Datenkraken

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Seewolfpk
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Re: Datenkraken

#41

Beitrag von Seewolfpk »

Weitreisender hat geschrieben: Do 20. Nov 2025, 18:05
YMMD

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YMMD ist eine Abkürzung für "you made my day" (Du hast mir den Tag versüßt) und drückt Freude und Dankbarkeit aus
Wir haben genug Speicherplatz. Abkürzungen dieser Art sind nicht unbedingt erforderlich. Stammen m.E. auch mehr aus der Chat-Welt.

YMMD ist außerdem eine englischsprachige Abkürzung.
Wir sind hier doch in einem deutschsprachigem Forum :duw:
Gruß
Paul
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Travelboy
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Re: Datenkraken

#42

Beitrag von Travelboy »

Kalle-OB hat geschrieben: Do 20. Nov 2025, 15:21
Travelboy hat geschrieben: Mi 19. Nov 2025, 21:09


Na ja, wenn für dich einige Tausender Peanuts sind - ist ja deine Entscheidung.
Die Nutzer der Apps von Rossmann, Edeka, Rewe, Aldi, Payback usw.......sparen doch durch die Nutzung keine Tausende Euro, sondern nur Centbeträge. Dafür möchte ich keine der Apps nutzen.
Die Dummen sterben halt nie aus,
heute mal wider bei Rossmann für 53,00 Euro eingekauft und 40,00 Euro bezahlt macht 13,00 Euro Rabatt,
beim EDEKA waren es leider nur 3,50 Euro beim Kauf einer Kiste Cola gab es 2 Flaschlasch(2x1L) auf die App dazu.
Schöne Grüße
Volker
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Austragler
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Re: Datenkraken

#43

Beitrag von Austragler »

Ich habe vor ein paar Monaten beim Media Markt ein neues Smartphone gekauft. Vor dem Kauf habe ich mich auf der Webseite informiert, das entsprechende Angebot ausgedruckt und bin zum Markt gefahren. Dort wurde mir gesagt der Preis sei ein "Internetpreis" und nicht im Laden gültig. Im ausgedruckten Angebot stand davon aber nichts. Wie hätte ich auch im Internet mein altes beschädigtes Handy abgeben sollen ? Es war eine Abgabeprämie für ein gebrauchtes Samsung-Smartphone ausgelobt, nach Abzug der Prämie hätte das neue Samsung S 25 € 579,- gekostet.
Im Laden wollte man aber € 779,- für das neue Handy. Das war mir zu teuer, ich brachte ruhig und höflich meinen Unmut zum Ausdruck ob solcher Geschäftspraktiken.
Die Verkäuferin kam mit einem günstigeren Angebot: Wenn sie sich in unserer App anmelden und registrieren kann ich ihnen einen günstigeren Preis machen ! Wir können das gleich hier und jetzt erledigen.
Also machte ich das und musste für mein neues Samsung S25 dann € 589,- bezahlen. Mein altes, beschädigtes Samsung A 33 hätte man für € 19,- angetauscht. Es war mir runtergefallen, dabei zerbrach die Abdeckung einer Fotolinse, das Gehäuse hatte an einer Ecke Sturzspuren und das Display hatte einen Sprung.
Ich habs aber behalten, weiß auch nicht warum. Wer kauft für 19 Euro ein beschädigtes Smartphone ?
Sehr seltsam, solche Umtriebe.
Warum sind denen ein paar Daten von mir € 190,- wert ?
Gruß aus Oberbayern
Franz
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Schau ma amoi nacha sehng ma´s scho !
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Sprinterteufel
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Re: Datenkraken

#44

Beitrag von Sprinterteufel »

TravelSnoopy hat geschrieben: Do 20. Nov 2025, 18:13
Ich möchte mal, an einem einfachen Beispiel erklären, was ICH gegen Datenkraken, namentlich z.B. WhatsApp habe.
Laut DSGVO habe ich das Recht, darüber zu bestimmen, was mit meinen Daten geschieht (vereinfacht ausgedrückt).
Ich achte auf meine Daten und gebe keine Adressen, E-Mail-Adressen usw. frei.

Nun kommt mein Freund Rainer ins Spiel.
Rainer hat auf seinem Smartphone ein Adressbuch. Neben 250 anderen Freunden und Freundinnen hat er auch meine Daten in seinem Adressbuch. Da steht, neben Name und Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer privat, Handy und Büro. Geburtsdatum, Name und Geburtsdatum der Frau/Freundin, was ich für ein Wohnmobil fahre, dessen Kfz-Kennzeichen und wann und wo wir uns kennengelernt haben. Auch einige weitere Details über mich hat Rainer in seinem Adressbuch notiert, weil er ein extrem schlechtes Gedächtnis hat. Rainer will damit ganz bestimmt nichts Böses! Sein Adressbuch ist eine Hilfe für sein schlechtes Gedächtnis.
So weit habe ich da auch nichts dagegen.

Rainer installiert sich heute WhatsApp. Nach der Installation verlangt die APP zwingend einige Freigaben. Bis hier ist noch nichts passiert. Rainer kann ja selber entscheiden, was er auf seinem Handy freigeben mag.
Aber jetzt kommt der Knackpunkt: Damit WhatsApp funktioniert, verlangt es die Erlaubnis, das gesamte Adressbuch auf den WhatsApp-Server hochzuladen!
Da Rainer die APP gerne nutzen möchte, klickt er auf "JA" und schon landen MEINE Daten, ohne meine Erlaubnis und sogar ohne mein Wissen, auf dem Server des Datenkraken! ]:->
EIGENTLICH müsste man Jeden WhatsApp-Nutzer, der die eigenen Daten im Adressbuch hat, wegen Verstoß gegen die DSGVO verklagen. Natürlich ist das unrealistisch... also schaue ich zähneknirschend zu, wie die ganzen glücklichen WhatsApp-User, aus meinem Bekanntenkreis, den Datenkranken mit MEINEN Daten füttern! :kgw
Was ich nicht verstehe ist, dass es noch keine Abmahnungen auf EU-Ebene gegen den Datenkraken WhatsApp und dessen Geschäftspraktiken gegeben hat! *STOP*
Gegen kleine Geschäftsleute, die sich eines geringen Verstoßes gegen die DSGVO schuldig machen, werden zum Teil empfindliche Strafen verhängt. Aber die Großen lässt man ungeschoren?
Als Lösung, in den Kontakten wird bei mir generell nur die Tel. Nr. eingegeben. Whatsapp kann auch per APK Version geladen werden, es braucht dazu keine App. Allerdings ist APK ein wenig umständlich herunter zu laden und hat eher Sicherheitsprobleme wie die originale Whats App... Was nervt sind die vielen und ständigen Whatsapp Updates die man nicht wirklich braucht.
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Luppo
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Re: Datenkraken

#45

Beitrag von Luppo »

TravelSnoopy hat geschrieben: Do 20. Nov 2025, 18:13
Ich möchte mal, an einem einfachen Beispiel erklären, was ICH gegen Datenkraken, namentlich z.B. WhatsApp habe.
Laut DSGVO habe ich das Recht, darüber zu bestimmen, was mit meinen Daten geschieht (vereinfacht ausgedrückt).
Ich achte auf meine Daten und gebe keine Adressen, E-Mail-Adressen usw. frei.

Nun kommt mein Freund Rainer ins Spiel.
Rainer hat auf seinem Smartphone ein Adressbuch. Neben 250 anderen Freunden und Freundinnen hat er auch meine Daten in seinem Adressbuch. Da steht, neben Name und Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer privat, Handy und Büro. Geburtsdatum, Name und Geburtsdatum der Frau/Freundin, was ich für ein Wohnmobil fahre, dessen Kfz-Kennzeichen und wann und wo wir uns kennengelernt haben. Auch einige weitere Details über mich hat Rainer in seinem Adressbuch notiert, weil er ein extrem schlechtes Gedächtnis hat. Rainer will damit ganz bestimmt nichts Böses! Sein Adressbuch ist eine Hilfe für sein schlechtes Gedächtnis.
So weit habe ich da auch nichts dagegen.

Rainer installiert sich heute WhatsApp. Nach der Installation verlangt die APP zwingend einige Freigaben. Bis hier ist noch nichts passiert. Rainer kann ja selber entscheiden, was er auf seinem Handy freigeben mag.
Aber jetzt kommt der Knackpunkt: Damit WhatsApp funktioniert, verlangt es die Erlaubnis, das gesamte Adressbuch auf den WhatsApp-Server hochzuladen!
Da Rainer die APP gerne nutzen möchte, klickt er auf "JA" und schon landen MEINE Daten, ohne meine Erlaubnis und sogar ohne mein Wissen, auf dem Server des Datenkraken! ]:->
EIGENTLICH müsste man Jeden WhatsApp-Nutzer, der die eigenen Daten im Adressbuch hat, wegen Verstoß gegen die DSGVO verklagen. Natürlich ist das unrealistisch... also schaue ich zähneknirschend zu, wie die ganzen glücklichen WhatsApp-User, aus meinem Bekanntenkreis, den Datenkranken mit MEINEN Daten füttern! :kgw
Was ich nicht verstehe ist, dass es noch keine Abmahnungen auf EU-Ebene gegen den Datenkraken WhatsApp und dessen Geschäftspraktiken gegeben hat! *STOP*
Gegen kleine Geschäftsleute, die sich eines geringen Verstoßes gegen die DSGVO schuldig machen, werden zum Teil empfindliche Strafen verhängt. Aber die Großen lässt man ungeschoren?
In meinem Telefonbuch steht

Mike 0174-xxx, Hauptstraße 58
Franzi 01522-xxx, Geburtstag 12.08.
Onkel Sepp 0173-xxx, Nick "Wurscht Haut"

Was dessen Wohnmobil samt Typ und Kennzeichen in meinem Adressbuch soll, erschließt sich mir nicht.
Das Problem bist vielleicht du in diesem Fall.
Was soll denn jemand mit diesen Daten anfangen?
Niemand hinterlegt im Adressbuch einen Lebenslauf mit Kontoverbindung.
Grüße
Michael
TravelSnoopy
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Re: Datenkraken

#46

Beitrag von TravelSnoopy »

Luppo hat geschrieben: Do 20. Nov 2025, 20:17
Das Problem bist vielleicht du in diesem Fall.
Was soll denn jemand mit diesen Daten anfangen?
Passt schon!
Ich sehe, Du verstehst es nicht. Ich will auch nicht streiten, also lassen wir das.
Gruß Jan

Unterwegs auf CARTHAGO Chick C-Line I 4,9 LE MB (2025) 4,8 t
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Nikolena
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Re: Datenkraken

#47

Beitrag von Nikolena »

TravelSnoopy hat geschrieben: Do 20. Nov 2025, 18:13
Ich möchte mal, an einem einfachen Beispiel erklären, was ICH gegen Datenkraken, namentlich z.B. WhatsApp habe.
Laut DSGVO habe ich das Recht, darüber zu bestimmen, was mit meinen Daten geschieht (vereinfacht ausgedrückt).
Ich achte auf meine Daten und gebe keine Adressen, E-Mail-Adressen usw. frei.

Nun kommt mein Freund Rainer ins Spiel.
Rainer hat auf seinem Smartphone ein Adressbuch. Neben 250 anderen Freunden und Freundinnen hat er auch meine Daten in seinem Adressbuch. Da steht, neben Name und Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer privat, Handy und Büro. Geburtsdatum, Name und Geburtsdatum der Frau/Freundin, was ich für ein Wohnmobil fahre, dessen Kfz-Kennzeichen und wann und wo wir uns kennengelernt haben. Auch einige weitere Details über mich hat Rainer in seinem Adressbuch notiert, weil er ein extrem schlechtes Gedächtnis hat. Rainer will damit ganz bestimmt nichts Böses! Sein Adressbuch ist eine Hilfe für sein schlechtes Gedächtnis.
So weit habe ich da auch nichts dagegen.

Rainer installiert sich heute WhatsApp. Nach der Installation verlangt die APP zwingend einige Freigaben. Bis hier ist noch nichts passiert. Rainer kann ja selber entscheiden, was er auf seinem Handy freigeben mag.
Aber jetzt kommt der Knackpunkt: Damit WhatsApp funktioniert, verlangt es die Erlaubnis, das gesamte Adressbuch auf den WhatsApp-Server hochzuladen!
Da Rainer die APP gerne nutzen möchte, klickt er auf "JA" und schon landen MEINE Daten, ohne meine Erlaubnis und sogar ohne mein Wissen, auf dem Server des Datenkraken! ]:->
EIGENTLICH müsste man Jeden WhatsApp-Nutzer, der die eigenen Daten im Adressbuch hat, wegen Verstoß gegen die DSGVO verklagen. Natürlich ist das unrealistisch... also schaue ich zähneknirschend zu, wie die ganzen glücklichen WhatsApp-User, aus meinem Bekanntenkreis, den Datenkranken mit MEINEN Daten füttern! :kgw
Was ich nicht verstehe ist, dass es noch keine Abmahnungen auf EU-Ebene gegen den Datenkraken WhatsApp und dessen Geschäftspraktiken gegeben hat! *STOP*
Gegen kleine Geschäftsleute, die sich eines geringen Verstoßes gegen die DSGVO schuldig machen, werden zum Teil empfindliche Strafen verhängt. Aber die Großen lässt man ungeschoren?
Das ist ja alles hinreichend bekannt, wenn man weiss dass das Adressbuch hochgeladen wird. Jemand, den Du nicht kennst erhält die Daten von jemandem, den du kennst. Passiert ist dann aber immer noch nix.

Nur: Jetzt wird es doch erst interessant. Wie werden diese Daten weiterverarbeitet? Welcher Missbrauch entsteht in welchem Umfang und mit welchen Auswirkungen? Das ist doch das, was überhaupt erst eine Entrüstung füttern könnte. Kannst Du dazu auch was sagen, was du nicht nur glaubst, sondern weisst?
Oder unterstellst du perse einen grundsätzlichen Missbrauch -ohne ihn benennen zu können? Das tun nämlich die meisten und hatte ich mit #27 hinterfragen wollen.

Mir fällt erstmal nur zielgerichtete Werbung ein. Und gleich, dass mich bisher eigentlich nur Werbung für Produkte und Dienstleistungen störte, die mich gerade nicht interessieren. Da muss aber doch noch mehr sein, wenn ich mich über Datenklau beschweren soll. Ich behaupte nicht dass es nicht so sein könnte, ich will nur wissen was.

Gleiches bei den Supermarktapps -wir nutzen sie aktuell noch nicht-, aber Stichproben ergaben echte Ersparnisse und bei Angeboten teils enorme Preisvorteile. Wahrscheinlich handelt es sich dann um DEN Preis, den das Produkt eigentlich auch nur kosten darf.
Mein hergegebener Datensatz zeigt übers Jahr ein bestimmtes Einkaufsverhalten, welches mit vielen anderen Kunden hochskaliert und persönlich zugeordnet wird. Wenn dadurch nun der Hinweis auf der App käme, dass ein bestimmtes Produkt im Angebot ist, was ich ohnehin oft kaufe, sprechen wir dann von Überwachung oder sogar einem Informstionsmehrwert, den ich annehmen kann oder nicht?

Zu deinem Rainer…….es kann durchaus sein, dass Du durch ihn Werbung zu original Ersatzteile von Carthago bekommst. Oder von einem Anbieter für Nanoversiegelung in deiner Nähe. Bisher ist noch kein Schaden entstanden, aber du bist informiert und vielleicht sogar interessiert.

Ich will es nur verstehen, vor allem dann, wenn ich am Holzweg bin. Das ist aber immer noch nicht klar.
Es grüßt der Wolfgang :-)

Malibu DB 600 Charming GT.....

Camping ist der Zustand, in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet !
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Weitreisender
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Re: Datenkraken

#48

Beitrag von Weitreisender »

Nikolena hat geschrieben: Fr 21. Nov 2025, 10:00
Nur: Jetzt wird es doch erst interessant. Wie werden diese Daten weiterverarbeitet? Welcher Missbrauch entsteht in welchem Umfang und mit welchen Auswirkungen? Das ist doch das, was überhaupt erst eine Entrüstung füttern könnte. Kannst Du dazu auch was sagen, was du nicht nur glaubst, sondern weisst?
Na ja, ob nun jeder, der Daten von Dir hat, diese auch mißbraucht, kann wohl keiner beantworten. Erwiesen ist aber, durch mehrere Gerichtsurteile und EU Sanktionen, das zumindest die US Konzerne sich gerne mal über die DsGVo hinweggesetzt haben, deutsche Unternehmen, dagegen wohl weniger, weil die Gerichsbarkeit "vor Ort" ist. Dennoch gibt es auch hier Vorteilsnahmen oder Mißbrauch /sh. Rewe aktuell https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/verbraucherzentrale-gegen-rewe-app-100.html
Aber so ist das nun mal, wenn alles nur nach "Shareholder Value" ausgerichtet ist, dann zieht jeder seinen Vorteile solange daraus, bis ihm gerichtlich Einhalt geboten wird.
Ich denke mal, wir alle sind uns dahingehend einig, dass kein Konzern bereit ist auch nur einen Cent zu verschenken.

Nikolena hat geschrieben: Fr 21. Nov 2025, 10:00
Mir fällt erstmal nur zielgerichtete Werbung ein. Und gleich, dass mich bisher eigentlich nur Werbung für Produkte und Dienstleistungen störte, die mich gerade nicht interessieren. Da muss aber doch noch mehr sein, wenn ich mich über Datenklau beschweren soll. Ich behaupte nicht dass es nicht so sein könnte, ich will nur wissen was.
Wir sagen immer, das Geld für Werbung, sofern sie uns selber betrifft, rausgeschmissenes Geld ist. Wir haben uns noch nie nach Werbung gerichtet und ich behaupte sogra, das sie uns noch nie beeinflußt hat. Wenn wir etwas benötigen, wird sauber recherchiert, verglichen und dann ein seriöses Unternehmen gesucht, das uns das gewünschte Produkt zum guten Preis liefert.
Nikolena hat geschrieben: Fr 21. Nov 2025, 10:00
Gleiches bei den Supermarktapps -wir nutzen sie aktuell noch nicht-, aber Stichproben ergaben echte Ersparnisse und bei Angeboten teils enorme Preisvorteile. Wahrscheinlich handelt es sich dann um DEN Preis, den das Produkt eigentlich auch nur kosten darf.
Na ja, der Vorteil für den Kunden liegt statistisch bei 0,5 - 3%, von Sonderangeboten mal abgesehen - ob ich also für ein Produkt € 1, - bezahle oder nur € 0,97 mach den Kohl am Ende auch nicht fett. Und ob ich das angebotene "Convenience Food" mit 10% Rabatt überhaupt brauche, ist nochmal eine andere Geschichte. Dafür gibt man aber seine ganzen Daten und sein Kaufverhalten preis. Ob es das Wert ist?

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/werbung/kundenkarten-wenig-rabatt-fuer-viel-information-13862

Wir haben keine Kundenkarten, brauchen kein und nutzen keine. Einen Nachteil haben wir dadurch aber auch nicht erkennen können.
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.

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Re: Datenkraken

#49

Beitrag von ivalo »

Weitreisender hat geschrieben: Fr 21. Nov 2025, 10:24
Wir haben keine Kundenkarten, brauchen keine und nutzen keine.
Guten Morgen

Unsere Hausapotheke bietet mit der Kundenkarte eine geschätzte Dienstleistung an.
Ende Jahr können alle Käufe ausgedruckt und der Beleg für Steuerzwecke verwendet werden.
So müssen nicht mühsam das ganze Jahr Kassenzettel gesammelt werden.

Gruss Urs
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Re: Datenkraken

#50

Beitrag von Elgeba »

Ichn habe keine "Kundenkarte" meiner Apotheke, bekomme aber trotzdem am Jahresende die Aufstellung für das Finanzamt.

Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender Freisteh und Wackenverweigerer
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Re: Datenkraken

#51

Beitrag von Luppo »

Werbung ist nicht so schlecht, wie gerne dargestellt.
Bei mir wurde da mal ein Neuwagen draus und mit der KfW-Förderung eine neue Heizung.
Oft geht es nicht ums konkrete Produkt, sondern um die Idee einer Umsetzung.
Grüße
Michael
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Re: Datenkraken

#52

Beitrag von Weitreisender »

Luppo hat geschrieben: Fr 21. Nov 2025, 11:08
Werbung ist nicht so schlecht, wie gerne dargestellt.
Bei mir wurde da mal ein Neuwagen draus und mit der KfW-Förderung eine neue Heizung.
Oft geht es nicht ums konkrete Produkt, sondern um die Idee einer Umsetzung.
Bei Dir hat Werbung ja dann funktioniert 8-) . Auto schaue ich erst dann, wenn es erforderlich ist und nicht, wenn Werbung mir sagt, das es jetzt soweit sei und (m)ein Heizungsbauer kennt jede Förderung 10 x besser, als jede Werbung, meinst Du nicht?

Gruß
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.

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Re: Datenkraken

#53

Beitrag von TravelSnoopy »

Wenn man die KI für irgendetwas WIRKLICH sinnvoll nutzen kann, dann zum recherchieren und zusammenfassen von Daten.
Meine Frage an die KI: hat geschrieben:
Welchen Wert haben Datensätze von Privatpersonen und was fängt die Werbeindustrie damit an?
Kurz-Antwort der KI: hat geschrieben:
Datensätze von Privatpersonen sind für die Werbeindustrie eine regelrechte Goldgrube. Sie werden genutzt, um detaillierte Profile zu erstellen, personalisierte Werbung auszuspielen und Kampagnen effizienter zu gestalten. Der monetäre Wert einzelner Datenpunkte reicht von wenigen Cent (z. B. E-Mail-Adresse) bis hin zu mehreren Hundert Euro für umfassende Datensätze wie Gesundheits- oder Finanzinformationen.
Ausführliche Antwort der KI: hat geschrieben:
Wert von personenbezogenen Daten
- E-Mail-Adresse: ca. 0,50–5 € pro Datensatz, da sie direkten Kontakt ermöglicht.
- Wohnadresse: ähnlich wertvoll, besonders für personalisierte Briefwerbung.
- Gesundheitsdaten: können mehrere Hundert Euro wert sein, da sie extrem präzise Zielgruppenansprache erlauben.
- Finanzdaten (z. B. Einkommen, Kredithistorie): ebenfalls sehr hochpreisig, da sie Rückschlüsse auf Kaufkraft und Konsumverhalten zulassen.
- Surf- und Kaufverhalten: wird meist in großen Mengen gesammelt und verkauft; der Wert liegt in der Masse und der Möglichkeit, Profile zu verfeinern.

👉 Insgesamt verdienen sogenannte Data Broker Milliarden, indem sie solche Daten sammeln, bündeln und weiterverkaufen.
📊 Nutzung durch die Werbeindustrie Die Werbeindustrie nutzt personenbezogene Daten in mehreren Schritten:
- Datensammlung: - Über Websites, Apps, soziale Netzwerke und Cookies. - Erfasst werden demografische Infos, Standortdaten, Kaufhistorien und sogar sensorische Daten (z. B. von Smartphones).
- Datenanalyse: - Mithilfe von Algorithmen und KI werden Muster erkannt. - Ziel: Erstellung von Nutzerprofilen, die Vorlieben, Interessen und Konsumwahrscheinlichkeiten abbilden. - Personalisierte Werbung: - Anzeigen werden individuell zugeschnitten, z. B. basierend auf Suchhistorie oder Standort. - Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer auf Werbung reagieren.
- Datenhandel: - Datenbroker verkaufen die gesammelten Informationen an Werbetreibende. - Unternehmen kaufen diese Daten, um ihre Zielgruppen präziser zu erreichen.
⚖️ Rechtliche Rahmenbedingungen - In Europa gilt die DSGVO, die die Verarbeitung personenbezogener Daten streng reguliert.
- Werbung ist meist nur mit Einwilligung erlaubt, es gibt aber Ausnahmen (z. B. bei sogenannten „Listendaten“).
- Verstöße können hohe Strafen nach sich ziehen.
🌍 Gesellschaftliche Bedeutung - Daten sind inzwischen eine neue Ressource („new asset class“), vergleichbar mit Öl oder Gold. -
Für Privatpersonen ist der Wert oft schwer greifbar, da sie Daten meist „kostenlos“ im Tausch gegen Dienste preisgeben (z. B. Social Media, Suchmaschinen).
- Die Werbeindustrie profitiert enorm, während Nutzer oft unterschätzen, wie wertvoll ihre Informationen sind.

Fazit: Personenbezogene Daten sind bares Geld wert und bilden die Grundlage für das Geschäftsmodell der modernen Werbeindustrie. Sie ermöglichen präzise Zielgruppenansprache, steigern die Effizienz von Kampagnen und sind ein Milliardenmarkt. Für Privatpersonen bedeutet das: Ihre Daten sind nicht nur „irgendwelche Informationen“, sondern ein handelbares Gut mit erheblichem ökonomischem Wert.
Konkrete Preise: hat geschrieben:
Übersicht: Wert und Nutzung personenbezogener Daten
🧩 Interpretation - Hoher Wert: Gesundheits- und Finanzdaten sind besonders wertvoll, da sie direkt Rückschlüsse auf Konsumkraft und Bedürfnisse erlauben. - Massenware: Surf- und Standortdaten sind einzeln weniger wertvoll, gewinnen aber durch ihre Menge und Aktualität enorme Bedeutung. - Direkter Nutzen: E-Mail-Adressen und Telefonnummern sind für unmittelbare Kontaktaufnahme entscheidend. 👉 Damit wird klar: Privatpersonen unterschätzen oft den Wert ihrer Daten, während die Werbeindustrie sie als präzises Werkzeug zur Umsatzsteigerung betrachtet.
Gruß Jan

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Re: Datenkraken

#54

Beitrag von AndiEh »

Luppo hat geschrieben: Do 20. Nov 2025, 20:17
Niemand hinterlegt im Adressbuch einen Lebenslauf mit Kontoverbindung.
Da täuscht du dich! Es gibt nicht umsonst ein Feld Notizen.

Gruß
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AndiEh
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Re: Datenkraken

#55

Beitrag von AndiEh »

Nikolena hat geschrieben: Fr 21. Nov 2025, 10:00
Mir fällt erstmal nur zielgerichtete Werbung ein. Und gleich, dass mich bisher eigentlich nur Werbung für Produkte und Dienstleistungen störte, die mich gerade nicht interessieren. Da muss aber doch noch mehr sein, wenn ich mich über Datenklau beschweren soll. Ich behaupte nicht dass es nicht so sein könnte, ich will nur wissen was
Das Problem ist nicht die EINE Firma, die deine Daten hat und vielleicht dazu nutzt um dir gezielte Werbung zu schicken.
Das Problem sind die Datensammler, welche aus welchen Quellen auch immer, Daten erhalten und diese miteinander verknüpfen.

Die Frage ist, woher bekommen diese ihre Daten?

- Von installierten Apps, welchen du aus Unachtsamkeit oder Unwissenheit zu viele Rechte eingeräumt hast. (Zugriff auf Telefonbuch, Zugriff auf Standortdaten, etc...)
- Aus Kooperationen mit anderen, von den sie Daten bekommen, damit sie ihnen etwas liefern können, dass auf diesen Daten basiert.
- Aus der Entschlüsselung von Pseudo anonymisierten Daten. (je mehr Quellen, desto weniger nutzt diese Anonymisierung)
- aus Tracking Daten von kooperierenden Apps.
- Aus Datenlecks von dubiosen Quellen
....

Und was können sie nun alles damit anfangen?
Nun stelle dir irgendeine Firma, irgendeinen bösen Buben (sei es privat oder sei es staatlich) vor, der irgendein Interesse hat, dich besser zu kennen.
- Personalchef
- Kreditgeber
- Versicherungen
- Hausvermieter
- Erpresser
- totalitärer Staat
- Firmen, die Preise je nach Nase (Vermögen) machen wollen.
...

All diese könnten dann zum Datenhändler gehen und ihn nach Daten über dich fragen.
Und dieser könnte ihnen dann genau diese Daten liefern, einfach weil sie sich darauf spezialisiert haben, alle irgendwo verfügbaren Daten zu sammeln und miteinander zu verknüpfen.
Illegal? Wen interessiert das schon. Die Daten Firmen sitzen sicher nicht in Deutschland und nicht einmal in der EU.

Was kann man nun dagegen tun?
Mittlerweile recht wenig. Denn irgendwo gibt man immer seine Daten preis. Und wann die nächste Kundendatenbank gehackt wird, ist nur eine Frage der Zeit. Aber man kann es wenigstens so gut wie möglich reduzieren, wenn man das möchte.

Noch eine kleine Anmerkung dazu:
Nehmt bitte mal einen viel schreibenden User hier im Forum, und schreibt mal zusammen, was ihr alles über ihn herausfinden könnt.
Und jetzt stellt euch eine KI vor, welche das Daten sammeln und verknüpfen im ganzen Internet macht, nur millionenfach schneller, als man selber es nur in diesem Forum für eine Person zustande bekommt.

Gruß
Andi



Gruß
Andi
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Re: Datenkraken

#56

Beitrag von Nikolena »

TravelSnoopy hat geschrieben: Fr 21. Nov 2025, 13:06
Wenn man die KI für irgendetwas WIRKLICH sinnvoll nutzen kann, dann zum recherchieren und zusammenfassen von Daten.
Meine Frage an die KI: hat geschrieben:
Welchen Wert haben Datensätze von Privatpersonen und was fängt die Werbeindustrie damit an?
Kurz-Antwort der KI: hat geschrieben:
Datensätze von Privatpersonen sind für die Werbeindustrie eine regelrechte Goldgrube. Sie werden genutzt, um detaillierte Profile zu erstellen, personalisierte Werbung auszuspielen und Kampagnen effizienter zu gestalten. Der monetäre Wert einzelner Datenpunkte reicht von wenigen Cent (z. B. E-Mail-Adresse) bis hin zu mehreren Hundert Euro für umfassende Datensätze wie Gesundheits- oder Finanzinformationen.
Ausführliche Antwort der KI: hat geschrieben:
Wert von personenbezogenen Daten
- E-Mail-Adresse: ca. 0,50–5 € pro Datensatz, da sie direkten Kontakt ermöglicht.
- Wohnadresse: ähnlich wertvoll, besonders für personalisierte Briefwerbung.
- Gesundheitsdaten: können mehrere Hundert Euro wert sein, da sie extrem präzise Zielgruppenansprache erlauben.
- Finanzdaten (z. B. Einkommen, Kredithistorie): ebenfalls sehr hochpreisig, da sie Rückschlüsse auf Kaufkraft und Konsumverhalten zulassen.
- Surf- und Kaufverhalten: wird meist in großen Mengen gesammelt und verkauft; der Wert liegt in der Masse und der Möglichkeit, Profile zu verfeinern.

👉 Insgesamt verdienen sogenannte Data Broker Milliarden, indem sie solche Daten sammeln, bündeln und weiterverkaufen.
📊 Nutzung durch die Werbeindustrie Die Werbeindustrie nutzt personenbezogene Daten in mehreren Schritten:
- Datensammlung: - Über Websites, Apps, soziale Netzwerke und Cookies. - Erfasst werden demografische Infos, Standortdaten, Kaufhistorien und sogar sensorische Daten (z. B. von Smartphones).
- Datenanalyse: - Mithilfe von Algorithmen und KI werden Muster erkannt. - Ziel: Erstellung von Nutzerprofilen, die Vorlieben, Interessen und Konsumwahrscheinlichkeiten abbilden. - Personalisierte Werbung: - Anzeigen werden individuell zugeschnitten, z. B. basierend auf Suchhistorie oder Standort. - Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer auf Werbung reagieren.
- Datenhandel: - Datenbroker verkaufen die gesammelten Informationen an Werbetreibende. - Unternehmen kaufen diese Daten, um ihre Zielgruppen präziser zu erreichen.
⚖️ Rechtliche Rahmenbedingungen - In Europa gilt die DSGVO, die die Verarbeitung personenbezogener Daten streng reguliert.
- Werbung ist meist nur mit Einwilligung erlaubt, es gibt aber Ausnahmen (z. B. bei sogenannten „Listendaten“).
- Verstöße können hohe Strafen nach sich ziehen.
🌍 Gesellschaftliche Bedeutung - Daten sind inzwischen eine neue Ressource („new asset class“), vergleichbar mit Öl oder Gold. -
Für Privatpersonen ist der Wert oft schwer greifbar, da sie Daten meist „kostenlos“ im Tausch gegen Dienste preisgeben (z. B. Social Media, Suchmaschinen).
- Die Werbeindustrie profitiert enorm, während Nutzer oft unterschätzen, wie wertvoll ihre Informationen sind.

Fazit: Personenbezogene Daten sind bares Geld wert und bilden die Grundlage für das Geschäftsmodell der modernen Werbeindustrie. Sie ermöglichen präzise Zielgruppenansprache, steigern die Effizienz von Kampagnen und sind ein Milliardenmarkt. Für Privatpersonen bedeutet das: Ihre Daten sind nicht nur „irgendwelche Informationen“, sondern ein handelbares Gut mit erheblichem ökonomischem Wert.
Konkrete Preise: hat geschrieben:
Übersicht: Wert und Nutzung personenbezogener Daten
🧩 Interpretation - Hoher Wert: Gesundheits- und Finanzdaten sind besonders wertvoll, da sie direkt Rückschlüsse auf Konsumkraft und Bedürfnisse erlauben. - Massenware: Surf- und Standortdaten sind einzeln weniger wertvoll, gewinnen aber durch ihre Menge und Aktualität enorme Bedeutung. - Direkter Nutzen: E-Mail-Adressen und Telefonnummern sind für unmittelbare Kontaktaufnahme entscheidend. 👉 Damit wird klar: Privatpersonen unterschätzen oft den Wert ihrer Daten, während die Werbeindustrie sie als präzises Werkzeug zur Umsatzsteigerung betrachtet.
Hmmm....jetzt hast Du die KI ausgequetscht und kommst lediglich auf die schon von mir angemerkte "personalisierte Werbung". Toll und kein wirkliches Problem. Dafür brauchst Du "Deinen Rainer" nun wirklich nicht verklagen. Ich hatte angenommen, dass mehr Fleisch am Knochen ist. *SCRATCH*
AndiEh hat geschrieben: Fr 21. Nov 2025, 15:31
Und was können sie nun alles damit anfangen?
Nun stelle dir irgendeine Firma, irgendeinen bösen Buben (sei es privat oder sei es staatlich) vor, der irgendein Interesse hat, dich besser zu kennen.
- Personalchef
- Kreditgeber
- Versicherungen
- Hausvermieter
- Erpresser
- totalitärer Staat
- Firmen, die Preise je nach Nase (Vermögen) machen wollen.
...

All diese könnten dann zum Datenhändler gehen und ihn nach Daten über dich fragen.
Und dieser könnte ihnen dann genau diese Daten liefern, einfach weil sie sich darauf spezialisiert haben, alle irgendwo verfügbaren Daten zu sammeln und miteinander zu verknüpfen.
Illegal? Wen interessiert das schon. Die Daten Firmen sitzen sicher nicht in Deutschland und nicht einmal in der EU.
Danke. Das ist der Input, den ich nicht am Zettel hatte. Da ist was dran. *THUMBS UP*
Es grüßt der Wolfgang :-)

Malibu DB 600 Charming GT.....

Camping ist der Zustand, in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet !
Wernher
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Re: Datenkraken

#57

Beitrag von Wernher »

Irgendwann wird es so sein, dass sich bei Geheimdiensten der verdächtig macht, von dem nur wenige Daten im Internet zu finden sind. Der hat was zu verbergen, sagen die sich.
Pössl Roadcruiser XL - Auflastung auf 4.250 kg
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Naturmensch
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Re: Datenkraken

#58

Beitrag von Naturmensch »

Kalle-OB hat geschrieben: Mi 19. Nov 2025, 20:31
TravelSnoopy hat geschrieben: Mi 19. Nov 2025, 20:04

Als Messenger empfehle ich Signal und Threema (Server in der Schweiz!).
Das Problem ist, das kaum jemand diese Messenger benutzt. Ohne WhatsApp kommt man eben nicht klar.
Das angeblich Threema keiner nutzt ist natürlich absoluter Unsinn!
Wer so etwas schreibt hat eben keine Ahnung was Threema ist!

Bei Threema wird bei der Konfiguration eine Threema-ID erzeugt, diese macht das Chatten anonym! Es wird weder Telefonnummer noch E-Mail-Adresse benötigt. Somit kann man auch keinen Threema Nutzer per Telefonnummer oder E-Mail Adresse finden. Es wird auch kein Telefonbuch oder eine Fotogalerie abgefragt.

Nur wenn dieser Nutzer seine Threema-ID übermittelt kann man diesen Kontaktieren! Und das ist perfekt!

Meine gesamte Familie, Kinder (Mehrzahl), Enkelkinder (noch Mehrzahl), Freunde und Wohnmobilfreunde haben allesamt von dem Spionage Programm „Whattsapp“ auf Threema umgestellt.

Sehr viele Menschen benutzen Threema, nur nutzten diese Threema anonym und möchten nur von denen Personen gefunden/kontaktiert werden, mit denen sie Kontakt haben wollen.
Gruß Klaus
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Weitreisender
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Re: Datenkraken

#59

Beitrag von Weitreisender »

AndiEh hat geschrieben: Fr 21. Nov 2025, 15:31
Nehmt bitte mal einen viel schreibenden User hier im Forum, und schreibt mal zusammen, was ihr alles über ihn herausfinden könnt.
Dazu fällt mir eine Sendung ein, leider weiß ich nicht mehr wo die lief (auch die KI konnte mir da nicht helfen), da haben Redakteure sich ein beliebige Frau gesucht und mit ihrer Zustimmung alles im Netz zusammengesucht, was es über sie zu finden gab, haben dann ihre Schlüsse, über Verhalten Krankheiten, Ehe, Verwandschaft etc. gezogen und dann haben sie ihr das vorgespielt und erzählt, es war nicht alles richtig sowas um die 80 %, aber das was daraus an Schlüssen gezogen wurde,hat die Frau weinend zusammenbrechen lassen, weil eben ein Großteil den Tatsachen entsprach.
Auche ein Grund, warum ich in Foren, (außer PN) niemals mehr einen Klarnamen benutzen werde.
.........und das war noch keine KI

Gruß
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.

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ivalo
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Re: Datenkraken

#60

Beitrag von ivalo »

Guten Abend

Ich bin zwar kein Vielschreiber und habe KI gefragt:
"Wie heisst der Forist ivalo mit Klarnamen und Vorname Urs, der in der Region Basel wohnt?"

Das Resultat:
" ... es gibt keine öffentlich zugänglichen Informationen, die den Foristen mit dem Nutzernamen "Ivalo" namentlich als "Urs" identifizieren und bestätigen, dass diese Person in der Region Basel wohnt.
Online-Foren legen die Klarnamen und Wohnorte ihrer Nutzer aus Datenschutzgründen in der Regel nicht offen. Eine Suche in öffentlichen Quellen (wie Telefonbüchern, Staatskalendern oder Nachrichtenartikeln) ergab keine Übereinstimmung, die diese spezifische Kombination von Pseudonym, Vorname und Wohnort belegt.
"Ivalo" ist in erster Linie der Name einer Ortschaft in Finnland und wird oft als allgemeines Pseudonym verwendet.
Es ist nicht möglich, die private Identität einer Person anhand dieser Kriterien öffentlich zu ermitteln ..."

Das Forum ist dicht und ermöglicht in meinem Fall keine Rückschlüsse auf meine Person.
*THUMBS UP*

Gruss Urs
Adler fliegen alleine, Schafe gehen in Herden. Alte Adler fliegen langsam, aber sie sehen mehr.
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