Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

Allgemeine Neuigkeiten und Diskussionen über unsere geliebten fahrenden Ferienwohnungen
Benutzeravatar
Elgeba
Beiträge: 7409
Registriert: Fr 27. Nov 2020, 18:36
Wohnort: Taunusstein

Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#141

Beitrag von Elgeba »

Das wirkliche Problem ist, das wir uns in immer größere Abhängigkeit von den Lieferanten seltener Erden begeben, weil diese nun mal für die Produktion von Batterien gebraucht werden.Wir sollten mit diesem Unfug aufhören und den Fokus auf Wasserstoffantriebe legen,das würde uns unabhängig machen,den dafür benötigten Strom könnten wir aus AKW beziehen,die noch nicht so weit zurückgebaut sind,das sie nicht in 2-3 Jahren wieder betriebsklar sind und ans Netz gehen können.Ansonsten gibt es seltene Erden auch hier in D, bis aber unsere schwerfällige Politik in die Gänge kommt und danach alle Klagen von Hinz und Kunz abgearbeitet sind, ist es längst zu spät.

Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender Freisteh und Wackenverweigerer
Benutzeravatar
Weitreisender
Beiträge: 2431
Registriert: Mi 21. Dez 2022, 15:00

Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#142

Beitrag von Weitreisender »

Hans 7151 hat geschrieben: Sa 20. Dez 2025, 10:24

Da müsste die ganz Anlage erneuert werden einschließlich der Leitung vom Versorger zum Grundstück. ...
Damals, nach der ersten Eisenbahnfahrt in Nürnberg mussten ja auch in ganz Deutschland noch Schienen gelegt werden, da hat doch auch niemand gesagt " Nee, das machen wir nicht, das ist zu teuer, " Alle haben nur die Vorteile gesehen und es einfach gemacht.

Eine Technologieveränderug vollzieht sich nie über Nacht, sondern braucht logischerweise Zeit, nur aufzuhalten ist sie nicht.

Gruß
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.

Albert Einstein


240Ah Life(Y)PO4, 100Ah LifePO4, 360Wp Solar, TTT :-)
Kumopen
Beiträge: 1106
Registriert: So 5. Feb 2023, 17:34
Wohnort: Nürnberg

Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#143

Beitrag von Kumopen »

Weitreisender hat geschrieben: Sa 20. Dez 2025, 10:31
Damals, nach der ersten Eisenbahnfahrt in Nürnberg mussten ja auch in ganz Deutschland noch Schienen gelegt werden, da hat doch auch niemand gesagt " Nee, das machen wir nicht, das ist zu teuer, " Alle haben nur die Vorteile gesehen und es einfach gemacht.

Eine Technologieveränderug vollzieht sich nie über Nacht, sondern braucht logischerweise Zeit, nur aufzuhalten ist sie nicht.
:Ironie: Da war man aber auch technologie-offen, hat parallel zum Eisenbahnnetz beispielsweise einen Kanal gebaut, der den Main mit der Donau verbindet. Als der fertig gestellt war, hat man ihn wegen der Eisenbahn nicht mehr wirklich gebraucht.

Will sagen: viele Wege führen nach Rom
Gruß
Jürgen

unterwegs im Challenger X 150
rundefan_reloaded
Beiträge: 96
Registriert: Sa 22. Nov 2025, 11:19

Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#144

Beitrag von rundefan_reloaded »

Chief_U hat geschrieben: Fr 19. Dez 2025, 15:05

Hallo Uwe!
[.... Bei den meisten muß abgesattelt werden, und das koste zu viel wertvolle Zeit.
Wenn ich da den Elektrotrucker sehe, macht der das Laden in seinen vorgeschrieben 45 Minuten Pausen. Oder er steht in speziell von Milence ( https://milence.com/de/ ) für die LKW-Ladung gebauten Ladeparks, nutzt aber auch solche von Ionity,AralPulse usw. Schon früher gab's den Spruch " Wo ein Wille, da ein Weg."

Vllt. sollten Fuhrparkbetreiber einfach an die Steuerersparnis ( Steuerbefreiung bis 2031) für ihre e-LKW sowie die Mautbefreiung ( sicher in D in welchen anderen Ländern kann ich nicht sagen) denken. Über die Geldbörse beginnen viele Unternehmer das langsame Umdenken.
Gruß
Werner
Benutzeravatar
Nikolena
Beiträge: 4850
Registriert: Fr 27. Nov 2020, 13:45
Wohnort: Siegen

Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#145

Beitrag von Nikolena »

„Einfach“ geht da schon mal gar nix. Was nützt die ganze Ersparnis, wenn der EßLKW so gar nicht zum Geschäft und vor allem den verschiedenen Touren passt ?
Ausserdem gehts doch schon mit -wenn auch hoch geförderten- aber immer noch teuren Investitionen am eigenen Betriebshof los. Momentan ist bei den meisten für sowas sicher kein Geld übrig. Ein Wettbwerbsvorteil lässt sich nur mit Kunden erreichen, die bereit sind mehr zu zahlen, wenn ihre Ware elektrisch transportiert wird. Z.B. weil sich damit ihr Ökofussabdruck besser darstellt. Das sind die allerwenigsten.
Es grüßt der Wolfgang :-)

Malibu DB 600 Charming GT.....

Camping ist der Zustand, in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet !
Benutzeravatar
Weitreisender
Beiträge: 2431
Registriert: Mi 21. Dez 2022, 15:00

Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#146

Beitrag von Weitreisender »

Nikolena hat geschrieben: Sa 20. Dez 2025, 16:20
„Einfach“ geht da schon mal gar nix. Was nützt die ganze Ersparnis, wenn der EßLKW so gar nicht zum Geschäft und vor allem den verschiedenen Touren passt ?
Nahbereich geht ja schon heute, Fernbereich wird zunehmend besser, ich sah die Tage einen positiven Bericht, von einer Langstrecke bis in die Schweiz, Anschaffungskosten sind deutlich höher, kann man aber a) steuerlich geltend machen, b) KFZ Steuerfrei und c) Mautfrei - das kann sich durchaus rechnen.

Gruß
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.

Albert Einstein


240Ah Life(Y)PO4, 100Ah LifePO4, 360Wp Solar, TTT :-)
Benutzeravatar
Hans 7151
Beiträge: 2711
Registriert: So 29. Nov 2020, 13:47

Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#147

Beitrag von Hans 7151 »

rundefan_reloaded hat geschrieben: Sa 20. Dez 2025, 15:07
Fuhrparkbetreiber einfach an die Steuerersparnis ( Steuerbefreiung bis 2031) für ihre e-LKW sowie die Mautbefreiung ( sicher in D in welchen anderen Ländern kann ich nicht sagen) denken. Über die Geldbörse beginnen viele Unternehmer das langsame Umdenken.
solange der Mehrpreis beim 3 fachen von einem Diesel ist bringt die Mautersparnis nur bei hohen Kilometerleistungen eine Ersparnis. Alles andere wird zum draufzahlen verdammt wenn der Staat nicht massife Förderungen bereitstellt.

Grüße Hans
Benutzeravatar
Elgeba
Beiträge: 7409
Registriert: Fr 27. Nov 2020, 18:36
Wohnort: Taunusstein

Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#148

Beitrag von Elgeba »

Im ÖPNV, zumindest hier im Überlanddienst ist das noch kein Thema,zumal alle 4 Jahre eine Ausschreibung für die Touren "Europaweit" erfolgt.Soll ein Unternehmer teure Investitionen tätigen,Wallboxen auf seinem Bushof installieren (wenn das überhaupt Leitungstechnisch möglich ist) um dann nach 4 Jahren die Ausschreibung zu verlieren und das Geld abschreiben zu müssen?
Für den Unternehmer, für den ich meistens fahre,ist das absolut kein Thema,ich kenne auch noch zwei weitere Unternehmer,für die das ebenfalls derzeit nicht infrage kommt.
Für die DB Regio was ihre Busse betrifft ist das noch schwieriger,sie hat meist keine festen Bushöfe sondern nur angepachtete Abstellflächen ohne Infrastruktur zur Verfügung, wie soll das funktionieren?


Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender Freisteh und Wackenverweigerer
Benutzeravatar
Kurt
Beiträge: 580
Registriert: Fr 27. Nov 2020, 11:07
Wohnort: Nordhessen

Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#149

Beitrag von Kurt »

Thema ?
Viele Grüße

Kurt
Unterwegs im Adria 574 SP aus 2008 auf Ducato 250 Basis
Wer einen Schreibfehler findet darf ihn behalten. ]:->
Benutzeravatar
Elgeba
Beiträge: 7409
Registriert: Fr 27. Nov 2020, 18:36
Wohnort: Taunusstein

Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#150

Beitrag von Elgeba »

Hallo Kurt

Wenn das schon wie oben beschrieben schwierig ist, wer soll denn dann für Wohnmobile geeignete Ladestationen wohin bauen? Ist ja nicht "nur" die teure Installation,sondern erst mal die entsprechenden Grundstücke,Genehmigungen usw.,das ist hier ein riesen Problem,da unsere Bürokratie (noch) nach dem Motto handelt " es lebe der Amtsschimmel".Dazu kommen evtl.noch streitbare Anwohner denen das nicht passt,aus welchen Gründen auch immer,und solange jeder Streithansel gegen alles klagen kann,bleibt es schwierig was neues zu etablieren.

Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender Freisteh und Wackenverweigerer
Benutzeravatar
Austragler
Beiträge: 5781
Registriert: Fr 27. Nov 2020, 18:11
Wohnort: Zwischen Inn und Salzach

Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#151

Beitrag von Austragler »

Weitreisender hat geschrieben: Fr 19. Dez 2025, 22:30
dann sind in 10 Jahren alle Autofirmen einfach weg und ihr fahrt alle chinesische Autos.
.....oder polnische und ungarische.
Ausgerechnet Mercedes verlagert die Produktion vehement in diese Länder. Über die Gründe müssen wir nicht diskutieren, wir kennen sie, die Politiker ignorieren sie weitestgehend.
Gruß aus Oberbayern
Franz
Vormals "Waldbauer"
Bild

Schau ma amoi nacha sehng ma´s scho !
Benutzeravatar
Kurt
Beiträge: 580
Registriert: Fr 27. Nov 2020, 11:07
Wohnort: Nordhessen

Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#152

Beitrag von Kurt »

Elgeba hat geschrieben: Sa 20. Dez 2025, 17:35
Hallo Kurt

Wenn das schon wie oben beschrieben schwierig ist, wer soll denn dann für Wohnmobile geeignete Ladestationen wohin bauen? Ist ja nicht "nur" die teure Installation,sondern erst mal die entsprechenden Grundstücke,Genehmigungen usw.,das ist hier ein riesen Problem,da unsere Bürokratie (noch) nach dem Motto handelt " es lebe der Amtsschimmel".Dazu kommen evtl.noch streitbare Anwohner denen das nicht passt,aus welchen Gründen auch immer,und solange jeder Streithansel gegen alles klagen kann,bleibt es schwierig was neues zu etablieren.

Gruß Arno
Es ist schon ein Unterschied ob ich Technik für notwendige Logistik installieren muss oder für die wenigen die meinen ein Wohnmobil nutzen zu müssen.
Ich habe das grosse Glück ein eigenes Haus mit Grundstück zu haben. In der Garage ist eine Wallbox die ich für meine damals geleaste ZOE nutzen konnte. Heute kommt ab und zu ein Nachbar oder Besucher der Nachbarn zum laden. Die Infrastruktur der Stomversorgung aus den 70 er Jahren reicht leider nicht aus mehr als 3 Wallboxen in der Straße zu betreiben oder auch nur eine weitere Solaranlage einspeisen zu lassen. Die Netzentgelte werden trotzdem gerne erhoben Investitionen werden aus wirtschaftlichen Gründen immer weiter nach hinten geschoben.
Deutschland schafft sich ab.
Viele Grüße

Kurt
Unterwegs im Adria 574 SP aus 2008 auf Ducato 250 Basis
Wer einen Schreibfehler findet darf ihn behalten. ]:->
Benutzeravatar
Weitreisender
Beiträge: 2431
Registriert: Mi 21. Dez 2022, 15:00

Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#153

Beitrag von Weitreisender »

Austragler hat geschrieben: So 21. Dez 2025, 11:42
.....oder polnische und ungarische.
Ausgerechnet Mercedes verlagert die Produktion vehement in diese Länder. Über die Gründe müssen wir nicht diskutieren, wir kennen sie, die Politiker ignorieren sie weitestgehend.
Mercedes ist mir da völlig egal, die werden mir ihrer Luxusstrategie und dem Verzicht auf den Massenmarkt eh auf die Nase fallen, schön sind sie auch nicht, zu teuer sowieso. - also für mich kein Verlust :christkind:

Ford hat sich ja schon im PKW Bereich verabschiedet - VW wird den Turnaround wohl noch schaffen ,aber das ist eigentlich ein anderes Thema.

Gruß
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.

Albert Einstein


240Ah Life(Y)PO4, 100Ah LifePO4, 360Wp Solar, TTT :-)
Benutzeravatar
ichbinich
Beiträge: 740
Registriert: Fr 27. Nov 2020, 09:17
Wohnort: in der Nähe von Stuttgart

Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#154

Beitrag von ichbinich »

Austragler hat geschrieben: So 21. Dez 2025, 11:42
Mercedes ist mir da völlig egal, die werden mir ihrer Luxusstrategie und dem Verzicht auf den Massenmarkt eh auf die Nase fallen, schön sind sie auch nicht, zu teuer sowieso. - also für mich kein Verlust :christkind:

Ford hat sich ja schon im PKW Bereich verabschiedet - VW wird den Turnaround wohl noch schaffen ,aber das ist eigentlich ein anderes Thema.

Gruß
[/quote]

Dann bleiben uns ja die Wohnmobile mit FIAT-, Renault- oder Peugotunterbau.
Grüße aus dem Süden Deutschland's 8-)

Peter

Aufgeben ist keine Option
:hurah2;
Benutzeravatar
ichbinich
Beiträge: 740
Registriert: Fr 27. Nov 2020, 09:17
Wohnort: in der Nähe von Stuttgart

Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#155

Beitrag von ichbinich »

Das Fazit meiner Frage;

Die Infrastruktur für e-Reisemobile gibt es nicht und wird sich in absehbarer Zeit auch nicht verändern.
Grüße aus dem Süden Deutschland's 8-)

Peter

Aufgeben ist keine Option
:hurah2;
Benutzeravatar
ichbinich
Beiträge: 740
Registriert: Fr 27. Nov 2020, 09:17
Wohnort: in der Nähe von Stuttgart

Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#156

Beitrag von ichbinich »

Hallo Paul und Andi,

Von mir aus kann der Thread geschlossen werden.
Ich meine über die Infrastruktur für e-Reise- und e-Wohnmobile ist alles geschrieben.
Grüße aus dem Süden Deutschland's 8-)

Peter

Aufgeben ist keine Option
:hurah2;
Benutzeravatar
biauwe
Beiträge: 9587
Registriert: Fr 27. Nov 2020, 09:41
Wohnort: Werne
Kontaktdaten:

Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#157

Beitrag von biauwe »

ichbinich hat geschrieben: So 21. Dez 2025, 14:23
Von mir aus kann der Thread geschlossen werden.
Nein :!:
Noch nicht :idea:
Wir heizen hier mit Strom *2THUMBS UP*
Gruß Uwe
Aktuelle Reise: https://ski-web24.de/reisen/2025-26_winterreise/frame.htm
Eura Terrestra 710 HB fast völlig autark, winterfest, 442 Ah Li-Akkus und 850 Wp Solar
https://unki2010.de/
Benutzeravatar
WoMoFahrer
Beiträge: 2215
Registriert: Fr 27. Nov 2020, 22:35
Wohnort: Weikersheim

Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#158

Beitrag von WoMoFahrer »

Elgeba hat geschrieben: Sa 20. Dez 2025, 10:29
Das wirkliche Problem ist, das wir uns in immer größere Abhängigkeit von den Lieferanten seltener Erden begeben, weil diese nun mal für die Produktion von Batterien gebraucht werden.Wir sollten mit diesem Unfug aufhören und den Fokus auf Wasserstoffantriebe legen,das würde uns unabhängig machen,den dafür benötigten Strom könnten wir aus AKW beziehen,die noch nicht so weit zurückgebaut sind,das sie nicht in 2-3 Jahren wieder betriebsklar sind und ans Netz gehen können.Ansonsten gibt es seltene Erden auch hier in D, bis aber unsere schwerfällige Politik in die Gänge kommt und danach alle Klagen von Hinz und Kunz abgearbeitet sind, ist es längst zu spät.

Gruß Arno
Hallo Arno, da bist Du aber auf dem Holzweg, in den neuen Akkus von Tesla ist nur noch Aluminium aber keine seltenen Erden und in den Natriumakkus aus China auch nicht.

Was macht man aus den alten Akkus, die nach 20 Jahren wegen der verringerten Reichweite von 80% ausgetauscht werden. Ganz einfach, die kommen nochmal 20 Jahre in riesige Pufferspeicher, die die erneuerbaren Energien speichern um diese dann bei Bedarf wieder in das Stromnetz zu leiten. Davon gibt es schon einige und es werden immer mehr. Es gibt schon Untersuchungen, die belegen, das die heutigen Akkus in der Regel mehr als 300.000 Km funktionieren. Das ist dann wie bei Verbrennungsmotoren. Manche geben nach 20.000 Km den Geist auf und mache halten auch 500.000 Km. Und wenn sie dann nach 40 Jahren wirklich fertig sind, werden sie recycelt, so einfach ist das. Nur eins ist sicher, weil es einfach nur Physik ist. Ein Elektromotor ist dreimal so effektiv wie ein Verbrennungsmotor, weil dieser ca. 70% der Energie in Wärme verwandelt und damit sehr wohl zur Klimaerwärmung beiträgt. Der Elektromotor bringt fast 90% der Energie auf die Straße.

Wir waren in diesem Jahr auf einem CP am Titisee, dort wurde der Stromverbrauch gemessen und abgerechnet. Jeder Platz war mit 16A abgesichert. Wir haben dort unseren E-Up problemlos mit Genehmigung über unser Reiseladegerät mit 2,3 KW/h und Schuko Stecker über Nacht geladen.
Das ist wie bei den ersten Farbfernsehern, da gab es pro Tag auch nur eine Sendung in Farbe und mit der Anzahl der Geräte stieg auch das Angebot an Sendungen in Farbe.

So ist das immer beim technischen Fortschritt. Und die ewig Gestrigen bleiben halt auf der Strecke und jammern dann wenn sie den Anschluss verpasst haben.

Keiner wird gezwungen da mit zu machen. Aber jeder darf es.
Mit freundlichen Grüßen

Tommy
______________________________________________
Ohne Ziel stimmt jede Richtung
______________________________________________
Unterwegs mit einem Knaus SUN TI 700 MEG BJ 2015
Benutzeravatar
eclipse88
Beiträge: 750
Registriert: Do 26. Nov 2020, 22:04
Wohnort: Hamburg

Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#159

Beitrag von eclipse88 »

Dazu habe ich passend letztens den Artikel, der RWTH-Aachen Universität gefunden und fand den ganz interessant.
Klick mich
Das Leben ist zu kurz für irgendwann!!!

Grüße Eric
Benutzeravatar
Hans 7151
Beiträge: 2711
Registriert: So 29. Nov 2020, 13:47

Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#160

Beitrag von Hans 7151 »

ichbinich hat geschrieben: So 21. Dez 2025, 14:19
Das Fazit meiner Frage;

Die Infrastruktur für e-Reisemobile gibt es nicht und wird sich in absehbarer Zeit auch nicht verändern.
Das ist schwierig für die CP und SP Betreiber. Setzen sich in dem Fahrzeugsegment überhaupt Batteriefahrzeuge durch. Was soll zuerst kommen, die Ladestationen oder die E-Wohnmobile.

Grüße Hans
Antworten

Zurück zu „Wohnmobile/Kastenwagen/Campingbusse“