Alkohol, Genuss oder Sucht?

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Elgeba
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Re: Alkohol, Genuss oder Sucht?

#281

Beitrag von Elgeba »

Dieser Fahrer hat seinen Job verloren,Wiedererteilung gibt es bei der Personenbeförderung nicht. Er hat jetzt einen Job als Reinigungskraft,ein steiler Abstieg,man könnte auch sagen Fall.



Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender Freisteh und Wackenverweigerer
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Andalusienfan
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Re: Alkohol, Genuss oder Sucht?

#282

Beitrag von Andalusienfan »

Hans 7151 hat geschrieben: Do 5. Feb 2026, 21:10
Bei vielen die keine 60 oder 70 erreichten wars massiver Alkoholmissbrauch der in jungen Jahren begann und sich immer weiter steigerte
Ich glaube das weniger. Ich kenne 2 Fälle die sich tot gesoffen haben. Beide unter 40 Jahre. Vielmehr kenne ich Leute oder habe gehört, die vorzeitig an Krebs, Schlaganfall, Unfalltot oder
Suizid gestorben sind. Natürlich ist Alkohol nicht gesund, keine Frage.
Interessant ist aber:

Im Jahr 2023 haben sich deutschlandweit ******
Menschen das Leben genommen. Damit sterben in der Bundesrepublik mehr Menschen durch Suizid als durch Verkehrsunfälle, Drogen, Mord und HIV zusammen.
Quelle: Statista

Todesfälle durch Alkoholkonsum
Aufgrund des hohen Alkoholkonsums starben in Deutschland nach den Daten der GBD-Studie1 für 2021 rund 47.500 Menschen. Hier wurden alle Altersstufen berücksichtigt.
Quelle: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen

Bei ca. 82.000000 Einwohner sind das knapp 0,6 Promill also jeder ca.1.900 te.
Ich denke nicht dass wir ein Volk der Säufer sind. Wenn der Alkohol verteuert wird zahlen alle mehr- Die Suchtkranken klauen dann eben, oder ziehen der Oma einen über den Schädel um an die Handtasche zu kommen
So perfekt ist der Moment,doch weiter läuft die Zeit, Augenblick, verweile doch,
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raidy
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Re: Alkohol, Genuss oder Sucht?

#283

Beitrag von raidy »

Andalusienfan hat geschrieben: Do 5. Feb 2026, 21:47
...also jeder ca.1.900 te.
1) Pro Jahr! Rechne das mal auf 75 Jahre durchschnittliche Lebenserwartung hoch.
2) Du hast Babys und Kinder mit eingerechnet, was ja keinen Sinn macht und das Ergebnis beschönigt.

Geb mal "Jeder wievielte Mensch stirbt in Deutschland wegen Alkohol" in guugel ein, dann bekommst du folgende Antwort:
"In Deutschland sterben jährlich etwa 47.500 bis über 60.000 Menschen an den Folgen von Alkoholkonsum. Dies entspricht schätzungsweise rund 4 % aller Todesfälle bei Frauen und etwa 9,9 % bei Männern. "

Also nicht jeder ca.1.900 te, sondern fast jeder 10.te Mann und jede 25.te Frau.
Gruß Georg
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Hans 7151
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Re: Alkohol, Genuss oder Sucht?

#284

Beitrag von Hans 7151 »

Andalusienfan hat geschrieben: Do 5. Feb 2026, 21:47
Aufgrund des hohen Alkoholkonsums starben in Deutschland nach den Daten der GBD-Studie1 für 2021 rund 47.500 Menschen. Hier wurden alle Altersstufen berücksichtigt.
Genau gerechnet 47500 Tode zuviel.
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Masure49
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Re: Alkohol, Genuss oder Sucht?

#285

Beitrag von Masure49 »

Ist zwar nicht direkt zum Thema, aber mittlerweile helfen 2 Organisationen, Lebensmüden gegen einen entsprechenden Obolus ihrem Leben ein Ende zu bereiten.
Kann man immer öfter in den Todesanzeigen sehen, wenn wieder ein altes Ehepaar am selben Tag oder im Abstand weniger Tage gestorben ist.
Nimm Dir Zeit für Deine Freunde,
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Masure49
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Re: Alkohol, Genuss oder Sucht?

#286

Beitrag von Masure49 »

Hans 7151 hat geschrieben: Do 5. Feb 2026, 21:54
Andalusienfan hat geschrieben: Do 5. Feb 2026, 21:47
Aufgrund des hohen Alkoholkonsums starben in Deutschland nach den Daten der GBD-Studie1 für 2021 rund 47.500 Menschen. Hier wurden alle Altersstufen berücksichtigt.
Genau gerechnet 47500 Tode zuviel.
Kann man so sehen, für meinen schwer alkoholkranken Bruder war der Tod mit 58 eine Erlösung, bestimmt für unzählige andere auch.
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raidy
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Re: Alkohol, Genuss oder Sucht?

#287

Beitrag von raidy »

Masure49 hat geschrieben: Do 5. Feb 2026, 21:59
Kann man so sehen, für meinen schwer alkoholkranken Bruder war der Tod mit 58 eine Erlösung, bestimmt für unzählige andere auch.
Ja, leider zerstört diese Droge nicht nur den Abhängigen, sondern belastet auch sein soziales Umfeld unglaublich. Wir hatten leider auch so einen Fall in der Familie Väterlicherseits (aber nicht mein Vater).
Alkohol ist eine furchtbare Droge für alle, die es nicht im Griff halten können.
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Andalusienfan
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Re: Alkohol, Genuss oder Sucht?

#288

Beitrag von Andalusienfan »

Masure49 hat geschrieben: Do 5. Feb 2026, 21:59
Kann man so sehen, für meinen schwer alkoholkranken Bruder war der Tod mit 58 eine Erlösung, bestimmt für unzählige andere auch.
Ja, das ist schlimm. Aber er hat bestimmt nicht getrunken weil er so gerne besoffen war. Bei den meisten ist das ja eine Flucht vor Problemen. Es nützt nicht ihm den Alkohol wegzunehmen, ohne ihm bei seinem Problem zu helfen. Ich glaube das ist nur das Ventil für seine Situation.
Natürlich sind 47.500 Tote zuviel. Aber wir können ja auch aufhören Fleisch zu essen. Statistisch werden Veganer älter., Nichtraucher sowieso und wenn wir kein Wohnmobil mehr fahren können wir in den Pappschachteln auch nicht mehr verunglücken.
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Re: Alkohol, Genuss oder Sucht?

#289

Beitrag von Andalusienfan »

raidy hat geschrieben: Do 5. Feb 2026, 21:49
Also nicht jeder ca.1.900 te, sondern fast jeder 10.te Mann und jede 25.te Frau.
Ja, aber das ist doch auch ne Milchmädchenrechnung. Wenn, dann muss man das doch auch im Zusammenhang mit dem Sterbealter sehen. Von mir aus kann ich mit 106 Jahren an einer Alkoholvergiftung sterben. So nun bin ich hier raus, zuviele Abstinezler oder trockne Alkoholiker hier. *DRINK*
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Luppo
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Re: Alkohol, Genuss oder Sucht?

#290

Beitrag von Luppo »

Das ganze Leben ist ein Risiko und endet regelmäßig mit dem Tod.
Der biologischen Disposition nach dürften vermutlich 2/3 der Mitglieder hier nicht mehr da sein, mich eingeschlossen.
Lediglich der Diagnostik bzw. der Medizin insgesamt ist es zu verdanken, dass wir alle noch die Touren im Reisemobil genießen dürfen.
Dafür sollten wir dankbar sein.
Ob der ein oder andere ein paar Jährchen verschenkt, bleibt seine Sache, auch wenn es oftmals "Kollateralschäden" in der nächsten Umgebung gibt.
Jedenfalls das Produkt "Spaß am Leben" x Lebenszeit sollte maximal sein.
Grüße
Michael
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Waldschrat
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Re: Alkohol, Genuss oder Sucht?

#291

Beitrag von Waldschrat »

Hihi - ich hatte da einen kasachischen Kollegen, der ist nach dem Frühstück - ne 0,7l Fl Dujadin und ne 0,33 Fl Jägermeister - direkt vor der Bauleitung um gegangen. Ich hab ihn heim gebracht und musste ihn dem Chef melden. Er wurde fristlos entlassen.
Sechs Monate später treffe ich seine Frau und frage, wie es so geht. Sie meint, klasse, alles gut. Er hat nen neuen Job. Er fährt jetzt Schulbus. :kgw

Ich selber war früher sehr durstig. Man war jeden Abend in der Kneipe - es war unser Jugendtreff. Dart, Billard, Würfeln, Flipper. Freitag und Samstag Abend ging es dann von der Kneipe aus los. In die Disco. Vor Ort gab es keine. Auch keine Öffis, nicht mal Taxis. Jemand musste fahren. Es wurden Fahrgemeinschaften gebildet, hinzus waren die ok, der Fahrer hatte vielleicht drei große Bier.

Heimwärts wurden dann neue Fahrgemeinschaften gebildet. Die nüchternen Mitfahrgelegenheiten waren schon Stunden zuvor weg gefahren. Dann waren es auch mal 10 Personen im Kadett. Man ist ja auch nicht nur hin und heim gefahren, sondern zunächst in die Kneipe, dann Disko A, nix los, weiter zu Disko B, Kumpels getroffen bei ner Kirmes - alle fahren zur Party mit Lagerfeuer im Steinbruch. Zack, wieder 150km drauf. Gerne auch über die Promillewege oder durch den Wald. Und immer Vollgas, der Kadett hat ja nur 50 PS. Es gab nur eine feste Regel: wer ins Auto kotzt, kauft es auch. Nach Hause ging es oft so ab 6,00 Uhr, da die Polizei angeblich um 7 Schichtwechsel macht und sich so kurz vor Feierabend keine Arbeit mehr aufhalst. Komischerweise ist es fast immer gut gegangen - ok das eine oder andere Auto musste dran glauben, der eine oder andere Lappen auch. Verletzt haben sich relativ wenige. *2THUMBS UP*
Mit den Maßstäben von heute wären wir jeden Montag in der Zeitung.Bild

Am schlimmsten war der Durst beim Bund. Eine Kiste Flens pro Abend und Person. Da bekam das Sofa-Wochenende plötzlich eine neue Bedeutung.

Die Sauferei wurde danach immer weniger. Schleichend aber deutlich. Heute freue ich mich auf das erste gezapfte Bier in diesem Jahr, hier am Strassenfest im Früh-Sommer.
Daheim ist alles weg. Das ganze Glasgerödel, Wein, auch Eiswein, Amiwhiskey Mist, Likörchen, Scotch blabla - stand jahrelang nur rum - weg damit. Selbst Bier läuft hier ab. Schmeckt mir einfach nicht mehr. Geschenkter Wein kommt ins Gulasch.

Heute trinke ich Kaffee und zuviel Limonade. Zum entspannen rauche ich gerne mal hessische Hecke. Das genügt mir. 8-)
Unsere Kneipe existiert sogar noch, ich geh vielleicht im Sommer mal in den Biergarten - kenne aber kaum noch wen. Liegen ja auch 45 Jahre dazwischen :mrgreen:
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Andalusienfan
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Re: Alkohol, Genuss oder Sucht?

#292

Beitrag von Andalusienfan »

Bin eigentlich raus, aber toller Bericht, noch besseres Bild.( Wer bist du auf dem Bild? Der 3.von links hat sich besonders viel Mühe gegeben. 8-) ) Mein Fazit: Wir werden ruhiger, und alles hat seine Zeit. Ich denke je älter man wird, desto bewusster geht man mit Rauschmitteln und auch seiner Restlaufzeit um. Ich trinke mir gerne noch mal ein Bier oder Obstler, es muss aber nicht mehr bis in der Früh sein, oder jedes Wochenende. Ich finde es auch komplett ok wenn jemand keinen Alkohol trinkt. Aber ich brauche keine mit dem Zeigefinger.
So perfekt ist der Moment,doch weiter läuft die Zeit, Augenblick, verweile doch,
Ich bin noch nicht bereit
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Luppo
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Re: Alkohol, Genuss oder Sucht?

#293

Beitrag von Luppo »

Auch der zweite von rechts lässt keinen Zweifel an seinem Zustand.
Grüße
Michael
Sherlock
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Re: Alkohol, Genuss oder Sucht?

#294

Beitrag von Sherlock »

Waldschrat hat geschrieben: Fr 6. Feb 2026, 01:04


Heimwärts wurden dann neue Fahrgemeinschaften gebildet. Die nüchternen Mitfahrgelegenheiten waren schon Stunden zuvor weg gefahren. Dann waren es auch mal 10 Personen im Kadett. Man ist ja auch nicht nur hin und heim gefahren, sondern zunächst in die Kneipe, dann Disko A, nix los, weiter zu Disko B, Kumpels getroffen bei ner Kirmes - alle fahren zur Party mit Lagerfeuer im Steinbruch. Zack, wieder 150km drauf. Gerne auch über die Promillewege oder durch den Wald. Und immer Vollgas, der Kadett hat ja nur 50 PS. Es gab nur eine feste Regel: wer ins Auto kotzt, kauft es auch. Nach Hause ging es oft so ab 6,00 Uhr, da die Polizei angeblich um 7 Schichtwechsel macht und sich so kurz vor Feierabend keine Arbeit mehr aufhalst. Komischerweise ist es fast immer gut gegangen - ok das eine oder andere Auto musste dran glauben, der eine oder andere Lappen auch. Verletzt haben sich relativ wenige. *2THUMBS UP*
Mit den Maßstäben von heute wären wir jeden Montag in der Zeitung.Bild
Wunderbar beschrieben. Dorfkind halt. War eine geile Zeit.

Gruß aus der Provinz
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Re: Alkohol, Genuss oder Sucht?

#295

Beitrag von Waldschrat »

Andalusienfan hat geschrieben: Fr 6. Feb 2026, 07:16
Wer bist du auf dem Bild? Der 3.von links hat sich besonders viel Mühe gegeben
der in der Mitte mit dem "weissen" T-Shirt bin ich.

Der 3. von links, unser "Willy", war damals schon ein Kasper und sah oft dem Herrn Hallervorden ähnlich. Heute ist er tatsächlich Schauspieler geworden, zu sehen zB in den Känguruchroniken

Bis auf einen habe ich noch zu allen Kontakt, mehr oder weniger.
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Re: Alkohol, Genuss oder Sucht?

#296

Beitrag von Das Ziel ist im Weg »

Und nicht vergessen sollte man die unterschiedlichen Promillegrenzen in Europa. Ein paar liegen sogar bei 0,00 Promille! Ich möchte mich z.B. nicht mit einem rumänischen Polizisten rumschlagen.

Der ADAC hat eine Liste erstellt:
https://www.adac.de/verkehr/recht/verkehrsvorschriften-ausland/promillegrenzen-europa/
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Re: Alkohol, Genuss oder Sucht?

#297

Beitrag von Das Ziel ist im Weg »

WoMoFahrer hat geschrieben: Do 5. Feb 2026, 19:30
Das Ziel ist im Weg hat geschrieben: Do 5. Feb 2026, 13:56

Ich wäre für das norwegische Modell. Alk gibts nur in speziellen Läden zu horrenden Preisen.
Ich musste mal Anfang der 90iger Jahre wegen schlechtem Wetter mit 6 Hubschraubern ungeplant in Röros landen und dort Übernachten. Wir wollten dann noch ein Abschluss Bier trinken gehen. Bier kostete damals für ne Halbe in der Disco 10 DM. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so viele Besoffene vor einer Disco gesehen, davon waren die meisten Frauen.
Ja, in Norge kostet Alk ein Vermögen, aber man kann ihn sich trotzdem leisten, denn man hat in der Regel genug Einkommen. Für den wöchentlichen Rausch langt es halt bei den meisten. Vielleicht ist auch das eine oder andere Schwarzgebrannte dabei ??

Für mich war Alk in Norge definitiv zu teuer. Kleine Flasche Jägermeister 70 € u.s.w.
Das habe ich mir verkniffen, und das war gut so :-)
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Re: Alkohol, Genuss oder Sucht?

#298

Beitrag von WoMoFahrer »

Ist in Schweden auch so, aber da darf man wegen der EU Freigrenzen soviel mitnehmen, dass so mancher Probleme mit der Zuladung hätte. Wenn wir unseren Schwager besuchen, bringen wir immer ein paar Schächtelchen Hefeweizen mit. Damit ist er bei jedem Fest der Nachbarn dann ein gern gesehener Gast. Wir selbst begnügen uns mit dem in Schweden freiverkäuflichen Bier mit 2,5% Alkohol.
Mit freundlichen Grüßen

Tommy
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Re: Alkohol, Genuss oder Sucht?

#299

Beitrag von dodo66 »

Als Mitglied einer Studentenverbindung waren wir in der Jugend auch oft Wüstenbewohner, ständig vom Durst geplagt, mittlerweile, eine Flasche Wein in der Woche. Da ist es mir vollkommen egal wenn manch Philister wegen Alk. Genus oder Nikotin oder gutem Essen Amok läuft, leben und leben lassen, lieber mit 80 Game over das Leben genießend, als 90 und dafür als Asket durch die Gegend schweifend. Aus diesem Grund habe ich eine "extreme " Patientenverfügung, falls meine Lebenslust zu Kolatheralschäden führt.
lg
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Re: Alkohol, Genuss oder Sucht?

#300

Beitrag von Elgeba »

Ich bin Diabetiker,aber wenn ich Lust auf ein Glas Portwein habe, dann trinke ich es,basta.


Gruß Arno
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