Heizung - Kosten - Zukunft

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Grisu1965
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#141

Beitrag von Grisu1965 »

Hallo Paule,

den Andreas Schmitz kenne ich tatsächlich bereits *2THUMBS UP*

Ich habe im letzten Winter meine Vorlauftemperatur bis auf 50 Grad senken können ohne Einbußen. Den Test konnte ich erst letzten Winter machen eben wegen Hauskauf usw. Die Wärmepumpenangebote waren vorher, wodurch ich natürlich nicht sagen konnte, ob wir mit der niedrigen Temperatur zurechtkommen. Heute weiß ich das die Heizkörper nicht gewechselt werden müssen und ich bei der Wärmepumpe in dem Bereich fahren kann, wo sie vernünftig arbeiten kann.
Trotzdem geht es mir gegen den Strich eine gut funktionierende Heizung zu verschrotten.
Die Klimageräte für Wohnzimmer und Küche werden wir so oder so einbauen lassen, womit wir zumindest eine Redundanz haben, sollte die Ölheizung verrecken. Da die Peripherie mit Heizkörper dann noch vorhanden ist kann ich immer noch über die Wärmepumpe nachdenken.

Noch was zum Thema Nahwärme. Bei uns wird auch gerade ein Nahwärmenetz aufgebaut. Wir hatten auch die Möglichkeit uns daran anschließen zu lassen. Ich habe mich dagegen entschieden, weil mir die Abhängigkeit an einen Bauern, der das Netz betreibt, nicht koscher ist. Er kann seine Preise regulieren, wenn er will. Nicht das ich das unterstellen möchte, aber es hat in Deutschland bereits Fälle in der Richtung gegeben. Es gibt in dem Bereich noch keine gesetzlichen Richtlinien.
Zudem mache ich mich damit wieder abhängig wie bei Gas. Öl kaufe ich, wenn ich der Meinung bin der Preis ist gut. Bei den anderen Lösungen habe ich keine Wahl. Entweder ich zahle den vorgegeben Preis oder die Bude ist kalt.
Ok ist bei Strom das gleiche, aber da kann ich zumindest den Anbieter wechseln, wenn meiner zu teuer wird.
Es grüßt der Jürgen *THUMBS UP*
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Anon43

Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#142

Beitrag von Anon43 »

sahra85 hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 17:36
Hallo,
den kW Preis mal mit 0,40Eur. rechen, der ist realistischer zu Zeit.
Es wäre der kWh Preis. kW macht hier keinen Sinn.
Warum sollte ich das tun? Schau mal im Anhang, was ich aktuell und demnächst bezahle.Bild
Wer da noch Öl oder Gas verfeuert, hat einfach zu viel Geld.

Das mit der angeblich aufwendigen und wichtigen Planung der Wärmepumpe stimmt nicht. Was soll der Installateur da groß planen und berücksichtigen? Der hat im Normalfall einen Hersteller im Sortiment. Ob Luft oder Wasserwärmepumpe steht schnell fest. Dann kann der aus drei oder vier verschiedenen Wärmepumpen nach deren Leistung auswählen, fertig. Oft nehmen die dann aus Sicherheitsgründen eher etwas zu leistungsfähig. Ich habe eine 8kW Pumpe im Reihenhaus bei 120qm und eine 13kW (die nächstgrößere) im Mehrfamilienhaus mit 200 qm. Es gäbe noch eine kleinere und eine größere Version von dem Hersteller.
Wie gut oder schlecht so ein Haus gedämmt ist, ist für die Heizung vollkommen egal. Der Wärmebedarf ist immer gleich hoch. Für die Wärmepumpe ist nur die notwendige Vorlauftemperatur wichtig. Man macht mit der alten Stinkeheizung einfach mal den Test: geht das auch noch bei knapp unter 60 Grad C Vorlauf? Dann geht es auch mit WP. Klar verbraucht die dann viel Strom, die Gasheizung in der alten Bude aber auch viel Gas. Kostenunterschied habe ich oben vorgerechnet.
Heizverhalten muss man etwas ändern: meine Mieter hatten auch aus alter Gewohnheit immer zugedreht, wenn die zur Arbeit sind und abends wieder aufgerissen. Damit kommt die Wärmepumpe nicht klar und wirft den Tauchsieder an, was teuer ist. Die WP muss durchlaufen, wie bei Fußbodenheizung, kostet ja fast nix.
paule
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#143

Beitrag von paule »

Grisu1965 hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 11:56
Trotzdem geht es mir gegen den Strich eine gut funktionierende Heizung zu verschrotten.
Hallo Jürgen,

das kann ich gut verstehen, deshalb würde ich sicherlich genau so verfahren.

Redundanz schadet, besonders im Winter, bestimmt nicht, aber man sollte die 'Sowiesokosten im Auge behalten'!

MfG Paule
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Elgeba
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#144

Beitrag von Elgeba »

Ich habe eine bestens gewartete Ölheizung,einen vollen Heizöltank und ich werde mir ein Notstromaggregat mit Dieselantrieb (Heizöl )anschaffen, damit bin ich erst mal Resilient.Kam gerade im TV, Deutschland musste bereits Atomstrom zukaufen,da unsere "eneuerbaren" nicht genug liefern konnten,und diese AKW stehen dicht an der Grenze unseres Landes,da schreit keiner.Irgendwann wir es soweit sein das der alte Spruch sich bewahrheitet:
Atomkraftgegner überwintern bei Dunkelheit und kaltem Hintern.

Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender Freisteh und Wackenverweigerer
Kumopen
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#145

Beitrag von Kumopen »

Elgeba hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 17:20
.......Kam gerade im TV, Deutschland musste bereits Atomstrom zukaufen,da unsere "eneuerbaren" nicht genug liefern konnten,und diese AKW stehen dicht an der Grenze unseres Landes,da schreit keiner.Irgendwann wir es soweit sein das der alte Spruch sich bewahrheitet:
Atomkraftgegner überwintern bei Dunkelheit und kaltem Hintern.

Gruß Arno
Ach Arno, das ist doch ganz normal, dass Strom über die Grenzen hinweg gehandelt wird. Das muss man nicht dramatisieren. Da wird ge- und verkauft und manchmal wird er quasi verschenkt und gleichzeitig teuer bezahlt von den Haushalten. Und in den grenznahen Gebieten gibt es sicherlich Wohnbevölkerung, die sich ob der Nähe zum Atomkraftwerk unwohl fühlt.
Und der Strom aus der Steckdose hat keine Farbe, da musst Du nehmen, was Du kriegst. Nur wenn Du Deinen Dieselgenerator laufen hast, weißt Du, woher der Strom kommt.
Gruß
Jürgen

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Elgeba
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#146

Beitrag von Elgeba »

Weiß ich auch, trotzdem sind Abhängigkeiten immer ein Nachteil,der nicht sein müsste,wenn nicht gewisse Politiker und Teile der Bevölkerung von "German Angst" geplagt wären.


Gruß Arno
Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil.Bekennender Freisteh und Wackenverweigerer
Anon43

Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#147

Beitrag von Anon43 »

Als wenn die paar kWh die bei den privaten Haushalten verbraucht werden, so viel ausmachen würden.
Kürzlich bin ich über diese Doku gestolpert:
https://www.youtube.com/watch?v=JbhjGJgLWnU
Die verbraten - im wahrsten Sinne des Wortes - da so viel Strom wie ganz Hannover incl Industrie und Wärmepumpen. Der Mutterkonzern Glencore erwägt aber gerade die alte Anlage zu schließen. Spätestens dann wäre genug Strom über, um wahrscheinlich halb Deutschland mit Wärmepumpen heizen zu lassen.
Volkswagen produziert im Werk WOB so viel Strom, dass die gar nicht wissen wohin damit. Die versorgen einfach mal so nebenbei den Landkreis WOB, Braunschweig und Salzgitter mit, weil die Städte an deren Leitung zwischen den Werken hängen und ein paar kWh immer übrig sind.
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WoMoFahrer
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#148

Beitrag von WoMoFahrer »

sahra85 hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 17:36
Hakuna hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 14:40
Kosten von Euro 1.300,--. (6.000 kWh x 0,20 Eur/kWh + 100 Euro Fixum).
Hallo,
den kW Preis mal mit 0,40Eur. rechen, der ist realistischer zu Zeit.
Wer heute noch 0,40€ pro KwH bezahlt ist selber Schuld. Als unser Anbieter Anfang 2024 unseren Strompreis von 25 Cent auf 45 Cent und die Monatspauschale von 6€ auf 22€ angehoben hat, hatte ich innerhalb von einer Stunde einen Neuen für 25 Cent und einen Pauschale von 10€ pro Monat. Das galt natürlich nur für ein Jahr, dann wollte dieser 37,5 Cent haben. Nach noch nicht mal einer Stunde hatte ich einen neuen Anbieter. Seit dem 01.04.25 zahle ich jetzt 27,1 Cent und 6€ als Monatspauschale das Gilt jetzt bis zum 01.04.27. Allerdings habe ich jetzt zu 100% Ökostrom, da habe ich Wert drauf gelegt.
Unsere Wärmepumpe haben wir jetzt seit 2008. Die ersten zwei Jahre waren ein Desaster. Unser Heizungsbauer hatte die Anlage eingebaut und um ganz sicher zu gehen, dass alles funktioniert, hat er einen Fachmann der Herstellerfirma zur Inbetriebnahme bestellt. Wie sich nachher herausgestellt hat, war der jedoch Fachmann für Gas- und Ölheizungen und hatte die Heizung mit einem angeschlossenen Notebook mit diesen Werte gefüttert. Das hat natürlich nicht funktioniert. Ich hatte mehrfach beim Hersteller moniert, dass die Anlage nicht richtig funktioniert. Da Sie mir aber immer den selben Fachmann geschickt haben, hatte sich nichts geändert. Ich hatte denen noch einen Versuch gegeben und dann kam ein Anderer, der sich tatsächlich mit Wärmepumpen ausgekannt hat. Der hat dann seinen Notebook angeschlossen und mir erklärt, das unser Heizungsbauer ein Idiot ist, weil er die Wärmepumpe mit Daten für eine Ölheizung gefüttert hat. Da habe ich Ihn erstmal aufgeklärt, das die Pumpe vom Werkskundendienst in Betrieb genommen worden ist, da war dann erstmal betretene Stille. Die neuen Werte waren in weniger als 5 Minuten übertragen und von da an hat alles funktioniert.

Unsere Ölheizung hat 2200 Ltr Öl pro Jahr verbraucht, das waren 22.000 Kwh. Die Wärmepumpe hat nach der richtigen Einstellung 4.500 Kwh benötigt. Und wer jetzt behauptet, dass man mit solchen Werten kein Geld sparen kann ist nur zu bequem sich um einen preiswerten Stromlieferanten zu kümmern.

Ich habe gerade einmal nachgesehen, bei 22.000 Kwh Gas würde ich gerade beim günstigsten Anbieter 163€ pro Monat bezahlen.
Mit Strom für 27,1 Cent pro Kwh plus 6€ Grundgebühr für pro Monat sind das bei 4.500 Kwh ca. 108€ pro Monat. Gas kostet fast 50 mehr als der Strom.

Ich bin mir sicher, dass sich hier einige Ihre Gasrechnung schön rechnen. Oder es ist Ihnen einfach egal was Sie für heizen bezahlen. Ich bezahle z.Z. 213€ Vorauszahlung pro Monat für 9.000Kwh. 3.000 Kwh für den Hausstrom, 3.000 Kwh für die Heizung und 3.000 Kwh für beide Elektrofahrzeuge. Die Heizkosten sind gesunken, weil die Einliegerwohnung nicht mehr vermietet wird. In den Vergangenen 17 Jahre hatten wir genau eine Reparatur, Die Umwälzpumpe für das Heizwasser hatte den Geist aufgegeben, die habe ich dann durch eine Energieeffizient Pumpe für 250€ ersetzten lassen. Der Kaminkehrer ist seit dem bei uns arbeitslos und der kam zweimal im Fahr für jeweils ca. 80€. Die Kosten der Heizung nach der Förderung waren nach 12 Jahren amortisiert.

Und Co2 Abgabe steigt Jahr für Jahr.

Was man da sparen kann sind schon beinahe die Kosten für Versicherung, Steuer, TÜV und Hallengebühr für unser Wohnmobil.
Mit freundlichen Grüßen

Tommy
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Südschwede
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#149

Beitrag von Südschwede »

Vieleicht noch eine andere, wenn auch subjektive Ansicht. Hab meine Wärmepumpe jetzt erst seit ein paar Tagen. Es wurden nur vier Heizkörper für weniger als 1000€ (70% Förderung) getauscht. Mein Haus ist von 1900
Mit Öl konnte ich nicht unter 55° gehen. Das ergab einen höheren Anteil an Konvektions Wärme als bei den jetzigen 38°. Die größere Heizfläche mit mehr Strahlungswärme ergibt eine viel angenehmere und gleichmäßigere Wärme.
Gruß Egon
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saxe
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#151

Beitrag von saxe »

Billy1707 hat geschrieben: Mi 1. Okt 2025, 17:16

Die Heizung is mir wurscht !
Auch die Strom- und Wasserrechnung *PARDON*

Bei mir genauso....bevor ich mir das Heizöl nicht mehr leisten kann, sind Andere schon erfroren....und nach mir soll mein Sohn sich so einrichten wie er es für 30-40 Jahre haben will, so hab ich es auch gemacht.

Nur einen neuen Kachelofeneinsatz hab ich noch einbauen müssen, obwohl der Alte mich noch ausgehalten hätte.....Danke an Habeck und Konsorten, wie habe ich die geh....
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raidy
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#152

Beitrag von raidy »

Aus dem Link in #1:
"Die Raumtemperatur sollte im Wohnbereich demnach möglichst nicht mehr als 20 Grad Celsius betragen,.."

Ich schätze mal grob, dass die Raumtemperatur bei 99% aller Haus/Wohnungsbesitzer deutlich größer 20 Grad liegt, meist so um 22-23 Grad, bei manchem Rentner noch wärmer. Nur bei denen mit echten Geldproblemen könnten es wohl 20 Grad sein.

Zum heizen habe ich so meine eigen Philosophie und mich damit auch viel beschäftigt.
Mein Glück: 100% Fußbodenheizung. Mein Pech: 300m² Fußbodenheizung.
Mein Glück: nur rund 190m² (Hauptwohnung) werden beheizt.Mein Pech: Meine Frau liebt 22.5-23 Grad.

Meine Heizung 1: 14kW Pellet. Ja, das reicht bis auf ganz wenige Bitterkalttage tatsächlich. Und weil es nur 13,9kW sind, durfte der Schornstein sie >10 Jahre nicht messen, viel Geld gespart. Aber jetzt darf er es bald, denn die Grenze wurde auf 4kW runter gesetzt. Danke auch ihr Lobbyisten.

Meine Heizung 2: 8kW thermisches Solarelement. Gut von März-Oktober, aber immer von April-September. Bringt selbst heute (bitterkalt aber sonnig) noch gut was.

Meine Heizung 3: Eine Mitsubishi Klima/Wärmepumpe mit ~6kW Heizleistung. Ursprünglich nur zum kühlen bei extremen Sommern (habe zu viel Glasfront am Haus) angeschafft. Kostet mich quasi keinen externen Strom als Klima, da ich sie ja dann immer mit Überschuss der PV bedienen kann. Als Heizung im Winter kostet sie natürlich, denn da kommt ja wenig PV vom Dach.
Nun hat sich erwiesen, dass sie auch an extrem kalten Tagen zum schnellen aufheizen der Hauptwohnung, speziell Wohnzimmer/Esszimmer sehr gut geeignet ist. Braucht dann 1.5-2kW Strom.

Heizung 4: Kamin. Dient aber mehr zur Romantik als zum heizen, denn Holz ist empfindlich teuer geworden.

Vorteil: Redundanz. Geht eine Heizung defekt, ist genug Backup da. Ich werde also nie frieren.

Die Pelletheizung hat sich wirtschaftlich total gerechnet, die Mehrkosten sind längst wieder drin.
Geht sie mal zu Ende, werde ich auf WP gehen. Aber das hat noch Zeit.

Das ist meine Philosophie, keiner muss sie richtig finden, ich finde sie heute noch goldrichtig!
Gruß Georg
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Oedi
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#153

Beitrag von Oedi »

Elgeba hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 18:22
Weiß ich auch, trotzdem sind Abhängigkeiten immer ein Nachteil,der nicht sein müsste,wenn nicht gewisse Politiker und Teile der Bevölkerung von "German Angst" geplagt wären.


Gruß Arno
Da hast du recht mit den Abhängigkeiten. Uran, Öl und Gas, gibt´s das bei euch in der Nähe, oder wo bekommen wir das her?
Schönen Tag noch und allzeit gute Fahrt

Ödi
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Elgeba
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#154

Beitrag von Elgeba »

Uran, auf das Du anspielst,gibt es z.B. in Australien,es muß nicht in riesigen Mengen importiert werden,weil AKW mit ihren Brennstäben lange auskommen,zu dem können die aufbereitet werden,ich erinnere da an Sellafield in GB.Gas gibt es in der Nordsee, Öl auch,wenn auch nicht in den erforderlichen Mengen.

Gruß Arno
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biauwe
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#155

Beitrag von biauwe »

Uran.jpg
Gruß Uwe
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raidy
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#156

Beitrag von raidy »

Elgeba hat geschrieben: So 28. Dez 2025, 16:49
Uran, auf das Du anspielst,gibt es z.B.....
Mal ehrlich, glaubst du ernsthaft, dass wie jemals wieder ein Atomkraftwerk bauen werden?
Du redest über Dinge, die es bei uns nicht mehr geben wird, völlig unabhängig jeglicher politischen Bewertung. Die Stromkonzerne selbst schließen dies definitiv aus. Wer also sollte eines bauen wollen.
Gruß Georg
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biauwe
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#157

Beitrag von biauwe »

Was sagt die KI
Trotz des Atomausstiegs in Deutschland (Abschaltung der letzten AKWs im April 2023) sind deutsche Unternehmen und Investoren weiterhin indirekt in Neubauprojekte und den Betrieb von Kernkraftwerken im Ausland involviert
. Dies geschieht hauptsächlich durch Beteiligungen an internationalen Energiekonzernen oder Technologiezulieferern.
Hier sind die wichtigsten Fakten zum Thema:

Beteiligung an Projekten: Deutsche Energieversorger wie RWE und E.ON sind über Beteiligungen an Firmen wie Urenco (Urananreicherung) in AKW-Projekte in Großbritannien und den Niederlanden involviert.
Schweden: Deutschland ist über das Energieunternehmen Uniper an Atomanlagen in Schweden beteiligt.
Osteuropa: Im Zuge der Energiekrise haben Länder wie Polen, Tschechien und die Slowakei ihre Pläne für den Neubau von Atomkraftwerken intensiviert. Polens erstes AKW wird derzeit nahe der deutschen Grenze in Lubiatowo-Kopalino geplant, wobei die EU kürzlich Staatshilfen dafür genehmigt hat.
Kleinreaktoren (SMR): Deutsche Firmen sind an der Entwicklung von sogenannten Small Modular Reactors (SMR) im Ausland beteiligt.
Stromimporte: Deutschland importiert mittlerweile Rekordmengen an Strom aus dem Ausland, wovon ein signifikanter Teil aus Atomkraftwerken in Frankreich, Belgien und der Schweiz stammt (2024: 16,5 Mrd. Kilowattstunden).
Gruß Uwe
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Hans 7151
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#158

Beitrag von Hans 7151 »

Kumopen hat geschrieben: Do 16. Okt 2025, 10:07
Der Pferdefuß an Deiner Rechnung ist, dass Du über 40 Jahre von identischen Kosten für Gas ausgehst und solche Dinge wie steigende CO2-Preise unberücksichtigt lässt.
Und Du gehst davon aus daß die neue Wärmepumpe 40 Jahre hält. Laut Aussage von meinem Heizungsbauer bis zu 15 Jahren dann ist die Wärmepumpe hin, ein Austausch liegt dann je nach größe bei >20000€. Diesen Austausch sollte man auch einkalkulieren, denn eine Lebensdauer wie ein Brennkessel werden die nicht erreichen.

Grüße Hans
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Hans 7151
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#159

Beitrag von Hans 7151 »

raidy hat geschrieben: So 28. Dez 2025, 14:00
"Die Raumtemperatur sollte im Wohnbereich demnach möglichst nicht mehr als 20 Grad Celsius betrag
Unter 23 Grad geht bei mir gar nichts, ich mags wohlig warm ohne Pullover auf der Couch.
raidy hat geschrieben: So 28. Dez 2025, 14:00
Meine Heizung 1: 14kW Pellet. Ja, das reicht bis auf ganz wenige Bitterkalttage tatsächlich. Und weil es nur 13,9kW sind, durfte der Schornstein sie >10 Jahre nicht messen, viel Geld gespart. Aber jetzt darf er es bald, denn die Grenze wurde auf 4kW runter gesetzt. Danke auch ihr Lobbyisten.
Dto. dieses Jahr kündigte sich der Kaminkehrer an er müsse eine Abgasmessung machen den die Größengrenze wurde heruntergesetzt. Was ergab die Messung einer 20 Jahre alten Anlage? Alles bestens ist das Ergebnis. Was soll diese sinnlose Messerei.
raidy hat geschrieben: So 28. Dez 2025, 14:00
Kamin. Dient aber mehr zur Romantik als zum heizen, denn Holz ist empfindlich teuer geworden.
Hab ich seit 2018, damit konnte der Pelletsverbrauch um fast die Hälfte gesenkt werden.
Kaufen muss ich Holz bisher nicht, mein 30 Jahre alter Baumbestand wirft im moment genügend Holz ab.

Grüße Hans
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raidy
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Re: Heizung - Kosten - Zukunft

#160

Beitrag von raidy »

biauwe hat geschrieben: So 28. Dez 2025, 18:31
Was sagt die KI
Frage: Deutsche Stromkonzerne wollen keine AKW mehr bauen, stimmt das?
"Ja, das stimmt. Die großen deutschen Energieversorger wie RWE, E.ON und EnBW lehnen den Bau neuer Atomkraftwerke (AKW) in Deutschland sowie eine Wiederaufnahme des Betriebs konsequent ab. "
Frage: Warum?
"Deutsche Stromkonzerne zeigen kein Interesse mehr an neuen Atomkraftwerken (AKWs), da die Rückkehr technisch durch den bereits begonnenen Rückbau der alten Anlagen unmöglich wird (z.B. bei EnBW Neckarwestheim), die Kosten und politische Unsicherheit für große Investitionen zu hoch sind und die Konzernchefs (wie RWE-Chef Krebber und E.on-Chef Birnbaum) die Meinung vertreten, das Thema sei in Deutschland "durch". Stattdessen wird der Fokus auf erneuerbare Energien und Energiesparen gelegt, da neue AKWs zu spät kämen und teuer wären, um die Klimaziele zu erreichen. "
Gruß Georg
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