Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

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Enola
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#81

Beitrag von Enola »

Nikolena hat geschrieben: Mi 22. Okt 2025, 08:57
Hand aufs Herz…..Du würdest NUR DESHALB ein chinesisches womo kaufen?

Gibts denn überhaupt schon chin. Womos die vollelektrisch fahren?
zur ersten Frage, nein, gar nicht, nach Möglichkeit einen Europäer.
Aber, nichts absehbar.

ja, BYD hat für den heimischen Markt einen Hybrid, nominell 150 km Akku, Benzin zur Reichweiten Erhöhung ohne dass der Benziner als Antrieb hilft.
35000 in China, hier wird teurer.
Wäre für mich schon fast perfect. Zuhause Laden, übers verängerte Weekend weg, würde passen.

Austragler hat geschrieben: Mi 22. Okt 2025, 11:47
[quote=Enola post_id=236152 time=<a href="tel:1761108881">1761108881</a> user_id=3712]Hauptsache drauflosgepoltert. Ohne sich vorher zu informieren oder etwas gründlicher nachzudenken. Dass die Chinesen einen Entwicklungsvorsprung haben streite ich nicht ab. Warum meckert keiner über die Japaner ?
Die japanischen Hersteller haben weit weniger E-Autos im Angebot als die deutschen !
Sie sind aber immerhin führend in der Hybrid-Technologie.
Und bei den deutschen Herstellern wird wirklich mit Hochdruck an der Entwicklung von E-Autos gearbeitet. Zumindest bei den ganz großen, VW, BMW und Mercedes.
Und da tut sich auch was, wenn auch derzeit leider hauptsächlich in den gehobeneren Preisklassen.
Im Nutzfahrzeugsektor hat Mercedes mit dem E-Actros derzeit ein Ass im Ärmel.
Abschreiben sollte man die deutschen Autobauer nicht, schließlich wurde Rom auch nicht an einem Tag erbaut.
Wo genau poltere ich drauflos?
Und ja, Rom wurde nicht an einem Tag erbaut, aber 200 Jahre Entwicklung für ein e Auto ist dann schon halt arg lang, um bei deinem Vergleich zu bleiben.
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eclipse88
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#82

Beitrag von eclipse88 »

Austragler hat geschrieben: Mi 22. Okt 2025, 11:47
Enola hat geschrieben: Mi 22. Okt 2025, 06:54
Muss ich auf die Chinesen hoffen, die Europäer verschlafen es.
Hauptsache drauflosgepoltert. Ohne sich vorher zu informieren oder etwas gründlicher nachzudenken. Dass die Chinesen einen Entwicklungsvorsprung haben streite ich nicht ab. Warum meckert keiner über die Japaner ?
Die japanischen Hersteller haben weit weniger E-Autos im Angebot als die deutschen !
Sie sind aber immerhin führend in der Hybrid-Technologie.
Und bei den deutschen Herstellern wird wirklich mit Hochdruck an der Entwicklung von E-Autos gearbeitet. Zumindest bei den ganz großen, VW, BMW und Mercedes.
Und da tut sich auch was, wenn auch derzeit leider hauptsächlich in den gehobeneren Preisklassen.
Im Nutzfahrzeugsektor hat Mercedes mit dem E-Actros derzeit ein Ass im Ärmel.
Abschreiben sollte man die deutschen Autobauer nicht, schließlich wurde Rom auch nicht an einem Tag erbaut.
Nana nun polterst du aber los ohne dich zu informieren. ;-)
Die Japaner, Chinesen und Koreaner haben wesentlich mehr E Autos im Angebot.
Die werden hier nur nicht verkauft, weil es hier keinen Markt dafür gibt, ganz einfach. Aber schau mal auf andere Absatzmärkte.
Warum sind sie wohl führend in der Hybridtechnik? *LOL*
Genau während hier mit Hochdruck gearbeitet wird, sind die anderen schon viel weiter. Schau mal wie viele neue Hersteller es in China gibt und wie sich dort die Qualität der Fahrzeuge gesteigert hat.

Nutzfahrzeug E-Actros..... Ein Ass? Sorry da muss ich schmunzeln.
Google mal Hyundai Xcient, ein Wasserstofflkw der seit 2020 in Serie produziert wird.

Mitsubishi Fuso, E-Canter läuft schon seit Jahren. Übrigens hat dein alter Arbeitgeber, ja damals nach dem Verkauf von Mitsubishi, ja das Sahnebonbon, nämlich Mitsubishi Fuso Nutzfahrzeuge, ja behalten. Vielleicht haben sie auch ihr Wissen über den E-Actros von den Japanern? Den der E-Canter läuft seit Jahren in Japan. Mal drüber nachgedacht? ;-)
Fuso testet gerade in Japen den Akkuwechsel.
Klick mich

Zumal Hino, Tochter von Toyota und Mitsubishi Fuso ja nun auch fusionieren.
Klick mich
Augenmerk liegt dabei auf weitere Elektrifizierung der Flotte mit Akkus und Wasserstoff.

Glaub mal andere sind wirklich weiter als wir.
Auch die Japaner. *DRINK*
Das Leben ist zu kurz für irgendwann!!!

Grüße Eric
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Hans 7151
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#83

Beitrag von Hans 7151 »

LT35 hat geschrieben: Mi 22. Okt 2025, 10:52
Vielleicht löst man sich mal vom Denkmodell des „Größten Anzunehmenden Urlaubs“ ? Dazwischen sehen die Tagesetappen doch vielfach etwas anders aus,

Es gibt auch genügend Kollegen, die kommen über die eigenen Landes- oder Sprachgrenzen nicht hinaus und das nicht nur in Deutschlan
Es ist doch unerheblich wie weit der Zielort von zu Hause weg ist. Am WE fahre ich nach Bamberg, sind für mich 400km hin und zurück. Mit e-Antrieb würde man diese Strecke nicht ohne nachladen schaffen. Und am Zielort kann ich nicht laden also müßte ich auf der Strecke nachladen was mich wiederum Zeit kostet. Und jetzt sag bitte nicht daß die Zeit nicht wichtig ist. Denn sonst könnte man heute auch noch mit Segelschiffen nach Amerika oder China schippern.


LT35 hat geschrieben: Mi 22. Okt 2025, 10:52
Du fährst mit dem Auto nicht jeden Tag „weite Strecken“ und schon gar nicht die 1000km aus dem Beispiel
LT35 hat geschrieben: Mi 22. Okt 2025, 10:52
nur die Andeutung „Ich fahr durch bis an die Pyrenäen“ wird selten stimmen. Mag sein, dass Du soviel Sitzfleisch hast und menschliche Bedürfnisse irgendwie ausblendest
Man muss doch diese Strecke nicht in einem Stück fahren. Aber ich kann es ohne Tankstops. Beim E-Antrieb werdens 4-5 mal laden sein egal welches Fahrzeug. Deshalb auch die Frage des TE ob es ausreichend Ladestationen gibt oder eben auch auf SP u. CP. um die Reisezeiten zuverringern weil man dann auch Nachts laden könnte

Grüße Hans
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Hans 7151
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#84

Beitrag von Hans 7151 »

TravelSnoopy hat geschrieben: So 19. Okt 2025, 10:48
Mein Wohnmobil läuft mit DIESEL und wird es, bis an mein Lebensende tun!
Oder bis 2045, je nachdem was vorher eintritt.
Wie ist denn das eigentlich gedacht wenn das EU Ausland noch bis 2050 mit Verbrenner fahren darf. Dürfen die dann nach D mit Verbrenner nicht mehr einreisen?

Grüße Hans
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jagstcamp-widdern
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#85

Beitrag von jagstcamp-widdern »

wir sp-besitzer würden die kohle nat gern mitnehmen.....
so min 40 ct anner kwh verdienen lockt schon! 8-)

aber mit bald 70 tue ich mir noch ne investition von 30 k (?) aufm sp nicht mehr an :oops:
So weit, so gut!

Hartmut vom Jagstcamp, DEM Reisemobiltreff im unteren Jagsttal :!:
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rumfahrer
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#86

Beitrag von rumfahrer »

Wir sind letzte Woche über den ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen gewandert. Dort betreibt Mercedes Benz eine Teststrecke. Es sind dort E-LKWs rauf und runter gefahren. Man sieht sie ja auch ab und zu schon auf freier Autobahn:

Bild

Die Dinger fahren heute schon 500km am Stück (lt. MB Webseite). MAN wirbt mit 800 - 1000km. Ich kann mir gut vorstellen, dass das über kurz oder lang auch auf Womo-Fahrgestelle runterskaliert werden wird. Gäbe es ja auch schon für Sprinter, Ducato, Master oder Ford - nur eben noch nicht in der Long-Distance-Version. Dass Womos dann aber von grund auf neu konstruiert werden müssten - Stichwort Unterflurakku - halte ich für sehr wahrscheinlich.
Bis dahin werden sicherlich noch einige Jahre vergehen und die Elektromobilität wird sich mehr und mehr etablieren. Die Netze müssen und werden sich anpassen. So auch Ladepunkte in Van-Format.
Wie ich mit unserem EQA feststelle, ist das Laden eine andere Übung als das Tanken. Man muss anders planen. Scheint die Sonne auf´s Solardach - Stecker rein. Steht eine längere Fahrt planbar an, dann bis zur Abfahrt auf 100% laden. Reicht der Hausspeicher nicht, sind 30 Cent Stadtwerkestrom auf den km immer noch weit günstiger als Diesel - auch der (teurere) Preis an der Ladesäule. Da müssen wir aber selten hin und wenn macht das im "Lademix" kaum was aus.
Die Frage stellt sich dann eben in der Womopraxis, ob ich auf einem Stellplatz überhaupt (mit viel kW) laden muss oder ob ich das Laden in eine Versorgungsfahrt bzw. eben auf Strecke einplane.
Wie geschrieben wird man seine Reisegewohnheiten umstellen müssen. Unser Diesel-Hymer wird uns hoffentlich noch bis zur Rente und etwas darüber hinaus begleiten. Dann sieht man weiter. Die Zeit für entspanntes Reisen mit Ladepausen müsste man dann ja haben.
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Brassli
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#87

Beitrag von Brassli »

rumfahrer hat geschrieben: Mi 22. Okt 2025, 16:05
Wie geschrieben wird man seine Reisegewohnheiten umstellen müssen.
Das ist in meinen Augen das hüpfende Komma. Ich denke nicht, dass die CP's und SP's auf Ladepunkte ausgebaut werden, sondern dass die (schnell)Ladeinfrastruktur ausgebaut wird, so dass ich mit dem WoMo auf der Fahrt zum nächsten Ziel eine Pause bei einem Ladepunkt einlege.
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jagstcamp-widdern
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#88

Beitrag von jagstcamp-widdern »

das erste, was bereits pasziert, ist, dasz cp/sp das wort "strompauschale" aus ihrem wortschatz streichen.
die schildchen "e-autos laden verboten" sind vollkommen sinnlos :!:
hab das dieses jahr in annecy gesehen, die nl-zugfahrzeuge wurden nachts reihenweise angestöppselt.... ]:->
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Hans 7151
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#89

Beitrag von Hans 7151 »

rumfahrer hat geschrieben: Mi 22. Okt 2025, 16:05
Die Dinger fahren heute schon 500km am Stück (lt. MB Webseite). MAN wirbt mit 800 - 1000km.
Das sind optimale Bedingungen unter denen das maximal erreicht werden kann. Das Fahrzeug das auf deinem eingestellten Bild dargestellt ist, ist nicht unbedingt ein E-LKW. Dieses neue Fahrerhaus wird auch auf Fahrzeuge mit Dieselmotor aufgebaut. Also nicht glauben daß dies jetzt alles schon E-LKW's sind.


Grüße Hans
Sid Omsa
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#90

Beitrag von Sid Omsa »

Mein neuer Motor wird elektrisch.
Und wenn dem Motor der Saft ausgeht, nimmt er auch Gras.
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Bevaube
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#91

Beitrag von Bevaube »

Hans 7151 hat geschrieben: Mi 22. Okt 2025, 20:25
Das Fahrzeug das auf deinem eingestellten Bild dargestellt ist, ist nicht unbedingt ein E-LKW. Dieses neue Fahrerhaus wird auch auf Fahrzeuge mit Dieselmotor aufgebaut. Also nicht glauben daß dies jetzt alles schon E-LKW's sind.

Grüße Hans
Die neuen Actros haben alle die vollverkleidete Front, egal ob E-Maschine oder Diesel. Unterscheiden kann man sie gut an der linken Seite. Der elektrische ist voll verschalt, der Diesel hat da gut sichtbar Treibstoff- und AdBluetank.

Gruss, Beat.
Sid Omsa
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#92

Beitrag von Sid Omsa »

Bei der Spedition in unserem Nachbarort sind die noch einfacher zu erkennen.
Die haben Volvos und da steht einfach "100% Elektro" drauf.
Bild
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rumfahrer
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#93

Beitrag von rumfahrer »

Hans 7151 hat geschrieben: Mi 22. Okt 2025, 20:25
Das sind optimale Bedingungen unter denen das maximal erreicht werden kann. Das Fahrzeug das auf deinem eingestellten Bild dargestellt ist, ist nicht unbedingt ein E-LKW.
Es steht aber drauf (100% electric). Die Angaben zur Reichweite:
mercedes-benz-trucks: Zitat: Mit 500 km Reichweite und einer beeindruckenden Spitzenleistung von 600 kW definiert der „International Truck of the Year 2025“ den vollelektrischen Fernverkehr neu".
MAN eTGX: Zitat: "So werden Reichweiten ohne Zwischenladen von rund 500 Kilometern für die klassische Sattelzuganwendung beim MAN eTGX und beim MAN eTGS im Regionaleinsatz von rund 750 Kilometern möglich.".

Ok, die 800-1000km-Angabe habe ich jetzt grade nicht mehr gefunden und natürlich sind das Angaben unter Idealbedingungen. Genauso wie die Verbrauchsangaben beim Verbrenner-PKW.
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biauwe
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#94

Beitrag von biauwe »

Neu in Schweden auf dem CP in Mora.

IMG_1574.jpg
Gruß Uwe
Aktuelle Reise: https://ski-web24.de/reisen/2025-26_winterreise/frame.htm
Eura Terrestra 710 HB fast völlig autark, winterfest, 442 Ah Li-Akkus und 850 Wp Solar
https://unki2010.de/
rundefan_reloaded
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#95

Beitrag von rundefan_reloaded »

Ein wenig OT. aber, das simple Verstehen, dass schon seit einiger Zeit vollelektrische LKW im täglichen Einsatz sind, kann man in Videos des Youtubers "Elektrotrucker" nachvollziehen. Die Spedition "Nanno Jansen" in Leer betreibt eine wachsende Flotte von batterieelektrischen LKW, dabei sind Zugmaschinen von IVECO, MB und MAN und Volvo.
In folgenden Video wird einfach mal vom benannten Youtuber eine Arbeitswoche gezeigt. https://www.youtube.com/watch?v=xprKxm2yImc

Da ich diesen Youtuber gern verfolge, weiß ich, dass selbst Transporte vom MB-Standort Wöhrl ( LKW Werk ) zu einem MB Werk in die Türkei problemfrei erledigt werden künnen. Wobei oft in D die Lademöglichkeiten stellenweise nicht optimal sind. Da sind den "technologieoffenen" Deutschen so Länder wir die Türkei, die Balkanländer usw. doch überlegen.

Wie immer, ist so etwas wie die Entwicklung des elektrischen LKW-Verkehrs von der Allgemeinheit noch nicht so wahrgenommen. Eigentlich wie Vieles zu vollelektrischen Fahrzeugen.

Ich kann die offizielle Version von "technologieoffen" nicht nachvollziehen. da in den letzten 15 Jahren z.B. der CO2-Ausstoss durch Verbrennertechnologie laut KBA identisch geblieben ist. siehe folgendes Video:
https://www.youtube.com/watch?v=XFfkGUqeKhM
Gruß
Werner
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Hans 7151
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#96

Beitrag von Hans 7151 »

rundefan_reloaded hat geschrieben: Mo 15. Dez 2025, 13:24
Da ich diesen Youtuber gern verfolge, weiß ich, dass selbst Transporte vom MB-Standort Wöhrl ( LKW Werk ) zu einem MB Werk in die Türkei problemfrei erledigt werden künnen. Wobei oft in D die Lademöglichkeiten stellenweise nicht optimal sind. Da sind den "technologieoffenen" Deutschen so Länder wir die Türkei, die Balkanländer usw. doch überlegen.
So ganz einfach läuft es noch nicht. Man sieht hier sehr genau daß es sich nicht um eine x-bliebe Strecke handelt sondern (und das ist im moment bei fast allen E-LKW so) immer um eine Strecke zwischen 2 oder mehrern festen Be-und Entladestellen handelt. Bei dem dann auch entsprechende Ladestationen (und teilweise sogar durch den Hersteller gesponserten oder selbst unterhaltenen Ladestellen) eingeplant wurden.
Im normalen Fernverkehr hast Du im Augenblick noch wenig Möglichkeiten die Touren so problemlos wie mit einem Diesel abzuwickeln. Da muss man schon noch viel voraus planen.
Ich hab mich diese Jahr auf der Bauma damit befasst, aber den Aussagen nach von den Herstellern wärs mit meiner Planungsfreiheit erstmal vorbei.

Grüße Hans
rundefan_reloaded
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#97

Beitrag von rundefan_reloaded »

@ Hans 7151

Der besagte Youtuber hat sich stets als Freiberufler bezeichnet und fährt, entgegen Deiner Darstellung, nicht unbedingt feste Routen, sondern ist europaweit unterwegs.
Zudem ist er Quereinsteiger, der als Selbständiger so nebenbei mit einem Partner eine Lade-App entwickelt, inzwischen für Fahrer aus diversen Ländern sogar in ihren Sprachen nutzbar gemacht. Mit so speziellen Angaben wie "absatteln nicht nötig", Hinweisen zu Zufahrthindernissen usw. Diese App hat eine Routenplanung, die Lenkzeiten usw. berücksichtig.
In dem von mir verlinkten Video sollte ein Hinweis auf diese App verlinkt sein.
Gruß
Werner
ChrisL88
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#98

Beitrag von ChrisL88 »

Hans 7151 hat geschrieben: Mo 15. Dez 2025, 20:37
Man sieht hier sehr genau daß es sich nicht um eine x-bliebe Strecke handelt sondern (und das ist im moment bei fast allen E-LKW so) immer um eine Strecke zwischen 2 oder mehrern festen Be-und Entladestellen handelt.
Falsch, beim erwähnten Elektrotrucker ist es eben genau NICHT so....

Aber ja, ich gehe einig, dass gerade "im grossen Stiel", heute in diesem nicht geplanten FV die Infrastruktur noch nicht so weit ist... Der erwähnte Elektrotrucker profitiert im Moment noch davon, dass er praktisch immer an freie Ladesäulen kommt - würde nur schon ein 1-stelliger Prozentsatz im "nicht geplanten FV" so fahren wie er, wäre die heutige Infrastruktur masslos überlastet...

hier braucht es Zeit, ich glaube das streitet auch niemand ab...


Ganz anders sieht es eben im geplanten FV auf, DPD, DHL, Werksverkehre und und und... Da gibt es Stand heute defakto keine Gründe mehr, diesen nicht auf Elektro umzustellen...
Das einzige was da dann aktuell etwas leidet, ist die Flexibilität des Fahrzeugeinsatzes - gerade aber bei den grossen dürfte sich das sehr in grenzen halten ;)
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Bevaube
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#99

Beitrag von Bevaube »

ChrisL88 hat geschrieben: Di 16. Dez 2025, 10:00


Ganz anders sieht es eben im geplanten FV auf, DPD, DHL, Werksverkehre und und und... Da gibt es Stand heute defakto keine Gründe mehr, diesen auf Elektro umzustellen...
Kann ich Dir da vielleicht mit einem nicht aushelfen?

Gruss, Beat.
ChrisL88
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Re: Ist die Infrastruktur heute schon für e-Wohnmobile ausreichend?

#100

Beitrag von ChrisL88 »

Sorry, selbstverständlich :)
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