Heizung - Kosten - Zukunft

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Kumopen
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#121

Beitrag von Kumopen »

Groovy hat geschrieben: Sa 18. Okt 2025, 18:42
Wenn ich lese was hier für Menschen schreiben bekomme ich Schnappatmung. :kgw
Und was für Menschen schreiben hier?
Oder wolltest Du schreiben: "Was Menschen hier schreiben ......"?
Die Menschen, die hier schreiben, kennst Du doch nicht. Darum verstehe ich Deinen Satz nicht.
Gruß
Jürgen

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Doraemon
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#122

Beitrag von Doraemon »

Wernher hat geschrieben: Sa 18. Okt 2025, 19:47
Deine (aber nicht nur deine) Meinung über die US-Angriffskriege würden mich interessieren, ebenso über den deutschen gegen Jugoslawien, aber das muss hier nicht sein.
Genau das ist nicht das Thema
Saludos Christian

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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#123

Beitrag von Doraemon »

Wernher hat geschrieben: Sa 18. Okt 2025, 19:52
Das fällt für mich unter german angst
Was soll schon wieder dieses Wort German Angst, ist ja anscheinend ein Modewort und muss wohl für alles herhalten wenn man bei irgendwas Bedenken hat oder sich Sorgen macht.

Also haben all die Leute die auf die Strasse gehen und eventuell gegen etwas demonstrieren diese German Angst. ;-)
Saludos Christian

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Wernher
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#124

Beitrag von Wernher »

Bei denen halte ich was anderes für die Motivation.
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AndiEh
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#125

Beitrag von AndiEh »

Es geht um die zukünftigen Kosten für die Heitzung.

Diskussionen über Russland, Gasleitung Sabotage, Kriegsgefahr......
werde ich ab jetzt kommentarlos löschen.

Gruß
Andi

:ot:
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Wernher
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#126

Beitrag von Wernher »

Capricorn hat geschrieben: Sa 18. Okt 2025, 11:15
Heizung - Zukunft....
...
Wie auch immer - ich bin nicht gerne abhängig, schon gar nicht von ausländischen Lieferanten - also hab ich die Chance genutzt (als die Strasse vor unserem Haus eh durch die Gemeinde zur Sanierung mit neuen Leitungen belegt wurde im Jahr 2024) und mir den Anschluss unserer Dorf-Fernwärme rein ziehen lassen.
...
Wie wird die Fernwärme erzeugt? Kann dir relativ egal sein, aber was, wenn die auch von Deutschland abhängig ist?
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Capricorn
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#127

Beitrag von Capricorn »

nein - ich hab ja geschrieben -

Alles Holzpellets - alles Holz aus unserer- und Nachbargemeinden. Und da ist genug da, der Seerücken ist ein grosses Waldgebiet. Zu Anfang war das Risiko, dass der Anbieter u.U Pleite gehen könnte - aber inzwischen sind 15-20% unserer Gemeinde angeschlossen. Gäbe es einen Konkurs, müsste die Gemeinde mit Sicherheit eine Lösung finden für die Weiterführung.
Klug zu reden ist schon schwer, klug zu schweigen noch viel mehr......

herzliche Grüsse und euch allen allzeit gute Fahrt

Adrian

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womocamper
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#128

Beitrag von womocamper »

AndiEh hat geschrieben: Sa 18. Okt 2025, 20:50
Es geht um die zukünftigen Kosten für die Heitzung.

Diskussionen über Russland, Gasleitung Sabotage, Kriegsgefahr......
werde ich ab jetzt kommentarlos löschen.

Gruß
Andi

:ot:
Na ja, eins hat was mit den Anderen zu tun, die Heizkosten hängen voll da von ab.
Gruss Dieter
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Austragler
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#129

Beitrag von Austragler »

In meiner Kinderzeit wurde in unserem Haus nur ein Raum geheizt, nämlich die Küche, mit einem damals üblichen Küchenherd, der Brennstoff war fast ausschließlich Holz aus dem eigenen Wald.Auf der anderen Seite der Wand an der der Küchenherd stand befand sich das Wohnzimmer. Der Abzug des Küchenherdes ging durch die Wand zum Wohnzimmer in einen an der Wand stehenden Kachelofen. In diesem Kachelofen befand sich ein Warmwasserboiler, also wurde beim Heizen gleichzeit Wasser erhitzt. Sehr praktisch gedacht und gemacht.
Alle anderen Räume wurden nicht beheizt. Was einen nicht umbringt härtet ab, war die Devise. An besonders kalten Wintertagen wurden große Kiesel in die Bratröhre des Küchenherdes gelegt, erhitzt und mit ins Bett genommen.
Mein Großvater, beileibe kein vornehmer Mensch, hatte einen Spruch parat:
Wenns dir im Bett zu kalt ist dann lasst an gscheidn Schoaß nacha werds aa a bissl warm. Stinken tuts halt, aber derstunken ist noch keiner , erfroren schon.
Gruß aus Oberbayern
Franz
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Schau ma amoi nacha sehng ma´s scho !
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Capricorn
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#130

Beitrag von Capricorn »

Austragler hat geschrieben: So 19. Okt 2025, 12:00
In meiner Kinderzeit wurde in unserem Haus nur ein Raum geheizt, nämlich die Küche
So war's damals, als wir zu meinen Grosseltern in Heidmühle an der Nordsee gefahren sind. Ich durfte jeweils in der Mitte liegen im Bett, gewärmt von meinen Eltern....

In der Schweiz wohnten wir damals auf 2653müM auf dem Weisshorngipfel in Arosa - alles voll beheizt damals schon, war für mich immer ein besonderes Erlebnis, der Besuch bei meinen Norddeutschen Verwandten - Klo war da auch noch ein Plumpsklo mit Deckel drauf in einem Häuschen 20m vom Haus entfernt mit Zeitungspapier für den Hintern...

OT: In Wilhelmshaven wollte ich mal eine Wurst vom Stand und hab nach Ketchup gefragt..... (kannte man damals noch nicht dort oben) - "was soll das denn sein mein Junge - ach so.... Majo kannst du gerne bekommen" - "wat anners hebbt wi dor nich"
Klug zu reden ist schon schwer, klug zu schweigen noch viel mehr......

herzliche Grüsse und euch allen allzeit gute Fahrt

Adrian

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Anon43

Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#131

Beitrag von Anon43 »

Dieses Habeck-Bashing trifft es leider nicht so wirklich. Wärmepumpe ist ziemlich genial, leider nur extrem schlecht kommuniziert und von der yellow press schlecht geredet.
Ich habe mir gleich zwei von den Dingern gegönnt und die Förderung abgegriffen. Hat alles super funktioniert. War schnell lieferbar, Fördergelder gab es genau wie zugesagt.
Das eine Haus ist Bj 1966 mit Doppelglasfenster, Radiatoren, keine Dämmung, 3 Wohnungen, 200m². Da ist einfach seit März die Pumpe drin und keiner beschwert sich. Energiekosten seit Einbau: Euro 125,40 (627 kWh x 0,20 Eur/kWh) plus Euro 70,-- fix.
Bild
Kein Schornsteinfeger, kein Düsentausch usw. Welche Heizungsart könnte das billiger?
Das anderen Haus ist ein Reihenhaus, auch vermietet. Bj 1994 unrenoviert, mit Warmwasserfußbodenheizung, 120 m², WP seit November 2024. Energieverbrauch bislang ca. 800kWh. Kosten weiß ich nicht, ist Sache der Mieter. Screenshot habe ich leider nicht, weil die Mieter das WLAN der Heizung gekappt haben. Ich soll wohl nicht sehen, wie die so heizen.
Wenn die Förderung dann mal wegfällt, sollen die Marktpreise sinken - ähnlich BEV. Kann aber nicht viel sein, denn 2/3 des Preises ist die Umrüstung. Die WP selbst kostet ca. 7 - 8 k Euro.
Das Ziel ist im Weg
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#132

Beitrag von Das Ziel ist im Weg »

Austragler hat geschrieben: So 19. Okt 2025, 12:00
In meiner Kinderzeit wurde in unserem Haus nur ein Raum geheizt, nämlich die Küche, mit einem damals üblichen Küchenherd,
Bei uns zu Hause auch. Verbrannt wurde Holz zum Anfeuern und dann Kohle. Und einmal die Woche wurde im Keller in der Zinkwanne gebadet. Das heisse Wasser kam aus dem Wäschebottich, der natürlich auch mit Holz und Kohle befeuert wurde. Und weil die meisten Nachbarn in der Straße das genau so machten, roch es eigentlich immer nach Rauch. Nur wenige neuere Häuser hatte Zentralheizungen mit Öl. Später kam dann das Erdgas, und dann bekamen auch wir eine Zentralheizung. Das war ein großer Fortschritt, und erst vor wenigen Jahren sind die letzten Ölheizungen auf Gas umgestiegen. Und wenn man die Leute heute fragt, ob sie bald auf die Pumpe umsteigen, zeigen sie einem den Vogel.
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klasi
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#133

Beitrag von klasi »

Hallo,
ich kann allen E-Heizungsbefürwortern einen klaren Dämpfer verpassen.
WP-Kosten in 2023 nach Förderung 24.000 €.
Heizkosten in 2024 (das erste volle WP-Jahr) genau identisch mit den vorigen Gaskosten. Ersparnis = 0 !!!
Was ich an Gas gespart habe, ging durch den Wahnsinnsstrompreis wieder drauf.
Jetzt wird immer argumentiert, daß der Gaspreis stark steigen wird. Ich behaupte mal, daß der Strompreis genau so mitsteigt. D.h. die WP wird sich bei mir nie amortisieren.
Solarstrom bringt auch nichts, die Vergütung im Sommer ist ein Witz und im Winter, wenn man den Heizstrom braucht, gibts an Solar so gut wie nichts.
Schöne Grüße, klasi
MiaR
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#134

Beitrag von MiaR »

Ich bleibe bei meiner Gasheizung, bis ich eine Entscheidung treffen muss.
Wir haben in unserem Holzhaus aus 2008 mit 40€ Gaskosten angefangen, noch heute ist der Verbrauch der gleiche, inzwischen zahle ich 80€. Für Warmwasser ist auf dem Dach gesorgt, jedenfalls im Sommer. Mein verstorbener Mann hatte sich damals gegen die Gasheizung entschieden da er sie als Stromheizung gesehen hat. Unsere Nachbarn haben sich für die Wärmepumpe entschieden und die Heizkosten waren immer höher als bei uns.
Reparaturkosten bisher höher als bei unserer Gasheizung. Im Haus habe ich 23 Grad und wenn ich möchte wird noch der Holzofen angemacht. Auch wenn das Gas teurer wird, ist das für mich kein Grund eine Wärmepumpe einbauen zu lassen, so teuer kann es nicht werden dass es sich rentiert. Wenn denn eine Änderung kommen muss, könnte ich mir verschiedene Möglichkeiten vorstellen.
Jetzt werde ich einfach mal abwarten was kommt. Für den Umweltschutz haben wir im Leben oft was getan. Nichts ist besser geworden. Die Autos mit Benzin und Diesel bleiben auch. Dieses hin und her in der Politik zeigt keinen klaren Weg auf.
Liebe Grüße Maria
Anon43

Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#135

Beitrag von Anon43 »

Das oben beschriebene Haus Bj 1966 hatte im Jahr einen Gasverbrauch von 18 - 20.000 kWh. CO2 Umlage 80% für die Mieter, also ziemlich gut - für den Vermieter.
Von März bis Oktober war die benötigte Heiz-Wärmeenergie 3.000 kWh (aufgerundet), siehe screenshot oben. Wie sollen da jemals 20.000 kWh für das ganze Jahr zusammen kommen? Ich rechne mal mit 12.000 kWh.
Die Differenz ging bei der Gasheizung einfach durch den Schornstein.
Selbst wenn ich mit der Wärmepumpe auf 20.000 kWh Heizenergie kommen sollte, käme ich auf jährliche Kosten von Euro 1.300,--. (6.000 kWh x 0,20 Eur/kWh + 100 Euro Fixum). Wegen der hohen Vorlauftemperatur für die Heizkörper kommt die Anlage nur so auf Faktor 3,5 - 4.
Gaskosten waren 2024 für 20.000 kWh Euro 2.177,--. Macht eine Ersparnis von Euro 877,--.
Wahrscheinlich wird es aber selbst im ungünstigsten Fall bei 12.000 kWh Wärmedarf herauskommen, also 3.500 kWh Strom. Rechnet selbst, was das einspart. Für mich leider nicht, es freuen sich die Mieter.
Ich baue drauf, dass da mal jemand auszieht und ich entsprechend erhöhen kann. Aber wenn die Mieter die erste Abrechnung mit der Wärmepumpe bekommen, befürchte ich, dass die alle ewig bleiben.
Irgend etwas macht ihr falsch, wenn das bei euch von den Kosten her pari ist.
Bodo48
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Registriert: Fr 27. Jan 2023, 20:40

Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#136

Beitrag von Bodo48 »

klasi hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 10:35
Hallo,
ich kann allen E-Heizungsbefürwortern einen klaren Dämpfer verpassen.
WP-Kosten in 2023 nach Förderung 24.000 €.
Heizkosten in 2024 (das erste volle WP-Jahr) genau identisch mit den vorigen Gaskosten. Ersparnis = 0 !!!
Was ich an Gas gespart habe, ging durch den Wahnsinnsstrompreis wieder drauf.
Jetzt wird immer argumentiert, daß der Gaspreis stark steigen wird. Ich behaupte mal, daß der Strompreis genau so mitsteigt. D.h. die WP wird sich bei mir nie amortisieren.
Solarstrom bringt auch nichts, die Vergütung im Sommer ist ein Witz und im Winter, wenn man den Heizstrom braucht, gibts an Solar so gut wie nichts.
Schöne Grüße, klasi
Ich will nächstes Jahr auch eine Wärmepumpe einbauen, weil meine 30-jährige Ölheizung zu schwächeln beginnt und mir der Einbau einer neuen Ölheizung nicht mehr zeitgemäß erscheint. Ich habe mich deshalb in den letzten 2 Jahren intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. In Fachforen lese ich öfter Berichte über ineffizient arbeitende WP. Der Grund ist meistens bei den Heizungsbauern zu suchen. WP müssen exakt geplant werden. Eine WP ist im Gegensatz zu einer Öl- oder Gasheizung eine Diva, die Planungs- und Ausführungsfehler mit schlimmsten Fall mit dem doppelten Stromverbrauch quittiert.
Der Heizungsbauer ist für die komplexe bauphysikalische und hydraulische Planung der falsche Ansprechpartner. Er kann es schlichtweg nicht. Muss er als Handwerker auch nicht können, dafür gibt es Fachingenieure. Schliesslich wird etwa im Gebäudesektor die Statik auch nicht vom Maurer, sondern vom Statiker gerechnet.
Ich kann nur jedem, der eine Wärmepumpe einbauen lassen will, raten, eine qualifizierte Planung erstellen zu lassen. Wahrscheinlich werden die Gesamtkosten der Anlage trotz Ingenieurgebühren deutlich geringer sein, weil der Heizungsbauer als alleiniger Herr des Verfahrens geneigt ist, unsinnige Komponenten einzubauen, um den Preis so hoch zu treiben, damit er die Maximalförderung abgreifen kann.
Schöne Grüße
Bodo
sahra85
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#137

Beitrag von sahra85 »

Hakuna hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 14:40
Kosten von Euro 1.300,--. (6.000 kWh x 0,20 Eur/kWh + 100 Euro Fixum).
Hallo,
den kW Preis mal mit 0,40Eur. rechen, der ist realistischer zu Zeit.
Das Ziel ist im Weg
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#138

Beitrag von Das Ziel ist im Weg »

Ein Teil meines Hauses ist fast 100 Jahre, ein anderer Teil ist 45 Jahre alt. Die Außenwände sind massiv aber nicht extra gedämmt. Nicht alle Fenster sind doppelt verglast. Die meisten Heizkörper bestehen aus schwerem Gusseisen.
2024 beliefen sich meine Gaskosten (Heizung, Warmwasser) auf 1.496 €.

Und unter diesen Bedingungen soll ich auf eine WP umsteigen? Vorerst sicher nicht !
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Grisu1965
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#139

Beitrag von Grisu1965 »

Unsere Ölheizung ist jetzt 35 Jahre alt und läuft wie am ersten Tag. Jährliche Wartung und Kaminkehrer kosten sind auch überschaubar.
Wir benötigen ca. 1300 Liter Öl im Jahr in unserem kleinen Haus was sich noch nach unten korrigieren wird da ich das Dachgeschoss gedämmt habe. War bisher ein ungedämmter Dachboden.
Haus ist Bj 90 und ein Fertighaus mit Klinker. Ich überlege noch den Luftspalt zwischen Klinker und Wand isolieren zu lassen mit einer Einblasdämmung.
Da wir das Haus erst 23 gekauft haben und einige Modernisierungsmaßnahmen machen mussten (Wartungsstau) haben wir auch Angebote für eine Wärmepumpe eingeholt. Was wir dabei erlebt haben, spottet jeder Beschreibung. Von keinem Problem bis "muss alles neu" war alles dabei. Ebenso gingen auch die Angebote Preislich auseinander. Ein Vergleichen hat das sehr schwer gemacht.
Im Frühjahr haben wir uns dann eine Klimaanlage einbauen lassen. Zum einen um das ausgebaute Dachgeschoß zu heizen, keine Heizung vorgerüstet und auch schlecht nachträglich zu installieren, und im Schlafzimmer, um zu kühlen.
Der Stromverbrauch ist überraschen gering da Luft Luft Wärmepumpe. Der Winter wird es jetzt zeigen, wie es ist mit der Klimaanlage zu heizen.
Da wir eher kleine Räume haben ist die Überlegung schon in den anderen Räumen ebenfalls Klima einbauen zu lassen und damit die Ölheizung zu ersetzten. Solange die Ölheizung aber noch läuft und der Schornsteinfeger grünes Licht gibt, bleibt die alte Heizung aber an ihrem Platz.
Es wurde hier schon mal geschrieben. Seitens unserer Regierung gibt es leider keine Planungssicherheit, was die Energiekosten angeht. Es wird vor der Wahl viel versprochen, woran man sich nach der Wahl nicht mehr erinnert.
Noch was zur Solaranlage und Wärmepumpe. Ein gerne genutztes Argument der Verkäufer. Leider geht das eine mit dem anderen nicht überein. Im Sommer, wenn ich Solarertrag habe, brauche ich die Wärmepumpe nicht und im Winter ist es umgekehrt.
Es grüßt der Jürgen *THUMBS UP*
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paule
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#140

Beitrag von paule »

Hallo Jürgen,

du hast wohl, (bis jetzt 8-) ) alles richtig gemacht.

Hier trotzdem noch einige Hinweise, die dir evtl. zusätzlich helfen können.

1. Gurgel mal nach Dr. Andreas Schmitz, wenn du ihn noch nicht kennst, sagt du bestimmt ein paarmal AHA!

2. Betrachte die Aussagen von Fachleuten als Anregungen und nicht als die einzige Möglichkeit einer Problemlösung.
Wer nicht weiß, was eine Heizungsregelung für eine Funktion hat, sollte den 3. Punkt überspringen!

3. @ALL, die mal ihre Heizung auf Wärmepumpentauglichkeit testen wollen!

a) Zuerst müsst ihr die derzeitigen Einstellungen der Heizungsregelung fotografieren oder genau aufschreiben, um alles wieder rückgängig machen zu können.

b) Nun wird die Steilheit der Heizkurve wesentlich flacher eingestellt, als Kompensation dafür die gesamte Heizkurve angehoben.

c) Idealer Weise sollte die Vorlauftemperatur nun maximal 50°C erreichen. Sollte euer Haus/Wohnung nun im gesamten Winterhalbjahr in allen Räumen eure Wohlfühltemperatur erreichen, könntet ihr vermutlich, statt einem Heizkessel/Therme, eine Wärmepumpe betreiben ohne einen Betriebskostenschock zu bekommen. *DRINK*

Eine Heizung, egal in welcher Art, ist wie ein WOMO, immer irgendwo ein Kompromiss!

MfG Paule

EDIT: Falls Jemand Interesse an den Einstellungen der Heizkurven meiner Heizung hat, trage ich diese Werte gerne noch hier ein.
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