Fahrtauglichkeitstest für Senioren?

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Austragler
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Re: Fahrtauglichkeitstest für Senioren?

#201

Beitrag von Austragler »

Ach , noch was :
Bei der Abfahrt gestern von der Loferer Alm kam mir tatsächlich in einer unübersichtlichen Kurve ein Kurvenschneider entgegen. Selbstverständlich in einem SUV. Beiderseits starkes Bremsen verhinderte einen Unfall, wobei der Autofahrer auf jeden Fall mit "nicht angepasster Geschwindigkeit" unterwegs war. Käme es zu einem Unfall in einer derartigen Situation stünde Aussage gegen Aussage wer die Kurve geschnitten hat oder auf die Gegenfahrbahn geraten ist.
Seit gestern denke ich über die Anschaffung einer Dashcam nach. Die Befestigung und die Stromversorgung auf dem Roller wäre kein Problem.
Gruß aus Oberbayern
Franz
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Kumopen
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Re: Fahrtauglichkeitstest für Senioren?

#202

Beitrag von Kumopen »

ChrisL88 hat geschrieben: Sa 9. Sep 2023, 16:30
Ich wollte nur mal Aufzeigen, wie stark diskriminiert sich dann Junge fühlen müssten - was sie an Aufwand, (Fahr)kurse, Prüfungen und Geld investieren müssten
Also meine Kinder haben ihren PKW Führerschein von mir bezahlt bekommen. Wenn die sich diskriminiert fühlen, habe ich da kein Problem damit. Und wenn sie was anderes als PKW fahren wollen, müssen sie halt den entsprechenden Schein machen und bezahlen.
Beim Fahrtauglichkeitstest fürchte ich, dass bei uns ein Bürokratiemonstrum geschaffen wird, mit einem Aufwand, der den Ertrag letztendlich nicht rechtfertigt. Aber ja: Jeder Verkehrstote ist einer zu viel.
Gruß
Jürgen

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Acki
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Re: Fahrtauglichkeitstest für Senioren?

#203

Beitrag von Acki »

ivalo hat geschrieben: Sa 9. Sep 2023, 16:59
Guten Abend

Seit den 1970er-Jahren müssen Personen ab 75 in der Schweiz alle zwei Jahre ihre Fahrtauglichkeit medizinisch überprüfen lassen.

Eine Untersuchung des BFU (Beratungsstelle für Unfallverhütung) stellt die Checks infrage.
Sie reduzieren weder die Zahl der schweren Unfälle im Schweizer Strassenverkehr, noch kann das BFU «positive Effekte» feststellen.
...
Jepp ... und der Hausarzt macht diese Fahrtauglichkeits-Tests ...
Und er wird sich davor hüten seinem langjährigen Patienten, Stammkunden und Jasskollegen den Führerschein abzuerkennen, beziehungsweise ihn fahruntauglich zu schreiben ;-)

Wie sollen sich da die Zahlen verändern können?! :-$
Gruss Acki
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WoMoFahrer
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Re: Fahrtauglichkeitstest für Senioren?

#204

Beitrag von WoMoFahrer »

Wir hatten mal eine Begegnung in Kroatien, da war dann der Blinker im Spiegel defekt. Unser Gegner ist leider abgehauen. Danach habe ich mir eine Dashcam eingebaut. Die hatte sich dann auf der nächsten Fahrt in Sardinien ausgezahlt, da kam uns auf einer engen Straße ein rechts gesteuerter Pick-up entgegen und schon hat es geknallt. Der wollte dann von uns Kohle haben, weil wir angeblich auf seinen Spur entgegengekommen sind. Ich habe dann auf meine Dashcam gezeigt und schon hatten sich alle Forderungen erledigt. Da nur sein Spiegel im Eimer war, habe ich ihn fahren lassen.
Mit freundlichen Grüßen

Tommy
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Austragler
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Re: Fahrtauglichkeitstest für Senioren?

#205

Beitrag von Austragler »

Ich möchte dieses Thema nochmal hervorholen.
Ich mache mir selber durchaus Gedanken wie es um meine Fahrtüchtigkeit bestellt ist. Mein Hausarzt sagt zwar dass ich für mein Alter überdurchschnittlich fit bin, er sollte das auch zuverlässig beurteilen können.
Trotzdem bin fest entschlossen im nächsten Frühjahr eine Fahrtauglichkeitsprüfung zu machen.
Wie und wo weiß ich noch nicht.
Es passieren immer wieder Unfälle die von älteren Menschen verursacht werden. Ich gehe davon aus dass die meisten dieser Unfallverursacher viele Jahre lang unfallfrei am Straßenverkehr teilgenommen haben.
Und plötzlich passiert dann was.
Über die Ursachen liest man in Zeitungsberichten kaum was, es wird jedoch normalerweise sofort in Kommentarfunktionen über diese "Alten" hergezogen und geurteilt.
Ich bilde mir ein noch ein relativ fitter Verkehrsteilnehmer zu sein. Das ist jedoch nur die Ansicht aus meiner Perspektive. Diese Ansicht möchte ich von kompetenter Stelle prüfen lassen, zu eigenen Schutz und zum Schutz anderer.
Wer denkt noch im Bezug auf das eigene ich über dieses Thema nach ?
Gruß aus Oberbayern
Franz
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Fazerfahrer
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Re: Fahrtauglichkeitstest für Senioren?

#206

Beitrag von Fazerfahrer »

Hallo,

Ich bin mit meinen 58 Jahren derzeit ja noch auf dem stetigen Weg zu einem richtigen Senior und mache mir entsprechend noch keine aktiven Gedanken.

Aber mal so als Ansatz, da ich seit 34 Jahren im Besitz eines Führerscheins der ehemaligen Klasse 2 (LKW mit Anhänger, Blabla, heute wohl CE) bin, muss ich seit meinem 50.Geburtstag alle 5 Jahre ein ärztliches und augenärztliches Gutachten vorweisen um eine 5 jährige Verlängerung zu erreichen. Gerade der augenärztliche Test wird mit den Jahren nicht einfacher.

Was spricht dagegen, solch ein Vorgehen für alle Führerscheine, von mir aus ab dem 60. Geburtstag einzuführen? Ich denke es gibt einem eine eigene Gewissheit, als auch einen Schutz der Allgemeinheit darstellen.
Mit Grüßen aus dem Fränkischen Seenland, Thorsten.
Ragu
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Re: Fahrtauglichkeitstest für Senioren?

#207

Beitrag von Ragu »

Austragler hat geschrieben: Mi 3. Dez 2025, 12:03
Wer denkt noch im Bezug auf das eigene ich über dieses Thema nach ?
Durchaus ab und an...

Fahrtauglichkeitsprüfung als Opa?
Klar – weil die eigentlichen Verkehrsrisiken ja nicht die Smartphone-zombifizierten 22-Jährigen sind, sondern die paar Leute, die noch wissen, dass der Blinker kein optionales Deko-Teil ist.

Ich stelle mir die Prüfung in etwa so vor:
Sehtest – ob man die Verkehrsschilder erkennt, die sowieso niemand befolgt.
Reaktionstest – ob man schneller bremst als der Typ im SUV, der gerade TikTok filmt.
Konzentrationstest – fünf Minuten ohne aufs Handy zu schauen. Da sind über 60-Jährige heute Spitzenklasse.

Kurz gesagt:
Wenn ich als Opa über meine Fahrtauglichkeit nachdenke, bin ich vermutlich damit schon verantwortungsbewusster als die Hälfte der Leute, die täglich nur auf der linken Spur wohnen.
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Travelboy
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Re: Fahrtauglichkeitstest für Senioren?

#208

Beitrag von Travelboy »

Klar, die älteren Autofahrer fahren in Schaufensterscheiben und demolieren Autos auf den Parkplätzen,
aber wenn ich täglich lese was für schwere, tödliche Unfälle von Fahranfängern mit hochmotorisierten Fahrzeugen verursacht werden, plädiere ich für eine Leistungsbegrenzung für Fahranfänger und junge, ungeübte Fahrer unter 25 Jahren.
Dann können wir auch über einen Gesundheitscheck für > 60 jährige diskutieren, allerdings muß die Politik dann auch über das Renteneintrittsalter nachdenken, denn gerade im ländlichen Bereich kommen die bei der Nachprüfung durchgefallenen nicht mehr zu ihren Arbeitsstellen :duw:
Schöne Grüße
Volker
paule
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Re: Fahrtauglichkeitstest für Senioren?

#209

Beitrag von paule »

Austragler hat geschrieben: Mi 3. Dez 2025, 12:03
Diese Ansicht möchte ich von kompetenter Stelle prüfen lassen...
Hallo Franz,

wenn es dich beruhigt, dann mach es.

Ob es wirklich etwas hilft, bleibt nach wie vor offen.

So 'ne Prüfung hilft nur deinem Ego. Eine Garantie, dass kein Systemfehler in deinem Körper vorliegt gibbet es halt nicht!

Ein menschlicher Organismus ist dermaßen kompliziert, dass KEINE, noch so aufwendige Prüfung, alle Probleme erkennen könnte! Und, das ist vollkommen unabhängig vom genetischen Alter!

Ein Beispiel; Eine mir bekannte 20 Jährige junge Frau bricht plötzlich zusammen und stirbt innerhalb kürzester Zeit. Die Ursache war ein Aneurysma im Gehirn!

Selbst Kinder bekommen Schlaganfälle. USW

Was will ich mit meinen unvollständigen Beispielen sagen?

Durch irgendwelche Prüfungen ist das Problem Mensch nicht zu lösen

Man kann auch durch die kleinen, eingebauten Helferlein, nur unterstützend eingreifen, weil die auch mal 'etwas verschlafen können'.

Gegen den Rest der Menschen, die sich selbst hoffnungslos überschätzen, kann man überhaupt nichts machen, weil es keine Parameter gibt, die so eine Situation erkennen könnten.

Und, die Gruppe die aus einem Parkhaus aus dem 2. Stock fährt oder in einem Geschäft, direkt vor die Kasse, obwohl sie vermeintlich voll auf der Bremse stehen, denen sollte ein Verkäufer nicht unbedingt einen leitungsstarken Automatik- oder Elektrowagen nach dem 30. ten Schaltwagen verkaufen. Solche Bedienungsfehler sind dann durchaus (in Einzelfällen) vorprogrammiert

MfG Paule
Das Ziel ist im Weg
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Re: Fahrtauglichkeitstest für Senioren?

#210

Beitrag von Das Ziel ist im Weg »

ICH könnte gut auf "den Lappen" verzichten. ALDI, LIDL und Co. sind in Gehweite, der Bus hält alle 20 Minuten fast vor dem Haus, und mit dem D-Ticket käme ich gut zurecht.

Aber was machen die Alten auf dem Land, wo kein Laden, keine Kneipe und auch sonst nichts mehr ist und der Bus vielleicht morgens und mittags mal als Schulbus verkehrt aber sonst nicht mehr ?

Ein entfernter Verwandter von mir hat das für sich so gelöst, dass er sein Auto nur noch für Fahrten zum nächsten Supermarkt und zum Arzt nutzt. In größere Städte traut er sich schon lange nicht mehr. Wenn man ihm den Lappen weg nähme, könnte er auch gleich ins Heim gehen ( unbezahlbar ) oder in die Kiste springen.
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Weitreisender
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Re: Fahrtauglichkeitstest für Senioren?

#211

Beitrag von Weitreisender »

Das alte Menschen, sofern sie an Unfällen beteiligt sind, in den meisten Fällen auch die Verursacher sind ist ja unbestritten. In sofern bin ich grundsätzlich für eine regelmäßige Überprüfung der Fahrtüchtigkeit, so ab 60 - 65 Jahren.
Der Hinweis, von manchen, die jungen Leute machen schlimmere Unfälle, mag stimmen, hat aber nur mit dem Thema nichts zu tun. Das würde nämlich implementieren, das alte Menschen deshalb auch Unfälle bauen dürfen, weil junge das auch machen. Auch der gern genutzte Satz: "Die Alten machen das mit ihrer Erfahrung wett", ist eigentlich Blödsinn, denn wer in jüngeren Jahren schon ein schlechter oder weniger guter Autofahrer war - und davon gibt es leider sehr viele - wird davon im Alter ja auch nicht besser. In unserer Wohngegend, wohnen viele alte Menschen, die fast alle noch fahren - die Autos sehen oft entsprechend aus. Deshalb gibt es eben gut alte Auztofahrer und schlechte alte Autofahrer.
Dazu gibt es die bekannten, altersbedingten gesundheitlichen Einschränkungen und / oder medizinische Notfälle, von schlechtem Sehen und Hören mal ganz abgesehen.

Es gibt von daher eigentlich keinen Grund gegen eine Fahrtauglichkeitsüberprüfung im Alter zu sein, außer natürlich Politiker, die Angst um ihre Wählerstimmen haben.

Gruß
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.

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HaSt
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Re: Fahrtauglichkeitstest für Senioren?

#212

Beitrag von HaSt »

Tja Franz da steckt man(n) nicht drin.

Ich bin 72 , seit 25 Jahren Diabetiker, bilde mir ein gesund zu leben, vegetarisch, kein Raucher, kein Alk, achte auf mein Gewicht und wegen der Diabetes alle Jahre Gesundheitscheck. Immer alles ok .
Und doch hat es mich vor 15 Jahren von einer Sek. auf die andere Umgehauen - Herzinfarkt !
Zum Glück war es Zuhause und mein Sohn hat mich reanimiert bis der Notarzt gekommen ist.
War kurze Zeit zuvor noch mit den PKW unterwegs. Seitdem fährt immer ein komisches Gefühl im Auto mit, das bringt man nicht mehr raus.
Es ist halt kein Freifahrtsschein so ein Gesundheitscheck. Aber zumindest kann man erkennen wenn sich wirklich was Gesundheitlich anbahnt.

Mfg Harald
Das Ziel ist im Weg
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Re: Fahrtauglichkeitstest für Senioren?

#213

Beitrag von Das Ziel ist im Weg »

Weitreisender hat geschrieben: Mi 3. Dez 2025, 14:13

Es gibt von daher eigentlich keinen Grund gegen eine Fahrtauglichkeitsüberprüfung im Alter zu sein, außer natürlich Politiker, die Angst um ihre Wählerstimmen haben.
Wenn sowas kommen sollte, dann käme es von der EU und müsste hier nur noch in D - Recht übernommen werden. Und die Politiker könnten sich ( wie so oft ) hinter der EU verstecken.
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Elgeba
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Re: Fahrtauglichkeitstest für Senioren?

#214

Beitrag von Elgeba »

Ich muss alle 5 Jahre zum Check, wenn die Verlängerung des Busscheins und des LKW Scheins fällig ist,habe nie Probleme gehabt.Da ich Diabetiker Typ 2 bin, gehe ich alle viertel Jahre zur Hausärztin und lasse davor großes Labor machen,unkritische Werte überall.Mein Busschein gilt noch bis ende 2027, und ich werde wahrscheinlich verlängern,an Reaktionsschnelligkeit und Belastbarkeit nehme ich es mit wesentlich jüngeren Kollegen locker auf.
Meine Reaktion teste ich immer wieder auf dem Schießstand beim Duellschießen auf die Drehscheibe,ein dienst habender Schießleiter an diesem Abend hat das mit den Worten kommentiert: Du bist immer noch verdammt schnell mit der Kanone,und das in Deinem Alter (68).Wir Alten sind immer noch voll da, trotzdem hätte ich nichts gegen einen Check alle zwei Jahre, ich fürchte aber, das hier "deutsche Gründlichkeit"ein Bürokratiemonster entstehen lassen würde,muss nicht sein.

Gruß Arno
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AndiEh
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Re: Fahrtauglichkeitstest für Senioren?

#215

Beitrag von AndiEh »

Elgeba hat geschrieben: Mi 3. Dez 2025, 17:46
Wir Alten sind immer noch voll da, trotzdem hätte ich nichts gegen einen Check alle zwei Jahre, ich fürchte aber, das hier "deutsche Gründlichkeit"ein Bürokratiemonster entstehen lassen würde,muss nicht sein.
Und ein Haufen Geld würde es jeden einzelnen auch noch kosten.

Gruß
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Weitreisender
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Re: Fahrtauglichkeitstest für Senioren?

#216

Beitrag von Weitreisender »

Elgeba hat geschrieben: Mi 3. Dez 2025, 17:46
Wir Alten sind immer noch voll da, trotzdem hätte ich nichts gegen einen Check alle zwei Jahre, ich fürchte aber, das hier "deutsche Gründlichkeit"ein Bürokratiemonster entstehen lassen würde,muss nicht sein.
AndiEh hat geschrieben: Mi 3. Dez 2025, 18:20
Und ein Haufen Geld würde es jeden einzelnen auch noch kosten.
Na und? Wäre es das nicht wert, wenn man damit unschuldigen Dritten Verletzung und / oder Tod erspart? Meinen Sohn hatte, als er 22 Jahre war, auch ein sehbehinderter Rentner vom Motorrad geholt, weil er ihm die Vorfahrt genommen hat - Der Rentner hatte seine Brille nicht auf. Mein Sohn ist mit Prellungen davon gekommen - hätte aber auch anders ausgehen können. In D sterben jedes Jahr 3.000 Menschen auf der Straße, jeder weniger, wäre doch ein Gewinn, oder?

Gruß
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Elgeba
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Re: Fahrtauglichkeitstest für Senioren?

#217

Beitrag von Elgeba »

AndiEh hat geschrieben: Mi 3. Dez 2025, 18:20
Elgeba hat geschrieben: Mi 3. Dez 2025, 17:46
Wir Alten sind immer noch voll da, trotzdem hätte ich nichts gegen einen Check alle zwei Jahre, ich fürchte aber, das hier "deutsche Gründlichkeit"ein Bürokratiemonster entstehen lassen würde,muss nicht sein.
Und ein Haufen Geld würde es jeden einzelnen auch noch kosten.

Gruß
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Die Verlängerung meines FS würde mich derzeit 680.- EUR kosten, ich rechne in 2027 mit ca.800.- EUR.

Gruß Arno
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Re: Fahrtauglichkeitstest für Senioren?

#218

Beitrag von eclipse88 »

Ich bin fast 37 und habe knapp 20 Jahre den Führerschein.
Ich merke es selbst, die Fahrschule ist mit meiner vonvor 20 Jahren nicht mehr zu vergleichen.
Ob ich heute den Schein auf Anhieb bestehen würde ich bezweifel es, auch die Theorie.
Nichts mehr mit den 30 Kreuzen auf Papier. Ne heute werden Videos gezeigt auf Tabletts mit verschiedenen Situationen.

Der Verkehr, Baustellen usw. Es hat alles im Verkehr zugenommen. Die Digitalisierung im Auto hat zugenommen, die Assistenten, intuitive Bedienung fast Fehlanzeige. Mein Dienstwagen, eine E Klasse, kann ich nicht bedienen ohne den Blick von der Straße zu nehmen.
Die Autobahnen sind voller, mein Fahrlehrer sagt mir auf der Autobahnfahrt ich solle mal über 200 fahren um ein Gefühl dafür zu bekommen, heute bei dem Verkehr undenkbar.
Anfahren am Berg mit Handbremse, wird das noch geübt heutzutage wo jedes Auto Berganfahrhilfe hat?

Wenn ich denke das meine Mutter täglich einen Smart fährt und aber einen 7,5 t fahren könnte..... Das würde nichts werden*JOKINGLY*

Ich glaube das die Anforderungen an Jüngere und Ältere inzwischen angepasst werden sollten....
Wie weiß ich nicht. Was der Beste Weg für alle ist.. *SCRATCH*

Aber ich habe im Beruf mit genug Leuten hier zu tun, die Papas AMG fahren und noch nicht mal einen Bart haben... :roll:
Das Leben ist zu kurz für irgendwann!!!

Grüße Eric
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Re: Fahrtauglichkeitstest für Senioren?

#219

Beitrag von Austragler »

HaSt hat geschrieben: Mi 3. Dez 2025, 16:35
Tja Franz da steckt man(n) nicht drin.

Ich bin 72 , seit 25 Jahren Diabetiker, bilde mir ein gesund zu leben, vegetarisch, kein Raucher, kein Alk, achte auf mein Gewicht und wegen der Diabetes alle Jahre Gesundheitscheck. Immer alles ok .
Und doch hat es mich vor 15 Jahren von einer Sek. auf die andere Umgehauen - Herzinfarkt !
Zum Glück war es Zuhause und mein Sohn hat mich reanimiert bis der Notarzt gekommen ist.
War kurze Zeit zuvor noch mit den PKW unterwegs. Seitdem fährt immer ein komisches Gefühl im Auto mit, das bringt man nicht mehr raus.
Es ist halt kein Freifahrtsschein so ein Gesundheitscheck. Aber zumindest kann man erkennen wenn sich wirklich was Gesundheitlich anbahnt.

Mfg Harald
Ich werde im Januar 80 Jahre alt, bin ebenfalls seit 25 Jahren Diabetiker und habe 2 Herzinfarkte und Covid19 überlebt, mit Lungenentzündung und Blutvergiftung. Ich rauche nicht, trinke keinen Alkohol, habe Übergewicht und zu wenig Bewegung.
Also alles was nix is.
Was ich mit meinem Beitrag eigentlich bezwecken will: Mich untersuchen lassen ob es Dinge an mir gibt die ich selber nicht richtig einschätzen kann, andere aber schon. Ich bin eher selbstkritisch als altersstarrsinnig. Manche Dinge merkt man halt nicht, das wurde mir letzte Woche wieder mal bewusst: Ich wollte unseren Oldtimertraktor anwerfen. Das hat über viele Jahrzehnte funktioniert und plötzlich reicht die Kraft nicht mehr. Das hat mich regelrecht schockiert.
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Re: Fahrtauglichkeitstest für Senioren?

#220

Beitrag von Fazerfahrer »

Elgeba hat geschrieben: Mi 3. Dez 2025, 18:42
AndiEh hat geschrieben: Mi 3. Dez 2025, 18:20


Und ein Haufen Geld würde es jeden einzelnen auch noch kosten.

Gruß
Andi
Die Verlängerung meines FS würde mich derzeit 680.- EUR kosten, ich rechne in 2027 mit ca.800.- EUR.

Gruß Arno
Das schließt aber nicht nur die ärztlichen und augenärztlichen Gutachten ein, sondern auch Module für den Code 95 (bin mir nicht sicher wie das im Detail beim Bus ausschaut)? Sprich die Anforderungen für die gewerbliche Nutzung des Führerscheins?
Mit Grüßen aus dem Fränkischen Seenland, Thorsten.
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