Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

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Anuzs
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Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Anuzs »

Hallo zusammen,
Als Neuling frage ich mich, welchen Vorteil Einbauflaschen ggü. den Leihflaschen haben (jetztmal vom Schleppen abgesehen)? Ist es in Europa problematisch die grauen 11 kg Flaschen aus dem Baumarkt zu tauschen? Werden die im Ausland überhaupt getauscht oder muss man sich jemanden zum Befüllen suchen? Wie teuer ist denn so ein Einbau für 2*11 kg? Ich verstehe, dass man beim Tausch u.U. Eine nicht ganz leere Flasche abgibt, aber lohnt sich dafür die Ausgabe für einen Festeinbau?
Vielen Dank für eure Meinungen und Empfehlungen
Schönen Gruß
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MobilLoewe
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von MobilLoewe »

Der Gasnachschub für Ihr Wohnmobil muss im Urlaub gesichert sein. Adapter, Flaschen, Vorschriften: Mit diesen Tipps von promobil finden Sie sich in ganz Europa sowie Marokko zurecht.
Quelle und mehr lesen: https://www-promobil-de.cdn.ampproject. ... marokko%2F

Ein Festtank oder Tankflasche ist ein Stück Bequemlichkeit, ob das das lohnt darf man nicht fragen. Ein Wohnmobil lohnt sich auch nicht... :)

Ich überlege auch noch. Derzeit Alu-Gas, nicht so schwer zu händeln.
Gruß Bernd

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rundefan
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von rundefan »

Fahre seid 2009 mit zwei Stahl-Tankflaschen durch Nordeuropa. Habe damals bei Wynen für die Tankflaschen und die Außenbetankung ca. 950,00 € gezahlt. ( mein Gasfach ist nur von der Garage aus zugänglich). Weiß nicht, wie die Preise heute sind, einfach auf der Webseite https://www.wynen-gas.de/ nachschauen. Gibt noch weitere Anbieter, ich war mit Wynen damals sehr zufrieden.

Ob man so etwas für sich als sinnvoll erachtet oder für unnsinnig hält, bleibt Jedem selbst überlassen.

Aus heutiger Sicht würde ich nur noch eine Tankflasche montieren. Man kann ja an fast jeder Tankstelle auch LPG bekommen. Ich bevorzuge allerdings 95/5er Gemisch, welches man nur bei speziellen Anbietern bekommt.
Dafür gibt es im Netz ausreichend Apps und Listen.
Gruß Werner!

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MobilLoewe
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von MobilLoewe »

rundefan hat geschrieben: Mo 30. Nov 2020, 20:00Aus heutiger Sicht würde ich nur noch eine Tankflasche montieren.
Das ist genau der Punkt, an dem ich derzeit nicht weiter komme. Grundsätzlich würde ich die 14 kg Alu-Tankflasche nehmen, passt locker von der Höhe in den Gaskasten des ML-T. Zwei mit dann 28 kg wären schon reizvoll. Mit einer müsste ich noch immer mit den Flaschen hantieren. Wo sind die Vor- und Nachteile? 🤔
Gruß Bernd

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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Hermine »

Wir haben zwei Gastankflaschen. Der Einbau hat ca 1000 Euro gekostet. Gerade im Ausland ist es super an vielen Tankstelle Gas zu bekommen. Vorher mussten wir frühzeitig gucken, wo die Flaschen getauscht werden können.
Und nie wieder Flaschen schleppen.
Gruß Hermine
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AndiEh
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von AndiEh »

Die Frage war ja, wie schwierig es ist, die deutschen Flaschen im Ausland zu tauschen.

Täusche ich mich, oder war es nicht immer so, dass dies so gut wie unmöglich ist und man sich entweder eine lokale Tauschflasche kaufen muß, wenn man länger dort verweilt, oder einen Abfüller der die deutschen wieder befüllt.

Gruß
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MobilLoewe
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von MobilLoewe »

AndiEh hat geschrieben: Mo 30. Nov 2020, 20:54 Die Frage war ja, wie schwierig es ist, die deutschen Flaschen im Ausland zu tauschen.

Täusche ich mich, oder war es nicht immer so, dass dies so gut wie unmöglich ist und man sich entweder eine lokale Tauschflasche kaufen muß, wenn man länger dort verweilt, oder einen Abfüller der die deutschen wieder befüllt.

Gruß
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Andi, dazu hatte ich oben diesen Link gepostet: https://www-promobil-de.cdn.ampproject. ... marokko%2F
Gruß Bernd

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Heribert
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Heribert »

Entscheidend ist das Fahrverhalten bei dieser Entscheidung, denn es ist ein Unterschied, ob ich das Mobil im Sommer max. 3 Wochen am Stück nutze oder ob ich über längere Zeiträume unterwegs bin oder im Winter , wo ich viel heizen muß.
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akany
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von akany »

Mit einem fest eingebauten Tank umgeht man all die Nachteile des Tauschen müssens. Und heutzutage passen auch die Anschlüsse.

Als ich mir vor 35 Jahren meinen T3 ausbaute, habe ich einen festen Tank drunter montiert. Damit fuhr ich ohne jegliche Nachfüllsorgen los. So viel konnte ich garnicht kochen in einer Saison, als dass der leer wurde.

Heute habe ich 80 Liter unter dem Auto. Da darf dann auch allerfeinst geheizt werden. Und GPL gibt es überall, naja, fast. Aber jedenfalls besser zu besorgen als die Flaschen zu tauschen.
Grüsse, Andreas
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akany
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von akany »

Heribert hat geschrieben: Mo 30. Nov 2020, 21:21 Entscheidend ist das Fahrverhalten bei dieser Entscheidung, denn es ist ein Unterschied, ob ich das Mobil im Sommer max. 3 Wochen am Stück nutze oder ob ich über längere Zeiträume unterwegs bin oder im Winter , wo ich viel heizen muß.
ganz genau!
Grüsse, Andreas
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von WoMoFahrer »

Hallo

Wir haben uns kurz nach dem Kauf unseres WoMos zwei Alu Gastankflaschen einbauen lassen und diese Entscheidung seit 5 Jahren noch nie bereut. Egal wann und wohin wir bis jetzt hingefahren sind, haben wir uns vor der Abfahrt nie um den Gasinhalt kümmern müssen. Wenn auf die zweite Flasche umgeschaltet wurde, wird das Gas beim nächsten Tankstop wieder aufgefüllt. Es ist einfach nur eine Frage der Bequemlichkeit. Da die Flaschen nur über die Heckgarage zugänglich sind, gibt es auch kein Problem mit dem Gemisch, weil der Gaskasten immer mit geheizt wird. Ich würde das immer wieder einbauen lassen. Weder mit der Gasprüfung, noch mit dem TÜV-Süd hatte ich jemals Probleme. Ich bin immer mit gültiger Gasprüfung und Eintragung der Flaschen im Gelben Heft hingefahren. Beim letzten TÜV 2019 hat mir der Prüfer sogar gesagt " Gott sei Dank hat sich das Problem mit den Gastankflaschen jetzt erledigt". Alles verlief wie bisher vollkommen Problemlos.
Mit freundlichen Grüßen

Tommy
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rundefan
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von rundefan »

@AndiEh

Der Themenstarter fragte u.a. nach den möglichen Kosten für den Einbau für 11 kg-Flaschen. Darauf hab ich geantwortet.

Werd mich hier wohl eher nur noch als stiller Leser betätigen, ist wohl besser.

@ MobilLoewe

Für das heutige Angebot, an fast jeder Tanke auch LPG tanken zu können, reicht vermutlich die eine 14 kg Tank- Flasche.
Aber, ich hab ja nur fabuliert, "wenn ich heute nochmal ..." .
Mein evtl.( auch fabuliert) potentielles nächstes neues,altes Womo könnte ein Mobil aus Oberfranken sein, also entweder Concorde, Phoenix, o.ä., sein. So ein Womo sollte auch Platz für einen großen Gastank haben.
Gruß Werner!

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AndiEh
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von AndiEh »

rundefan hat geschrieben: Mo 30. Nov 2020, 22:10 @AndiEh

Der Themenstarter fragte u.a. nach den möglichen Kosten für den Einbau für 11 kg-Flaschen. Darauf hab ich geantwortet.

Werd mich hier wohl eher nur noch als stiller Leser betätigen, ist wohl besser.
Warum.....? Ich habe doch nur den Teil seiner Fragen aufgegriffen, der ein wenig untergegangen ist. (wobei ich sträflicherweise Bernds Link nicht gelesen habe)

Die anderen Antworten waren ja weder falsch, noch am Thema vorbei. Anuzs hat halt nur eine mehrteilige Frage gestellt.

Gruß
Andi
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Doraemon
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Doraemon »

Anuzs hat geschrieben: Mo 30. Nov 2020, 19:33 Hallo zusammen,
Als Neuling frage ich mich, welchen Vorteil Einbauflaschen ggü. den Leihflaschen haben (jetztmal vom Schleppen abgesehen)? Ist es in Europa problematisch die grauen 11 kg Flaschen aus dem Baumarkt zu tauschen? Werden die im Ausland überhaupt getauscht oder muss man sich jemanden zum Befüllen suchen? Wie teuer ist denn so ein Einbau für 2*11 kg? Ich verstehe, dass man beim Tausch u.U. Eine nicht ganz leere Flasche abgibt, aber lohnt sich dafür die Ausgabe für einen Festeinbau?
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Graue Flasche tauschen wird wohl unmöglich sein, wiederbefüllen geht nicht ganz so einfach. Mal ne Frage, warum willst du eigentlich den Festeinbau, bist du mehr als 2 Monate am Stück unterwegs.

Wenn du den Festeinbau zum heizen deines Womos willst, könnte eine Dieselheizung eine Alternative sein.

Mit etwas mehr Infos könnten man dir vielleicht besser helfen.
saludos Christian

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Travelboy
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Travelboy »

Ich denke hier spielen individuelle Bedürfnisse eine große Rolle, einmal die Jahreszeit zum Anderen der Gasverbrauch.

Im Sommer reichen bei uns 2 x 11kg Propan locker für 8 Wochen Italien,
damit betreiben wir den Kühlschrank und so 1-2x / Woche den Gaskocher.
Im Winter wenn die Heizung läuft brauchen wir alle 3 Tage eine neue 11kg Gasflasche, aber da sind wir ja in D und können überall tauchen.

Ich finde die grauen Tauschflaschen ideal, kann auf (fast) jeden Platz Tauschen und muß bei längerem Aufenthalt nicht alle paar Tage alles zusammenpacken um zur Tanke zu Fahren und dann noch das Problem mit der Gasqualität im Winter, nee - ich bleibe bei den grauen Tauschflaschen und wenn es ausserhalb D mal eng wird, hole ich mir aus dem Baumarkt eine Canpinggazflasche für den Notfall.
Schöne Grüße
Volker
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Agent_no6 »

Doraemon hat geschrieben: Mo 30. Nov 2020, 22:32 Graue Flasche tauschen wird wohl unmöglich sein, wiederbefüllen geht nicht ganz so einfach.
Wiederbefüllen ist nicht das Ding, mit einem Adapter kannst du jede normale Gasflasche an einer LPG- Tanke befüllen.
Ist zwar nicht legal, aber selbst der Tankstellenbesitzer hier vor Ort macht das.
Darfst halt nur die 11kg einfüllen, bei halbvollen Flaschen wiege ich vorher und tanke nur soviel nach bis 11kg drin sind.
Das Problem ist im Winter nur die Mischung 60/40 oder 40/60.
Deswegen würde ich mir auch keinen außenliegenden Tank installieren, wo vielleicht nur die Hälfte rauskommt, weil der Butananteil nicht verdampft..
Viele Grüße
Dietmar
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AndiEh
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von AndiEh »

Agent_no6 hat geschrieben: Mo 30. Nov 2020, 23:23 Das Problem ist im Winter nur die Mischung 60/40 oder 40/60.
Deswegen würde ich mir auch keinen außenliegenden Tank installieren, wo vielleicht nur die Hälfte rauskommt, weil der Butananteil nicht verdampft..
Hm,...ich habe gelernt es gibt auch Tankmöglichkeiten mit 95/5

Gruß
Andi
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Agent_no6 »

AndiEh hat geschrieben: Mo 30. Nov 2020, 23:37
Agent_no6 hat geschrieben: Mo 30. Nov 2020, 23:23 Das Problem ist im Winter nur die Mischung 60/40 oder 40/60.
Deswegen würde ich mir auch keinen außenliegenden Tank installieren, wo vielleicht nur die Hälfte rauskommt, weil der Butananteil nicht verdampft..
Hm,...ich habe gelernt es gibt auch Tankmöglichkeiten mit 95/5

Gruß
Andi
Natürlich gibt's 95/5.
Nur eben sehr begrenzt, das ist das Problem. Und die Route nach der Gasversorgung zu legen ist nicht mein Ding..
Viele Grüße
Dietmar
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Wesermann
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Wesermann »

Moin
Ich kann das hier empfehlen www.Gaswinkel.com .
Einbau kann man selber machen
Gruß Armin
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eclipse88
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von eclipse88 »

Moin Anuzs,
Wie schön erwähnt kommt es wirklich auf deine Bedürfnisse an, wie du mit dem Womo unterwegs bist.

Wir z. B. sind hauptsächlich von 3-11 unterwegs und dann noch, Weihnachten bei der Familie und Silvester. Jedoch meistens nur ein verlängertes Wochenende.
In Winterurlaub, fahren wir damit nicht. Zumindest nicht mit diesem, der ist nicht winterfest.

In so fern reichen uns, die beiden grauen 11kg Flaschen, nach jeder Fahrt werden sie wieder neu befüllt und gut.
Im Sommer reichen sie locker. Und im Herbst sind wir eh nur eine Woche unterwegs, da reichen uns auch beide.

Sag uns doch mal ein wenig zu deiner Nutzung, dann kann man leichter eine Empfehlung aussprechen.
Das Leben ist zu kurz für irgendwann!!!

Grüße Eric
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Anuzs »

Travelboy hat geschrieben: Mo 30. Nov 2020, 23:16 Im Sommer reichen bei uns 2 x 11kg Propan locker für 8 Wochen Italien,
damit betreiben wir den Kühlschrank und so 1-2x / Woche den Gaskocher.
Im Winter wenn die Heizung läuft brauchen wir alle 3 Tage eine neue 11kg Gasflasche, aber da sind wir ja in D und können überall tauchen.

Ich finde die grauen Tauschflaschen ideal, kann auf (fast) jeden Platz Tauschen und muß bei längerem Aufenthalt nicht alle paar Tage alles zusammenpacken um zur Tanke zu Fahren und dann noch das Problem mit der Gasqualität im Winter, nee - ich bleibe bei den grauen Tauschflaschen und wenn es ausserhalb D mal eng wird, hole ich mir aus dem Baumarkt eine Canpinggazflasche für den Notfall.
Vielen Dank Leute, für die vielen Anregungen. Wie gesagt ich bin Neuling und gehe die Sache im Moment nur akademisch an, der praktische Teil kommt erst noch. Die Antwort von travelboy gibt meine Absicht sehr gut wider. Sommer sehe ich eher kein Problem, da u.U. zwar Geld flöten geht, wenn man eine nicht ganz leere Flasche tauscht, aber steht das gegen die Einbaukosten der Tankanlage. Ich habe aber überlegt, wie ist das beim Wintercamping, bist auf dem Platz, hast dich gemütlich eingerichtet und das Gas wird alle. Beim fest eingebauten hat man wohl keine andere Möglichkeit als zusammenpacken und tanken fahren. Ich denke, man kann dann nicht noch eine dritte (bei 2 verbauten Flaschen) anflanschen? Gibt es auch Modelle mit nur einer eingebauten Flasche und einer Tauschflasche, oder ist das Unsinn? Wie sind Eure Erfahrungen mit den Aluflaschen? Sind das auch die üblichen Alugas, die es bei Obi und Konsorten gibt?
Danke vielmals.
Beste Grüße
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Trailwild »

eclipse88 hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 06:27

In so fern reichen uns, die beiden grauen 11kg Flaschen, nach jeder Fahrt werden sie wieder neu befüllt und gut.
Im Sommer reichen sie locker. Und im Herbst sind wir eh nur eine Woche unterwegs, da reichen uns auch beide.

Wo lässt du die denn befüllen? Das ist ja vorallem Interessant, wenn noch ein Rest drin ist und man nicht ne ganze Füllung zahlen muss!

Wir fahren auch jetzt um diese Jahreszeit und da geht schon ganz schön was an Gas weg....
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eclipse88
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von eclipse88 »

@Anne

Ich hab hier in Güstrow bei mir zuhause einen Gashändler. Der füllt immer meine grauen Flaschen wieder auf. So muss ich immer keine Angst haben, ob das Gas noch reicht. Oder ich muss nicht unnötig eine halbvolle tauschen.
Ich glaube das geringste was ich mal gefüllt habe waren 2kg. 😁
Aber ich konnte später beruhigt losfahren und wusste beide sind voll. 👍

Hier die Adresse, wenn du sie mal brauchen solltest.

Screenshot_20201201_070557_com.google.android.apps.maps.jpg
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Das Leben ist zu kurz für irgendwann!!!

Grüße Eric
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Guenni2 »

Vielen Dank Leute, für die vielen Anregungen. Wie gesagt ich bin Neuling und gehe die Sache im Moment nur akademisch an, der praktische Teil kommt erst noch. Die Antwort von travelboy gibt meine Absicht sehr gut wider. Sommer sehe ich eher kein Problem, da u.U. zwar Geld flöten geht, wenn man eine nicht ganz leere Flasche tauscht, aber steht das gegen die Einbaukosten der Tankanlage. Ich habe aber überlegt, wie ist das beim Wintercamping, bist auf dem Platz, hast dich gemütlich eingerichtet und das Gas wird alle. Beim fest eingebauten hat man wohl keine andere Möglichkeit als zusammenpacken und tanken fahren. Ich denke, man kann dann nicht noch eine dritte (bei 2 verbauten Flaschen) anflanschen? Gibt es auch Modelle mit nur einer eingebauten Flasche und einer Tauschflasche, oder ist das Unsinn? Wie sind Eure Erfahrungen mit den Aluflaschen? Sind das auch die üblichen Alugas, die es bei Obi und Konsorten gibt?
Danke vielmals.
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Moin Anuzs, an meinem Mobil gibt es einen Gasauslass, wenn Du beispielsweise einen Grill direkt an die Gasversorgung des Mobils anschließen willst.
Parallel auch einen Einlass, um eine weitere Flasche anzuschließen. Beides erfolgt über Anschlußklappen, ähnlich wie beim Frischwasser.
Ansonsten haben wir einen 80lit. Tank unter dem Reimo, den Du auch beheizen kannst, falls erforderlich.
Also, dritte oder....... Flasche geht schon, ist aber eher nicht die Regel.
Es grüßt aus Köln oder dem Mobil


Günter

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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Trailwild »

Danke Eric!

Da gucke ich mal ob es so was hier auch gibt... Wir haben uns schon überlegt ne dritte Flasche dazu zu kaufen...

Für Wochenendtripps kann man auch ne angebrochene nochmal anschließen....
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Anuzs »

MobilLoewe hat geschrieben: Mo 30. Nov 2020, 19:42
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Sehr guter Artikel. Vielen Dank
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Anuzs »

Guenni2 hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 07:06
Parallel auch einen Einlass, um eine weitere Flasche anzuschließen. Beides erfolgt über Anschlußklappen, ähnlich wie beim Frischwasser.
Also, dritte oder....... Flasche geht schon, ist aber eher nicht die Regel.
Moin Guenni, das ist interessant. Aussenanschluss für Grill will ich mitbestellen (Hymer), ich frage mal ob es auch einen „Eingang“ gibt.
Besten Gruß aus dem verschneiten Taunus
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Doraemon »

Agent_no6 hat geschrieben: Mo 30. Nov 2020, 23:23 Wiederbefüllen ist nicht das Ding, mit einem Adapter kannst du jede normale Gasflasche an einer LPG- Tanke befüllen.
Ist zwar nicht legal, aber selbst der Tankstellenbesitzer hier vor Ort macht das.
Darfst halt nur die 11kg einfüllen, bei halbvollen Flaschen wiege ich vorher und tanke nur soviel nach bis 11kg drin sind.
Das Problem ist im Winter nur die Mischung 60/40 oder 40/60.
Deswegen würde ich mir auch keinen außenliegenden Tank installieren, wo vielleicht nur die Hälfte rauskommt, weil der Butananteil nicht verdampft..
In D mit Sicherheit nicht das Problem, meine Aussage bezog sich mehr für das europäische Ausland.

Auch ich habe 3 Flaschen, wenns auf große Fahrt geht sind immer zwei Volle an Bord, ansonsten wird die angebrochen verbraucht bis sie halt zu Ende ist.
saludos Christian

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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Trailwild »

Christian... wo steht die dritte Flasche? Vom Prinzip her ist es kein Problem für einen gesicherten Stand in der Heckgarage zu sorgen, aber da sind keine Lüftungsgitter im Boden die man doch bräuchte?
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von MobilLoewe »

Die Flasche in der Heckgarage ist Transportgut, eine Entlüftung ist nicht erforderlich. Das Ventil muss geschlossen (klar selbstverständlich) und die Schutzkappe muss verwendet werden. Der Transport muss aufrecht erfolgen und die Flasche muss gegen umkippen gesichert sein.

Übrigens, es gibt Gasfüllbetriebe, man zahlt nur was rein geht. Auch bei 11 kg oft etwas günstiger. In meiner Nähe ist das Propangas Service Beißert in Bochum.
Gruß Bernd

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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Felisor »

MobilLoewe hat geschrieben: Mo 30. Nov 2020, 20:38Grundsätzlich würde ich die 14 kg Alu-Tankflasche nehmen, passt locker von der Höhe in den Gaskasten
Laut G607 dürfen in "bewohnbaren Freizeitfahrzeugen" nur maximal 2x11Kg in tragbaren Flaschen gelagert werden.
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von MobilLoewe »

Felisor hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 09:04
MobilLoewe hat geschrieben: Mo 30. Nov 2020, 20:38Grundsätzlich würde ich die 14 kg Alu-Tankflasche nehmen, passt locker von der Höhe in den Gaskasten
Laut G607 dürfen in "bewohnbaren Freizeitfahrzeugen" nur maximal 2x11Kg in tragbaren Flaschen gelagert werden.
Das wäre keine Lagerung, sondern stehende Tanks, TÜV abgenommen und in den Fahrzeugpapieren eingetragen.
Gruß Bernd

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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Travelboy »

Sommer sehe ich eher kein Problem, da u.U. zwar Geld flöten geht, wenn man eine nicht ganz leere Flasche tauscht, aber steht das gegen die Einbaukosten der Tankanlage.
Anuzs,
ich sehe das mit dem Rest-Gas nicht kritisch, liegt vieleicht im Bereich von 5-10% wenn ich die leere Flasche wiege.

Meiner Erfahrung nach kommt die mangelnde Entleerung von der Gas-Umchaltanlage, meine Truma-Duo-Control schaltet ab einem bestimmten Minimaldruck um und dann bleibt da halt immer etwas Gas in der Flasche, liegt wohl am Alter und der zunehmenden Verölung der Truma.
OK nächstes Jahr muß ich die eh Ersetzen (10 Jahre alt) .
Schöne Grüße
Volker
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Trailwild »

MobilLoewe hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 09:01 Die Flasche in der Heckgarage ist Transportgut, eine Entlüftung ist nicht erforderlich. Das Ventil muss geschlossen (klar selbstverständlich) und die Schutzkappe muss verwendet werden. Der Transport muss aufrecht erfolgen und die Flasche muss gegen umkippen gesichert sein.

Übrigens, es gibt Gasfüllbetriebe, man zahlt nur was rein geht. Auch bei 11 kg oft etwas günstiger. In meiner Nähe ist das Propangas Service Beißert in Bochum.
Danke Bernd! Sichern ginge ja über zwei Airlineschienen an der Rückwand, das wäre jetzt nicht das Problem!

So weit ich das sehe gibts bei uns hier leider keine Gasfüllbetriebe. Ich google mal nochmal.
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rundefan
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von rundefan »

Hallo Anne,

hier ein Link zu Gasflaschen Tausch-bzw. Füllstationen in Norwegen: https://www.lpgnorge.no/stasjonsoversikt/german/

Wobei ich für Euch hoffe, einfach zu normalen Reisebedingungen dort unterwegs sein zu können, also außer Kochen und Kühlen keinen weiteren Gasbedarf zu haben.
Gruß Werner!

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HannesNRW
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von HannesNRW »

Hallo,
"..Die Flasche in der Heckgarage ist Transportgut, eine Entlüftung ist nicht erforderlich...
kann nur diesen Link empfehlen,
https://www.rheingas.de/wissen/gasflasc ... portieren/
das eine Gasflasche in der Heckgarage kein Transportgut ist.

Siehe auch
DVGW-Arbeitsblatt G 607 "Flüssiggasanlagen in Fahrzeugen"
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Travelboy »

Ob erlaubt oder verboten,
meie Garage ist zum Wohnraum offen, wird beheizt und hat somit keinerlei Entlüftung nach Aussen.

Für den kurzzeitigen Transport ok, aber auf einer Urlaubsfahrt würde ich da nie eine Gasflasche einstellen,
auf so einer Bombe möchte ich nicht wohnen. :shock:
Schöne Grüße
Volker
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von MobilLoewe »

HannesNRW hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 14:05 Hallo,
"..Die Flasche in der Heckgarage ist Transportgut, eine Entlüftung ist nicht erforderlich...
kann nur diesen Link empfehlen,
https://www.rheingas.de/wissen/gasflasc ... portieren/
das eine Gasflasche in der Heckgarage kein Transportgut ist.

Siehe auch
DVGW-Arbeitsblatt G 607 "Flüssiggasanlagen in Fahrzeugen"
Danke für den Link, das war mir in dieser Form neu. Man schreibt vom Transport... Muss ich jetzt ein Loch in den Boden der Heckgarage bohren? Alle anderen Bedingungen halte ich ein. 🤔
Gruß Bernd

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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Trailwild »

rundefan hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 11:41 Hallo Anne,

hier ein Link zu Gasflaschen Tausch-bzw. Füllstationen in Norwegen: https://www.lpgnorge.no/stasjonsoversikt/german/

Wobei ich für Euch hoffe, einfach zu normalen Reisebedingungen dort unterwegs sein zu können, also außer Kochen und Kühlen keinen weiteren Gasbedarf zu haben.
Danke Werner! Das hoffen wir auch! Die Tankstellen der LPG Norge die an unserer Route liegen hab ich mir als Wegpunkte in einer gpx gespeichert, je nach Wetterbedingungen würde ich dann eben an jeder Tanke voll machen... Aber daher eben auch die Überlegung der dritten Flasche in der Garage....
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MobilLoewe
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von MobilLoewe »

Travelboy hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 14:09Für den kurzzeitigen Transport ok, aber auf einer Urlaubsfahrt würde ich da nie eine Gasflasche einstellen,
auf so einer Bombe möchte ich nicht wohnen. :shock:
Was ist mit den Bomben ein oder zwei Meter weiter, im ordnungsgemäßen Gaskasten?
Gruß Bernd

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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Sparks »

MobilLoewe hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 14:19
Travelboy hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 14:09Für den kurzzeitigen Transport ok, aber auf einer Urlaubsfahrt würde ich da nie eine Gasflasche einstellen,
auf so einer Bombe möchte ich nicht wohnen. :shock:
Was ist mit den Bomben ein oder zwei Meter weiter, im ordnungsgemäßen Gaskasten?
Na ja Bernd

Gaskasten ist belüftet, Heckgarage nicht. Du merkst selbst wo das Problem ist. Da braucht man kein Gasfachman zu sein, Propan und Butan sind schwerer wie Luft.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts. Behaupten ist alles. :Ironie:
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von fernweh007 »

Ich habe eine Tankflasche und eine Tauschflasche im Gaskasten.
Nachtanken der Tankflasche ist kein Problem .... im Sommer alle paar Wochen. Die Tauschflasche ist eiserne Reserve
Sollten wir im Winter bzw bei viel Heizbetrieb länger wie 3-4 Tage stehen (und nicht tanken können) stelle ich die Duo-Controll auf die Tauschflasche um und tausche, wenn sie leer ist.
In der „Tauschphase“ dient die Tankflasche kurzfristig als Puffer.

LG
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von MobilLoewe »

Sparks hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 14:34
MobilLoewe hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 14:19
Travelboy hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 14:09Für den kurzzeitigen Transport ok, aber auf einer Urlaubsfahrt würde ich da nie eine Gasflasche einstellen,
auf so einer Bombe möchte ich nicht wohnen. :shock:
Was ist mit den Bomben ein oder zwei Meter weiter, im ordnungsgemäßen Gaskasten?
Na ja Bernd

Gaskasten ist belüftet, Heckgarage nicht. Du merkst selbst wo das Problem ist. Da braucht man kein Gasfachman zu sein, Propan und Butan sind schwerer wie Luft.
Das ist richtig Volker. Aber im Gaskasten sind die Flaschen in der Regel geöffnet, in der Heckgarage ist das Ventil geschlossen. Da frage ich mich, wo ist das Problem? Auswüchse einer überbordenden Bürokratie? Wenn ich alleine den Lüftungshinweis beim Transport im Pkw lese, jenseits der Realität.

Dennoch, ein Entlüftungsloch in der Heckgarage ist eine Überlegung wert.
Gruß Bernd

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rundefan
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von rundefan »

Ich bin einige hundert Kilometer mit einer srehenden Gasflasche in der Garage gefahren. Natürlich mit geschlossenem Ventil, sogar ohne Kappe. Einfach mit Spanngurt gesichert. Würde ich jederzeit wiederholen. Der Gaskasten( mit Belüftungsloch) ist in unserer Garage untergebracht, im Garagenboden aber nicht. Wo der Gaslieferant aus dem Link Probleme sieht, ist für mich nicht zu verstehen. Auch die Begrenzung auf drei Flaschen macht nur dann überhaupt Sinn, wenn es um gewerbsmäßigen Transport geht. Würde eine 33 kg-Flasche in die Garage passen, dürfte man sie auch transportieren. Und wenn ich mich nicht irre, hat der Vielen bekannte Tonicek sogar einen Gastank in seiner Garage. Ich glaube kaum, dass in den Garagenboden ein Entlüftungsloch geschnitten wurde, obwohl aus dem Gastank auch Gas entnommen wird/werden kann.
Gruß Werner!

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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Rollinghome »

Hallo Fories, auch ich fahre oft mit 3 Gasflaschen durch die Botanik. In den Heckstauraum kommt eine graue deutsche, natürlich stehend mit Kappe an eine Original Riemenhalterung. Sie ist die eiserne Reserve.
Im Gaskasten eine 2. graue und eine vom Gastland.
Hat den Nachteil daß ich inzwischen zuhause im Keller eine spanische, portugiesische, italienische Flasche lagere, natürlich alle absolut leer.
Hat den Vorteil daß ich immer irgendwie an Gas komme.
Wer wie wir ca. 8 - 9 Monate im Jahr unterwegs ist muss besonders bei Überwinterungen immer für Nachschub sorgen, da wir auch nicht wochenlang auf Campingplätzen herumhängen.
Zur Zeit sind wir in Griechenland und da habe ich doch tatsächlich in Igoumenitsa meine leere deutsche Flasche für 14,-€ getauscht bekommen. Ist aber ein Einzelfall.

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Travelboy
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Travelboy »

Das ist richtig Volker. Aber im Gaskasten sind die Flaschen in der Regel geöffnet, in der Heckgarage ist das Ventil geschlossen. Da frage ich mich, wo ist das Problem? Auswüchse einer überbordenden Bürokratie? Wenn ich alleine den Lüftungshinweis beim Transport im Pkw lese, jenseits der Realität.

Dennoch, ein Entlüftungsloch in der Heckgarage ist eine Überlegung wert.
Ja Bernd,
eine entsprechende Entlüftung im Boden währe angebracht, die fehlt aber und ausserdem ist die Garage wie gesagt zum Wohnraum offen und über die ganze Fahrzeuglänge durchgängig.
Sollte jetzt aus der Flasche - warum auch immer - Gas entweichen verbreitet es sich im gesamten Doppelboden und bildet da evt. ein zündfähiges Gemisch und Zündquellen gibt es in meinem Doppelboden zur Genüge - Wasserpumpe, Elektronieinheit (EBL), Sicherungsverteiler GPS Tracker usw.

Der Gaskasten ist rundherum geschlossen und hat eine große Entlüftung nach Aussen, da kann austretendes Gas sehr gut entweichen.

OK - ich bin da vieleicht zu ängstlich, hab aber über die vielen Jahre als Leiter der Instandhaltung in einem Chemiebetrieb schon sehr merkwürdige Dinge erlebt :shock:
Schöne Grüße
Volker
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Agent_no6 »

Ich weiß ja nicht wie euer Gas riecht, das in meinen Flaschen stinkt erbärmlich. Und das riecht man dann schon bei einer so geringen Menge, die noch gar nicht zündfähig ist.
Ich hab gar kein Problem mehrere Flaschen in der Heckgarage zu transportieren.
Aber wurde ja schon geschrieben, das kann ja jeder so machen wie er will.
Viele Grüße
Dietmar
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von HannesNRW »

Solange nichts passiert alles okay, kann jeder x Gasflaschen spazieren fahren.
Probleme entstehen nur bei Kontrollen (Österreich sehr pingelig) und Unfällen.

Die allgemeinen Regeln sind hier gut beschrieben.
Bild
Mir wurde schon beim Flaschentausch eine ohne Kennzeichnung gegeben.
Dankend abgelehnt.
So gibt es auch Aluflaschen mit einem sehr hohen unteren Rand, bei dem die Mopeka (Ultraschall Gasmengenanzeiger) nicht drunter passt.
Inzwischen fahre ich zu einem etwas 'teuren' Wechsler, beim dem ich die Tauschflasche aussuchen kann.

Die Frage ist auch, warum auf Fähren oder an Tankstellen, Fremdheizungen oder das Gas abzustellen sind.
Oder auch warum AES Kühlschränke beim Motor abstellen, die Umschaltung von 12V zum Gasbetrieb um ca. 15min verzögern.
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MobilLoewe
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von MobilLoewe »

HannesNRW hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 17:31Die Frage ist auch, warum auf Fähren oder an Tankstellen, Fremdheizungen oder das Gas abzustellen sind.
Oder auch warum AES Kühlschränke beim Motor abstellen, die Umschaltung von 12V zum Gasbetrieb um ca. 15min verzögern.
Weil die Flaschen im Gegensatz zum Transport offen sind?
Gruß Bernd

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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Agent_no6 »

HannesNRW hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 17:31 Oder auch warum AES Kühlschränke beim Motor abstellen, die Umschaltung von 12V zum Gasbetrieb um ca. 15min verzögern.
Hier wird wohl ausgegangen daß der Tankstellenaufenthalt nicht länger als 15 Minuten dauert, weil "Licht und offenes Feuer" an Tankstellen verboten ist.
Deshalb haben sie da eine 15 Minute Sperre eingebaut. Ob das Pflicht ist, weiß nicht. Auch nach 15 Minuten dürftest du an der Tankstelle den Kühlschrank nicht betreiben oder nen Kaffee kochen, ist eher ein Hilfsmittel, denke ich.
Viele Grüße
Dietmar
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von HannesNRW »

@Bernd
Warum Gas abschalten?
Weil zwei wichtige Punkte von außen nicht zu sehen sind:
a) bei Absorberkühlschränken die über Gas betrieben werden können, redet man von einer "offenen Gasflamme des Kühlschranks".
(siehe Promobil oder pincamp).
b) ob ein Gasflaschen Crashsensor verbaut ist, der bei >15km/h schon reagiert.

Wie hier mehrfach geschrieben, trifft jeder für sich seine persönliche Entscheidung.
Wir haben einen Bekannten der die dritte Gasflasche im Bereich der Sitze verbaut hat.
Für uns ist das ein No-Go und ich würde auch unruhig schlafen
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Guenni2 »

In der beheizten Heckgarage unseres Mobils ist ist auf der Seite, auf der sich auch die externe Ausseneinspeisung für die gesonderte Flasche befindet ein ca. 7Zoll großer Bodenauslass. Durch diesen kann dann der Gasschlauch geführt werden. Oder auch die Landstromversorgung etc. Wenn nicht genutzt gibt es einen Deckel zum Schließen.

Eine Belüftung ist damit hergestellt.

Foto habe ich aktuell nicht. Reimo steht in der Halle.
Es grüßt aus Köln oder dem Mobil


Günter

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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von MobilLoewe »

HannesNRW hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 17:57 @Bernd
Warum Gas abschalten?
Weil zwei wichtige Punkte von außen nicht zu sehen sind:
a) bei Absorberkühlschränken die über Gas betrieben werden können, redet man von einer "offenen Gasflamme des Kühlschranks".
(siehe Promobil oder pincamp).
b) ob ein Gasflaschen Crashsensor verbaut ist, der bei >15km/h schon reagiert.
Klar, kein Widerspruch. Mir ging es nur um den Transport von Gasflaschen mit geschlossenen Ventil. Was soll da passieren, wenn sie ordentlich gesichert sind? Das mache mit mehreren Zurrgurten an der Zurrschiene. Die Transportflasche ist bei mir definitiv besser gesichert, wie die Flaschen im Gaskasten mit den Bändchen, die auch noch geöffnet sind. ;)
Gruß Bernd

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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von WoMoFahrer »

Hallo

Als wir vor ein paar Jahren nach Sardinien gefahren sind gab es vor der Verladung ein Merkblatt, auf dem genau beschrieben war, wie mit den Gasflaschen zu verfahren ist, z.B. alle Flaschen schließen und die Tür zum Flaschenkasten durfte nicht verschlossen sein.

Auf unserer diesjährigen Fahrt im August nach Schweden gab es überhaupt keine Einschränkungen mehr, weder der Kühlschrank, noch die Heizung hätten wir auf der 9 stündigen Fahrt abschalten müssen, haben wir aber trotzdem gemacht. Keine Ahnung warum sich das geändert hat.
Mit freundlichen Grüßen

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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Doraemon »

Trailwild hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 08:53 Christian... wo steht die dritte Flasche? Vom Prinzip her ist es kein Problem für einen gesicherten Stand in der Heckgarage zu sorgen, aber da sind keine Lüftungsgitter im Boden die man doch bräuchte?
Die 3 Flasche steht nicht im Womo sie steht als Reserve zu Hause und kommt nur zum Einsatz wenn eine Flasche leer ist oder wir im Sommerurlaub 4 oder 5 Wochen unterwegs sind und ich mit 2 vollen Flaschen losfahren will. Wir waren letztes Jahr in Schweden und haben in 4 Wochen gerade mal etwas mehr als 11kg verbraucht und mussten sogar zeitweise heizen, wir "Südländer" sind halt etwas verfroren.

Im Winter geht das natürlich gar nicht, dann muss es eine Dieselheizung, Gastank oder LPG Flaschen sein.
saludos Christian

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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Sparks »

WoMoFahrer hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 20:06 Hallo

Als wir vor ein paar Jahren nach Sardinien gefahren sind gab es vor der Verladung ein Merkblatt, auf dem genau beschrieben war, wie mit den Gasflaschen zu verfahren ist, z.B. alle Flaschen schließen und die Tür zum Flaschenkasten durfte nicht verschlossen sein.

Auf unserer diesjährigen Fahrt im August nach Schweden gab es überhaupt keine Einschränkungen mehr, weder der Kühlschrank, noch die Heizung hätten wir auf der 9 stündigen Fahrt abschalten müssen, haben wir aber trotzdem gemacht. Keine Ahnung warum sich das geändert hat.
Das haben die anscheinend "vergessen". Dieses Jahr nach Norwegen, mit Fjordline kam sogar einer durch die Reihen und hat nachgeschaut. Ist halt wie überall, so lange nichts passiert werden die Leute luschiger.
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von biauwe »

Anuzs hat geschrieben: Mo 30. Nov 2020, 19:33..., aber lohnt sich dafür die Ausgabe für einen Festeinbau?
Vielen Dank für eure Meinungen und Empfehlungen
Schönen Gruß
Anuzs
Für uns hat sich der Einbau eine Tankflasche gelohnt.
Und die anderen 3 sind Aluflachen.
Tauschen, nachfüllen oder umfüllen, so machen wir es. :)

[Sorry, auch als Joke kann ich das Bild nicht stehen lassen, so wegen verboten und so: Andi]
Gruß Uwe

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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von rundefan »

WoMoFahrer hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 20:06........Merkblatt, auf dem genau beschrieben war, wie mit den Gasflaschen zu verfahren ist, z.B. alle Flaschen schließen und die Tür zum Flaschenkasten durfte nicht verschlossen sein.
Das funktioniert aber ausschließlich extern erreichbaren Gasfächern.

Ich hab ja nichts gegen das Schließen der Gasventile, aber, mein Gaskasten ist ausschließlich über die beifahrerseitige Garagentür zu erreichen. So sieht es dann innen aus:
Tankflaschen.jpeg
Tankflaschen.jpeg (2.88 KiB) 3274 mal betrachtet
Ich werde/ bzw. habe in der Vergangenheit daher die Garage auf jeden Fall abgeschlossen lassen/ gelassen. Ich will da keinen Seemann unter Generalverdacht stellen, könnten ja auch Besatzung von sehr spät eingefahrener Mobile oder LKW sein, aber, "Gelegenheit macht Diebe", den Spruch kennt eigentlich Jeder.
Gruß Werner!

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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Wesermann »

Moin
Wenn man eine entsprechende Gasvorrichtung mit Abschaltautomatik hat muss man die Ventile nicht schließen,zb Monocontroll CS od Duocontroll Cs von Truma mit entsprechenden
Hochdruck Schläuche (die mit den Grünen Druckknopf )dann darf auch während der Fahrt
Die Gasanlage (Ventil) Geöffent bleiben,zb zum Heizen od Zum Betreiben des Kühlschranks.
Gilt nicht an Tankstellen und auf Fähren da Muss das Ventil geschlossen sein.
Für alle die einen normalen Regler betreiben gilt während der Fahrt Gasflasche zu und Kappe drauf.Kostet auch in D viel Geld weil Gefahrgut.
Wird immer mal wieder im Fernsehen gebracht und dann gib’s nix mit Diskussion von wegen....
Gruß Armin
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Agent_no6 »

biauwe hat geschrieben: Mi 2. Dez 2020, 09:33 Für uns hat sich der Einbau eine Tankflasche gelohnt.
Hast du nen frostfreien Flaschenraum? Oder tankst du kein LPG?
Viele Grüße
Dietmar
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biauwe
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von biauwe »

Agent_no6 hat geschrieben: Mi 2. Dez 2020, 14:07
Hast du nen frostfreien Flaschenraum? Oder tankst du kein LPG?
Wenn es zukalt wir kommen die zum Einsatz.

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2 Wärmflaschen als LPG-Gasflaschenheizung, ca. 280 Wh Heizleistung, spart ca. 20 Ah Akkuleistung.
Gruß Uwe

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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von oldi45 »

fernweh007 hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 14:35 Ich habe eine Tankflasche und eine Tauschflasche im Gaskasten.
Nachtanken der Tankflasche ist kein Problem .... im Sommer alle paar Wochen. Die Tauschflasche ist eiserne Reserve
Sollten wir im Winter bzw bei viel Heizbetrieb länger wie 3-4 Tage stehen (und nicht tanken können) stelle ich die Duo-Controll auf die Tauschflasche um und tausche, wenn sie leer ist.
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Dietmar
So hat es sich auch bei uns bewährt.
Begonnen haben wir mit 2 Tankflaschen. Da war das Problem der Wintersport. Da man dort immer auf dem Platz tauschen konnte und auch musste, da man sich ja nicht immer aus dem Schnee raus buddeln wollte. Also sind wir mit 2 Tauschflaschen angereist. Das Problem haben wir später so gelöst, dass wir, wie Dietmar, 1x Tauschflasche + 1x Tankflasche im Flaschenkasten haben. Das haben wir auch bis jetzt so beibehalten, obwohl kein Wintersport mehr gemacht wird und wir uns überwiegend in wärmeren Regionen aufhalten. Es wird eigentlich nur noch die Tankflasche genutzt und die Tauschflasche ist auch bei uns nur noch eiserne Reserve. So kommen wir bequem und ohne Tauschstress durch Europa.
Gruß Hajo
.
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von WoMoFahrer »

rundefan hat geschrieben: Mi 2. Dez 2020, 10:39
WoMoFahrer hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 20:06........Merkblatt, auf dem genau beschrieben war, wie mit den Gasflaschen zu verfahren ist, z.B. alle Flaschen schließen und die Tür zum Flaschenkasten durfte nicht verschlossen sein.
Das funktioniert aber ausschließlich extern erreichbaren Gasfächern.

Ich hab ja nichts gegen das Schließen der Gasventile, aber, mein Gaskasten ist ausschließlich über die beifahrerseitige Garagentür zu erreichen. So sieht es dann innen aus:
Tankflaschen.jpeg
Ich werde/ bzw. habe in der Vergangenheit daher die Garage auf jeden Fall abgeschlossen lassen/ gelassen. Ich will da keinen Seemann unter Generalverdacht stellen, könnten ja auch Besatzung von sehr spät eingefahrener Mobile oder LKW sein, aber, "Gelegenheit macht Diebe", den Spruch kennt eigentlich Jeder.
Hallo Werner

Genau so sieht das bei mir auch aus. Ich habe mir auch überlegt was ich machen soll, habe aber dann mit schlechtem Gewissen die rechte Garagentür unverschlossen gelassen. Ist Gott sei Dank nichts abhanden gekommen. Da ich auch einen DuoControl CS habe würde ich in Zukunft die Garage nicht mehr offen lassen zumal es ja auch anders geht.
Mit freundlichen Grüßen

Tommy
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von rundefan »

WoMoFahrer hat geschrieben: Mi 2. Dez 2020, 18:41.... Da ich auch einen DuoControl CS habe würde ich in Zukunft die Garage nicht mehr offen lassen zumal es ja auch anders geht.
Hallo Tommy,
Bei mir ist seit 2014 eine Duocontrol CS, je Seite ein Gasfeinfilter von Truma und ein Schlauch mit Schlauchbruchsicherung eingebaut.

Ich dürfte, auf Grund des Baujahres, auch ohne diese Vorsichtsmaßnahmen, meinen Kühli und die Heizung während der Fahrt betreiben. Ist, wie so oft, mit Bestandschutz begründet.
Gruß Werner!

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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Tjaffer »

Hallo allerseits,
wir handhaben das so: in der wärmeren Zeit (Frühjahr bis Frühherbst) fahren wir in den Urlaub (Fahrten > 1 Woche) immer mit einer vollen und einer mindestens halbvollen 11Kg Flasche los. Zu anderen Jahreszeiten mit zwei vollen Flaschen. Da ich beim letzten Womokauf zwei Aluflaschen dazubekommen habe besitze ich in der Zwischenzeit 5 Gasflaschen. Somit habe ich immer mindestens 1 volle als Reserve zu Hause.
Ist eine Flasche zu mehr als die Hälfte aufgebraucht wird sie gegen eine volle getauscht und die angebrochene zuhause verwendet und leergemacht. Ausnahme: wir wissen dass die nächste Fahrt nur als Wochenendfahrt gemacht wird. Dann bleibt die fast leere drin.

Viele Grüße
Willi
Unterwegs mit einem Eura A770EB, 5,5to.
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rundefan
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von rundefan »

@Tjaffer

Hallo Willi,
da gilt für mich dann der, aus meiner Sicht, Vorteil der Tankflasche(n). Mir ist gleich, ob eine Flasche evtl. nur halb voll ist, muss keinen Baumarkt oder CP oder Gashandel zum Flaschentausch anfahren. Beim ersten Tanken von Diesel auf Tour schnell den LPG- Rüssel an die Aussenbetankung und als Ergebnis, Reise mit zwei vollen Gasflaschen. Bei Wochenendtouren gilt für uns das Gleiche, wie für längere Reisen, unsere Gasflaschen sind immer gefüllt. So einem Tankautomaten ist es zleich, ob er nun 3,5 l oder 23,0 l abgibt. Bei den heutigen LPG-Preisen/Liter ist das ja nun wirklich kein Weltuntergang.
Gruß Werner!

Leben an der Oberweser ist auch schön 8-) .... aber, mit dem Mobil reisen ist noch schöner!!
Ist ein TEC Rotec auf Sprinter, seit Erstzulassung im Februar 2005 unsere mobile Heimat.
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willy13
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von willy13 »

Gasflaschen dürfen zum Transport auch liegend gelagert sein, nur wenn sie angeschlossen sind müssen sie stehen.

In einem anderen Forum hat dieser Tage jemand geschrieben wie man von den Bekannten Lieferanten bezüglich der Gastankflaschen und deren Zulässigkeit seit Jahren über den Tisch gezogen wird, zu finden unter der Überschrift "Truma EisEx für LPG-Gas erforderlich" geschrieben wurde der Bericht von "Scout" , wer sich ein wenig mit den Vorschriften auskennt wird feststellen wie Recht der Mann hat.
Gruß aus Cöln
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Sparks
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Sparks »

Willy,
nun möchte ich dir und dem Scout widersprechen.
Ich habe im Jahr 2018 einen Schweizer ( Ing. ) getroffen, der mit dem DVGW im europäischen Normungsausschuss zusammengearbeitet hat. Er hat "Tankflaschen" verbaut. Auf meine Frage wo die 20g herkommen, war seine Antwort, von gasbetriebenen Fahrzeugen, die eine Entnahme des LPG´s in der Flüssigphase haben.
Daher sei bei einer Nutzung wie im Wohnmobil eine Entnahme in der Gasphase erfolgt ist eine Entnahme aus der stehenden Flasche nötig, das hattest du ja auch geschrieben. In der StVZO habe ich die 20g auch nur bei Gasbehältern für Fahrzeuge mit Gasbetrieb gefunden. Anwendungen im Sinne einer Nutzung als Heiz- u. Kochgas ist dort nicht vermerkt. Um diese Art der Verwendung von "Tankflaschen" geht es aber.
Das ich die beiden Geschwisterfirmen auch nicht mag, daraus mache ich keinen Hehl, da sie im Endeffekt kein Intresse an einer Entgültigen Klärung haben. Dabei würden sie bestimmt mehr verkaufen wenn der Verbraucher sich keine Sorgen um erlaubt und nicht erlaubt machen müsste.
Der DVGW macht sich keine Freunde, da er mit seinem Monopol der Prüferausbildung seine Sicht wie eine tibetische Gebetsmühle widerholt und durchsetzt. Denn eine Gasflasche mit 2 Ventilen ist ja nicht per se verboten und sie muß auch nicht mit 20g gesichert sein.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts. Behaupten ist alles. :Ironie:
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willy13
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von willy13 »

Ein Schweizer ING. darf an Meinung haben was er möchte. In den Ausführungsbestimmungen zu Stvzo welche in der BRD gültig ist wurden Brauchgastanks mit Treibstofftanks gleichgestellt, für beide galt die Eintragungspflicht beim TÜV von welcher keiner etwas wissen wollte.
Gruß aus Cöln
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ivalo
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von ivalo »

Guten Tag

Unser Fahrzeug war wieder einmal bei der regelmässigen Prüfung durch das Strassenverkehrsamt.
Seit bei der letzten Prüfung die Tankflaschen bemängelt wurden und das Fahrzeug erst nach dem Entfernen der Tankflaschen genehmigt wurde,
waren dieses Jahr keine Flaschen drin und die Prüfung wurde problemlos bestanden.

Nur nebenbei, während 10 Jahren befand sich in der Garage ein eingebauter 110 Liter Gastank.
Unter dem Tank war im Fahrzeugboden die vorgeschriebene Öffnung zur Entlüftung bei Gasaustritt.
Niemals hat sich bei den regelmässigen Prüfungen jemand vom Strassenverkehrsamt für den Tank interessiert.

Gruss Urs :lol:
Du lebst bedeutend ruhiger, wenn du nicht alles sagst, was du weisst und nicht alles glaubst, was du hörst.
Und über den Rest einfach nur lächelst.
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von sigi »

Hallo Urs,

das ist ja sehr interessant, dass jetzt auch in der Schweiz die Gastankflaschen in das Visier der Prüfer geraten. In Deutschland tobt da ja schon jahrelang ein Meinungs- und Expertenstreit mit immer neuen Kapriolen. Ende nach wie vor offen.

Was war denn die konkrete Beanstandung in Deinem Fall?

Grüße
Sigi
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von oldi45 »

willy13 hat geschrieben: Fr 4. Dez 2020, 15:13 Ein Schweizer ING. darf an Meinung haben was er möchte. In den Ausführungsbestimmungen zu Stvzo welche in der BRD gültig ist wurden Brauchgastanks mit Treibstofftanks gleichgestellt, für beide galt die Eintragungspflicht beim TÜV von welcher keiner etwas wissen wollte.
Hallo Willy,
Ich kenne kein "Scout", aber die einschlägigen Gesetzte aus der StVZO. Unsere Tankflaschen für die Gasentnahme für die Verbrennung haben danach nichts mit den Gastanks, die für die Flüssiggasentnahme zum Fahrantrieb montiert sind, zu tun. Meine Tankflasche steht einträchtig, nur etwas besser gesichert, neben der Tauschflasche. Sie scheinen sich gut zu verstehen. ;)
Kannst Du uns zur Klärung der von Dir angsprochenen Gleichstellung dieser beiden völlig unterschiedlichen Anlagen und der daraus resultierenden Bestimmungen (z.B. Eintragungspflicht der Tankflasche beim TÜV) die entsprechenden Passagen aus den Ausführungsbestimmungen der StVZO nennen?
Gruß Hajo
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von fernweh007 »

oldi45 hat geschrieben: Fr 4. Dez 2020, 18:26 Unsere Tankflaschen für die Gasentnahme für die Verbrennung haben danach nichts mit den Gastanks, die für die Flüssiggasentnahme zum Fahrantrieb montiert sind, zu tun. Meine Tankflasche steht einträchtig, nur etwas besser gesichert, neben der Tauschflasche. Sie scheinen sich gut zu verstehen. ;)
Genauso ist es ... es gibt nichts rechtverbindliches zu "unseren" Gastankflaschen

Manchmal ist man vielleicht irgendwelchen Prüfern, egal ob vom Gasverein oder Tüv, in den unklaren Regelungen und deren Auslegung ausgeliefert ... aber das regele ich pragmatisch.
Ich frage vorher, ob ich die Gastankflasche rausnehmen soll ... das letzte Mal kam als Antwort nur ein Augenrollen und ein "ist ja schon gut"

LG
Dietmar
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von ivalo »

sigi hat geschrieben: Fr 4. Dez 2020, 17:31 Was war denn die konkrete Beanstandung in Deinem Fall?
Hallo Sigi

Meinem Garagisten wurde eröffnet, dass Dokumente zu den Flaschen und zur Befestigung fehlen.
Weil der Betrieb, welcher die Flaschen eingebaut hatte nicht weiter helfen konnte, haben wir die Flaschen ausgebaut.

Ich mir die entsprechenden Dokumente des ASTRA angesehen.
Danach war es mir ehrlich gesagt zu dumm, mich weiter mit dieser Angelegenheit zu beschäftigen.

Der kürzere Weg war der Ausbau der Flaschen für die Vorführung.
Es steht in keiner Vorschrift, wonach ein ReiseMobil mit Gasflaschen vorzuführen ist, denn diese sind kein Fahrzeugbestandteil.

Gruss Urs
Du lebst bedeutend ruhiger, wenn du nicht alles sagst, was du weisst und nicht alles glaubst, was du hörst.
Und über den Rest einfach nur lächelst.
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von sigi »

Felisor hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 09:04
MobilLoewe hat geschrieben: Mo 30. Nov 2020, 20:38Grundsätzlich würde ich die 14 kg Alu-Tankflasche nehmen, passt locker von der Höhe in den Gaskasten
Laut G607 dürfen in "bewohnbaren Freizeitfahrzeugen" nur maximal 2x11Kg in tragbaren Flaschen gelagert werden.
Wo hast Du das gelesen?
Ich finde in der G607 nur diese Vorschrift:
2.1.4 Innerhalb von Fahrzeugen dürfen je eine Gebrauchs- und eine Vorratsflasche bis zu je
15 kg Füllgewicht nur in Flaschenschränken oder -kästen, die ausschließlich hierfür
vorgesehen sind, aufgestellt werden...


Damit wären zwei 14kg- Flaschen kein Problem.

Grüße
Sigi
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von oldi45 »

Ich glaube, dass sich dieses Thema hierher verlaufen hat. Vom Inhalt her gehört es sicherlich unter Technik. Da würde ich auch danach suchen.
Gruß Hajo
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AndiEh
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von AndiEh »

oldi45 hat geschrieben: Fr 4. Dez 2020, 21:54 Ich glaube, dass sich dieses Thema hierher verlaufen hat. Vom Inhalt her gehört es sicherlich unter Technik. Da würde ich auch danach suchen.
Gruß Hajo
Hast recht, ich verschiebe das mal.

Gruß
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von WoMoFahrer »

Ich war bis jetzt zweimal mit meinen Alu Gastankflaschen beim TÜF-Süd, sie sind im gelben Gasbuch eingetragen und wurden letztmalig 2019 problemlos vom TÜV abgenommen. Anscheinend gibt es beim TÜV auch Prüfer, die Gastankflaschen, die das Gas in gasförmigen Zustand zum Heizen und zum Betrieb des Kühlschrankes abgeben, von denen, die das Gas in flüssiger Form zum Antrieb für den Motor abgeben, unterscheiden können.
Diese Unterscheidung gilt weltweit und ist auch in den einschlägigen EU-Verordnungen nachzulesen, die auch von Deutschland anerkannt sind. Nur der Deutsche Gasverein erkennt das EU-Recht nicht an. Vielleicht haben die Experten, die in Absurdistan studiert haben und deshalb die auch in Deutschland anerkannten Rechtsgrundlagen nicht lesen können. Die entsprechenden EU-Normen kann jeder beim Bundesministerium für Verkehr online einsehen.
Wer es nachlesen möchte kann gerne dieses Dokument herunterladen "Regelung Nr. 67 der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa"
Mit freundlichen Grüßen

Tommy
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oldi45
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von oldi45 »

Hallo Tommy,
danke für Dein "Wort zum Sonntag". :lol:
Gruß Hajo
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Oldiecamper
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Oldiecamper »

Hallo Anuzs

Es wurde ja schon einiges auf deine Fragen geschrieben.
Gerne gebe ich dir auch meine Erfahrungen zu diesem Thema mit

Für eine konkrete Empfehlung sollte man eigenlich deine Bedürfnisse genauer kennen
- was für ein Fahrzeug ausgerüstet werden soll
- wo deine Reisen hinführen sollen
- ob du eher „Nomade“ oder ein Dauercamper bist (Sommer/Winter)
- was du bereit bist zu investieren, denn das alles kostet

Die zentralen Punkte sind:
1.) die Sicherheit der Gasanlage
2.) die Versorgungssicherheit
3.) der Komfort

1.)
Mit Gas ist nicht zu spassen. Da rate ich dringend zu einer professionellen Installation, inkl. Gasprüfung.

2.)
Diese wird vom Verbrauch und dem Vorrat bestimmt, aber auch von der Art des/der Tanks.
- wie viele Verbaucher hängen am Gas? (Kochenstelle, Grill, Kühlschrank, Heizung)
- Ist man auch im Winter unterwegs
- ist man nur im eigenen Land unterwegs, dann kommt man auch mit einer Tauschflasche aus
- ist man viel im Ausland, so ist das nicht einheitlich. Fast jedes Land hat eigene Anschlüsse, Flaschen und Normen.
- es gibt wohl Adapter-Gasschläuche, aber man muss trotzdem zuerst eine landesübliche Tauschflasche erwerben.
- Tauschflaschen nachfüllen ist im Ausland sehr schwierig bis unmöglich
- LPG Tankstellen sind (mit wenigen Ausnahmen) auch im Ausland zu finden.
- ist man im Ausland unterwegs, so ist die Versorgungssicherheit mit LPG Gas sicher besser.

3.)
- Tauschflaschen aus Stahl oder aus Alu unterscheiden sich nur im Gewicht (und Preis).
- bei Stahlflaschen lässt sich der Füllstand mit einem Messgerät prüfen
- bei Aluflaschen muss man den Füllstand durch Wiegen ermitteln, also die Flasche jedesmal herausnehmen
- (es gibt auch eine Waage, die man fix unter jede Aluflasche montiert, allerdings schwindet der Gewichtsvorteil von Alu und der Luxus kostet)

- wesentlich komfortabler ist da ein Gastank oder die Tankflasche
- an der Tankflasche ist ein Manometer, wor der Füllstand recht genau abzulesen ist
- kein Schleppen mehr
- einfach nachtanken, soviel es gerade braucht und dies Tag und Nacht
- der Preis für LPG Gas ist auch einiges günstiger

- inzwischen gibt es auch Gasflaschen aus Kunststoff. Aus Unkenntnis kann ich dazu nichts schreiben.

Eine oder zwei Flaschen? Auch das ist (sofern man den Platz hat) wieder eine Frage der Versorgungssicherheit und des Komforts.
Bei Tauschflaschen würde ich aus Erfahrung zwei empfehlen.
Dazu auch die Duomatik mit Crashcontroll, eine automatische Umschalteinrichtung von der Betriebsflasche auf die Reserveflasche.
Damit dürfen dann Gasgeräte auch auch während der Fahrt betrieben werden, z.b. die Heizung.

Unser Fahrzeug hatten wir anfangs mit zwei Alu-Taschflaschen ausgestattet.
Nach etwa zwei Jahren und einigen bitteren Erfahrungen mit der Gasversorgung im Ausland lies ich zuerst nur 1 Tankflasche von einer Fachwerkstatt in Deutschland installieren. Die zweite Flasche sollte als Tauschflasche zur Anwendung kommen, wenn wir einmal länger stationär stehen würden.
Wir waren allerdings nie stationär und werden es wohl auch nie sein. Wir fuhren die Reserveflasche immer nur voll spazieren.
So sollte auch diese zur Tankflasche umgebaut werden. Der Fachhändler in Deutschland war dazu inzwischen nicht mehr bereit, verständlich, wegen der anhaltenden Rechtsunsicherheit in Deutschland. Aber inzwischen hatte sich die Situation in der Schweiz geändert. Hier konnten wir die zweite Tankflasche einbauen lassen. Im Januar 2020 erhielt unser Fahrzeug als erstes seiner Art den Segen der Motorfahrzeug-Behörde für die „Gasbehälter“.

Also sollte man bei seiner Wahl der Gasbehälter auch die gerade geltenden Vorschriften des jeweiligen Landes im Auge behalten (wenn alles legal laufen soll).

Und nun noch auf die Frage von Anuzs, ob sich die Ausgabe für den „Festeinbau“ lohnt:
Für mich/uns lohnt es sich (sonst hätte ich es ja kaum gemacht), weil ich die Versorgungssicherheit und auch den Komfort hoch werte.
Im Hinblick von "return on invest“ wird es sich jedoch nicht lohnen.
Soviel günstiger ist LPG nun auch wieder nicht. Und Tauschflaschen schleppen würde sogar meiner Fitness gut tun.
Aber wenn man im Ausland sonst kein Gas bekommt, ist das keine Frage der Kosten mehr.
Und überhaupt, hier geht es um Freiheit und Lebensart.

Wenn jemand die ganze Story mit Fotos in meinem Blog anschauen möchte:
1. https://mobiblog.ch/lpg-gas/
2. https://mobiblog.ch/tag/gasversorgung/

Mit herzlichen Grüssen in die Runde
Michael
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MobilLoewe
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von MobilLoewe »

Hallo Michael,

das Thema bewegt mich auch, wie ich hier schon geschrieben habe. Derzeit fahre ich mit Alu Tauschflaschen, eine dritte Reserveflasche fährt als Transportgut in der Heckgarage mit. Selbstverständlich gut gesichert.

Ein Unterflurtank findet leider keinen Platz, wie ich nach einem Besuch bei Wynen Gas erfahren musste.

Alternative wäre eine 14 kg Alu Tankflasche, die von der Höhe im den Gaskasten des ML-T passt. Die Firma Weber verbaut die so, dass der TÜV sie als Tank abnimmt und eine Eintragung in die Fahrzeugpapiere möglich ist.

So sieht das in einem Gaskasten eines ML-T eines Kollegen aus.

16083259789640.jpg
16083259789640.jpg (139.81 KiB) 3394 mal betrachtet
Jetzt kommt die Frage aller Fragen, warum nicht gleich zwei 14 kg Tankflaschen? Ich habe in meiner Nähe eine 95/5 Gastankstelle, unterwegs muss man halt schauen wo man tankt. Vor- und Nachteile?
Gruß Bernd

Hymer ML-T 580 4x4, zu sehen auf www.mobilloewe.de

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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Oldiecamper »

Hallo Bernd
Wenn du Platz hast, so bist du mit 2 x 14 Kg Tankflaschen natürlich auf der sicheren Seite.
Das bisher Mehrgewicht wird bei dir keine Rolle spielen.
Nachteile sehe ich keine.
Gruss, Michael
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Schröder
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Schröder »

als Nachteil für Winterfahrer sehe ich, dass man 95/5 eben nicht an jeder Gassäule tanken kann, da muss man erst mal suchen. CP die im Winter offen haben, bieten meist auch Flaschen im Tausch an, der mit den Tankflaschen kann das Angebot nicht nutzen und muss erstmal los fahren.
Gruß
Thomas
HannesNRW
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von HannesNRW »

@Oldiecamper
Tauschflaschen aus Stahl oder aus Alu unterscheiden sich nur im Gewicht (und Preis).
- bei Stahlflaschen lässt sich der Füllstand mit einem Messgerät prüfen
- bei Aluflaschen muss man den Füllstand durch Wiegen ermitteln, also die Flasche jedesmal herausnehmen
- (es gibt auch eine Waage, die man fix unter jede Aluflasche montiert, allerdings schwindet der Gewichtsvorteil von Alu und der Luxus kostet)
Es gibt Ultraschall Messgeräte die am Boden befestigt werden, die den Inhalt von Alu- und Stahlgasflaschen anzeigen.
Kosten für 2 Geräte zusammen 100-110€. Gewicht 200(?) oder weniger Gramm.
Bevor eine Debatte um die Genauigkeit aufkommt, ich habe in diesem Jahr 8xmal die Probe gemacht, gewogen und anzeigen lassen.
Am Ende, also unterhalb von einem kg Gas kam es zu leichten Abweichungen.
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AndiEh
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von AndiEh »

HannesNRW hat geschrieben: Sa 19. Dez 2020, 10:24 Kosten für 2 Geräte zusammen 100-110€
Welches System nutzt du? Haben will......

Gruß
Andi
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HannesNRW
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von HannesNRW »

Hallo Andi,

wir haben uns für Mopeka (gibt es in Deutschland bei zahlreichen Händlern) entschieden.
Funktioniert über Bluetooth und Software für Android / ios oder optional gibt es auch ein Anzeigegerät für den Innenraum des WoMo.
Bei einer Aluflasche brauchst du noch einen Sensorhalterhalter, da Mopeka mittels Magnete am Boden befestigt werden.
Diese Halter gibt es z.B. bei der Gasfachfrau oder lieblingswomo.de oder... Habe es aber selber gemacht.
Zu Mopeka gibt es auch zahlreiche YT-Filme.

Einen Kritikpunkt gibt es, bei der Bluetooth Abfrage via Android / ios, muss die Standortortabfrage eingeschaltet sein.
Dazu gibt es zahlreiche Hinweise. Die Antwort dazu von Mopeka ist, das das z.B. Google vorschreibt.
"Location services are required for BLE to work. The reason Google requires this (I believe) is because you could technically track a person if you see device AA:BB:CC and know that this device is located at a certain street, restaurant, etc. So we must enable location services for BLE."

Wer damit Stress hat sollte sich das Anzeigegerät (siehe Bild) kaufen, oder die Mopeka Check WIFI Bridge (habe ich noch nicht in deutschen Shops gefunden) kaufen.

P.S. Das Ultraschall Kontaktgel, das in den Campershops für teures Geld angeboten wird, gibt es im Internet für ca. 5€ / 500gr. Wird für ein Camperleben reichen.
Dateianhänge
mopeka.jpg
mopeka.jpg (25.26 KiB) 3339 mal betrachtet
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von MobilLoewe »

Oldiecamper hat geschrieben: Sa 19. Dez 2020, 00:05 Hallo Bernd
Wenn du Platz hast, so bist du mit 2 x 14 Kg Tankflaschen natürlich auf der sicheren Seite.
Das bisher Mehrgewicht wird bei dir keine Rolle spielen.
Nachteile sehe ich keine.
Gruss, Michael
Michael, eigentlich kein Mehrgewicht, da ich ja jetzt stets drei 11 kg Alu Tauschflaschen mitschleppe. Das einzige was mich stört, dass mit zwei 14 kg Tankflaschen (etwa 2 1/2 11 kg Flaschen) die Kapazität etwas mager ist. Andererseits stehe ich so gut wie nie längere Zeit an einem Ort, so das sicherlich oft Gas tanken möglich ist. Wintersport mache ich auch nicht, insofern spricht tatsächlich nichts gegen die zwei Tankflaschen. Auf jeden Fall hört die Flaschen Schlepperei auf, wenn auch mit den Alu Flaschen erträglich.

Soviel ich weiß, funktioniert meine DuoControl (mit Filter) auch bei den Tankflaschen, so dass man rechtzeitig gewarnt wird nachzutanken.

So fängt man nach und nach an, sich selbst zu überzeugen... ;-)
Gruß Bernd

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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Alfred »

Oldiecamper hat geschrieben: Sa 19. Dez 2020, 00:05 Hallo Bernd
Wenn du Platz hast, so bist du mit 2 x 14 Kg Tankflaschen natürlich auf der sicheren Seite.
Das bisher Mehrgewicht wird bei dir keine Rolle spielen.
Nachteile sehe ich keine.
Gruss, Michael
Hallo Michael,

Der ML-T580 ist an der Hinterachse generell mit zuviel Belastung versehen. Da spielt leider jedes KG mehr eine Rolle.

Grüße, Alf
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Anuzs »

Oldiecamper hat geschrieben: Fr 18. Dez 2020, 21:45 Hallo Anuzs

Mit herzlichen Grüssen in die Runde
Michael
Danke für die umfang- und hilfreiche Atwort, Michael

Gruß Anuzs
Es grüßt freundlich der Anuzs!

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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von MobilLoewe »

Alfred hat geschrieben: Sa 19. Dez 2020, 13:05Der ML-T580 ist an der Hinterachse generell mit zuviel Belastung versehen. Da spielt leider jedes KG mehr eine Rolle.
Dann bin ich ja auf dem richtigen Weg, nur noch die beiden Alu Tankflaschen, keine 11 kg Reserveflasche - oder gar zwei - in der Heckgarage. Das entlastet die Hinterachse deutlich. ;-)
Gruß Bernd

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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Sparks »

Bernd
Alu-Tankflasche? Mit 20g gesichert? Wie schaut die Kostruktion aus?
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts. Behaupten ist alles. :Ironie:
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von MobilLoewe »

Sparks hat geschrieben: Sa 19. Dez 2020, 14:06 Bernd
Alu-Tankflasche? Mit 20g gesichert? Wie schaut die Kostruktion aus?
Nach meinem Kenntnisstand bietet die Firma Weber eine pragmatische Lösung, samt TÜV um die Ecke, der das abnimmt. Über die Auslegung 20g bei Tankflaschen, versus normale Gasflaschen, will ich nicht diskutieren. :-$ Wenn das möglich ist, wie Weber das nach meinem Kenntnisstand macht, dann wäre das für mich in Ordnung. *HAPPY*

16083259789640.jpg
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Gruß Bernd

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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von oldi45 »

Sparks hat geschrieben: Sa 19. Dez 2020, 14:06 Bernd
Alu-Tankflasche? Mit 20g gesichert? Wie schaut die Kostruktion aus?
Warum eine Sicherung der Flasche gegen 20g?
Gruß Hajo
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von DerTobi1978 »

HannesNRW hat geschrieben: Sa 19. Dez 2020, 11:07 Hallo Andi,

wir haben uns für Mopeka (gibt es in Deutschland bei zahlreichen Händlern) entschieden.
Funktioniert über Bluetooth und Software für Android / ios oder optional gibt es auch ein Anzeigegerät für den Innenraum des WoMo.
Bei einer Aluflasche brauchst du noch einen Sensorhalterhalter, da Mopeka mittels Magnete am Boden befestigt werden.
Diese Halter gibt es z.B. bei der Gasfachfrau oder lieblingswomo.de oder... Habe es aber selber gemacht.
Zu Mopeka gibt es auch zahlreiche YT-Filme.

Einen Kritikpunkt gibt es, bei der Bluetooth Abfrage via Android / ios, muss die Standortortabfrage eingeschaltet sein.
Dazu gibt es zahlreiche Hinweise. Die Antwort dazu von Mopeka ist, das das z.B. Google vorschreibt.
"Location services are required for BLE to work. The reason Google requires this (I believe) is because you could technically track a person if you see device AA:BB:CC and know that this device is located at a certain street, restaurant, etc. So we must enable location services for BLE."

Wer damit Stress hat sollte sich das Anzeigegerät (siehe Bild) kaufen, oder die Mopeka Check WIFI Bridge (habe ich noch nicht in deutschen Shops gefunden) kaufen.

P.S. Das Ultraschall Kontaktgel, das in den Campershops für teures Geld angeboten wird, gibt es im Internet für ca. 5€ / 500gr. Wird für ein Camperleben reichen.
Wir haben auch an unseren beiden 11kg Gasflaschen die MOPEKA dran. Funktioniert super. Beim letzten Nachfüllen der einen Flasche, zeigte mir Mopeka 17% an, was bei 11kg ca. 1,87 kg Gas bedeuten würde. Nachgewogen waren dann 2,2 kg drin. Also eine kleine Reserve. Ich bin zufrieden. Die Batterien der Sensoren (CR2032) halten ca. 1 Jahr.
Beste Grüße vom Niederrhein

Der Tobi

unterwegs mit Knaus LiveWave 700MEG 2020, 4400kg, 160 PS und Sack und Pack. :-)
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Mark-86
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Mark-86 »

@Mobilloewe:
Kannst du den Tank nicht innen einbauen?
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Mark-86
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Mark-86 »

Anuzs hat geschrieben: Mo 30. Nov 2020, 19:33 Hallo zusammen,
Als Neuling frage ich mich, welchen Vorteil Einbauflaschen ggü. den Leihflaschen haben (jetztmal vom Schleppen abgesehen)? Ist es in Europa problematisch die grauen 11 kg Flaschen aus dem Baumarkt zu tauschen? Werden die im Ausland überhaupt getauscht oder muss man sich jemanden zum Befüllen suchen? Wie teuer ist denn so ein Einbau für 2*11 kg? Ich verstehe, dass man beim Tausch u.U. Eine nicht ganz leere Flasche abgibt, aber lohnt sich dafür die Ausgabe für einen Festeinbau?
Vielen Dank für eure Meinungen und Empfehlungen
Schönen Gruß
Anuzs
Ich würde erstmal n Jahr abwarten, wenn die "jetzt ist es neu, ich will immer los, auch im Winter" Phase vorbei ist, dann weist du was du brauchst.
Wenn du nur im Sommer fährst, kommst du mit 2 Flaschen dass ganze Jahr über hin. Da macht es auch nix, wenn du mit 1,5 Flaschen los fährst. Wenn du auch im Frühjahr und Herbst fährst, wo du noch heizen musst, dann ist ne Duomatic sinnvoll, die die Flaschen umschaltet, sonst ist nachts kalt.
Wenn du im Winter fährst, dann geht natürlich richtig Gas durch. Mein Wohnmobil brauchte so 2 Flaschen die Woche.
In Osteuropa ist es oft üblich, deine Flaschen nach zu füllen, in Westeuropa ist dass selten möglich, so dass du dann in jedem Land oder jeder Region eine lokale Flasche kaufen musst und dass ist dann Mist. Wo lässt du dann die deutsche Flasche und was machst du hinterher z.B. mit ner spanischen? Ventil rausdrehen, Brenner nehmen, kleinschneiden und aufn Schrott geben?
Dann macht ne Tanklösung sinn, vor allem weil du mit 4 Adaptern durch ganz Europa kommst und immer voll los fahren kannst.
Für die meisten Leute ist Wohnmobilfahren aber n Saisonhobby und die kommen mit 2 Flaschen und ggfls. ner Duomatic gut zurecht.
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von MobilLoewe »

Mark-86 hat geschrieben: So 20. Dez 2020, 10:47 @Mobilloewe:
Kannst du den Tank nicht innen einbauen?
Wäre laut Wynen Gas grundsätzlich in der Heckgarage möglich. Allerdings müsste nach aktuellen Vorgabe ein Kasten drum gebaut werden und darauf müssten die Armaturen montiert werden. Ich habe abgewunken, neben reichlich Stauraum Verlust, viel Gewicht hinter der Hinterachse, die wegen dem Hecküberhang eh wenig Zuladungsspielraum hat.
Gruß Bernd

Hymer ML-T 580 4x4, zu sehen auf www.mobilloewe.de

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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von Mark-86 »

Also um denk Tank selbst muss kein Kasten.
Es muss um den Amaturenteil ein Gasdichter Flaschenkasten montiert werden, mit Bodenentlüftungsschlauch.
Der Betankungsschlauch muss ebenfalls durch den Entlüftungsschlauch nach außen geführt werden, oder über einen Seperaten Anschluss mit einer Gasdichten Betankungsdose verbunden werden, die nach außen hin offen ist.
Diese Teile gibt es alle bei Wynen zu kaufen.

Siehe Bilder vom Knaus Boxstar.
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Re: Gasversorgung. Leihflaschen oder Festeinbau?

Beitrag von MobilLoewe »

Interessante Lösung, dafür habe ich keinen Platz. Unter 110 Liter macht das aus meiner Sicht weniger Sinn.
Gruß Bernd

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