Vom Glück, alleine zu reisen

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Das Ziel ist im Weg
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Re: Vom Glück, alleine zu reisen

#21

Beitrag von Das Ziel ist im Weg »

Kurze Reisen ( Provence, Kreta, Indien) habe ich zusammen mit meiner Partnerin gemacht. Ich hatte sie vor Indien gewarnt, aber sie wollte unbedingt mitkommen. Die Tour wurde zum Desaster, und schon nach drei Tagen wurde über einen Abbruch gesprochen. Wir haben die 4 Wochen dann noch mehr schlecht als recht hinter uns gebracht. Aber die Beziehung war zu Ende.
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custom55
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Re: Vom Glück, alleine zu reisen

#22

Beitrag von custom55 »

Ich und meine Frau waren auch schon mal alleine verreist und es war trotzdem sehr schön.
Z.B. um seinem Hobby intensiv nachzugehen. Oder einfach um Allein zu sein und zu sich Gedanken machen ohne Ablenkung.
Kann ich jedem nur empfehlen.
Aber max. eine Woche, dann vermiss ich sie. *THUMBS UP*

Gruß Jürgen
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robbie-tobbie
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Re: Vom Glück, alleine zu reisen

#23

Beitrag von robbie-tobbie »

Elgeba hat geschrieben: So 5. Okt 2025, 23:07
Am schlimmsten ist es,hilflos daneben zu stehen,und nichts tun zu können,es ist zum verzweifeln.
Arno, wir sind nicht immer einer Meinung, aber in diesem Punkt stimme ich Dir vollumfänglich zu.
Das Ziel ist im Weg hat geschrieben: Mo 6. Okt 2025, 08:25
Aber man darf das Alleinsein nicht mit Einsamkeit verwechseln.
Genau meine Meinung.
Weitreisender hat geschrieben: Mo 6. Okt 2025, 08:51
Wenn ich mich so umschaue, denke ich, dass auch wenn man zu Zweit reist, sich bestimmt mancher mal alleine fühlen wird 8-)
Sehr witzig - wie oft habe ich schon Paare beobachtet, bei denen ich mir dachte: die schweigen vor Glück *LOL*
Masure49 hat geschrieben: Mo 6. Okt 2025, 09:20
Wer so über das Alleinsein denkt, hat möglicherweise nicht nur ein Problem mit seiner Partnerin, seinem Partner, sondern auch mit seinen Mitmenschen.
Für solche Menschen ist Alleinsein, alleine leben die bessere Lebensweise.
Peter, das würde ich nochmal überdenken. Erstmal hat nicht jeder das Glück, so einen "kompatiblen" Partner (etnschuldige die sachliche Schreibe) wie Du zu haben. Des Weiteren sind wir doch alle Individuen, und jeder davon hat sein persönliches Glücksempfinden. Wie bereits geschrieben, ich habe mich diesbezüglich auch verändert. Seinerzeit hatte ich mich ohne Partnerin gefühlt, als ob ich nur zur Hälfte da wäre.
Viele Grüße, Robert
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Masure49
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Re: Vom Glück, alleine zu reisen

#24

Beitrag von Masure49 »

robbie-tobbie hat geschrieben: Mo 6. Okt 2025, 22:01
Elgeba hat geschrieben: So 5. Okt 2025, 23:07
Am schlimmsten ist es,hilflos daneben zu stehen,und nichts tun zu können,es ist zum verzweifeln.
Arno, wir sind nicht immer einer Meinung, aber in diesem Punkt stimme ich Dir vollumfänglich zu.
Das Ziel ist im Weg hat geschrieben: Mo 6. Okt 2025, 08:25
Aber man darf das Alleinsein nicht mit Einsamkeit verwechseln.
Genau meine Meinung.
Weitreisender hat geschrieben: Mo 6. Okt 2025, 08:51
Wenn ich mich so umschaue, denke ich, dass auch wenn man zu Zweit reist, sich bestimmt mancher mal alleine fühlen wird 8-)
Sehr witzig - wie oft habe ich schon Paare beobachtet, bei denen ich mir dachte: die schweigen vor Glück *LOL*
Masure49 hat geschrieben: Mo 6. Okt 2025, 09:20
Wer so über das Alleinsein denkt, hat möglicherweise nicht nur ein Problem mit seiner Partnerin, seinem Partner, sondern auch mit seinen Mitmenschen.
Für solche Menschen ist Alleinsein, alleine leben die bessere Lebensweise.
Peter, das würde ich nochmal überdenken. Erstmal hat nicht jeder das Glück, so einen "kompatiblen" Partner (etnschuldige die sachliche Schreibe) wie Du zu haben. Des Weiteren sind wir doch alle Individuen, und jeder davon hat sein persönliches Glücksempfinden. Wie bereits geschrieben, ich habe mich diesbezüglich auch verändert. Seinerzeit hatte ich mich ohne Partnerin gefühlt, als ob ich nur zur Hälfte da wäre.
Servus Robert,
Ist doch kein Problem, Du und bestimmt einige andere auch siehst/sehen das Thema mit Deinen/ihren Augen und Erfahrungen, ich sehe es mit meinen.
Das ist ja auch gut so.
Wenn jemand Alleinsein für seine " Seelenhygiene" ;-) braucht, was immer das auch bedeuten mag, so sei es so.
Ich brauche Alleinsein nur auf der Toilette, ansonsten wie geschrieben genieße ich, freue ich mich über jede Minute, die ich mit meiner Herzallerliebsten verbringen darf, denn alleine war ich lange genug im Leben und wenn ich demnächst 7 Klafter tiefer liegen muß, werde ich noch lange genug alleine sein, denn meine brauchbare Restlaufzeit ist ist erkennbar überschaubar, wenn ich auf mein Alter schaue.
Btw. Sie sieht es übrigens ganz genau so wie ich. :grin:
Nimm Dir Zeit für Deine Freunde,
sonst nimmt die Zeit Dir Deine Freunde.

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LG
Peter
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ivalo
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Re: Vom Glück, alleine zu reisen

#25

Beitrag von ivalo »

Masure49 hat geschrieben: Di 7. Okt 2025, 08:11
und wenn ich demnächst 7 Klafter tiefer liegen muß, werde ich noch lange genug alleine sein
Guten Morgen Peter

Warte damit noch etwas ...
In dieser Hinsicht sind wir in der CH bereits weiter.
Nicht der Staat sondern der Bürger bestimmt, was mit ihm nach dem Ableben geschieht.

Lässt sich eine Person kremieren, dann wird die Urne den Angehörigen übergeben.
Diese können sie bestatten lassen oder nach Wunsch aufbewahren.
Daher kommen immer mehr Leute in die CH, um hier zu sterben und frei über die Urne verfügen zu können.

Meine Urne wird auf unserem Grundstück bleiben. So kann ich immer nach dem Rechten sehen.
Sie ist bereits gekauft und wartet in meinem Büro ...


Gruss Urs
Adler fliegen alleine, Schafe gehen in Herden. Alte Adler fliegen langsam, aber sie sehen mehr.
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Weitreisender
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Re: Vom Glück, alleine zu reisen

#26

Beitrag von Weitreisender »

ivalo hat geschrieben: Di 7. Okt 2025, 08:40

Warte damit noch etwas ...
genau, denn die Tage kommen eh zu früh, ob man will oder nicht. Für uns ist klar, wenn einer von uns in die Grube fahren muß, dann reist der / die andere eben alleine weiter, wobei "alleine" bleibt man eh nicht, wenn man "reist", denn je länger man unterwegs ist und um so weiter man von D entfernt ist um so mehr und gleich gesinnte Leute lernt man kennen.

Grüße
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.

Albert Einstein


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Masure49
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Re: Vom Glück, alleine zu reisen

#27

Beitrag von Masure49 »

ivalo hat geschrieben: Di 7. Okt 2025, 08:40
Masure49 hat geschrieben: Di 7. Okt 2025, 08:11
und wenn ich demnächst 7 Klafter tiefer liegen muß, werde ich noch lange genug alleine sein
Guten Morgen Peter

Warte damit noch etwas ...
In dieser Hinsicht sind wir in der CH bereits weiter.
Nicht der Staat sondern der Bürger bestimmt, was mit ihm nach dem Ableben geschieht.

Lässt sich eine Person kremieren, dann wird die Urne den Angehörigen übergeben.
Diese können sie bestatten lassen oder nach Wunsch aufbewahren.
Daher kommen immer mehr Leute in die CH, um hier zu sterben und frei über die Urne verfügen zu können.

Meine Urne wird auf unserem Grundstück bleiben. So kann ich immer nach dem Rechten sehen.
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Gruss Urs
*2THUMBS UP*
Urs, das gefällt mir sehr gut.
Leider kenne ich die Details nicht, ob das bei uns sein darf, ob meine Herzdame die Urne bei uns aufbewahren dürfte.
Aber schnell zurück zum Thread.
:ot:
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Re: Vom Glück, alleine zu reisen

#28

Beitrag von Das Ziel ist im Weg »

Heute zieht es mich nicht mehr nach Übersee.
Aber in der Rückschau tut es mir leid, dass ich mir für meine beiden Rucksackreisen ein Zeitlimit von jeweils einem Jahr gesetzt habe. Wäre ich etwas mutiger gewesen, hätte ich meine Brücken nach D erstmal abgebrochen und wäre länger an versch. Orten geblieben, z.B. in Neuseeland.

Auf diesen langen Fernreisen sind nach meiner Beobachtung die Alleinreisenden in der Überzahl. Paare sieht man seltener, ganze Familien mit Kindern sind die absolute Ausnahme.
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Re: Vom Glück, alleine zu reisen

#29

Beitrag von Elgeba »

Ich war mit meiner Partnerin vier mal in den Staaten incl.Alaska, wo wir Wohnmobiltouren gemacht haben,zwei mal auf Island und diverse Reisen in Europa.Seit sie nicht mehr da ist, zieht es mich auch nicht mehr nach Übersee,zumal ich als Soldat noch zwei Mal in den Staaten war,ich habe einfach keine Lust mehr.Auch hier in Europa beschränke ich meine Wohnmobiltouren auf max.3 Wochen,dann zieht es mich wieder nach Hause.

Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender Freisteh und Wackenverweigerer
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Re: Vom Glück, alleine zu reisen

#30

Beitrag von Sherlock »

Bei dem Thema kommt mir der Film "into the wild" in den Sinn.
Sehenswerter Film und die Musik von Eddie Vedder ist ebenfalls hörenswert.
Unterwegs mit Mobilvetta Krosser P90
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Masure49
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Re: Vom Glück, alleine zu reisen

#31

Beitrag von Masure49 »

Masure49 hat geschrieben: Di 7. Okt 2025, 09:24
ivalo hat geschrieben: Di 7. Okt 2025, 08:40


Guten Morgen Peter

Warte damit noch etwas ...
In dieser Hinsicht sind wir in der CH bereits weiter.
Nicht der Staat sondern der Bürger bestimmt, was mit ihm nach dem Ableben geschieht.

Lässt sich eine Person kremieren, dann wird die Urne den Angehörigen übergeben.
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Urs, das gefällt mir sehr gut.
Leider kenne ich die Details nicht, ob das bei uns sein darf, ob meine Herzdame die Urne bei uns aufbewahren dürfte.
Aber schnell zurück zum Thread.
:ot:
Glückwunsch Urs, :hurah2;
Du hast heute Deinen 1000sten Beitrag geschrieben. 8-)
Erheben wir virtuell das Glas auf Deine nächsten 1000 Beiträge *DRINK*
Ich wollte Dir auch per PN gratulieren, aber das klappt leider nicht. crying
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Re: Vom Glück, alleine zu reisen

#32

Beitrag von ivalo »

Danke Peter für Deine Glückwünsche.
*YAHOO*
Ob es nochmals für Tausend reicht? Wir werden sehen.

Ich bin eher nicht der Vielschreiber.
Aber wenn mich ein Thema interessiert, dann bin ich gerne dabei.
Auch wenn es hin und wieder etwas aus der Spur gerät.
Danke dem Andy, der dann grosszügig ein Auge zudrückt.

Gruss und alles Gute und BX wie wir bei uns sagen (heisst hochdeutsch bleib gesund)
Urs
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Re: Vom Glück, alleine zu reisen

#33

Beitrag von WuG »

Bitte,
auch wenn wir alle unsere letzte Reise alleine antreten werden ... Das ist aber hier nicht gemeint!

Deshalb
:ot:


*HI*
Wolfgang
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Gabriele und Wolfgang

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Re: Vom Glück, alleine zu reisen

#34

Beitrag von Das Ziel ist im Weg »

Sherlock hat geschrieben: Di 7. Okt 2025, 13:30
Bei dem Thema kommt mir der Film "into the wild" in den Sinn.
Sehenswerter Film und die Musik von Eddie Vedder ist ebenfalls hörenswert.
Der echte Chris McCandless war natürlich extrem alleine, aber einsam war er sicher nicht. Aber in einem abgetakelten Bus in der Wildnis von Alaska an einer Lebensmittelvergiftung zu verrecken, ist nicht jedermanns Sache. Wahrscheinlich hat er giftige Beeren mit essbaren verwechselt.
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Re: Vom Glück, alleine zu reisen

#35

Beitrag von Masure49 »

WuG hat geschrieben: Di 7. Okt 2025, 16:07
Bitte,
auch wenn wir alle unsere letzte Reise alleine antreten werden ... Das ist aber hier nicht gemeint!

Deshalb
:ot:


*HI*
Wolfgang
*2THUMBS UP*
*PARDON*
Danke Wolfgang für Deinen "Hinweis", habe schon in meinem Beitrag #27
darauf hingewiesen. :-P *BYE*
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Re: Vom Glück, alleine zu reisen

#36

Beitrag von Mobilhein »

@Peter,
wie du im Beitrag #12 sehr gut beschrieben hast, kann auch ich mir Reisen ohne meine Lieblingsbegleitung nicht vorstellen.
Wir haben uns im zarten Alter von 16 und 17 Jahren kennengelernt und im letzten Jahr auch schon die goldene Hochzeit gefeiert.
Es wird schon langweilig, wenn sie nur eine Stunde beim Friseur ist.
Somit stellt sich für uns auch gar nicht die Frage, ob man alleine Verreisen könnte oder sollte.
Es ist gar nicht erst angedacht.Und wie das irgendwann mal wird, möchte man sich noch nicht vorstellen.

In diesem Sinne: auf noch viele schöne gemeinsame Jahre und Reisen. *BYE*

Gruß
Heinz
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Re: Vom Glück, alleine zu reisen

#37

Beitrag von robbie-tobbie »

Masure49 hat geschrieben: Di 7. Okt 2025, 08:11
Ich brauche Alleinsein nur auf der Toilette, ansonsten wie geschrieben genieße ich, freue ich mich über jede Minute, die ich mit meiner Herzallerliebsten verbringen darf
Peter, ich glaube, ich habe mich etwas missverständlich ausgedrückt. Es freut mich wirklich von Herzen, dass Ihr etwas habt, von dem andere nur träumen können. Ich dachte lediglich, dass ich das auch mal gehabt habe - vermutlich war es auch mal so, aber es hat sich nun mal geändert. Was ich eigentlich sagen wollte: natürlich habe ich das am Anfang vermisst. Wenn so etwas plötzlich weg ist, das ist schon ein tiefer Einschnitt ins Leben. Aber umso mehr freue ich mich jetzt darüber, dass ich auch alleine zufrieden bin. Für mich war das ein großer Schritt.
Viele Grüße, Robert
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Re: Vom Glück, alleine zu reisen

#38

Beitrag von Elgeba »

Mobilhein hat geschrieben: Di 7. Okt 2025, 22:01
@Peter,
wie du im Beitrag #12 sehr gut beschrieben hast, kann auch ich mir Reisen ohne meine Lieblingsbegleitung nicht vorstellen.
Wir haben uns im zarten Alter von 16 und 17 Jahren kennengelernt und im letzten Jahr auch schon die goldene Hochzeit gefeiert.
Es wird schon langweilig, wenn sie nur eine Stunde beim Friseur ist.
Somit stellt sich für uns auch gar nicht die Frage, ob man alleine Verreisen könnte oder sollte.
Es ist gar nicht erst angedacht.Und wie das irgendwann mal wird, möchte man sich noch nicht vorstellen.

In diesem Sinne: auf noch viele schöne gemeinsame Jahre und Reisen. *BYE*

Gruß
Heinz
Darüber hatte ich auch nie nachgedacht,um so brutaler trifft einen dieser Schlag,man kann ihm nicht ausweichen,sondern muss ihn voll nehmen und sehen,wie man fertig wird.

Gruß Arno
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Re: Vom Glück, alleine zu reisen

#39

Beitrag von Hans 7151 »

Masure49 hat geschrieben: Di 7. Okt 2025, 08:11
Ich brauche Alleinsein nur auf der Toilette,
Hoffentlich noch recht lange.
Mein Bruder hat ALS innerhalb kürzester Zeit sitzt er im Rollstuhl.
Da ist man froh wenn man Partnerin und Famlilie hat,und die restliche Lebenszeit noch zu Hause mit den Liebsten verbringen kann.


Grüße Hans
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Re: Vom Glück, alleine zu reisen

#40

Beitrag von Das Ziel ist im Weg »

Jetzt wird es aber ziemlich düster hier :-(

Wie gesagt: Auf Langzeitfernreisen trifft man überwiegend Singles. Besonders heute in der "Generation Internet", die 7/24 mit der halben Welt kommuniziert und z.B. von Bali aus in D oder sonstwo arbeiten kann.

Aber hier geht es ja um Reisemobile, und da läuft das tatsächlich etwas anders. Ich treffe relativ selten alleinreisende Männer und noch seltener alleinreisende Frauen.

Ich erinnere mich an einen sehr traurigen alten Mann, dessen Frau kürzlich verstorben war, und der jetzt die Stationen ihrer damaligen Reisen nochmal besuchen wollte. Aber das hat ihm nicht den erhofften Trost gebracht. Im Gegenteil.

Wenn mir unterwegs nach Unterhaltung ist, nehme ich auch schonmal AnhalterInnen mit. Das hat zu lustigen Entwicklungen geführt, und einmal ist das sogar in eine dreiwöchige GR - Rundreise gemündet ;-)
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