Mal wieder LiFePO4 Frage

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Ragu
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Re: Mal wieder LiFePO4 Frage

#21

Beitrag von Ragu »

Doraemon hat geschrieben: Di 30. Dez 2025, 14:56
...also würde hier auch der fehlende Low Temp Schutz nicht ins Gewicht fallen.
Und das Fahrzeug des TE steht im Winterlager, wird dauernd oder per Zeitschaltuhr oder gelegentlich nachgeladen und die Batterie brotzelt bei Minus 10 Grad fröhlich vor sich hin...
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Kurt
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Re: Mal wieder LiFePO4 Frage

#22

Beitrag von Kurt »

Hallo,

ich sehe das nicht so wissenschaftlich. Habe 2x 100 AH LIDEPO4 verbaut, was da drinn ist ist mir egal die App nutze ich nicht und die Dinger machen was sie sollen, liefern mir Strom für die 12 Volt Verbraucher und den Wechselrichter. Das machen Sie gut und funktionieren ohne Doktortitel.
Viele Grüße

Kurt
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ra_ll_ik
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Re: Mal wieder LiFePO4 Frage

#23

Beitrag von ra_ll_ik »

Ragu hat geschrieben: Di 30. Dez 2025, 15:04
Doraemon hat geschrieben: Di 30. Dez 2025, 14:56
...also würde hier auch der fehlende Low Temp Schutz nicht ins Gewicht fallen.
Und das Fahrzeug des TE steht im Winterlager, wird dauernd oder per Zeitschaltuhr oder gelegentlich nachgeladen und die Batterie brotzelt bei Minus 10 Grad fröhlich vor sich hin...
Ja, so steht mein WoMo vor der Haustür, wird einmal die Woche per Shelly für 24h geladen.
Ich lesen immer wieder was von fehlendem Low Temp Schutz.
Die angesprochene LI Time mit 140AH hat diesen Schutz verbaut, in der Größe gibt es die gar nicht ohne Schutz. Also sollte da nichts brutzeln :-)
Ragu
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Re: Mal wieder LiFePO4 Frage

#24

Beitrag von Ragu »

ra_ll_ik hat geschrieben: Di 30. Dez 2025, 15:54
Ich lesen immer wieder was von fehlendem Low Temp Schutz.
Die angesprochene LI Time mit 140AH hat diesen Schutz verbaut, in der Größe gibt es die gar nicht ohne Schutz. Also sollte da nichts brutzeln :-)
dann lese den Faden nochmal aufmerksam, ich sprach nicht von deiner (guten) LiTime, sondern davon, dass dieser Hersteller auch "Nicht Gute Modelle" hat und einige Mitleser von deinem Bericht einer gut ausgestatteten LiTime darauf schließen, dass diese Marke generell gut ist...
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Doraemon
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Re: Mal wieder LiFePO4 Frage

#25

Beitrag von Doraemon »

Ragu hat geschrieben: Di 30. Dez 2025, 15:04
Doraemon hat geschrieben: Di 30. Dez 2025, 14:56
...also würde hier auch der fehlende Low Temp Schutz nicht ins Gewicht fallen.
Und das Fahrzeug des TE steht im Winterlager, wird dauernd oder per Zeitschaltuhr oder gelegentlich nachgeladen und die Batterie brotzelt bei Minus 10 Grad fröhlich vor sich hin...
Wäre aber auch möglich das der Akku im Winter ausgeschaltet oder abgeklemmt wäre, soll sogar Leute geben die in ausbauen.
Saludos Christian

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Mobildomizil
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Re: Mal wieder LiFePO4 Frage

#26

Beitrag von Mobildomizil »

Warum so viel für zwei Tage freistehen? Dafür würden 60 Ah reichen, 100 wären schon reichlich. Wenn's Geld knapp ist, die billigsten kaufen - die Qualitätsunterschiede sind geringer als bei Blei, und die beworbenen Spielereien sind alle verzichtbar.

Gruss Manfred
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Re: Mal wieder LiFePO4 Frage

#27

Beitrag von Wernher »

Wenn es mal 3 Tage werden ... man kann nie zu viel haben.
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Doraemon
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Re: Mal wieder LiFePO4 Frage

#28

Beitrag von Doraemon »

Mobildomizil hat geschrieben: Di 30. Dez 2025, 21:17
Warum so viel für zwei Tage freistehen? Dafür würden 60 Ah reichen,
Es kommt auch immer darauf an mit vieviel Personen man unterwegs ist und ob eventuell noch ein Kompressoskühlschrank mit im Spiel ist.
Wir brauchen bei 4 Personen die 60A schon an einem Tag. *2THUMBS UP*
Saludos Christian

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Mobildomizil
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Re: Mal wieder LiFePO4 Frage

#29

Beitrag von Mobildomizil »

Wernher hat geschrieben: Mi 31. Dez 2025, 09:05
Wenn es mal 3 Tage werden ... man kann nie zu viel haben.
Denk ich mir auch immer, aber nur bei Gehaltsverhandlungen. Wenn man seine Batterie immer zu max einem Viertel entlädt, hat man etwa 75% zuviel gekauft. Und wenn der TE schon durchblicken lässt, dass es egin begrenztes Budget hat, sollte man auch entsprechende Ratschläge geben. Dazu gehört nicht nur eine angepasste Kapazität - selbst mit 50 Ah LFP fährt man wesentlich besser als mit original verbauten Bleiklumpen - sondern auch der Hinweis, dass man problemlos erweitern kann. Man kann einfach weitere LFP parallel anschliessen, wenn die Spannung stimmt. Alter, Kapazität und Hersteller sind völlig egal.

Gruss Manfred
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Re: Mal wieder LiFePO4 Frage

#30

Beitrag von Wernher »

Wenn es finanzielle Zwänge gibt, gibt es selbstverständlich eine Grenze nach oben. Aber ich würde nicht davon ausgehen, dass diese 2 Tage in Stein gemeiselt sind.
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Schraubfix
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Re: Mal wieder LiFePO4 Frage

#31

Beitrag von Schraubfix »

ra_ll_ik hat geschrieben: Di 30. Dez 2025, 15:54
..also würde hier auch der fehlende Low Temp Schutz nicht ins Gewicht fallen.

Und das Fahrzeug des TE steht im Winterlager, wird dauernd oder per Zeitschaltuhr oder gelegentlich nachgeladen und die Batterie brotzelt bei Minus 10 Grad fröhlich vor sich hin...
Ich habe seit 2024 2 LITIME 100Ah ohne Bluetooth eingebaut. Im Winterlager wird der Hauptschalter der Batterien ausgeschaltet, sodaß nur noch die Starterbatterie gepuffert wird. Ansonsten bin ich mit den Litimes zufrieden, ich überwache das mit einem Shunt und Batteriecomputer, sie tun, was sie sollen.
Gruss Roland
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ra_ll_ik
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Re: Mal wieder LiFePO4 Frage

#32

Beitrag von ra_ll_ik »

Moin, ich muss da noch mal was fragen.
Sollte mal der Fall eintreten das das BMS die Batterie abschaltet, wie weckt man diese wieder auf?
Wäre ja doof wenn die untern Sitz verbaut ist und um da zu wecken ein Ladegerät anschließen muss.

Kommt man ja nicht wirklich gut ran. Ich hatte mal gelesen, einmal Landstrom abklemmen, bis 5 zählen und wieder anklemmen.
Das würde der Impuls als Wecker reichen. Stimmt das so?

Gruß Ralf
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Re: Mal wieder LiFePO4 Frage

#33

Beitrag von Doraemon »

Wenn das BMS abschaltet kann das durch Überspannung OVP oder Unterspannung UVP, durch zu niedrige oder zu hohe Temperaturen oder durch einen zu hohen Entladestrom.

In allen Fällen musst du nicht an die Batterie ran, das regelt das BMS von selbst, klar bei UVP ist der Akku komplett entladen und muss geladen werden, in dem Fall sollten die ersten 10% mit nur 10A geladen werden um den Akku zu schonen.
Bei OVP wird nur die Ladung abgeschaltet, weil eine Zelle über 3,65V geladen wurde(warum könnte auf ein Problem hindeuten), entladen geht aber immer.
Wenn dem Akku zu kalt ist kannst du zwar noch bis in die Minusgrade entladen aber nicht mehr laden, bei zu hoher Temperatur schaltet der Akku ab und dann hilft nur warten bis er abkühlt.

Wenn der Akku in Ordnung ist und alles richtig eingestellt ist werden diese Fälle (ausser UVP) nicht eintreten, selbst bei 36ºC letzten August in Barcelona hatte ich keine Problem.
Saludos Christian

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Re: Mal wieder LiFePO4 Frage

#34

Beitrag von biauwe »

ra_ll_ik hat geschrieben: So 4. Jan 2026, 12:58
Sollte mal der Fall eintreten das das BMS die Batterie abschaltet, wie weckt man diese wieder auf?
Was schaltet denn da ab?
Das Laden? Ist voll und wartet auf ->
Das Entladen? Dann ist der Akku wohl leer und muß geladen werden.
Zu kalt? Kann nicht geladen werden, aber man kann sie entladen.
Gruß Uwe
Aktuelle Reise: https://ski-web24.de/reisen/2025-26_winterreise/frame.htm
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Re: Mal wieder LiFePO4 Frage

#35

Beitrag von Ragu »

ra_ll_ik hat geschrieben: So 4. Jan 2026, 12:58
Sollte mal der Fall eintreten das das BMS die Batterie abschaltet, wie weckt man diese wieder auf?
Wäre ja doof wenn die untern Sitz verbaut ist und um da zu wecken ein Ladegerät anschließen muss.
Kommt man ja nicht wirklich gut ran. Ich hatte mal gelesen, einmal Landstrom abklemmen, bis 5 zählen und wieder anklemmen.
Das würde der Impuls als Wecker reichen. Stimmt das so?
letzteres kann, muss aber nicht funktionieren (das 230V Ladegerät wird getrennt und wieder "aktiviert".
Hat die Lithium Bluetooth, geht es oftmals (nicht bei Allen) via App (Ladeport, Entladeport schalten).
Faustformel, je besser das BMS (Marken BMS) desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass...)
Nächste Möglichkeit, alle Anschlüsse an der Batterie entfernen (ggf. nur Plus via Natoknochen) und mind. 30 Minuten warten.
Nächste Möglichkeit, eine externe 12V Quelle (am besten eine Batterie) an die Pole (kann auch die Plusleitung von der Starterbatterie, am EBL abgegriffen sein), oder eine 10€ Motorradbatterie.
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biauwe
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Re: Mal wieder LiFePO4 Frage

#36

Beitrag von biauwe »

Ragu hat geschrieben: So 4. Jan 2026, 15:54
letzteres kann, muss aber nicht funktionieren (das 230V Ladegerät wird getrennt und wieder "aktiviert".
Hat die Lithium Bluetooth, geht es oftmakls (nicht bei Allen) via App (Ladeport, Entladeport schalten).
Faustformel, je besser das BMS (Marken BMS) desto höher die Wahrscheinlichkeit, das...)
Nächste Möglichkeit, alle Anschlüsse an der Batterie entfernen (ggf. nur Plus via Natoknochen) und mind. 30 Minuten warten.
Nächste Möglichkeit, eine externe 12V Quelle (am besten eine Batterie) an die Pole (kann auch die Plusleitung von der Starterbatterie, am EBL abgegriffen sein), oder eine 10€ Motorradbatterie.
Welchen Zustand hat denn der Akku vor dem Weckruf?
Gruß Uwe
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