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Re: LiFePo4 selber bauen
Verfasst: Mo 8. Dez 2025, 18:50
von Doraemon
Mit dem Laborladegerät und 5A max. geht alles etwas langsamer. Deswegen habe ich mich entschlossen erst mal eine Zelle zu laden, was schon 2 1/2 Tage gedauert hat, um dann den Test für die Kapazität und den Innenwiderstand zu machen.
Da wir in der Vergangenheit die Diskussion hatten ob eine Zelle bei 3,4V voll geladen ist oder bei 3,65V, wollte ich das natürlich auch Wissen, also bis 3,65V geladen und dann mit dem Kapazitätstester auf 3,4V entladen.
Zwischen 3,4V und 3,65V kann die Batterie noch ca.1,1Ah aufnehmen, was bei ein Kapazität von 314Ah rund 0,35% sind, also Nein bei 3,4V ist die LiFePo4 noch nicht zu 100% geladen, es sind nur 99,965%.
Jetzt wird aktuelle Zelle bis 2,7V entladen und die Kapazität zu ermitteln, der angezeigte Innenwiderstand sind 3mohm, da mir die Zellen als A Zellen verkauft wurde kann man nicht klagen.
Re: LiFePo4 selber bauen
Verfasst: Di 9. Dez 2025, 07:35
von sahra85
Hallo,
wenn jemand Nolax braucht, hätte eine Tube übrig.
Gruß Rolf
Re: LiFePo4 selber bauen
Verfasst: Di 9. Dez 2025, 09:24
von Mobildomizil
Doraemon hat geschrieben: Mo 8. Dez 2025, 18:50
...was bei ein Kapazität von 314Ah rund 0,35% sind, also Nein bei 3,4V ist die LiFePo4 noch nicht zu 100% geladen, es sind nur 99,965%.
Das würde ich an deiner Stelle noch mal nachrechnen. Macht aber nicht viel Sinn, denn bis 3,4 V Laden ist was anderes als bis dahin Entladen. Und die Zellen sind da noch nicht ganz voll, bei 3,5 V aber schon. Ab 4 V geht es wieder weiter. aber mit Prozessen, die man nicht haben will. Ob man also bis 3,5 oder 3,9 V pro Zelle lädt, ist völlig egal. 3,6 V pro Zelle ist ein guter Kompromiss, weil man beim Top Balancing eine hohe Toleranz von über 100 mV hat.
Gruss Manfred
Re: LiFePo4 selber bauen
Verfasst: Di 9. Dez 2025, 11:16
von Doraemon
Mobildomizil hat geschrieben: Di 9. Dez 2025, 09:24
Das würde ich an deiner Stelle noch mal nachrechnen. Macht aber nicht viel Sinn, denn bis 3,4 V Laden ist was anderes als bis dahin Entladen.
Dann erklär doch mal warum es ein Unterschied ist, warum soll die elektrische Ladung unterschiedlich sein, bei dem ein oder anderen Vorgang?
Klar könnte man jetzt darüber diskutieren ob die 3,4V schon die 100% sind oder das Laden auf 3,65V dann eben 100,35% sind, ist mir allerdings ehrlich gesagt Wurscht, ich wollte nur für mich wissen wieviel an Ah dann noch geladen werden können.
Ich lade meine anderen Batterien immer bis 14,4V und das passt für mich so, das BMS macht seinen reset zuverlässig und die Spannungsdifferenz liegt bei unter 10mV.
Re: LiFePo4 selber bauen
Verfasst: Di 9. Dez 2025, 12:12
von Weitreisender
Doraemon hat geschrieben: Di 9. Dez 2025, 11:16
Ich lade meine anderen Batterien immer bis 14,4V und das passt für mich so, das BMS macht seinen reset zuverlässig und die Spannungsdifferenz liegt bei unter 10mV.
Das reicht auch lange aus, wozu muß ein Akku 100% voll werden, außer beim initialisieren? Meine werden sogar nur bis 14,2V geladen, wenn sie überhaupt mal dahin kommen

Beide, sowohl der Winston, als auch der Selbstbau LiFe werden durch Solar völlig gleich geladen (14,2/13,5V). Ich denke, entscheidender, als die Ladung, ist, das sie arbeiten müssen, da gehen am Tag, je nach Wetter, schon mal 1 - 2kWh durch. Meine kommen daher fast nie an die 100% SoC, da sie ab 90% immer den Kühlschrank betreiben müssen, zum Balancieren kommen die deswegen erst gar nicht, dennoch liegen die einzelnen Zellspannungen
beider Akkus, bei +/-1mV beieinander.
Gruß
Re: LiFePo4 selber bauen
Verfasst: Di 9. Dez 2025, 14:15
von biauwe
Weitreisender hat geschrieben: Di 9. Dez 2025, 12:12
dennoch liegen die einzelnen Zellspannungen beider Akkus, bei +/-1mV beieinander.
Aber nur, weil Du sie nie zu 100% voll oder leer machst.
Re: LiFePo4 selber bauen
Verfasst: Di 9. Dez 2025, 16:06
von Mobildomizil
Doraemon hat geschrieben: Di 9. Dez 2025, 11:16
Dann erklär doch mal warum es ein Unterschied ist, warum soll die elektrische Ladung unterschiedlich sein, bei dem ein oder anderen Vorgang?
Unter anderem, weil du beim Entladen die Zelle belastest, wodurch die Spannung runtergeht. Wieviel du bis Spannung x rausbekommst, hängt vom Entladestrom ab und davon, wo du misst.
Gruss Manfred
Re: LiFePo4 selber bauen
Verfasst: Di 9. Dez 2025, 16:54
von Doraemon
Mobildomizil hat geschrieben: Di 9. Dez 2025, 16:06
Unter anderem, weil du beim Entladen die Zelle belastest, wodurch die Spannung runtergeht. Wieviel du bis Spannung x rausbekommst, hängt vom Entladestrom ab und davon, wo du misst.
Wenn ich aber mit nur 1W entlade ist der Spannungsabfall minimal und spielt somit keine Rolle.
und nochmal es geht nicht um eine exakte Messung sondern nur um die Tatsache das die Zelle nicht mit 3,4V voll ist.
Wir können das gerne in einem neuen Thema behandeln, hier würde das jetzt zu weit führen.
Re: LiFePo4 selber bauen
Verfasst: Di 9. Dez 2025, 17:07
von walter7149
Hallo, was soll denn diese Fachsimpelei eigentlich ?
LiFePO4-Batterien werden mittlerweile preiswert in allen Größen angeboten und von vielen Nutzern problemlos
eingebaut, und funktionieren !!!!!
Bei mir seit über 9 Jahren absolut problemlos.
Re: LiFePo4 selber bauen
Verfasst: Di 9. Dez 2025, 19:52
von Doraemon
Bei einer Spannung von 3,11V waren die 314Ah erreicht, nicht schlecht, jetzt entladen ich noch bis 2,7V um zusehen wieviel Ah ich noch entladen kann.
Und bevor ein Kommentar kommt, die Spannung an der Zelle lag um ca. 0,06V darüber.

Re: LiFePo4 selber bauen
Verfasst: Di 9. Dez 2025, 20:55
von Doraemon
Re: LiFePo4 selber bauen
Verfasst: Mi 10. Dez 2025, 07:46
von Doraemon
Ich habe fertig,
2,7V und fast 338Ah, bin zufrieden, jetzt wird die Zelle erst mal ganz langsam wieder geladen und auf die gleiche Spannung der übrigen 3 gebracht, anschliessend alle 4 zusammen auf 3,4V geladen.
Re: LiFePo4 selber bauen
Verfasst: Mi 10. Dez 2025, 19:24
von Doraemon
Es geht weiter, heute Pappelsperrholz gekauft, um Gewicht zu sparen

, als 3,5t Fahrer muss man mit jedem Gramm rechnen.
Muss ich jetzt nur noch in der Werkstatt zuscheiden und zusammenschrauben.
Re: LiFePo4 selber bauen
Verfasst: Mi 10. Dez 2025, 19:29
von biauwe
Doraemon hat geschrieben: Mi 10. Dez 2025, 07:46
Noch nie waren meine Zellen soweit entladen!
Warum auch
Re: LiFePo4 selber bauen
Verfasst: Mi 10. Dez 2025, 19:32
von Doraemon
biauwe hat geschrieben: Mi 10. Dez 2025, 19:29
Doraemon hat geschrieben: Mi 10. Dez 2025, 07:46
Noch nie waren meine Zellen soweit entladen!
Warum auch
zelle.jpg
Mensch Uwe, war doch nur zum Testen.

Re: LiFePo4 selber bauen
Verfasst: Mi 10. Dez 2025, 19:34
von biauwe
Doraemon hat geschrieben: Mi 10. Dez 2025, 19:32
Mensch Uwe, war doch nur zum Testen.
Hast Du das auch mit neuen Bleiakkus gemacht!?
Re: LiFePo4 selber bauen
Verfasst: Mi 10. Dez 2025, 20:48
von Doraemon
biauwe hat geschrieben: Mi 10. Dez 2025, 19:34
Doraemon hat geschrieben: Mi 10. Dez 2025, 19:32
Mensch Uwe, war doch nur zum Testen.
Hast Du das auch mit neuen Bleiakkus gemacht!?
Lass doch Bitte diese sinnlose und provozierende Fragerei, wenn es dich nicht interessiert dann halte doch einfach einmal die Finger still.
Ich muss das hier nicht schreiben, das ist fürs Forum und für Kollegen die es interessiert.
Also wenn du was sinnvolles beitragen kannst immer gerne, aber ansonsten lass es einfach gut sein.
Re: LiFePo4 selber bauen
Verfasst: Mi 10. Dez 2025, 21:07
von robbie-tobbie
Was mir bei mir extrem aufgefallen ist: früher kam ich locker mit 10-20Ah am Tag aus. Seitdem ich LiFePo an Bord habe, wird extrem aus dem Vollen geschöpft... 60 Ah am Tag ist keine Seltenheit. Gut, ich bin noch nie in eine kritische Situation geraten. Aber es verleitet schon

Heißluftfriteuse und ähnliche Verbraucher fordern doch ihren Tribut.
Danke übrigens für Deine akribische Berichterstattung, Christian. Habe auch eine 314Ah Batt an Bord, allerdings habe ich noch nie so konsequente Messungen gemacht wie Du.
Re: LiFePo4 selber bauen
Verfasst: Mi 10. Dez 2025, 21:19
von Doraemon
robbie-tobbie hat geschrieben: Mi 10. Dez 2025, 21:07
Danke übrigens für Deine akribische Berichterstattung, Christian. Habe auch eine 314Ah Batt an Bord, allerdings habe ich noch nie so konsequente Messungen gemacht wie Du.
Ich auch nicht, aber nachdem immer viel behauptet und geredet wird wollte ich es einfach selbst testen was wirklich Sache ist. Braucht man diesen Test, nein nicht unbedingt, macht aber Spass und jeder braucht was zum spielen.
Bei vier Personen brauchen wir am Tag auch so um die 60Ah, aber mit der neuen Batterie habe ich dann über 700Ah, braucht man so viel, nein, aber besser haben wie brauchen.

Re: LiFePo4 selber bauen
Verfasst: Mi 10. Dez 2025, 21:41
von robbie-tobbie
Doraemon hat geschrieben: Mi 10. Dez 2025, 21:19
Bei vier Personen brauchen wir am Tag auch so um die 60Ah
Das schaffe ich alleine

allerdings arbeite ich dann auch vom Womo aus, mindestens 8h am Tag. Mit zwei leistungshungrigen Laptops, zwei Docking-Stationen und einem großen Bildschirm. Und die Senseo läuft dann permanent
Doraemon hat geschrieben: Mi 10. Dez 2025, 21:19
aber mit der neuen Batterie habe ich dann über 700Ah, braucht man so viel, nein, aber besser haben wie brauchen.
Ja, da gebe ich Dir Recht - und bin auch bisschen neidisch
Leider hab ich keinen Platz für zusätzliche Kapazität, sonst würde mich das auch reizen.