Schwachpunkt Sicherung in der Wechselrichterleitung

Dieselreiter
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Re: Schwachpunkt Sicherung in der Wechselrichterleitung

#21

Beitrag von Dieselreiter »

Unter der Annahme, dass die Fritteuse 1800 Watt hat, fließt ein Strom von 150 Ampere, mit Verlustleistung vielleicht bis zu 180 Ampere. Da wird jede Leitung heiß.
Grüße Peter, unterwegs auf Carado T334

"Da streiten sich die Leut herum, oft um den Wert des Glücks,
der eine heißt den andern dumm, am End weiß keiner nix."

(Hobellied von Ferdinand Raimund anno 1834, bevor es Foren gab - a g'scheiter Mann)
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Südschwede
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Re: Schwachpunkt Sicherung in der Wechselrichterleitung

#22

Beitrag von Südschwede »

Meine Reisefritteuse hatt nur 900W.
Gruß Egon
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Spice
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Re: Schwachpunkt Sicherung in der Wechselrichterleitung

#23

Beitrag von Spice »

Meine Cosori Mini hat auch 900 W und nimmt sich im Betrieb 950 w und 72 A aus der Aufbaubatterie.Da kann man auch noch die Siebträger zuschalten,und den Fön.
Bei 280A laut Votronic BC über die 2 WR Leitungen halten die beiden Würfelsicherungen ohne Probleme.Auch 327A haben sie schon kurzzeitig weggesteckt ,aber nur aus versehen.
Das 300A JBD BMS habe ich dann so eingestellt ,das es bei 270 A abschalten würde, vielleicht teste ich mal wie viel Strom die Würfelsicherungen aushalten..aber nur zum Spaß und interessehalber.
Der Ective WR kann 3000W was er auch locker schafft,und dann darüber auch zuverlässig abschaltet.
Ich denke die Sicherungen sind schon sinnvoll,auch wenn der WR den Strom anscheinend zuverlässig begrenzt.
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Röhri
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Re: Schwachpunkt Sicherung in der Wechselrichterleitung

#24

Beitrag von Röhri »

Die Fritteuse macht 1380 Watt. Die Kapselmaschine max 1600 Watt, aber diese nur ganz kurz.
Gruß Micha
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Cybersoft
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Re: Schwachpunkt Sicherung in der Wechselrichterleitung

#25

Beitrag von Cybersoft »

2000W WR mit 35qmm Kabel, ich habe keine Sicherung auf den 70cm. Aber das muss jeder selbst beurteilen. Ich trenne nach Gebrauch den WR mit einem Batterietrennschalter. Die Kabel habe ich direkt bei Fraron in der richtigen Länge mit den richtigen Ringösen auf den Enden bestellt. Da gibt es so ziemlich jedes Kabel, mit den gewünschten Ösen. Alles mit Drehmoment verschraubt. Überhaupt keine Wärmeentwicklung. (Keine Scheiben zwischen den Ösen.
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Doraemon
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Re: Schwachpunkt Sicherung in der Wechselrichterleitung

#26

Beitrag von Doraemon »

Röhri hat geschrieben: Fr 27. Jun 2025, 21:38
Die Unterlegscheiben dienen zum zusammenpressen der Verbindung, Schuh/Sicherung, mittels 2 Muttern. Also müssen die Scheiben keinen Strom leiten.
So wie ich das auf dem Foto sehe hast/hattest du zwischen Crimpverbinder und Sicheurng eine Beilagscheibe, die auch noch zu gross ist und bis zum Schrumpfschlauch geht, also müssen die Scheiben doch Strom leiten und durch die Übergrösse der Scheiben ist es gut möglich das nicht alles plan aufliegt.
Saludos Christian

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Cybersoft
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Re: Schwachpunkt Sicherung in der Wechselrichterleitung

#27

Beitrag von Cybersoft »

Sollte sich da doch noch was erhitzen, dann nimm die Scheibe mal weg. Auch wenn die Ösen nicht ganz passend sind, kann das besser sein, also mit.
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Doraemon
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Re: Schwachpunkt Sicherung in der Wechselrichterleitung

#28

Beitrag von Doraemon »

Das meine ich, der Schrumpfschlauch hat schon Ververbungen was durch starke Erwärmung kommen könnte.

Bild

Beilagscheiben raus, Crimpverbinder und Sicherung plan aufeinander legen dann eine passende Beilagscheibe, einen Sicherungring und die Mutter.
Saludos Christian

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Cheldon
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Re: Schwachpunkt Sicherung in der Wechselrichterleitung

#29

Beitrag von Cheldon »

Bild
Wir haben das mit einem Sicherung gehaltert gelöst. Schien uns sicher…
Mit freundlichen Grüßen
Rolf
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Röhri
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Re: Schwachpunkt Sicherung in der Wechselrichterleitung

#30

Beitrag von Röhri »

Doraemon hat geschrieben: Sa 28. Jun 2025, 10:29
Das meine ich, der Schrumpfschlauch hat schon Ververbungen was durch starke Erwärmung kommen könnte.

Bild

Beilagscheiben raus, Crimpverbinder und Sicherung plan aufeinander legen dann eine passende Beilagscheibe, einen Sicherungring und die Mutter.
Dreimal um die Ecke gedacht. Jetzt sollte es passenBild
Danke nochmal
Gruß Micha
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Röhri
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Re: Schwachpunkt Sicherung in der Wechselrichterleitung

#31

Beitrag von Röhri »

Cheldon hat geschrieben: Sa 28. Jun 2025, 11:28
Bild
Wir haben das mit einem Sicherung gehaltert gelöst. Schien uns sicher…
Das ist ein Sicherungshalter, zur besseren Veranschaulichung ohne Abdeckung fotografiert
Gruß Micha
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Doraemon
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Re: Schwachpunkt Sicherung in der Wechselrichterleitung

#32

Beitrag von Doraemon »

Röhri hat geschrieben: Fr 27. Jun 2025, 16:40
ja, die obere Krimpöse ist M10.
Aber der Sicherunghalter ist M8 korrekt, wenn das so ist musst du die Crimpung neu machen mit einem Crimpverbinder der M8 hat, du hast jetzt zu wenig Kontaktfläche zur Stromübertragung.

Das beschreibt die Problematik ganz gut,
Hier erscheint normalerweise ein Video von YouTube. Bitte wende dich an einen Administrator.


Hier nochmal zu Vergleich, leider habe ich kein M10 gefunden, bei sind für 16mm2 der eine M6 und der andere M8.
Wenn du jetzt den M8 Crimpverbinder für M6 Schraube nimmst dann wird du links und rechts vom Crimpverbinder keine Auflagefläche haben.

Bild
Saludos Christian

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Röhri
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Re: Schwachpunkt Sicherung in der Wechselrichterleitung

#33

Beitrag von Röhri »

Bild

Hallo,

kleiner Nachtrag zum Thema.

Nachdem die Anschluss-Stelle immer noch sehr warm/heiss wurde, wenn ich einen größeren Verbraucher (Airfryer) in Gebrauch hatte, habe ich das Kabel ausgebaut, die Isolierung aufgeschnitten und nicht schlecht gestaunt.
Der Kabelschuh war laienhaft zusammengeschustert.
Dieses Kabel habe ich zum Wechselrichter mitbekommen. Wie zu sehen ist, ist das Kupfer schon verfärbt.
Ich habe jetzt einen neuen Kabelschuh vercrimpen lassen, da ich keine vernünftige Crimpzange habe.
Was soll ich sagen, Test bestanden. Nur eine ganz leichte Erwärmung des Anschlusskabels.
Gruß Micha
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dieterpapa
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Re: Schwachpunkt Sicherung in der Wechselrichterleitung

#34

Beitrag von dieterpapa »

Das war ja wohl auch kein Rohrkabelschuh....ist brandgefährlich so etwas.

Da hab ich mal vor kurzem einen Belastungstest gemacht. In Spitze über 5kW....

Bild

Da war die Ninja auf volle Pulle und die Heizung auf 3kW elektrisch.

Der Wechselrichter ist 105mm² verkabelt, die 4 Akkus mit je 70mm², Busbar auf 1000A ausgelegt.

Aaaaber trotzdem hab ich mal Glück gehabt. Beim ersten Belastungstest hatte ich eine Schraube nicht richtig angezogen, es hat schon gekokelt....seitdem bin ich in der Beziehung extrem vorsichtig.

LG Dieter
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teuss
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Re: Schwachpunkt Sicherung in der Wechselrichterleitung

#35

Beitrag von teuss »

Ein Rohrkabelschuh muss schon Qualität haben und eine richtige Presszange.
Aber 105qmm hab ich noch nicht gehabt.
Wernher
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Re: Schwachpunkt Sicherung in der Wechselrichterleitung

#36

Beitrag von Wernher »

Röhri hat geschrieben: Do 22. Jan 2026, 22:02
Bild

Hallo,

kleiner Nachtrag zum Thema.

Nachdem die Anschluss-Stelle immer noch sehr warm/heiss wurde, wenn ich einen größeren Verbraucher (Airfryer) in Gebrauch hatte, habe ich das Kabel ausgebaut, die Isolierung aufgeschnitten und nicht schlecht gestaunt.
Der Kabelschuh war laienhaft zusammengeschustert.
Dieses Kabel habe ich zum Wechselrichter mitbekommen. Wie zu sehen ist, ist das Kupfer schon verfärbt.
Ich habe jetzt einen neuen Kabelschuh vercrimpen lassen, da ich keine vernünftige Crimpzange habe.
Was soll ich sagen, Test bestanden. Nur eine ganz leichte Erwärmung des Anschlusskabels.
Sieht aus, als wären es 2 Kabel an einer Öse. Ist das zulässig?
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Röhri
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Re: Schwachpunkt Sicherung in der Wechselrichterleitung

#37

Beitrag von Röhri »

Warum nicht, das Kabel besteht aus vielen feingliedrigen Kupferlitzen.
Ob es jetzt Querschnittbedingt aus einem oder aus 2 Kabel besteht dürfte bei fachgerechter Crimpung egal sein.
Die Hauptsache ist doch, dass der richtige Querschnitt eingehalten wird.
Gruß Micha
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Re: Schwachpunkt Sicherung in der Wechselrichterleitung

#38

Beitrag von Taxifahrer »

Oftmals verlöte ich die Kabelschuhe zusätzlich. Ich habe da einfach ein besseres Gefühl.
LG Taxifahrer
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Doraemon
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Re: Schwachpunkt Sicherung in der Wechselrichterleitung

#39

Beitrag von Doraemon »

Röhri hat geschrieben: Do 22. Jan 2026, 22:02
Nachdem die Anschluss-Stelle immer noch sehr warm/heiss wurde, wenn ich einen größeren Verbraucher (Airfryer) in Gebrauch hatte, habe ich das Kabel ausgebaut, die Isolierung aufgeschnitten und nicht schlecht gestaunt.
Danke fürs Zeigen, der Kabelschuh ist absolut ungeeignet für solch hohe Ströme und Querschnitte.
Saludos Christian

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PeterAusErfurt
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Re: Schwachpunkt Sicherung in der Wechselrichterleitung

#40

Beitrag von PeterAusErfurt »

Röhri hat geschrieben: Fr 23. Jan 2026, 21:40
Warum nicht, das Kabel besteht aus vielen feingliedrigen Kupferlitzen.
Ob es jetzt Querschnittbedingt aus einem oder aus 2 Kabel besteht dürfte bei fachgerechter Crimpung egal sein.
Die Hauptsache ist doch, dass der richtige Querschnitt eingehalten wird.
*STOP*
Das ist hoffentlich nicht ernst gemeint. Zulässig ist nur ein Kabel im passenden Kabelschuh. Zwei Kabel, zwei Kabelschuhe, die man dann z.B. "Rücken an Rücken" verschraubt.
Gruß
PeterAusErfurt

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