Da hole ich doch meinen erwähnten Beitrag nochmal hoch und sage nur Social Media oder Medien allgemein....
Hätte niemand hier irgendwelche Bilder gepostet, die anderen hätten es nichtmal mitbekommen, wer wo steht. Und wahrscheinlich niemanden hätte es interessiert. Keiner kennt die Umstände die vor Ort geherrscht haben, außer derjenige der dort war. Denn was sehen wir? Ein Bild mit einem Womo drauf, in der Natur, wie dieses von mir.....
Na klar ich könnte schreiben "Boah tolle Bucht gefunden, stehen erste Reihe am Meer....... Niemand da, außer wir. Delfine haben wir auch gesehen..." (was dem auch entsprach

)
Was suggeriert dem geneigten Leser mein Post, ich stehe frei, Markise und Stühle draußen. Aha auch noch Wildcampen!!
Oder überspitzt gesagt, sehen wir nicht das was wir sehen wollen? Da wir ja die Umstände nicht kennen und nicht nachfragen?
Es war jedoch ein Campingplatz in Kroatien.
Also wie wäre es denn mal mit hinterfragen, die andere Seite der Medaille sehen?
Statt gleich zu sagen, ich mag das nicht, was ich dort sehe?
Egal ob nun geduldet, erlaubt, unerlaubt, toleriert, oder oder oder.
Früher war die Mediale Welt nicht so schnell.
Heute werden statt Postkarten Bilder von Plätzen in Familiengruppen, Insta, Facebook, Status, oder sonst wo gepostet verschickt.
Innerhalb weniger Sekunden, Minuten, Stunden, erreicht man viele Leute. Man muss nicht mal einen Standort teilen. Manchmal reicht das Land, ich mache eine Bildersuche und bekomme dann ungefähr den Platz raus. Alles möglich heutzutage.
Gefühlt ist, aus meiner Sicht, das Mitteilungs- und Geltungsbedürfniss der Menschen (extrem?) gestiegen. Die Medien machen es möglich....
Schau her, wo ich bin, wo ich stehe, wohin ich reise, ich habe es geschafft.... Viele brauchen die Rückmeldung, die Anerkennung, ihre 2 min Ruhm, oder keine Ahnung... Und beim nächsten muss man sich steigern und noch mehr und noch mehr.
Wir spinnen mal weiter......
Zweimal das gleiche Bild.

Ein Freisteher mitten in der Natur
