Überspannung im Wohnmobil
Re: Überspannung im Wohnmobil
Hallo,
beim vielen messen, kommt nicht immer was brauchbares raus.
Die gemessenen Werte muß man auch verstehen.
Auch die Gallier hatten schon Angst, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt.
Wer schon Mal eine Überspannung im reisemobil hatte möge die Hand heben. OK, wohl keiner.
Nehmt doch nicht alles gleich für bare Münze.
Viel Spaß am Leben wünscht Horst
beim vielen messen, kommt nicht immer was brauchbares raus.
Die gemessenen Werte muß man auch verstehen.
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Re: Überspannung im Wohnmobil
Welcher Booster unter 40A hat diese Leitungen? Weder Schaudt noch Votronic oder Redarc, um nur die gängigsten zu nennen.Doraemon hat geschrieben: Di 10. Mär 2026, 13:21die allermeisten Hersteller haben diese Leitungen, nur halt nicht Victron.
Zum Thema Überspannung, das hab ich bei meiner Haussolaranlage schon öfter gehabt, und ich kann es auch jederzeit reproduzieren. Allerdings wird keinen Schaden angerichtet. Hab jetzt aber, damit das nicht mehr passiert, die Ladeschlußspannung etwas runter genommen.
Es gibt für das Auftreten von Überspannung nur ein paar Grundbedingungen, die auch fürs Wohnmobil gelten.
Es muß ausreichend Sonne sein, die Batterie muß voll sein und der Solarregler muß alleine mit vollem Strom einen Verbraucher versorgen, der plötzlich abschaltet. (In meinem Fall die Heizung der Waschmaschine)
Und natürlich muß die Differenz, aus welchem Grund auch immer, zwischen Ladeschlußspannung und OVP sehr gering sein.
Dann braucht man nur noch Geräte die bei <16V durchbrennen.
Damit das alles zusammenkommt, braucht man schon sehr viel "Glück".
Gruß Egon
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Re: Überspannung im Wohnmobil
Da die Rede war vom Victron XS50, ging ich von dieser Grössenordung aus, aber auch der votronic VCC1212-25 hat eine Senseleitung.Südschwede hat geschrieben: Di 10. Mär 2026, 15:52Welcher Booster unter 40A hat diese Leitungen? Weder Schaudt noch Votronic oder Redarc, um nur die gängigsten zu nennen.
https://www.votronic.de/lade-wandler-b-2-b/baureihe-vcc-ausfuehrung-d/
Saludos Christian
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Re: Überspannung im Wohnmobil
Das ist ein abgespeckter 45A, der zählt nicht.Doraemon hat geschrieben: Di 10. Mär 2026, 16:25aber auch der votronic VCC1212-25 hat eine Senseleitung.
Gruß Egon
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Re: Überspannung im Wohnmobil
Und: Sehr hohe Spannungsspitzen können beim schnellen Abschalten von stromdurchflossen Induktivitäten entstehen, wenn nicht schaltungstechnisch für Abhilfe gesorgt wird. Schon jeder Leiter ist eine mehr oder weniger kleine Induktivität, erst recht Relais.Südschwede hat geschrieben: Di 10. Mär 2026, 15:52Welcher Booster unter 40A hat diese Leitungen? Weder Schaudt noch Votronic oder Redarc, um nur die gängigsten zu nennen.Doraemon hat geschrieben: Di 10. Mär 2026, 13:21die allermeisten Hersteller haben diese Leitungen, nur halt nicht Victron.
Zum Thema Überspannung, das hab ich bei meiner Haussolaranlage schon öfter gehabt, und ich kann es auch jederzeit reproduzieren. Allerdings wird keinen Schaden angerichtet. Hab jetzt aber, damit das nicht mehr passiert, die Ladeschlußspannung etwas runter genommen.
Es gibt für das Auftreten von Überspannung nur ein paar Grundbedingungen, die auch fürs Wohnmobil gelten.
Es muß ausreichend Sonne sein, die Batterie muß voll sein und der Solarregler muß alleine mit vollem Strom einen Verbraucher versorgen, der plötzlich abschaltet. (In meinem Fall die Heizung der Waschmaschine)
Und natürlich muß die Differenz, aus welchem Grund auch immer, zwischen Ladeschlußspannung und OVP sehr gering sein.
Dann braucht man nur noch Geräte die bei <16V durchbrennen.
Damit das alles zusammenkommt, braucht man schon sehr viel "Glück".
Viele Grüße
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Re: Überspannung im Wohnmobil
Da es um eine XS50 geht zählt das schon,
Saludos Christian
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Re: Überspannung im Wohnmobil
Spannungsspitzen aus Induktionen sind schon lange bekannt und sollten von den Konstrukteuren berücksichtig werden.
Womit die Konstrukteure der Solarregler aber warscheinlich nicht gerechnet haben ist, daß gleichzeitig mit der Last auch die Batterie abgeschaltet wird. Erschwerend kommt hinzu, daß dadurch gleichzeitig die Eingangsspannung des Solarreglers hochschnellt, was dieser dann nicht schnell genug runtergeregelt bekommt. So zumindestens meine Theorie.
Da Booster und Ladegeräte mit einer festen Eingangsspannung arbeiten, haben diese das Problem mit Überspannungen nicht.
Womit die Konstrukteure der Solarregler aber warscheinlich nicht gerechnet haben ist, daß gleichzeitig mit der Last auch die Batterie abgeschaltet wird. Erschwerend kommt hinzu, daß dadurch gleichzeitig die Eingangsspannung des Solarreglers hochschnellt, was dieser dann nicht schnell genug runtergeregelt bekommt. So zumindestens meine Theorie.
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Gruß Egon
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Re: Überspannung im Wohnmobil
gegen eine länger anliegende Überspannung wie der Fall mit dem Solarregler dargestellt wird, hilft nur eine Spannungsbegrenzung die die Energie verheizt, die maximal auftreten kann. Also z.B. voller Solarladestrom.
Crowbar mit Sicherung hilft da nicht, da nicht genug Energie da sein wird, dass die Sicherung auslöst.
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Re: Überspannung im Wohnmobil
Eine gut ausballancierte Batterie und eine nicht zu hohe Ladeschlußspannung sollten eigendlich als Schutz ausreichen.
Wer natürlich meint, die LiFePO wird nur mit 14,6V oder sogar nur mit 14,7V voll, ist da weit aus mehr gefährdet.
Kommt natürlich nur zum Tragen wenn man auch diese überempfindlichen Teile verbaut hat. Die sollte man dann besser punktuell schützen, ein genereller Schutz ist kaum machbar.
Meiner alten Kiste währ das aber egal.
Wer natürlich meint, die LiFePO wird nur mit 14,6V oder sogar nur mit 14,7V voll, ist da weit aus mehr gefährdet.
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Re: Überspannung im Wohnmobil
Das Thema hatten wir schon oft, dafür muss ich mir nicht ne halbe Stunde Werbung ansehen.
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Re: Überspannung im Wohnmobil
Ich glaube du hast das nicht richtig verstanden, es geht darum zur LiFePO4 eine Bleibatterie parallel anschliessen, die dann die Spannungsspitzen abfängt wie ein Kondensator, das nehnt man dann Hybridsystem. Wird mitunter gerne belächelt, kann aber durchaus seine Vorteile haben.
Saludos Christian
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Re: Überspannung im Wohnmobil
Bei ausreichender LiFePO4 Akkus einfach dauerhaft mit dem Starterakkus verbinden oder einfach einen Stand by charger einbauen, denn bei Ladung durch den SR würde der Stand by charger in jedem Fall den Starterakku laden und gleichzeitig habe ich immer einen vollen Starterakku.
Saludos Christian
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Re: Überspannung im Wohnmobil
Genau das meine ich, habe ich auch gemacht. AGM am Solarregler angeklemmt.Doraemon hat geschrieben: Mi 11. Mär 2026, 18:43Ich glaube du hast das nicht richtig verstanden, es geht darum zur LiFePO4 eine Bleibatterie parallel anschliessen, die dann die Spannungsspitzen abfängt wie ein Kondensator, das nehnt man dann Hybridsystem. Wird mitunter gerne belächelt, kann aber durchaus seine Vorteile haben.Wernher hat geschrieben: Mi 11. Mär 2026, 11:49Das Thema hatten wir schon oft, dafür muss ich mir nicht ne halbe Stunde Werbung ansehen.
Sieht bissel wild aus, weil der Händler den Soalrregler mit Kabelbindern befestigt hat. Bin ich jetzt am ändern.
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