Die Ethik der Geldanlage

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biauwe
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Re: Die Ethik der Geldanlage

#121

Beitrag von biauwe »

Hier kann man deutlich den Ethik-Verlauf sehen.

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Gruß Uwe
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Wernher
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Re: Die Ethik der Geldanlage

#122

Beitrag von Wernher »

böse, aber wahr
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Bert
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Re: Die Ethik der Geldanlage

#123

Beitrag von Bert »

Das ist weder böse, noch ist es wahr. Den Tannenbaum als Chartformation sieht man immer wieder bei Pharmaunternehmen, wenn sie ein vielversprechendes, gewinnbringendes Medikament auf den Markt bringen. In jüngster Zeit war das bei den Abnehmspritzen von zwei Pharmaunternehmen zu beobachte z. b. Novo Nordisk.

Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten. ;)
Bert aus Lederhose
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biauwe
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Re: Die Ethik der Geldanlage

#124

Beitrag von biauwe »

Bert hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 14:25
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten. ;)
Oh, Du findest mal 300% als normal :-O
Kurz hoch und wieder runter. Dann verhart sie da.
Gruß Uwe
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Agent_no6
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Re: Die Ethik der Geldanlage

#125

Beitrag von Agent_no6 »

biauwe hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 13:08
Hier kann man deutlich den Ethik-Verlauf sehen.


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Hier mal meinen Beitrag zur Ethik:

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Kann sich jeder selbst ein Bild machen, wenn er 2000 einen Euro auf eine der Aktien gesetzt hätte…
Und Biontech??? Mmh, hätte darauf nie gesetzt..
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biauwe
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Re: Die Ethik der Geldanlage

#126

Beitrag von biauwe »

Agent_no6 hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 14:32
wenn er 2000 einen Euro auf eine der Aktien gesetzt hätte…
Nur keiner zeigt hier was für die Zukunft.
Das ist wie Börsenzeitung: Ja hätten sie mal...
Gruß Uwe
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Bert
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Re: Die Ethik der Geldanlage

#127

Beitrag von Bert »

biauwe hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 14:30
Bert hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 14:25
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten. ;)
Oh, Du findest mal 300% als normal :-O
Kurz hoch und wieder runter. Dann verhart sie da.
bisschen Finanzbildung täte dir wahrscheinlich gut! *LOL* Noch nicht so lange her Beyond Meat... über 700%... war auch nur ein Strohfeuer, an dem sich viele die Finger verbrannt haben! Kurzfristig ist der Markt weder Rational noch irgendwie erklärbar. In den letzten Tagen haben verdammt viele mit Hebeln in Edelmetall richtig viel Kohl in den Sand gesetzt. Das Risiko der Spekulation!

Mein Depot besteht aus Microsoft, Apple, Mastercard usw. Burggräben. Die kann man kaufen und 5 Jahre später wieder mal danach gucken. Was da kurzfristig passiert juckt nicht.

Und Regel Nr. 1 Nimm nie Geld das du benötigst!
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ivalo
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Re: Die Ethik der Geldanlage

#128

Beitrag von ivalo »

Bert hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 14:51
Nimm nie Geld das du benötigst.
Guten Tag

Eine "Regel" von der man immer wieder liest.
Persönlich sehe ich keinen Sinn darin.

Wir halten CH-Titel, die täglich in grosser Stückzahl an der SIX gehandelt werden.
Jederzeit lassen sich Teile davon innert Minuten verkaufen und damit Liquidität schaffen.

Geld kann nur für mich arbeiten, wenn es angelegt ist und regelmässig überwacht wird.
Aktien kaufen ist keine Kunst, den richtigen Zeitpunkt für den Verkauf zu finden hingegen schon.
Die an der CH-Börse SIX gehandelten Titel erfüllen Ethik-Empfehlungen und werden auch von Pensionskassen gehalten.

Gruss Urs
Adler fliegen alleine, Schafe gehen in Herden. Alte Adler fliegen langsam, aber sie sehen mehr.
Bert
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Re: Die Ethik der Geldanlage

#129

Beitrag von Bert »

Das muss jeder für sich entscheiden.

Ich lege Geld an der Börse an, welches ich auf lange Sicht nicht benötige (10 Jahre+). Wer kürzer anlegt muss halt immer damit rechnen, dass er dann eben auch zu ungünstigen Kursen verkaufen muss. Wenn das für dich kein Problem ist, ist ja alles gut.

Ich habe für unvorhergesehene Ausgaben, auch größere eine gewisse Summe X auf Konten wo ich kurzfristig auch ran komme.

Dotcom Blase und Finanzkrise... da war man über viele Jahre unter Umständen im Minus.
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Variokawa
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Re: Die Ethik der Geldanlage

#130

Beitrag von Variokawa »

raidy hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 12:27

Habe ich bei 1000 gehört, bei 2000, 3000, 4000 und jetzt bei 5000 auch.
Es war eine Korrektur nach einem viel zu steilen Anstieg. Bald wird es schon wieder behutsam steigen.
Die 6000 schätze ich werden wir dieses Jahr schon sehen.
Als ich bei 1000 € die Unze etwas gekauft habe, wollte nach vierjährige Baisse kein Schwein Gold kaufen, bei 4.000 € sind die Lemminge zu Degussa & Co. gerannt. :kgw
Immer dasselbe
Gestern Bitcoin, dann Nvidia und KI, dann Gold und Silber, demnächst ?
Irgendein Sau wird immer durchs Dorf getrieben, es sind die übliche Täter die das Spiel initieren.
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Re: Die Ethik der Geldanlage

#131

Beitrag von raidy »

Kaufen - aussitzen - 20 Jahre später staunen.
Vor Allem keine "aktuell medialen Renner" kaufen, auch wenn Manfred Krug "telekom kaufen" ruft.
Gruß Georg
Gender nich aufhöre so über-Woke zu schwätze?
Hymer B504 VI
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Re: Die Ethik der Geldanlage

#132

Beitrag von ivalo »

Guten Abend

Regelmässig beobachte ich Portfolios von CH-Milliardären.
Es interessiert mich, welche Titel sie halten und welche Strategie sie verfolgen.

Einer hält seit Jahren hartnäckig 19 Mio Titel eines Unternehmens und ist mit über 30% im Verlust mit nahezu 1 Mrd CHF.
Er hat das Problem, diese Menge nicht auf den Markt werfen zu können, ohne dass der Kurs ins Bodenlose stürzen würde.
So sitzt er und bald seine Erben auf einem gewaltigen Klumpenrisiko.

Beide haben die Strategie *Kaufen und Halten" gewählt. Sie stammt von André Kostolany 1906-1999.
Die gleichen CH-Titel befinden sich seit Jahren in ihren Wertschriften-Depots.
Es sind praktisch keine Bewegungen zu verzeichnen. Die Depots werden nicht aktiv bewirtschaftet.
Nur bei Fälligkeit der Steuern in Mio-Höhe stossen sie regelmässig etwas davon ab.

Gruss Urs
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Re: Die Ethik der Geldanlage

#133

Beitrag von Das Ziel ist im Weg »

Mit Kostolanys Weisheiten kannst Du heute keinen Blumentopf mehr gewinnen.
Der wußte ja noch nichts vom Daytrading, automatischen Stop - Loss etc.
Der hat morgens die Zeitung gelesen und ist dann mal zur Bank oder seinem Makler gegangen.
Do be do be do ( F. Sinatra )
*xmas_coo*
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biauwe
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Re: Die Ethik der Geldanlage

#134

Beitrag von biauwe »

Bert hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 14:51
Und Regel Nr. 1 Nimm nie Geld das du benötigst!
Ich nehme nur Geld was ich benötige, sonst würde ich jetzt zu Haus sitzen und nicht Reisen können.
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Re: Die Ethik der Geldanlage

#135

Beitrag von Bert »

biauwe hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 17:13
Bert hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 14:51
Und Regel Nr. 1 Nimm nie Geld das du benötigst!
Ich nehme nur Geld was ich benötige, sonst würde ich jetzt zu Haus sitzen und nicht Reisen können.
Tja auch da kann es dir dann passieren, dass du nicht reisen kannst ;), vielleicht sogar noch schlimmer. Aber jeder wie er will.
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Re: Die Ethik der Geldanlage

#136

Beitrag von Wernher »

Agent_no6 hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 14:32
Hier mal meinen Beitrag zur Ethik:

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Kann sich jeder selbst ein Bild machen, wenn er 2000 einen Euro auf eine der Aktien gesetzt hätte…
Und Biontech??? Mmh, hätte darauf nie gesetzt..
Apple und Microsoft sollt man aus ethischen Gründen meiden? Wer machts?
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Re: Die Ethik der Geldanlage

#137

Beitrag von jagstcamp-widdern »

:oops: :oops: :oops:
So weit, so gut!

Hartmut vom Jagstcamp, DEM Reisemobiltreff im unteren Jagsttal :!:
https://www.jagstcamp-widdern.de
mit Sprinter 906 Maxi Kasten, Selbstausbau, 3,5 t

Womos > 3,5t ? Nee Loide, das waren Jugendsünden!
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biauwe
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Re: Die Ethik der Geldanlage

#138

Beitrag von biauwe »

Wernher hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 17:49
Microsoft sollt man aus ethischen Gründen meiden?
Dann würden einige ohne Software auf der Arbeit sein.
Oder ist es da nicht so schlimm?
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Re: Die Ethik der Geldanlage

#139

Beitrag von Austragler »

Ich habe vor ca. 3 Monaten mal Geld genommen das ich nicht unbedingt benötige und habe es dem Anlageberater der Bank meines geringsten Misstrauens gegeben. Ich habe ihn gebeten etwas draus zu machen denn ich selber verstehe quasi wenig bis nichts davon, spekulieren ist nicht meine Sache. Das Geld war vorher in Immofonds angelegt und hat sich über 5 Jahre nicht vermehrt.
Ich bin also über meinen Schatten gesprungen und habe auf Raten des Bankberaters doch in Aktien und Metall investiert. Er hat mir ein paar Statistiken gezeigt und ich sagte : So mach´mas.
Mein jüngerer Sohn, ebenfalls Banker, allerdings auf der anderen Seite, er verleiht Geld der Bank an seine Kunden, arbeitet seit mehreren Jahren mit eben diesem Anlageberater zusammen, ist ja sein Kollege, hat mir dazu geraten und mir gezeigt was aus seinen Anlagen in den letzten Jahren geworden ist. Ich habe ihn beauftragt für mich aufzupassen. Wenns schiefgeht ist es sein Nachteil und der seines Bruders denn sie werden das Geld das ich nicht brauche mal erben. Ausser ich verprasse es auf meine alten Tage noch. In diesem Jahr kommen schon wieder Gelder aufs Konto die ich mit sagenhaften 2% und 2,6% als Festgelder angelegt habe. Ein Bausparvertrag liegt auch noch herum. Den wollte mir die Bausparkasse schon vor mehreren Jahren auszahlen weil sie fürs Guthaben Zinsen zahlen müssen. Jetzt sagen sie nichts mehr vom Auszahlen, mit selber kündigen muß ich noch warten damit keine Prämien verloren gehen. Ich werde mich wohl oder übel mit Finanzdingen beschäftigen müssen denn mit Festgeld wird das Kapital immer weniger. Ich bin ja durchaus noch lernwillig, evtl. auch noch lernfähig.
Ich bewundere die Finanzgenies hier im Forum und hoffe dass ihr alle gut schlafen könnt. Der Stress mit dem Geld muß doch auch anstrengend sein, oder ?
Gruß aus Oberbayern
Franz
Vormals "Waldbauer"
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Schau ma amoi nacha sehng ma´s scho !
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raidy
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Re: Die Ethik der Geldanlage

#140

Beitrag von raidy »

Regel #1: 1 Million € schlecht verwaltet sind besser als 1000€ gut verwaltet. :-P
Gruß Georg
Gender nich aufhöre so über-Woke zu schwätze?
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