse) bis hin zu mehreren Hundert Euro für umfassende Datensätze wie Gesundheits- oder Finanzinformationen.
Ausführliche Antwort der KI: hat geschrieben:Wert von personenbezogenen Daten
- E-Mail-Adresse: ca. 0,50–5 € pro Datensatz, da sie direkten Kontakt ermöglicht.
- Wohnadresse: ähnlich wertvoll, besonders für personalisierte Briefwerbung.
- Gesundheitsdaten: können mehrere Hundert Euro wert sein, da sie extrem präzise Zielgruppenansprache erlauben.
- Finanzdaten (z. B. Einkommen, Kredithistorie): ebenfalls sehr hochpreisig, da sie Rückschlüsse auf Kaufkraft und Konsumverhalten zulassen.
- Surf- und Kaufverhalten: wird meist in großen Mengen gesammelt und verkauft; der Wert liegt in der Masse und der Möglichkeit, Profile zu verfeinern.
Insgesamt verdienen sogenannte Data Broker Milliarden, indem sie solche Daten sammeln, bündeln und weiterverkaufen.
Nutzung durch die Werbeindustrie Die Werbeindustrie nutzt personenbezogene Daten in mehreren Schritten:
- Datensammlung: - Über Websites, Apps, soziale Netzwerke und Cookies. - Erfasst werden demografische Infos, Standortdaten, Kaufhistorien und sogar sensorische Daten (z. B. von Smartphones).
- Datenanalyse: - Mithilfe von Algorithmen und KI werden Muster erkannt. - Ziel: Erstellung von Nutzerprofilen, die Vorlieben, Interessen und Konsumwahrscheinlichkeiten abbilden. - Personalisierte Werbung: - Anzeigen werden individuell zugeschnitten, z. B. basierend auf Suchhistorie oder Standort. - Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer auf Werbung reagieren.
- Datenhandel: - Datenbroker verkaufen die gesammelten Informationen an Werbetreibende. - Unternehmen kaufen diese Daten, um ihre Zielgruppen präziser zu erreichen.
Rechtliche Rahmenbedingungen - In Europa gilt die DSGVO, die die Verarbeitung personenbezogener Daten streng reguliert.
- Werbung ist meist nur mit Einwilligung erlaubt, es gibt aber Ausnahmen (z. B. bei sogenannten „Listendaten“).
- Verstöße können hohe Strafen nach sich ziehen.
Gesellschaftliche Bedeutung - Daten sind inzwischen eine neue Ressource („new asset class“), vergleichbar mit Öl oder Gold. -
Für Privatpersonen ist der Wert oft schwer greifbar, da sie Daten meist „kostenlos“ im Tausch gegen Dienste preisgeben (z. B. Social Media, Suchmaschinen).
- Die Werbeindustrie profitiert enorm, während Nutzer oft unterschätzen, wie wertvoll ihre Informationen sind.
Fazit: Personenbezogene Daten sind bares Geld wert und bilden die Grundlage für das Geschäftsmodell der modernen Werbeindustrie. Sie ermöglichen präzise Zielgruppenansprache, steigern die Effizienz von Kampagnen und sind ein Milliardenmarkt. Für Privatpersonen bedeutet das: Ihre Daten sind nicht nur „irgendwelche Informationen“, sondern ein handelbares Gut mit erheblichem ökonomischem Wert.
Konkrete Preise: hat geschrieben:Übersicht: Wert und Nutzung personenbezogener Daten
Interpretation - Hoher Wert: Gesundheits- und Finanzdaten sind besonders wertvoll, da sie direkt Rückschlüsse auf Konsumkraft und Bedürfnisse erlauben. - Massenware: Surf- und Standortdaten sind einzeln weniger wertvoll, gewinnen aber durch ihre Menge und Aktualität enorme Bedeutung. - Direkter Nutzen: E-Mail-Adressen und Telefonnummern sind für unmittelbare Kontaktaufnahme entscheidend.
Damit wird klar: Privatpersonen unterschätzen oft den Wert ihrer Daten, während die Werbeindustrie sie als präzises Werkzeug zur Umsatzsteigerung betrachtet.
Da täuscht du dich! Es gibt nicht umsonst ein Feld Notizen.Luppo hat geschrieben: Do 20. Nov 2025, 20:17Niemand hinterlegt im Adressbuch einen Lebenslauf mit Kontoverbindung.
Das Problem ist nicht die EINE Firma, die deine Daten hat und vielleicht dazu nutzt um dir gezielte Werbung zu schicken.Nikolena hat geschrieben: Fr 21. Nov 2025, 10:00Mir fällt erstmal nur zielgerichtete Werbung ein. Und gleich, dass mich bisher eigentlich nur Werbung für Produkte und Dienstleistungen störte, die mich gerade nicht interessieren. Da muss aber doch noch mehr sein, wenn ich mich über Datenklau beschweren soll. Ich behaupte nicht dass es nicht so sein könnte, ich will nur wissen was
Hmmm....jetzt hast Du die KI ausgequetscht und kommst lediglich auf die schon von mir angemerkte "personalisierte Werbung". Toll und kein wirkliches Problem. Dafür brauchst Du "Deinen Rainer" nun wirklich nicht verklagen. Ich hatte angenommen, dass mehr Fleisch am Knochen ist.TravelSnoopy hat geschrieben: Fr 21. Nov 2025, 13:06Wenn man die KI für irgendetwas WIRKLICH sinnvoll nutzen kann, dann zum recherchieren und zusammenfassen von Daten.Meine Frage an die KI: hat geschrieben:Welchen Wert haben Datensätze von Privatpersonen und was fängt die Werbeindustrie damit an?Kurz-Antwort der KI: hat geschrieben:Datensätze von Privatpersonen sind für die Werbeindustrie eine regelrechte Goldgrube. Sie werden genutzt, um detaillierte Profile zu erstellen, personalisierte Werbung auszuspielen und Kampagnen effizienter zu gestalten. Der monetäre Wert einzelner Datenpunkte reicht von wenigen Cent (z. B. E-Mail-Adresse) bis hin zu mehreren Hundert Euro für umfassende Datensätze wie Gesundheits- oder Finanzinformationen.Ausführliche Antwort der KI: hat geschrieben:Wert von personenbezogenen Daten
- E-Mail-Adresse: ca. 0,50–5 € pro Datensatz, da sie direkten Kontakt ermöglicht.
- Wohnadresse: ähnlich wertvoll, besonders für personalisierte Briefwerbung.
- Gesundheitsdaten: können mehrere Hundert Euro wert sein, da sie extrem präzise Zielgruppenansprache erlauben.
- Finanzdaten (z. B. Einkommen, Kredithistorie): ebenfalls sehr hochpreisig, da sie Rückschlüsse auf Kaufkraft und Konsumverhalten zulassen.
- Surf- und Kaufverhalten: wird meist in großen Mengen gesammelt und verkauft; der Wert liegt in der Masse und der Möglichkeit, Profile zu verfeinern.
Insgesamt verdienen sogenannte Data Broker Milliarden, indem sie solche Daten sammeln, bündeln und weiterverkaufen.
Nutzung durch die Werbeindustrie Die Werbeindustrie nutzt personenbezogene Daten in mehreren Schritten:
- Datensammlung: - Über Websites, Apps, soziale Netzwerke und Cookies. - Erfasst werden demografische Infos, Standortdaten, Kaufhistorien und sogar sensorische Daten (z. B. von Smartphones).
- Datenanalyse: - Mithilfe von Algorithmen und KI werden Muster erkannt. - Ziel: Erstellung von Nutzerprofilen, die Vorlieben, Interessen und Konsumwahrscheinlichkeiten abbilden. - Personalisierte Werbung: - Anzeigen werden individuell zugeschnitten, z. B. basierend auf Suchhistorie oder Standort. - Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer auf Werbung reagieren.
- Datenhandel: - Datenbroker verkaufen die gesammelten Informationen an Werbetreibende. - Unternehmen kaufen diese Daten, um ihre Zielgruppen präziser zu erreichen.
Rechtliche Rahmenbedingungen - In Europa gilt die DSGVO, die die Verarbeitung personenbezogener Daten streng reguliert.
- Werbung ist meist nur mit Einwilligung erlaubt, es gibt aber Ausnahmen (z. B. bei sogenannten „Listendaten“).
- Verstöße können hohe Strafen nach sich ziehen.
Gesellschaftliche Bedeutung - Daten sind inzwischen eine neue Ressource („new asset class“), vergleichbar mit Öl oder Gold. -
Für Privatpersonen ist der Wert oft schwer greifbar, da sie Daten meist „kostenlos“ im Tausch gegen Dienste preisgeben (z. B. Social Media, Suchmaschinen).
- Die Werbeindustrie profitiert enorm, während Nutzer oft unterschätzen, wie wertvoll ihre Informationen sind.
Fazit: Personenbezogene Daten sind bares Geld wert und bilden die Grundlage für das Geschäftsmodell der modernen Werbeindustrie. Sie ermöglichen präzise Zielgruppenansprache, steigern die Effizienz von Kampagnen und sind ein Milliardenmarkt. Für Privatpersonen bedeutet das: Ihre Daten sind nicht nur „irgendwelche Informationen“, sondern ein handelbares Gut mit erheblichem ökonomischem Wert.Konkrete Preise: hat geschrieben:Übersicht: Wert und Nutzung personenbezogener Daten
Interpretation - Hoher Wert: Gesundheits- und Finanzdaten sind besonders wertvoll, da sie direkt Rückschlüsse auf Konsumkraft und Bedürfnisse erlauben. - Massenware: Surf- und Standortdaten sind einzeln weniger wertvoll, gewinnen aber durch ihre Menge und Aktualität enorme Bedeutung. - Direkter Nutzen: E-Mail-Adressen und Telefonnummern sind für unmittelbare Kontaktaufnahme entscheidend.
Damit wird klar: Privatpersonen unterschätzen oft den Wert ihrer Daten, während die Werbeindustrie sie als präzises Werkzeug zur Umsatzsteigerung betrachtet.
Danke. Das ist der Input, den ich nicht am Zettel hatte. Da ist was dran.AndiEh hat geschrieben: Fr 21. Nov 2025, 15:31Und was können sie nun alles damit anfangen?
Nun stelle dir irgendeine Firma, irgendeinen bösen Buben (sei es privat oder sei es staatlich) vor, der irgendein Interesse hat, dich besser zu kennen.
- Personalchef
- Kreditgeber
- Versicherungen
- Hausvermieter
- Erpresser
- totalitärer Staat
- Firmen, die Preise je nach Nase (Vermögen) machen wollen.
...
All diese könnten dann zum Datenhändler gehen und ihn nach Daten über dich fragen.
Und dieser könnte ihnen dann genau diese Daten liefern, einfach weil sie sich darauf spezialisiert haben, alle irgendwo verfügbaren Daten zu sammeln und miteinander zu verknüpfen.
Illegal? Wen interessiert das schon. Die Daten Firmen sitzen sicher nicht in Deutschland und nicht einmal in der EU.
Das angeblich Threema keiner nutzt ist natürlich absoluter Unsinn!Kalle-OB hat geschrieben: Mi 19. Nov 2025, 20:31Das Problem ist, das kaum jemand diese Messenger benutzt. Ohne WhatsApp kommt man eben nicht klar.TravelSnoopy hat geschrieben: Mi 19. Nov 2025, 20:04
Als Messenger empfehle ich Signal und Threema (Server in der Schweiz!).
Dazu fällt mir eine Sendung ein, leider weiß ich nicht mehr wo die lief (auch die KI konnte mir da nicht helfen), da haben Redakteure sich ein beliebige Frau gesucht und mit ihrer Zustimmung alles im Netz zusammengesucht, was es über sie zu finden gab, haben dann ihre Schlüsse, über Verhalten Krankheiten, Ehe, Verwandschaft etc. gezogen und dann haben sie ihr das vorgespielt und erzählt, es war nicht alles richtig sowas um die 80 %, aber das was daraus an Schlüssen gezogen wurde,hat die Frau weinend zusammenbrechen lassen, weil eben ein Großteil den Tatsachen entsprach.AndiEh hat geschrieben: Fr 21. Nov 2025, 15:31Nehmt bitte mal einen viel schreibenden User hier im Forum, und schreibt mal zusammen, was ihr alles über ihn herausfinden könnt.