Europa nur knapp an Blackout vorbeigeschrammt

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Wernher
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Re: Europa nur knapp an Blackout vorbeigeschrammt

#101

Beitrag von Wernher »

Südschwede hat geschrieben: Di 10. Mär 2026, 20:04
Man sollte aber nicht vergessen, daß mittlerweile die Laufzeiten der meisten AKWs sowieso rum währen und man hätte neue bauen müssen.
Die Genehmigungen wären vielleicht abgelaufen, aber die kann man erneuern. Um das zu verhindern musste man abreißen. Da haben die Ideologen ganze Arbeit geleistet.
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Wernher
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Re: Europa nur knapp an Blackout vorbeigeschrammt

#102

Beitrag von Wernher »

Weitreisender hat geschrieben: Di 10. Mär 2026, 22:03
...
Atmostrom war, ist und bleibt der teuerste Strom ever. Er war nur gut für die Gewinne Stromkonzerne, weil der Steuerzahler die Entwicklung und den größten Teil der Entsorgung gezahlt hat und bis zum bitteren Ende in 30 Jahren zahlt!

Gruß
Es geht doch nicht um billig, ansonsten würde der Flatterstrom so billig sein wie er uns angepriesen wurde. Es geht auch nicht um Versorgungssicherheit (mir schon) sondern um Ideologie. Dafür ist denen nichts zu teuer und unzuverlässig.
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Weitreisender
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Re: Europa nur knapp an Blackout vorbeigeschrammt

#103

Beitrag von Weitreisender »

Kalle-OB hat geschrieben: Mi 11. Mär 2026, 10:35

Ran ans Netz mit den Dingern.
Die sind doch alle abgeschrieben und abgelaufen - weg damit
Wernher hat geschrieben: Mi 11. Mär 2026, 11:35
Die Genehmigungen wären vielleicht abgelaufen, aber die kann man erneuern. Um das zu verhindern musste man abreißen. Da haben die Ideologen ganze Arbeit geleistet.
Die Dinger sind 50 Jahre alt - auch der Stand der verbauten Technik, möchtest Du dauerhaft mit einem 50 Jahre alten Wohnmobil fahren?

Gruß
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.

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Elgeba
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Re: Europa nur knapp an Blackout vorbeigeschrammt

#104

Beitrag von Elgeba »

raidy hat geschrieben: Mi 11. Mär 2026, 11:32
WoMo NK19 hat geschrieben: Mi 11. Mär 2026, 11:05
ein Atomkraftwerk in Deutschland soll also günstiger sein als Stuttgart 21?
Ich habe absichtlich gegen mich gerechnet, damit man mir keine Beschönigung der Rechnung vorwerfen kann. Ich sage dir aber gerne meine Schätzung:
1) Parlament Streit und Beschluss 2 Jahre.
2) Genehmigungsverfahren 5-10 Jahre.
3) Einsprüche und Verhandlungen, 1000 einstweilige Verfügungen 5-10 Jahre.
4) Bauzeit geplant 5 Jahre, real ~20-25 Jahre.
2)+3)+4) laufen teilweise parallel.
4) Geplante Kosten 8 Milliarden, reale Kosten 30-40 Milliarden.
Also 30-40 Jahre und, 30-40 Milliarden Kosten.

Das sind jetzt aber anzweifelbare Zahlen, während meine erste Berechnung bewusst extrem optimistisch war um zu zeigen, dass wir neue AKWs auch optimistisch nicht mehr erleben werden.

Jetzt kommt das Argument: Moment mal, da gibt es doch Mini-AKWs. Theoretisch ja, kaufen kann man aber noch keines, keines hat eine Zulassung. Und bevor keines 10 Jahre bewiesen hat, dass es funktioniert, wird auch keines zugelassen. Und selbst wenn es zugelassen würde, die Klagen würden es wieder 10 Jahre verzögern. Werden wir also auch nicht erleben.
Nun werden manche sagen "Dann verbieten wir doch das klagen". Dann antworte ich "Dann schaff doch gleich die Demokratie ab, dann ist alles noch einfacher". :kgw

Nun kommt meine völlig subjektive Meinung: Schön, dass ich den Mist nicht mehr erleben muss. *YAHOO*
Georg, das Klagen muss man nicht komplett verbieten,aber die Klagegründe einschränken und die Berufung auf eine Instanz beschränken würde gehen, ohne die Demokratie zu gefährden.Aktuelles Beispiel: Hier sollte ein Globus Baumarkt gebaut werden,dafür wird extra ein Kreisel gebaut,ein Bebauungsplan erstellt,weil da noch andere Firman angesiedelt werden sollen,alles schien in "trockenen Tüchern" zu sein,aber jetzt hat einer geklagt,weil es dort irgendwelche seltenen Frösche geben soll,die dann ihren Lebensraum verlieren würden,geh`s noch?
Und das ist typisch für D und muss unterbunden werden,es lähmt unser Land und seine Entwicklung.Da werden Klagen angestrengt, weil sich Leute vom Summen einer Hochspannungsleitung belästigt fühlen,aber Strom wollen und müssen alle haben,solche Klagen,die sich letztendlich gegen das Allgemeinwohl richten,müssten durch juristische Hürden so erschwert werden,das es keiner mehr versucht.Wir müssen unser Land wieder nach vorne bringen, wenn dabei private Interessen oder der Naturschutz auf der Strecke bleiben,ist das bedauerlich,aber nicht zu ändern.

Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender Freisteh und Wackenverweigerer
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Weitreisender
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Re: Europa nur knapp an Blackout vorbeigeschrammt

#105

Beitrag von Weitreisender »

Wernher hat geschrieben: Mi 11. Mär 2026, 11:39
Es geht auch nicht um Versorgungssicherheit (mir schon) sondern um Ideologie. Dafür ist denen nichts zu teuer und unzuverlässig.
Was hat das denn mit Ideologie zu tun? Kohlestrom und Öl sind dreckig und verpesten die Luft, Atomstrom macht Atommüll, der steht ja heute schon überall herum und strahlt zigtausend Jahre vor sich hin, weil die Entsorgungsmöglichkeiten fehlen. Sonne und Wind gibt es regenerativ und kostenlos - ich verstehe nicht, wo bei manchen das Problem ist. Habt Ihr alles Angst? Wovor? Vor Veränderungen? Die Welt hat sich immer verändert.

Gruß
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Travelboy
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Re: Europa nur knapp an Blackout vorbeigeschrammt

#106

Beitrag von Travelboy »

Groovy hat geschrieben: Mi 11. Mär 2026, 09:07
BGE
JA, ich war schon 1998 im Erkundungsbergwerk Gorleben,
Anfang 2000 wurde dann das Aus für Gorleben politisch beschlossen - auf Druck der Grünen.
die BGE gibt es erst seit 2016 und das ist auch nur eine GMBH mit 2000 Mitarbeitern die von Berlin mit Steuergelder bezahlt wird und jedes Gutachten ist halt immer auf den Auftraggeber zugeschnitten.
Egal ob Klimawandel oder Feinstaub, da werden Gegenargumente nicht zugelassen - nennt sich halt Demokratie.
Schöne Grüße
Volker
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Re: Europa nur knapp an Blackout vorbeigeschrammt

#107

Beitrag von Groovy »

Travelboy hat geschrieben: Mi 11. Mär 2026, 12:02
JA, ich war schon 1998 im Erkundungsbergwerk Gorleben,
Und da hast du festgestellt das Gorleben sicher wäre ?
Ich bin beeindruckt. :roll:

Gruss Volker
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raidy
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Re: Europa nur knapp an Blackout vorbeigeschrammt

#108

Beitrag von raidy »

Ihr dürft gerne Jahrelang weiter diskutieren, ein neues AKW werdet ihr nicht mehr erleben.
Also was machen wir dann bis dahin?

Dass man die alten AKW einfach so wieder hochfahren kann ist falsch.
"Ein einfaches "Hochfahren" der abgeschalteten deutschen Atomkraftwerke ist nicht möglich. Während einige Experten eine Reaktivierung von bis zu sechs Reaktoren bis 2030 für technisch machbar halten, widersprechen Betreiber (wie EnBW) wegen des weit fortgeschrittenen, teils irreversiblen Rückbaus. Es fehlt an Personal, neuen Brennelementen und rechtlichen Grundlagen."
Kein Stromanbieter (RWE/EnBW/EON) ist nach eigenen Aussagen bereit dazu. Wollt ihr sie dazu zwingen? Übernimmt dann der Staat die Verantwortung für den Betrieb und die Sicherheit?

Und nochmals meine ganz persönliche Meinung: Man hätte sie nicht so Hals über Kopf abschalten sollen, sondern die paar Jahre noch laufen lassen, bis alles wieder stabil ist. Jetzt sind sie aus, jetzt sollen sie aus bleiben.
Gruß Georg
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Re: Europa nur knapp an Blackout vorbeigeschrammt

#109

Beitrag von Beni »

Quelle Bundeswirtschaftsministerium, https://share.google/69BXfccrI67Xgpdak

Hervorhebung von mir.

"Nach Angaben von EURATOM bezog die EU im Jahr 2020 20,2 Prozent des Urans aus Russland, weitere 19,1 Prozent kamen von Russlands Verbündetem Kasachstan. Darüber hinaus bezieht die EU den Rohstoff des Atomzeitalters vor allem aus Niger (20,3 Prozent), Kanada (18,4 Prozent) und Australien (13,3 Prozent)."

Nicht das, was ich mir wünsche.
Viele Grüße
Beni

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Re: Europa nur knapp an Blackout vorbeigeschrammt

#110

Beitrag von WoMo NK19 »

Hallo:

Zuerst:

Meine Meinung: gut, dass wir keinen AKWs mehr haben, den Dreck brauchen wirklich nur diejenigen,
die den radioaktiven Abfall dann gerne in ihrem Vorgarten eingraben lassen werden.

raidy hat geschrieben: Mi 11. Mär 2026, 12:29
....Es fehlt an Personal, neuen Brennelementen und rechtlichen Grundlagen.[/i]"
...
2.) Jetzt zum obigen Zitat:
Die Technik: ".. we choose to fly a man to the moon and return him safely back to the earth ...";

oder das Geld: ".. Die Rettung Griechenlands erfolgte durch drei internationale Hilfsprogramme (2010–2018) mit insgesamt über 270 Milliarden Euro Krediten von Euro-Staaten und dem IWF, um einen Staatsbankrott und das Ausscheiden aus dem Euro zu verhindern... " (Die Rettung Greichenlands war eines der Besten Dinge, die die EU jemals zu Stande gebracht hat !!!)

das waren noch nie Probleme, die man nicht gelöst bekommen hätte.

Das Problem der fehlenden Genehmigungen (und ich sage ganz bewußt "Gott-sei-Dank für die deutschen
Bürokratie"), wird das zu 100% verhindern bzw. daran wird so etwas heute und auch in Zukunft zu 100%
scheitern.

Und alle, die meinen sich mit den Leuten gemein zu machen, die nicht begreifen wollen, dass
Pferdefuhrwerke und AKW einfach nicht mehr zeitgemäß sind, die sollten sich alle in die Therapiegruppe
der schizophrenen Vergangenheits - Glorifizierer "...früher war alles besser ..." begeben, die auch
nach 37 oder 71 Jahren Fakten immer noch negiert.

WoMo NK19
Das Wort Frau buchstabiert sich wie folgt: B-O-S-S
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Weitreisender
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Re: Europa nur knapp an Blackout vorbeigeschrammt

#111

Beitrag von Weitreisender »

Elgeba hat geschrieben: Mi 11. Mär 2026, 11:58

Und das ist typisch für D und muss unterbunden werden,es lähmt unser Land und seine Entwicklung...........

Wir müssen unser Land wieder nach vorne bringen, wenn dabei private Interessen oder der Naturschutz auf der Strecke bleiben,ist das bedauerlich,aber nicht zu ändern.
Ja genau Arno, Wachstum, Wachstum Wachstum und an das Shareholder Value denken. Das Ergebnis eines solchen Verhaltens kann man ja täglich und überall auf unserem Globus ansehen.

Der Klimawandel ist in vollem Gange der CO2 Ausstoß läuft ungebremst weiter, die Temperaturen und der Wasserspiegel steigen unaufhaltsam, die Ressourcen werden überall rücksichtslos ausgebeutet und zerstören die Landschaft, die Vermüllung von Land und Meer mit Plastik ist nicht mehr aufzuhalten, die Tierwelt wird immer weniger und kleiner und das Mikroplastik kommt mit dem Fisch schon wieder auf den Teller und die zukünftigen Flüchtlingswellen, wegen sauberem Trinkwasser, steigen Wasserpegeln, unbewohnbaren Landstrichen und Kriegen darum, kommen ja erst noch - ob man will oder nicht.

Ja der Mensch ist das einzige Wesen, das sich durch sein Tun die Lebensgrundlage selber zerstört. Wie war das noch: Der Mensch sei das intelligenteste Wesen auf dem Planeten? Wie kommt man bloß darauf?

Gruß
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Re: Europa nur knapp an Blackout vorbeigeschrammt

#112

Beitrag von Das Ziel ist im Weg »

Elgeba hat geschrieben: Mi 11. Mär 2026, 11:58
der Naturschutz auf der Strecke bleiben,ist das bedauerlich,aber nicht zu ändern.
Ich finde auch, die Natur hat uns Jahrtausende lang genervt. Ihr gehört endlich mal so richtig einer in die Fresse gehauen.
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Nikolena
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Re: Europa nur knapp an Blackout vorbeigeschrammt

#113

Beitrag von Nikolena »

Das polarisiert jetzt langsam in „entweder Natur“ oder „Wirtschaft“ ….und das ist Quatsch.

Noch grösserer Quatsch wäre aber, wenn sich die Natur ALLEM unterzuordnen hätte.

Ich denke die Verhältnismässigkeit ist wichtig. Die AmpelKoa hat z.B. die BRDßflächenübergreifende Gesamtpoplation einer Art als schützenswert festgelegt und nicht DAS eine Exemplar, was bis dahin z.B. einen kompletten Windpark verhindern oder gar im Bau stoppen konnte.

Das ist ein Anfang.
Es grüßt der Wolfgang :-)

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Camping ist der Zustand, in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet !
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Re: Europa nur knapp an Blackout vorbeigeschrammt

#114

Beitrag von Bert »

Elgeba hat geschrieben: Mi 11. Mär 2026, 11:58
Wir müssen unser Land wieder nach vorne bringen, wenn dabei private Interessen oder der Naturschutz auf der Strecke bleiben,ist das bedauerlich,aber nicht zu ändern.
Liest du auch was du schreibst?

Der erste Kipppunkt im Klimasystem, das Absterben der Korallenriffe wurde letztes Jahr schon erreicht.

https://www.tagesschau.de/wissen/klima/kipppunkte-risikozone-100.html

Was das genau bedeutet vor allem für uns Menschen ist dir offensichtlich nicht bewusst?

Ich finde es bedauerlich dass wir uns Gedanken darüber machen müssen ob wir in 50 Jahren noch einen Wald haben, den wir schützen DÜRFEN. Hast du dir mal Gedanken darüber gemacht was das Waldsterben überhaupt bedeutet? Welche Auswirkungen es hat?

Überall zeigt uns das Wetter, dass die Klimakrise jetzt auch in unserer Wirklichkeit ankommt und findest es bedauerlich aber nicht zu ändern wenn der Naturschutz auf der Strecke bleibt.

Bist du Intelligenz insolvent oder sind dir unsere Nachkommen völlig egal, Hauptsache du hast ein gutes Leben?
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Re: Europa nur knapp an Blackout vorbeigeschrammt

#115

Beitrag von Bert »

Nikolena hat geschrieben: Mi 11. Mär 2026, 14:56
Das polarisiert jetzt langsam in „entweder Natur“ oder „Wirtschaft“ ….und das ist Quatsch.
Nur dumm, dass wir uns das zeitlich überhaupt nicht mehr leisten können, solche Pseudokompromisse. Die nächsten Kipppunkte stehen unmittelbar bevor und was das für wirtschaftliche Folgen hat werden wir dann mal sehen.
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Re: Europa nur knapp an Blackout vorbeigeschrammt

#116

Beitrag von Wernher »

Weitreisender hat geschrieben: Mi 11. Mär 2026, 12:00
Wernher hat geschrieben: Mi 11. Mär 2026, 11:39
Es geht auch nicht um Versorgungssicherheit (mir schon) sondern um Ideologie. Dafür ist denen nichts zu teuer und unzuverlässig.
Was hat das denn mit Ideologie zu tun? Kohlestrom und Öl sind dreckig und verpesten die Luft, Atomstrom macht Atommüll, der steht ja heute schon überall herum und strahlt zigtausend Jahre vor sich hin, weil die Entsorgungsmöglichkeiten fehlen. Sonne und Wind gibt es regenerativ und kostenlos - ich verstehe nicht, wo bei manchen das Problem ist. Habt Ihr alles Angst? Wovor? Vor Veränderungen? Die Welt hat sich immer verändert.

Gruß
Es geht nicht nur um Dreck und Geruch in der Luft, sondern um CO2. Das ist Ideologie.
Wie machen das andere Länder mit ihrem Atommüll?
Mit Angst vor Veränderungen hat das gar nichts zu tun, das ist ein primitives Totschlagargument, es geht um Versorgungssicherheit. Wie ist die denn, wenn und nicht andere Länder bei Dunkelflaute aushelfen würden? Wenn du mit Flatterstrom leben kannst ist das dein Problem, ich will das nicht.
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Re: Europa nur knapp an Blackout vorbeigeschrammt

#117

Beitrag von Elgeba »

Ich habe nicht den Naturschutz generell gemeint, sondern in solchen Fällen wie dem beschriebenen,hier ist die Verhältnismässigkeit nicht mehr gegeben.Das, lieber Bert,gilt auch für Deine Wortwahl,ist ja schön, das Du Dir um den Naturschutz Sorgen machst,aber bitte sachlich.Ich persönlich bemühe mich,aktiven Naturschutz zu betreiben, auf meinem Grundstück habe ich Eichhörnchen,einen Igel,einen Marder und im Sommer Libellen,auf der Bachseite auch noch Salamander und Kröten ,ich bemühe mich,z.B. durch Insektenhotels Tieren ein zu Hause zu bieten.

Gruß Arno
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Re: Europa nur knapp an Blackout vorbeigeschrammt

#118

Beitrag von raidy »

Wernher hat geschrieben: Mi 11. Mär 2026, 17:10
Das ist Ideologie.
....
Wie machen das andere Länder mit ihrem Atommüll?
Erzähl mal, wie machen sie das?

"Für hochradioaktiven Atommüll gibt es weltweit noch kein in Betrieb befindliches Endlager, das für eine dauerhafte Einlagerung fertiggestellt ist." guugel.

Alles Ideologie? Also auch in China, Russland, Asien,....
Vielleicht hast du die Lösung als Spezialist. :-$

Für mich ist das nicht Ideologie, sondern eine "nach mir die Sintflut" Einstellung.
Gruß Georg
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Re: Europa nur knapp an Blackout vorbeigeschrammt

#119

Beitrag von womocamper »

Unsere AKW waren die sichersten und zuverläßlichsten Stromlieferanten.
Die Merkel hat sie begraben, Schande über sie.
Nur weil in Japan ein Erdbeben und Tsunami eins kaputtgemacht hat.
Bei uns gibt es kein Tsunami und Erdbeben.
Heute müssen wir im Ausland betteln wenn es knapp wird.
Gruss Dieter
Ich fahre einen Sunlight Cliff Advance 140 PS aut.Getriebe Bj 2024
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Re: Europa nur knapp an Blackout vorbeigeschrammt

#120

Beitrag von raidy »

womocamper hat geschrieben: Mi 11. Mär 2026, 18:46
Nur weil in Japan ein Erdbeben und Zunami eins kaputtgemacht hat.
Genau genommen war es nicht der Tsunami, sondern menschliches Versagen der bei der Planung, weil die Notpumpen bei einem Tsunami unter Wasser absaufen. Ein Konstruktionsfehler, denn Tsunamis durch Erdbeben gibt es in Japan öfters. Es ist ohnehin der Mensch das größte Risiko eines Gaus.
Gruß Georg
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