Offener Brief zur Stellplatzsituation Gröden/Südtirol
Offener Brief zur Stellplatzsituation Gröden/Südtirol
Diesen Text habe ich heute verfasst, weil uns unser Sehnsuchtsort offensichtlich nicht mehr haben will. Sollte es eine Reaktion geben, werde ich berichten.
Sehr geehrte GemeindevertreterInnen in Wolkenstein und Gröden, sehr geehrter Herr Cuccarollo,
immer wieder erscheinen in der Presse Artikel, welche angeblich unhaltbare Zustände in Zusammenhang mit "wildcampenden" Wohn- bzw- Reisemobilen aufgreifen. Oft wird über zurückgelassenem Müll und Verschmutzung (Fäkalien?) berichtet. Da gleichzeitig legale Stellplätze geschlossen werden, möchte ich hierzu als betroffener Reisemobil-Tourist Stellung nehmen und versuchen die Situation differenziert zu betrachten.
Grundsätzlich sind typische Reisemobile für mehrere Tage autarke Fahrzeuge mit eingebauter Toilette, Abwassertank, mitgeführten Müllbehältern und eigener Stromversorgung. Für die überwiegende Mehrzahl der Reisemobiltouristen darf man ein verantwortungsvolles Verhalten voraussetzen. Mit dem Reisemobil ist man nah an und in der Natur und hat somit ein ureigenes Interesse diese Räume zu schonen und im natürlichen Zustand zu erhalten.
Im Gegensatz dazu haben die vielen Autotouristen eben keine eingebaute Toilette und Müll wird auch mal durch die heruntergelassene Scheibe entsorgt (selbst beobachtet). Wem werden also die Mißstände zugeschrieben? Natürlich kann und will ich manche Wohnmobilspezies nicht von Kritik ausnehmen. Gerade in Fahrzeugen der sogenannten Insta-Van-Live-Szene ist die genannte Autarkie nicht immer gegeben. Dazu kommen vereinzelte Wohnmobil-Anfänger, die die Ver- und Entsorgungstechnik vielleicht noch nicht in Gänze beherrschen.
Das rechtfertigt aber nicht einen pauschalen Ausschluss dieser Reiseform. Zumal das Reisen mit dem Wohnmobil, Studien zufolge, eine eher ressourcenschonende Art des Tourismus darstellt (Verglichen mit Flug-, PKW-Reisen und Unterkunft in Hotels). Statt dessen darf der immer weitergehende Neubau von Hotelanlagen (trotz offiziellem Baustop), gerade in den Dolomiten, als eher weniger umweltverträglich angesehen werden. Im Übrigen sind Wohnmobilreisende auch ein Wirtschaftsfaktor. Sie nutzen gerne die Gastronomie vor Ort, kaufen für den täglichen Bedarf oder für Mitbringsel ein und erwerben im Winter Skipässe bzw. Seilbahntickets im Sommer. Park- bzw. Stellplatzgebühren auf entsprechenden Flächen würden gerne gezahlt. Allein - es gibt sie (in Gröden) nicht mehr.
Wir selbst waren seit mehr als vier Jahrzehten immer wieder gerne in Südtirol und in den Dolomiten. Anfangs von Hütte zu Hütte über Klettersteige mit Anreise im Zug und Bus. Später mit den Kindern auf dem Bauernhof. Seit zehn Jahren reisen wir mit unserem Wohnmobil. Wandern, Klettern, Skifahren und genießen - das hat uns immer wieder nach Südtirol gezogen. So haben wir die touristische Entwicklung im Landl live miterlebt.
Nicht immer war es eine gute und ich darf Bezug auf Gröden und Wolkenstein nehmen. Ein Highlight im Winter war bis vorletztes Jahr die Sella Ronda und weitere Tage im Langkofelgebiet. Station machten wir in Plan de Gralba auf dem Camperareal neben der Piz Seteur Gondelbahn. Dort gibt (gab?) es sogar eine Entsorgungsmöglichkeit für die Campingtoilette (in der Talstation). Seit letztem Jahr steht dieser Stellplatz nicht mehr zur Verfügung. Hat es dort Probleme gegeben? Wir zumindest haben nichts bemerkt. Die Stellplatzgebühr war zwar nicht eben günstig aber in Anbetracht der Lage war dieses legale Angebot sehr willkommen.
Das neue terrasierte Parkareal vor der Piz Sella-Bahn weist zwar Parkplätze für Wohnmobile aus, verbietet aber die Übernachtung! Zudem gibt es nur einen Stundentarif, keine 24h-Pauschale. Zuletzt 3,70€/h, macht für 24 Stunden fast 90€ - nur Parkgebühr, ohne Serviceeinrichtungen. Deutlicher kann man nicht zum Ausdruck bringen, dass Reisemobilisten nicht willkommen sind.
Ich bezweifle nicht dass "wild" abgestellte Wohnmobile in touristisch hoch frequentierten Gebieten ein Problem darstellen und auch bei den ortsansässigen Bürgern nicht gern gesehen werden. Die schiere Menge an Besuchern macht Beschränkungen unumgänglich. Diese aber einseitig Wohnmobiltouristen aufzuerlegen ist unfair. Dafür müssten legale und akzeptable Angebote bereit gestellt werden. Die Fläche wäre in Plan vorhanden. Einstweilen aber müssen wir wohl schweren Herzens Gröden meiden.
Sehr geehrte GemeindevertreterInnen in Wolkenstein und Gröden, sehr geehrter Herr Cuccarollo,
immer wieder erscheinen in der Presse Artikel, welche angeblich unhaltbare Zustände in Zusammenhang mit "wildcampenden" Wohn- bzw- Reisemobilen aufgreifen. Oft wird über zurückgelassenem Müll und Verschmutzung (Fäkalien?) berichtet. Da gleichzeitig legale Stellplätze geschlossen werden, möchte ich hierzu als betroffener Reisemobil-Tourist Stellung nehmen und versuchen die Situation differenziert zu betrachten.
Grundsätzlich sind typische Reisemobile für mehrere Tage autarke Fahrzeuge mit eingebauter Toilette, Abwassertank, mitgeführten Müllbehältern und eigener Stromversorgung. Für die überwiegende Mehrzahl der Reisemobiltouristen darf man ein verantwortungsvolles Verhalten voraussetzen. Mit dem Reisemobil ist man nah an und in der Natur und hat somit ein ureigenes Interesse diese Räume zu schonen und im natürlichen Zustand zu erhalten.
Im Gegensatz dazu haben die vielen Autotouristen eben keine eingebaute Toilette und Müll wird auch mal durch die heruntergelassene Scheibe entsorgt (selbst beobachtet). Wem werden also die Mißstände zugeschrieben? Natürlich kann und will ich manche Wohnmobilspezies nicht von Kritik ausnehmen. Gerade in Fahrzeugen der sogenannten Insta-Van-Live-Szene ist die genannte Autarkie nicht immer gegeben. Dazu kommen vereinzelte Wohnmobil-Anfänger, die die Ver- und Entsorgungstechnik vielleicht noch nicht in Gänze beherrschen.
Das rechtfertigt aber nicht einen pauschalen Ausschluss dieser Reiseform. Zumal das Reisen mit dem Wohnmobil, Studien zufolge, eine eher ressourcenschonende Art des Tourismus darstellt (Verglichen mit Flug-, PKW-Reisen und Unterkunft in Hotels). Statt dessen darf der immer weitergehende Neubau von Hotelanlagen (trotz offiziellem Baustop), gerade in den Dolomiten, als eher weniger umweltverträglich angesehen werden. Im Übrigen sind Wohnmobilreisende auch ein Wirtschaftsfaktor. Sie nutzen gerne die Gastronomie vor Ort, kaufen für den täglichen Bedarf oder für Mitbringsel ein und erwerben im Winter Skipässe bzw. Seilbahntickets im Sommer. Park- bzw. Stellplatzgebühren auf entsprechenden Flächen würden gerne gezahlt. Allein - es gibt sie (in Gröden) nicht mehr.
Wir selbst waren seit mehr als vier Jahrzehten immer wieder gerne in Südtirol und in den Dolomiten. Anfangs von Hütte zu Hütte über Klettersteige mit Anreise im Zug und Bus. Später mit den Kindern auf dem Bauernhof. Seit zehn Jahren reisen wir mit unserem Wohnmobil. Wandern, Klettern, Skifahren und genießen - das hat uns immer wieder nach Südtirol gezogen. So haben wir die touristische Entwicklung im Landl live miterlebt.
Nicht immer war es eine gute und ich darf Bezug auf Gröden und Wolkenstein nehmen. Ein Highlight im Winter war bis vorletztes Jahr die Sella Ronda und weitere Tage im Langkofelgebiet. Station machten wir in Plan de Gralba auf dem Camperareal neben der Piz Seteur Gondelbahn. Dort gibt (gab?) es sogar eine Entsorgungsmöglichkeit für die Campingtoilette (in der Talstation). Seit letztem Jahr steht dieser Stellplatz nicht mehr zur Verfügung. Hat es dort Probleme gegeben? Wir zumindest haben nichts bemerkt. Die Stellplatzgebühr war zwar nicht eben günstig aber in Anbetracht der Lage war dieses legale Angebot sehr willkommen.
Das neue terrasierte Parkareal vor der Piz Sella-Bahn weist zwar Parkplätze für Wohnmobile aus, verbietet aber die Übernachtung! Zudem gibt es nur einen Stundentarif, keine 24h-Pauschale. Zuletzt 3,70€/h, macht für 24 Stunden fast 90€ - nur Parkgebühr, ohne Serviceeinrichtungen. Deutlicher kann man nicht zum Ausdruck bringen, dass Reisemobilisten nicht willkommen sind.
Ich bezweifle nicht dass "wild" abgestellte Wohnmobile in touristisch hoch frequentierten Gebieten ein Problem darstellen und auch bei den ortsansässigen Bürgern nicht gern gesehen werden. Die schiere Menge an Besuchern macht Beschränkungen unumgänglich. Diese aber einseitig Wohnmobiltouristen aufzuerlegen ist unfair. Dafür müssten legale und akzeptable Angebote bereit gestellt werden. Die Fläche wäre in Plan vorhanden. Einstweilen aber müssen wir wohl schweren Herzens Gröden meiden.
Die Ebene ist der Gipfel geografischer Niveaulosigkeit - schöne Grüße
Steffen im Hymer Exsis I 564 - 3,5t / 6,75x2,22x2,77m
Re: Offener Brief zur Stellplatzsituation Gröden/Südtirol
Ja, klingt plausibel und nachvollziehbar. Befürchte im Gemeinderat sitzen mehr Hoteliers als Menschen die von Wohnmobil Touristen leben. Im Montafon, Mannheimer Tal, ... könnte man die gleichen Briefe schreiben.
Definition von Urlaub: Espresso, Biken, Schlafen - Repeat
Unterwegs im Carthago C1-Tourer 145 TI auf Sprinter
Unterwegs im Carthago C1-Tourer 145 TI auf Sprinter
Re: Offener Brief zur Stellplatzsituation Gröden/Südtirol
Die Dosis macht das Gift. Wir sind einfach zu viele geworden und entsprechend ist der "Wildwuchs". War noch nie dort,da ich kein Wintersportler bin.Der Gemeinderat hat natürlich mehrere Probleme,einmal die Beschwerden der Bürger die nicht missachtet werden dürfen und dann die Überlegung, das Wohnmobile unverhältnismässig viel Platz und Infrastruktur brauchen
.Dieser Platz muss vorhanden sein,wobei die Frage zu klären ist,wem er gehört.Kein privater Grundeigner wird mitspielen, wenn sein Gelände als SP ausgewiesen wird,was eine spätere,wesentlich lukrativere Nutzung (Bebauung) zumindest erschweren würde,dazu kommen entsprechende Genehmigungen,entsprechende Änderungen im Flächennutzungsplan usw.Das selbe Problem tritt auf,wenn es sich um gemeindeeigene Flächen handelt,auch hier ist in erster Linie auf die Wirtschaftlichkeit Rücksicht zu nehmen und die Genehmigungsverfahren sind auch hier zu durchlaufen.Ich habe gerade mal nachgesehen,es gibt eine ganze Anzahl von CP, auf deren Interessen ist ebenso Rücksicht zu nehmen,wie auf die von Hoteliers und Pensionsbetreibern/Fewovermietern.Das ist eine Zwickmühle, in der die Gemeinderäte da stecken,sie haben in erster Linie auf die Interessen der Einheimischen Rücksicht zu nehmen,wenn diese Wohnmobile nicht oder nur sehr beschränkt und nur oder fast nur auf CP haben wollen,dann ist das so.Und so ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sind wir nicht,Gäste die in Hotels oder Pensionen/Fewo logieren bringen mehr Einnahmen,als Wohnmobilisten.
Ich verstehe Deinen Brief und seine Beweggründe,aber man muss immer beide Seiten der Medaille sehen.
Gruß Arno
.Dieser Platz muss vorhanden sein,wobei die Frage zu klären ist,wem er gehört.Kein privater Grundeigner wird mitspielen, wenn sein Gelände als SP ausgewiesen wird,was eine spätere,wesentlich lukrativere Nutzung (Bebauung) zumindest erschweren würde,dazu kommen entsprechende Genehmigungen,entsprechende Änderungen im Flächennutzungsplan usw.Das selbe Problem tritt auf,wenn es sich um gemeindeeigene Flächen handelt,auch hier ist in erster Linie auf die Wirtschaftlichkeit Rücksicht zu nehmen und die Genehmigungsverfahren sind auch hier zu durchlaufen.Ich habe gerade mal nachgesehen,es gibt eine ganze Anzahl von CP, auf deren Interessen ist ebenso Rücksicht zu nehmen,wie auf die von Hoteliers und Pensionsbetreibern/Fewovermietern.Das ist eine Zwickmühle, in der die Gemeinderäte da stecken,sie haben in erster Linie auf die Interessen der Einheimischen Rücksicht zu nehmen,wenn diese Wohnmobile nicht oder nur sehr beschränkt und nur oder fast nur auf CP haben wollen,dann ist das so.Und so ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sind wir nicht,Gäste die in Hotels oder Pensionen/Fewo logieren bringen mehr Einnahmen,als Wohnmobilisten.
Ich verstehe Deinen Brief und seine Beweggründe,aber man muss immer beide Seiten der Medaille sehen.
Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender Freisteh und Wackenverweigerer
Re: Offener Brief zur Stellplatzsituation Gröden/Südtirol
Steffen, gut geschrieben.
das passt alles.
Ich befürchte aber, daß sich die Gemeinderatmitglieder schon bei.....
Sehr geehrte GemeindevertreterInnen
........ verabschieden.
Da hat der Huberbauer im Gemeinderat keinen Bock drauf,
als Vertreterin tituliert zu werden.
Speziell die Anschrift hat für mich sehr viel zu sagen.
Ich hoffe das zumindest darüber im Gemeinderat gesprochen wird,
befürchte aber, das der Brief keinerlei Bedeutung findet. Leider.
Gedankengang: Er war doch schon hier im Hotel,
soll er halt wieder ins Hotel gehen, da verdienen wir mehr.
Nur meine Sichtweise - sorry
das passt alles.
Ich befürchte aber, daß sich die Gemeinderatmitglieder schon bei.....
Sehr geehrte GemeindevertreterInnen
........ verabschieden.
Da hat der Huberbauer im Gemeinderat keinen Bock drauf,
als Vertreterin tituliert zu werden.
Speziell die Anschrift hat für mich sehr viel zu sagen.
Ich hoffe das zumindest darüber im Gemeinderat gesprochen wird,
befürchte aber, das der Brief keinerlei Bedeutung findet. Leider.
Gedankengang: Er war doch schon hier im Hotel,
soll er halt wieder ins Hotel gehen, da verdienen wir mehr.
Nur meine Sichtweise - sorry
Grüße Billy
YOLO ! Unterwegs mit dem Frankia A 680 +
YOLO ! Unterwegs mit dem Frankia A 680 +
Re: Offener Brief zur Stellplatzsituation Gröden/Südtirol
Da gibt es noch etwas grundlegendes zu beachten! Gemeinderäte werden gewählt und wollen wiedergewählt werden.....
Gruß Arno
Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender Freisteh und Wackenverweigerer
Re: Offener Brief zur Stellplatzsituation Gröden/Südtirol
Hallo,
vielleicht sollte Ihr einfach mal akzeptieren, dass man nicht immer und überall
das fahrende Volk als Gäste haben mag. Insbesondere im Grödnertal sind Gäste,
die nicht mit dem Wohnmobil kommen Gäste, die richtig Geld dort liegen lassen.
Diese kommen auch aus dem arabischen und aus dem asiatischen Raum.
Und diese Leute interessieren die Berge und die Landschaft nicht die Bohne, weil
die fahren zum shoppen und wegen ärztlicher Besuche nach Bozen oder Meran.
Das Problem das die Gastwirte haben ist, auf den wenigen freien Flächen im Tal
diese mit Wohnungen für ihr Personal zu bebauen und nicht irgendwelche Camper
dort unterzubringen. Weil Wohnungen im Grödnertal sind soooo teuer, ein
normaler Mensch, geschweige den eine Reinigungskraft, Kellern, Zimmermädchen
können sich diese Wohnung in diesem und im nächsten Leben nie leisten.
Und die „guten“Hotelzimmer mag man als Gastronom auch nicht für das Personal
hergeben, weil dann hat man ja wieder weniger Umsatz.
Man käme zwar dann abends früher ins Bett, weil die Zeit für das Geldzählen dann
kürzer ist, aber was gibt es schöneres für den Wirt als klingende Münze in der Kasse.
Also, wenn Dolomiten, dann eben in einer festen Hütte und wenn Wohnmobil dann
eben Gardasee oder Pisa oder oder oder. Gibt genügend Destinationen in Italien, die
eine Reise wert sind.
WoMo NK19
Und das ist nicht meine Meinung sonder die Meinung der Hoteliers vom Rainell Hotel
in St. Ulrich aus dem Winter 24/25 mit dem ich mich unterhalten habe.
vielleicht sollte Ihr einfach mal akzeptieren, dass man nicht immer und überall
das fahrende Volk als Gäste haben mag. Insbesondere im Grödnertal sind Gäste,
die nicht mit dem Wohnmobil kommen Gäste, die richtig Geld dort liegen lassen.
Diese kommen auch aus dem arabischen und aus dem asiatischen Raum.
Und diese Leute interessieren die Berge und die Landschaft nicht die Bohne, weil
die fahren zum shoppen und wegen ärztlicher Besuche nach Bozen oder Meran.
Das Problem das die Gastwirte haben ist, auf den wenigen freien Flächen im Tal
diese mit Wohnungen für ihr Personal zu bebauen und nicht irgendwelche Camper
dort unterzubringen. Weil Wohnungen im Grödnertal sind soooo teuer, ein
normaler Mensch, geschweige den eine Reinigungskraft, Kellern, Zimmermädchen
können sich diese Wohnung in diesem und im nächsten Leben nie leisten.
Und die „guten“Hotelzimmer mag man als Gastronom auch nicht für das Personal
hergeben, weil dann hat man ja wieder weniger Umsatz.
Man käme zwar dann abends früher ins Bett, weil die Zeit für das Geldzählen dann
kürzer ist, aber was gibt es schöneres für den Wirt als klingende Münze in der Kasse.
Also, wenn Dolomiten, dann eben in einer festen Hütte und wenn Wohnmobil dann
eben Gardasee oder Pisa oder oder oder. Gibt genügend Destinationen in Italien, die
eine Reise wert sind.
WoMo NK19
Und das ist nicht meine Meinung sonder die Meinung der Hoteliers vom Rainell Hotel
in St. Ulrich aus dem Winter 24/25 mit dem ich mich unterhalten habe.
Das Wort Frau buchstabiert sich wie folgt: B-O-S-S
Re: Offener Brief zur Stellplatzsituation Gröden/Südtirol
In Plan de Gralba darf man nicht mehr stehen? Wird immer doller.
Pössl Roadcruiser XL - Auflastung auf 4.250 kg
Re: Offener Brief zur Stellplatzsituation Gröden/Südtirol
Lies doch mal die vorherigen Beiträge,dann weißt Du auch, warum.Wir sind aus vielerlei Gründen an vielen Destinationen unbeliebt vor allem wegen unseres massenhaften Auftretens und der Egoistencamper (Freisteher)und bekommen das jetzt zunehmend zu spüren.Wenn man dann zu stur ist,auf CP auszuweichen,muss man halt wegbleiben.
Gruß Arno
Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender Freisteh und Wackenverweigerer
Re: Offener Brief zur Stellplatzsituation Gröden/Südtirol
Das war ein SP mit Infrastruktur, deshalb glaube ich nicht, dass die Falschentsorgung der ausschlaggebende Grund ist. Das Verbot der Übernachtung auf den Passstraßen kann ich nachvollziehen, aber nicht auf einem SP. So viele CPs gibt es nun auch nicht.
Pössl Roadcruiser XL - Auflastung auf 4.250 kg
Re: Offener Brief zur Stellplatzsituation Gröden/Südtirol
Die Infrastruktur eines SP muss gewartet und gepflegt werden,kostet Geld, und bindet Arbeitskräfte die anderswo dringend gebraucht werden.
Gruß Arno
Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender Freisteh und Wackenverweigerer
Re: Offener Brief zur Stellplatzsituation Gröden/Südtirol
Ich habe mal recherchiert, sind so einige.
Gruß Arno
Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender Freisteh und Wackenverweigerer
Re: Offener Brief zur Stellplatzsituation Gröden/Südtirol
Der Brief von Steffen ist berechtigt denn die Wohnmobile werden hier wieder mal für etwas verantwortlich gemacht was sie nicht alleinig verursachen. Aber er wird leider ungehört verhallen.
Schaun wir doch mal nach Mallorca oder die Kanarischen, da gab/gibt es viele Proteste gegen den Tourismus.
Der Tourismus wird zuviel auf allen Ebenen. Wenn die Wohnmobile ausgesperrt werden ziehen sie eben mit dem PKW nach, die Probleme bleiben.
Grüße Hans
Schaun wir doch mal nach Mallorca oder die Kanarischen, da gab/gibt es viele Proteste gegen den Tourismus.
Der Tourismus wird zuviel auf allen Ebenen. Wenn die Wohnmobile ausgesperrt werden ziehen sie eben mit dem PKW nach, die Probleme bleiben.
Grüße Hans
Re: Offener Brief zur Stellplatzsituation Gröden/Südtirol
Touris, die mit dem PKW kommen,wohnen in Hotels und Pensionen/Fewo, bringen also richtig Umsatz,was man von Wohnmobilen im Vergleich nicht sagen kann.Und die PKW brauchen keine Ver und Entsorgung, da reicht ein PKW Parkplatz.
Gruß Arno
Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender Freisteh und Wackenverweigerer
Re: Offener Brief zur Stellplatzsituation Gröden/Südtirol
Dann rechne mal genau nach, ein gut gehender CP oder SP bringt auch richtig Kohle. Und verursacht halt doch weniger Herstellungskosten und Unterhaltskosten als ein Gebäude. Und irgendwo müssen auch die PKW Touristen ihre Notdurft verrichten, also das wird sich nicht viel entspannen. Zu jedem PKWparkplatz gehört auch eine Toilette und ein Abfalleimer.Elgeba hat geschrieben: Do 5. Feb 2026, 22:07Touris, die mit dem PKW kommen,wohnen in Hotels und Pensionen/Fewo, bringen also richtig Umsatz,was man von Wohnmobilen im Vergleich nicht sagen kann.Und die PKW brauchen keine Ver und Entsorgung, da reicht ein PKW Parkplatz.
Gruß Arno
Grüße Hans
Re: Offener Brief zur Stellplatzsituation Gröden/Südtirol
Wer im Hotel oder Pension wohnt oder eine Gatstätte besucht,hat Toiletten usw. zur Verfügung,zumal die meisten ja mehrere Tage bleiben.
Gruß Arno
Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender Freisteh und Wackenverweigerer
Re: Offener Brief zur Stellplatzsituation Gröden/Südtirol
Wie “offen“ ist der Brief denn. Hast Du ihn auch an die örtlichen Tageszeitungen versandt?rumfahrer hat geschrieben:Diesen Text habe ich heute verfasst, weil uns unser Sehnsuchtsort offensichtlich nicht mehr haben will. Sollte es eine Reaktion geben, werde ich berichten.
Es grüßt der Wolfgang
Malibu DB 600 Charming GT.....
Camping ist der Zustand, in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet !
Malibu DB 600 Charming GT.....
Camping ist der Zustand, in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet !
- jagstcamp-widdern
- Beiträge: 3849
- Registriert: Sa 28. Nov 2020, 17:13
- Wohnort: Weimar/Thür.
- Kontaktdaten:
Re: Offener Brief zur Stellplatzsituation Gröden/Südtirol
ich habe den brief nur überflogen, lesen kann man den nicht: das ist eher ein roman und kein brief.
so wird das dann auch im val gardena sein....
so wird das dann auch im val gardena sein....
So weit, so gut!
Hartmut vom Jagstcamp, DEM Reisemobiltreff im unteren Jagsttal
https://www.jagstcamp-widdern.de
mit Sprinter 906 Maxi Kasten, Selbstausbau, 3,5 t
Womos > 3,5t ? Nee Loide, das waren Jugendsünden!
Hartmut vom Jagstcamp, DEM Reisemobiltreff im unteren Jagsttal
https://www.jagstcamp-widdern.de
mit Sprinter 906 Maxi Kasten, Selbstausbau, 3,5 t
Womos > 3,5t ? Nee Loide, das waren Jugendsünden!
Re: Offener Brief zur Stellplatzsituation Gröden/Südtirol
Nicht nur die Dolomiten, auch andere Alpenregionen versuchen die Besucherströme zu steuern.
Trifft aber auch nicht nur die Camper, auch die Biker will man nicht mehr.
Da sind es dann nicht die Stellplätze, sondern immer mehr Streckensperrungen, besonders in den Hauptreisezeiten.
Das ist gewollte und da helfen auch keine Apelle. Ist leider die traurige Wahrheit.
Trifft aber auch nicht nur die Camper, auch die Biker will man nicht mehr.
Da sind es dann nicht die Stellplätze, sondern immer mehr Streckensperrungen, besonders in den Hauptreisezeiten.
Das ist gewollte und da helfen auch keine Apelle. Ist leider die traurige Wahrheit.
Unterwegs mit Mobilvetta Krosser P90
Re: Offener Brief zur Stellplatzsituation Gröden/Südtirol
Mit Biker meinst Du Mopedfahrer? Kann ich verstehen, dass die keiner mehr will, lasse doch mal 3 Harleyfahrer durchs Dorf brettern, dann fliegt jedem die Krone aus dem Gebiss.Sherlock hat geschrieben: Fr 6. Feb 2026, 08:53…
Trifft aber auch nicht nur die Camper, auch die Biker will man nicht mehr.
…
Fahre ja selbst auch Moped, aber legal und leise. Aber die Eisenhaufenfahrer sind die Krönung der schönsten Stunden…
Musst dann leider in die Pyrenäen, da ist nix los und auch keine Streckensperrungen. Alpen sind eh zu voll, viel zu viel Verkehr, nur am überholen…
Re: Offener Brief zur Stellplatzsituation Gröden/Südtirol
Wie so oft ist es eine kleine Minderheit, die den Ruf ruiniert. Oder?Agent_no6 hat geschrieben: Fr 6. Feb 2026, 09:02Mit Biker meinst Du Mopedfahrer? Kann ich verstehen, dass die keiner mehr will, lasse doch mal 3 Harleyfahrer durchs Dorf brettern, dann fliegt jedem die Krone aus dem Gebiss.Sherlock hat geschrieben: Fr 6. Feb 2026, 08:53…
Trifft aber auch nicht nur die Camper, auch die Biker will man nicht mehr.
…
Fahre ja selbst auch Moped, aber legal und leise. Aber die Eisenhaufenfahrer sind die Krönung der schönsten Stunden…
Musst dann leider in die Pyrenäen, da ist nix los und auch keine Streckensperrungen. Alpen sind eh zu voll, viel zu viel Verkehr, nur am überholen…
Vom Grundsatz bin ich völlig bei dir
Unterwegs mit Mobilvetta Krosser P90